Kraftwerk Farge (Quelle: wikipedia)

Vergesslich wie in Schilda?

#16 von Reinhard , 17.11.2013 09:11

Vergesslich wie in Schilda?

Bereits am 10. September vor einem Jahr hat der Blumenthaler Beirat einen Bürgerantrag „zur Kenntnis genommen“, wie es im Protokoll heißt, der unter dem Titel „Blumenthal-Initiative/ Projekt „Essbarer Stadtteil“ stand. Damals hat die Antragstellerin ausdrücklich darauf hingewiesen, dass ihr Bürgerantrag „kein Aprilscherz“ sei. Anschließend ist zunächst nichts passiert, bis das Thema jetzt wieder auf der Tagesordnung des Beirats stand. "Essbare Stadt" – Vorstellung des Bürgerantrages von xxx“, war dort als Tagesordnungspunkt 6 zu lesen, ohne dass sich der entsprechende Antrag über die Webseite des Ortsamtes aufrufen ließ.

Und wie sieht das Ergebnis aus? Das Thema führte zu einer regen Diskussion, viele Beiratsmitglieder und anwesende Bürger gaben Anregungen und der Ortsamtsleiter sah sogar die Möglichkeit, für dieses Projekt 60.000 € locker zu machen, was nicht gerade wenig ist, wenn man an die Summen denkt, über die bei flankierenden WiN-Projekten ein harter politischer Kampf geführt wird.

So gab es offensichtlich ausschließlich kreative und engagierte Befürworter, die sich für das Projekt aussprachen. Nur weiß offenbar niemand, was jetzt passieren wird.

Man könnte daher an die bekannten Schildbürger denken, die bei der Planung eines Rathauses etwas sehr wichtiges vergessen haben: die Fenster.

Licht werden bei diesem Vorhaben die Gartenfreunde unter den Befürwortern sicherlich nicht übersehen haben. Aber vielleicht etwas anderes, was bei Projekten nicht gerade unwichtig ist, und zwar ein Handlungsprogramm. Offensichtlich hat niemand eine Aufgabe oder Zuständigkeit übernommen oder erhalten, um das Projekt voranzubringen. Ja, nicht einmal das Projekt ist klar, weil eine Reihe von Beispielen des urbanen Gärtnerns aufgezählt und geschildert wurde, ohne dass eine Entscheidung für eine Organisationsform getroffen wurde. Und auch bei der Wahl von Standorten sieht es nicht besser aus; denn nach dem Protokoll eines Beiratsmitglieds hat im Anschluss an eine engagierte Diskussion der Beirat nur einstimmig beschossen, „dieses Projekt auch für Blumenthal zu installieren“.

Allerdings fehlt ein entsprechender Antrag weiterhin in der Rubrik „angenommene Anträge. Auch eine Journalistin scheint nicht genau verstanden zu haben, was Sache ist, wenn sie zunächst schreibt, die essbare Stadt solle jetzt in Blumenthal „Wirklichkeit werden“, um im nächsten Satz gleich einzuschränken, „Zumindest soll geprüft werden, was in puncto Gemüse auf öffentlichen Flächen machbar ist.“ Wer mit dieser Aufgabe betraut ist, kann allerdings auch sie ihren Lesern nicht berichten.

Der „essbare“ Stadtteil ist somit eine kaum präzisierte Wunschvorstellung der Beiratsmitglieder, nur haben sie offenbar nicht festgelegt, wie daraus Realität werden kann.

Wenn es schon keine Bürgerinitiative wie in Minden gibt, die für ein gärtnerndes Blumenthal sorgen will, wäre es in diesem Fall wahrscheinlich gar nicht so abwegig gewesen, eine Arbeitsgruppe zu bilden, die sich mit der Konkretisierung der Idee beschäftigt. Zumindest hätte man einen entsprechenden Aufruf verabschieden können, der interessierte Bürger zu einem ersten Beratungstreffen einlädt.

Oder soll hier etwa alles nur im Ungefähren und Wagen bleiben, wo jeder seinen eigenen Vorstellungen nachhängen kann und man nicht mit den Teufeln kämpfen muss, die im Detail stecken?

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RE:Das Projekt "Essbare Stadt" soll Blumenthal schöner und anziehender machen

#17 von Lola , 20.11.2013 18:14

http://www.das-blv.de/elkat/131120/index.php

"Wer will darf ernten" . So lautet die Überschrift eines Beitrags in der heutigen Ausgabe "Das BLV".

Es gibt viele Vorschlage und Meinungen aus dem Beirat, der diesen Antrag nach zwei Jahren einstimmig befürwortet hat.

Wie Frau Riegert sich die Umsetzung vorstellt, kann man dem BLV-Beitrag entnehmen.


