Kraftwerk Farge (Quelle: wikipedia)

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  • "Eine hässliche Erfahrung"Datum17.10.2018 09:08
    Foren-Beitrag von Lola im Thema

    https://www.weser-kurier.de/bremen/breme...id,1776366.html

    Zitat

    Reise ins Silicon Wadi
    Von Surfern und Start-ups

    Lisa Boekhoff 16.10.2018 0 Kommentare

    Tel Aviv ist in Israel der Hotspot für Start-ups. Mit dem Surfbrett geht es morgens zum Strand, danach zur Arbeit. Was sich Bremen davon abgucken kann, hat sich eine Delegation aus dem Norden angeschaut.Die Reise steckt Matthias Fonger und Dirk Schwampe noch in den Knochen. Gerade erst sind der Geschäftsführer der Handelskammer und der Geschäftsführer des IT-Unternehmens Team Neusta aus Israel zurückgekehrt. Zusammen mit Kollegen aus Norddeutschland haben sie sich auf den Weg gemacht, um die Gründerszene dort zu entdecken. Damit ging es für die Wirtschaftsdelegation der IHK Nord nach dem Silicon Valley nun zum nächsten Hotspot für Start-ups und Technologietransfer: ins Silicon Wadi.

    Die Begeisterung hält Fonger und Schwampe am Tag nach der Rückkehr hellwach. Beeindruckend – dieses Wort fällt im Gespräch immer wieder. Vor allem im Zusammenhang mit der Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft in Israel. „Das hat dort eine viel stärkere Kraft. Die kennen sich wirklich in vielen Bereichen besser“, sagt Schwampe.

    Zwar gebe es im heimischen Nordwesten ebenfalls Transfer zwischen Forschung und Unternehmen, aber nicht in diesem Umfang. Das liege aber auch an der Finanzierung. „Israel gibt deutlich mehr Geld in die Zukunft aus als wir.“ In Bremen sei die Vernetzung seiner Erfahrung nach teils Zufall. „An dieser Struktur müssen wir klar arbeiten. Der Austausch muss intensiver sein.“

    Weiter informiert der Bericht wie folgt:

    Fonger ist auch von der Mentalität in Israel begeistert. Die Menschen seien dort locker, zupackend, schnell, liberal, weltoffen – und jung. „In Tel Aviv sieht man eine ganz dynamische Gesellschaft. Jeder macht morgens seinen Sport, fährt mit dem Surfbrett raus aufs Meer und dann zur Arbeit. Es ist eine junge Gesellschaft, die nach vorne blickt, die in Technologien investiert statt in Rentenerhöhungen.“ Das verwundert nicht bei einem Durchschnittsalter in Israel von 30 Jahren.
    Zitat Ende

    Auch bei diesem Bericht weise ich auf mein Posting Nr.1 hin, denn man sollte nicht die Gelder unerwähnt lassen die Israel von Deutschland und den USA seit 70 Jahren erhält; aufgebracht durch die Steuerzahler.

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-75159742.html

  • Foren-Beitrag von Lola im Thema

    https://www.weser-kurier.de/region/die-n...id,1775405.html

    Zitat

    "Wohnungslose im Bremer Norden
    Offensive für Obdachlose
    Christian Weth 12.10.2018 2 Kommentare

    Ortsämter, Kirchen, Verbände und Baugesellschaften haben sich zusammengetan, um Menschen zu helfen, die ihre Wohnung verloren haben. Manche Bündnispartner gehen davon aus, dass sich die Probleme zuspitzen.

    Wie kann Obdachlosen im Bremer Norden geholfen werden? Antworten sucht seit dem Frühjahr eine Allianz, die es so noch nicht gegeben hat. Zu ihr gehören Ortsämter genauso wie Kirchengemeinden, die Innere Mission wie die Fachstelle Wohnen und – neuerdings – Baugesellschaften. Dass die Zahl der Bündnispartner so groß ist wie noch nie, kommt für manche Mitstreiter nicht von ungefähr. Ihrer Ansicht nach spitzen sich die Probleme der Wohnungslosen im Norden zu. Und wird eine Lösungssuche deshalb immer drängender. Nicht nur wegen des bevorstehenden Winters.

    Wer seine Wohnung verlor, konnte vor Monaten noch hoffen, in einer Notunterkunft im Hochhaus am Vegesacker Bahnhofsplatz unterzukommen. Oder in einem Hotel, das die Sozialbehörde Schlichthotel nennt. Doch beides ist mittlerweile unmöglich geworden: Die Notunterkunft wurde geräumt, weil der Eigentümer aus den Hochhausetagen ein Hostel machen will – und Schlichthotels, die kurzfristig Zimmer für Obdachlose bereitstellen, fehlen im Norden. Alle Pensionen in Blumenthal, Burglesum und Vegesack, auf die das Ressort bisher zugreifen konnte, nehmen aus privatwirtschaftlichen Gründen keine Wohnungslosen mehr auf.
    Zitat Ende

    Den kompletten Bericht bitte mit o.a. Link aufrufen.
    Die Leserbriefe sollte man auch nicht versäumen zu lesen.

  • Foren-Beitrag von Lola im Thema

    https://www.weser-kurier.de/region/die-n...id,1771469.html

    Zitat

    "George-Albrecht-Straße
    Ein Problemgebiet mit Modellcharakter

    Patricia Brandt 26.09.2018 0 Kommentare

    Seit Monaten arbeiten verschiedene Behörden und Organisationen an Lösungen für das Problemgebiet George-Albrecht-Straße. In kleinen Schritten kommt die Runde voran, sagt der Senatsbeauftragte Martin Prange.

    Wenn einer aus der Behörde kommt, weiß er, wie schwergängig der Verwaltungsapparat sein kann. Der Bremen-Nord-Beauftragte Martin Prange versucht seit dem Jahr 2015, an einzelnen Stellschrauben zu drehen. Prange nennt das Stichwort „zukunftsorientierte Verwaltung“. „Seit ich denken kann, wird Verwaltung zukunftsfähig gemacht“, sagt Prange. Neu ist, dass der Senatsbeauftragte in drei Bremer Stadtteilen Modellprojekte gestartet hat: Neben dem Stadtteil Gröpelingen und einem Quartier in der Vahr liegt sein Fokus auch auf dem sozialen Brennpunkt George-Albrecht-Straße.

    Wie berichtet, trifft sich seit Monaten hinter verschlossenen Türen unter der Leitung von Ortsamtschef Peter Nowack (SPD) eine Gruppe mit Vertretern verschiedener Behörden, Einrichtungen und Organisationen, um die Situation in den 100 Wohnungen zu entschärfen. Mit dabei sitzt der Senatsbeauftragte: „Wir haben eine komplexe Problemlage, um die man sich kümmern muss“, stellt Martin Prange fest. In der George-Albrecht-Straße lebten viele Menschen aus bildungsfernen Schichten, darunter viele osteuropäische Zuwanderer, in teils prekären Wohnverhältnissen. „Armut ist ein Problem, Vermüllung ist ein Problem, Schulvermeidung ist ein Problem. Wir brauchen konkrete Hilfe in allen Lebenslagen“, sagt Prange.
    Zitat Ende

    Den kompletten Beitrag kann man mit o.a. Link aufrufen.

  • "Bauunternehmer kontra Baubehörde"Datum19.09.2018 20:16
    Foren-Beitrag von Lola im Thema

    https://www.weser-kurier.de/region/die-n...id,1769227.html

    Zitat

    Bauvorhaben am Rönnebecker Hafen
    Interessenkonflikt am Weserufer

    Michael Brandt 18.09.2018 0 Kommentare

    Während die Stadt Pläne vorbereitet, damit am Rönnebecker Hafen 250 anspruchsvolle Wohnungen gebaut werden können, hält Bauunternehmer Jan-Gerd Kröger daran fest, dort eine Steinbrechanlage zu bauen.

