Kraftwerk Farge (Quelle: wikipedia)

RE: "Spielen in der George-Albrecht-Straße"

#16 von Lola , 30.04.2014 14:26

http://www.weser-kurier.de/start/fotos/b...alid,27285.html

Zitat
Verein und Quartiersmanagement wollen mit einer Bewegungsbaustelle das Eis brechen/ Künftig auch Ernährungsberatung.

Die Jungs ließen sich nicht lange bitten, die Rampe mitten auf die George-Albrecht-Straße war binnen Sekunden ihre.

Ein fröhliches Gewusel herrschte gestern in der George-Albrecht-Straße. Das Quartier, das in den vergangenen Monaten unter anderem durch kriminelle Jugendliche und seine ganzen zosialen Probleme in die Schlagzeilen gekommewn war, verwandelte sich gestern erstmals in eine temporäre Spielstraße.

Dies geschieht jetzt noch insgesamt an 19 Nachmittagen, jeweils diestags von 15.30 bis 18.30 Uhr.

Der Beitrag klärt weiter darüber auf:
Die temporäre Spielstraße ist Teilder Bemühungen , die George - Albrecht-Straße und die Menschen dort aus den Negativschlagzeilen herauszubekommen und ihnen eine Perspektive in der neuen Heimat aufzuzeigen.
Bekanntlich ist das Quartier in das Programm Wohnen in Nachbarschaften" aufgenommen worden.

Zitat Ende


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#17 von Reinhard , 09.05.2014 09:37

Me too!

Wer mehrere kleine Kinder oder Enkelkinder hat, kennt das Problem. Wenn man für die Kinder ein Geschenk gekauft hat, gibt es eine vorhersehbare Reaktion der Kinder, die gerade kein Spielzeug haben. Sie rufen schnell: „Ich auch!“ Sie wollen dasselbe, wobei es nicht entscheidend ist, dass das Geschenk auch für sie vom Alter her geeignet ist.

Da ist dann guter pädagogischer Rat gefordert vor allem, wenn man das Spiel dazu benutzen wollte, um bestehende Konflikte zwischen den Kindern abzubauen.

Man kann diese Äußerungen eines kindlichen Besitzstrebens sogar noch verstärken, wenn man einem Kind ein Spielzeug schenkt und ihm dazu den Hinweis gibt, dass dieses Geschenk ausschließlich für den Beschenkten ist, der damit nur spielen soll, wenn es andere Kinder nicht sehen.

Dieses beschriebene Verhaltensmuster findet man bekanntlich nicht nur bei Kindern. Ja, im Marketing nutzt man diesen sogenannten Me-too-Effekt sogar, um mit ähnlichen neuen Produkten den Erfolg eines Originals zu wiederholen.

Eine ganz besondere pädagogische Herausforderung tritt daher immer dann ein, wenn jemand aufgrund äußerer Umstände in die Lage gebracht wird, eine solche kritische Situation zu meistern. Das dürfte vor allem dann zutreffen, wenn bei einer unterschiedlichen Behandlung auch noch Geschenke hinter dem Schleier des Geheimnisses versteckt sind. Hier wird vermutlich jeder Ausgeschlossene misstrauisch und zweifelt an der Gerechtigkeit des Zuteilungsverfahrens.

Im Blumenthaler WiN-Gebiet scheint diese Situation gegenwärtig nicht reine Theorie zu sein, sondern ein Problem, dass den Zielen des WiN-Projektes im Wege steht, So berichtet es zumindest das BLV unter dem Titel „George-Albrecht-Straße: Deutsche fühlen sich diskriminiert“.

Hier scheinen sich „Deutsche“ gegenüber „Roma“ benachteiligt zu fühlen, weil es für sie kein Maßnahmenbündel gibt und sich ein Kaffee-Treffen nur an Roma-Frauen wendet. Daher ist jetzt offensichtlich viel pädagogisches Charisma gefordert, um die Wogen zu glätten und ein bestehendes Misstrauen abzubauen.

Das hätte man vermutlich vermeiden können, wenn man sich rechtzeitig um ein überzeugendes Gesamtkonzept gekümmert hätte.

Ein Weg, der diese Konflikte vermieden hätte, wäre eine Verbindung eines speziellen Projektes für die Roma, das beispielsweise aus den entsprechenden EU-Mitteln gefördert wird, mit einem generellen WiN-Projekt gewesen, das sich an alle Bewohner des WiN-Gebietes wendet. Das hätte die Konkurrenz um dieselben Angebote ausgeschaltet.

Jetzt rächt sich auch die Vergabe der ersten Projektmittel nach dem Windhundprinzip, wodurch die schnellen, aber nicht unbedingt die besonders geeigneten Institutionen Finanzmittel erhalten haben.


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"Quartiersarbeit kommt voran"

#18 von Lola2 , 12.02.2015 15:30

http://www.weser-kurier.de/region/die-no...id,1053940.html

Zitat

Zusätzliche Gruppenangebote / Altenarbeit wird gefördert
Quartiersarbeit kommt voran
Christina Denker 11.02.2015 0 Kommentare

Carola Schulz, Quartiermanagerin in Blumenthal, ist
mit der Entwicklung des Quartiertreffs recht zufrieden: „Es hat sich ganz gut entwickelt“, sagte sie während der Beiratssitzung am Montagabend.