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Ratatouille kostenlos vom ALZ-Koch

#18 von Reinhard , 23.11.2013 13:28

Ratatouille kostenlos vom ALZ-Koch


Wenn man den letzten Bericht im BLV zum Projekt „Essbares Blumenthal“ liest, kann man sich gut vorstellen, dass die junge Bremer Bürgerbeteiligungsexpertin Marie Hoppe an der Diskussion im Beirat, an der sich Beiratsmitglieder und Bürger beteiligt haben, ihre helle Freude gehabt hätte. So kann man sich einen von ihr empfohlenen interaktiven Workshop vorstellen, da hier „die BürgerInnen .. ihr Umfeldwissen einbringen“ können, „de Verwaltung ihr Fachwissen“ „und die Politik .. am Ende im Sinne des Gemeinwohls entscheiden kann“

So gab es im Sinne eines Brain Stormings, also einer Ideenfindung, viele Anregungen, die allerdings teilweise in verschiedene Richtungen gehen und daher eine Ordnung verlangen, bevor entschieden werden kann.

Im Sinne des Umfeldwissens wurden so die Bahrsplate, die Burg Blomendal und Flächen in der Nähe von Wohngebieten für den Gemüseanbau vorgeschlagen. Auch auf das BWK-Gelände wurde hingewiesen, wo „sicher ein Plätzchen frei wäre“, wie es hieß. Dabei darf man sich dann fragen, wie dieser Vorschlag gemeint ist.

Andere Beiräte, die sich offenbar besser darin auskennen, wie ein Projekt in Bremen kompetent begonnen wird, wollten die Eignung von Flächen zunächst prüfen lassen. Auch zur Finanzierung gab es eine Reihe von Vorschlägen, die von Spenden und Geldern der Bürgerstiftung bis zu einem Antrag an den Senat für ein „Pilotprojekt“ reichen.

Bei dieser Vielstimmigkeit scheint ein Weg zur Umsetzung zu fehlen, zumal auch die Ziele des Projekts nicht eindeutig zu sein scheinen. Will man vorrangig Gemüse züchten, den Ort verschönern oder Einwohner für ein Engagement zugunsten von Blumenthal begeistern? Die weiteren Schlussfolgerungen dürften nicht immer identisch sein, da man etwa an der Burg vielleicht üppiges Gemüse anbauen kann, dafür allerdings die blühenden Zierpflanzenrabatten dort aufgeben müsste.

In diesem Vorstadium wurde ein ganz zentraler Aspekt des Projekts, der die Motivation der Beteiligten betrifft, pikanterweise nur von der Vertreterin der Linken kurz angesprochen. Auch bei dieser Form der Gemüseversorgung kann man die Frage nach der sozialen Gerechtigkeit aufwerfen. Man muss sich fragen, wer die Kosten trägt und wer den Nutzen hat. Bei dem Andernach-Entwurf sieht es aus, als ob arbeitslose Jugendliche aus öffentlichen Mitteln bezahlt werden sollen, um Gemüse für diejenigen anzubauen, die ernten wollen. Bei diesem zutiefst kommunistischen Prinzip der Güterverteilung, das keine Beziehung zur eigenen Leistung hat, dürften also vor allem die Mitbürgerinnen und Mitbürger begünstigt werden, die die geringste Hemmschwelle haben, also keine Angst vor Umweltbelastungen und noch nicht ganz reifen Früchten oder moralische Bedenken haben, weil vielleicht andere das kostenlose Gemüse nötiger haben könnten als sie selbst.

Immerhin soll diese Arbeit für andere „freiwillig“ erfolgen, worauf zumindest die Vertreterin der Linken aufmerksam gemacht hat.

In der großen Anfangseuphorie versprachen sich die diskutierenden Beiräte und Bürger nicht nur „Mehr Möhren für Blumenthal“ sondern sogar einen wahren Aufschwung für Blumenthal, da sich Andernach durch ein Projekt dieser Art „unheimlich entwickelt“ haben soll. Da wüsste man zumindest gern Näheres über den Zusammenhang, damit nicht am Ende nur Andernach als Erfinder einer „Essbaren Stadt“ profitiert, weil in Blumenthal auf Wichtiges nicht geachtet wurde.


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Herrschafts- oder helfendes Fachwissen?

#19 von Reinhard , 24.11.2013 11:41

Herrschafts- oder helfendes Fachwissen?

Bei dem „interaktiven workshop“ in der letzten Beiratssitzung ist nicht zuletzt bemerkenswert, wie das „Fachwissen“ der Verwaltung eingebracht wurde. Das war in diesem Fall sogar für „einige Beiratsmitglieder“ eine „Überraschung“, als der Ortsamtsleiter verkündete, „mit diesem Projekt zehn Personen über Qualifizierungsmaßnahmen zwei Jahre lang finanzieren zu können, und zwar mit Vergütung nach Mindestlohngesetz“.

