Kraftwerk Farge (Quelle: wikipedia)

RE: ..zur WCM... und andere März. 2015 :-)

#151 von Lola2 , 01.03.2015 18:15

http://www.wallstreet-online.de/diskussi...neuster_beitrag

auf Wallstreet online erfolgte heute folgender Eintrag eines Akltionärs/Users:

"Dz Bank ha alles verkauft
Wird also wieder steigen "

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RE: ..zur WCM... und andere März. 2015 :-)

#152 von Lola2 , 03.03.2015 08:25

http://www.ariva.de/forum/Der-grosse-Bel...M-458362#bottom

...am 2.3.2015 wurde im Forum Ariva ein WCM-Chart eingestellt, den man mit o.a. Link aufrufen kann

und weiter wurde noch ein interessanter Beitrag eingestellt:

Zitat

Russischer Oligarch auf Einkaufstour

02.03.15 20:09
#399
Kennt der schon WCM... ;-)))

Russischer Oligarch auf Einkaufstour
16:40 25.02.15

Ein russischer Milliardär hat Interesse an dem österreichischen Immobilienkonzern Immofinanz bekundet. Noch ist der Deal nicht sicher. Allein die Ankündigung genügte, um der Immofinanz-Aktie zum Kurssprung zu verhelfen.

Der Immobilienkonzern Immofinanz rückt ins Visier eines russischen Investors: Der Milliardär Boris Mints will sich gemeinsam mit der Gewerbeimmobilienfirma CA Immo an dem österreichischen Unternehmen beteiligen. Die beiden Partner prüfen dafür eine öffentliche Offerte für rund 15 Prozent der Immofinanz-Aktien zu einem Preis von 2,51 Euro je Papier, wie sie am Mittwoch mitteilten. Ob es tatsächlich dazu kommt, ist offen. Doch allein die Ankündigung genügte, um der Immofinanz-Aktie zu einem Kurssprung von mehr als zwölf Prozent auf 2,82 Euro zu verhelfen.

Mints besitzt über seine Firma O1 mehrere große Bürogebäude in Innenstadtlagen in Moskau. Das Magazin „Forbes“ schätzt sein Vermögen auf 1,6 Milliarden Dollar. Erst vor kurzem brachte der Unternehmer seinen Einstieg von 26 Prozent bei der auf Bürohäuser in Deutschland und Österreich spezialisierten CA Immo über die Bühne.

Damit wollte er sein Engagement außerhalb Russlands ausbauen, hatte sein Sohn Dimitri Mints im Oktober auf einer Pressekonferenz erklärt. Welche Absichten CA Immo und O1 mit einem Einstieg bei Immofinanz verfolgen, ließen die Firmen offen.

Immofinanz besitzt in Russland - ihrem mit Abstand größten Einzelmarkt – mehrere große Einkaufszentren im Umland von Moskau. Zuletzt hatte der Firma dort der massive Verfall des Rubel zu schaffen gemacht. Im ersten Halbjahr 2014/15 (bis Ende Oktober) verbuchte sie einen Nettoverlust von 30 Millionen Euro. Das hatte den Kurs bis Mitte Dezember auf ein Jahrestief von 1,93 Euro gedrückt.
Zitat Ende

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RE: ..zur WCM... und andere März. 2015 :-)

#153 von Lola2 , 07.03.2015 19:42

http://www.wallstreet-online.de/diskussi...neuster_beitrag

..auf Wallstreet online haben die User/Aktionäre folgende Beiträge eingestellt:

5.3.2015
Aquise sollte bald kommen
Den recht vollmundigen Aussagen auf der HV, das noch im ersten Quartal eine Übernahme mit deutlich größerem Volumen ansteht, sollten nun bald mal Taten folgen. Es sind 3 Monate ins Land gegangen.

Die Suche nach einem neuen Mieter wird wohl kaum die komplette Mannschaft 3 Monate auslasten.


.....................


Das ist ja das Problem; Ankündigungen, Ankündigungen und noch einmal Ankü....

Der Kurs hätte sich nach der KE und der HV mindestens wieder bei 2,70 einpendeln sollen aber wenn denn den Ankünd... keine weiteren Taten oder zumindest glaubhafte Statements folgen passiert genau das was passiert, es dümpelt.


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Zitat von NoRainDas ist ja das Problem; Ankündigungen, Ankündigungen und noch einmal Ankü....
Der Kurs hätte sich nach der KE und der HV mindestens wieder bei 2,70 einpendeln sollen aber wenn denn den Ankünd... keine weiteren Taten oder zumindest glaubhafte Statements folgen passiert genau das was passiert, es dümpelt.



Aber das ist doch kein Problem, oder?
Muss ja nicht jeden Tag eine nichtssagende PM rausgehauen werden, die sollen lieber gute Geschäfte an Land ziehen und die dann verkünden. In der wirklichen Welt dauert sowas schon mal und es kommt doch auch nicht auf ein paar Tage an. Lieber etwas länger verhandelt und das richtige gekauft, als ein Schnellschuss, der sich nicht bezahlt macht. Und dass der Kurs ohne neue Impulse nicht vom Fleck kommt, ist auch klar. Es gibt aber auch keinen Druck nach unten, das ist doch positiv. Ich bin also ganz entspannt, WCM ist ja ein langfristiges Entwicklungsprojekt. Focus Money geht unter dem Titel "Hoffnungswert für Risikofreudige" übrigens von einer ersten Dividendenzahlung für das Geschäftsjahr 2015 aus: 0,10 Cents..


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Solange der harte Kern bei den Hauptaktionären noch weiter nachkaufen muss,
weil die gewünschten Stückzahlen durch die KE nicht erreicht wurden, wird der Kurs von interessierter Seite weiter gedeckelt. Keiner konnte im Dezember damit rechnen, dass kurz nach Entlassung aus der Insolvenz bei einer 1 : 1 KE kaum Stücke dort ankamen, wo sie eigentlich hin sollten. Die angekündigten Akquisitionen von neuen Objekten macht aber erst bei einem Kurs von € 2,70 + X Sinn. Warum also jetzt in Panik Objekte mit dem Durchschnittskurs der letzten Handelstage teuer bezahlen ?? Also bitte abwarten und Tee trinken. Bekanntlich kommt nach Ebbe immer die Flut :)


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Die Frage wäre zu stellen, wie kann der Kurs bis ca. 2,70 gesteigert werden
und das ohne weitere Nachrichten über einen Gebäudeerwerb?


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RE: ..zur WCM... und andere März. 2015 :-)

#154 von Lola2 , 10.03.2015 07:41

http://www.wallstreet-online.de/diskussi...iskussionsforum

Beiträge v. 8.3.2015 im Forum Wallstreet online

Zitat
Wie immer im Bilde
Schön erklärt, danke du kleinerkarl ;-))))


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Zitat von kleinerkarlSolange der harte Kern bei den Hauptaktionären noch weiter nachkaufen muss, weil die gewünschten Stückzahlen durch die KE nicht erreicht wurden, wird der Kurs von interessierter Seite weiter gedeckelt. Keiner konnte im Dezember damit rechnen, dass kurz nach Entlassung aus der Insolvenz bei einer 1 : 1 KE kaum Stücke dort ankamen, wo sie eigentlich hin sollten. Die angekündigten Akquisitionen von neuen Objekten macht aber erst bei einem Kurs von € 2,70 + X Sinn. Warum also jetzt in Panik Objekte mit dem Durchschnittskurs der letzten Handelstage teuer bezahlen ?? Also bitte abwarten und Tee trinken. Bekanntlich kommt nach Ebbe immer die Flut :)



Naja, Objekte kann man jetzt auch bar kaufen. Oder wie beim bisherigen Erwerb mittels Aktien, wenn der Anrechnungskurs 2,70 EUR beträgt. Oder mehr. Der Aktienkurs muss nicht zwangsläufig auf 2,70 EUR steigen, bevor man weiter zukaufen kann. Aber vielleicht haste das auch so gemeint?


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Zitat von sirmike

Zitat von kleinerkarlSolange der harte Kern bei den Hauptaktionären noch weiter nachkaufen muss, weil die gewünschten Stückzahlen durch die KE nicht erreicht wurden, wird der Kurs von interessierter Seite weiter gedeckelt. Keiner konnte im Dezember damit rechnen, dass kurz nach Entlassung aus der Insolvenz bei einer 1 : 1 KE kaum Stücke dort ankamen, wo sie eigentlich hin sollten. Die angekündigten Akquisitionen von neuen Objekten macht aber erst bei einem Kurs von € 2,70 + X Sinn. Warum also jetzt in Panik Objekte mit dem Durchschnittskurs der letzten Handelstage teuer bezahlen ?? Also bitte abwarten und Tee trinken. Bekanntlich kommt nach Ebbe immer die Flut :)



Naja, Objekte kann man jetzt auch bar kaufen. Oder wie beim bisherigen Erwerb mittels Aktien, wenn der Anrechnungskurs 2,70 EUR beträgt. Oder mehr. Der Aktienkurs muss nicht zwangsläufig auf 2,70 EUR steigen, bevor man weiter zukaufen kann. Aber vielleicht haste das auch so gemeint?



Würdest du eine Immobilie für 2,70 pro Aktie einbringen, wenn der momentane
Kurs bei ca. 1,86 Euro liegt?:cry:


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Zitat von sirmike...

Naja, Objekte kann man jetzt auch bar kaufen. Oder wie beim bisherigen Erwerb mittels Aktien, wenn der Anrechnungskurs 2,70 EUR beträgt. Oder mehr. Der Aktienkurs muss nicht zwangsläufig auf 2,70 EUR steigen, bevor man weiter zukaufen kann. Aber vielleicht haste das auch so gemeint?




Würdest du eine Immobilie für 2,70 pro Aktie einbringen, wenn der momentane
Kurs bei ca. 1,86 Euro liegt?:cry:




Kommt drauf an - nämlich ob ich persönlich aufgrund der Steuervorteile damit unter dem Strich besser fahre und wieviele Aktien ich letztlich erhalte. Eine signifikante große Menge bekomme ich nämlich nicht zum aktuellen Kurs über die Börse.


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RE: ..zur WCM... und andere März. 2015 :-)

#155 von Lola2 , 22.03.2015 19:03

http://www.wallstreet-online.de/diskussi...iskussionsforum
..im Forum Wallstreet online wurden folgende Beiträge eingestellt:

10.03.15 19:42:36
Beitrag Nr. 37.152 (49.291.730)
Das Problem ist doch, daß jede Immobilie einen Bewertungsspielraum besitzt- gehe ich hier an die obere Grenze und wäre der Erlös auch noch steuerfrei- kann ich selbstverständlich einen höheren Aktienkurs akzeptieren, daß zugrunde liegende Bewertungsgutachten der Gesellschaft läßt ebenfalls /siehe- IFRS)einen erheblichen Spielraum zu.


...........................


10.03.15 19:45:32
Beitrag Nr. 37.153 (49.291.751)
trotzdem bin ich der Meinung, das die Aktie weiterlaufen wird-etwas Geduld wird man wohl mitbringen müssen.


................................


11.03.15 19:48:09
Beitrag Nr. 37.154 (49.304.138)
Finanzkalender 2015 - nächster Termin 17. April 2015
Veröffentlichung Jahresabschluß 2014 17. April 2015
Veröffentlichung Zwischenabschluß I. Quartal 2015 22. Mai 2015
Hauptversammlung 10. Juni 2015
Veröffentlichung Halbjahresfinanzbericht 28. August 2015
Veröffentlichung Zwischenabschluß III. Quartal 2015 25. November 2015

Der Kalender ist neu ;-))

Danke an Max Bensel und Ivo Joachim Mokroß, habe es echt schon zu was gebracht :D:D:D:D:D:D:D:D


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16.03.15 17:21:53
Beitrag Nr. 37.155 (49.342.784)
dgap.de schon 5min neu

WCM Beteiligungs- und Grundbesitz-AG: Kauf von drei Gewerbeimmobilien erfolgreich abgeschlossen

WCM Beteiligungs- und Grundbesitz-AG / Schlagwort(e): Immobilien

2015-03-16 / 17:15
WCM Beteiligungs- und Grundbesitz-AG: Kauf von drei Gewerbeimmobilien erfolgreich abgeschlossen

Frankfurt, 16. März 2015 - Die WCM Beteiligungs- und Grundbesitz-AG (WCM AG, ISIN: DE000A1X3X33) berichtet über den Vollzug des Kaufs von drei Büroimmobilien in Bonn, Düsseldorf und Frankfurt am Main. Mit dem sogenannten Closing sind Nutzen und Lasten auf die WCM AG übergegangen. Somit vereinnahmt die WCM AG nun die laufenden Mieterträge aus den drei Objekten.

Wie bereits im Dezember 2014 berichtet, wurden die drei Gewerbeimmobilien von der GE Real Estate Property GmbH bzw. mit ihr verbundenen Gesellschaften im Rahmen eines Share Deals für einen Kaufpreis von EUR 64 Mio. erworben. Die Finanzierung des Erwerbs von 94,9 % an den jeweiligen Objektgesellschaften erfolgte durch Mittel aus der erfolgreichen Barkapitalerhöhung der WCM AG sowie durch ein Bankdarlehen.

Der Erwerb der drei Büroimmobilien sowie einer Industrieimmobilie in Bremerhaven, der bereits im Dezember 2014 abgeschlossen wurde, führen bei der WCM AG zu Mieteinnahmen von ca. EUR 5,9 Mio. im Jahr.