Was die Besucher der Quartierssprechstunden bewegt? In den meisten Fällen gehe es um Schwierigkeiten mit den Ämtern, so Schulz. Aber auch Fragen zu Bewerbungen gebe es. Wie die Sozialarbeiterin berichtet, existiere nun auch eine Hausaufgabengruppe, die sich dort regelmäßig trifft. Acht bis zwölf Kinder, die von Familienhelfern unterstützt werden, nutzen derzeit dieses Angebot. Die Rückmeldungen aus den Schulen seien super, berichtete Schulz.

Bei einem der Teilnehmer hätte bereits eine deutliche Wandlung eingesetzt, würden Lehrer berichten. Er sei viel motivierter, habe erste Erfolgserlebnisse und komme nun regelmäßig zur Schule. Ende Februar, so Schulz weiter, werde im Quartiertreff eine Baby-Gruppe angeboten, die sich an junge Eltern richten soll. Beteiligt daran ist auch die evangelisch-reformierte Gemeinde in Blumenthal, die mithilfe einer Spende der Fernsehlotterie eine Stelle für dieses Projekt schaffen konnte.

Bald soll auch der erste Sprachkursus in Blumenthal seine Arbeit aufnehmen. „Erste Ansätze sind da“, so Schulz. Gemeinsam mit dem Paritätischen Wohlfahrtsverband wird in naher Zukunft das Projekt „Mama lernt deutsch“ angeboten, und zwar in der Kita Am Wasserturm. Ein entsprechendes Angebot mit der Volkshochschule habe sie noch nicht umsetzen können, sagte die Quartiermanagerin.
Zitat Ende


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RE: "Quartiersarbeit kommt voran"

#19 von Herr H. , 14.02.2015 12:20

Na, ist doch schön, dass es voran geht!

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.....wo kommen sie eigentlich her ..die Sinti und Roma?

#20 von Lola3 , 04.05.2017 17:16

Ich spreche leider kein französisch und darum mußte ich auf das Google Übersetzungsprogramm zurückgreifen. Mir war es wichtig zu wissen aus welchen Teilen der Welt Sinti und Roma kommen bzw. in welche Teile der Welt es sie bereits vor Jahrhunderten verschlagen hatte.

http://www.weser-kurier.de/bremen_artike...rid,471902.html
Zitat
Nach einigen Jahren Abstinenz ist Romano Han-stein, Sohn des mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichneten und 2009 verstorbenen Ewald Hanstein, wieder in den Bremer Sinti-Verein zurückgekehrt. Bis 2007 war er bereits 14 Jahre lang Geschäftsführer des Vereins, während sein Vater den Vorsitz innehatte. Nun ist Romano Hanstein als erster Vorsitzender in die Fußstapfen des Vaters getreten. Mit Liane Janz hat er über seine Arbeit und die Situation der Sinti gesprochen.
Zitat Ende

...........................................

http://zamane.ma/fr/ou-sont-passes-les-gitans-du-maroc/
Zitat aus dem Google Übersetzer

Wo sind die Zigeuner von Marokko?

Diese Frage kann ein wenig unpassend scheint, Zigeuner nicht von vornherein ein Teil des Mosaiks von ethnischen Gruppen, die das Land bewohnen. Doch im neunzehnten Jahrhundert, ihre Präsenz in der maurischen Reich bezeugt.

Ursprünglich sind die Roma1 aus den westlichen Städten Indiens, zwischen dem Mittleren Indus und Rajasthan. Dies ist eine niedrigere Kaste, die Kalbeliyas in Jahrmarktsattraktion spezialisiert, Tanz, Gesang, Magie und Wahrsagerei. Es gibt sie noch auf dem Subkontinent heute und lehnen jede Mischung mit anderen indischen Kasten. Normalerweise Nomaden verehren Kalbeliyas ihren eigenen Gott, da jeder der Tausenden von Kasten dieser Zivilisation.

Während des Mittelalters, ein Ereignisses, oder vielleicht eine Reihe von Episoden scheint, um ihre Position geändert zu haben und zum Herzen der islamischen Welt reisen schieben. Einige Quellen beziehen sich auf Mahmud von Ghazni, Militär türkischer Herkunft in den Dienst der tadschikischen Reich von Buchara, die zu Beginn des elften Jahrhunderts sein Fürstentum erstreckt, die aktuelle Pakistan und zerquetscht die Stadt Multan. Er würde dann die Deportation eines Teils der Bevölkerung verarbeiten, ist spezialisiert für seine Ställe in der Zucht von Pferden einer Kaste einschließlich.

n den nächsten zwei Jahrhunderten zwischen der turkmenischen Invasion der Seldschuken (elftes Jahrhundert) und der mongolischen Invasion des Dschingis Khan (XIII Jahrhundert), viele Gruppen dieser nomadischen Kaste haben bevölkert Zentralasien (sie sind heute ' hui viele in der Region Samarkand Usbekistan und werden als Multans). Die Mehrheit der Gemeinschaft wäre in den Überresten des Byzantinischen Reiches wanderten in Gebieten, die von den Turkmenen gesteuert (das Sultanat von Konya), Orthodoxe Fürstentümer von Epirus und Nicäa im ephemeren lateinischen Reich Constantinople, dann in bulgarischen und serbischen Fürstentümer im Bau.

