Kraftwerk Farge (Quelle: wikipedia)

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  • Blumenthaler ParteienDatum07.01.2016 08:38
    Foren-Beitrag von Lola2 im Thema

    Zu dem Interview mit Frau Reimers-Bruns verweise ich auf den Beitrag Nr.61 v. 29.9.2015 von Reinhard in diesem Thread
    Überschrift "Ausgrenzungspolitik"

    Zitat aus dem o.a. Posting
    ......

    "Ohne dabei selbst Vorschläge für neue Paragraphen zu formulieren, werden acht Eckpunkte herausgestellt, an denen sich eine Revision orientieren soll. Dazu gehören, wie in der Diskussion zu der Petiton teilweise erwähnt wird, auch Forderungen, die schon bisher ähnlich geregelt sind.

    Im Einzelnen will die Petition:

    - eine deutliche Unterscheidung von Kriegs- und Wirtschaftsflüchtlingen,
    - einen "verpflichtenden Integrationsunterricht",
    - eine "direkte Personenprüfung" an den Grenzen,
    - eine Sicherung der Außengrenzen,
    - eine "EU-finanzierte Rückreise von Flüchtlingen nach Befriedung der Herkunftsländer",
    - eine Abschiebung straffälliger Flüchlinge,
    - eine europaweite Angleichung der Leistungsbezüge und
    - eine Verteilung der Flüchtlige, deren Aufnahme aus der EU-Kasse subventioniert" wird, nach der "Sozialverträglichkeit".


    Beim Lesen dieser Themen wird man schnell erkennen, dass fast alle zumindest als Einzelanregungen inzwischen in fast jeder Polit-Talkshow zur Flüchtlingsfrage vorgetragen werden, ohne dass sich der Diskussionspartner als Teil eines "brauen Haufens", "Rassisten" oder Mitglieder einer "Hetzplattformen" diffamiereln lassen muss, wie das im wenig liberalen Blumenthal gegenwärtig der Fall ist. Das ist nur zu verständlich, da inzwischen auch Politiker der Berliner Koalition, aber auch Landes- und Kommunalpolitiker der Grünen vergleichbare Regelungen fordern.


    Da diese Petition "Aufenthaltsrecht - Änderung des Asyl- und Aufenthaltsrechts" mit der Zusammenfassung von Einzelvorschlägen, die auch an anderen Stellen von Politikern anderer Parteien gemacht wurden, am 17. September 2015 auf der Seite des Bundestages erstellt wurde, läuft die Zeichungsfrist bis zum 26.Oktober dieses Jahres. Ein Mitzeichnung ist über diesen Link möglich."

  • Grünes St. MagnusDatum07.01.2016 07:40
    Foren-Beitrag von Lola2 im Thema

    http://www.weser-kurier.de/region/die-no...id,1285647.html

    Zitat
    Klage über ignorierte Unterschriften
    Bürgerinitiative kritisiert Beirat
    CHRISTIAN WETH 07.01.2016 0 Kommentare

    In Burglesum werden oft und viele Unterschriften gesammelt: mal gegen den Bau von Häusern, mal gegen die Schließung eines Bades. Doch nicht immer werden die langen Listen mit Namen im Beirat so behandelt, wie es die Unterzeichner erwarten. Manchmal tauchen sie im Sitzungsprotokoll auf, ein anderes Mal nicht. Das sagt jedenfalls Olaf Brandtstaedter, Sprecher eines Bündnisses, das die meisten Unterschriften sammelt: der Bürgerinitiative „Grünes St. Magnus“. Die ist jetzt in die Offensive gegangen – mit einem Bürgerantrag, in dem Brandtstaedter und andere Mitstreiter fordern, dass ihre gesammelten Unterschriften „nicht weiter ignoriert“ werden.
    Zitat Ende

  • Blumenthaler ParteienDatum07.01.2016 07:26
    Foren-Beitrag von Lola2 im Thema

    http://www.weser-kurier.de/region/die-no...id,1285640.html

    Zitat
    Ute Reimers-Bruns über Kinderarmut in Blumenthal, den Rechtsruck und neue Initiativen für den Stadtteil
    „Wir sammeln neue Ideen“
    07.01.2016 0 Kommentare

    Frau Reimers-Bruns, sorgen Sie sich um die minderjährigen, kriminellen Flüchtlinge, die in der Rekumer Straße 12 untergebracht sind?

    Ute Reimers-Bruns: Nein, ich mache mir keine Sorgen, dass sich die Jugendlichen nicht integrieren könnten oder dass es Schwierigkeiten im Zusammenleben vor Ort geben könnte. Die Erfahrungen im vergangenen Jahr haben gezeigt, dass es dort weniger Probleme als befürchtet gab.

    Bei den Wahlen im Mai 2015 hat es einen deutlichen Rechtsruck in Blumenthal gegeben. Fritjof Balz, der für die Bürger in Wut angetreten war, bekam mehr als 3000 Stimmen. Ist Blumenthal ein rechter Stadtteil?

    Die Menschen in Blumenthal kann man pauschal auf keinen Fall als „rechts“ einstufen. Es ist so, dass sich die Menschen im Oktober 2014 überfahren fühlten mit der Situation. Es gab jede Menge Gerüchte über Lothar Kannenbergs Unterkunft für straffällige Jugendliche. Die Politik hat die Sorgen und Nöte der Menschen damals nicht ernst genug genommen. Und als dann einer kam, der gesagt hat: ’Ich bin euer Sprachrohr’, haben die Menschen für ihn unterschrieben. Ich weiß, dass einige dies später bereut haben. Politik und Verwaltung haben bei der Unterbringung der Flüchtlinge in der Rekumer Straße 12 in der Kommunikation versagt – das muss man nach einem Jahr selbstkritisch zugeben.
    Zitat Ende

    In dem Interview werden weitere Themen angesprochen, wie z.B. Unterbringung von Flüchtlingen -
    Projekt "Essbare Stadt" - Armut bei Blumenthaler Kindern - Förderprogramm Wohnen in Naqchbarschaft - Zusammenarbeit der Beiräte - Zukunft von Blumenthaler Einrichtungen wie Freibad -
    Denkort Bunker Valentin -

    Zum Thema "Essbare Stadt" gibt es bereits eine Fülle von Beiträgen mit Vorschlägen aus vielen Städten.
    Vielleicht sollte man die Frage klären warum man einen solch versteckten Platz in einem "gut bürgerlichen 1-2 Fam.-Haus-Wohnumfeld" für das Projekt essbare Stadt ausgewählt hat. Es handelt sich nicht um eine Durchgangsstraße die attraktiver gestaltet werden soll, es ist kein sozialer Brennpunkt der aufgewertet werden müßte. Es ist eine Grünfläche, die einfach nur umgestaltet werden soll, oder?