    Rönnebeck. Die Stadt bereitet Pläne vor, damit am Rönnebecker Hafen 250 anspruchsvolle Wohnungen gebaut werden können. Nach Auskunft der Baubehörde gibt es bereits in diesem frühen Stadium einen Investor, der Interesse an dem Projekt angemeldet hat.
    Bauunternehmer Jan-Gerd Kröger allerdings klagt vor dem Verwaltungsgericht gegen das Vorhaben. Der Blumenthaler will dort weiterhin eine Steinbrechanlage betreiben. Es ist bereits der zweite Konflikt in Bremen-Nord, der sich ums Wohnen am Wasser entspinnt.
    Zitat Ende

    Den kompletten Artikel kann man mit o.a. Link aufrufen.

  • "Behutsamer Kontakt an den Bunker"Datum18.09.2018 08:52
    Foren-Beitrag von Lola im Thema

    https://www.weser-kurier.de/region/die-n...id,1768911.html


    Zitat

    Denkort Bunker Valentin
    Ein Zeichen gegen Hass und Gewalt

    Michael Thurm 17.09.2018 0 Kommentare

    Vor 35 Jahren ist das Mahnmal am Bunker Valentin eingeweiht worden. Es sei aktueller denn je, sagte Bürgermeister Carsten Sieling (SPD) in seiner Rede, die er bei einer Feier zum 35-jährigen Bestehen hielt.

    Farge-Rekum. Vor 35 Jahren ist das durch den Bremer Künstler Friedrich Stein geschaffene Mahnmal am Bunker Valentin in Farge-Rekum eingeweiht worden. "Dieses Mahnmal soll den Zeitgenossen und den nachfolgenden Generationen helfen, aus dem Vergangenen zu lernen. Es soll uns für die Zukunft nachdenklich machen, damit wir für ein anderes Mal klug werden.“ Das sagte jetzt Bürgermeister Carsten Sieling (SPD) in seiner Rede bei der Feier anlässlich des 35. Jahrestages der Einweihung.

    Diese Sätze klingen aktuell, sie sind jedoch mehr als drei Jahrzehnte alt. Carsten Sieling zitierte in seiner Rede, was der damalige Bremer Bürgermeister Hans Koschnik (SPD) vor 35 Jahren, am 17. September 1983, im Rahmen der feierlichen Einweihung auf dem Platz vor dem Bunker Valentin gesagt hatte.
    Zitat Ende

    Den kompletten Beitrag kann man mit o.a. Link aufrufen.

  • Foren-Beitrag von Lola im Thema

    https://www.weser-kurier.de/region/niede...id,1768678.html

    Zitat

    Leistungsdruck
    Wenn Schule zur Qual wird

    Janet Binder 16.09.2018 0 Kommentare

    Leistungsangst ist bereits in der Grundschule ein Thema. Viele Eltern und Lehrer sind oft überfragt und können die Situation nicht richtig einschätzen. Daraus resultieren oft physische und psychische Probleme.

    Auf den ersten Schultag hatte sich Tim gefreut. Doch die Euphorie war schnell verflogen. Jeden Abend und jeden Morgen klagte der damals Sechsjährige über Bauchschmerzen. Nach einigen Monaten kamen Kopfschmerzen und Übelkeit dazu. „Wir haben gemerkt, dass er sich immer mehr zurückzieht und trauriger wird“, sagt seine Mutter Claudia Sunder, die Tim oft vor dem Unterrichtsende abholen musste.

    Die Eltern suchten das Gespräch mit der Klassenlehrerin. „Sie hat sich aber nie richtig Zeit genommen“, sagt Sunder, deren Name ebenso wie der ihres Sohnes ein anderer ist. Die Grundschule in einer niedersächsischen Kleinstadt war mit der Situation überfordert. Am Ende ging Tim gar nicht mehr zum Unterricht.

    Wenn von Schulschwänzern die Rede ist, denken wohl die meisten an Jugendliche in weiterführenden Schulen, die lieber im Bett bleiben oder mit Freunden abhängen. Tatsächlich gibt es Schulverweigerer bereits ab der ersten Klasse. Die Gründe für das Fernbleiben sind unterschiedlich.

    Manche haben soziale Ängste oder Erfahrungen mit Mobbing gemacht. Andere sind überfordert. „Leistungsängste beginnen schon in der ersten oder zweiten Klasse der Grundschule“, sagt Klaus Seifried, der als Schulpsychologe und auch als Lehrer in Berlin tätig war. „Schuldistanz war lange ein Tabuthema“, erklärt er. Inzwischen schauten Schulen und Behörden genauer hin.

    Schwänzen bereits ein Problem in den unteren Jahrgangsstufen

    Zahlen über das Ausmaß der Schulverweigerung gibt es nicht, die Kultusministerkonferenz führt keine bundesweite Statistik. In einer Studie des Deutschen Jugendinstituts aus dem Jahr 2003 heißt es, dass drei Prozent aller Schulschwänzerkarrieren bereits im Alter von sechs bis acht Jahren begönnen, zwölf Prozent im Alter von neun bis elf.

    „Für das Verhalten des Kindes gibt es immer eine Ursache“, sagt Seifried.

    ..der Beitrag klärt weiter auf:

    Aber eines Tages kam er nach Hause, warf sich weinend auf den Boden und sagte zu seiner Mutter: „Die Schule macht mich krank.“ Er zeigte Anzeichen einer Depression.

    Fähigkeiten werden nicht erkannt

    Ein IQ-Test brachte Klarheit: Der Junge ist hochbegabt.

    Der Bericht endet wie folgt:

    In der dritten Klasse forderte die Schulleitung die Eltern auf, für Tim eine andere Schule zu suchen. Seit dem Sommer geht er in die vierte Klasse einer Schule in der Nachbarstadt. Dort ist das Lehrerkollegium bereit, auf Tims Besonderheiten einzugehen. Er hat einen Assistenten, der ihn in den Unterricht begleitet. „Tim ist wie ausgewechselt“, sagt seine Mutter. Nach drei Jahren ist in der Familie Ruhe eingekehrt.
    Zitat Ende

  • Foren-Beitrag von Lola im Thema

    https://www.weser-kurier.de/region/die-n...id,1768511.html

    Zitat

    Fortsetzung schon geplant
    Lautlose Schätze beim E-Day

    Volker Kölling 16.09.2018 0 Kommentare

    Die erste Messe für Elektroautos zieht 2000 Besucher auf das Gelände der früheren Bremer Wollkämmerei in Blumenthal. Sogar Fahrer vom Nordkap und aus London nutzen die Veranstaltung zum Fachsimpeln.

    Der Beitrag endet wie folgt:

    Peter Nowack ist als Veranstalter des E-Days bestens gelaunt: „Wir hatten hier ein Highlight nach dem anderen. Und wer hätte am Ende mit über 2000 Besuchern gerechnet? Keiner.“ Er schätzt, dass 15 000 Euro vom 20 000-Euro-Beirats-Budget gebraucht werden. „Aber mit wem ich hier auch spreche: Alle sind total zufrieden.“ Eine Wiederholung des E-Days in zwei Jahren kann sich der Ortsamtsleiter gut vorstellen. Bis dahin will er weitere Sponsoren wie die Wirtschaftsförderung oder den Großmarkt mit an Bord holen: „Wir dürften hiermit ja wohl gezeigt haben, dass man hier so eine Veranstaltung machen kann.“
    Zitat Ende

  • Foren-Beitrag von Lola im Thema

    https://www.weser-kurier.de/region/die-n...id,1766993.html

    Zitat

    "Neue Messe für Elektro-Mobilität
    Blumenthal setzt aufs E

    Imke Molkewehrum 11.09.2018 0 Kommentare

    25 Aussteller informieren am Sonnabend, 15. September, auf dem ehemaligen BWK-Gelände in Blumenthal über E-Mobilität. Die Veranstaltung ist eine Premiere und der versuch, eine Messe zu etablieren.

