Kraftwerk Farge (Quelle: wikipedia)

Vorbilder für die Nutzung des BWK-Geländes?

#1 von Lola , 26.04.2013 23:24

http://blumenthal-zeitung.blogspot.de/20...bwkgelande.html

Mit großem Interesse habe ich diesen Beitrag von "Skeptulant" gelesen und würde mir wünschen, dass viele Blumenthaler Bürger sich die Zeit nehmen um diese Arbeit zu lesen.

Vielleicht können dann auch die Kommunalpolitiker und ihre Kollegen aus Bremen mal ihren "Tunnelblick" überdenken und einfach mal nach Delmenhorst, Hannover und Augsburg schauen was sich aus einem Kleinod wie das BWK-Gelände alles machen läßt
um den Wert dieses " Filetstücks" zu erhalten und zu steigern.

Mit Lärm und Schmutz ganz sicher nicht.

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RE: Nutzung des BWK-Geländes will klug geplant werden!

#2 von Lola , 15.05.2013 18:06

http://www.weser-kurier.de/bremen/wirtsc...rid,570732.html
Zitat
Weserwind fehlen Anschlussaufträge - 15.05.2013 - 1 Kommentar
Offshore-Zulieferer in der Krise
Von Jörn Seidel

Bremerhaven. Die Situation in der Offshore-Windkraft-Branche wird zunehmend problematischer. Jetzt kündigte die Firma Weserwind in Bremerhaven an, Verträge von Leiharbeitskräften in absehbarer Zeit zu kündigen.
Zitat Ende



Es besteht somit auch keine Notwendigkeit auf dem BWK-Gelände die Produktion von Windkraftanlagen zu planen,
wie von Herrn Holsten/SPD vorgeschlagen oder gefordert wurde. Kann man im nachfolgenden Link lesen.

http://www.reinerholsten.de/index.php?op...resse&Itemid=14

http://juwiswelt.blogspot.de/2013_01_01_archive.html

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RE: Nutzung des BWK-Geländes will klug geplant werden!

#3 von Lola , 16.05.2013 08:59

http://www.wab.net/images/stories/PDF/br...utsch_final.pdf

..eine interessante Broschüre und da kann man sich als Bürger selbst eine Meinung bilden ob hier das BWK-Gelände tatsächlich richtig gewesen wäre..

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Es geht auch anders

#4 von Reinhard , 12.07.2014 13:46

Im Zuge des sektoralen Strukturwandels und der Globalisierung haben zahlreiche Orte große Arbeitgeber verloren, was den Arbeitsmarkt und die gesamte lokale Wirtschaft erheblich belastet hat.

Die Städte und Gemeinden mussten in dieser Situation nach neuen Konzepten für ihre weitere Entwicklung suchen und nicht zuletzt auch über die ungenutzten Immobilien des insolventen Unternehmens entscheiden.

Dabei haben die Orte unterschiedliche Wege eingeschlagen, die nicht alle gleich erfolgreich sind. Ein allgemein als positiv angesehenes Beispiel ist die Gemeinde Lauenau im niedersächsischen Kreis Schaumburg.

Dieser kleine Ort war lange Zeit als Zentrum der deutschen Stuhlmöbelherstellung bekannt, sodass fast jeder Deutsche einen mehr oder weniger erfreulichen Bezug zur Heimat seiner schulischen Sitzmöbel besitzt.

Die Firma Casala hat hier bis 1995 vor allem Stuhlmöbel für Schulen hergestellt und in ihren besten Zeiten über 1.300 Mitarbeiter beschäftigt. Damit war die Pleite für den Ort Lauenau, der heute 4.000 Einwohner besitzt, ähnlich gravierend wie der der Bremer Woll-Kämmerei für Blumenthal.

Bei der Neunutzung der unbebauten Grundstücke und vorhandenen Gebäude ist man dann jedoch andere Wege gegangen, denn in Lauenau ist niemand auf die Idee gekommen, mitten im Ort ein Kraftwerk, Anlagen zur Aufbereitung von Sondermüll und neue Industriebetriebe haben zu wollen, die lärmen und stinken.

Stattdessen gab es hier ein klares Konzept, einen engagierten kompetenten Macher in der Verwaltung und ein gutes Zusammenspiel mit den lokalen Unternehmern und Vereinen.
Dadurch ist inzwischen ein vielseitig genutzter Gewerbepark entstanden, in dem es keine Leerstände gibt.



Einen groben Überblick bietet der Lageplan, für den man eine größere Version samt ausführlicher Beschreibung hier findet.

In den beiden Kesselhäusern befinden sich u. a. eine Yoga-Schule, ein Fitnessstudio, eine Tanzschule, eine Naturheilpraxis, ein Friseur, ein Grafikstudio und ein spanisches Restaurant, das auch Sitzplätze auf der Plaza anbieten kann.



Auch baulich wird das Atelier von Susann Karsthoff und Thomas Ritter besonders hervorgehoben.



Diese Räume nutzt der Künstler auch für ein umfangreiches Kulturprogramm



Am ehemaligen Haupteingang findet man u.a. eine Polizeistation und eine Einrichtung der Altenpflege.