Zigeuner, Zigeuner, Gitano ...

Dieser Stamm wurde den Spitznamen Atsynganoi (jene, die sich nicht berühren) gegeben, die wegen ihrer Weigerung niedriger betroffen sein nach dem Prinzip der Kaste. Dies ist der Ursprung der Begriffe Zingari in Italienisch, Rumänisch Zigan, Chinghan Türkisch, Jinghansh in Syrien, und deshalb Zinguenner deutschen Sinti und Roma. Sie baten, kümmerte sich um Gelegenheitsjobs wie Korb- oder Kessel und, natürlich, tanzte, sang und erzählte Vermögen. Ihr Charakter und staatenlos Nomaden wurden von ihrem Eifer, Offset-, vielleicht schon im dreizehnten und vierzehnten Jahrhundert, auf die dominante oder Mehrheitsreligion des Orts zu konvertieren, wo sie lebten. Noch heute sind die meisten Roma im Nahen Osten Muslim (auf dem Balkan, zum Islam während der osmanischen Zeit, aber vor allem in der Türkei und Syrien). Gerade nach dem orthodoxen kommen (auf dem Balkan und Rumänien).

Die Zigeuner scheinen massiv in einer griechischen Region installiert zu haben „wenig Ägypten“ vielleicht genannt, weil der Gips, die produziert oder Landschaft sind. Eine Gruppe Zweig wurde Gypsi-Gyptiani, Ursprung des Begriffs Zigeuner und spanischen Gitano benannt. Nach und im späten Mittelalter sind die Zigeuner innerhalb des Heiligen Römischen Reiches eingeladen und einige von ihnen erhielten den König von Böhmen (heute Tschechien) freier Geleit, eine Art Pass, den ihnen erlaubt, reise in das Heilige römische Reich. Es war dann, zu Beginn des fünfzehnten Jahrhunderts, dass das Französisch als Bohemians entdeckt.

Zwei Jahrhunderte später eine große Wanderung nahm eine sehr wichtige Gruppe in Spanien, vor allem in Andalusien, weitgehend unterbevölkerte seit dem Fall von Granada und der schrittweise auslaufen, dann der allgemeinen Vertreibung im Jahr 1609 von spanischen Muslimen. Es ist in diesem Zusammenhang, dass sie im andalusischen Kultur durchdrungen sind und es erschienen Tanz und Flamenco-Musik, sowie viele moderne Entwicklungen der andalusischen Kultur. Die Gitanos oder „ghwétanes“ im andalusischen Dialekt, haben somit die Sender eines Teils der spanischen maurischen Kultur der gemeinsamen Menschen. Sie bewahrten die multiple Identität eines Spanien, die dann jede Heterogenität abgelehnt. Schließlich durch ihren konservativen Lebensstil, hielten sie ein anderes Spanien am Leben und wurden in der modernen Welt geliefert.

Die „Jenkanes“ von Marokko

In Marokko, im neunzehnten Jahrhundert, sind Roma in ihren griechisch-türkischen Namen bekannt, die wahrscheinlich von italienischen oder syrischen Arabisch: Jinghan / Jinqan / Jingan. Westliche Quellen transkribieren es in der Form Jenkanes. Sie wurden dann Zehntausende, und äußerte sich nach unseren Quellen, in erster Linie in Arabisch und Berber, wie leicht in einer Sprache als die anderen! Offenbar um 1890, sie nicht mehr sprechen Romani, die indische Sprache ihrer Vorfahren, aber es ist nicht bezeugt, dass sie natürlich in Spanisch-andalusischen ausgedrückt werden, außer vielleicht in den maurischen Städten Rabat-Sale oder Tetouan, wo die Sprache blieb
es in Gebrauch, vor allem unter den Juden. Die Frauen dieser Gemeinschaft praktiziert Hellsichtigkeit in den Linien der Hand (palmistry), während ihre Männer für ihre Betrügereien, Diebstahl und andere Betrügereien bekannt waren. Im Ernst, wurden sie, wie die Roma aus dem Rest der Welt spezialisiert ist, in dem Handel chevaux.On wissen, wie Jenkanes in Marokko angekommen. Einige bieten in-Migration in der islamischen Welt aus Syrien (wo sie sehr zahlreich sind, vor allem in Ober Mesopotamien und in der Region Aleppo) durch Nordafrika. Andere, zahlreicher zu der Zeit, nahmen eine Einwanderung Gitanos (Ciganos in Portugiesisch) andalusischen parallel zur Einwanderung von Mauren und Renegaten (sechzehnten Jahrhundert), oder später, wenn man die Abwesenheit glaubt Informationen über ihr Konto vor 1860.Cependant Leo Africanus bemerken auch, in dem frühen sechzehnten Jahrhundert, eine Gemeinschaft, die Schlangenbeschwörer und Affen Schausteller (Aktivität, die sie üben, in Zentralasien und Indien) kombiniert , in Italien Ciurmatori bekannt. Sie singen „verrückt Lieder und Reime“ und spielen die „Trommel, Harfe, Cister,“ sie „Praxis der Geomantie“ und „verkaufen Filter und Reize der vulgär.“ Darüber hinaus „heben Sie Rasse Standards, die sie für Einzelpersonen mieten, um ihre Stuten zu befruchten.“ Eine weitere gemeinsame Aktivität Zigeuner
Sprache und kulturelle mottenzerfressen. Die Gemeinsamkeiten zwischen Hamadchas, Ayssaouas und Zigeunern Lebensstil, vor allem des indischen Rajasthan sind nicht zu leugnen, aber vielleicht tut er dies, dass zufällige Koinzidenzen mit Sufi und hinduistischen Gemeinschaften des indischen Subkontinents, die üben die gleichen Zeremonien, mit demselben Rhythmus und dem gleichen Instrument! Heute Spannungen im Süden Frankreichs zwischen Gitano-Spanisch und Nordafrikaner sind wichtig, vor allem in Perpignan. Doch viele Misch in armen Einwanderergemeinschaften ausgebrütet Paare Gesicht täglich Rassismus Provenco-Languedoc. Diese Spannungen ergeben sich aus der Entkolonialisierung und Nicht-Integration der hispanischen Katholiken Zigeuner im Maghreb. Repatriiert aus Algerien im Jahr 1962, sie wachsen „natürlich“ mit Juden, harkis und Fuß-schwarz, ein Ressentiment „jene“, die sie abgeschoben haben. Diese Frustration kann die Rivalität und manchmal blutige Auseinandersetzungen beliebte Gegenden Südfrankreichs erklären. Diese waren spanische Herkunft Gitanos und 800 in Marokko, sind sie meist nach Spanien zurück, da im Gegensatz zu ihren Landsmann in Algerien, sie waren nicht Französisch eingebürgert worden.