    Was macht diesen Platz also für dieses Projekt attraktiv zumal alle umliegenden Häuser noch über Gärten verfügen?
    Nur mal so als Frage zum Thema.
    "Essbares Blumenthal" - neugierig? :-)

    Hier kann man die Themen anklicken die sich mit dem Thema "Blumenthal" beschäftigen Blumenthal: allgemein

  • Foren-Beitrag von Lola2 im Thema

    so lautet die Überschrift eines Beitrages in der Ausgabe "Die Norddeutsche" v. 6.1.2016

    einen Link für den Beitrag gibt es noch nicht, aber die Einzelheiten kann man den vorangegangenen Beiträgen hier im Thread entnehmen.

    Da Mark Runge den Sitz für den Sprecherausschuss für sich jetzt beansprucht, aber gemäß Ergebnis der letzten Bürgerschaftswahl der Wählergemeinschaft nur ein Sitz zusteht und mit Balz wären es zwei was ein Verstoß gegen das "Ortsgesetz über Beiräte und Ortsämter" wäre. Diese Erklärung sollte eigentlich lt. Taqgesordnung, "von einem Vertreter der Senatskanzlei kommen, doch aus dem Rathaus hatte niemand Zeit."
    Der Zeitungsbericht informiert weiter "Balz will deshalb, dass die Sitzung vertagt wird. Das fordern auch andere, die aber in der Minderheit bleiben. Darum scheitert der Antrag und es kommt so, wie es in der Einladung zur Sitzung steht: erst zur Beratung, dann zum Beschluss."

    Am Ende stimmte die Mehrheit (SPD + CDU) für eine Änderung.

    Somit wird am 11.1.2016 der Beirat wieder zusammen kommen um die Ausschüsse neu zu wählen, gemäß Antrag von Bürger in Wut.

    xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

    Inzwischen lässt sich der Artikel hier im Internet aufrufen.

    Der Administrator

  • Foren-Beitrag von Lola2 im Thema

    ..zur Beiratssitzung von heute 4.1.2016:
    http://www.ortsamt-blumenthal.bremen.de/...n198.c.17878.de


    EINLADUNG
    zur öffentlichen Sitzung des Beirates beim Ortsamt Blumenthal
    am Montag, dem 04. Januar 2016 um 18.00 Uhr

    im Sitzungssaal (1. Stock)des Stadthauses Vegesack,
    Gerhard-Rohlfs-Straße 62, 28757 Bremen

    BITTE BEACHTEN SIE SITZUNGSORT UND SITZUNGSBEGINN!!

  • "Neue Halle für die Lloyd-Werft"Datum04.01.2016 08:40
    Thema von Lola2 im Forum Bremerhaven

    http://www.weser-kurier.de/startseite_ar...id,1276742.html

    Zitat
    Bremerhaven
    Neue Halle für Lloyd-Werft
    Peter Hanuschke 19.12.2015 0 Kommentare

    Die im Fischereihafen gelegene so genannte „Weserwind-Halle“, in der die ehemalige Weserwind GmbH Offshore Construction Georgsmarienhütte untergebracht war – das Unternehmen hatte im Januar Insolvenz angemeldet – ist laut Insolvenzverwalter Gerrit Hölzle verkauft. Käufergesellschaft ist ein Konsortium aus den Unternehmensgruppen Petram und Rönner, die beide im Schiffbau aktiv sind. Hinsichtlich der Höhe des Kaufpreises haben die Parteien Vertraulichkeit vereinbart.
    Zitat Ende

  • Grohner Düne: Abriss oder WiN?Datum04.01.2016 08:35
    Foren-Beitrag von Lola2 im Thema

    http://www.weser-kurier.de/region/die-no...id,1283766.html

    Zitat
    Beiratssprecher Jürgen Hartwig über den Arbeitskreis Bremen-Nord und die Entwicklung Vegesacks
    „Ein Kauf der Grohner Düne wäre das Beste“
    04.01.2016 0 Kommentare

    Neues Jahr, neue Debatten, neue Entscheidungen: Welche Themen wollen Nordbremer Beiräte in 2016 vorantreiben, welche abschließen? Was ist aus ihrer Sicht in den Stadtteilen gut, was schlecht gelaufen? Antworten geben ihre Sprecher. DIE NORDDEUTSCHE hat sich mit ihnen zu Gesprächen über Quartiere, Chancen und Versäumnisse getroffen. Lesen Sie heute das Interview mit dem Vegesacker Beiratssprecher Jürgen Hartwig (SPD). Er macht den Anfang.
    Zitat Ende

  • LesumDatum04.01.2016 08:30
    Foren-Beitrag von Lola2 im Thema

    http://www.weser-kurier.de/region/die-no...id,1283867.html

    Zitat

    Ermittlungen in Lesum laufen noch
    Bensch spricht von Mordanschlag
    Patricia Brandt 04.01.2016 1 Kommentar

    Der CDU-Bürgerschaftsabgeordnete Rainer Bensch spricht im Fall des Angriffs auf das Lesumer Polizeirevier von einem versuchten Mordanschlag: „Das war kein Dumme-Jungen-Streich sondern ein gezielter Angriff mit möglicher Todesfolge auf Menschen, die unser aller Leben und unsere Gesellschaft schützen sollen.“ In einer Pressemitteilung fordert Bensch deshalb, dass die Täter die größtmögliche Strafe erhalten.
    Zitat Ende

  • Foren-Beitrag von Lola2 im Thema

    http://www.weser-kurier.de/region/die-no...id,1283871.html

    Zitat
    Blumenthal/Vegesack
    Grüne: Parteilose nicht ausschließen
    Patricia Brandt 04.01.2016 0 Kommentare

    . Reinhold Koch (Grüne) hält es für unnötig, wegen des Austritts von Fritjof Balz aus der Wählervereinigung Bürger in Wut (BIW) die Geschäftsordnung des Beirats zu ändern oder Neuwahlen der Ausschüsse vorzunehmen. Das teilte Koch im Vorfeld der Sondersitzung des Beirats mit, die am Montag, 4. Januar, ab 18 Uhr im Stadthaus Vegesack stattfindet. Mit seiner Pressemitteilung reagiert Koch auf Bestrebungen des Ortsamtes, wegen Balz’ Austritt die Geschäftsordnung zu ändern, Ausschüsse aufzulösen und neu wählen zu lassen.