Nach der erfolgreichen Kapitalerhöhung und dem Kauf der vier Gewerbeimmobilien plant die WCM AG, ihr Portfolio rasch weiter auszubauen.

Pressekontakt:
edicto GmbH
Axel Mühlhaus/ Dr. Sönke Knop
069-905505-51
wcm@edicto.de




2015-03-16 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
Medienarchiv unter http://www.dgap-medientreff.de und http://www.dgap.de

Sprache: Deutsch
Unternehmen: WCM Beteiligungs- und Grundbesitz-AG
Friedrich-Ebert-Anlage 36
60325 Frankfurt am Main
Deutschland
Telefon: +49 (0)69 244 333 199
Fax: +49 (0)3212/4243 773
E-Mail: info@wcm.de
Internet: www.wcm.de
ISIN: DE000A1X3X33
WKN: A1X3X33
Börsen: Regulierter Markt in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt (General Standard)


...........................


16.03.15 17:35:24
Beitrag Nr. 37.156 (49.343.030)
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.342.784 von RETRO78 am 16.03.15 17:21:53Na endlich die Abschlussmeldung. :)



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16.03.15 17:53:56
Beitrag Nr. 37.157 (49.343.231)
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.343.030 von valueanleger am 16.03.15 17:35:24zitat valueanlegerÖ

Na endlich die Abschlussmeldung.

zitatÖ

was nun sternchen oder steine schmeissen:kiss:



........................................

16.03.15 18:25:37
Beitrag Nr. 37.158 (49.343.642)
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.342.784 von RETRO78 am 16.03.15 17:21:53Da gebe ich noch eins drauf:
Stellenausschreibung der WCM AG in Berlin
http://www.berliner-jobmarkt.de/Toolbar?cn=WIR_LFycljI7JJ5tO

...................................

16.03.15 18:36:29
Beitrag Nr. 37.159 (49.343.765)
Na dann bin ich mal gespannt ob sich das auf den Kurs auswirkt... ;-))


...................................


16.03.15 20:54:30
Beitrag Nr. 37.160 (49.345.250)
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.343.642 von sausundbraus am 16.03.15 18:25:37zitat saus und brausÖ

Da gebe ich noch eins drauf:
Stellenausschreibung der WCM AG in Berlin.

zitat retro78Ö

halt wieder mal win win situation, totgeglaubte leben länger, liegt wohl an den gewaltigen Verlustvortrag


..............


18.03.15 21:53:32
Beitrag Nr. 37.161 (49.367.450)
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.255.685 von kleinerkarl am 06.03.15 08:08:17
Hallo kleinerkarl - von der Deutsche Wohnen
bekommt der grossekarl doch 63,25 Mio überwiesen für den conwert Anteil.
Weißt du ob er damit bei WCM investieren möchte?

Ich meine, wenn man so viel Kohle hat, muss man da wirklich auf die paar Stückzahlen wert legen?

Meinen Anteil kann er haben, aber da müsste der Kurs stimmen ;-))


....................................


19.03.15 05:40:24
Beitrag Nr. 37.162 (49.368.350)
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.367.450 von Knacki65 am 18.03.15 21:53:32Es gibt wahrscheinlich noch einen Nachschlag von Dt. Wohnen auf die gebotenen 11,50 EUR
Das dauert noch etwas, bis die Millionen fließen.

Aber der Papa vom kleinen Karl möge WCM damit verschonen, sollte es wieder so laufen, wie bei der letzten Sacheinlage.


................................


19.03.15 08:21:48
Beitrag Nr. 37.163 (49.368.968)
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.368.350 von sweetinvestments am 19.03.15 05:40:24

Zitat von sweetinvestmentsEs gibt wahrscheinlich noch einen Nachschlag von Dt. Wohnen auf die gebotenen 11,50 EUR
Das dauert noch etwas, bis die Millionen fließen.

Aber der Papa vom kleinen Karl möge WCM damit verschonen, sollte es wieder so laufen, wie bei der letzten Sacheinlage.



Damals lag der Kurs etwa bei 1,40. Ich hätte nichts dagegen, wenn der Kurs nach jeder (Sach)einlage um 30 Prozent zulegt.


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19.03.15 16:06:04
Beitrag Nr. 37.164 (49.374.458)
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.368.968 von sirmike am 19.03.15 08:21:48Was ist den jetzt los?
Der Kurs stürzt ab: 1,62


.............................


19.03.15 16:34:09
Beitrag Nr. 37.165 (49.374.803)
ich glaube, das waren Stücke von mir....



...................................

19.03.15 16:43:53
Beitrag Nr. 37.166 (49.374.890)
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.374.803 von mondstein81 am 19.03.15 16:34:09Warum tust Du uns das an? :cry:



...........................

19.03.15 17:40:10
Beitrag Nr. 37.167 (49.375.541)
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.374.803 von mondstein81 am 19.03.15 16:34:09Du wirst doch nicht etwa unlimitiert verkauft haben?:cry:


....................................


19.03.15 18:02:13
Beitrag Nr. 37.168 (49.375.799)
Nö, aber es hat wohl jemand unglücklich erwischt und


.......................................


19.03.15 18:41:40
Beitrag Nr. 37.169 (49.376.180)
Unlimitierte Verkaufsorder trifft auf dünnes Orderbuch, dann passiert halt sowas.

Kurseinbruch wurde schnell wieder aufgeholt, dass ist ein gutes Zeichen.


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19.03.15 19:19:33
Beitrag Nr. 37.170 (49.376.606)
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.376.180 von JoffreyBaratheon am 19.03.15 18:41:40

Zitat von JoffreyBaratheonUnlimitierte Verkaufsorder trifft auf dünnes Orderbuch, dann passiert halt sowas.



Woran erkennst Du, dass der irre Abverkauf eine einzige unlimitierte Verkaufsorder in Xetra gewesen sein soll?


..................................


19.03.15 21:47:10
Beitrag Nr. 37.171 (49.377.836)
Mensch Leute - ich hab da ne Lavine ausgelöst
endlich konnte ich wieder billig zugreifen, würde jetzt wohl der große Karl sagen :laugh: SL abgefischt... naja, um so schneller bekommen die Investoren ihre Aktien, so wie der kleinekarl schon angekündigt hat.

Günstige Nachkaufkurse - NUR MEINE MEINUNG KEINE KAUFEMPFEHLUNG ;)


.......................................


19.03.15 22:02:39
Beitrag Nr. 37.172 (49.377.950)
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.377.836 von Knacki65 am 19.03.15 21:47:10

Zitat von Knacki65Günstige Nachkaufkurse - NUR MEINE MEINUNG KEINE KAUFEMPFEHLUNG ;)



Kommste damit klar, dass ich trotzdem weiter zugegriffen habe? ;)


.................................


schrieb am 20.03.15 07:00:30
Beitrag Nr. 37.173 (49.378.790)
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.377.950 von sirmike am 19.03.15 22:02:39
Wenn'ed nicht zu viel waren

:laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh:
Zitat
Antwort

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RE: ..zur WCM... und andere März. 2015 :-)

#156 von Lola2 , 03.04.2015 12:44

http://www.ariva.de/forum/Der-grosse-Bel...M-458362#bottom


Stavros -----------26.03.15 10:04#414
möchte noch seinen angepeilten Bestand den er bei der KE nicht bekommen hat, deshalb geht's Richtung Süden. Also Leute, oben rein unten raus...

Ich bleibe ;-)) KZ 2,xx

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Ausblick ..................26.03.15 10:08 #415
Finanzkalender 2015
Veröffentlichung Jahresabschluß 2014 17. April 2015
Veröffentlichung Zwischenabschluß I. Quartal 2015 22. Mai 2015

Mal sehen ob zum Jahresabschluss am 17.4.2015 schon mal ein Ausblick kommt...

.................................


Betreff Conwert

26.03.15 17:05
#416

http://www.ariva.de/news/...-stockt-conw...cht-auf-5320150

Zitat:
Der deutsche Immobilien-Konzern ist den Angaben zufolge auch optimistisch, bis Mitte April die Mehrheit an der conwert zu erlangen: "Wir sind zuversichtlich, dass sich neben Herrn Haselsteiner, Herrn Ehlerding und der Familie Ehlerding genügend Aktionäre für unser Angebot entscheiden, um bis zum 15. April die erforderliche Annahmeschwelle von 50 Prozent plus eine Aktie zu erreichen."

Für einen Anteil über 25 Prozent an der conwert hat die Deutsche Wohnen bereits Zusagen - die Familienstiftung des Bauunternehmers Hans Peter Haselsteiner (HFP) will knapp 19 seiner 24 Prozent abgeben und die deutsche Ehlerding-Familie ihre mehr als 6 Prozent. Weitere 5 Prozent von Haselsteiner sind der deutschen Gesellschaft fix zugesagt, wenn die mehrheitliche Übernahme gelingt./kre/sp/APA/jha


................................



Oh Stavros du Lausbub ;-)

28.03.15 22:09
#417
Hey Stavros was hat es mit Kalamata auf sich, bist Du da geboren? Oder gehört der ganze Peleponnes DIR??? ;-))

Also, Mr. Gyros, jetzt hast Du hoffentlich alle Anteile, wie geht's jetzt weiter? Kommen jetzt ein paar NEWS!!!!!



Directors' Dealings: WCM Beteiligungs- und Grundbesitz-AG deutsch


15:25 27.03.15

Mitteilung über Geschäfte von Führungspersonen nach §15a WpHG

Directors'-Dealings-Mitteilung übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Mitteilungspflichtige verantwortlich.

--------------------------------------------------


Angaben zum Mitteilungspflichtigen
Firma: Kalamata Grundbesitz GmbH

Person mit Führungsaufgabe welche die Mitteilungspflicht der juristischen Person auslöst
Angaben zur Person mit Führungsaufgaben
Funktion: Geschäftsführendes Organ

Angaben zum mitteilungspflichtigen Geschäft

Bezeichnung des Finanzinstruments: Aktie
ISIN/WKN des Finanzinstruments: DE000A1X3X33
Geschäftsart: Wandelanleihe
Datum: 23.03.2015
Kurs/Preis: 1,51
Währung: EUR
Stückzahl: 0
Gesamtvolumen: 1800000,00
Ort: außerbörslich

Zu veröffentlichende Erläuterung:

Wandelanleihe über EUR 1800000,00 kann bis 31.12.2018 gewandelt werden

Angaben zum veröffentlichungspflichtigen Unternehmen

Emittent: WCM Beteiligungs- und Grundbesitz-AG
Friedrich-Ebert-Anlage 36
60325 Frankfurt am Main
Deutschland

ISIN: DE000A1X3X33
WKN: A1X3X33
Ende der Directors' Dealings-Mitteilung
(c) DGAP 27.03.2015

Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten,
Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de

ID 21077

http://www.ariva.de/news/...igungs-und-G...deutsch-5323171

.......................................

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RE: ..zur WCM... und andere April 2015 :-)

#157 von Lola2 , 03.04.2015 13:24

http://www.ariva.de/forum/Der-grosse-Bel...M-458362#bottom


Neue Homepage

02.04.15 14:59 #418 .....Na endlich,

die neue Homepage steht:

http://www.wcm-immobilien.de/de/

Sieht jetzt auch professioneller aus !!!

............................



wow klasse

02.04.15 15:44
#419
Jo, die sieht doch jetzt cool aus, deshalb steigt es jetzt wohl

;-)))))))))))))))))))))))))


..................................



Kennt jemand diese Fa. publity Aktie

02.04.15 16:03 #420
Die Fa.

http://www.publity.de/investor/home

ist fast im gleichen Sektor tätig wie die WCM. Jedoch steht sie mit der Erstnotiz relativ hoch bewertet da.

Ob wir einen solchen Wert in den nächsten Jahren bei WCM sehen werden? Oder kennt Einer von Euch diese Fa. und weiß, warum sie so hoch bewertet wurde?

Zitat von der Webseite:
"Die publity AG hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2014 ein operatives Ergebnis von ca. 2,8 Mio. Euro erzielt und damit ihr Vorjahresergebnis um 3% gesteigert. Das EBIT stieg um 19,6% auf ca. 4,7 Mio. Euro (Vorjahr: ca. 3,9 Mio. Euro)."

Allein die jetzigen Mieteinnahmen bei der WCM werden ja schon höher bewertet: "Der Erwerb der drei Büroimmobilien sowie einer Industrieimmobilie in Bremerhaven, der bereits im Dezember 2014 abgeschlossen wurde, führen bei der WCM AG zu Mieteinnahmen von ca. EUR 5,9 Mio. im Jahr."


.................



???

02.04.15 19:44 #421
Mieteinnahmen 5,9 Mio = UMSATZ. Der Vergleich ist also sehr schief, das mitm EBIT zu vergleichen.... Äpfel und Birnen und so.
Mal abgesehen davon, dass den 5,9 Mio wahrscheinlich die Annahme zu Grunde liegt, dass die Buden auch VOLLvermietet sind...

Grüße!


.................................

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RE: ..zur WCM... und andere April 2015 :-)

#158 von Lola2 , 08.04.2015 22:41

http://www.wallstreet-online.de/diskussi...neuster_beitrag

...zum Thema WCM wurde auf Wallstreet online wie folgt diskutiert:



am 02.04.15 20:40:58
Beitrag Nr. 37.211 (49.489.328)
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.486.226 von sausundbraus am 02.04.15 15:42:57Da bin ich mal gespannt, was lucas21 zum neuem Internetauftritt so sagt.:laugh:[/quote]

Hi,
finde ich einfach Klasse.:)
Da hat sich der Vorstand was einfallen lassen.
Zumal der Sitz in meiner Heimatstadt ist.
Da könnte ich ja mal zu Olle Keule gehen und etwas quatschen mit ihn.
Ich freue mich schon auf die HV in Berlin.