In den Gebäuden an den Innenhöfen befinden sich verschiedene gewerbliche Nutzungen aus den Bereichen Großhandel, Elektronik und Spezialverpackungen sowie die Kunstetage Lauenau und das Atelier einer weiteren Künstlerin.



Die heutige Schokoladenseite der ehemaligen Casala-Gebäude ist eine Plaza, wo man in zwei Restaurants speisen und in einer Eisdiele die sonnigen Tage genießen kann. Über den gastronomischen Betrieben findet man Wohnungen und diverse Praxisräume.



Statt auf Sägespäne blicken die Gäste und Bewohner heute auf Oliven und Palmen.



Doch damit ist es immer noch nicht genug. Weitere auch über die Ortsgrenzen hinweg bekannte Einrichtungen in den alten Casala-Mauern sind eine Veranstaltungs- und ein eine Eishalle.



Bei diesem breiten Angebot an Arbeitsplätzen, Dienstleistungen, Freizeiteinrichtungen und Wohnungen dürfte kaum jemand einer guten alten Zeit mit einer großen Möbelfabrik nachtrauern. Man hat hier eben ein Konzept für die Gegenwart und die Zukunft umgesetzt.


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RE: Es geht auch anders

#5 von Lola2 , 12.07.2014 14:55

...wenn man hier die Bilder mal vergleicht "Marktplatz" Blumenthal und der einladende Platz in Lauenau, dann kann man das einfach nicht verstehen.

Heute Vormittag war der "Marktplatz" in Blumenthal menschenleer und es hatte nichts damit zu tun, dass die Einweihung des Bolzplatzes auf der Bahrsplate gefeiert wurde.
An einem ganz normalen Wochentag in der vergangenen Woche vormittags hatte ich noch Zeit, weil mein Termin etwas später war und da bin ich dann mal über den "Marktplatz" geschlendert. Ich hatte ihn ganz für mich allein. Ein Brunnen der nicht funktioniert und das Unkraut zwischen den Steinen breitet sich immer weiter aus. Der Ortskern macht auf mic h eher den Eindruck einer "Geisterstadt" in der nur noch "ausgewohnt" werden darf, als einen Ortskern den man beleben will.

Warum funktioniert das in anderen Städten?

Kann Bremen nicht oder will Bremen überhaupt nicht, das Blumenthal attraktiver gestaltet wird?
Wie will man das BWK-Gelände für Investoren attraktiv machen, wenn hier die Tristesse allgegenwärtig ist? In der Literatur steht der Begriff für Traurigkeit, Eintönigkeit, wenig einladend und genau das trifft auf Blumenthal zu. Hat es noch keiner der Verantwortlichen gemerkt?

Man muss nur mal nach Schwanewede fahren wie hübsch dieser Platz durch Blumenarrangements und Pflanzkübel gestaltet wurde, aber in Blumenthal herrscht Resignation, fast so wie bei jemandem der nur noch von einem völlig angeschlagenen Porzellanteller ißt und den Kaffe aus einer Tasse trinkt an der der Henkel schon vor langer Zeit abgebrochen ist.

Das ist Resignation und Aufgabe pur!

Was ist aus dem Projekt "essbare Stadt" geworden? In der Versenkung verschwunden?

Auf dem BWK-Gelände ist soviel ungepflegtes Brachland, das man bearbeiten kann. Man muss dort kein Gemüse anpflanzen, wegen der Schadstoffverbrennungsanlage, aber mit etwas Fantasie läßt sich dieses Projekt auch dort an etlichen Stellen umsetzen.

Man muss nur wollen!


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"M-Projekt baut Arkadenhäuser aus"

#6 von Lola2 , 21.01.2015 21:42

http://www.weser-kurier.de/autoren_autor..._autid,146.html

Titat

Artikel von Jürgen Theiner
Privater Investor übernimmt Vorhaben auf dem BWK-Gelände von der öffentlichen Hand
M-Projekt baut Arkadenhäuser aus
Untitled document

Blumenthal. Die Firma M-Projekt des Immobilienunternehmers Olaf Mosel wird die beiden denkmalgeschützten Arkadenhäuser an der Landrat-Christians-Straße für eine neue Nutzung herrichten. Mosel hat die Gebäude von der Wirtschaftsförderung Bremen (WFB) ...
Zitat Ende

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"Straßennamen für BWK-Gelände"

#7 von Lola2 , 21.01.2015 22:03

Die Norddeutsche v. 21.1.2015 unter Nachrichten in Kürze

"Zur öffentlichen Sitzung des Ausschusses Bau, Verkehr, Stadtentwicklung und Umwelt treffen sich die Beiratsmitglieder des Ortsamtes Blumenthal am Montag , 26. Januar , ab 18.30 Uhr in der Begegnungsstätte "Glücklichen Gartenfreunde"an der Cranzer Straße . Auf der Tagesordnung steht unter anderem die gem,einsame Beratung mit dem Förderverein Kämmereimuseum Blumenthal zur Straßenbenennung im neuen Gewerbegebiet auf dem BWK-Gelände."



