Kraftwerk Farge (Quelle: wikipedia)

RE: „Expertenplanung“ für "essbare Stadt"

#31 von Lola2 , 15.08.2014 07:18

http://blog.bremen-tourismus.de/ein-garten-auf-beton/
Zitat

Ein Garten auf Beton
29. Juli 2014Theresa AlbigKurioses & Döntjes, Quartiere & UmzuStadtgarten, umsonst und draußen, Urban Gardening

Ganz klar: Sommerzeit ist Gartenzeit. Doch in Städten wird längst nicht nur innerhalb der eigenen Rasengrenzen gegraben und gepflanzt. Dank Urban-Gardening-Projekten an öffentlichen Plätzen kann jedermann säen und ernten. Und das Beste ist: Betonwüsten blühen auf – wie die Bemer Lucie auf dem Lucie-Flechtmann-Platz.

Das grüne Unkraut hat sich längst seinen Weg durch die Pflastersteine gebahnt, Beete sind mit Kartoffelpflanzen gekrönt und Mangoldblätter stehen Spalier. Der Lucie-Flechtmann-Platz in der Neustadt, kurz Lucie genannt, steht in voller Blüte. Ob Kübel, Badewannen oder zusammengeschraubte Holzgestelle — bepflanzt wird, was nicht niet- und nagelfest ist. Jeder darf mitmachen, jeder darf ernten. Der Gemeinschaftsgarten Lucie ist für alle da.

Mehr als ein Garten – Lucie ist Stadtentwicklung

Zitat Ende

Hier findet man den Lucie Flechtmann Platz:
https://www.google.de/?gfe_rd=cr&ei=A5Tt...lechtmann+Platz

Überall in Bremen funktionieren solche Projekte und werden von den Bürgern angenommen.

Warum funktioniert so etwas nicht in Blumenthal?


Frau Palmer aus Blumenthal macht es doch schon seit vielen Jahren! Sie hat doch den "grünen Daumen" und bepflanzt Jahr für Jahr die Kübel vor dem Blumenthaler Rathaus," damit es in Blumenthal schöner wird"!

Dieser schrecklich trostlose Marktplatz müßte so nicht aussehen. Ein paar Hochbeete, Reparatur des Brunnens, vielleicht mal ein Gespräch mit dem Eiscafe führen, wurde hier im Forum oder im Blumenthal-Blog schon vorgeschlagen, damit diesem Platz wenigstens "etwas Leben eingehaucht wird".

Auf was oder wen wartet man in Blumenthal?
Auf mich macht dieser Stadtteil schon seit Jahren den Eindruck, als würde er sich in einer "Warteposition" befinden!
Von selbst wird überhaupt nichts!

Der Beirat sollte sich doch mal darum kümmern wie seine Entscheidungen überhaupt umgesetzt werden und vor allem Kontakt mit der Ideengeberin aufnehmen.

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RE: „Expertenplanung“ für "essbare Stadt"

#32 von Lola2 , 13.12.2014 20:07

http://netzfrauen.org/2014/12/13/new-yor...cher-brooklyns/

- netzfrauen ... 13. Dezember 2014 .....New York: Wurzeln des Urban Gardening- Gemüse von den Dächer Brooklyns

Zitat
Fruchtbare Ackerflächen und Wasser sind rare und begehrte Ressourcen, die weltweit immer knapper werden.Der urbane Garten über der Stadt Brooklyn ist 550 Quadratmeter groß und beherbergt heimisches Gemüse und Kräuter.

Die “Eagle Street Rooftop Farm” entstand 2008. An einem einzigen Frühlingstag wurden 90.000 Kilo Erde in Säcken auf das mit Filz und Plastik ausgelegte Dach gehievt und als zehn bis zwanzig Zentimeter dicke Schicht auf 16 lange Beete verteilt. Freiwillige halfen bei der Bepflanzung mit heimischem Gemüse und Kräutern, die größtenteils bereits von den Lenape-Indianern in der Region angebaut wurden – wie die einander optimal ergänzenden “drei Schwestern” Mais, Kürbis und grüne Bohnen.

Doch im Unterschied zu den Ureinwohnern hat Annie Novak die Gelegenheit, ihren Kompost mit Kaffeesatz anzureichern, den sie jeden Morgen aus den Cafés und Restaurants der Umgebung einsammelt. Nicht zuletzt dank dieses importierten Zusatzes übertraf die erste Ernte alle Erwartungen. Sie hat auf dem Dach eines Fabrikgebäudes in Brooklyn Nordamerikas erste kommerzielle Farm in 15 Meter über dem Erdboden errichtet.

“Urban Farming” heißt der Trend, der ganz New York erfasst hat. Dabei pflanzen Städter ihr Gemüse einfach selbst an. In der Metropole ist dafür jedoch kaum Platz – deshalb gehen die Gärtner meist auf das Dach.

Aber nicht nur auf den Dächern werden Gärten angelegt, auch leerstehende Grundstücke werden in Gärten verwandelt. Über 500 Community Gärten gibt es in New York, viele davon liegen in Brooklyn.
Dazu ein deutschsprachiges Video, die es toll beschreibt.
Zitat Ende

Hoffentlich können sich die Mitglieder vom Beirat Blumenthal noch daran erinnern, dass sie für die Umsetzung des Bürgerantrages gestimmt haben
.....


....in Blumenthal dürfte es noch möglich sein öffentliche Plätze auf dem Boden zu finden, oder vielleicht doch nicht?


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zuletzt bearbeitet 13.12.2014 | Top

RE: „Expertenplanung“ für "essbare Stadt"

#33 von Lola2 , 04.11.2015 09:47

http://www.das-blv.de/elkat/151104/index.php BLV - Ausgabe v. 4.11.2015

..das ist eine wirklich tolle Überraschung!

Glückwunsch an Jutta Riegert. :-)

Was lange währt, wird meistens gut.

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"Lüssum blüht auf"

#34 von Lola , 28.11.2016 08:47

http://www.weser-kurier.de/region/die-no...id,1504151.html

Zitat
Projekt Bauerngarten neben Hochhaus Lüssumer Ring 90 wird fortgesetzt und ergänzt / Aktionen im nächsten Jahr geplant
Lüssum blüht auf
Sylvia Wörmke 28.11.2016 0 Kommentare

Lüssum. „Lüssum ist halt anders“, sagt Projektleiterin Christina Wolterink. Die Biologin und Gemüsegärtnerin betreut für die Wohnungsgesellschaft Gewoba den Bauerngarten und die Aktivitäten drumherum neben dem Hochhaus Lüssumer Ring 90. Manches entwickelte sich anders als im Konzept niedergeschrieben. Nach einer Gartensaison bilanzieren Projektleiterin und Jens Spilker, bei der Gewoba für Garten- und Landschaftsplanung zuständig: „Es läuft langsam an. Das braucht Zeit.“ Mit neuen Ideen geht es 2017 weiter. Dann sollen auch noch 50 000 Blumenzwiebeln in ganz Lüssum gepflanzt werden.
Zitat Ende

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