Tschüß


PS: Berlin ist de schönste Stadt der Welt!

.....................


schrieb am 04.04.15 16:18:12
Beitrag Nr. 37.212 (49.496.132)
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.489.328 von lucas21 am 02.04.15 20:40:58
oder anders
det is ja gaaaaanz dufte


..............................


schrieb am 07.04.15 13:14:44
Beitrag Nr. 37.213 (49.507.544)
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.489.328 von lucas21 am 02.04.15 20:40:58wenn sich denn diese Aktivitäten denn auch noch in einem steigendem Kurs nieder schlagen würden wäre es -fast- perfekt.

... und in einem hat lucas21 definitiv recht; Berlin ist eine der lebenswertesten Städte der Welt !!
... und falls die HV in Berlin stattfinden sollte, bin ich auch mit dabei.


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schrieb am 08.04.15 11:20:36
Beitrag Nr. 37.215 (49.515.572)
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.507.955 von Schulzi64 am 07.04.15 14:03:49

Die Satzung muß gar nicht geändert werden den da steht § 13 Einberufung und Ort
Abs 1 am Sitz der Gesellschaft oder einem deutschen Börsenplatz !
soweit ich weiß gibt es in Berlin auch eine Börse in der Fasanenstr.85

gruß


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Lola2  
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RE: ..zur WCM... und andere April 2015 :-)

#159 von Lola2 , 16.04.2015 17:06

http://www.ariva.de/forum/WCM-Der-Neuanfang-449655#bottom

Dieser Thread endete am 12.6.2012 mit folgendem Beitrag:

12.06.12 02:30 #149
wann steht wcm wieder auf 45 eur wo ich depp sie gekauft habe?


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Investor

15.04.15 21:33 #150
Aus der FTD vom 7.7.2003
Fortress gilt als neuer Investor für WCM
Von Isabell Reppert und Nicola de Paoli, Hamburg

Die amerikanische Investmentgesellschaft Fortress wird als möglicher Kandidat für einen Einstieg bei dem Beteiligungs- und Immobilienunternehmen WCM gehandelt. Das sagten Branchenkreise der FTD. Es gibt allerdings noch andere Interessenten.

Auch dem Immobilienkonzern Blackstone wird nach Informationen der FTD Interesse nachgesagt. Beide Unternehmen waren am Wochenende nicht für eine Stellungnahme erreichbar. Am Samstag hatte ein Zeitungsbericht zudem die Investmentbank Morgan Stanley als potenziellen Käufer ins Spiel gebracht. Unklar ist noch, ob die genannten Gesellschaften den WCM-Anteil des Großaktionärs Karl Ehlerding übernehmen oder über eine Kapitalerhöhung bei WCM einsteigen wollen. "

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Kredite

15.04.15 21:34
#151
22.01.2004
BW Bank verkauft WCM-Kredite

Die BW Bank hat ihr gesamtes Kreditportfolio, das sie der finanziell hoch verschuldeten WCM-Gruppe gewährt hatte, Ende vergangenen Jahres an Goldman Sachs verkauft. Die amerikanische Bank gab kurz danach rund 90 Prozent der erworbenen Forderungen an die US-Investmentgesellschaft Fortress im Zuge einer “Subparticipation” weiter. (JP)Berater Goldman Sachs
Haarmann Hemmelrath (London): Dr. David von Saucken

Berater Fortress Investment
Weil, Gotshal & Manges (Frankfurt): Prof. Dr. Gerhard Schmidt, Dr. Uwe Hartmann; Associates: Britta Grauke, Dr. Joachim Distel, Oliver Rathje, Dr. Feh Kalwa, Dr. Peter Etzbach

Berater BW Bank

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Gagfah

15.04.15 21:40
#152
Handelsblatt 13.05.2004

Der amerikanische Finanzinvestor Fortress will in dieses Jahr bis zu 3 Mrd. Euro auf dem deutschen Markt investieren, davon 750 Mio. Euro Eigenkapital. Neben dem Gagfah-Kauf geht es um den Erwerb von fünf notleidenden Kreditportfolios deutscher Banken sowie mehrerer Wohnungsgesellschaften aus dem Besitz von Kommunen und Unternehmen. Bisher Fortress in Deutschland lediglich rund 100 Mio. Euro in den Kauf von Krediten der BW-Bank an die Beteiligungsgesellschaft WCM investiert. Auch Terra Firma plant weitere Käufe. Unter anderem stehen mehrere Stadtwerke und die Kölner Wohungsbaugesellschaft GAG auf der Einkaufsliste. Der Kauf der GAGFAH war vergangenes Jahr aus politischen Gründen zunächst gescheitert.


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Lola2  
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RE: ..zur WCM... und andere April 2015 :-)

#160 von Lola2 , 17.04.2015 19:20

http://www.ariva.de/forum/Der-grosse-Bel...M-458362#bottom

Die Aktionäre/User haben auf Ariva wieder interessante Infos eingestellt, die ich hier ins Forum übernehme:


Karl Ehlerding stellt Gegenoffert zu Deutsche Wohn

14.04.15 15:5 #435
Karl Ehlerding stellt Gegenoffert zu Deutsche Wohnen in Aussicht - zu tieferen Preisen

Sollte Übernahmeplan der Deutschen scheitern - würde 10,25 pro Schein für 40 Prozent der conwert bieten.


Auch Karl Ehlerding, der 6,6 Prozent am Immokonzern conwert hält und diesen Anteil im Rahmen eines Übernahmeangebotes an die Deutsche Wohnen abgeben will, sieht wie conwert-Hauptaktionär Hans Peter Haselsteiner einen "Aktionärskrieg" kommen, wenn der Deal platzt. "Mein Gefühl ist, dass 40 bis 45 Prozent der Investoren dabei sind", so Ehlerding im Interview mit Bloomberg.

Sollte der Übernahmeplan scheitern, könnte der Kurs der conwert-Papiere auf 9,50 Euro fallen. Dann will Ehlerding ein eigenes Übernahmeangebot für 40 Prozent der conwert-Anteile legen - um 10,25 Euro je Aktie (Anm. 11,5 Euro bietet die Deutsche Wohnen für die Mehrheit). Und zwar, "um etwas Neues aus den Trümmern zu formen". Er habe auch wohlhabende Familien aus Frankfurt und Hamburg an der Hand, die bei seinem etwaigen 10,25-Euro-Angebot dabei wären. Gegen 16.00 Uhr wurden conwert-Aktien in Wien um 11,40 Euro gehandelt. Vor dem Angebot der Deutsche Wohnen war die conwert-Aktie 10,97 Euro wert.

Prinzipiell hofft Ehlerding aber, dass der Deutsche-Wohnen-Übernahmeplan aufgeht: "Weil dann beruhigt sich die Sache wieder", sagte er zu Bloomberg.

Ehlerding und seine Familie sind die viertgrößten Anteilseigner der conwert. Deutsche Wohnen hat dieser Tage noch einmal die Schlagzahl in der Überzeugungsarbeit erhöht, es wird dem Vernehmen nach lobbyiert. Das Angebot von 11,50 Euro vom Februar wurde aber nicht mehr erhöht. Ehlerding kritisierte gegenüber Bloomberg das conwert-Management heftig. Es sei für eine schreckliche Finanzierungssituation verantwortlich. Ein conwert-Sprecher sagte dazu, dass der Immokonzern an einem Plan zur Reduzierung der Finanzierungskosten arbeite.

Von einer Sprecherin der Deutschen Wohnen hieß es am Montag der Finanznachrichtenagentur zufolge, man wisse nicht, wie viele Anteilseigner beim Deal dabei sind, bevor nicht die Stimmen ausgezählt sind. Die Annahmefrist läuft übermorgen, Mittwoch (15. April), um 17 Uhr ab.

http://www.boerse-express.com/cat/pages/1542741/fullstory


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Günter Kerbler - Gründer der Conwert gegen Übernah

15.04.15 07:49
#436

Conwert-Gründer: "Wovon spricht der Piefke?"
13. April 2015, 17:36


Günter Kerbler, Gründer der Conwert, ist gegen die Übernahme durch Deutsche Wohnen. Aktionär Haselsteiner wirft er vor, um sich zu schlagen

STANDARD: Am Mittwoch läuft das Angebot der Deutschen Wohnen für Conwert aus. Die Deutschen bieten 11,50 Euro je Aktie. Hans Peter Haselsteiner, dessen Stiftung 24,4 Prozent hält, will den Großteil seiner Beteiligung verkaufen und sagt einen "Aktionärskrieg" voraus, sollte der Deal nicht klappen. Was hält der Conwert-Gründer davon?

Kerbler: Ich weiß nicht, was Herr Haselsteiner damit meint und mit welchen Waffen da vorgegangen werden soll. Das ist eine Art, etwas durchzudrücken, die mir nicht geläufig ist.

STANDARD: Sie sind im Herbst 2011 ausgestiegen, wie viele Aktien halten Sie noch?

Kerbler: Keine. Die letzten Aktien habe ich 2012, 2013 verkauft. Was haben die Conwert-Chefs seither getan? Das verkauft, was wir gekauft hatten. Es wurde nichts entwickelt, es gibt in der Conwert keinen mehr, der weiß, wie man das Wort Immobilie schreibt. Da sitzen Investmentbanker mit ihren Untergebenen, die sich fürchten.

STANDARD: Was genau kreiden Sie den Conwert-Chefs an?

Kerbler: Sie setzen alles auf Cashflow, kaufen Immobilien à la Großfeldsiedlung und Kasernen, Immobilien mit höheren Renditen. Wir haben damals mehr auf Qualitätsimmobilien gesetzt, etwa Häuser in der Wiener Innenstadt, die wir um zehn Millionen gekauft und um 15 Millionen Euro verkauft haben. Da hatten wir zwar zunächst geringere Renditen, aber dann einen hohen Verkaufserlös. Diese Juwelen, diese Prachthäuser in der Innenstadt hat die Conwert verkauft. Leider.

Finanzchef Thomas Doll ist nicht begabt, Generaldirektor Clemens Schneider wäre bestenfalls ein Finanzchef, ist aber kein Generaldirektor. Das Immobilien-Know-how im Vorstand ist auf Taxifahrerniveau, der Vorstand gehört ausgetauscht. Unter ihm sind die EDV- und Beraterkosten gestiegen, die Entwicklungskosten gehen gegen null, die Conwert wartet nur, wer den Mietzins zahlt.

STANDARD: Was halten Sie vom Angebot der Deutschen?

Kerbler: Es ist lächerlich. Die Deutschen geben den Net Asset Value (NAV) der Conwert mit 13,20 Euro an; ich bin sicher, dass er bei 15 liegt. Andererseits ist der NAV der Deutsche Wohnen überbewertet.

STANDARD: Deutsche Wohnen warnt die Conwert-Anleger in Inseraten davor, sich Luftschlösser verkaufen zu lassen. Haben Sie Luftschlösser hinterlassen?

Kerbler: Was heißt da Luftschlösser? Wovon spricht der Piefke? Er will die restlichen Wiener und deutschen Juwelen und braucht die Conwert, weil sie unterbewertet und Deutsche Wohnen überbewertet ist. Alles zusammengemischt, lässt sich die Relation wieder herstellen.

STANDARD: So läuft das Geschäft.

Kerbler: Ja, das ist auch niemandem vorzuhalten. Aber die beiden Unternehmen passen nicht zusammen. Conwert sollte nicht in Richtung Massenware gehen wie Deutsche Wohnen, in Immobilien, in denen Hartz-IV-Bezieher wohnen und bei denen oft der Staat die Miete zahlt. Geld verdient man mit der Entwicklung von Immobilien und Weiterverkauf oder mit Parifizierungen.

STANDARD: Sehen Sie als Gründer der Conwert das nicht zu kritisch, und verherrlichen Sie Ihre Zeit?

Kerbler: Fürs Immobiliengeschäft braucht man jedenfalls auch das Herz und die Seele. Schneider kennt die Immobilien der Conwert gar nicht, nur vom Papier. Ich kenne heute noch mehr Häuser der Conwert als die beiden Chefs zusammen.

STANDARD: Alle können nichts, nur Sie? Was würden Sie denn tun?

Kerbler: Ich würde den Vorstand auswechseln und mit Leuten aus der Immobilienbranche besetzen. Mit Leuten, die sich mit diesem Geschäft identifizieren können. So weitertun wie bisher: Das gibt ein Fiasko.

STANDARD: Glauben Sie, dass der Deal mit den Deutschen klappt?

Kerbler: So wie sich die handelnden Personen derzeit aufführen, glaube ich fast, dass es sich nicht ausgeht. Wenn doch, dann geht der Streit mit den kritischen Aktionären Alexander Proschofsky und Klaus Umek weiter, die gegen den Deal und den Vorstand sind.

STANDARD: Mit Umeks Petrus Advisers hielt Haselsteiner früher seine Beteiligung. Nach Streit und Trennung beschrieb Haselsteiner deren Kampf in der Conwert als Spielfeld für Neurosen. Die Conwert: eine Art offene Psychiatrie?