Dabei bezog er sich auf ein „Versprechen des Bundestagsabgeordneten Uwe Beckmeyer (SPD)“, nach dem das „Jobcenter 15 zusätzliche Qualifizierungsmaßnahmen in Blumenthal“ anbieten soll, wobei fünf Maßnahmen bereits angelaufen seien und er „zehn …somit also noch in petto“ habe.

Bei diesen Aussagen fühlt man sich in einen Feudalstaat zurückversetzt, in dem nicht gewählte Gremien entscheiden, sondern Einzelne aufgrund guter Beziehungen zu den Mächtigen nach Gutsherrenart Gelder verteilen können, um damit Einfluss zu demonstrieren und auszubauen. Ein Beispiel für die Folgen dieses Klientelismus soll übrigens das heutige Griechenland sein.

Aber man muss gar nicht so weit gehen, sondern kann sich die Folgen dieses Herrschaftswissen unmittelbar vor Augen führen. In einer Demokratie wäre es üblich, das gewählte Gremium, also den Beirat, über die möglichen Maßnahmen zu informieren, der dann über eine Verwendung entschieden hätte. So wäre etwa eine Anfrage bei allen Institutionen in Blumenthal denkbar gewesen, die möglicherweise von diesem Angebot Gebrauch machen möchten.

Das ist offenbar nicht geschehen. Dadurch sind, um die Informationen nicht teilen zu müssen, möglicherweise bereits Gelder für Blumenthal und die sonst immer so beschworenen Arbeitsplätze und Fortbildungsmöglichkeiten für Jugendliche nicht genutzt worden.

So können ganz praktisch die Folgen aussehen, wenn aus helfendem Fachwissen Herrschaftswissen wird.

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Blumenthal ist nicht Andernach

#20 von Reinhard , 01.12.2013 11:25

Blumenthal ist nicht Andernach

Eine erfolgreiche Übertragung des Konzepts einer „Essbaren Stadt“ von Andernach setzt zumindest eine gewisse Ähnlichkeit zwischen beiden Orten voraus, da Städte allein schon aufgrund ihrer sozialen Lage unterschiedliche stadtpolitische Prioritäten besitzen und auf mehr oder weniger engagierte Bürgern zurückgreifen können. So kann ein näherer Blick auf die 30.000-Einwohnerstadt im rheinland-pfälzischen Landkreis Mayen-Koblenz ganz hilfreich sein, wenn man an einer Übertragung der dortigen Erfahrung auf Blumenthal denkt.

Andernach als Touristenziel

Als eine der ältesten Städte Deutschlands ist das 2.000-jährige Andernach ein Tourismusort. Dazu hat nicht nur die Lage nördlich des UNESCO-Welterbes „Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal“ beigetragen, sondern auch eine Reihe von Sehenswürdigkeiten in der Altstadt. Dort kann man, wenn man den Prospekt vom Stadtrundgang zur Hand nimmt, neben Kirchen und Resten der Stadtbefestigung auch das Geysir Erlebniszentrum mit dem höchsten Kaltwasser-Geysir der Welt finden. Und ganz genau an dieser Touristenroute und nur hier wurden die sieben Teilflächen des Projektes „Essbare Stadt“ angelegt.

Andernach hat damit als Erfinder dieser Idee für eine weitere Sehenswürdigkeit gesorgt, die auch entsprechend vermarktet wird. Das belegt auch das offen erklärte Ziel des Projekts, durch das das Stadtmarketing unterstützt und möglichst eine „Alleinstellung für Andernach“ erreicht werden soll, die „zusätzliche Touristen anzieht.“

Andernach als Stadt mit einem intakten Wir-Gefühl

Andernach lebt allerdings nicht ausschließlich vom Tourismus, sondern besitzt mit Weißblechherstellung, Pharmazie und Chemie eine breite Industriestruktur. Bedeutsamer ist jedoch der Dienstleistungsbereich, da 71% der Erwerbstätigen im tertiären Sektor beschäftigt sind. Entsprechend niedrig liegen die Arbeitslosenquote und der Anteil der Hartz-IV-Bezieher.

Andernach ist also eher das Gegenteil eines sozial benachteiligten Ortes, sondern zeichnet sich vielmehr durch einen starken inneren Zusammenhalt aus, da man hier verbindende regionale Besonderheiten wie mit dem Annenachen Platt einen eigenen Dialekt und kulinarische Spezialitäten findet. Hinzu kommen in der Kernstadt 17 historische Nachbarschaften, also alte Vereinigungen von Bürgern, die aus sozialen Zielsetzungen entstanden sind.

