Kraftwerk Farge (Quelle: wikipedia)

Rathaus-Arbeitskreis Bremen-Nord

#1 von Lola , 06.04.2013 12:17

http://www.weser-kurier.de/region/zeitun...rid,540539.html

Zitat
- 06.04.2013
Rathaus-Arbeitskreis informiert auf Brenor
Von Jla

Bremen-Nord. Der von Bürgermeister Jens Böhrnsen ins Leben gerufene Rathaus-Arbeitskreis Bremen-Nord beteiligt sich an der Messe Brenor. Diese findet am kommenden Wochenende, 13. und 14. April, in Blumenthal statt.
Zitat Ende

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RE: Rathaus-Arbeitskreis Bremen-Nord

#2 von Lola , 03.07.2013 14:07

http://www.das-blv.de/front_content.php?idcat=31&idart=935

Zitat
„Schwung in die Sache gebracht“

Rathaus-Arbeitskreis nimmt sich der Entwicklung Bremen-Nords an

Bremen-Nord (PRE) – Zum sechsten Mal hat in der vergangenen Woche der Rathaus-Arbeitskreis Bremen-Nord getagt. Seit 2011 besteht das von Bürgermeister Jens Böhrnsen einberufene Gremium, das die Entwicklung der Region begleiten und mitbestimmen soll. Bis auf einzelne Ergebnispräsentationen ist bisher wenig über die Arbeit des Kreises an die Öffentlichkeit gekommen.
Zitat Ende

Weiter geht es auf Seite 3 mit der Fortsetzung
"Schwung in die Sache gebracht" .........

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Der Schwung der Schnecke

#3 von Reinhard , 08.07.2013 09:05

Der Schwung der Schnecke

Spätestens mit der Insolvenz der Bremer Vulkan AG wurde deutlich sichtbar, dass der Bremer Norden vom sektoralen Strukturwandel und der Globalisierung der Weltwirtschaft besonders hart betoffen ist. Das war 1996. 2009 folgte nach Jahren des ständigen Arbeitsplatzabbaus die Schließung der Bremer Woll-Kämmerei AG, nachdem dort bereits 2006 die Zahl der Arbeitsplätze auf 206 gesunken war.

Die aktuellen sozialen Probleme kamen also keineswegs überraschend, sondern sind vor allem die Folge dieser Arbeitsplatzverluste vor inzwischen 10 und mehr Jahren. Das ist zumindest im Leben eines arbeitslosen Menschen eine recht lange Zeit.

Immerhin hat die Politik in Bremen auf diese Situation reagiert, auch wenn man nicht gleich zum Zeitpunkt der Insolvenz, als die Thematik politisch heiß war und daher mögliche Fördergelder locker gesessen haben dürften, fertige Konzepte in den senatorischen Schubladen hatte.

Vielmehr hat es bis zum Jahre 2011 gedauert, bis der Bremer Bürgermeister einen Arbeitskreis Bremen-Nord gegründet hat.

Dieses Gremium, „das die Entwicklung der Region begleiten und mitbestimmen soll“, hat inzwischen sogar für die eigentliche Aufgabenbewältigung Arbeitsgruppen gebildet, über deren Tätigkeit das BLV unter der Überschrift „Schwung in die Sache gebracht“ näher berichtet hat. Dabei handelt es sich um die Bereiche „Wohnungsbau“, „Wirtschaft und Arbeit“ sowie „Soziale Situation“, deren Leitung ausgewogen beim Bausenator, beim Wirtschaftssenator und beim Bürgermeister bzw. der Senatskanzlei liegt.

Zwei Jahre nach der Konstituierung des Rathausarbeitskreises und ein paar Jahre länger, wenn man an die Entstehung der Problemlagen denkt, hat das BLV jetzt versucht, durch Interviews eine Zwischenbilanz zu ziehen.

Nach den Worten der Arbeitsgruppenleiter sieht es sehr positiv aus, denn es gibt Potentiale. So sieht der Bürgermeister bekanntlich „Potenzial für 6000 Arbeitsplätze in Bremen-Nord“. Davon sieht man allein ein „Potenzial …für 1000 bis 1200 neue Arbeitsplätze“ auf dem BWK-Gelände. Allerdings dürfen „potenzielle Investoren“ nicht verschreckt werden bzw. „potenzielle Zuzügler“ abgeschreckt werden.

Zu ganz besonders großer Hoffnung besteht jedoch Anlass, weil durch eine „Vernetzung“ Schwung in die Sache gekommen ist.

Was will man also mehr? Es gibt inzwischen nicht nur wie früher singuläre Potenziale, sondern bereits vernetzte. Nur schade, dass es sich vor allem um errechnete Potenziale handelt. Sie werden nur real, wenn in Bebauungsplänen ausgewiesene Gewerbeflächen gleichsam zusätzliche Arbeitsplätze magisch anziehen oder gar entstehen lassen. Aber das ist ja ein sehr bekanntes Phänomen, das man zumindest aus Märchen kennt. Kann nicht auch dort das Potenzial des Goldesels ganz unabhängig von Wettbewerb und Konjunktur für Dukaten sorgen?

In der Realität wird man hingegen nach allen Untersuchungen über Gewerbeansiedlungen bei dieser Vorgehensweise vermutlich noch sehr lange von Potenzialen sprechen können, denn der neuerliche „Schwung“ bezieht sich nach zwei Jahren nur auf die Arbeitsgruppen und nicht auf reale Entwicklungen zum Besseren.

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Wohnprojekt auf dem Dewers-Areal gescheitert

#4 von Lola , 09.08.2013 07:21

http://www.weser-kurier.de/region/zeitun...rid,632722.html
Zitat
Bremen-Nord - 09.08.2013
Wohnprojekt auf Dewers-Areal gescheitert
Von Jürgen Theiner

Blumenthal·Vegesack. Auf dem Gelände der ehemaligen Armaturenfabrik Dewers werden in absehbarer Zeit keine neuen Wohnungen entstehen. Eine Investorengruppe um einen Bremerhavener Geschäftsmann hat das Projekt in dieser Woche abgesagt.

Es heißt in dem Beitrag weiter:
Neben dem Tauziehen um den Kaufpreis wurden die Verhandlungen auch durch neue baupolitische Vorgaben des Senats belastet.

.....
Der Stillstand auf dem Dewers-Gelände bedeutet auch einen Rückschlag für die Bemühungen des Bremen-Nord-Arbeitskreises von Bürgermeister Jens Böhrnsen (SPD) um eine Ankurbelung der Bautätigkeit im Stadtbezirk. Eine Fachgruppe des Arbeitskreises hatte im vergangenen Jahr sechs Vorrangstandorte für den Wohnungsbau benannt. Darunter befand sich auch das Dewers-Gelände.
Zitat Ende


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RE: Wohnprojekt auf dem Dewers-Areal gescheitert

#5 von fight4yrights , 11.08.2013 16:59

Hier sieht doch der potentielle Investor seine Rendite vermindert, wenn er sich auch noch am "sozialen Wohnungsbau" beteiligen soll. Ist nur den Reichen dieses Landes der ungetrübte Weserblick zu gönnen???
Eine soziale Durchmischung täte dem Stadtteil gut und würde helfen, einer gewissen Ghettoisierung vorzubeugen. Aber die "Wohlhabenden" wollen selbstverständlich nicht neben dem "Malocher", H4 Empfänger oder armen Rentner wohnen.
Armes Blumenthal!

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