Kerbler: Haselsteiner schlägt um sich, offenbar reicht seine Macht nicht mehr aus, dass alle auf Kommando tun, was er will. Wenn die Conwert so weitergeführt wird, sind wir bald bei einem Kurs von acht Euro – und zwar auf Dauer.

STANDARD: Zu "News" sagte er, er wisse nicht, zu welchem Preis er bei Conwert eingestiegen ist. Er hat viele Aktien von Ihnen gekauft, wissen Sie's? Wie wäre sein Schnitt bei einem Preis von 11,50 Euro?

Kerbler: Er macht tausendprozentig einen Gewinn, ungefähr 60 Millionen Euro. Ich habe ihm Aktien teilweise um sechs Euro verkauft – und nicht wenige. In der damaligen Finanzkrise haben die Banken Druck gemacht, und ich dachte, die Conwert in gute Hände zu geben.

STANDARD: Sie könnten ja den weißen Ritter spielen und einsteigen.

Kerbler: Ich sehe mich nicht als weißen Ritter. Die Conwert ist mein Kind, mein Produkt, und mir ist wichtig, dass die Leute erfahren, was da passiert. Sie sollen sich überlegen, ob sie nicht besser den österreichischen Weg gehen, einen neuen Vorstand suchen und die Hauptversammlung abwarten.

STANDARD: Ein Erste-Analyst sagte vor kurzem, dass das Portfolio der Conwert so aussieht, als hätte man mit der Schrotflinte auf eine Landkarte geschossen. Diese Verteilung haben Sie hinterlassen.

Kerbler: Die Conwert-Tochter Eco kann man da kritisieren. Aber Conwert hatte eine klare Strategie: Sie konzentrierte sich auf Wien, Berlin, Dresden und Leipzig. Heute hat die Conwert keine Strategie – nirgendwo. Ich verstehe nicht, warum sie nie teilnimmt, wenn etwa die Uniqa Immobilienpakete verkauft, Juwelen in Wien-Währing, Jugendstilhäuser an der Wienzeile. Keine Ahnung.

STANDARD: Deutsche Wohnen kritisiert, dass die Ruhe im Unternehmen fehlt und die langfristige Finanzierung. Verstehen Sie das?

Kerbler: Dass es keine Ruhe gibt, ist zu einem Gutteil Herrn Haselsteiner zu verdanken und dem vorauseilenden Gehorsam des von ihm ins Unternehmen gedrückten CEO Schneider. Und wegen der Finanzierung muss man sich keine Sorgen machen: Es gibt genug Geld und Verdienstmöglichkeiten in der Gesellschaft.

STANDARD: Conwert hat 2014 aber einen Verlust von neun Millionen Euro gebaut, der ist auch auf Zinsswaps der Jahre 2007 bis 2010 zurückzuführen. Ihr teurer Nachlass?

Kerbler: Wenn man diese Zinsswaps auslaufen ließe, wären sie eine jährliche Belastung von rund zehn Millionen Euro – also verkraftbar. Außerdem hätte der Vorstand die Swaps auch abbauen können beim Verkauf der damit abgesicherten Projekte. Herr Doll hätte zudem fünf Jahre Zeit gehabt, die Swap-Geschichte zu lösen – stattdessen hat er jede Menge Prozesse mit deutschen Ex-Partnern angezettelt, verloren und viele Millionen versenkt. Und weitere Prozesse werden folgen. Obwohl ich schon einen viel billigeren Vergleich mit den Leuten in der Tasche hatte. (Renate Graber, DER STANDARD, 14.4.2015)

http://derstandard.at/2000014246377/Wovon-spricht-der-Piefke

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Günter Kerbler (59) war Versicherungsmakler, bevor er ins Immobiliengeschäft einstieg. Er gründete die Conwert, brachte sie an die Börse und stieg 2011 aus der Gesellschaft aus. Heute verwaltet seine Kerbler-Holding Immo-Vermögen im Wert von 500 Millionen Euro.

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Günter Kerbler - Gründer der Conwert gegen Übernah

15.04.15 07:49
#436

Conwert-Gründer: "Wovon spricht der Piefke?"
13. April 2015, 17:36


Günter Kerbler, Gründer der Conwert, ist gegen die Übernahme durch Deutsche Wohnen. Aktionär Haselsteiner wirft er vor, um sich zu schlagen

STANDARD: Am Mittwoch läuft das Angebot der Deutschen Wohnen für Conwert aus. Die Deutschen bieten 11,50 Euro je Aktie. Hans Peter Haselsteiner, dessen Stiftung 24,4 Prozent hält, will den Großteil seiner Beteiligung verkaufen und sagt einen "Aktionärskrieg" voraus, sollte der Deal nicht klappen. Was hält der Conwert-Gründer davon?

Kerbler: Ich weiß nicht, was Herr Haselsteiner damit meint und mit welchen Waffen da vorgegangen werden soll. Das ist eine Art, etwas durchzudrücken, die mir nicht geläufig ist.

STANDARD: Sie sind im Herbst 2011 ausgestiegen, wie viele Aktien halten Sie noch?

Kerbler: Keine. Die letzten Aktien habe ich 2012, 2013 verkauft. Was haben die Conwert-Chefs seither getan? Das verkauft, was wir gekauft hatten. Es wurde nichts entwickelt, es gibt in der Conwert keinen mehr, der weiß, wie man das Wort Immobilie schreibt. Da sitzen Investmentbanker mit ihren Untergebenen, die sich fürchten.

STANDARD: Was genau kreiden Sie den Conwert-Chefs an?

Kerbler: Sie setzen alles auf Cashflow, kaufen Immobilien à la Großfeldsiedlung und Kasernen, Immobilien mit höheren Renditen. Wir haben damals mehr auf Qualitätsimmobilien gesetzt, etwa Häuser in der Wiener Innenstadt, die wir um zehn Millionen gekauft und um 15 Millionen Euro verkauft haben. Da hatten wir zwar zunächst geringere Renditen, aber dann einen hohen Verkaufserlös. Diese Juwelen, diese Prachthäuser in der Innenstadt hat die Conwert verkauft. Leider.

Finanzchef Thomas Doll ist nicht begabt, Generaldirektor Clemens Schneider wäre bestenfalls ein Finanzchef, ist aber kein Generaldirektor. Das Immobilien-Know-how im Vorstand ist auf Taxifahrerniveau, der Vorstand gehört ausgetauscht. Unter ihm sind die EDV- und Beraterkosten gestiegen, die Entwicklungskosten gehen gegen null, die Conwert wartet nur, wer den Mietzins zahlt.

STANDARD: Was halten Sie vom Angebot der Deutschen?

Kerbler: Es ist lächerlich. Die Deutschen geben den Net Asset Value (NAV) der Conwert mit 13,20 Euro an; ich bin sicher, dass er bei 15 liegt. Andererseits ist der NAV der Deutsche Wohnen überbewertet.

STANDARD: Deutsche Wohnen warnt die Conwert-Anleger in Inseraten davor, sich Luftschlösser verkaufen zu lassen. Haben Sie Luftschlösser hinterlassen?

Kerbler: Was heißt da Luftschlösser? Wovon spricht der Piefke? Er will die restlichen Wiener und deutschen Juwelen und braucht die Conwert, weil sie unterbewertet und Deutsche Wohnen überbewertet ist. Alles zusammengemischt, lässt sich die Relation wieder herstellen.

STANDARD: So läuft das Geschäft.

Kerbler: Ja, das ist auch niemandem vorzuhalten. Aber die beiden Unternehmen passen nicht zusammen. Conwert sollte nicht in Richtung Massenware gehen wie Deutsche Wohnen, in Immobilien, in denen Hartz-IV-Bezieher wohnen und bei denen oft der Staat die Miete zahlt. Geld verdient man mit der Entwicklung von Immobilien und Weiterverkauf oder mit Parifizierungen.

STANDARD: Sehen Sie als Gründer der Conwert das nicht zu kritisch, und verherrlichen Sie Ihre Zeit?

Kerbler: Fürs Immobiliengeschäft braucht man jedenfalls auch das Herz und die Seele. Schneider kennt die Immobilien der Conwert gar nicht, nur vom Papier. Ich kenne heute noch mehr Häuser der Conwert als die beiden Chefs zusammen.

STANDARD: Alle können nichts, nur Sie? Was würden Sie denn tun?

Kerbler: Ich würde den Vorstand auswechseln und mit Leuten aus der Immobilienbranche besetzen. Mit Leuten, die sich mit diesem Geschäft identifizieren können. So weitertun wie bisher: Das gibt ein Fiasko.

STANDARD: Glauben Sie, dass der Deal mit den Deutschen klappt?

Kerbler: So wie sich die handelnden Personen derzeit aufführen, glaube ich fast, dass es sich nicht ausgeht. Wenn doch, dann geht der Streit mit den kritischen Aktionären Alexander Proschofsky und Klaus Umek weiter, die gegen den Deal und den Vorstand sind.

STANDARD: Mit Umeks Petrus Advisers hielt Haselsteiner früher seine Beteiligung. Nach Streit und Trennung beschrieb Haselsteiner deren Kampf in der Conwert als Spielfeld für Neurosen. Die Conwert: eine Art offene Psychiatrie?

Kerbler: Haselsteiner schlägt um sich, offenbar reicht seine Macht nicht mehr aus, dass alle auf Kommando tun, was er will. Wenn die Conwert so weitergeführt wird, sind wir bald bei einem Kurs von acht Euro – und zwar auf Dauer.

STANDARD: Zu "News" sagte er, er wisse nicht, zu welchem Preis er bei Conwert eingestiegen ist. Er hat viele Aktien von Ihnen gekauft, wissen Sie's? Wie wäre sein Schnitt bei einem Preis von 11,50 Euro?

Kerbler: Er macht tausendprozentig einen Gewinn, ungefähr 60 Millionen Euro. Ich habe ihm Aktien teilweise um sechs Euro verkauft – und nicht wenige. In der damaligen Finanzkrise haben die Banken Druck gemacht, und ich dachte, die Conwert in gute Hände zu geben.

STANDARD: Sie könnten ja den weißen Ritter spielen und einsteigen.

Kerbler: Ich sehe mich nicht als weißen Ritter. Die Conwert ist mein Kind, mein Produkt, und mir ist wichtig, dass die Leute erfahren, was da passiert. Sie sollen sich überlegen, ob sie nicht besser den österreichischen Weg gehen, einen neuen Vorstand suchen und die Hauptversammlung abwarten.

STANDARD: Ein Erste-Analyst sagte vor kurzem, dass das Portfolio der Conwert so aussieht, als hätte man mit der Schrotflinte auf eine Landkarte geschossen. Diese Verteilung haben Sie hinterlassen.

Kerbler: Die Conwert-Tochter Eco kann man da kritisieren. Aber Conwert hatte eine klare Strategie: Sie konzentrierte sich auf Wien, Berlin, Dresden und Leipzig. Heute hat die Conwert keine Strategie – nirgendwo. Ich verstehe nicht, warum sie nie teilnimmt, wenn etwa die Uniqa Immobilienpakete verkauft, Juwelen in Wien-Währing, Jugendstilhäuser an der Wienzeile. Keine Ahnung.

STANDARD: Deutsche Wohnen kritisiert, dass die Ruhe im Unternehmen fehlt und die langfristige Finanzierung. Verstehen Sie das?

Kerbler: Dass es keine Ruhe gibt, ist zu einem Gutteil Herrn Haselsteiner zu verdanken und dem vorauseilenden Gehorsam des von ihm ins Unternehmen gedrückten CEO Schneider. Und wegen der Finanzierung muss man sich keine Sorgen machen: Es gibt genug Geld und Verdienstmöglichkeiten in der Gesellschaft.

STANDARD: Conwert hat 2014 aber einen Verlust von neun Millionen Euro gebaut, der ist auch auf Zinsswaps der Jahre 2007 bis 2010 zurückzuführen. Ihr teurer Nachlass?

Kerbler: Wenn man diese Zinsswaps auslaufen ließe, wären sie eine jährliche Belastung von rund zehn Millionen Euro – also verkraftbar. Außerdem hätte der Vorstand die Swaps auch abbauen können beim Verkauf der damit abgesicherten Projekte. Herr Doll hätte zudem fünf Jahre Zeit gehabt, die Swap-Geschichte zu lösen – stattdessen hat er jede Menge Prozesse mit deutschen Ex-Partnern angezettelt, verloren und viele Millionen versenkt. Und weitere Prozesse werden folgen. Obwohl ich schon einen viel billigeren Vergleich mit den Leuten in der Tasche hatte. (Renate Graber, DER STANDARD, 14.4.2015)

http://derstandard.at/2000014246377/Wovon-spricht-der-Piefke

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Günter Kerbler (59) war Versicherungsmakler, bevor er ins Immobiliengeschäft einstieg. Er gründete die Conwert, brachte sie an die Börse und stieg 2011 aus der Gesellschaft aus. Heute verwaltet seine Kerbler-Holding Immo-Vermögen im Wert von 500 Millionen Euro.

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Über conwert-Aktionär Petrus Advisers

15.04.15 08:38
#437
conwert-Aktionär Petrus Advisers kritisiert: "Ihr Chaos schreckt Investoren ab"
12.01.2015, 16:19 von APA/schu

conwert-Aktionär Petrus Advisers kritisiert: "Ihr Chaos schreckt Investoren ab"

Petrus Advisers hat es schon wieder getan: Der Investmentfonds mit Sitz in London hat am Wochenende erneut einen offenen Brief in österreichischen Zeitungen veröffentlicht. Dieses Mal bekommt der Immobilienkonzern Conwert sein Fett ab.