    Zitat Ende

  • Foren-Beitrag von Lola2 im Thema

    http://www.stadtreporter24.de/2015075155...verhindert.html

    Mit Genehmigung des Autors darf ich den Beitrag vom "StadtReporter 24" ungekürzt einstellen:

    Zitat
    StadtReporter2


    Balz wurde vom Landessprecher Magnitz verhindert
    Ein Chat-Protokoll bestätigt das Frank Magnitz den Bundesvorstand der AfD informierte.
    Balz wurde vom Landessprecher Magnitz verhindert


    ErichSeifert an Tuesday, December 29, 2015


    Die Alternative für Deutschland wollte ihn nicht, so der der Beschluss des Bundesvorstandes vom 18. Dezember. Die Bürger in Wut wollen ihn nicht mehr, wird Bundesvorsitzender Jan Timke in Zeitungen zitiert. Nun könnte das Possenspiel um den Parteiwechsel des Fritjof Balz von der BiW zur AfD zu einem handfesten Skandal werden.

    Letzten Mittwoch hielten wir es in unserem Bericht ("Balz wird politisch kaltgestellt") für möglich, das die Denunziation aus dem Landesvorstand selber gekommen sein könnte.

    Heute nun, liegt der Redaktion ein Chatprotokoll vor, indem das Facebook Admin-Team, mit folgendem Satz schließt. „Nach Rückfrage können wir Ihnen folgende Info weiterleiten: Das geschah auf explizite Bitte des Landesvorsitzenden Frank Magnitz. VG Admin Team“ – „Vielen Dank!“ – Gerne „smile Emoticon“ Ende der Chat-Unterhaltung. Damit hat das Admin-Team bestätigt das es der Bremer Landesvorsitzende Frank Magnitz höchstpersönlich war, der dafür gesorgt hat, dass die Causa Balz, auf die Tagesordnung der AfD Bundesvorstandssitzung vom 18. Dezember landete.

    Magnitz hat damit wohl die Reißleine gezogen, wollte aber nicht die politische Verantwortung dafür tragen. Nun stellt sich die Frage ob der Landesvorsitzende noch haltbar oder ob ein Rücktritt vom Amt unvermeidlich ist.

    Der AfD Landesverband hatte gezielt um Balz geworben, nun aber wohl kalte Füße bekommen, nachdem Bilder der Antifa öffentlich wurden. Die Bilder zeigten Balz bei einer sozialen Hilfsaktion für Obdachlose am Bremer Hauptbahnhof, mit bekannten Personen aus dem rechten Spektrum.

    Gegenüber der Presse gab sich Magnitz vorige Woche noch erstaunt und will von dem Vorgang und der Veto-Entscheidung des Bundesvorstandes nichts gewusst haben. Dabei musste ihm klar sein, dass sein Handeln zur Ablehnung des Aufnahmeantrages führen würde. Welche Rolle dabei der Landespressesprecher Markus Vogel spielt ist noch nicht ganz klar. Er hatte sich ebenfalls immer überrascht und Ahnungslos gegeben. Auf telefonischer Nachfrage wollte er diesen Vorgang weder bestätigen noch dementieren. Verwies aber darauf, das es, wenn es so gewesen sei, auf einen Landesvorstandsbeschluss beruhen müsste. Ein solcher sei ihm aber nicht bekannt.

    Als Reaktion auf dieses Vorgehen, kann wohl auch der Rücktritt des Sprechers Jörg Stäsche, des Kreisverbandes Bremen-Nord und sein Austritt aus der AfD gewertet werden. Ob und wieviele noch folgen werden, ist offen.

    Fritjof Balz ist mit dieser Intrige jedenfalls politisch angeschlagen und beschädigt. Am 4. Januar entscheidet der Blumenthaler Beirat über einen zusätzlichen Passus in der Geschäftsordnung, die Balz seine Mitgliedschaften in verschiedenen Ausschüssen kosten wird.

    Politisch kalt gestellt bleibt es fraglich, ob er seinen Wahlerfolg vom Mai diesen Jahres, bei der nächsten Bürgerschaftswahl wiederholen kann.

    Zitat Ende

  • Foren-Beitrag von Lola2 im Thema

    Top

    Zitat vormerken

    Historiker Karsten Ellebrecht- Die Bahrsplate

    #42 von Lola2 , 16.01.2015 07:32 (

    http://www.weser-kurier.de/region/die-no...id,1033792.html

    ..passend zum vorigen Posting über die Erschließungswünsche der Bahrsplate des Blumenthaler Ortsamtsleiters, steht heute ein Bericht in der Norddeutschen über den Historiker Karsten Ellebrecht, der sich seit Jahren damit beschäftigt,Informationen zum Lager Bahrsplate zusammenzutragen.

    Zitat
    Ehemaliges Arbeitslager Bahrsplate
    Historiker erforscht Leben und Leiden der Häftlinge
    Ulf Buschmann 16.01.2015 0 Kommentare

    Über das einstige Lager auf der Bahrsplate ist wenig bekannt. Diesem dunklen Kapitel Blumenthaler Geschichte widmet sich der Historiker und ehemalige Lehrer Karsten Ellebrecht. Mit einem Vortrag im Doku gab er Einblicke in das Leben der Häftlinge zwischen Zwangsarbeit und den Peinigungen durch ihre Bewacher.

    Außenlager des KZ Neuengamme

    Die Erinnerungen von Guillaume S. gehören zu denen, die der Historiker und ehemalige Lehrer Karsten Ellebrecht zusammengetragen hat. Er befasst sich seit mehreren Jahren mit dem Leben und dem Leiden der Insassen des Lagers auf der Bahrs-plate. Vor allem das, was der Franzose Piere Billaux berichtet, der in diesem Jahr 90 Jahre wird, bewegt Ellebrecht. Er und Billaux lernten sich schon in den 1990er-Jahren im Rahmen der Aufarbeitung der Geschichte des Bunkers „Valentin“ kennen.