    Blumenthal. Allerorten Staus, Lärm und Abgase. Die Fahrer sind gestresst, die Anwohner genervt. Bloß weg mit den stinkenden Diesel- und Benzinfahrzeugen: Dieser Ruf wird immer lauter und gesellschaftsfähiger – auch angesichts der komplett zugeparkten Straßen in den Ballungsgebieten.


    Wenn jedoch demnächst durch Blumenthal ein langer Autokorso bis zur Hybrid-Fähre Farge-Berne fährt, nach Niedersachsen übersetzt, dort wendet und zum ehemaligen BWK-Gelände zurückkehrt, wird nur wenig zu hören sein. Der Grund: Nur elektrisch betriebene Fahrzeuge mit null Emissionen dürfen teilnehmen.
    Zitat Ende

    ähem ....wirklich NULL-Emissionen? - Parkplatzprobleme und Staus gibt es dann auch nicht mehr? ......Donnerwetter....

  • "Behutsamer Kontakt an den Bunker"Datum30.08.2018 16:26
    Foren-Beitrag von Lola im Thema

    https://www.weser-kurier.de/bremen/breme...alid,38089.html

    Zitat

    Vegesack, Lesum und Blumenthal früher
    Historische Bilder aus Bremen-Nord

    Schöne Villen, die Lesum-Mündung, der Bunker Valentin: So vielfältig Bremen-Nord ist, so viele verschiedene Geschichten gibt es auch zu den einzelnen Orten des Bezirks.

    Wer wissen möchte, wie Bremen-Nord früher aussah, kann das Staatsarchiv Bremen besuchen, in alten Fotos von Verwandten stöbern - oder sich durch unsere Bildergalerie klicken. In 37 Fotos zeigen wir Bremen-Nord zu Zeiten des Nationalsozialismus, des Wirtschaftswunders in den 50er- und 60er-Jahren bis zur Schließung der Vulkan-Werft 1997.

    Klicken Sie sich durch die Geschichte des Bremer Nordens: Sehen Sie Vegesack in den 70er-Jahren, die Bremer Baumwollkämmerei in Blumenthal und den Lesumer Ortskern 1965.
    Zitat Ende



    ...in der Fotoserie findet man u.a. 2 Bilder von der Bunker-Baustelle. Keiner der Männer sieht aus als würde er nur ein Körpergewicht von 40kg haben!

  • "Lehrer leben in Angst"Datum30.08.2018 15:53
    Foren-Beitrag von Lola im Thema

    https://www.weser-kurier.de/bremen/breme...id,1762999.html

    Zitat

    "In 124 Fällen Bußgelder verhängt
    Bußgeld für Schulschwänzer"

    Jürgen Theiner 30.08.20180 Kommentare

    Wie viele hartnäckige Schulschwänzer gibt es in Bremen?
    Der Senat hat darauf nur eine Teilantwort.

    Bei der Bildungsbehörde sind lediglich jene Fälle aktenkundig, in denen Bußgelder verhängt wurden.

    ...der Bericht klärt weiter auf:

    „Im Schuljahr 2016/17 war die Zahl mit 60 Bescheiden vergleichsweise niedrig, da die Bescheidung wegen Personalengpässen vorübergehend ausgesetzt werden musste“, heißt es wörtlich in dem Papier, das am kommenden Dienstag Gegenstand der Senatssitzung sein wird. Im zurückliegenden Schuljahr 2017/18 wurden die Eltern schulpflichtiger Kinder in 124 Fällen zur Zahlung eines Bußgeldes herangezogen.

    Leitfaden der Bildungsbehörde

    Grundsätzlich existiert zum Umgang mit Schulverweigerern eine Art Leitfaden der Bildungsbehörde, an dem sich die Schulen orientieren sollen. Darin heißt es: „Sollten vier und mehr unentschuldigte Fehltage im Schulhalbjahr auftreten, werden weitere Maßnahmen in die Wege geleitet, so die mögliche
    Einbindung des Sozialdienstes junger Menschen, der Erziehungsberechtigten oder die Abhaltung von Klassenkonferenzen.“

    Wenn die Ansätze innerhalb von sechs Wochen nicht fruchten, übernimmt das jeweils zuständige Regionale Beratungs- und Unterstützungszentrum (Rebuz) den Vorgang. In diesen Einrichtungen außerhalb der Schulen sollen Kinder und Jugendliche vorübergehend unterrichtet werden, wenn ihr Lern- oder Sozialverhalten den Verbleib im Klassenverband unmöglich macht. Auch in Fällen von Schulverweigerung sind die Rebuz-Fachleute gefragt.
    Zitat Ende

    ...eine Teilantwort ist wenig hilfreich.
    Kann man sich bei der Bildungsbehörde möglicherweise auch vorstellen, dass die Schüler ebenso Probleme haben, wie die Lehrer?
    Wegsehen hat noch nie jemandem geholfen und Kindern schon gar nicht.


    https://www.weser-kurier.de/bremen/buerg...id,1726734.html


    https://www.weser-kurier.de/region/delme...id,1743317.html

  • "Behutsamer Kontakt an den Bunker"Datum30.08.2018 10:10
    Foren-Beitrag von Lola im Thema

    Die Norddeutsche 30.August 2018 - Lokales - Seite 5
    Leider ist kein Link vorhanden...


    "Farge in der Zeit des Nationalsozialismus

    Programm des Eva-Seligmann-Hauses: Neben Geselligkeit geht es diesmal um historische Dokumente aus den Jahren 1933 bis 1945"
    Autorin: Marina Köglin

    Sobald ich einen Link gefunden habe, stelle ich ihn hier ein. Es ging mir in erster Linie um das Bild der Bunker - Baustelle auf der man die Zwangsarbeiter sehen kann, die keinesfalls so aussehen als würden sie nur 40 kg Körpergewicht haben und mußten 50kg schwere Zementsäcke auf Leitern in der Baustelle nach oben tragen. Dieser Punkt sollte mal geprüft werden vom Denkort Bunker-Valentin ob die Angaben realistisch sind wie man im u.a. Link lesen kann.
    https://www.weser-kurier.de/region/die-n...id,1738280.html

  • Foren-Beitrag von Lola im Thema

    https://www.weser-kurier.de/region/die-n...id,1760145.html

    Zitat

    Tanklager Farge
    Baggern für die Natur

    Jörn Hildebrandt 20.08.2018 0 Kommentare

    Seltene Pflanzen leben im Naturschutzgebiet Eispohl und auf dem Tanklager-Gelände in Farge.
    Um ihren Lebensraum zu sichern, sind dort jetzt Bagger im Einsatz. Es geht um den Boden...

    Farge. Es gibt Pflanzen, die nicht viel mehr als kargen Sandboden und Nässe brauchen. Der himmelblau blühende Lungenenzian oder der unscheinbare Strandling gehören zu solchen Arten, die heute auf Heidetümpel und deren Ränder inmitten sandiger Flächen beschränkt sind. Auch zwei fleischfressende Pflanzen überleben hier: Der Sonnentau trägt Blätter, an denen Insekten kleben bleiben. Und der Wasserschlauch ist eine fleischfressende Pflanze, die unter Wasser lebt. Jetzt sorgen Bagger dafür, dass der Lebensraum der seltenen Pflanzen erhalten bleibt.

    In Norddeutschland schuf der Wind nach der letzten Eiszeit nährstoffarme Sandflächen, in die Senken eingelagert sind. Sie gaben für die Landwirtschaft nicht viel her, weshalb man sie über Jahrhunderte mit Schafen beweidet hat. Lebensräume dieser Art gibt es noch im Bereich des Tanklagers Farge. In den 1990er-Jahren wurde dort durch Wissenschaftler von der Uni Bremen ein verloren geglaubter Heideweiher mit äußerst seltenen Pflanzenarten wiederentdeckt. Die nachfolgenden Untersuchungen stellten den herausragenden Wert des Gebietes auch für die Tierwelt fest, denn auch Amphibien wie Knoblauchkröte oder Moorfrosch können nur in nährstoffarmen Gebieten überleben.