Fondsmanager Klaus Umek übt heftige Kritik am Vorstand. conwert-CEO Clemens Schneider weist die Vorwürfe zurück und droht dem Fonds mit rechtlichen Schritten.

"Als Großaktionäre sind wir von der Unternehmensentwicklung enttäuscht", schreibt Umek. Über drei Jahre sei die conwert-Aktie 45 Prozent unter der Performance des europäischen Immobilen-Aktienindex gelegen. Petrus Advisers hat mit Stand November 2014 rund 6,7 Prozent der conwert-Aktien gehalten. Umek fordert in den Zeitungsinseraten sieben konkrete Maßnahmen. Dem Vorstand richtet Umek aus: "Sollten Sie keinen Plan haben, wollen wir wissen, wie unser Geld möglichst unbeschadet ausgezahlt wird oder wie Sie die Aufgaben in fähigere Hände übergeben werden."

Den österreichischen Investmentbanker Umek stören unter anderem "die offensichtlich aufgeblähten Kostenstrukturen". Kritik hagelt es auch an Immobilien-Verkäufen im Vorjahr. Der Vorstand habe "erstklassige CEE-Wohnimmobilien radikal abgewertet und dann zum Buchwert verkauft". Aus Sicht von Petrus Advisers ist das Portfolio falsch bewertet. Die österreichischen Immobilien seien um bis zu 150 Mio. Euro unterbewertet, die deutschen um bis zu 145 Mio. Euro. Der Anteilswert NAV sei daher um bis zu 4 Euro "falsch wiedergegeben". Umek fordert eine Berichtigung mit der Bilanz 2014.

Kritik gibt es auch an den teuren Börsenlistings von Eco Business und Kommunale Wohnen AG. Darüber hinaus hält Umek die Anleihenzinsen für zu hoch, außerdem seien durch Swapkontrakte, also Zinswetten, 140 Mio. Euro an Eigenkapital der Aktionäre vernichtet worden. Besonders verärgert scheint Umek auf conwert-Chef Schneider zu sein: "Ihr Chaos schreckt Investoren ab". Unter Schneider, der 2014 von der Westbahn zu conwert wechselte, habe sich die Finanzmarktkommunikation erneut verschlechtert. Eine mehrmals angekündigte strategische Neuausrichtung sei nie präsentiert worden.

Schneider: "Unrichtige Aussagen"

Schneider hat Umek am Montag geantwortet und die Kritik zurückgewiesen: "Es mutet wirklich seltsam an, dass Sie Punkte, die unter Ihrer Ägide als Managing Partner bei Petrus Advisers bei conwert initiiert worden sind, heute kritisieren." Als Hintergrund: Petrus Advisers war von Mitte 2010 bis April 2012 größter und einflussreichster Aktionär von conwert. Der Fonds hatte die vom Bauindustriellen Hans Peter Haselsteiner gehaltenen Anteile damals gebündelt. Nach Differenzen mit Umek hält Haselsteiner seinen conwert-Anteil von 24,4 Prozent über seine Stiftung.

Umeks Vorwurf falscher Bewertungen will Schneider nicht auf sich sitzen lassen: "Wir werden gemeinsam mit den Bewertern prüfen, ob gegen Ihre unrichtigen und unsubstantiierten Aussagen zur angeblichen Unterbewertung des Immobilienportfolios und der Falschdarstellung des IFRS NAV, rechtliche Schritte erhoben werden", schreibt der Konzernchef in dem am Montag auf der conwert-Webseite veröffentlichten Antwortbrief. Auch Umeks Behauptung, dass Eigenkapital in Höhe von 140 Mio. Euro vernichtet worden wäre, sei falsch und "potentiell schadenstiftend". Die Auflösung der Zinsgeschäfte würde gegenwärtig 140 Mio. Euro kosten und dies sei wirtschaftlich nicht sinnvoll.

Der conwert-Vorstand verweist in dem Schreiben auf die vielen Investorengespräche im Vorjahr, auf denen die Ausrichtung auf deutsche Wohnimmobilien erläutert wurde. Die von Petrus Advisers geforderten Maßnahmen würden bis zu 436 Mio. Euro an Liquidität erfordern. Man stehe aber weiter für persönliche Gespräche zur Verfügung.

Wie der "Standard" in seiner Montagsausgabe schreibt, mausere sich Petrus Advisers langsam zum Börsenschreck. Bereits im November hatte Umek mit Zeitungsinseraten dem australischen Pensionsfonds IFM gezwungen, sein Übernahmeangebot für den Flughafen Wien von 80 auf 82 Euro nachzubessern. Die entgeltlichen Einschaltungen machen sich für den Investmentfonds offenbar bezahlt.

IVA-Rasinger teilt Kritik zum Teil

IVA-Chef Wilhelm Rasinger kann die Kritik des an conwert beteiligten Investmentfonds Petrus Advisers am börsennotierten Wiener Immobilienkonzerns zum Teil nachvollziehen - auch wenn die Form des Konflikts, über Zeitungsinserate, wohl ungewöhnlich sei. Der Fonds thematisiere in der Tat einige lang bekannte Probleme. Die Kritik werde sich mittelfristig positiv auswirken, ist Rasinger überzeugt.

Fondsmanager Klaus Umek "spricht einige seit Jahren latente Probleme an, die die Anleger in den letzten Jahren schwer enttäuscht haben", meinte der Präsident des Interessenverband für Anleger (IVA) am Montag zur APA. Das Hauptargument sei richtig, dass sich die boomenden Immobilienmärkte im conwert-Aktienkurs nicht niedergeschlagen hätten.

Tatsache sei, dass es bei conwert seit Jahren Schwachpunkte gebe, die vielfach noch in die Zeit von Gründer Günter Kerbler und seinem Kompagnon, dem Ex-CEO Johann Kowar, zurückreichten, so Rasinger. Mit ihrem Abgang hätten die Zwei "ein managementmäßig nicht gut aufgestelltes Unternehmen hinterlassen". Das könne man aber nicht alles dem heutigen CEO Clemens Schneider anlasten.

"Umek hat in vielen Punkten recht, aber nicht in allen", nimmt der IVA-Chef das Immo-Unternehmen auch in Schutz. Ja, es bestehe dringender Handlungsbedarf, was die "extrem teure Passivseite" betreffe; es könnten Kontrakte aber auch nicht überhastet aufgelöst werden. Unrecht habe Petrus Advisers mit den Vorwürfen zu den Immo-Werten, so Rasinger. Die Fondsgesellschaft behauptet ja, die heimischen conwert-Immobilien seien um bis zu 150 Mio. Euro unterbewertet, die deutschen um bis zu 145 Mio. Euro. CEO Schneider prüft wegen den Vorwurfs falscher Bewertungen wie berichtet rechtliche Schritte.

Das Management einer börsennotierten Firma per Inserat anzuschütten, sei zweifellos "eine neue" und "ungewöhnliche Form der Auseinandersetzung", konstatiert der IVA-Chef: "Normalerweise thematisiert man so etwas bei einer Hauptversammlung." Letztlich sei der Weg über bezahlte Einschaltungen in Zeitungen auch Zeichen für "die Nichtkommunikation von Petrus Advisers mit dem Hauptaktionär Hans-Peter Haselsteiner" - Umek und der Baulöwe standen einander ja einmal geschäftlich sehr nahe.

http://wirtschaftsblatt.at/home/nachrich...-Chaos-schreckt


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:
conwert hat Probleme - mal sehen was heute geht

15.04.15 08:48
#438
Für das Management der Immo-Gesellschaft wird es langsam ungemütlich.

Das Management der börsenotierten Immo-Gesellschaft conwert bekommt in letzter Zeit ziemlich unfreundliche Post. Zuerst von Investmentbanker Klaus Umek (Petrus Advisers), der seinen Brief an die Vorstände Clemens Schneider und Thomas Doll auch gleich in österreichischen Zeitungen inserierte. Dieser Tage ist ein Schreiben von einer der weltweit größten Investmentfonds-Gesellschaften unterwegs.

Die harsche Kritik ist in beiden Briefen ziemlich deckungsgleich. Der Vorstand muss sich den Vorwurf des Missmanagements gefallen lassen: Aufgeblähte Gesamtkosten, zu teure Finanzierungen, zu hohe Leerstände, die Immobilien zu tief bewertet, zu wenig Kommunikation mit den – mittlerweile stark verärgerten – Aktionären.

Nachdem der Vorstand Umek mit einer Klagsdrohung antwortete, ist der zweite Brief an die Chefin des Verwaltungsrates, Kerstin Gelbmann, adressiert. Sie schupft im Hauptjob das Firmenkonglomerat des Sanierers Erhard Grossnig.

Die Fondsmanager äußern ihre "Frustration" und ihre Bedenken über die mangelnde strategische Ausrichtung von conwert sehr direkt. Das Unternehmen habe unter allen kontinentaleuropäischen Immobilien-Gesellschaften eine der höchsten durchschnittlichen Finanzierungskosten. Ebenso wie Petrus Advisers kritisiert man die teuren Swapkontrakte gegen steigende Zinsen.

Vom kräftigen Anstieg der Immobilienpreise haben die conwert-Aktionäre bis dato nicht profitiert. Während die Immo-Preisindizes ständig nach oben klettern, dümpelt der conwert-Aktienkurs vor sich hin. Seit 2010 wurden sogar Immobilien abgewertet, um rund 35 Millionen Euro. Das Unternehmen sitzt allerdings nicht auf grauen Vorstadt-Objekten, sondern hat erstklassige Wohnimmobilien und Zinshäuser im Portfolio. "Die Investoren, vor allem die Kleinanleger, verstehen nicht, warum die Immobilien-Preise ständig steigen, sich diese Entwicklung bei conwert aber nicht abbildet", kommentiert ein Immo-Experte den Aufstand der Aktionäre.

Für das conwert-Management wird es langsam ungemütlich. Immer mehr Aktionäre formieren sich gegen den Vorstand. Petrus Advisers, die mit conwert schon einmal gut verdienten, halten 6,7 Prozent. Der aktuelle Briefschreiber ist mit acht Prozent engagiert. Auch die Investorin Isabella de Krasny äußerte bereits ihr Unbehagen. Die Haselsteiner Familien-Privatstiftung ist mit 24,4 Prozent der größte Aktionär. Fragt sich, wie lange Schneider noch das Vertrauen von Hans Peter Haselsteiner hat. Der Bautycoon holte den ehemaligen Finanzchef des ÖGB in den Holding-Vorstand der Westbahn und setzte ihn 2014 an die Spitze von conwert. Schneider hatte sich in der Vergangenheit unter anderem um den Finanzvorstand der ÖBB bemüht. Derzeit wird kolportiert, er interessiere sich für den Geschäftsführer bei der neuen Staatsholding ÖBIB. "Stimmt nicht, ich bin sehr glücklich bei conwert", dementiert Schneider. Zum aktuellen Schreiben könne er noch keine Stellungnahme abgeben, der Brief sei noch nicht eingetroffen.

(kurier) Erstellt am 24.01.2015, 08:00

http://kurier.at/wirtschaft/unternehmen/...wert/109.886.95


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Deutsche Wohnen Conwert-Übernahme nicht erreicht

15.04.15 20:54
#439
Ad hoc: Deutsche Wohnen AG: Mindestannahmequote für Conwert-Übernahme nicht erreicht


20:20 15.04.15

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch
DGAP - ein Service der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.


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NICHT ZUR VOLLSTÄNDIGEN ODER TEILWEISEN VERBREITUNG, VERÖFFENTLICHUNG ODER
WEITERGABE IN, INNERHALB ODER AUS LÄNDERN BESTIMMT, WO EINE SOLCHE
VERBREITUNG, VERÖFFENTLICHUNG ODER WEITERGABE EINE VERLETZUNG DER
RELEVANTEN RECHTLICHEN BESTIMMUNGEN DIESER LÄNDER DARSTELLEN WÜRDE.

Mindestannahmequote für Conwert-Übernahme nicht erreicht

Berlin, 15. April 2015. Die Deutsche Wohnen AG ("Deutsche Wohnen") gibt
heute bekannt, dass sie im Zuge des freiwilligen öffentlichen
Übernahmeangebots für alle kaufgegenständlichen Aktien der conwert
Immobilien Invest SE ("Conwert") auf Basis des vorläufigen Endstands die
Mindestannahmeschwelle von 50 Prozent + 1 Aktie nicht erreicht hat.

Mit dem Nichterreichen der Mindestannahmeschwelle für das Übernahmeangebot
der Conwert-Aktien sind auch die Angebote für die
Wandelschuldverschreibungen der Conwert sowie das antizipatorische
Pflichtangebot für die kaufgegenständlichen Aktien der ECO
Business-Immobilien AG ("ECO") hinfällig.

Wichtiger Hinweis

Diese Bekanntmachung dient ausschließlich Informationszwecken und stellt
weder eine Aufforderung zum Verkauf noch ein Angebot zum Kauf von
Wertpapieren der Conwert oder der ECO dar. Die Angebotsunterlage ist unter

www.deutsche-wohnen.com unter der Rubrik "Investor Relations" sowie auf den
Websites der Zielgesellschaft (www.conwert.com) und der Österreichischen
Übernahmekommission (www.takeover.at) auf Deutsch und Englisch verfügbar.