..da kann man als Bürger nur hoffen, dass die "Bürgervertreter" im Fokus haben, dass es sich bei der BWK um einen ehemaligen Weltkonzern handelt und die Straßennamen sollten einen unbedingten Bezug zu diesem Unternamen haben.

Man sollte unbedingt davon Abstand nehmen, die Straßen auf dem BWK-Gelände nach ehemaligen Kommunalpolitikern zu benennen.

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Eine Chance auch für die BWK-Gebäude?

#8 von Reinhard , 14.03.2015 10:54

Eine Chance auch für die BWK-Gebäude?


Unter der Überschrift „Ran an den Fördertopf“ berichtet heute die Regionalzeitung „Schaumburger Nachrichten“ von einer guten Gelegenheit, um Fördergelder für denkmalgechützte Gebäude zu erhalten. Dabei hat das Bauamt der Kreisstadt Stadthagen in Erfahrung gebracht, das gegenwärtig „ziemlich viele Fördermittel zur Verfügung stehen.“

Könnte das nicht auch eine Chance für die BWK-Gebäude an der Historischen Achse sein?

Durch dieses Programm für Gebiete des Städtebaulichen Denkmalschutzes sollten ursprünglich die historischen Stadtkerne von Städten und Stadtteilen mit siedlungsgeschichtlicher und denkmalpflegerischer Bedeutung in den neuen Bundesländern restauriert werden. Diese Aufgabe ist bekanntlich weitgehend abgeschlossen, was die gegenwärtige Finanzausstattung des Programms erklären kann.

Es werden jedoch neben dem Stadtkern auch Vorortkerne aus der Gründerzeit gefördert, also der Zeit, als die Backsteingebäude der BWK größtenteils entstanden sind.

Da sich das Programm nicht auf kleinere Quartiere oder Platz- und Straßenräume bezieht, könnte man in einem Antrag an eine Ergänzung durch Wohngebäude in alten Zentrum Blumenthals denken, die mit dem Bau der BWK entstanden sind.

Durch eine erfolgreiche Beteiligung ließen sich möglicherweise wichtige Teile Blumenthals architektonisch aufwerten und damit leichter verkaufen oder vermieten. Auch könnte ein Kulturzentrum mit einem BWK-Museum Bremen dann finanziell leichter fallen.

Einzelheiten zum Förderprogramm findet man auf einer speziellen Webseite.

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RE: Eine Chance auch für die BWK-Gebäude?

#9 von Lola2 , 14.03.2015 14:44

..gestern am 13.3.2015 fand eine Veranstaltung in Farge stand.
Eingeladen hatte das Orga-Team und FB-Gruppen-Gründer "Bremen Nord-Das geht uns alle an" Christian Milpacher.

Neben den Gästen Mitarbeiter der Akademie Kannenberg, Flüchtlingsheim -Leiterin Frau de Gast und Ortsamtsleiter Peter Nowack war auch Herr Rainer Imholze vom Bauamt anwesend.

Herr Imholze hat den anwesenden Bürgern schonungslos mitgeteilt, dass Bürgerengagement für das alte Zentrum Blumenthal sozusagen lebensnotwendig sei. Wer verhindern möchte, dass die Immobilien unverkäuflich werden, der muss offen für Neuerungen sein.

Dieser Hinweis mit den Fördergeldern zur Sanierung der alten Backsteinhäuser das wäre so ein Hinweis für das "Sanierungsteam -Blumenthal" und ich verweise mal auf den Beitrag von Reinhard Nr. 8 von heute (14.3.2015), denn die Häuser der George-Alb recht-Straße sind mit der BWK und Blumenthal untrennbar verbunden


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zuletzt bearbeitet 14.03.2015 | Top

"Durchstarten auf dem BWK-Gelände"

#10 von Lola , 10.12.2016 08:02

http://www.weser-kurier.de/region/die-no...id,1511989.html

Zitat

Firmengründer von „Brige“ setzen auf die Reinigung von Industrie-Förderketten
Durchstarten auf dem BWK-Gelände

Kristina Bumb 10.12.2016 0 Kommentare

Blumenthal. Im BWK-Gewerbegebiet tut sich etwas. Vor Kurzem eröffnete dort eine junge Firma ihre Betriebsstätte, die Brige GmbH. Das Start-up hat eine ebenso einfache wie clevere Idee realisiert: die Nassreinigung mit daran anschließender Trocknung von Förderketten bei laufender, industrieller Produktion. Die beiden Firmengründer haben damit eine Marktlücke aufgetan.
Zitat Ende

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Existenzgründungen ...vielleicht auf dem BWK-Gelände?

#11 von Lola , 10.12.2016 08:11

http://www.existenzgruender.de/DE/Home/inhalt.html

...............Die -Neue- Gründerzeit......

vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Der o.a. Link informiert über Möglichkeiten der Förderung von Existenzgründern und Finanzierung.

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"Finanzsenatorin Karoline Linnert läßt sich von der Wirtschaftsförderung die Fortschritte im BWK-Gebiet zeigen"
B-Plan 1288 (BWK-Gelände) in der Diskussion

Burg Blomendal (Quelle: wikipedia)
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