So kann sich Andernach selbst als „gemütliche Einkaufsstadt mit Fußgängerzone, Einkaufswelt, ausreichend Parkplätzen und einem attraktiven Geschäftsangebot“ sehen, die sich den „Ruf einer lebendigen, kulturfreudigen und innovativen Stadt“ erworben hat. Es ist danach: „Kurzum - eine Stadt zum Wohlfühlen !“

Die Verwaltung als Initiator und Motor des Projekts

Die Voraussetzungen für ein Projekt „Essbare Stadt“ unterscheiden sich damit in Blumenthal und Andernach sehr deutlich, sodass man nicht zwangsläufig eine Übertragung des Konzepts und damit der Ergebnisse erwarten kann, die nicht zuletzt in zusätzlichen Touristen erwartet werden.

Noch wichtiger für das Gelingen dürften die organisatorischen Bedingungen sein. In Andernach ging die Initiative von der Stadtverwaltung aus, wo sich der Geoökologe Lutz Kosack Gedanken um eine Neugestaltung von „Angsträumen“ der Stadtplanung gemacht hat. Dazu zählte bis 2010 der Burggraben, wo sich damals „zwielichtige Gestalten trafen“ und andere Bürger ihren Müll „entsorgten“.

Hier konnte der Initiator, der inzwischen gemeinsam mit der Gartenbauingenieurin Heike Boomgaarden über ihre Firma Wesentlich. Büro für urbane Pflanzkultur ihr Erfolgskonzept auch anderen Städten anbietet, gemeinsam mit sechs Langzeitarbeitslosen, einem Gärtnermeister, der Garten-AG des örtlichen Gymnasiums und einigen engagierten Bürgern den alten verwahrlosten Burggraben zu einen Lieblingsort für zahlreiche Andernacher machen.

Die Initiatoren benennen im Rückblick wichtige Voraussetzungen für ein derartiges Projekt, die in Andernach erfüllt waren. Dazu zählen sie eine „offene, innovative Stadtverwaltung“ und „klar definierte Ziele“.
.


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Standortvorteil Bildung

#21 von Reinhard , 01.12.2013 18:44

Standortvorteil Bildung

Wenn sich Andernach in den letzten Jahren deutlich besser entwickelt hat als Blumenthal, wie in der Beiratssitzung berichtet wurde, muss das nicht an dem Projekt „Essbare Stadt“ liegen, das erst vor drei Jahren begonnen wurde und erst 5.000 qm bewirtschaftet.

Es gibt zumindest noch andere Unterschiede, die sich sogar in scheinbaren Kleinigkeiten zeigen, wenn man etwa an die auch für Blumenthal vorgeschlagenen öffentlichen Bücherregale denkt. Dieser Vorschlag der Linken wurde in der Beiratssitzung nicht angenommen, nachdem der Ortsamtsleiter es „kategorisch“ abgelehnt hatte, „im Ortsamt so einen öffentlichen Bücherschrank aufzustellen, falls der Beirat so etwas beschließen wolle“. Das scheint also für den Verwaltungschef eine Gewissensentscheidung zu sein, da man andernfalls die Achtung eines Mehrheitsergebnisses erwarten muss.

Diese Steine werden dem Umgang mit Büchern in Andernach nicht in den Weg gelegt, denn diese Stadt verfügt „über eine wohlsortierte Stadtbücherei mit Internetanschluss, über die Tag und Nacht Literatur heruntergeladen werden kann“ und hat an der alten Stadtmauer gegenüber dem Polizeiamt einen Öffentlichen Bücherschrank aufgestellt. Damit ist Andernach nach der Landeshauptstadt Mainz die zweite rheinland-pfälzische Stadt, die ihren Bürgern und Touristen dieses Angebot machen kann.

Aber auch in der generellen Arbeitsmarktpolitik bestehen Unterschiede. So geht man in Andernach von einer fundierten Analyse der heutigen Arbeitsplatzanforderungen aus, in der es „für geringqualifizierte Kräfte ..(nur) noch wenige Nischen auf dem Arbeitsmarkt gibt, „weil unkomplizierte Arbeitsschritte immer häufiger von Maschinen erledigt werden, deren komplizierte Bedienung und Kontrolle die Aufgabe gut ausgebildeter Menschen ist.“

Die Schlussfolgerung ist daher nicht die Ausweisung eines Industrie- und Gewerbegebiets, wo demnächst möglicherweise einmal die aussterbenden Nischenarbeitsplätze angeboten werden, sondern ein WeGebAU-Programm, das die „Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Unternehmen“ leisten will.