    Ehemaliges Arbeitslager Bahrsplate
    Historiker erforscht Leben und Leiden der Häftlinge
    Ulf Buschmann 16.01.2015 0 Kommentare

    Über das einstige Lager auf der Bahrsplate ist wenig bekannt. Diesem dunklen Kapitel Blumenthaler Geschichte widmet sich der Historiker und ehemalige Lehrer Karsten Ellebrecht. Mit einem Vortrag im Doku gab er Einblicke in das Leben der Häftlinge zwischen Zwangsarbeit und den Peinigungen durch ihre Bewacher.
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    Bahrsplate Vortrag im Dokumentationszentrum Blumenthal Karsten Ellebrecht © Christian Kosak
    Karsten Ellebrecht beschäftigt sich seit Jahren damit, Informationen zum Lager Bahrsplate zusammenzutragen. (Christian Kosak)

    Guillaume S. hatte Glück. „Du wirst wegen Sabotage aufgehängt“, erinnert sich der Belgier an die Worte seines Peinigers. Dass es am Ende doch nicht so gekommen ist, verdankte Guillaume S. einem betrunkenen SS-Mann. Der warf ihn aus der Schreibstube, wo er zuvor wieder einmal heftige Prügel von mehreren Kapos bezogen hatte.

    Außenlager des KZ Neuengamme

    Die Erinnerungen von Guillaume S. gehören zu denen, die der Historiker und ehemalige Lehrer Karsten Ellebrecht zusammengetragen hat. Er befasst sich seit mehreren Jahren mit dem Leben und dem Leiden der Insassen des Lagers auf der Bahrs-plate. Vor allem das, was der Franzose Piere Billaux berichtet, der in diesem Jahr 90 Jahre wird, bewegt Ellebrecht. Er und Billaux lernten sich schon in den 1990er-Jahren im Rahmen der Aufarbeitung der Geschichte des Bunkers „Valentin“ kennen.

    Blumenthal war eines von 85 Außenlagern des Konzentrationslagers (KZ) im Hamburger Stadtteil Neuengamme und bestand vom 20. August 1944 bis April 1945. Mit zuerst knapp 500, später 1000 Insassen aus allen Teilen Europas war Blumenthal ein mittleres Lager: Die Insassen wurden in den bremischen Rüstungsbetrieben eingesetzt.



    Im Durchschnitt 24 Tote im Monat

    Überhaupt sei es schwierig, die Struktur des Lagers nachzuvollziehen. Vieles von dem, was überliefert sei, stamme aus der Erinnerung Überlebender. Dazu gehören Zeichnungen mit der Lage der Baracken. Oder Bilder von schlagenden Kapos. Karsten Ellebrecht wundert das nicht. Denn mit dem Vorrücken der alliierten Truppen im April und Mai 1945 auf Hamburg habe die SS versucht, so viele Dokumente wie möglich zu vernichten. Dass überhaupt etwas übrig ist, sei dem Mut und Einsatz von Häftlingen zu verdanken. In Blumenthal seien überwiegend Belgier, aber auch Franzosen, Griechen, Polen, Niederländer, Dänen, Russen und Männer aus dem Baltikum untergebracht gewesen. Auch Juden gab es. Sie bildeten den sogenannten Judenblock.

    Schläge, Verletzungen, Unterernährung und Krankheiten: Wie in allen KZs und ihren Außenlagern vegetierten die Menschen dahin. Durchschnittlich 24 Tote verzeichnete die Statistik im Monat. Im Lager fanden auch Hinrichtungen statt. Sie waren mehr oder weniger öffentlich und jeder im Ort konnte zuschauen. Das, vermutet Ellebrecht, sei gewollt gewesen, auch als Warnung an die Bevölkerung.

    h dem Krieg zunächst als Unterkunft für ehemalige Zwangsarbeiter genutzt, bis sie zurück in ihre Heimat konnten. Ab 1949 kamen in den Baracken Flüchtlinge unter. Die letzten Bauten wurden 1962 nach der Sturmflut abgerissen.
    Zitat Ende

    ...da können die Erbauer dann ja nur hoffen, dass der Bolzplatz nicht irgendwann ein Opfer von möglichen Sturmfluten wird, denn der schützende Deich befindet sich dahinter.

    Wer weiß, vielleicht war es von den damaligen Stadtplanern auch so gewollt, dass der Deich nicht verlegt wird, damit die Bahrsplate von einer Bebauung verschont bleibt.

  • Foren-Beitrag von Lola2 im Thema

    http://www.kreiszeitung.de/lokales/roten...rg-5984987.html

    Zitat des letzten Absatz:

    Für die Kritiker der großflächigen Erdgas- und Erdölförderung in der Region ist das ein klares Signal, da die Krebszahlen im Kreis Nienburg erstmals direkt mit Giftstoffen der Förderung korrelieren. „Das Ergebnis zeigt, dass Kohlenwasserstoff-Förderung in der Vergangenheit andernorts nun auch erwiesenermaßen zu erheblichen krebserregenden Gefahrenpotenzialen geführt hat. Derartige Nachweise sind ein Element, das in Rotenburg fehlt. Dennoch kann auch hier ein Zusammenhang keineswegs ausgeschlossen werden“, so Kathrin Otte vom Netzwerk für Umweltkranke (Genuk), die im Kreis Nienburg mit in der Arbeitsgruppe zu den Vorfällen sitzt. Dass diese Kinder nicht zufällig, sondern durch schädigende Einflüssen von außen erkrankt und zum Teil auch verstorben sind, sei ein schwerwiegendes Ereignis. Trotz aller Vorsicht, um die die verantwortlichen Behörden und Unternehmen im Kreis Rotenburg angesichts des sensiblen Themas bitten, sei festzuhalten: „Es zeichnet sich ein Bild ab, das die voreilige komplette Freisprechung der Erdgas- und Erdölindustrie in Bezug auf potenziell gesundheitsschädliche Auswirkungen immer mehr verbietet.“
    Zitat Ende

    ...es macht mich sehr wütend, dass Verantwortliche der Bremer Politik das Umweltdesaster Rönnebeck/Farge nicht mehr im Focus haben, sich ausgeklingt oder schlichtweg vergessen haben!