    Eingebettet in die Rekumer Geest ist heute ein 22 Hektar großes sogenanntes Natura-2000-Gebiet. Es unterliegt europäischen Schutzbestimmungen. Zu ihm gehören zwei Teile: das südlich gelegene Naturschutzgebiet Eispohl-Sandwehen, in dem eine Dünenlandschaft das Bild bestimmt mit den Kleingewässern Eispohl und Katzenpohl. Der zweite Teil liegt weiter nördlich, gehört zum Tanklager Farge und ist nicht öffentlich zugänglich.

    .....

    Weiter informiert der Beitrag wie folgt:

    Auch an einem dritten Standort des Tanklagers Farge haben die Bagger bereits ihr Werk vollbracht: Blanker Sandboden liegt bloß, und Andreas Nagler freut sich, dass durch die Regenfälle der letzten Tage kleine, flache Gewässer entstanden sind. Die Wasserlobelien sind bereits verblüht, doch ihre fettig glänzenden Blätter bedecken in Mengen den Boden.
    Zitat Ende

    Den vollständigen Artikel kann man mit o.a. Link aufrufen und warum das Baggern wichtig ist!

  • Thema von Lola im Forum Blumenthal: allgemein

    https://www.weser-kurier.de/region/die-n...id,1760382.html

    Zitat

    Proteste in Blumenthal
    Bürger gegen Lärm und Verkehr
    Volker Kölling 21.08.2018 0 Kommentare

    Anwohner fühlen sich gestört:
    durch parkende Autos, Lastwagen auf Abkürzungsstrecken und laute Supermarkt-Lüftungen.
    Mit einem ganzen Bündel an Bürgeranträgen hat sich jetzt der Beirat befasst.

    Blumenthal. Der Schienenübergang der Farge-Vegesacker-Eisenbahn in der Turnerstraße ist zu einem Ärgernis geworden, das jetzt auch den Blumenthaler Beirat erreicht hat. Jutta Riegert von der SPD-Fraktion sprach von einer echten Sprungschanze, die dort nach dem Straßenausbau entstanden sei: „Wenn man dort mit dem Wagen fährt, glaubt man, dass einem die Scheiben zerspringen. So rappelt das.“ Nach der Recherche des Ortsamtes liegt das Problem allerdings nicht – wie zunächst angenommen – beim Amt für Straßen und Verkehr (ASV), dass den Straßenausbau verantwortet hat. Laut Ortsamtleiter Peter Nowack ist die Farge-Vegesacker-Eisenbahn für den Zustand der Schienenübergänge zuständig.

    Thema war u.a. auch das Tanklager:

    Der Beirat Blumenthal hat sich jetzt wie in fast jeder Sitzung mit der Zukunft des Tanklagers Farge beschäftigt. Dem zu Grunde lag ein Antrag der SPD-Fraktion, unterschrieben von Jutta Riegert. Darin wird der Senator für Umwelt aufgefordert, den Abstrom des mit Treibstoff belasteten Grundwassers zeitnah zu sichern. Riegert fordert den Senator in dem Antrag außerdem auf, mit den Grundstückseigentümern des Tanklagers auszuhandeln, schon während der Sanierung ein Biotop anzulegen. Der Sozialdemokratin schwebt außerdem vor, einen Ideenwettbewerb für eine umweltverträgliche Nachnutzung des Gebietes auszuschreiben. All dem wollte der Beirat in Grundzügen folgen und forderte den Umweltsenator auf, ein schlüssiges Gesamtkonzept für die Zukunft des Tanklagers Farge vorzulegen.
    Zitat Ende

  • "Lehrer leben in Angst"Datum22.08.2018 09:11
    Foren-Beitrag von Lola im Thema

    https://www.weser-kurier.de/region/die-n...id,1760483.html

    Zitat

    Lehrermangel und Kri­mi­na­li­tät
    Hilferuf einer Schulleiterin in Bremen Nord
    Volker Kölling 22.08.20180 Kommentare

    Mit Schilderungen des Schulalltags hat Astrid Drüke, Leiterin der Schule am Wasser, einen Hilferuf an die Politik gerichtet.

    Es geht um Drohungen, den hohen Krankenstand und das kippende Sozialgefüge.

    Grundschüler und ihre Familien bedrohen Lehrer. Der Krankenstand im Kollegium ist hoch. Kinder aus Clans der Grohner Düne kommen ohne Spielkompetenz in die Schule und zerstören die Motivation der Mitschüler, die sich auf den Unterricht freuen. Dazu haben vierzig Prozent aller neuen Schüler Migrations- und Fluchterfahrung und sprechen kaum Deutsch. Mit diesen Schilderungen hat Astrid Drüke, Leiterin der Schule am Wasser, einen Hilferuf an die Politik gerichtet.

    Der ausführlich Beitrag endet wie folgt:

    An diesem Mittwoch schickt das Innenressort gleich zehn Polizisten in die Schule. Beim sogenannten Day of caring stellen die Beamten für einen Tag ihre Arbeitskraft der Schule zur Verfügung. Konkret will die Künstlerin Pia Esmeralda Roese mit den Kindern, Polizisten und Innensenator Ulrich Mäurer eine Wand bemalen. Das Motto: „Painting for peace – malen für den Frieden“. Die Botschaft: Die Schule hat sich lange noch nicht aufgegeben.
    Zitat Ende

    Ich glaube so viele Wände zum Bemalen gibt es gar nicht, die nötig wären...

    "Um an die Quelle zu kommen, muss man gegen den Strom schwimmen".

  • "Lehrer leben in Angst"Datum19.08.2018 09:23
    Foren-Beitrag von Lola im Thema

    https://www.weser-kurier.de/bremen/breme...id,1759664.html

    Zitat

    Bildungsbehörde
    Statistik zu Gewalt an Bremer Schulen ist lückenhaft
    Jürgen Theiner 18.08.2018 0 Kommentare

    Geht es auf Bremer Schulhöfen immer ruppiger zu?
    Die CDU-Bürgerschaftsfraktion wollte das von der Bildungsbehörde wissen, doch die vorhandenen Zahlen zeigen keinen eindeutigen Trend.

    An den Bremer Schulen hat es in den vergangenen drei Jahren keine deutliche Steigerung von Gewalt unter Kindern und Jugendlichen oder gegen Lehrkräfte gegeben. Die Zahlen, die der Bildungsbehörde vorliegen, lassen keinen Trend erkennen, sie bieten aber auch „keine Sicherheit auf Vollständigkeit“, wie es in einer Antwort der Verwaltung auf eine Anfrage der CDU-Bürgerschaftsfraktion heißt. Die Behörde könne sich nur auf die Meldungen einschlägiger Vorfälle durch die örtlichen Schulleitungen stützen.

    Die Tageszeitung „Die Welt“ hatte im Juli über einen bundesweiten Anstieg der Gewalt an Bildungseinrichtungen berichtet. Sie bezog sich dabei unter anderem auf eine aktuelle Erhebung des Verbandes Erziehung und Bildung. Darin gaben 26 Prozent von 1200 befragten Schulleitungen an, dass in ihren Klassen in den vergangenen fünf Jahren Gewalt gegen Lehrkräfte ausgeübt worden sei. 2016 hatten dies lediglich 21 Prozent bejaht.

    In ihrer Anfrage an den Senat macht die CDU darauf aufmerksam, dass zunehmend auch von außen Gewalt in die Schulen getragen werde. Beispiel Huchting:
    Dort hatten Angehörige einer Großfamilie erst kürzlich das Personal der Schule an der Robinsbalje bedroht, sodass die Polizei alarmiert werden musste."