Diese Beschäftigungspolitik versucht man allerdings nicht nur in beschaulichen Klein- du Mittelstädten am Rhein, sondern auch im Hamburger Problembezirk Wilhelmsburg. Die Entscheidungsträger haben auch dort die Veränderungen in der Arbeitswelt zur Kenntnis genommen und versuchen durch eine offene Lernstadt bestehende Bildungsbarrieren abzubauen und zumindest in den jüngeren Generationen auf diese Weise Migrantenkinder sozial zu integrieren und ihnen gute Startchancen für ihr Leben zu verschaffen.

Vermutlich wird man auch in Blumenthal den Stellenwert der Bildung überdenken müssen und nicht einfach die Arbeitsmarktsituation im Jahr 2005 als Richtgröße heranziehen dürfen, als die Überlegungen für das BWK-Gelände begonnen haben und die Arbeitslosigkeit am Ende der rotgrünen Regierungszeit in Deutschland bei 13 % lag.

Dieser Wert hat sich inzwischen deutlich geändert. Nur fehlen dazu in Blumenthal die notwendigen Schlussfolgerungen, um auf die veränderten Rahmenbedingungen gezielt zu reagieren.

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RE: Standortvorteil Bildung

#22 von Lola , 01.12.2013 20:20

...vielleicht könnte man einfach mal mit den Supermärkten in Blumenthal und den angrenzenden Ortsteilen Kontakt aufnehmen, ob diese bereit wären einen Bücherschrank/Bücherregal aufzustellen.

Vielleicht greifen die Zeitungen diese Idee auf und es melden sich dann entsprechende Geschäfte.

In Farge gibt es z.B. einen Supermarkt,der einen separaten Eingang zu einem öffentlich einsehbaren Raum hat, wo man sein Leergut in den Automaten einwerfen kann. Dort wären die Bücher vor Witterungseinflüssen geschützt. Nach Geschäftsschluss wird dieser Raum allerdings verschlossen, sodass man auch Vandalismus vorbeugen kann.

Jede ernsthaft interessierte Bürgerin und jeder Bürger könnten dort in Ruhe "ihre" Bücher aussuchen.

Im Beirat tauchte die besorgte Frage nach der Hygenie auf. Wird denn jedes Buch in den städtischen Bibliotheken nach jeder Rückgabe desinfiziert?
Gehört habe ich noch nichts davon, aber vielleicht ist es in Bremen üblich.

Wie geht man denn in Arztpraxen mit den Lesemappen um? Werden die ständig desinfiziert?

Weitaus gefährlicher halte ich allerdings vergiftetes Erdreich und Grundwasser und was es sonst noch so gibt in Blumenthal.

Die Idee mit dem Bücherregal sollte " Die LINKE"nicht aus den Augen verlieren.

Nur wer liest ist klar im Vorteil!


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"Lebendige Stadt"

#23 von Lola , 17.12.2013 08:28

http://de.wikipedia.org/wiki/Stiftung_Lebendige_Stadt

http://www.lebendige-stadt.de/web/templa...=56&nid=&cof=56

http://www.lebendige-stadt.de/web/templa...68&nid=&cof=168
Zitat
Projektförderung

Nach Auswertung ihrer bisherigen Aktivitäten konzentriert sich die Stiftung zugunsten einer besseren Fokussierung der Förderfelder und der Förderaktivitäten auf Maßnahmen und Aktivitäten in öffentlichen städtischen Räumen, die den einzelnen Leitthemen der Stiftung – Licht, Grün oder Gebauter Raum – oder gleichzeitig mehreren dieser Themen zugeordnet werden können.

In diesen, für eine lebendige Stadt wesentlichen Handlungs- und Wirkungsfeldern können und sollen solche Problemlösungen zum Gegenstand der Stiftungsarbeit werden, die „Best-Practice-Beispiele” erwarten lassen bzw. solche darstellen und somit den aktiven gesellschaftlichen Austausch fördern können und sollen. Wesentliche Kriterien für die Auswahl sind einerseits der Grad an nachhaltiger Wirkung bei der Lösung von Problemen, die durch heutige veränderte Rahmenbedingungen, wie Klimaveränderung, demografische Veränderungen oder ökonomischen Wandel bestimmt sind, und andererseits der Grad sozialer und kultureller Verbesserungen für Menschen einer konkret bestimmbaren städtischen Öffentlichkeit.

Nicht zuletzt bilden Innovation und gleichzeitige Kostengünstigkeit ein unabdingbares Kriterium für die Entscheidungsgremien der Stiftung. Unter dem Leitthema Grün werden z. B. der „Park der fünf Hügel“ in Essen oder der Grünmasterplan in Heilbronn und neuer suburbaner Bördewald in Köln gefördert.