  • Foren-Beitrag von Lola2 im Thema

    http://www.zeit.de/1946/08/humanismus-heute

    Zitat

    Sehr geehrter Herr!

    Nehmen Sie zunächst den Ausdruck meiner Freude über das Erscheinen Ihrer Wochenzeitung und meiner Anerkennung für die Ausgestaltung ihrer ersten Nummer entgegen. Ich wünsche einer Zeitung von so hohem Niveau ein langes Bestehen und nehme ihr Erscheinen als ein Symbol für das langsame Wiederaufblühen des geistigen Lebens in unserem armen, geplagten Vaterland.

    Nun hat mich der Artikel von Herrn Prof. Dr. Snell dazu angeregt, meine von den seinen abweichenden Ansichten über das Problem des Humanismus von heute niederzulegen.

    „Wenn Humanismus der .Humanitas’ wert sein will, von der er kommt, muß er etwas von dem verkörpern, was jedem Menschen als solchem eigen ist, etwas von Menschenwürde in ihm. Das will sagen, er muß etwas von der allgemeinen Würde verkörpern, die Menschen als solche und kraft ihrer Zugehörigkeit zur Menschheit besitzen. Die Würde des Menschen, auf die sich eine Menschheitsphilosophie, eine dem Menschen gewidmete Schule aufbaut, kann nicht eine seltene und gesuchte Eigenschaft sein, die man durch den Besuch der Schule erlangen, die man nur mit Hilfe der Philosophie verdienen kann.“ Diese Worte, die von dem bekannten amerikanischen Essayisten und Dichter und dem jetzigen Unterstaatssekretär im Ministerium des Äußern, Archibald MacLeish, stammen, lassen den deutschen Leser unwillkürlich aufhorchen. Eine Definition des Humanismus, die offenbar nicht nur auf einen Bezug auf die Antike verzichtet (denn ohne Schule und Philosophie kann ja eine Kenntnis der Antike nicht vermittelt werden), sondern darüber hinaus diesen Begriff bewußt von dem Wissen um die Werte der Antike löst, muß selbst einen „Nichthumanisten“, also etwa einen aus der auf Realwissen aufgebauten Schule Deutschlands Hervorgegangenen zunächst verblüffen. Vielleicht wird er, wenn ihm im Laufe seiner nachschulischen Entwicklung sein Wissen um „Humanistisches“ über den realeren Dingen des täglichen Lebens, über Technik, Kino und Radio, verblaßt ist, zum Konversationslexikon greifen, um dort festzustellen, daß das Wort „Humanismus“ mit „Bildung zur Menschlichkeit“ verdeutscht wird, wobei unter „Bildung“ das Eindringen in das als Musterbild menschlicher Vollkommenheit angesehene Leben und Schaffen der Griechen und Römer verstanden wird. Mit einem Melanchton, einem Reuchlin, einem Erasmus von Rotterdam (von den Italienern ganz zu schweigen) fehlt ihm offenbar auch die Verbindung, der unmittelbare Kontakt mit der Welt der Antike, die uns Deutsche den Begriff der Bildung ohne den humanistischen Hintergrund und ohne das hohe Ziel antiker Vollendung undenkbar erscheinen läßt.

    Aber die Welt unserer Werte ist zusammengebrochen, und wenn wir noch etwas aus ihren Trümmern retten wollen, so können uns unter Umständen amerikanischer Realismus und die oft von hohem ethischem Bewußtsein getragene pragmatische Einstellung der Menschen der Neuen Welt eine gute Hilfe sein. – Auch uns bedarf der Begriff der humanistischen Bildung heute einer gründlichen Revision, um ihm für unsere Zeit und unsere Welt eine neue Bedeutung zu geben. MacLeish wendet sich zu diesem Zweck an die Philosophie in der berechtigten Annahme, „daß eine Philosophie der Erziehung des Menschen und seines Lebens, die der Menschheit im kritischsten Zeitpunkt ihrer Geschichte nichts über ihr Leben und ihre Erziehung zu sagen hat, keine Philosophie des Menschen ist, sondern Dilettantismus mit einem anspruchsvollen Namen“.
    Auffallend an dieser Feststellung ist für den Durchschnittsdeutschen. daß ein Amerikaner, Hessen Leben – an den deutschen Erfahrungen gemessen – in den letzten Jahren doch kaum eine große Wandlung durchgemacht haben kann, von der kritischsten Periode in der Geschichte der modernen Menschheit spricht. Tatsächlich läßt die Charakterisierung unserer Zeit durch MacLeish an Deutlichkeit alles hinter sich, was man heutzutage in Deutschland lesen kann. Von einer chaotischen und wilden Welt spricht er, in der alle Grenzmarken abhandengekommen und alle Sicherheiten hinweggespült worden sind, und wir nicht sicher sein können, daß das Gebäude der Kultur wenigstens für eine Generation stehen wird. Und in ebenso klarer, selbstsicherer Weise geht er an die Untersuchung des Wertes des Humanismus für eben diese Zeit, „Humanismus als geistige Zucht um der Zucht willen oder als geistige Schule zur Befreiung von Vorurteil und Einbildung oder als aristokratische Ausbildung des Geschmacks oder als Kult der klassischen Vergangenheit oder als Würdigung der schönen Wissenschaften und Künste ist ein ausgezeichnetes Spezifikum gegen Krankheiten wie Bigotterie, Puritanismus, Jesuitismus, Vulgarität, Viktorianismus und die Selbstzufriedenheit des Bourgeois. Aber ein solcher Humanismus hat einer Zeit, deren, geistige Erkrankung nicht ein Übermaß an Glauben, sondern ein Mangel an Glauben ist, kaum etwas zu sagen. Und wenn wir die Krankheit verstehen, an der wir leiden, so müssen wir zugeben, daß unsere Zeit solch eine Zeit ist.“ –

    Nachdem er dann in unserer Zeit allenthalben Anzeichen und Symptome einer leidenschaftlichen Sehnsucht nach Glauben festgestellt hat, interpretiert er sie als ein Ausdruck dafür, daß wir „das Gefühl für die Stelle des Menschen im Universum verloren haben“. Hier setzt nach seiner Ansicht die Aufgabe des Humanismus von heute ein, und er kommt zu der Definition, daß „Humanismus der Glaube des Menschen an seine eigene Würde ist, an seinen wesentlichen Wert als Mensch, an die ihm eigene Vollkommenheit, ein Glaube nicht an die Möglichkeit des Menschen, sondern an seine Wirklichkeit, ein Glaube nicht an die klassische Vollkommenheit der schönen Literatur, die Menschen in der fernen Vergangenheit geschrieben haben, sondern an die menschliche Vollkommenheit der Männer, die diese Literatur verfaßten, und anderer, die ihnen gleichen...“. Nicht nur aus Mitgefühl (wie bei den Christen) oder aus Solidarität (wie bei den Demokraten), sondern aus Stolz, wie auch bei den Griechen, sollen wir an den Menschen glauben.

