Kraftwerk Farge (Quelle: wikipedia)

Umwelterkrankungen nehmen laut WHO zu

#1 von fight4yrights , 17.03.2013 18:29

Laut einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nehmen Umwelterkrankungen weltweit zu. Nur in Deutschland will da niemand der "Main Stream Mediziner" etwas von wissen.
Kurativ tätige Umweltmediziner sagen das schon seit Jahrzehnten voraus, ernten aber Hohn, Spott, Verachtung und teilweise Verfolgung in Deutschland.
Bitte lesen:
http://www.csn-deutschland.de/blog/2012/...iten-nehmen-zu/

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RE: Umwelterkrankungen nehmen laut WHO zu

#2 von fight4yrights , 26.05.2013 16:16

Ich melde mich wieder zurück. Ich war lange in einer medizinischen REHA.
Dort, als Patientin, die mit MCS (Multiple Chemische Sensibilität), CFS (chronisches Fatique Syndrom) und Fibro "rehabilitiert" werden sollte, erntete ich Hohn und Spott durch die verantwortlichen Mediziner.
Meine Mitpatienten zeigten mehr Verständnis für diese Krankheiten als die dort tätigen Ärzte, der Handeln von Verleugnen der Ursachen dieser Krankheiten geprägt ist.
Dies ist die traurige! Realität in Deutschland.
LG
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RE: Umwelterkrankungen nehmen laut WHO zu

#3 von Lola , 26.05.2013 18:28

Hi fight4yrights,
schön wieder von Dir zu lesen :-). wobei Deine Info alles andere als schön ist.
Es ist schon ein Dilemma wenn man solchen Ärzten als Patient ausgeliefert ist.
In der heutigen aufgeklärten Zeit sollte man eigentlich von Ärzten ein anderes Verhalten erwarten.

Allein die Grundwasser-und Erdverseuchung in den angrenzenden Gebieten rund um das Tanklager haben ein gigantisches Ausmass erreicht, aber ob die Bevölkerung je erfährt ob es eine Tendenz zu vermehrten Fällen von Umwelterkrankungen gibt, ist wohl eher unwahrscheinlich. Diese Krankheiten passen nämlich nicht in das Bild unserer profitorientierten Gesellschaft.

Wie soll eine REHA Erfolg haben, wenn der Patient Tag für Tag nervlich gefordert wird um zu beweisen, dass seine Krankheit bittere Realität ist.

http://www.wissenschaft-und-frieden.de/s...?artikelID=0155

Marion Hahn hat 10 Jahre ihre Krankheit erforscht:
Zitat
Umweltkrank durch NATO-Treibstoff?
Multiple Chemikalien-Sensitivität durch JP8

von Marion Hahn

MCS, die Multiple Chemikalien-Sensitivität, kann für die Betroffenen die Hölle bedeuten. Bis zu 15 Prozent der Bevölkerung in den Industriestaaten leiden an dieser Krankheit. Das besagen jüngste Schätzungen aus den USA. Und ihre Zahl steigt ständig. Wo die Ursachen dieser Krankheit liegen, ist immer noch nicht zweifelsfrei geklärt, und MCS gilt als nicht heilbar. Marion Hahn, selbst seit 1990 schwer an MCS erkrankt, hat über 10 Jahre die Ursachen ihrer Erkrankung erforscht und die Ergebnisse jetzt in einem Buch zusammengefasst.1 Während im Allgemeinen immer wieder Holzschutzmittel, Amalgam und Insektizide als mögliche Ursachen für MCS genannt werden, kommt sie zu dem Ergebnis, dass dieses nur die Auslöser sind. Als eigentliche Ursache verortet sie den NATO-Treibstoff JP8.
Stellen Sie sich vor, die Abwehrfunktionen Ihres Körpers brechen zusammen und Ihr Alltag wird in unserer chemisierten Umwelt für Sie zu einem einzigen Überlebenskampf. In Ihrer täglichen Not geht es um so selbstverständliche Dinge wie die Luft, die Sie atmen.
Zitat Ende
.........................................

Zum Glück gibt es aber auch andere Ärzte, die für Patienten, die an Umweltkrankheiten leiden ein offenes Ohr haben.

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RE: Umwelterkrankungen nehmen laut WHO zu

#4 von Reinhard , 27.05.2013 15:31

Hallo fight4yrights,

auch wenn die REHA im Hinblick auf manche Ärzte anscheinend eher belastend war, hoffe ich, dass es auch aufbauende und erholsame Phasen gegeben hat.

Im Hinblick auf die gesundheitlichen Auswirkungen der Grundwasserkontamination in Farge wäre es hier im Forum ganz interessant, wenn wir etwas mehr über die möglichen Auswirkungen von Benzol und anderen Kohlenwasserstoffen erfahren könnten. Die Benzol-affinen Krebserkrankungen sind schließlich nicht die einzigen möglichen Folgen. Vielleicht gab es sogar in der REHA Patientinnen und Patienten mit Erkrankungen, die in diesen Bereich fallen. Da würden mich die Symptome interessieren, sodass man eventuell dem Gesundheitsamt ein paar Hinweise geben kann, worauf sie in einer Anschlussuntersuchung nach der ersten groben Auswertung von Krebsdaten achten sollten.

Gesundheitlich alles Gute wünscht
Reinhard

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