Illuminationsprojekte, wie im Fall der Speicherstadt Hamburg, des Rheinufers Köln oder der Hochöfen in Neuenkirchen und der Bahnunterführungen in Düsseldorf, belegen das Stiftungswirken zum Leitthema Licht. Die Neugestaltung von Plätzen – Jungfernstieg in Hamburg, Nikolaikirchhof in Leipzig –, aber auch ein Buch über moderne Stadtplätze im alten Lyon konzentrieren sich auf die gebauten städtischen Außenräume.
Zitat Ende

http://www.lebendige-stadt.de/web/templa...76&nid=&cof=172

Herr von Freyend ist in dieser Stiftung übrigens Ehrenpräsident.

Nachdem er eine Verbindung über die BIMa zum Tanklager Farge hat, warum können ihn verantwortliche Beamte aus der Verwaltung oder Politiker nicht ansprechen, ob die Stiftung "Lebendige Stadt" auch Blumenthal einmal berücksichtigen würde, z.B. bei der Umsetzung des Projekts "essbare Stadt"?

Oder hat man generell in Bremen Probleme damit Stiftungen anzusprechen?


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RE: "Bald wachsen in Blumenthal die Tomaten"

#24 von Lola , 24.04.2014 07:39

so lautet die Überschrift eines Beitrags in der heutigen Ausgabe "Die Norddeutsche".

Vielleicht gilt hier der Spruch "was lange währt wird endlich gut", denn im Herbst will man lt. Ortsamtsleiter Peter Nowack verwaltungstechnisch alles auf die Reihe gebracht haben und dann kann das Pflanzen beginnen. Man hat auch schon vier Pflanzplätze festgelegt:" Am Dilichplatz und drei weitere in der Fresenberg/Besanstraße.

"Frau Riegert hat das Projekt "essbare Stadt" vor zwei Jahren vorgestellt und glaubt fest daran, dass dieses Projekt Blumenthal guttun wird."

Der Ortsamtsleiter kündigte im Nov. 2013 an, nachdem der Beirat sich für dieses Projekt entschieden hat, dass man zehn Personen über Qualifizierungsmaßnahmen zwei Jahre finanzieren könnte.

Es gibt auch eine Stiftung die man ansprechen könnte, denn Bremen ist ja bekanntlich "klamm". Auch wenn die Bremer Politik sich offensichtlich "sehr schwer tut" Stiftungen anzusprechen. Ich erinnere an dieser Stelle nur an Roma-Projekte in Sachen Bildung.
Warum man Stiftungen nicht in Anspruch nimmt, werden die Bürger vielleicht eines Tages mal erfahren oder auch nicht.

http://de.wikipedia.org/wiki/Stiftung_Lebendige_Stadt

http://www.lebendige-stadt.de/web/templa...76&nid=&cof=172


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RE: "Bald wachsen in Blumenthal die Tomaten"

#25 von Lola , 24.04.2014 15:20

Müssen Trainingsanzüge aus Beiratsmitteln sein? Beitrag Nr. 3

Der gestrige Beitrag über die finanziellen Sorgen der Freizeitheime in Farge und Lüssum ist erschütternd:

"Das Jugendfreizeitheim Farge steht noch vor einer weiteren Herausforderung. Heinz Dargel, Geschäftsführer des Caritasverbandes Bremen-Nord, unter dessen Trägerschaft das Heim steht, erklärt: Die Einrichtung werde mittlerweile nicht mehr nur von Jugendlichen ab 16 Jahren aufgesucht, die einfach nach Beschäftigung suchten. „Es kommen auch viele Elfjährige mit knurrendem Magen zu uns.“ Sie müssten selbstverständlich satt gemacht werden. Das Budget von 158 000 Euro reiche in Farge auch deswegen bei Weitem nicht aus."

Vielleicht könnten sich die Verantwortlichen für das Projekt "essbare Stadt" auch vorstellen, dass nicht jeder ernten darf um die Ernte mit nach Hause zu nehmen, sondern das die Ernte zunächst dem Jugendfreizeitheim Farge angeboten wird, damit das Budget etwas entlastet wird und der Rest an die Tafeln verteilt wird. So kommt das Gemüse dort an wo es offenbar bitter benötigt wird.

Vielleicht ist das nur die Spitze eines Eisberges und es gibt noch viel mehr Kinder hier in Blumenthal, die selten ein warmes Mittagessen bekommen und sich überhaupt selten satt essen können.

Vor dem Hintergrund solch massiver Probleme fällt es einem schwer irgendwelche Feste zu besuchen, deren Ausrichtung auch mit Steuergeldern finanziert werden.