    MacLeish glaubt in erster Linie durch den Einfluß der Erziehung, aber auch durch Änderungen der Gesellschaft im Sinne seines Humanismus zu einer Überwindung unserer augenblicklichen Weltkrise kommen zu können. Aber wie will MacLeish den Stolz, aus dem heraus sein Glaube an den Menschen geboren ist, mit dem „Mitgefühl des Christen“, das seiner Meinung nach zu demselben Glauben führt, mit seiner Demut und seinem Sünderglauben in Einklang bringen? Man kann nicht stolz auf seine Menschenwürde, auf die uns eigene Vollkommenheit sein und gleichzeitig an unsere sündhafte Natur glauben. Hier zeigt sich die Schwäche des Pragmatikers, des Praktikers und Realisten. Hier fühlt man förmlich das Erschrecken vor der eigenen Konsequenz. Aber noch eine Frage von äußerster Wichtigkeit läßt der realistische Humanist MacLeish unbeantwortet. Er spricht zwar von Änderungen, die in der Gesellschaft nötig sind, wie sich aber ein Stolz auf die eigene Menschenwürde entwickeln soll, wenn sich das ganze Leben eines Menschen zum Beispiel darauf beschränkt. Schrauben nachzuziehen oder einen Hebel zu bedienen, diese wichtigste aller Fragen beantwortet er nicht
    Prof. Dr. P. R. Skawran

    Zitat Ende...............................

    Um das Thema zu verstehen habe ich den kompletten Leserbrief zitiert, der im April vor 60 Jahren verfasst wurde. Jede Kürzung von mir wäre einer Verstümmelung gleichgekommen.

    Der Leserbriefschreiber hat schon damals erkannt, dass sich nach der pragmatischen Auslegung des Humanismus des amerikanischen Humanisten MacLeish, ein vernünftiges Wertegefühl von den Deutschen nicht entwickelt werden kann.

    Aber genau eine solche Politik wird in den letzten Jahrzehnten betrieben.
    Es läßt sich nicht verleugnen, dass hier eine zerstörerische Denkweise von Deutschen gegenüber Deutschen betrieben wird.

    Wie ist so etwas überhaupt möglich?
    Alles was deutsch ist wird abgelehnt, warum?


    Der Leserbriefverfasser schreibt im Jahr 1946 weiter über die Ausführungen des amerik.Humanisten MacLash:
    " Von einer chaotischen und wilden Welt spricht er, in der alle Grenzmarken abhandengekommen und alle Sicherheiten hinweggespült worden sind, und wir nicht sicher sein können, daß das Gebäude der Kultur wenigstens für eine Generation stehen wird."

    Alle Zuwanderer die hierhergekommen sind legen ihre Identität nicht ab. Warum sollten sie das überhaupt tun? Deutschland wurde zum Einwanderungsland ohne Einwanderungsgesetze und Regeln und mit offenen Grenzen weltweit erklärt. Es ist ja alles sicher ganz interessant weltoffen zu sein, aber da kommt schon wieder das "Einschleimen" durch.
    Für mich ist es ist kein Ausdruck von Menschenfreundlichkeit bei der weltweiten Einladung nach Deutschland zu kommen, die durch die Politik verbreitet wurde. Gerade Zuwanderer, Einwanderer oder "Flüchtlinge" benötigen für die Zukunftsplanung Richtlinien und Perspektiven. Genau das fehlt hier.

    Ebenso gilt es, dass vor lauter Willkommenskultur die Kritiken der einheimischen Bevölkerung ignoriert werden, bzw. als fremdenfeindlich oder sogar rassistisch abgestempelt werden.

    Irgendwer muss diesen ganzen Irrsinn nämlich zahlen!?

    Irgendwer muss auch die Diäten der Politiker bezahlen, wenn mich nicht alles täuscht, dann ist es das Volk, obwohl genau diese Politiker Entscheidungen treffen, die alles andere als "zum Wohle des Volkes" sind.

    Zugereiste, Einwanderer "Flüchtlinge" und Einheimische, sitzen alle im gleichen Boot. Wir werden benutzt um irgendwelche Ziele der Politik zu realisieren.

    Das ist meine Meinung.


    Um rege Beteiligung wird gebeten....nicht nur lesen :-)

  • Foren-Beitrag von Lola2 im Thema

    @fight4yrights

    Blödsinn, dass das Thema erledigt ist, aber gestern war ich bei der Zubereitung von Forellen, die in der Pfanne brutzelten und schon verdächtig braun waren.
    Wobei wir wieder beim Thema sind!

    Es geht auch eigentlich nicht um Herrn Balz, sondern das Problem ist doch, das jeder der nicht auf der Linie der vier tonangebenden Parteien ist und Kritik an der Asylpolitik übt und sich für die eigenen Landsleute einsetzt, die in Not sind, dass diesen Bürgern Rechtsextremes Gedankengut unterstellt wird.

    Was bedeutet es? Hilfe darf nur medienwirksam erfolgen? Warum wird dagegen gehetzt wenn Menschen einer anderen politischen Richtung sich in Sozialprojekten einbringen, die Deutschen zu Gute kommen sollen?
    Warum sind die tonangebenden Parteien schon mit fast krankhaftem Eifer bemüht jedem Menschen Hilfestellung zu geben der in Not ist, er muss nur Ausländer sein?

    Auf mich wirkt das wie eine schleimige Anbiederung um der Welt zu zeigen, seht her wir sind die "Guten Deutschen".

    Nein, Ihr seid leider nicht die "Guten Deutschen"!

