Kraftwerk Farge (Quelle: wikipedia)

Müssen Trainingsanzüge aus Beiratsmitteln sein?

#1 von Lola , 23.05.2013 07:51

http://www.weser-kurier.de/region/zeitun...rid,576325.html

Zitat
Streit um die Schulwegbegleitung: Blumenthaler Familie erwägt gerichtliche Schritte gegen Behördenbescheid - 23.05.2013
Ömer soll alleine fahren
Von Patricia Brandt

Ömer Erismis kann sich kaum bewegen. Seinen Schulweg muss der 14-jährige Blumenthaler im Rollstuhl zurücklegen. Eine Schulwegbegleitung finanziert die Behörde jedoch nicht. Mutter Taliye Erismis (42) will die Assistenz für ihr behindertes Kind notfalls vor dem Sozialgericht einklagen. Kein Einzelfall in Bremen.
Zitat Ende

Vielleicht verzichten die Sportler auf ihre Trainingsanzüge aus staatlichen Mitteln zu Gunsten von Ömer.

Ich kenne die Mutter persönlich und bevor sie den Schritt der Klage in Erwägung zieht, hat sie alle persönlichen Möglichkeiten ausgeschöpft!
Das soziale Engagement von Herrn Rosenberger ist für die Familie eine große Hilfe.

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"Teilsieg im Streit gegen die Stadt"

#2 von Lola , 14.08.2013 06:50

http://www.weser-kurier.de/region/zeitun...rid,635719.html

Zitat

Begleitung für behinderten Schüler - 14.08.2013
Teilsieg im Streit gegen die Stadt
Von Patricia Brandt

Blumenthal. In ihrem Rechtsstreit gegen die Stadtgemeinde Bremen haben die Eltern eines behinderten Schülers aus Blumenthal zumindest einen Teilsieg errungen. Nach Auskunft des Rechtsanwalts der Familie, Fabian Rust, wird das Sozialressort ab August die Kosten für Ömer Erismis’ Schulwegbegleitung durch einen persönlichen Assistenten übernehmen.
Zitat Ende

..da kann man Ömer und seiner Familie nur die Daumen drücken, dass es nicht bei einem Teilsieg bleibt.


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RE:" Geldnot in den Freizeitheimen"

#3 von Lola , 23.04.2014 07:46

https://m.weser-kurier.de/articles/83337...-freizeitheimen

Zitat
Bremen
Einrichtungen kämpfen ums Überleben - 22.04.2014
Geldnot in den Freizeitheimen

Von KIRA PIEPER

Die Stadt spart bei der Jugendarbeit: Beim Freizeitheim Buntentor soll eine Stelle gekürzt werden, die Öffnungszeiten müssen deswegen eingeschränkt werden. Doch die Jugendlichen wehren sich und halten das Domizil besetzt. Auch in Bremen-Nord kämpfen die Freizeitheime gegen rote Zahlen. Ein besetztes Freizeitheim ist deswegen auch hier denkbar.
Foto: Christian Kosak

Die Jugendlichen in der Neustadt gehen auf die Barrikaden: Weil ein fester Mitarbeiter gehen soll, kann das Freizeitheim Buntentor statt an vier Tagen nur noch an zwei Tagen öffnen. Mit einer Besetzung des Gebäudes wollen die jungen Leute die geplante Stellenkürzung verhindern. Ein Szenario, das auch in Bremen-Nord Realität werden könnte. Denn auch hier kämpfen die Jugendeinrichtungen seit Jahren ums Überleben.

Das Freizeitheim Alt-Aumund verfügt über einen Jahresetat von insgesamt 213 000 Euro. „Das klingt erst mal nach viel Geld“, sagt Bernd Assmann. Er ist Koordinator für die Jugendfreizeitheime in Bremen, die unter der Trägerschaft des DRK stehen. Sofort zählt er die Ausgaben auf, die diesem scheinbar üppigen Betrag gegenüberstehen: Es müssten unter anderem Personal- und Energiekosten, Reinigungsgebühren und natürlich die Miete gegengerechnet werden. „Unterm Strich bleiben nur noch 6200 Euro im Jahr, um das Programm für die Jugendlichen zu gestalten“, sagt Assmann. 2013 habe das DRK die Kosten gerade so tragen können. „Wir waren aber froh, dass keine unvorhersehbaren Kosten entstanden sind“, sagt der Koordinator. Ansonsten könnte das Programm-Budget noch mehr schrumpfen.


In dem Bericht heißt es weiter:

Das Jugendfreizeitheim Farge steht noch vor einer weiteren Herausforderung. Heinz Dargel, Geschäftsführer des Caritasverbandes Bremen-Nord, unter dessen Trägerschaft das Heim steht, erklärt: Die Einrichtung werde mittlerweile nicht mehr nur von Jugendlichen ab 16 Jahren aufgesucht, die einfach nach Beschäftigung suchten. „Es kommen auch viele Elfjährige mit knurrendem Magen zu uns.“ Sie müssten selbstverständlich satt gemacht werden. Das Budget von 158 000 Euro reiche in Farge auch deswegen bei Weitem nicht aus.

Doch Dargel klagt auch über die Energiekosten. Und das gleich für zwei Immobilien, denn auch das Jugendfreizeitheim Lüssum steht unter der Trägerschaft des Caritasverbands. Die Heizkosten hätten sich seit 2007 verdoppelt, sagt der Geschäftsführer. „In beiden Häusern stehen alte Ölheizungen. Das sind reinste Energieschleudern.“ Das Haus in Farge stammt aus den 30er-Jahren, das Gebäude in Lüssum aus den 60ern. Immerhin habe das Budget in Lüssum von 80 000 Euro im vergangenen Jahr gereicht. „Aber das Geld ist immer knapp und wir müssen nach Geldgebern suchen“, sagt Dargel. Kürzungen des Programms seien deswegen keine Seltenheit.