Das Angebot wurde ausschließlich auf Basis der anwendbaren Bestimmungen des
österreichischen Rechts, insbesondere des österreichischen Übernahmerechts
("Übernahmegesetz") und bestimmten anwendbaren Bestimmungen des
US-Wertpapierrechts durchgeführt. Das Angebot wurde nicht nach den
rechtlichen Vorgaben anderer Jurisdiktionen (einschließlich Australien und
Japan) als Österreich und bestimmten anwendbaren Bestimmungen des
US-Wertpapierrechts durchgeführt.

Soweit in diesem Dokument in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten
sind, stellen diese keine Tatsachen dar und sind durch die Worte "werden",
"erwarten", "glauben", "schätzen", "beabsichtigen", "anstreben", "davon
ausgehen" und ähnliche Wendungen gekennzeichnet. Diese Aussagen bringen
Absichten, Ansichten oder gegenwärtige Erwartungen und Annahmen der
Deutsche Wohnen und der mit ihr gemeinsam handelnden Personen zum Ausdruck.
Die in die Zukunft gerichteten Aussagen beruhen auf gegenwärtigen
Planungen, Schätzungen und Prognosen, die die Deutsche Wohnen und die mit
ihr gemeinsam handelnden Personen nach bestem Wissen vorgenommen haben,
treffen aber keine Aussage über ihre zukünftige Richtigkeit.
Zukunftsgerichtete Aussagen unterliegen Risiken und Ungewissheiten, die
meist nur schwer vorherzusagen sind und gewöhnlich nicht im Einflussbereich
der Deutsche Wohnen oder der mit ihr gemeinsam handelnden Personen liegen.
Es sollte berücksichtigt werden, dass die tatsächlichen Ergebnisse oder
Folgen erheblich von den in den zukunftsgerichteten Aussagen angegebenen
oder enthaltenen abweichen können.

Kontakt

Telefon +49 (0)30 897 86-5413
Telefax +49 (0)30 897 86-5409
ir@deutsche-wohnen.com
15.04.2015 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche
Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de

http://www.ariva.de/news/...Conwert-Uebe...rreicht-5337908


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Schlussauktion

15.04.15 21:00
#440
Deutsche Wohnen Aktie 17:35:47 Schlussauktion 24,99 € mit 503.408 Stück

wow

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Macht Ehlerding jetzt Angebot für 40%

15.04.15 21:17
#441
Sehr spannend... WCM wollte sich ja auf Gewerbe-Immos konzentrieren...

Mal sehen wie es weiter geht...


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Geschäftsjahr 2014

10:20
#442
WCM Beteiligungs- und Grundbesitz-AG: WCM Beteiligungs- und Grundbesitz-AG berichtet über das Geschäftsjahr 2014


WCM Beteiligungs- und Grundbesitz-AG / Schlagwort(e): Jahresergebnis

2015-04-17 / 10:12

http://www.dgap.de/dgap/News/corporate/....5&newsID=860667



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WCM Beteiligungs- und Grundbesitz-AG berichtet über das Geschäftsjahr 2014

Frankfurt, 17. April 2015 - Die WCM Beteiligungs- und Grundbesitz-AG (WCM AG, ISIN: DE000A1X3X33) hat im Geschäftsjahr 2014 erfolgreich die Weichen für die Zukunft gestellt und die operative Tätigkeit als Immobiliengesellschaft aufgenommen. Bereits im Dezember 2014 konnte ein erstes Gewerbeimmobilienportfolio erworben werden. Durch eine Barkapitalerhöhung, die vollständig platziert wurde, sowie eine Sachkapitalerhöhung gelang es der Gesellschaft Ende 2014, ihr Kapital deutlich zu erhöhen.

Der nach IFRS aufgestellte Konzernabschluss 2014 war noch wesentlich von den Vorbereitungen für den Neustart geprägt. Im Vergleich zum Vorjahr drehte das Eigenkapital von EUR minus 2,1 Mio. Ende 2013 auf EUR plus 31,8 Mio. zum Ultimo 2014. Zugleich wurden in der Bilanz 2014 erstmals wieder als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien in Höhe von EUR 17,4 Mio. ausgewiesen. Infolge eines positiven Steuereffekts drehte das Konzernergebnis von EUR minus 0,5 Mio. Ende 2013 auf EUR plus 1,2 Mio. zum Ultimo 2014, wobei im abgelaufenen Geschäftsjahr noch keine Mieteinnahmen zu verzeichnen waren.

Pressekontakt:
edicto GmbH
Axel Mühlhaus/ Dr. Sönke Knop
069-905505-51
wcm@edicto.de


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Ziele Strategien Eigenkapitalquote 77%

10:44
#443
Ziele und Strategien
Ziel der Gesellschaft ist es, mehrere Beteiligungen zu erwerben, die vorrangig Immobilien in Deutschland halten. Dabei soll ein Teil der Kaufpreis durch die Ausgabe von eigenen Aktien oder durch Barkapitalerhöhungen bezahlt werden, was die Fremdfinanzierung verringert. Dadurch wird die Kapitalstärke der WCM AG nachhaltig erhöht. Die Bewirtschaftung der Immobilien wird unter Ausnutzung der Synergieeffekte rationalisiert. Im Einzelfall ist beabsichtigt, auch die Projektentwicklung durchzuführen. Dieses Ziel ist im Berichtszeitraum durch zwei Transaktionen umgesetzt worden. Die Gesellschaft hat im Dezember 2014 zum einen Verträge zum Erwerb von Mehrheitsbeteiligungen an drei Kapitalgesellschaften abgeschlossen, die jeweils Büroimmobilien halten, und zum anderen eine Mehrheitsbeteiligung an einer Kommanditgesellschaft erworben, die eine Industrieimmobilie hält.
Die dabei verfolgte Strategie besteht darin, Objekte in guten Lagen mit bonitätsstarken Mietern zu identifizieren, die zu einem günstigen Preis erworben werden können – nach Möglichkeit in Form von „share deals“, um die Belastung mit Grunderwerbsteuer zu minimieren.

Bei einer Eigenkapitalquote von 77% beträgt das Eigenkapital TEUR 28.448


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Geschäftsjahr 2015

11:32
#444
Die Gesellschaft plant, im Geschäftsjahr 2015 weitere Beteiligungen an Immobiliengesellschafen zu erwerben bzw. vereinbaren. Die Kaufpreise sollen teilweise in bar gezahlt werden; der Rest wird fremdfinanziert. Zur Begleichung der Barkaufpreise sind Barkapitalerhöhungen geplant. Anschließend werden unter Berücksichtigung der rechtlichen und steuerlichen Situation der erworbenen Gesellschaften Ergebnis- und Gewinnabführungsverträge abgeschlossen.

Für das Geschäftsjahr 2015 erwartet der Vorstand aus den erworbenen Beteiligungen
Ergebnisbeiträge, die die Kosten der WCM AG ausgleichen, um im Ergebnis einen
geringen Jahresüberschuss zu erzielen. Die Gesellschaft verfügt über steuerliche Verlustvorträge per 31. Dezember 2013 in Höhe von EUR 250,2 Mio (Gewerbesteuer) bzw. EUR 272,1 Mio (Körperschaftsteuer).

Die ab 2016 zu erwartenden steuerbaren Überschüsse können unter Berücksichtigung der Mindestbesteuerung mit diesen Verlustvorträgen verrechnet werden und mindern so die steuerliche Belastung der Gesellschaft.
Die Gesellschaft verfügt darüber hinaus über ein steuerliches Einlagekonto mit einem
Betrag von EUR 1.290,4 Mio. Dies ermöglicht es, zukünftige Ausschüttungen an die
Aktionäre ohne Abzug von Quellensteuern vorzunehmen.

---------

und alles noch für unter 2,00 Euro ;-)


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Geschäftsjahr 2015

11:32
#444
Die Gesellschaft plant, im Geschäftsjahr 2015 weitere Beteiligungen an Immobiliengesellschafen zu erwerben bzw. vereinbaren. Die Kaufpreise sollen teilweise in bar gezahlt werden; der Rest wird fremdfinanziert. Zur Begleichung der Barkaufpreise sind Barkapitalerhöhungen geplant. Anschließend werden unter Berücksichtigung der rechtlichen und steuerlichen Situation der erworbenen Gesellschaften Ergebnis- und Gewinnabführungsverträge abgeschlossen.

Für das Geschäftsjahr 2015 erwartet der Vorstand aus den erworbenen Beteiligungen
Ergebnisbeiträge, die die Kosten der WCM AG ausgleichen, um im Ergebnis einen
geringen Jahresüberschuss zu erzielen. Die Gesellschaft verfügt über steuerliche Verlustvorträge per 31. Dezember 2013 in Höhe von EUR 250,2 Mio (Gewerbesteuer) bzw. EUR 272,1 Mio (Körperschaftsteuer).

Die ab 2016 zu erwartenden steuerbaren Überschüsse können unter Berücksichtigung der Mindestbesteuerung mit diesen Verlustvorträgen verrechnet werden und mindern so die steuerliche Belastung der Gesellschaft.
Die Gesellschaft verfügt darüber hinaus über ein steuerliches Einlagekonto mit einem
Betrag von EUR 1.290,4 Mio. Dies ermöglicht es, zukünftige Ausschüttungen an die
Aktionäre ohne Abzug von Quellensteuern vorzunehmen.

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und alles noch für unter 2,00 Euro ;-)


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Und das ist erst der Anfang

13:30
#447
Wir ernten noch nicht, die Pflanze wächst erst ;-)))

bin Long


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Lola2  
Lola2
Beiträge: 956
Registriert am: 29.06.2014


RE: ..zur WCM... und andere April 2015 :-)

#161 von Lola2 , 17.04.2015 19:46

http://www.wallstreet-online.de/diskussi...iskussionsforum

Die Veröffentlichungen zu Conwert/Deutsche Wohnen stelle ich hier jetzt nicht nochmal ein, denn die Aktionäre/User aus dem Ariva Forum haben das schon gemacht...


chrieb am 16.04.15 08:29:20
Beitrag Nr. 37.260 (49.575.188)
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.572.992 von Knacki65 am 15.04.15 20:50:54Warum die Conwerter wohl nicht zur Dt Wohnen wollten ?
Ja wo wollen sie nur hin :confused:


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schrieb am 16.04.15 08:51:47
Beitrag Nr. 37.261 (49.575.428)
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.575.188 von Kurierdienst am 16.04.15 08:29:20
WCM hat sich auf die Fahne geschrieben
Der Schwerpunkt der Unternehmensstrategie liegt auf dem Erwerb und der Bewirtschaftung von Gewerbeimmobilien, insbesondere Büro- und Einzelhandelsimmobilien an den großen Bürostandorten in Deutschland. Diese Objekte dienen dazu, langfristige und stabile Mieteinnahmen zu generieren.

Aber es steht auch:

Darüber hinaus sollen sich bietende Opportunitäten genutzt werden. Vor allem adressiert WCM die Segmente Core-plus und Value-add.

Ob sich das jedoch nur auf gewerbliche Immos bezieht???
Opportunitäten sind Chancen oder passende Gelegenheiten...

Ich bin gespannt ob da evtl was in Richtung conwert laufen wird... Denn der Karl hat da noch eine Rechnung offen. Ihm hat man ja seine Stimmen verwehrt :laugh:

"Wer mich verarschen will muss früher aufstehen" :D


Und hier mal die Definition zur WCM-Strategie:

Core-plus

Der Core-plus-Stil unterscheidet sich von reinen Core-Investments vor allem durch die Auswahl der Immobilien. Auch hier steht die Anlage in bereits bestehende und vermietete Immobilien im Vordergrund. Doch bei der Auswahl von Standorten kommen auch solche mit künftigem Entwicklungspotenzial in Betracht. Kurzfristige Mietvertragslaufzeiten werden gesucht, um bei Neuvermietungen durch die Steigerung der Mieterträge eine Wertschöpfung zu generieren. Zur Finanzierung wird bei der Core-plus-Strategie in moderatem Umfang auf den Leverageeffekt zurückgegriffen. Hierbei kommt Fremdkapital mit einem Anteil von mehr als 50 Prozent zum Einsatz.

Core-plus-Investitionen können einen Teil des Ertrages auch aus der Wertsteigerung entsprechender An- und Verkäufe der Objekte erzielen. Die Haltedauer liegt normalerweise in einem Bereich von unter zehn Jahren. Die erzielbaren Renditen liegen leicht über denen klassischer Core-Investments, wobei sich auch das Risiko des Investors erhöht darstellt.


Value-added

Als Value-added-Investitionen bezeichnet man das Investment in oft deutlich unterbewerte Märkte und Objekte. Ziel ist es, diese Immobilien z. B. durch Renovierung oder Revitalisierung und Mieterwechsel neu im Markt zu positionieren. Hierbei liegt das strategische Ziel der Investition weniger im Erzielen eines Cash-Flows, sondern in der Erzielung signifikanter Wertsteigerungen, die durch den Verkauf der Objekte nach erfolgreicher Umsetzung der Maßnahmen realisiert werden sollen. Als zusätzlicher Hebel zur Wertsteigerung wird ein hoher Fremdkapitalanteil (bis zu 70 Prozent) eingesetzt. Die angestrebte Haltedauer ist in jedem Fall kürzer als bei Core-Investments. Die Rendite bei Value-added-Strategien sollte deutlich über denen von Core- und Core-plus-Investments liegen. Allerdings besteht bei solchen Investments auch ein deutlich höheres Risiko.