    Die Menschen in unserem Land erfahren keine Wertschätzung mehr.

    Am deutlichsten ist der Unterschied, oder besser gesagt die Entwicklung dieser unmenschlichen Politik, die sich gegen das eigene Volk richtet, bei der Behandlung unserer Kinder zu beobachten.
    Eine Politik, die nicht einmal fähig oder eher nicht willens ist die eigenen Kinder zu beschützen bekommt von mir keine Unterstützung.

    ...Toleranz - Respekt - Integration--irgendwie auch eine Liebeserklärung?

    Na, wenn das ein sogenannter "Bio-Deutscher" geschrieben hätte, was glaubst Du @fight4yright in welche Schublade man dieses Forum gesteckt hätte?

    Die Themen sind brandaktuell und Kinder die nicht geschützt werden, können auch als Erwachsene niemanden schützen und meistens wollen sie dann auch keine Kinder mehr.
    Vielleicht weil ihnen die Identität geraubt wurde?

  • Foren-Beitrag von Lola2 im Thema

    Leserbriefe in der Papierausgabe lassen sich leider nicht verlinken.

    Was Herr Balz politisch machen möchte, das entzieht sich meiner Kenntnis.
    Fakt war lediglich, dass er wie auch im vergangenen Jahr warme Kleidung für Obdachlose gesammelt hat.
    Geht es hier nicht eher um ein soziales Engagement? Ist es da nicht völlig egal aus welcher politischen Richtung die Spenden kommen?
    Ich denke eine Jacke von einem Neo-Nazi dürfte genauso wärmen wie eine Jacke von einem Parteimitglied der Grünen. Dem frierenden obdachlosen Menschen ist das glaube ich egal. Was zählt ist doch die warme Jacke und Menschen die sich auch um ihre Mitmenschen kümmern die aus irgendwelchen Gründen durch das soziale Netz gefallen sind.

    Egal was hier gemacht wird, das Engagement von Bürgern wird erstickt in Vorurteilen, Vorschriften wo und mit wem man irgend ein Projekt auf die Beine stellt. Mit wem man sich treffen darf und kann ohne sich angreifbar zu machen und Repressalien zu fürchten oder Opfer von Intrigen zu werden.

    Wer immer diese Fotos gemacht hat, ob Antifa oder wer immer das ist, hätte sich besser sinnvoll einbringen sollen statt Leute zu bespitzeln.

    Wer ihn gewählt hat? Hat er nicht nach dem Bürgermeister die meisten persönlichen Stimmen bekommen?

    Heute ist Weihnachten und ich bin mit diesem Thema fertig, wie mit vielen anderen auch.

  • Foren-Beitrag von Lola2 im Thema

    ..in Bremen kommt es offenbar nicht darauf an WAS man macht,

    sondern WER etwas macht!

    Im Weser Kurier vom 22.12.2015 habe ich einen sehr interessanten Leserbrief gelesen, dessen Verfasser Klaus Wedemeier war. "An den Pranger gestellt".

    Es ging dabei um einen Gastkommentar von Matthias Güldner "Wie eine Weihnachtsfeier mit Pegida".

    Zitat aus der Antwort von Herrn Wedemeier:

    "Wenn ich zu einem Geburtstag eingeladen werde, habe ich bisher meine Teilnahme nicht von der Überreichung und Überprüfung der vollständigen Gästeliste abhängig gemacht."
    Zitat Ende

    Herr Wedemeier mhat dann noch von den Anfängen der Grünen geschrieben, die ein "Sammelbecken von begeisterten Anhängern kommunistischer Diktaturen waren, ausgewiesen zum Beispiel durch Mitgliedschaft im KBW. Einige davon haben ihre Karriereziele konsequent durchgesetzt und sind bis in höchste Staatsämter gelangt. "
    Herr Wedemeier führt weiter aus "Von Herrn Güldner ist nicht bekannt, dass er sich von diesen Personen und/oder ihren früher propagierten Zielen öffentlich oder intern distanziert hätte."----

    Ich gehe mal davon aus, dass die Infos auf Wikipedia korrekt sind, weil man dort auch die Geschichte dann verfolgen kann. https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCndn...Die_Gr%C3%BCnen

    ...und siehe da!

    Der Gründer: Baldur Springmann

    Baldur Springmann (* 31. Mai 1912 in Hagen; † 24. Oktober 2003 in Lübeck) war ein deutscher ökologischer Landwirt, Publizist und Politiker des rechtsextremen Spektrums mit völkischem Hintergrund. Der Erbe einer Industriellenfamilie studierte Landwirtschaft, baute in den 1950er Jahren einen Hof in Schleswig-Holstein mit biologisch-dynamischer Wirtschaftsweise auf und gehörte zu den Pionieren der Ökologiebewegung in der Bundesrepublik. Er war seit den 1970er Jahren unter anderem in der Aktionsgemeinschaft Unabhängiger Deutscher (AUD) und im Weltbund zum Schutz des Lebens (WSL) aktiv, 1978 Gründungsmitglied der Grünen Liste Schleswig-Holstein und im
    Januar 1980 der Partei Die Grünen. Im Juni 1980 trat er nach Richtungsstreitigkeiten aus, und 1982 beteiligte er sich an der Konstituierung der Ökologisch-Demokratischen Partei. 1983 zog er sich auch dort zurück und engagierte sich in den Folgejahren verstärkt in verschiedenen Gruppierungen mit rechtsextremen Verbindungen und Hintergründen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Baldur_Springmann

    Herr Wedemeier war zurecht empört und diese Empörung darf man auch Herrn Balz zugestehen.
    Toleranz würde unserer Gesellschaft gut bekommen, sonst können Demokratie und Meinungsfreiheit bald zu Grabe getragen werden.