Eine große Fusion

So gibt zwischen „Jinghanes“ orientalischen und Gitanos vorbei Spanien zu wenig Zeit, um Spanisch zu lernen und die, innerhalb von zwei Jahrhunderten wären sprachlich gemischte nordafrikanischen indigen eine Art Fusion hätte . Diese Hypothese ist nicht unwahrscheinlich, wenn man Gruppen verschmelzen unterschiedliche lange, wie die Französisch Zigeuner und Gitanos andalusischen Einwanderer in Frankreich sieht, nach und nach der disparaten Gemeinschaft von „Reisenden“ 2 bildet.

Ebenfalls typisch die Zigeuner in der Welt ist, Jenkanes rühmte die beste zu sein, Muslime, während sie vermuteten sie nicht so gut zu sein, dass Praktiker ... In der Tat, wir oben erwähnt, Roma annehmen immer noch die Mehrheit oder vorherrschende Religion, wo sie wohnen.

im Speicher Gypsies einiger Maghreb Norden, wie die Website der jüdischen Diaspora bezeugt, waren spanische Namen (Jimenes, Flores ...). Sie schossen die Karten (Tarock), lesen Sie die Linien der Hand und tanzte und sang in den „comparsas“ 3. Es ist eine sichere Wette, dass diese Gruppen kommen, sie in jüngerer Zeit, Spanien, mit erheblicher Zuwanderung von spanischen Katholiken zwischen 1840 und 1956 in Tanger, Tetouan und Larache in erster Linie. So war es für Gitanos, die angeblich bis 800 in Marokko und haben wenig mit Jenkanes zu tun. Die einzige Spur das Vorhandensein dieser Gruppe bestätigt ist der Name Jenkane (oder Djenkane), die gelegentlich in den algerischen-marokkanischen Verzeichnissen angezeigt.

Die Gzzâna von Algerien

Ein europäischen Forscher aus Algerien, Paul Bataillard, im Jahr 1873 eine Studie unbeantwortet gelassen, der „Bohemians von Algerien.“ Vorgeschlagen Er präsentierte Gitanos Einwanderung als ein neues Phänomen, auf die Kolonialisierung Algerien, sondern auch mit dem starken Menschen und Mobilität der Arbeitnehmer in diesem Jahrhundert, vor allem in Marokko.

Doch diese aufstrebenden Gsani Gemeinschaft, bezeugt Gzâna / dzana in den Slums von Algier Vororten, die nicht mit einheimischen und sagte Vermögen haben zu mischen. Diese Nord algerischen Elemente schien im Jahr 1873 verschwunden zu sein, kam aber Gzânât Süden Marokkos und anscheinend erzählt Vermögen von Geomantie oder „verfügbaren Substanzen“ (Erde, Wasser, Feuer), vor allem in der algerischen Innenraum. In den arabischen Maghreb Dialekt „die Wahrheit sagen“, dann Gzân gemeint, fand er sich in Kabylisch Dialekt unter der Agezzân Form, das heißt der Zauberer sagen.

Entweder ist der Begriff Gzân eine „Korruption“ von Zgan (Zigeuner) ist, durch die Konsonanten Umkehrung, die recht häufig in der arabischen Maghreb stattfindet, ist nicht der Fall, und es ist anders als Verunreinigung das Wort „Berber-afrikanische“ Agezzân des arabischen Maghreb und, warum in spanischen als „Gitano“, nicht, das wäre dann nicht eine Evolution von Gyptiano sein. Gzân Aguezzân und könnte zur Umkehrung des Begriffs Gitano kommen.