    Der Beitrag informiert weiter...

    Meisten Taten gegen Lehrer von unter 14-Jährigen
    Die Bildungsbehörde verweist in ihrer Antwort auf die CDU-Anfrage auch auf entsprechendes Zahlenmaterial der Polizei. Zwischen 2015 und 2017 schwankte demnach die Häufigkeit der Attacken auf Schüler und Lehrer, ohne dass ein Trend nach oben oder unten erkennbar wäre. Aus den polizeilichen Daten geht aber immerhin hervor, dass die meisten physisch oder psychisch attackierten Pädagogen Frauen waren.
    Überraschend zudem: Die meisten Taten gegen Lehrer wurden nicht von älteren Schülern, sondern von Kindern unter 14 Jahren verübt.

    Gesamtbild der Situation fehlt

    Rebekka Grupe vermisst zudem Aussagen über Fälle „fehlenden Respekts gegenüber weiblichen Schülerinnen, Lehrerinnen oder anderem schulischen Personal aufgrund anderer kultureller Hintergründe“. Grupe: „Gerade vor dem Hintergrund, dass wir in Schulen ein Schild mit ,Schule gegen Rassismus‘ ans Gebäude hängen, aber gar nicht wissen, ob, wie oder in welcher Form es den gibt, ist das schon ein bisschen skurril.

    Der Artikel endet mit folgender Info:
    " Zudem starte im Herbst auch in Bremen das bundesweite Programm „Schule gegen sexuelle Gewalt“, das vom Beauftragten der Bundesregierung für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs angestoßen wurde. Ein auf mehrere Jahre angelegtes Weiterbildungsprogramm soll die Pädagogen sensibilisieren und in die Lage versetzen, ein maßgeschneidertes Schutzkonzept zu entwickeln."
    Zitat Ende

    Den vollständigen Zeitungsartikel kann man mit o.a. Link aufrufen.

    Zum Thema Strafmündigkeit:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Strafm%C3%BCndigkeit

    Zitat
    "Aktuell

    Das deutsche Strafgesetzbuch schreibt für die Strafmündigkeit das vollendete 14. Lebensjahr vor (§ 19 StGB). Dabei benutzt das Gesetz selbst den Begriff „Strafmündigkeit“ nicht, sondern spricht von Schuldunfähigkeit des Kindes.

    Personen, die zur Tatzeit jünger als 14 Jahre sind (also „Kinder“ im Sinne des Gesetzes), können somit nicht bestraft werden. Das Familiengericht kann jedoch außerhalb des Strafverfahrens bestimmte Maßnahmen anordnen.

    Nach allgemeiner Meinung stellt die Strafunmündigkeit ein Prozesshindernis dar, welches in jeder Lage des Verfahrens zu berücksichtigen ist.[5] Wird dennoch ein Ermittlungsverfahren gegen ein Kind eingeleitet, so hat die Staatsanwaltschaft es nach § 170 Abs. 2 StPO einzustellen.[5]

    Unbeschadet dessen können jedoch zivilrechtliche Ansprüche gegen das Kind und eventuell gegen die Aufsichtspflichtigen (z. B. Haftung für Aufsichtspflichtverletzung) geltend gemacht werden, da die Deliktsfähigkeit nach anderen Kriterien zu beurteilen ist als die Strafmündigkeit.

    Jugendliche (also Personen von 14 bis 17 Jahren, § 1 Abs. 2 Jugendgerichtsgesetz - JGG) sind gemäß § 3 JGG individuell strafrechtlich verantwortlich, wenn sie zur Zeit der Tat nach ihrer sittlichen und geistigen Entwicklung reif genug sind, das Unrecht der Tat einzusehen und nach dieser Einsicht zu handeln.
    Zitat Ende

    Vielleicht können die Menschen das Verhalten der "politisch korrekten Meinung" endlich ablegen und zwar zum Schutz der Opfer als auch der "wirklich kindlichen Täter unter 14 Jahren", die letztendlich und möglicherweise auch nur Opfer sind. Zum einen wegen eines desaströsen Frauenbildes und offenbar weil sie das "Glück" haben unter 14 Jahre alt zu sein.
    Schonungslose Aufklärung würde die wirklichen Täter m.M. nach entlarven.

  • Foren-Beitrag von Lola im Thema

    https://www.weser-kurier.de/region/die-n...id,1759389.html

    Zitat



    "Vor 25 Jahren

    Ölleitung unter dem See

    Helen Vollmer und Michael Brandt 17.08.2018 0 Kommentare

    Im August 1993 berichtete DIE NORDDEUTSCHE, wie eine Pipeline in Burg erneuert wurde. Und es gab einen Streit über die Frage, ob die Gemeinde Berne eine Gleistellungsbeauftragte braucht."
    Weiter informiert die Zeitung über Schließung von Poststellen und eine Verschönerung durch Kunstwerke im Stadtgarten.

    Das Thema hier im Forum behandelt die Kavernen an der Lesum und ich zitiere den Abschnitt über die Kavernen aus o.a. Link
    "DIE NORDDEUTSCHE" wie folgt:

    "Eine Pipeline durch Bremen-Nord? Ein holländisches Unternehmen erneuerte vor 25 Jahren eine alte Ölrohrleitung, die vom Brokkampweg quer durch den Burger See führte. DIE NORDDEUTSCHE berichtete am 21. August 1993 über die mehrwöchigen Arbeiten des Bauunternehmens Koninglijke-Volker-Stevin-Gruppe. 16 Arbeiter waren damals dabei, die 23 Jahre alte Pipeline der Wilhelmshavener Nord-West Kavernengesellschaft (NWKG) zu erneuern. In einem zwei Meter tiefen und 50 Meter langen Graben lagen die neuen Rohre.

    Der Chef des Bauunternehmens schilderte bei einem Baustellenbesuch, es würde viel Wert auf den Umweltschutz gelegt. Die umstehenden Bäume wurden gesichert und ein Drahtzaun sollte verhindern, dass Tiere in die Baugrube fallen. Die Arbeiten an der Pipeline wurden von TÜV Norddeutschland und einem Ingenieurbüro aus Hannover überwacht.

    Noch heute wird die Kaverne Lesum offenbar als Lager benutzt. Am Standort Brokkampweg lagert die NWKG dort nach Angaben ihrer Homepage Diesel.
    Die Kaverne hat demnach ein Fassungsvermögen von 390 000 Kubikmetern und liegt in einer Tiefe von 470 bis 1010 Metern. " Zitat Ende

    Bei der letzten Erneuerung der Pipeline wurden diese Arbeiten nach 23 Jahren durchgeführt.
    Inzwischen sind bis dato 25 Jahre vergangen.

    Stehen jetzt aktuell in Kürze wieder Erneuerungen an?
    Gibt es da bestimmte Sicherheitsvorgaben seitens des Gesetzgebers?

  • Foren-Beitrag von Lola im Thema

    https://www.weser-kurier.de/startseite_a...id,1755483.html

    Zitat

    Das 1929 eingeweihte Blumenthaler Wasserwerk in der Aueniederung versorgt den Bremer Norden noch heute mit Trinkwasser
    Kürten-Sprudel aus dem Auetal

    FR 05.08.2018 0 Kommentare

    Blumenthal. Die Weserkorrektion Ende des 19. Jahrhunderts durch den Wasserbauingenieur Ludwig Franzius war eine bahnbrechende Leistung.

    In mühsamer Arbeit wurde der Flusslauf begradigt, Nebenarme wurden mit Baggergut verfüllt oder stillgelegt, Flussinseln beseitigt. So erreichten die 1887 begonnenen Arbeiten von der Mündung bis zu den Bremer Häfen 1895 eine Fahrwassertiefe von fünf Metern. Ein bedeutsames Unternehmen, um die Existenz Bremens als Seestadt zu sichern.