Müßten die "Geldverteiler" hier nicht Prioritäten setzen?


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Paradiesisches

#26 von Reinhard , 08.05.2014 10:37

Paradiesisches


Vermutlich haben es noch nicht alle Blumenthalerinnen und Blumenthaler wahrgenommen: Sie leben in einem Stadtteil, in dem sich Politik und Verwaltung um ihre Bedürfnisse in einer Weise kümmern, von der man in anderen Teilen Bremens nur träumen kann. Hier wird man nicht mit Sätzen aus dem beschaulichen Leben gerissen, die nach „Fordern und Fördern“ klingen oder von Selbsthilfe und Aktivierung sprechen. Stattdessen wird man von vielen Mühen entlastet.

Bei der Vermietung leer stehender Immobilien an der Mühlenstraße berät kostenlos ein Immobilienmanager, als Vereinsmitglied muss man sich nicht mit der Planung eines „Tages der Vereine“ herumschlagen, weil mit dieser Aufgabe eine professionelle Agentur beauftragt wurde, und jetzt benötigt man nicht einmal mehr viel Zeit für seinen Gemüseeinkauf .

Das kann man stattdessen in einem Gemüsebeet erledigen, das direkt vor der Haustür angelegt wird und zur kostenlosen Ernte frischer Möhren und Tomaten einlädt. Zwar fliegen dadurch immer noch keine gebratenen Tauben in den Mund, aber dafür wird das „Laub, das die großen Eichen massenhaft“ abwerfen und das oft für Ärger sorgt, gleich mit entsorgt. Und zudem erhält man alles ohne selbst bezahlen zu müssen, da der Blumenthaler Verwaltung eine Finanzierung gelungen ist, durch die offenbar nur andere zahlen müssen.

Sind das nicht wahrhaft paradiesische Zustände? Nur profitieren nicht alle Blumenthalerinnen und Bumenthaler davon, da nicht ganz Blumenthal der Dilichplatz ist und nicht jeder eine Problemimmobilie an der Mühlensraße besitzt. Auch soll der Gartenbetrieb nach zwei Jahren wieder eingestellt werden, sodass man darüber anschließend nur wie von dem Märchen „Tischlein deck dich“ erzählen wird.

Aber glücklicherweise muss man sich in Blumenthal keine Gedanken darüber machen, dass es bei dieser Verteilung von Wohltaten nicht ganz gerecht zugehen könnte, denn darüber wacht eine Verwaltung, die sich ganz den Prinzipien der Gerechtigkeit verschrieben hat und deswegen sogar innerparteilichen Ärger in Kauf nimmt. So werden auch die „Heinzelmännchen“ nicht vergessen; denn man sucht einen engen Kontakt zu den freundlichen Helfern, indem man beispielsweise „regelmäßig mit dem Immobilienstandortmanager Kaffee trinkt.“

Es gibt also offenbar noch glückselige Bereiche, in denen Probleme, die man mit hohen Anteilen von Arbeitslosen und Harz IV-Empfänger verbindet, sehr, sehr weit entfernt zu sein scheinen.


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RE: Paradiesisches

#27 von Lola , 08.05.2014 16:01

..nun war ich doch neugierig auf den Dillichplatz. Nachdem ich nochmal gefragt habe, wurde er dann auch kurz darauf von mir entdeckt.
Es ist ein ordentlicher grüner Platz, nicht vermüllt an einer sauberen Seitenstraße umrahmt von gepflegten 1-2 Fam.-Häusern mit Garten.

Es ist keine Durchgangsstraße. Wenn ich mich recht erinnere hatte die Antragstellerin ganz konkrete Vorstellungen von dem Platz den sie für Blumenthal geeignet hielt und der Blumenthal schöner machen sollte.
Sie hatte sich die Brache zwischen Bahrsplate und den Parkplätzen Marktkauf/Toom-Markt vorgestellt.

Das wäre ein Blickfang geworden....schade wirklich schade.


Bei dem Dillichplatz würde ich sagen.."Thema verfehlt" und was es da mit der Integration auf sich hat, das hat sich mir nicht erschlossen.

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RE: Paradiesisches

#28 von Reinhard , 08.05.2014 16:47

Auf diesem grünen Platz können vielleicht einmal „Insider“ in aller Ruhe ernten und dabei mit ihren Nachbarn klönen. Vermutlich ist das mit „Integration“ gemeint. So kann man schließlich die Gespräche über den störenden Gartenzaun ersetzen.

Das sollte doch 60.000 € allemal wert sein. Oder?