Paul vergleicht Bataillard ein weiteres Phänomen, eines der Mädchen namens „Naïliettes“, den Namen ihres Stammes (Oulad Na'il), die sich mit den Soldaten prostituieren und dann in der Stammesordnung reintegriert, immer treu Frauen. Dieses Phänomen näherte sich den Stamm ägyptischer Ghawâsi oder die Türkei Ghiovendé anerkannt dort wie Zigeuner.

ine schwierige Geschichte

Es weiß daher sehr wenig von der Roma-Gemeinschaft in Nordafrika und insbesondere Marokko. Sie scheint schließlich mit dem arabischen Raum verschmolzen zu haben und in die Bevölkerung geschmolzen, aufgrund sprachlicher und kultureller Nähe. Die Gemeinsamkeiten zwischen Hamadchas, Ayssaouas und Zigeunern Lebensstil, vor allem des indischen Rajasthan sind nicht zu leugnen, aber vielleicht tut er dies, dass zufällige Koinzidenzen mit Sufi und hinduistischen Gemeinschaften des indischen Subkontinents, die üben die gleichen Zeremonien, mit demselben Rhythmus und dem gleichen Instrument! Heute Spannungen im Süden Frankreichs zwischen Gitano-Spanisch und Nordafrikaner sind wichtig, vor allem in Perpignan. Doch viele Misch in armen Einwanderergemeinschaften ausgebrütet Paare Gesicht täglich Rassismus Provenco-Languedoc. Diese Spannungen ergeben sich aus der Entkolonialisierung und Nicht-Integration der hispanischen Katholiken Zigeuner im Maghreb. Repatriiert aus Algerien im Jahr 1962, sie wachsen „natürlich“ mit Juden, harkis und Fuß-schwarz, ein Ressentiment „jene“, die sie abgeschoben haben. Diese Frustration kann die Rivalität und manchmal blutige Auseinandersetzungen beliebte Gegenden Südfrankreichs erklären. Diese waren spanische Herkunft Gitanos und 800 in Marokko, sind sie meist nach Spanien zurück, da im Gegensatz zu ihren Landsmann in Algerien, sie waren nicht Französisch eingebürgert worden.



Gypsy König

Flamenco, der Erbe der andalusischen und maurische Kultur hat in Südfrankreich und Nordafrikanern, darunter den berühmten Oujdi Jalloul Bouchikhi, auch bekannt als Chico eine Verjüngungskur mit der Gypsy King-Gruppe Zusammensetzung Gitano-spanische Einwanderer hat. Letzteres ist seit langem gypsy Maghreb beansprucht. Vielleicht ist es wirklich jenkane Abstammung wie auch immer, in letzter Zeit es spricht eher von einer „Versöhnung“ mit der Roma-Gemeinschaft von Arles, den ihm die Gitarre beigebracht hatte, einschließlich der Familie von José Reyes. Es ist mit diesem Künstler ist, dass die neue Gruppe im Jahr 1987 erstellt wurde, die berühmte Bamboleo, true Welthit.
Chrono

V.1020

Deportationen. Mahmud von Ghazni nimmt die Stadt Multan und eine Bevölkerung als Bräutigame deportieren

XII-XIV

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RE: .....wo kommen sie eigentlich her ..die Sinti und Roma?

#21 von Lola3 , 05.05.2017 09:02

..es wäre schön wenn sich jemand finden würde, der den Bericht aus vorigem Post verständlich übersetzen würden, denn die Google-Übersetzung ist schon sehr gewöhnungsbedürftig :-)

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RE: .....wo kommen sie eigentlich her ..die Sinti und Roma?

#22 von Lola3 , 05.05.2017 11:40

http://juedischerundschau.de/sinti-roma-...haft-135910347/

Zitat
Sinti, Roma und Juden – eine Schicksalsgemeinschaft?

Von Wolfgang Seibert

Nicht erst seit der Schoah ist bekannt, dass es zwischen Juden, Sinti und Roma viele Gemeinsamkeiten und Berührungspunkte gibt. Das Verhältnis zwischen beiden Völkern ist gut, entgegen der Meinung vieler Menschen. Es ist geprägt von Respekt und Achtung. Als Beispiel kann man folgende Tatsache anführen: In der Sprache der Sinti und Roma gibt es das Wort „Gadscho“. Mit diesem Wort werden Menschen bezeichnet, die kein Sinto oder Roma sind. Dieses Wort ist oft negativ besetzt, denn oft wurde den Sinti und Roma von Außenstehenden Unrecht angetan. Für Juden gilt diese Bezeichnung Gadscho nicht.

Geschichte der Roma und Sinti
Sinti und Roma kommen ursprünglich aus dem Pandschab, einem Gebiet im nordwestlichen Indien und im östlichen Pakistan. Bei ihren Eroberungszügen im 9. und 10. Jahrhundert verschleppten die Araber die dort lebenden Menschen, um sie zu versklaven oder als Soldaten gegen die römischen Legionen ins Feld zu schicken. Im 11. Jahrhundert nahmen die Araber bei ihren Feldzügen mehr als 50.000 Sinti und Roma als Gefangene mit. Die meisten von ihnen wurden als Sklaven in die Balkanländer verkauft.