    Als Nachteil erwies sich allerdings das Absinken des Grundwasserspiegels, zumal am östlichen Weserufer bei Blumenthal. Die dort ansässige Bremer Woll-Kämmerei (BWK), die 1884 mit der Produktion gestartet war, belastete das Grundwasser mit ihrem erheblichen Wasserbedarf zusätzlich. Die Blumenthaler Brunnen fielen trocken, Zisternen trockneten aus. Dazu kam der Bevölkerungszuwachs durch die Arbeitskräfte der BWK: Von etwa 3600 Einwohnern Blumenthals im Jahr 1895 stieg deren Zahl durch Eingemeindung mehrerer umliegender Dörfer auf 10 900.

    Die Wasserversorgung für Menschen und Vieh sowie zur Brandbekämpfung war auch nicht annähernd gesichert. Schon 1909 erkannte die Verwaltung unter Bürgermeister Karl Kürten die Notwendigkeit einer kommunalen Wasserversorgung. Es wurde ein Grundstock für den Bau eines Wasserwerks geplant. Bis 1919 waren für diesen Zweck 60 000 Mark angelegt. Es dauerte noch einmal fünf Jahre, bis der Blumenthaler Gemeinderat den Kauf eines Grundstücks beschloss.
    Zitat Ende

    ..der komplette Bericht läßt sich mit o.a. Link aufrufen.

  • "Schatten der Vergangenheit"Datum31.07.2018 21:33
    Thema von Lola im Forum Blumenthal: allgemein

    https://www.weser-kurier.de/region/die-n...id,1753869.html

    Zitat

    Diskussion um Ehrenbürgerwürde
    Schatten der NS-Vergangenheit in Blumenthal

    Ina Bullwinkel 30.07.2018 0 Kommentare

    Der NS-Gauleiter Otto Telschow war Ehrenbürger in Blumenthal. Formal ist diese Würde längst erloschen, symbolisch aberkannt - wie in anderen Gemeinden - wurde sie bisher nicht.

    Alle im Beirat waren sich einig. Ein NS-Gauleiter dürfe nicht Ehrenbürger Blumenthals sein. Vier Jahre ist es her, dass Detlef Gorn einen Bürgerantrag gestellt hat, damit der Beirat dem Gauleiter Otto Telschow die Ehrenbürgerschaft symbolisch aberkennt. Und vier Jahre ist es her, dass der Beirat unisono dafür stimmte. Passiert ist seitdem nichts.

    Rechtlich endet die Ehrenbürgerschaft mit dem Tod der gewürdigten Person. „Städte und Gemeinden führen jedoch Ehrenbürger danach weiterhin in ihren Ehrenbürgerlisten an. Aus diesen kann es posthum auch eine förmliche Austragung (Aberkennung) geben, wenn die ehemals verleihende Gemeinde dies so beschließt“, teilte Konrad Elmshäuser, Leiter des Bremer Staatsarchivs, damals mit.

    Im Fall Telschows sei das nicht geschehen, weil die unabhängige Gemeinde Blumenthal im Jahr 1939 erloschen ist, sechs Jahre nach Verleihung der Würde. Seitdem gehört der Stadtteil zu Bremen und seine Ehrenbürger sind laut Elmshäuser nicht übertragen worden. „Da bremische Stadtteile keine Ehrenbürgerwürden vergeben, können sie sie auch nicht 'übernehmen' oder auch aberkennen.“

    ....
    -----

    Der Artikel endet wie folgt:
    In Blumenthal hat es solch einen symbolischen Akt nie gegeben. Für die Stadt hat sich die Sache mit der Eingemeindung erledigt. „Wir haben das damals weitergegeben an den Senat, der hat erklärt, dass die Ehrenbürgerschaft erloschen ist“, sagt Ortsamtsleiter Peter Nowack. „Das Thema ist durch, es hat sich erledigt. Wir haben als Beirat alles gemacht, was möglich war.“ Ohnehin betont er, die Ehrenbürgerschaft aller „Nazi-Größen“ sei automatisch nach dem Zweiten Weltkrieg erloschen.

    Beiratssprecherin Ute Reimers-Bruns (SPD) war der Fall Telschow bisher nicht bekannt. "Das ist etwas, was wir im Beirat thematisieren und transparent machen sollten." Sie findet es wichtig, auf Telschow aufmerksam zu machen und ein Zeichen zu setzen. Nach der Sommerpause will sie mit den einzelnen Fraktionen sprechen. „Andere Städte haben es im Amtsblatt oder per Pressemitteilung vermeldet“, sagt Rechtswissenschaftler Tristan Barczak. Unabhängig davon, warum eine Ehrenbürgerschaft erlischt, könne die Stadt sie jederzeit symbolisch entziehen. „Dabei würde es sich um einen schlicht-hoheitlichen Verwaltungsakt handeln, der keine juristische Wirkung hat.“ Das könne niemand mehr angreifen, solch ein Akt unterliege keinem Rechtsschutz. Nach der Beiratssitzung am 10. März 2014 gab es neben dem Protokoll der Sitzung keine Veröffentlichung, keinen symbolischen Verwaltungsakt, keine Pressemitteilung."
    Zitat Ende

  • Foren-Beitrag von Lola im Thema

    https://www.weser-kurier.de/region/die-n...id,1747306.html

    Zitat

    Wasserwerk Blumenthal
    90 Jahre Wasser aus Bremen-Nord

    Michael Thurm 10.07.2018 0 Kommentare

    Seit der Inbetriebnahme im Jahr 1928 versorgt das Wasserwerk in Blumenthal ganz Bremen-Nord aus eigenen Brunnen. Ein Teil des Grundwassers kommt auch aus dem Wasserschutzgebiet in Vegesack.

    Die guten Nachrichten vorweg: Meteorologen machen Hoffnung auf einen „Bilderbuch-Sommer" und Kay Otromke verspricht allen Bremern, dass sie auch bei einer weiteren, lang anhaltenden Hitzeperiode keine Angst vor Wassermangel haben müssen. Kay Otromke ist studierter Diplom-Ingenieur, Netzmanager für Trinkwasser-Versorgung bei der SWB und damit sozusagen Herr über fast zweieinhalbtausend Kilometer Wasserleitungen, die die SWB unterhält. Auch im Wasserwerk Blumenthal kennt sich der Fachmann somit bestens aus.

    Gerade jüngeren Nordbremern ist oftmals gar nicht bekannt, dass es in diesem Ortsteil ein Wasserwerk gibt. Das Areal liegt ziemlich versteckt, quasi unter der A 270, zwischen Lüssumer Straße und Burgwall. Erreichbar ist es über die Straße „Wasserwerksgang“. Ein passender Name für die schmale Zufahrt, die leicht zu übersehen ist. Hohe Laub- und Nadelbäume beschatten die Einfahrt.
    1928 ist das Wasserwerk Blumenthal an dieser Stelle in Betrieb genommen worden, die Baumriesen hatten also 90 Jahre Zeit zu wachsen.
    Zitat Ende

  • Foren-Beitrag von Lola im Thema

    ...ich lese gerade ein Buch über ein Interview mit George Soros, dem Gründer der Stiftung "Open Society Fund" In Anlehnung an die Gedanken Poppers- der offenen Gesellschaft-, die ihn so beeindruckten hat er seine Stiftung so benannt.
    Soros studierte in England und informiert wie folgt..(S.76) "In England widmete ich mich dem Studium verschiedener Gesellschaftsformen, und damals habe ich begriffen, was der Unterschied zwischen einer offenen und einer geschlossenen Gesellschaft ist"
    George Soros Im Gespräch mit Krisztina Koenen - Der neue Guru der Geldwelt-Stern-
    ISBN3-453-09166-3

    Folgten Sie dabei den Theorien Poppers?