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schrieb am 16.04.15 11:59:25
Beitrag Nr. 37.262 (49.577.705)
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.575.428 von Knacki65 am 16.04.15 08:51:47

Zitat von Knacki65Der Schwerpunkt der Unternehmensstrategie liegt auf dem Erwerb und der Bewirtschaftung von Gewerbeimmobilien, insbesondere Büro- und Einzelhandelsimmobilien an den großen Bürostandorten in Deutschland. Diese Objekte dienen dazu, langfristige und stabile Mieteinnahmen zu generieren.

Aber es steht auch:

Darüber hinaus sollen sich bietende Opportunitäten genutzt werden. Vor allem adressiert WCM die Segmente Core-plus und Value-add.

Ob sich das jedoch nur auf gewerbliche Immos bezieht???
Opportunitäten sind Chancen oder passende Gelegenheiten...

Ich bin gespannt ob da evtl was in Richtung conwert laufen wird... Denn der Karl hat da noch eine Rechnung offen. Ihm hat man ja seine Stimmen verwehrt :laugh:

"Wer mich verarschen will muss früher aufstehen" :D


Und hier mal die Definition zur WCM-Strategie:

Core-plus

Der Core-plus-Stil unterscheidet sich von reinen Core-Investments vor allem durch die Auswahl der Immobilien. Auch hier steht die Anlage in bereits bestehende und vermietete Immobilien im Vordergrund. Doch bei der Auswahl von Standorten kommen auch solche mit künftigem Entwicklungspotenzial in Betracht. Kurzfristige Mietvertragslaufzeiten werden gesucht, um bei Neuvermietungen durch die Steigerung der Mieterträge eine Wertschöpfung zu generieren. Zur Finanzierung wird bei der Core-plus-Strategie in moderatem Umfang auf den Leverageeffekt zurückgegriffen. Hierbei kommt Fremdkapital mit einem Anteil von mehr als 50 Prozent zum Einsatz.

Core-plus-Investitionen können einen Teil des Ertrages auch aus der Wertsteigerung entsprechender An- und Verkäufe der Objekte erzielen. Die Haltedauer liegt normalerweise in einem Bereich von unter zehn Jahren. Die erzielbaren Renditen liegen leicht über denen klassischer Core-Investments, wobei sich auch das Risiko des Investors erhöht darstellt.


Value-added

Als Value-added-Investitionen bezeichnet man das Investment in oft deutlich unterbewerte Märkte und Objekte. Ziel ist es, diese Immobilien z. B. durch Renovierung oder Revitalisierung und Mieterwechsel neu im Markt zu positionieren. Hierbei liegt das strategische Ziel der Investition weniger im Erzielen eines Cash-Flows, sondern in der Erzielung signifikanter Wertsteigerungen, die durch den Verkauf der Objekte nach erfolgreicher Umsetzung der Maßnahmen realisiert werden sollen. Als zusätzlicher Hebel zur Wertsteigerung wird ein hoher Fremdkapitalanteil (bis zu 70 Prozent) eingesetzt. Die angestrebte Haltedauer ist in jedem Fall kürzer als bei Core-Investments. Die Rendite bei Value-added-Strategien sollte deutlich über denen von Core- und Core-plus-Investments liegen. Allerdings besteht bei solchen Investments auch ein deutlich höheres Risiko.



WCM AG habe Ich früher mal für Kunden zu o.o78 eur gehandelt.
Somit ein hohen " Mehrwert" geschaffen.
Da war Sie sehr stark unterbewertet.
Nur m.m.
Lbg
GM.


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schrieb am 16.04.15 16:49:14
Beitrag Nr. 37.263 (49.580.996)
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.577.705 von geldmanager am 16.04.15 11:59:25

WCM AG habe Ich früher mal für Kunden zu o.o78 eur gehandelt.
Somit ein hohen " Mehrwert" geschaffen.
Da war Sie sehr stark unterbewertet.
Nur m.m.
Lbg
GM

.......................................

schrieb am 16.04.15 16:49:14
Beitrag Nr. 37.263 (49.580.996)
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.577.705 von geldmanager am 16.04.15 11:59:25

WCM AG habe Ich früher mal für Kunden zu o.o78 eur gehandelt.
Somit ein hohen " Mehrwert" geschaffen.
Da war Sie sehr stark unterbewertet.
Nur m.m.
Lbg
GM

tja, das muß so 2008/2009 gewesen sein, also schon reichlich zeit vergangen. danach war der kurs immer höher !

man darf die kapitalherabsetzung 2013 nicht vergessen, für 20 aktien gab es 1.

dann sieht der mehrwert schon ganz anders aus und die kunden müssen die aktien seit mehr als 6 jahren halten. da gab es wesendlich bessere anlagemöglichkeiten !


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schrieb am 16.04.15 18:23:42
Beitrag Nr. 37.264 (49.581.929)
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.580.996 von obekaer am 16.04.15 16:49:14

Zitat von obekaerWCM AG habe Ich früher mal für Kunden zu o.o78 eur gehandelt.
Somit ein hohen " Mehrwert" geschaffen.
Da war Sie sehr stark unterbewertet.
Nur m.m.
Lbg
GM

tja, das muß so 2008/2009 gewesen sein, also schon reichlich zeit vergangen. danach war der kurs immer höher !

man darf die kapitalherabsetzung 2013 nicht vergessen, für 20 aktien gab es 1.

dann sieht der mehrwert schon ganz anders aus und die kunden müssen die aktien seit mehr als 6 jahren halten. da gab es wesendlich bessere anlagemöglichkeiten !



Danke für deine angenehme Meinung :)
Da Ich mich auf Technische Gegenreaktion innerhalb einer Aktie spezilisiert habe, kommt für mich DVU Ag in Frage.
Natürlich ist sie noch heißer als WCM AG von damals.Lockt aber ab u an, mit Gewinnmitnahmen.Genau mein paart, dann komme Ich u kaufe weiter nach.
Wie damals zu den alen guten Zeiten ;)
Machst gut, wir sehen uns bestimmt noch ein zeites mal wieder :)
Muss ja jeder für sich selber wissen.
Nur m.m.
Lbg
GM.


.....................................


schrieb am 16.04.15 23:27:51
Beitrag Nr. 37.265 (49.584.146)
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.581.929 von geldmanager am 16.04.15 18:23:42

Zitat von geldmanager

Zitat von obekaerWCM AG habe Ich früher mal für Kunden zu o.o78 eur gehandelt.
Somit ein hohen " Mehrwert" geschaffen.
Da war Sie sehr stark unterbewertet.
Nur m.m.
Lbg
GM

tja, das muß so 2008/2009 gewesen sein, also schon reichlich zeit vergangen. danach war der kurs immer höher !

man darf die kapitalherabsetzung 2013 nicht vergessen, für 20 aktien gab es 1.

dann sieht der mehrwert schon ganz anders aus und die kunden müssen die aktien seit mehr als 6 jahren halten. da gab es wesendlich bessere anlagemöglichkeiten !



Danke für deine angenehme Meinung :)
Da Ich mich auf Technische Gegenreaktion innerhalb einer Aktie spezilisiert habe, kommt für mich DVU Ag in Frage.
Natürlich ist sie noch heißer als WCM AG von damals.Lockt aber ab u an, mit Gewinnmitnahmen.Genau mein paart, dann komme Ich u kaufe weiter nach.
Wie damals zu den alen guten Zeiten ;)
Machst gut, wir sehen uns bestimmt noch ein zeites mal wieder :)
Muss ja jeder für sich selber wissen.
Nur m.m.
Lbg
GM.



ja nee, ist klar.
ich habe mich auf gegeneaktionen aufgrund von veränderungen der situationen in der jeweiligen ag spezializiert. sprich: technik ist mir vlöllig egal, ich schaue mir lieber die fakten an.

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schrieb am 17.04.15 10:21:21
Beitrag Nr. 37.266 (49.586.237)
Geschäftsjahr 2014
WCM Beteiligungs- und Grundbesitz-AG: WCM Beteiligungs- und Grundbesitz-AG berichtet über das Geschäftsjahr 2014


WCM Beteiligungs- und Grundbesitz-AG / Schlagwort(e): Jahresergebnis

2015-04-17 / 10:12



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WCM Beteiligungs- und Grundbesitz-AG berichtet über das Geschäftsjahr 2014

Frankfurt, 17. April 2015 - Die WCM Beteiligungs- und Grundbesitz-AG (WCM AG, ISIN: DE000A1X3X33) hat im Geschäftsjahr 2014 erfolgreich die Weichen für die Zukunft gestellt und die operative Tätigkeit als Immobiliengesellschaft aufgenommen. Bereits im Dezember 2014 konnte ein erstes Gewerbeimmobilienportfolio erworben werden. Durch eine Barkapitalerhöhung, die vollständig platziert wurde, sowie eine Sachkapitalerhöhung gelang es der Gesellschaft Ende 2014, ihr Kapital deutlich zu erhöhen.

Der nach IFRS aufgestellte Konzernabschluss 2014 war noch wesentlich von den Vorbereitungen für den Neustart geprägt. Im Vergleich zum Vorjahr drehte das Eigenkapital von EUR minus 2,1 Mio. Ende 2013 auf EUR plus 31,8 Mio. zum Ultimo 2014. Zugleich wurden in der Bilanz 2014 erstmals wieder als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien in Höhe von EUR 17,4 Mio. ausgewiesen. Infolge eines positiven Steuereffekts drehte das Konzernergebnis von EUR minus 0,5 Mio. Ende 2013 auf EUR plus 1,2 Mio. zum Ultimo 2014, wobei im abgelaufenen Geschäftsjahr noch keine Mieteinnahmen zu verzeichnen waren.

Pressekontakt:
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Axel Mühlhaus/ Dr. Sönke Knop
069-905505-51
wcm@edicto.de



http://www.dgap.de/dgap/News/corporate/w...5&newsID=860667


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schrieb am 17.04.15 11:43:14
Beitrag Nr. 37.267 (49.587.089)
Ziele Strategien Eigenkapitalquote 77%
Ziele und Strategien

Ziel der Gesellschaft ist es, mehrere Beteiligungen zu erwerben, die vorrangig Immobilien in Deutschland halten. Dabei soll ein Teil der Kaufpreis durch die Ausgabe von eigenen Aktien oder durch Barkapitalerhöhungen bezahlt werden, was die Fremdfinanzierung verringert. Dadurch wird die Kapitalstärke der WCM AG nachhaltig erhöht. Die Bewirtschaftung der Immobilien wird unter Ausnutzung der Synergieeffekte rationalisiert. Im Einzelfall ist beabsichtigt, auch die Projektentwicklung durchzuführen. Dieses Ziel ist im Berichtszeitraum durch zwei Transaktionen umgesetzt worden. Die Gesellschaft hat im Dezember 2014 zum einen Verträge zum Erwerb von Mehrheitsbeteiligungen an drei Kapitalgesellschaften abgeschlossen, die jeweils Büroimmobilien halten, und zum anderen eine Mehrheitsbeteiligung an einer Kommanditgesellschaft erworben, die eine Industrieimmobilie hält.
Die dabei verfolgte Strategie besteht darin, Objekte in guten Lagen mit bonitätsstarken Mietern zu identifizieren, die zu einem günstigen Preis erworben werden können – nach Möglichkeit in Form von „share deals“, um die Belastung mit Grunderwerbsteuer zu minimieren.

Bei einer Eigenkapitalquote von 77% beträgt das Eigenkapital TEUR 28.448


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schrieb am 17.04.15 11:44:09
Beitrag Nr. 37.268 (49.587.104)
Geschäftsjahr 2015
Die Gesellschaft plant, im Geschäftsjahr 2015 weitere Beteiligungen an Immobiliengesellschafen zu erwerben bzw. vereinbaren. Die Kaufpreise sollen teilweise in bar gezahlt werden; der Rest wird fremdfinanziert. Zur Begleichung der Barkaufpreise sind Barkapitalerhöhungen geplant. Anschließend werden unter Berücksichtigung der rechtlichen und steuerlichen Situation der erworbenen Gesellschaften Ergebnis- und Gewinnabführungsverträge abgeschlossen.

Für das Geschäftsjahr 2015 erwartet der Vorstand aus den erworbenen Beteiligungen
Ergebnisbeiträge, die die Kosten der WCM AG ausgleichen, um im Ergebnis einen
geringen Jahresüberschuss zu erzielen. Die Gesellschaft verfügt über steuerliche Verlustvorträge per 31. Dezember 2013 in Höhe von EUR 250,2 Mio (Gewerbesteuer) bzw. EUR 272,1 Mio (Körperschaftsteuer).

Die ab 2016 zu erwartenden steuerbaren Überschüsse können unter Berücksichtigung der Mindestbesteuerung mit diesen Verlustvorträgen verrechnet werden und mindern so die steuerliche Belastung der Gesellschaft.
Die Gesellschaft verfügt darüber hinaus über ein steuerliches Einlagekonto mit einem
Betrag von EUR 1.290,4 Mio. Dies ermöglicht es, zukünftige Ausschüttungen an die
Aktionäre ohne Abzug von Quellensteuern vorzunehmen.



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schrieb am 17.04.15 14:11:15
Beitrag Nr. 37.269 (49.588.832)
Interessant, wie eine inhaltsleere Meldung den Kurs beflügelt, wenn der DAX 2% im Minus ist.