Ihr erstes Auftreten in Deutschland wird in einer Urkunde aus Hildesheim aus dem Jahre 1407 erwähnt. König Sigismund stellte 1423 einen Schutzbrief aus, der die Sinti und Roma in Deutschland vor Übergriffen schützen sollte. Er sicherte ihnen sogar eine eigene Gerichtsbarkeit für Streitfälle untereinander zu.
1551 erging dann auf dem Reichstag zu Augsburg ein Erlass, dass alle Sinti und Roma das Land innerhalb von drei Monaten verlassen müssen. 1589 gab es Polizeiverordnungen mit dem Inhalt, dass die Polizei berechtigt war den Sinti und Roma ihr Hab und Gut zu nehmen und sie aus dem Land zu vertreiben. Diese Praxis des Staates breitete sich immer mehr aus. Sinti und Roma wurden gefangengenommen, vertrieben, erschlagen oder hingerichtet. So waren sie gezwungen von Ort zu Ort zu ziehen und zurückgezogen leben, oft lebten sie in Familiengruppen in Waldlagern. Im 30-jährigen Krieg von 1618-1648 waren sie aber dann als Soldaten wieder herzlich willkommen.

Im Zeitalter der Aufklärung, in der zweiten Hälfte des 18. und im 19. Jahrhundert, versuchte man etwas „Gutes“ für die Sinti und Roma zu tun – man versuchte sie seßhaft zu machen. Alles unter dem Motto „Eingliederung“. Damit sollte die Identität der Sinti und Roma als eigenes Volk gebrochen werden. Das Vorhaben scheiterte am Widerstand der Sinti und Roma, die nicht bereit waren ihre kulturelle Eigenständigkeit aufzugeben. Eindeutig eine Paralelle zu den Versuchen zur gleichen Zeit, die Juden zu „integrieren“.

Auch ein Versuch der österreichischen Kaiserin Maria Theresia den Sinti und Roma Saatgut zu schenken und sie Hütten bauen zu lassen, um sie sesshaft zu machen, scheiterte kläglich. Jugendliche Sinti und Roma mussten ein Handwerk lernen und danach sofort zum Militär. Natürlich wurden nur solche Handwerke ausgesucht, die andere Menschen nicht machen wollten. Zum Beispiel Kesselflicker. Viele Sinti und Roma lernten die Berufe des Gold-, Silber- oder Kupferschmieds. Entgegen der Pläne sie sesshaft zu machen, zogen sie mit ihren Berufen, die nicht zwangsläufig ortsgebunden waren, durch das Land und verkauften ihre Waren oder boten ihre Dienstleistungen an. Dabei kamen sie natürlich auch in Kontakt mit jüdischen Kollegen, oder Juden, die handelnd herumzogen. Es ist überliefert, dass die beiden Volksgruppen sich gegenseitig akzeptierten und sogar oft zusammenarbeiteten. (...)
Zitat Ende

"Komplett zu lesen in der Druck- oder Onlineausgabe der Zeitung. Sie können die Zeitung „Jüdische Rundschau“ hier für 39 Euro im Papierform abonnieren oder hier ein Onlinezugang zu den 12 Ausgaben für 33 Euro kaufen."

Auf jeden Fall ist dieser Ausschnitt des Artikels der "Jüdischen Rundschau" schon sehr hilfreich.

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RE: .....wo kommen sie eigentlich her ..die Sinti und Roma?

#23 von Lola3 , 05.05.2017 21:35

https://www.bundestag.de/blob/190056/bb5...5-2015-data.pdf

Zitat

Aktueller Begriff
Nr. 44/07
(04. September 2007)
Die Roma-Dekade 2005-2015
Im Februar 2005 unterzeichneten die Regierungen von Bulgarien, Kroatien, der Tschechischen
Republik, Ungarn, Mazedonien, Rumänien, Serbien und der Slowakei eine gemeinsame Erklärung,
mit der die
„Decade of Roma Inclusion, 2005-2015“
(nachfolgend Roma-Dekade) ausgerufen
wurde. Darin verpflichteten sich die teilnehmenden Staaten, ihre Bemühungen zur Beseitigung der
Diskriminierung der Roma, die die größte ethnische Minderheit Europas darstellen, zu verstärken,
ihre umfassende Integration zu unterstützen und hierzu nationale
„Decade Action Plans“
(DAP)
zu erstellen. In diesen werden Zielvorgaben für die vorrangigen Handlungsfelder Bildung, Beschäf-
tigung, Gesundheitsfürsorge und Wohnraum formuliert sowie institutionalisierte Instrumente zur
Umsetzung dieser Ziele aufgeführt.
Zwei Jahre nach Beginn der Roma-Dekade zog die Initiative DecadeWatch, eine durch das Open
Society Institute und die Weltbank unterstützte Gruppe von Roma-Aktivisten verschiedenster zivil-
gesellschaftlicher Gruppierungen und Wissenschaftler, eine erste Zwischenbilanz. Diese basiert
auf Untersuchungen, die DecadeWatch in den Jahren 2005-2006 eigenständig durchführte, um die
Umsetzung der ehrgeizigen Ziele in den einzelnen Mitgliedsstaaten der Dekade zu überprüfen und
auf Erfolge wie auf Mängel, insbesondere in den Kernbereichen Bildung, Beschäftigung, Gesund-
heit, Wohnen und Diskriminierung, hinzuweisen.