    Sein Buch "Die offene Gesellschaft und ihre Feinde hat mich in der Tat sehr beeinflußt. Daher habe ich das intellektuelle Gerüst für meine Gedanken über die Gesellschaft und die Geschichte.

    Hatten Sie persönliche Beziehungen zu Popper?

    "Ich gehörte nicht zu seinen Studenten. Wir hatten ein sonderbares Verhältnis zueinander. Ich studierte Wirtschaftswissenschaften . Im letzten Jahr vor meinem Diplom konnte ich mir einen Professor auswählen, der mich in diesem letzten Jahr betreuen sollte, und ich wählte Karl Popper, der damals an der London School of Economics war. Ich schrieb einen Essay für ihn, und aufgrund seiner Kritik daran, schrieb ich einen zweiten. Wir trafen uns zweimal um meine Arbeiten zu besprechen. Später als ich anfing meine eigenen Ideen zu entwickeln, schrieb ich ein Buch mit dem Titel "Die Last des Bewußtseins" (The Burden of Consciousness). Ich schickte es ihm und seine Reaktion war sehr positiv, worauf ich ihn besucht habe. Das mag im Jahr 1962 gewesen sein, also zehn Jahre nachdem ich die Universität verlassen hatte. Nachdem ich die Stiftung gegründet habe, traf ich ihn noch öfter, aber es ist keine enge Verbindung , die zwischen uns besteht."
    (Herr Soros informiert weiter, dass sein erstes großes Engagement 1980 in Südafrika war. Er wollte die dortige Gesellschaft aufbrechen und gab Geld für 80 Stipendien für schwarze Studenten, dem der Rektor der Universität aufgeschlossen gegenüberstand. Die Kapstadt Universität war nicht so aufgeschlossen wie ihr Rektor und so wanderte das Geld in das Budget der Universität. Er hat die Aktivitäten nicht weiter verfolgt, tröstete sich aber damit, keinen Schaden angerichtet zu haben. Heute (1994) befindet sich Südafrika auf dem Weg zu einer offenen Gesellschaft was Herrn Soros veranlaßt hat dort eine Stiftung zu gründen. Er unterstützte einige Frauenorganisationen, Gesundheits-und Menschenrechtsorganisationen. Er teilte weiter mit, dass er 1980 anfing Stipendien an Osteuropäische Dissidenten zu vergeben. Er unterstütze polnische Menschenrechtsorganisationen wie Solidarnosc und die Charta 77 in der Tschechoslowakei.
    Herr Soros erklärte weiter, dass er diese Stiftungen gründete " um Menschen zu unterstützen, die ihr Leben darauf gesetzt hatten, für Veränderungen in einer Diktatur, für offene Gesellschaften zu kämpfen."
    Er sagte weiter_ "Keine Sekunde lang glaubte ich, daß ich diese Regimes verändern könnte. Was ich hatte, war eine gewisse Perspektive, ich wußte, dass das kommunistische Dogma- wie alle Dogmen- falsch war. Wenn es aber gelang, eine Alternative aufzustoßen, dann würde die Falschheit des Dogmas offenkundig werden, und damit würde man tatsächlich das Dogma unterminieren, das Regime schwächen. Ich erwarte nicht, dass die kommunistischen Systeme zusammenbrechen, indem ich Alternativen aufzeigte und das kritische Denken förderte. (S.78)"

    Sind Sie nationalen Gefühlen gegenüber deshalb so mißtrauisch, weil Sie eine Art vaterlandsloser Geselle sind? Geboren in Ungarn, Jude, zunächst in England, heute Bürger Amerikas?

    "Es stimmt nicht, daß ich allen nationalen Gefühlen gegenüber mißtrauisch wäre. Mein Mißtrauen und Mißfallen fängt erst an, wenn Nationalismus aggressiv und diskriminierend wird. Das Gefühl für nationale und ethnische Zugehörigkeit ist ein sehr wichtiges konstituierendes Element der persönlichen Identität, es ist sogar ein unerläßliches Element des Pluralismus selbst.
    Es gibst sicherlich einen eindeutigen Zusammenhang zwischen meiner Vorliebe für die offene Gesellschaft und meiner jüdischen Abstammung. Wenn Sie sich anschauen, wie die Juden auf die Verfolgung im Zweiten Weltkrieg reagiert haben, so werden Sie feststellen können, daß es zwei Wege gab: Entweder sahen sie sich nach einer größeren Einheit um, in der sie leben wollten, und sie engagierten sich dort für eine Gesellschaft in der sie vollständige Mitglieder sein konnten. Oder sie versuchten eine eigene Nation zu gründen , wie es die Zionisten taten.
    Ich gehöre eindeutig zu der ersten Gruppe. Es wäre inkorrekt von mir, diese Wurzeln meiner Überzeugung en nicht zuzugeben.
    Ich bin stolz darauf, Jude zu sein. Der wichtigste Beitrag der Juden in einer jeden Gesellschaft - außerhalb Israels- ist, daß sie eine Minderheit sind. Deshalb will ich selbst nicht ein Bürger Israels werden. Es ist doch viel interessanter, viel anregender, zu einer Minderheit zu gehören. Ich glaube daran, daß es so etwas wie eine jüdische Genialität gibt, es gibt eine Linie des Genies, die man verfolgen kann in der jüdischen Geschichte. Schauen Sie sich nur die jüdischen Leistungen in der Wissenschaft , im Wirtschaftsleben, in den Künsten an! Sie sind ihrem Minderheitsstatus zu verdanken. Die Juden haben es gelernt, jede Frage von vielen verschiedenen, auch von den gegensätzlichsten Standpunkten aus zu betrachten. In der Minorität waren sie die Vertreter des kritischen Denkens. Und wenn in mir etwas von diesem jüdischen Denken steckt, dann ist es nichts anderes als die Fähigkeit zu kritischem Denken. Insofern ist das Jüdischsein ein wesentliches Element meiner Persönlichkeit, und ich bin - wie gesagt - sehr stolz darauf.
    Ich bin mir dessen auch bewußt, daß in meinem Denken einiges vom jüdischen Utopismus enthalten ist: Mit meinen Stiftungen stehe ich in dieser Tradition. Deshalb begeistert mich auch das Konzept des vereinten Europa so sehr: Dort ist jede Nation eine Minderheit, und das macht die Schönheit dieser Vorstellung aus.
    Man hat immer die Tendenz, von sich aus auf andere zu schließen. Die meisten Menschen destillieren ihre Prinzipien aus ihren persönlichen Erfahrungen heraus, und von diesem Fehler bin auch ich nicht frei. Insofern muß ich Ihre Ausgangsfrage, ob meine Ansichten mit meiner jüdischen Herkunft zusammenhängen, mit Ja beantworten. Aber was soll daran schlimm sein?

    In Osteuropa wäre es gewiß als Vorwurf gemeint.(S. 136/137)

    Das ist richtig. Es hängt dort freilich auch mit der Rolle zusammen, die die Juden in den kommunistischen Regimes gespielt haben.

    [b]Wie reagieren Sie auf antisemitische Angriffe aus Osteuropa?
    [/b]
    Den Antisemitismus kann man nicht direkt angreifen. Man kann ihn nicht verbieten oder verbannen. Alles, was man tun kann, ist eine Umgebung zu erzeugen, in der Antisemitismus nicht dominieren kann: Das ist nichts anderes als die offene Gesellschaft. Indem ich etwas für diese tue, bekämpfe ich den Antisemitismus.

    Fühlen Sie sich durch Anfeindungen dieser Art verletzt?