    Fröhliche Weihnachten

  • Foren-Beitrag von Lola2 im Thema

    http://www.weser-kurier.de/region/die-no...id,1278647.html

    Zitat
    Beirat stimmt über neuen Passus ab
    Sondersitzung wegen Balz
    CHRISTIAN WETH 23.12.2015 0 Kommentare

    Die Alternative für Deutschland (AfD) will Fritjof Balz zwar nicht aufnehmen, wie der Bundesvorstand jetzt erklärt hat. Sein abgelehnter Parteieintritt beschäftigt den Beirat aber trotzdem. Gleich im neuen Jahr kommt der Beirat zu einer Sondersitzung zusammen. Ortsamtsleiter Peter Nowack will die Mitglieder am Montag, 4. Januar, über einen Passus der Geschäftsordnung abstimmen lassen: Einem Ausschuss kann nur angehören, dessen Partei bei einer Wahl angetreten ist. Balz war zur Bürgerschafts- und Beiratswahl für die Bürger in Wut (BIW) angetreten, die AfD hatte in Blumenthal keinen Bewerber aufgestellt.
    Zitat Ende

  • Foren-Beitrag von Lola2 im Thema

    http://www.weser-kurier.de/region/die-no...id,1277658.html

    Zitat
    Historiker erforscht Verbindung des einstigen Berner Krankenhaus Kückens und der Nazi-Klinik Wehnen
    „Die meisten Ärzte wussten, was sie taten“
    Georg Jauken 21.12.2015 0 Kommentare

    Die Heil- und Pflegeanstalt Wehnen bei Oldenburg war während der Naziherrschaft die zentrale Tötungsklinik im Nordwesten. Eine Gruppe von Wissenschaftlern um den Oldenburger Historiker Ingo Harms konnte nachweisen, dass Hunderte Patienten aus Krankenhäusern in Wilhelmshaven und Bremen nach Wehnen verlegt wurden, wo sie bald darauf starben. Zwischen 1933 und 1945 sollen dort mehr als 1500 Patienten getötet worden sein. Jetzt wollen die Forscher herausfinden, ob das „System Wehnen“ auch von den Ärzten und Krankenhäusern in der Provinz mitgetragen wurde.

    Herr Harms, in Ihrer aktuellen Untersuchung geht es um die Frage, ob Patienten aus dem Krankenhaus Kückens bewusst und gezielt in die Todesklinik Wehnen verlegt wurden. Wie hat Ihre Beschäftigung mit den Krankenmorden in der Region angefangen?

    Ingo Harms: Die Krankenmorde der Region untersuche ich seit 1994. Meine Dissertation über die Heil- und Pflegeanstalt Wehnen ist 1996 auf den Markt gekommen.
    Zitat Ende

    Das vollständige Interview läßt sich mit dem o.a. Link aufrufen.

  • Foren-Beitrag von Lola2 im Thema

    http://www.weser-kurier.de/region/die-no...id,1277631.html

    Zitat
    Blumenthaler spricht von Intrige
    AfD-Vorstand lehnt Balz ab
    Patricia Brandt 21.12.2015 0 Kommentare

    Der Bundesvorstand der Alternative für Deutschland (AfD) will das Blumenthaler Beiratsmitglied Fritjof Balz nicht in die Partei aufnehmen. Der Elektromei-ster, der als Initiator der Internet-Proteste gegen die Unterkunft für minderjährige Flüchtlinge in Rekum bekannt geworden ist, hatte im November mitgeteilt, dass er die Wählervereinigung Bürger in Wut (BIW) verlassen habe und der AfD beigetreten sei. Balz kennt den Grund für die Ablehnung seitens des AfD-Vorstands nach eigener Darstellung nicht. Er spricht von einer externen Intrige.
    Zitat Ende

    Fritjof Balz teilte lt. Zeitung mit, dass diese Entscheidung keineswegs das Ende seiner Beiratsarbeit bedeute und er geht auch davon aus, dass diese Entscheidung widerrufen werden kann.

    Es wird dank Herrn Balz und ein paar anderen auch in Zukunft im Blumenthaler Beirat nicht langweilig. Langweilig hingegen sind Blockaden, so nach dem Motto "alle gegen einen", was sich Blumenthal überhaupt nicht leisten kann.

    Was oder besser wem nützen dann noch engagierte Bürger wenn es nicht vorwärts geht?

    Wer hätte dann einen Vorteil wenn die engagierten Bürger das Handtuch werfen?

  • "WERSER" - dat is Weser up PlattdütschDatum18.12.2015 14:45
    Foren-Beitrag von Lola2 im Thema

    http://www.weser-kurier.de/region_artike...id,1275860.html

    Zitat
    "Ein Durchbruch ist das nicht"
    Peter Mlodoch 18.12.2015 0 Kommentare

    Seit Jahren ringen die Anrainerländer von Werra und Weser darum, die durch den Kali-Bergbau verursachte Salzbelastung in beiden Flüssen zu verringern. Sogar eine Salz-Pipeline durch Niedersachsen zur Nordsee war im Gespräch. Jetzt hat der Weserrat ein Maßnahmenbündel beschlossen, das auch den Produzenten K+S in die Pflicht nimmt. Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) bleibt jedoch skeptisch. Mit ihm sprach Peter Mlodoch.

    Der Weserrat der Anrainerländer hat sich am Dienstag auf einen Masterplan zur Salzreduzierung in Weser und Werra geeinigt. Ist das der große Durchbruch?

    Stefan Wenzel: Noch nicht. Niedersachsen hat sich deshalb enthalten. Wir werden den Beschluss jetzt sehr genau prüfen. Der Bewirtschaftungsplan gibt Grenzwerte für die Schadstoffe Chlorid, Kalium und Magnesium vor. Das wird an dem geplanten Messpunkt Boffzen auf niedersächsischer Weser-Seite direkt hinter der Landesgrenze zu Hessen gemessen. Diese Grenzwerte sollen sicherstellen, dass der gute ökologische Zustand der Weser spätestens im Jahr 2027 erreicht wird.

    ...Das Interview endet wie folgt:

    Eine Pipeline zur Nordsee ist nicht Teil des Bewirtschaftungsplans. Ziel ist, so viel Salzeintrag wie irgend möglich zu vermeiden und den guten ökologischen Zustand der Weser spätestens 2027 wiederherzustellen.

    Und macht das Unternehmen K+S da wirklich mit?

    Das ist die entscheidende Frage. Wir erwarten in den nächsten Wochen eine klare Aussage von K+S. Ein Unternehmen wie dieser Dax-Konzern mit seinem technischen Potenzial kann und muss sich an die rechtlichen Rahmenbedingungen halten, die in Europa gelten. Deshalb erwarten wir das Signal, dass man sich mit aller Kraft und konstruktiv für die Umsetzung der genannten Maßnahmen einsetzt.

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Burg Blomendal (Quelle: wikipedia)
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