Hintergrund der Initiative, die von der Europäischen Union und den Vereinten Nationen unterstützt
wird, sind die massiven Benachteiligungen, denen Roma und Sinti besonders in den Transformati-
onsstaaten Ost-, Mittelost- und Südosteuropas ausgesetzt sind. Die Europäische Kommission
zählt die Probleme der ca. 10 bis 12 Millionen in dieser Region lebenden Roma, die sich nach dem
Ende des Kalten Krieges verstärkt haben, zu
„Europas drängendsten Menschenrechtsfragen“.
Sowohl in den neuen wie auch in den alten EU-Mitgliedsstaaten seien Roma nach wie vor spürba-
ren Diskriminierungen und gesellschaftlicher Ausgrenzung ausgesetzt. Als Folge der unter sozialis-
tischer Herrschaft betriebenen Assimilationspolitik waren Roma in diesen Ländern vergleichsweise
gut, wenn auch auf sehr niedrigem Niveau als angelernte Arbeitskräfte, in den Arbeitsmarkt integ-
riert und somit auch in die sozialen Sicherungssysteme eingebunden. Mit dem Einsetzen der über-
all vom Arbeitsplatzabbau in Produktion, Baugewerbe und Landwirtschaft begleiteten ökonomi-
schen Umbrüche waren die Roma als Verlierer der Transitionsprozesse prädestiniert. Der auch zu
Ostblockzeiten stets latent vorhandene Antiziganismus
der Mehrheitsbevölkerungen brach, kata-lysiert durch den wirtschaftlichen Umbruch, in den 1990er Jahren massiv hervor und äußerte sich,
wenn auch in unterschiedlicher Vehemenz, in allen ehemals sozialistischen Staaten mit Roma-
Gemeinden in Form von Feindseligkeiten und Diskriminierung bis hin zu gewalttätigen Übergriffen
(Tschechische Republik, Albanien)

Besonders spürbar sind die Benachteiligungen im Bildungssektor, dem für die Chance auf gesell-
schaftliche Integration und sozialen Aufstieg gerade einer so jungen Population wie die der Roma
zentralen gesellschaftlichen Bereich. Einschlägige Studien zur Situation der Roma-Kinder, die u.a.
von UNDP, UNICEF, dem Open Society Institut und dem Roma Education Fund für einzelne oder
mehrere mittel- und osteuropäische Länder durchgeführt wurden, stellen übereinstimmend eine
„de facto Segregation“ im Bildungswesen
fest, die durch die Kumulation ungünstiger Faktoren verfestigt wird:
Verglichen mit den Alterskohorten der jeweils untersuchten Mehrheitsbevölkerung
verfügen Roma-Kinder über deutlich höhere Analphabetenquoten, kürzere Schulbesuchsdauer,
und sie werden ohne eingehende Prüfung häufig automatisch Sonderschulklassen oder Schulen
mit hohem Romaanteil zugewiesen. Vorschulische Einrichtungen zur besseren Vorbereitung auf
die Bildungslaufbahn werden von Roma-Kindern kaum besucht, u.a. wegen der damit verbunde-
nen Kosten und der schlechten Infrastruktur in ländlichen Gebieten.
Die EU-Kommission hat die Diskriminierung von Roma bereits 1989 in der
Entschließung des Rates vom 22. Mai 1989 zu einer verbesserten schulischen Betreuung der Roma und Sinti thema-tisiert. Von 2001 bis 2003 wurden im Rahmen des PHARE-Programms 77 Mio. Euro Zuschüsse
für Roma-Projekte in den damaligen Beitritts- und Kandidatenländern gewährt. Auch das
Jugend-Aktionsprogramm 2000-2006
im Bereich der Bildung hatte das Ziel, durch transnationale Aktivitä-
ten das interkulturelle Bewusstsein zu stärken, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit abzubauen
und Bildungsangebote für Roma und Sinti zu verbessern. Hinzu kommen zwei Programme des
EU-Strukturfonds, die von Roma abgerufen werden können: Der Europäische Fonds für regio-
nale Entwicklung (EFRE) und der Europäische Sozialfonds (ESF), aus dessen Mitteln sog.
Entwicklungspartnerschaften zur Realisierung von Projekten finanziert werden, die einer besseren
Integration von ethnischen Minderheiten dienen sollten, wie z.B. das deutsche Projekt „Roma und
Sinti durch Selbstorganisation zu Beschäftigung und Existenzsicherung“