Unter dem Strich geht die finanzielle Belastung in allen Freizeitheimen zulasten der Jugendlichen. Ist es somit nur eine Frage der Zeit, dass sie auch in Bremen-Nord auf die Barrikaden gehen? Die Verantwortlichen sind unterschiedlicher Meinung:

Izabela Kowalska hält dies im Freizeitheim Alt-Aumund für denkbar. Einige Jugendliche hätten die Besetzung des Freizeitheims Buntentor mitbekommen, deswegen hätten die Pädagogen das Thema mit ihnen besprochen. Reaktion: „Wenn unser Freizi geschlossen wird, besetzen wir es auch.“ Ähnliches berichtet auch Achim Quast aus Burglesum. Auch dort ist die Besetzung Thema und wird genau verfolgt. Laut Quast waren sich die jungen Leute einig: „Sie sagten, wenn das hier passiert, machen wir das auch.“

Heinz Dargel glaubt indes nicht an die Besetzung der Domizile in Farge und Lüssum. „Die Jugendlichen sind nicht wie in der Neustadt politisch motiviert“, sagt Dargel. „Unsere Jugendlichen kommen teilweise aus schwierigen finanziellen Verhältnissen.“

In erster Linie würde es ihnen darum gehen, eine warme Mahlzeit in den Magen zu bekommen.

Freizeitaktivitäten stünden in diesen Fällen hinten an.

Zitat Ende

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RE: "Bremer Senat gibt Geld für Sozialarbeiter "

#4 von Lola , 01.05.2014 14:48

http://www.radiobremen.de/nachrichten/ge...s=og.recommends

Zitat
Arbeit an Schulen
Bremer Senat gibt Geld für Sozialarbeiter

Die Zukunft der Sozialarbeiter an Bremer und Bremerhavener Schulen ist gesichert. Der Bremer Senat hat beschlossen, zum kommenden Schuljahr insgesamt 55 Stellen zu finanzieren. Zehn davon sind für Bremerhaven vorgesehen. An welchen Schulen die Sozialarbeiter künftig eingesetzt werden, ist zurzeit noch unklar.
ein Schulsozialarbeiter erklärt Kindern etwas [Quelle: DPA]
Quelle: DPA
zoom

Können bleiben: Sozialarbeiter.

Schulsozialarbeiter betreuen und erziehen Schüler und unterstützen damit die Lehrer. Die 55 Stellen kosten pro Schuljahr knapp drei Millionen Euro. Woher Bremen das Geld nehmen kann, ist derzeit allerdings noch offen. Bremens Finanzsenatorin Karoline Linnert (Grüne) will sich dafür einsetzen, dass sich der Bund langfristig an den Kosten beteiligt. Weil schon in der Vergangenheit das Geld fehlte, hatte Bremen bereits Ende 2013 einige Stellen der Schulsozialarbeiter gestrichen.
Zitat Ende


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zuletzt bearbeitet 01.05.2014 | Top

RE:"Geldgeschenk für Fußballfahrt"

#5 von Lola1 , 12.06.2014 08:33

so lautet die Überschrift von einem Beitrag in der heutigen Ausgabe der Norddeutschen auf Seite 3.

Zitat
Parteien empört über Globalmittel-Vergabe in Blumenthal/ SPD Fraktion verteidigt Entscheidung

Dreimal hintereinander schon hat der Blumenthaler Sportverein /SV) für die Teilnahme an einem Fußballturnier eine Finanzspritze aus den Globalmitteln bekommen. Diese Vergabepraxise stößt bei anderen Vereinen und in der Politik auf Kritik.
Zitat Ende

Der Beitrag endet wie folgt:
"Aus dem fernen Fuerteventura hat sich nun auch der Blumenthaler Ortsamtsleiter Peter Nowack (SPD) als bekennender BSV-Fan telefonisch eingeschaltet.
Zuständig jedoch ist die SPD-Beiratsfraktion"

Einen Link konnte ich leider noch nicht finden.

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Imagewerbung der besonderen Art

#6 von Reinhard , 12.06.2014 10:52

Imagewerbung der besonderen Art


Inzwischen lässt sich der Artikel online aufrufen.

Bemerkenswert ist die Begründung der SPD-Fraktion für eine Subvention zugunsten von Fußballspielern im gereiften Sportleralter von 32 und mehr Jahren.

Für einen führenden Blumenthaler Sozialdemokraten können nach seiner Erklärung gegenüber dem Weser-Kurier offenbar nur Parteien gegen diese Mittelvergabe stimmen, die „im Prinzip gegen alles sind, was Blumenthal nach außen in einem positiven Bild erscheinen lässt“.

Anscheinend hat man hier wieder wie schon bei der Anschusssause auf der Bahrsplate voll ins Fettnäpfchen getreten und durch seinen eigenen Beschluss dem Image geschadet. Gut gemeint ist eben nicht immer gut. Das gilt vor allem dann, wenn man offenbar die Stimmung in der eigenen Partei und der Bremer Öffentlichkeit nicht kennt.

So werben jetzt nicht erfolgreiche ältere Kicker für Blumenthal, falls das überhaupt möglich ist. Vielmehr kann Blumenthal auf diese Weise leicht mit einem sehr freizügigen Umgang mit Steuermitteln, Klientelpolitik und auch dem frühzeitigen Verteilen von Wahlgeschenken in Verbindung gebracht werden.


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zuletzt bearbeitet 12.06.2014 | Top

   

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