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schrieb am 17.04.15 14:26:05
Beitrag Nr. 37.270 (49.588.988)
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.588.832 von JoffreyBaratheon am 17.04.15 14:11:15genau das habe ich auch gedacht. Selbst der GB beinhaltet keine großen Neuigkeiten. Alles schon bekannt und der Kurs steigt unter recht ordentlichen Umsätzen.


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schrieb am 17.04.15 14:33:24
Beitrag Nr. 37.271 (49.589.066)
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.584.146 von obekaer am 16.04.15 23:27:51Wenn das deine Fakten sind, dann ist es ja auch gut so.
Nein der Dax Gesammtmarkt wird nun immer mehr gemolken.
Technisch gesehen steigen dann nur sehr wenige " OutAktien" die entweder keiner kaufen will, oder keiner kaufen kann.
Also mit meiner De Beamtenvorsorge liege Ich da schon ganz richtig.
Dir ein schönes Wochenende :)
Nur m.m.
Lbg
GM.


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schrieb am 17.04.15 14:44:20
Beitrag Nr. 37.272 (49.589.222)
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.588.988 von wiknam am 17.04.15 14:26:05Eindrucksvoll aber wieder die Auflistung der Verlustvorträge. Und das insgesamt schlüssige Konzept.

Praktisch eine Börsenhülle mit Steuervorteilen, die bis in alle Ewigkeiten ausreichen. Und nun den Turbo zündet ... :lick:

Wenn der Kurs halbwegs hält bis 17.36 Uhr (Xetra Schluss), dann erreiche ich diese Woche sogar fast wieder ein Alltime High, obwohl ich natürlich in anderen Werten auch böse Einbrüche habe ... :)



...--------------------

schrieb am 17.04.15 15:39:49
Beitrag Nr. 37.273 (49.589.777)
Schön zu sehen wie die Aktie vom Markt langsam entdeckt wird. :cool:
Die Stimmung im Board ist noch zwiespältig, ein gute Zeichen für weiter steigende Kurse.
Heute auch mein bester Depotwert (neben Hammer Metalls) :)


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schrieb am 17.04.15 16:15:44
Beitrag Nr. 37.274 (49.590.146)
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.589.222 von walker333 am 17.04.15 14:44:20

Zitat von walker333Eindrucksvoll aber wieder die Auflistung der Verlustvorträge. Und das insgesamt schlüssige Konzept.

Praktisch eine Börsenhülle mit Steuervorteilen, die bis in alle Ewigkeiten ausreichen. Und nun den Turbo zündet ... :lick:

Wenn der Kurs halbwegs hält bis 17.36 Uhr (Xetra Schluss), dann erreiche ich diese Woche sogar fast wieder ein Alltime High, obwohl ich natürlich in anderen Werten auch böse Einbrüche habe ... :)

...............................................

...besser als eine börsenhülle, finde ich. 2014 wurde gewinn gemacht, auch wenn es steuerliche gründe hatte. 2015 werden alle kosten durch die bereits erworbenen immos gedeckt und ein kleiner gewinn bleiben.
irgendwie hört sich das alles sehr gut an, bin gespannt, wie es weitergeht.

..................................

Lola2  
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RE: ..zur WCM... und andere April 2015 :-)

#162 von Lola2 , 18.04.2015 14:33

http://www.ariva.de/forum/Der-grosse-Bel...M-458362#bottom

..Beitrag der von einem User oder Aktionär im Ariva-Forum eingestellt wurde.



Barkapitalerhöhungen

18.4.2015...10:12 #448
Sogar mehrere und die Aktie steigt???!!!!???

Lola2  
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RE: ..zur WCM... und andere April 2015 :-)

#163 von Lola2 , 18.04.2015 14:43

http://www.wallstreet-online.de/diskussi...neuster_beitrag

Auf Wallstreet online gehen die Diskussionen jetzt weiter und der Kursverlauf wird beobachtet und diskutiert...

Blogger]
schrieb am 18.04.15 11:19:47
Beitrag Nr. 37.276 (49.594.112)
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.590.146 von obekaer am 17.04.15 16:15:44

Zitat von obekaer

Zitat von walker333Eindrucksvoll aber wieder die Auflistung der Verlustvorträge. Und das insgesamt schlüssige Konzept.

Praktisch eine Börsenhülle mit Steuervorteilen, die bis in alle Ewigkeiten ausreichen. Und nun den Turbo zündet ... :lick:

Wenn der Kurs halbwegs hält bis 17.36 Uhr (Xetra Schluss), dann erreiche ich diese Woche sogar fast wieder ein Alltime High, obwohl ich natürlich in anderen Werten auch böse Einbrüche habe ... :)



besser als eine börsenhülle, finde ich. 2014 wurde gewinn gemacht, auch wenn es steuerliche gründe hatte. 2015 werden alle kosten durch die bereits erworbenen immos gedeckt und ein kleiner gewinn bleiben.
irgendwie hört sich das alles sehr gut an, bin gespannt, wie es weitergeht.
...Ende der Zitate


Ich finde es gut, wenn lieber solide und nachhaltig ein Portfolio aufgebaut wird und nicht durch falsche Hektik nur Schnellschüsse, um den Kurs zu treiben. Denn dann geht die Luft auch ganz schnell wieder raus.

Klar ist, dass WCM immer wieder Kapitalerhöhungen durchführen werden wird, um die Käufe (und ggf. Übernahmen) stemmen zu können. Aber das sollte kein Problem sein, solange durch die KEs Mehrwert geschaffen wird. Der Aktienkurs ist seit der letzten KE zumindest um satte 40% angestiegen - die hat sich für die Anleger zumindest schon mal gelohnt. Und macht Lust auf Mehr...


Lola2  
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zuletzt bearbeitet 18.04.2015 | Top

RE: ..zur WCM... und andere April 2015 :-)

#164 von Lola2 , 19.04.2015 13:16

http://www.wallstreet-online.de/diskussi...neuster_beitrag

Auf Wallstreet online gingen die Diskussionen wie folgt weiter und es bleibt spannend:

Zitat
schrieb am 18.04.15 11:19:47
Beitrag Nr. 37.276 (49.594.112)
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.590.146 von obekaer am 17.04.15 16:15:44

Zitat von obekaer

Zitat von walker333Eindrucksvoll aber wieder die Auflistung der Verlustvorträge. Und das insgesamt schlüssige Konzept.

Praktisch eine Börsenhülle mit Steuervorteilen, die bis in alle Ewigkeiten ausreichen. Und nun den Turbo zündet ... :lick:

Wenn der Kurs halbwegs hält bis 17.36 Uhr (Xetra Schluss), dann erreiche ich diese Woche sogar fast wieder ein Alltime High, obwohl ich natürlich in anderen Werten auch böse Einbrüche habe ... :)


Antwort zum 1.Zitat:
besser als eine börsenhülle, finde ich. 2014 wurde gewinn gemacht, auch wenn es steuerliche gründe hatte. 2015 werden alle kosten durch die bereits erworbenen immos gedeckt und ein kleiner gewinn bleiben.
irgendwie hört sich das alles sehr gut an, bin gespannt, wie es weitergeht.


Antwort:
Ich finde es gut, wenn lieber solide und nachhaltig ein Portfolio aufgebaut wird und nicht durch falsche Hektik nur Schnellschüsse, um den Kurs zu treiben. Denn dann geht die Luft auch ganz schnell wieder raus.

Klar ist, dass WCM immer wieder Kapitalerhöhungen durchführen werden wird, um die Käufe (und ggf. Übernahmen) stemmen zu können. Aber das sollte kein Problem sein, solange durch die KEs Mehrwert geschaffen wird. Der Aktienkurs ist seit der letzten KE zumindest um satte 40% angestiegen - die hat sich für die Anleger zumindest schon mal gelohnt. Und macht Lust auf Mehr...


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Zitat von kleinerkarlWer lesen kann ist klar im Vorteil. Das Angebot ist sauber und durchdacht. Zudem geht es hier in erster Linie um die Reputation einer angesehenen Familie. Diese Reputation ist unweigerlich mit steigenden Kursen verbunden. Schon die "alte" WCM hatte die Börsenwelt immer wieder positiv überrascht. Nur selten bekommt man eine solche Chance 2 x im Leben :)

Antwort:
Diese Posting bezieht sich auf die 1. Kapitalerhöhung im Dezember 2014.
Was danach kam, war nicht so berauschend. Der Kurs ging bis auf ca. 1,40
zurück, was für mich damals unverständlich war, denn vor der KE war der
Kurs bei ca. 2 Euro. Ich schätze mal, dass die meisten über 2 Euro pro
WCM-Aktie bezahlt haben, die sie schon über Jahre im Depot haben. Sollte
diese Anleger die KE für 1,30 mitgemacht haben, so dürfte der Gewinn trotzdem bis dato sehr bescheiden ausfallen sein. Ein Kurs von ca. 2 Euro war damals vor der Kapitalherabsetzung dann bei 0,10 Euro. Wer ist damals zu 0,10 Euro eingestiegen?
Damals war es wirklich noch eine sog. Mantelspekulation, zumal die AG noch
in Insolvenz war. Ich kann nur hoffen, dass die nächste KE bei Kursen so um
2,70 erfolgt, damit noch ein Puffer nach unten vorhanden ist, denn der Kurs-
verlauf bei der ersten KE war mehr als bescheiden.

Eine 2. Chance im Leben sieht da anders aus.


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Zitat von sausundbraus

Zitat von kleinerkarl Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Das Angebot ist sauber und durchdacht. Zudem geht es hier in erster Linie um die Reputation einer angesehenen Familie. Diese Reputation ist unweigerlich mit steigenden Kursen verbunden. Schon die "alte" WCM hatte die Börsenwelt immer wieder positiv überrascht. Nur selten bekommt man eine solche Chance 2 x im Leben :)


Diese Posting bezieht sich auf die 1. Kapitalerhöhung im Dezember 2014.
Was danach kam, war nicht so berauschend. Der Kurs ging bis auf ca. 1,40
zurück, was für mich damals unverständlich war, denn vor der KE war der
Kurs bei ca. 2 Euro. Ich schätze mal, dass die meisten über 2 Euro pro
WCM-Aktie bezahlt haben, die sie schon über Jahre im Depot haben. Sollte
diese Anleger die KE für 1,30 mitgemacht haben, so dürfte der Gewinn trotzdem bis dato sehr bescheiden ausfallen sein. Ein Kurs von ca. 2 Euro war damals vor der Kapitalherabsetzung dann bei 0,10 Euro. Wer ist damals zu 0,10 Euro eingestiegen?
Damals war es wirklich noch eine sog. Mantelspekulation, zumal die AG noch
in Insolvenz war. Ich kann nur hoffen, dass die nächste KE bei Kursen so um
2,70 erfolgt, damit noch ein Puffer nach unten vorhanden ist, denn der Kurs-
verlauf bei der ersten KE war mehr als bescheiden.

Eine 2. Chance im Leben sieht da anders aus.


Antwort:
Wer sagt denn, dass man nur seine Bezugsrechte ausüben konnte? Man konnte auch Bezugsrechte hinzukaufen und/oder über die Börse bei Kursen um 1,40 EUR nachkaufen. Und in dieser Phase schwankte der Kurs mehrere Wochen zwischen 1,40 und 1,50 EUR - Zeit genug für jeden, günstig einzusteigen.

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RE: ..zur WCM... und andere Mai 2015 :-)

#165 von Lola2 , 22.05.2015 10:44


...ich bin leider etwas aus dem Rhythmus gekommen aber ich glaube, dass Interessierte die Beiträge aus der Zeit v. 19.4. - 20.5.in den Foren Ariva und Wallstreet online selbst gelesen haben.

Auf Ariva habe ich heute einen sehr interessanten Beitrag gelesen, den i ch hier einfüge.

http://www.ariva.de/forum/Der-grosse-Bel...M-458362#bottom


Dauer-Verpackung ;-)

08:13 #852

Steuer fehlt dauerhaft

Dass sich die Verpackung von Immobilien in einen Gesellschaftsmantel bereits bei kleineren Transaktionen rechnet, zeigte vergangenes Jahr die Frankfurter WCM Beteiligungs- und Grundbesitz. Sie erwarb über Anteilskäufe an Objektgesellschaften vier Gewerbeimmobilien in Bonn, Bremerhaven, Düsseldorf und Frankfurt im Gesamtwert von 80,9 Millionen Euro.

Zwar muss bei einem Share Deal der Verkäufer die Kosten für die Gründung der Gesellschaft tragen. "Dies wird aber durch einen höheren Verkaufspreis wett gemacht", sagt Schmidt. "Käufer zahlen in Share Deals höhere Preise für Gewerbeimmobilien, weil die Grunderwerbsteuer entfällt." Jede Anhebung der Fiskalabgabe mache daher Immobilien im Gesellschaftsmantel ein Stück wertvoller - und bringe damit zugleich die Länder bei immer mehr Immobilientransaktionen der Profiinvestoren um jede Steuereinnahme.

Prekär für die öffentlichen Kassen: "Ihnen entgeht bei einem Share Deal nicht nur einmalig die Grunderwerbsteuer", sagt Aengevelt. "Ist eine Immobilie erst einmal in einen Gesellschaftsmantel eingebracht, bleibt sie auch künftig darin verpackt." Bei jedem weiteren Verkauf könne deshalb ebenfalls keine Grunderwerbsteuer erhoben werden.


http://www.manager-magazin.de/immobilien...-1013092-2.html

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