DecadeWatch kommt zusammenfassend zu der Bewertung, dass es zwar in allen Dekade-
Ländern mit Ausnahme Mazedoniens in den letzten zwei Jahren „spürbaren Fortschritt“ gegeben
habe, weist aber in aller Deutlichkeit darauf hin, dass weiterhin dringender Handlungsbedarf be-
stehe. Obgleich Decade Action Plans (DAP) und ein entsprechender institutioneller Rahmen für
ihre Umsetzung geschaffen worden seien, mangele es dennoch in allen Ländern an Nachhaltig-
keit der Initiativen; deshalb plädiert DecadeWatch für langfristige und kontinuierliche Strategien.
Die institutionelle Zusammenarbeit der relevanten Arbeitsebenen sei noch unzureichend und müs-
se verbessert werden. Dies gelte sowohl für die nationalstaatliche Ebene als auch für den Informa-
tionsfluss zwischen Hauptstädten und Provinzen. Die Rolle der Kommunen, die für den Erfolg der
Maßnahmen entscheidend sei, müsse stärker anerkannt, die Umsetzung der Reformen auf lokaler
Ebene besser kontrolliert werden. Positiv sieht DecadeWatch die Einrichtung des
Decade Trust Funds, aus dem eine Reihe von Gemeinschaftsaufgaben finanziert würden und in den mit Aus-nahme von Serbien und Montenegro alle Dekademitgliedsstaaten einzahlten. Allerdings unter-schieden sich die neun Teilnahmeländer erheblich im Reformwillen, dem Reformtempo und den bislang erzielten Ergebnissen. Während bei Ungarn zahlreiche Fortschritte zu verzeichnen seien, bereiteten Albanien, Montenegro und Mazedonien hinsichtlich des Prozesses der Roma-Integration große Sorgen. Neben tiefsitzenden Ressentiments gegenüber Roma erweise sich der Mangel an zuverlässigen Daten in den Bereichen Bildung, Arbeitsmarkt, Gesundheit und Wohnen als größtes Hindernis auf dem Weg zu einer Umsetzung der DAP. Erst umfangreiche, regelmäßig erhobene und differenzierte Daten ermöglichten es zu überprüfen, ob die Implementierung begon-nener Reformen erfolgreich sei. DecadeWatch empfiehlt, sogenannte Zwei-Jahres-Pläne einzuführen und verbindliche Zielvereinbarungen zu treffen. Die Umsetzung der Agenda der Roma-Dekade
müsse von den Regierungen stärker als gemeinsame Aufgabe aller staatlichen und zivilgesell-
schaftlichen Akteure begriffen werden, um langfristig ein tatsächlich diskriminierungsfreies Klima
und positive Zukunftschancen für die heute junge Roma-Generation zu schaffen.

Quellen:

Decade of Roma Inclusion 2005-2015, offizielle Website der Dekade-Teilnehmer (
http://www.romadecade.org/


Decade Watch. Roma Activists Assess the Progress of the Decade of Roma Inclusion 2005-2006,

www.decadewatch.org


Roma Education fund, (
http://www.romaeducationfund.hu/


Open Society Institute, Equal access to
quality education for Roma, 2007, (
http://www.soros.org


UNICEF, Zur Lage der Roma-Kinder in Süd-Ost-Europa, Studie 2007, (
www.unicef.de


European Commission, Regular Report on Romania’s
Progress towards Accession to European Union-2006,

http://ec.europa.eu/employment social / fundamental rights/roma/rfund/rfund de.htm

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RE: .....wo kommen sie eigentlich her ..die Sinti und Roma?

#24 von Lola3 , 06.05.2017 08:21

...eigentlich habe ich mich immer gewundert warum in der George-Albrecht-Straße zwei so unterschiedliche Bevölkerungsgruppen in derselben Wohnanlage wohnen.

Nur weil sie aus unterschiedlichen Ländern und Kontinenten nach Deutschland gekommen sind, können sie trotzdem Angehörige derselben Ethnie sein, oder?

Bitte auch mal die Beiträge von Reinhard in diesem Thread lesen, um tiefer in diese Thematik eintauchen zu können.

Die Open Society von George Soros hat das Bildungsprojekt gerade für die Roma finanziell gefördert. In Bremen hat das aber wohl nicht so recht geklappt, oder?

Open Society Institute, Equal access to
quality education for Roma, 2007, (
http://www.soros.org
https://www.bundestag.de/blob/190056/bb5...5-2015-data.pdf


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zuletzt bearbeitet 06.05.2017 | Top

RE: .....wo kommen sie eigentlich her ..die Sinti und Roma?

#25 von Lola3 , 06.05.2017 10:45

....ich möchte einfach nur noch einmal auf Beitrag 23 hinweisen, dass es finanzielle Mittel der EU sowie auch deutsche gegeben hat:

https://www.bundestag.de/blob/190056/bb5...5-2015-data.pdf

"Von 2001 bis 2003 wurden im Rahmen des PHARE-Programms 77 Mio. Euro Zuschüsse
für Roma-Projekte in den damaligen Beitritts- und Kandidatenländern gewährt. Auch das
Jugend-Aktionsprogramm 2000-2006
im Bereich der Bildung hatte das Ziel, durch transnationale Aktivitä-
ten das interkulturelle Bewusstsein zu stärken, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit abzubauen
und Bildungsangebote für Roma und Sinti zu verbessern. Hinzu kommen zwei Programme des
EU-Strukturfonds, die von Roma abgerufen werden können: Der Europäische Fonds für regio-
nale Entwicklung (EFRE) und der Europäische Sozialfonds (ESF), aus dessen Mitteln sog.
Entwicklungspartnerschaften zur Realisierung von Projekten finanziert werden, die einer besseren
Integration von ethnischen Minderheiten dienen sollten, wie z.B. das deutsche Projekt „Roma und
Sinti durch Selbstorganisation zu Beschäftigung und Existenzsicherung“


Es wäre natürlich interessant zu wissen ob diese Gelder auch aus Bremen angefordert wurden, oder? Falls es nicht geschehen ist gibt es sicherlich auch eine Erklärung von den verantwortlichen Politikern.


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