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„Expertenplanung“

#29 von Reinhard , 17.05.2014 18:15

„Expertenplanung“


Was passiert, wenn man die Umsetzung einer Idee dem Ortsamt und ausgewählten Experten überlässt, haben einige Blumenthaler erkannt und wollen daher über Anträge an den Beirat eine Änderung erreichen.

Dabei geht es um das Projekt „Essbares Blumenthal“, das in Anlehnung an ein Konzept in der Stadt Andernach von einer Bürgerin angeregt worden war und bei dem jetzt vorgesehen ist, eine gepflegte Rasenfläche in einem ruhigen Blumenthaler Wohngebiet umzupflügen, um darauf anschließend Gemüse zu pflanzen.

So sieht jedenfalls der Vorschlag aus, wie ihn der Ortsamtsleiter kürzlich dem BLV erläutert hat.

Jetzt wollen die CDU-Fraktion und ein Bürger eine Änderung dieses Vorhabens erreichen, das offenbar nicht einmal die Initiatorin überzeugt.

Vom Gedanken des Urban Gardening kann man in diesen Vorstellungen auch kaum noch etwas erkennen, weder von einer preiswerten Ortsverschönerung, vom Konzept der Mietergärten oder gar von einer Tourismusförderung.

Das Vorgehen erinnert mehr an die Erledigung einer Aufgabe, die jemand ohne Motivation machen musste, wobei er sich das Ziel gestellt hat, die Arbeit zu minimieren, aber nicht den Erfolg für Blumenthal zu optimieren

Oder hat man sogar noch andere Absichten mit dieser „Lösung“ verfolgt?

Allerdings sollte man bei der Suche nach Sündenböcken vorsichtig vorgehen; denn der Beschluss des Beirats fiel nach einer langen kreativen Diskussion reichlich unpräzise aus. Nachdem zuvor viele Ideen und Standorte vorgeschlagen worden waren, beschloss der Beirat entsprechend dem genehmigten Protokoll den „Start des Projekts in Blumenthal“ ohne konkrete Vorgaben, nachdem der Ortsamtsleiter zuvor den Beirat aufgefordert hatte, den „Beschluss mit Leben zu füllen und Vorschläge zu unterbreiten, die dem Ortsamt in kommenden Gesprächen helfen können, die angestrebten Maßnahmen auch zu realisieren.“

Offenbar musste hier also das Kind zunächst fast in den Brunnen fallen, bevor der Beirat präzisiert, was er eigentlich will.

Erst wenn die Ziele des Projekts klar und verbindlich sind, wird man geeignete Standorte auswählen können. Oder auch den Sinn des gesamten Projektes überdenken, falls es gar keine „Schmuddelecken“ in Blumenthal gibt und die Mittel für einen anderen Zweck sinnvoller eingesetzt werden können.


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zuletzt bearbeitet 17.05.2014 | Top

RE: „Expertenplanung“ für "essbare Stadt"

#30 von Lola , 21.05.2014 07:13

Am vergangenen Montag, 19.5.2014 wurde das Thema "essbare Stadt" im Beirat diskutiert und der Zuschauer konnte dann erfahren, dass die bereits ausgewählten Plätze einfach nur "Zukunftsvisionen" waren, weil man die Gelder für dieses Projekt einfordern muss und wenn man die Gelder bewilligt bekommen hat, dann geht man auf die Suche nach den "wirklichen Plätzen.

Was ist wenn die "Geldverteilungsstelle" sich die genannten Plätze anschaut und verweigert staatliche Zuschüsse?
Wird man dann sagen man hat alles versucht?

Könnte es sein, dass überhaupt keiner hinter diesem Projekt steht und man nur eine "hübsche" Idee unters Volk bringen wollte?

Warum funktioniert dieses Projekt in anderen Städten? Nicht unbedingt so wie in Andernach, aber als "urbanes gardening" od. als "Mietergärten?"

Viele Wohnungsbaugesellschaften sind offen für dieses Projekt. Es gibt ja nicht nur Heuschrecken, oder etwa doch?

Vielleicht wäre es auch mal eine Idee für die Quartiersmanagerin mit der Wohnungsbaugesellschaft, die Eigentümerin von den Häusern in der George-Albrecht-Straße ist, zu sprechen?

Hier im Forum wurden etliche Projekte vorgestellt, die auch in Bremer Stadtteilen erfolgreich funktionieren.


In der Zeitung "Die Norddeutsche" wird auf Seite 3 auch darüber berichtet

Bereits im Jahr 2012 wurde darüber berichtet:
http://www.weser-kurier.de/bremen/stadtt...rid,361621.html


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zuletzt bearbeitet 21.05.2014 | Top

   

Bücherei Blumenthal hat neues Domizil
"Ortsamtsleiter kippt Sitzung"

Burg Blomendal (Quelle: wikipedia)
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