    Nein, überhaupt nicht. Ich bin begeistert, damit konfrontiert zu werden und dem entgegentreten zu können. Sonst gedeihen diese Ideen in der Dunkelheit. Antisemitismus ist eine Verwirrung des Geistes, die viel beständiger ist, wenn sie nicht an die Oberfläche kommt. Wenn diese Ideen ausgesprochen werden, zeigt es sich wie wenig tragfähig sie sind."
    Zitat Ende


    Eigentlich könnte ich mich mit seinen Ausführungen aus dem Jahr 1994 anfreunden weil alles sehr plausibel klingt und sich nach ehrlicher Meinung anhört, wenn.....ja wenn die Realität nicht 2018 - also 24 Jahre später ein Deutschland zeigt, das völlig aus den Fugen geraten ist.
    Darum heißt es achtsam sein und hinterfragen.


    https://www.youtube.com/watch?v=am1iKqzY9G4
    Zitat
    Auszug aus der Rede von Angela Merkel auf dem 17. Parteitag der CDU am 01.12.2003 in Leipzig: "...und wir sind ein Land, das im Übrigen Anfang der sechziger Jahre die Gastarbeiter nach Deutschland geholt hat, und jetzt leben sie bei uns. Wir haben uns ne Weile lang in die Tasche gelogen. Wir haben gesagt, die werden schon nicht bleiben. Irgendwann werden sie weg sein. Das ist nicht die Realität, und natürlich war der Ansatz zu sagen, jetzt machen wir hier mal Multikulti und leben so nebeneinander her und freuen uns übereinander. Dieser Ansatz ist gescheitert, absolut gescheitert! ..."
    Zitat Ende

    Auch bei Frau Merkel war die Realität im Jahr 2003 eine andere als sie heute ist!

    Ihr Hinweis das im Übrigen Anfang der sechziger Jahre die Gastarbeiter nach Deutschland geholt wurden und irgendwann geblieben sind weil man versäumt hatte eine zeitliche Begrenzung vertraglich festzuhalten wurde die ganzen Jahrzehnte bis heute nicht geändert.
    Im Gegenteil, es kamen immer mehr, die an einer Integration kein Interesse zeigten sondern es war eine Einwanderung auch in unser Sozialsystem. Die Probleme der Einwanderer wurden zu unseren Problemen gemacht, wobei die Deutschen nie gefragt wurden ob sie das alles wollen.

    Es gibt auch nirgends einen Hinweis das Karl Popper die "offene Gesellschaft" so ausgelegt hat, daß ganze Ethnien geschlossen in andere Länder einwandern können.


    https://www.sapereaudepls.de/2017/09/01/...nd-ihre-feinde/
    Zitat

    01. September 2017
    Karl Popper: Die offene Gesellschaft und ihre Feinde

    Die offene Gesellschaft und ihre Feinde (engl. "The Open Society and Its Enemies") ist ein 1945 erschienenes Buch des Philosophen Karl Popper.

    In ihm kritisiert Popper die Philosophien von Platon, Hegel und Marx, die seiner Ansicht nach totalitäre Systeme wie den Faschismus, den Nationalsozialismus und den Kommunismus theoretisch mitbegründet und praktisch befördert haben. Insbesondere deren Lehre von einer Gesetzmäßigkeit der Geschichte (Historizismus) steht im Zentrum seiner Kritik. Als positives Gegenbild zu diesen "geschlossenen Gesellschaften", die am Reisbrett geplant wurden, entwirft er das gesellschaftstheoretische Konzept einer "offenen Gesellschaft". Offene Gesellschaften bestehen aus willensfreien Individuen, die den Lauf der eigenen Geschichte in einem pluralistischen und fortwährenden Prozess von Verbesserungsversuchen und Irrtumskorrekturen selbst bestimmen können.
    Zitat Ende

    https://bayernistfrei.com/2017/03/28/popper/
    Zitat
    „Offene Gesellschaft“: Ist Popper an Soros schuld?
    28. März 2017 floydmasika 3 Kommentare
    Zitat
    Kaum ein Denker hat die politische Debatte im Westen Nachkriegszeit so stark beeinflusst wie Karl Raimund Popper. In letzter Zeit wird der von Popper geprägte Begriff „Offene Gesellschaft“ gerne im Sinne von „nach allen Seiten hin offene und nicht ganz dichte Menschenansammlung“ verwendet: ein Experimentierfeld für Sozialingenieure, die bei der Frankfurter Schule in die Lehre gingen und am liebsten die Gesellschaft dekonstruieren und ihre Mitglieder (Bürger) durch Fremde ersetzen wollen. Von dergleichen ist allerdings in Poppers vielzitiertem und nach wie vor sehr lehrreichem Werk „Die Offene Gesellschaft und ihre Feinde“ überhaupt nirgends auch nur ansatzweise die Rede.
    Zitat Ende

    +++Mal abwarten was noch kommt, denn eigentlich müßte es Erklärungen von Frau Merkel geben und vielleicht ja auch ein erneutes Gespräch eines Medienvertreters mit Herrn Soros+++




    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-9446873.html
    Zitat
    22.02.1999
    Blutrache für Apo
    Die Krawalle nach der spektakulären Verschleppung des PKK-Chefs Abdullah Öcalan aus Kenia erschüttern Europa. In Bonn streiten Politiker um Sicherheitsmängel und den Doppel-Paß. Terrorexperten warnen, Deutschland könnte zum Hauptschlachtfeld des Konflikts werden.

    ....
    Bundesweit wurde Großalarm für Polizei und Bundesgrenzschutz ausgelöst. Einen "Angriff auf die öffentliche Ordnung auf dem gesamten Kontinent" sah die "New York Times" - und die Bundesrepublik mit der weltweit größten Exil-Kurdengemeinschaft bildete das Epizentrum.
    ...
    Dabei dementieren sie hartnäckig, daß ihr berüchtigter Geheimdienst Mossad mit der Verschleppung etwas zu tun gehabt haben könnte. Regierungschef Benjamin Netanjahu hat das vergangene Woche auch dem Kanzleramt versichert - doch solche Dementis haben Tradition.
    Die Bande zwischen Ankara und Jerusalem, soviel steht fest, sind eng. Mossad und der türkische MIT tauschen routinemäßig Informationen aus. Israel sammelte Kurden-Interna mit Hilfe von Agenten in der Bekaa-Ebene im Libanon, wo neben Hisbollah-Milizen auch PKK-Kämpfer trainierten.
    ...
    So hat Abdullah Öcalan - von seinen Anhängern "Apo" (die Kurzform für Abdullah) und von seinen Feinden "Kurden-Stalin" gerufen - auf einen Schlag eine ganze Reihe brisanter internationaler Fragen aufgeworfen: Wie geht es weiter im Zypern-Konflikt zwischen Athen und Ankara, zumal Öcalan einen offenbar gefälschten zyprischen Paß auf den Namen Lazaros Mavros bei sich trug? Welche Folgen drohen der griechischen Regierung, nachdem sie sich in den Augen des Volkes als Kollaborateur der Türken betätigt hat?
    ...
    Die europäischen Regierungen, vorneweg Schröder und sein Außenminister Joschka Fischer, hatten nach der Ergreifung in Italien ein diplomatisches Trauerspiel aufgeführt. Die Türken sollten Öcalan wegen der drohenden Todesstrafe nicht bekommen, aber den Prozeß wollte ihm hier auch niemand machen - man fürchtete die Rache seiner Anhänger.
    Schröder feuerte nur ein Arsenal diplomatischer Floskeln ab ("europäische Lösung", "Initiative") und versprach ein internationales Gericht für Öcalan sowie flankierende Überlegungen, wie der Kurdenkonflikt beizulegen sei. Natürlich passierte nichts, außer daß Außenminister Fischer ein bißchen durch die Welt jettete und die Stirn in Betroffenheitsfalten legte. Unterdessen kassierte die Regierung den internationalen Steckbrief für Öcalan.
    Zitat Ende

Inhalte des Mitglieds Lola
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Ort: Bremen OT Rönnebeck
Geschlecht: weiblich
Burg Blomendal (Quelle: wikipedia)
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