Kraftwerk Farge (Quelle: wikipedia)

RE:Kohlekraftwerke im Fokus der Quecksilberstrategie

#16 von Lola , 01.03.2013 12:38

http://www.thru.de/fileadmin/SITE_MASTER...aftwerke_Hg.pdf
Zitat
Rolf Beckers, Joachim Heidemeier, Falk Hilliges

Abb. 1:
Quecksilberkreislauf
Quelle:
Department of Health, Tennessee, http://health.state.tn.us
Aus toxikologisch/ökotoxikologischer Sicht ist besonders die Tatsache problematisch, dass
Quecksilber durch Biomethylierung sehr leicht in Methylquecksilber umwandelbar ist.
Diese Verbindung ist stark toxisch und kann im aquatischen Medium sich sehr stark über
die Nahrungskette anreichern. In Fischen (Brassen) finden sich im Muskelgewebe etwa
95% des Gesamtquecksilbergehaltes als Methylquecksilber [3].
Zitat Ende

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Farge im Vergleich

#17 von Reinhard , 02.03.2013 10:00

Sehr aufschlussreich ist ein Vergleich zwischen dem Kraftwerk Farge und dem Gemeinschaftskraftwerk Kiel, die eine ähnliche Leistung besitzen, schon einige Jahre alt sind und beide mit Steinkohle betrieben werden.

Wie im Weser-Kurier ausgezählt wurde, musste das Kraftwerk Farge für zwölf Schadstoffe die Jahresfracht melden, weil sie über dem vorgegebenen Schwellenwert lag. Beim Kieler Kraftwerk sind es hingegen nur vier, worunter sich keine Metalle, also weder Arsen noch Quecksilber, befinden.

Da dürfte eine Entscheidung leicht fallen, wenn ein Betreiber in zwei Jahren ein Kohlekraftwerk schließen will. Man sollte erwarten, dass es ein Aus für das ältere und das Kraftwerk mit einem höheren Schadstoffausstoß geben wird, damit man die Umwelt entlastet.

Leider ist die Realität nicht so vernünftig, denn 2015 soll das jüngere Kraftwerk mit deutlich weniger Schadstoffemissionen vom Netz gehen, während das Kraftwerk Farge den Anwohnern bis 2024 erhalten bleiben soll.

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RE: Grenzwerte

#18 von Herr K. aus F. , 03.03.2013 12:32

Emissionen Kraftwerk Farge
Sind die veröffentlichten Emissionswerte des Betreibers nur die halbe Wahrheit?
Herr K. traut keiner Kraftwerksheuschrecke Geldbuße der EU-Kommission wegen Aufteilung von Märkten
und glaubt die Emissionswerte des Betreibers sind, wie so vieles in der Politik und Verwaltung, geschönt, weil rechnerisch ermittelt oder geschätzt!
http://www.hep.physik.uni-siegen.de/~grupen/papenburg.pdf

Beim Kraftwerk Farge bleiben in jeder Veröffentlichung die Emissionen der offenen Kohleförderung-und lagerung,
die Emissionen der Klärschlamm-Mitverbrennung völlig unberücksichtigt?
http://www.eper.de/eper2/5_vergleich/5_v...9669/2/000&id2=
Herr K. geht von einer realen Schadstoffbelastung aus, die viel höher ist, als die vom Betreiber ermittelten Zahlen, die von den zuständigen Behörden anstandslos übernommen werden.
Um einen Überblick der realen Emissionen zu bekommen, könnte man die Menge, der im Kraftwerk Farge eingesetzten Kohle ( 900.000 – 1.000.000 Tonnen/Jahr) in Relation setzen zu den bekannten Emissionen, die Kohleverbrennung verursacht. http://www.hep.physik.uni-siegen.de/~grupen/papenburg.pdf
Zieht man die gefilterten Rückstände ( Filterung 90%) ab, hat man die realen Emissionen für die Kohle.
Hinzu kommen die Feinstaub-Emissionen aus der Kohleförderung-und entladung- lagerung ( offene Kratzförderung zu den Mühlen), sie ist in exponierten Windlagen, wie in Farge an der Weser mit 90g/Tonne Kohle/Jahr Feinstaub anzunehmen.
Hinzu kommen die Emissionen aus der Klärschlamm-Mitverbrennung ( 3-5% Anteil der Kohleverbrennung)
Die Summe aller, o.g. Emissionen, ist das, was jeder Bürger, bei entsprechender Windlage mit der Atemluft inhaliert!


E-on und GDF
Geldbuße der EU-Kommission wegen Aufteilung von Märkten
http://www.gdfsuez-energie.de/content/er...portrait_de.asp
alternativ
https://wk69.posterous.com/

Herr K. aus F.  
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Emissionen

#19 von Reinhard , 03.03.2013 15:53

Hallo Herr K. aus F.,

den Vorschlag, wie man die „realen Emissionen“ ermitteln könnte, finde ich sehr spannend.

Lässt er sich auch praktisch umsetzen?

Und mit welchen Ergebnissen muss man dann rechnen?

Bisher habe ich auch nichts über die Entsorgung des Filtrats gefunden. Arsen und Quecksilber werden doch hoffentlich nicht mit der Flugasche „verbaut“!

Grüße
Reinhard

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RE: Emissionen

#20 von Herr K. aus F. ( Gast ) , 05.03.2013 09:50

Kraftwerk Farge
Der Betreiber ist Teil, eines, nach Profit strebenden Lobby-Verbandes der fernab jeder Verantwortung und Moral, ein einziges Ziel verfolgt, die Gewinnmaximierung!
Rechte und Gesetze werden diesem Ziel untergeordnet, keine Sauerei wird ausgelassen, wenn satte Gewinne zu erwarten sind! http://tinyurl.com/b8sv42j

Die hochbelastete Flugasche wird als Zuschlagsstoff an die Fertigbeton-Industrie verkauft und landet auch im Wohnungsbau?
Der hochbelastete Kraftwerksgips geht in die Gipskartonfertigung und sorgt im Innenausbau der Wohnungen für ein „angenehmes Wohnklima“?
Im Kraftwerk Farge werden täglich 3000 t Kohle und 150 t hochbelasteter Klärschlamm ( 3-5%) verbrannt.
Bei einer angenommenen Filterung von 90% müssen täglich 2835 t hochbelastete Flugasche entsorgt werden!
Wo bleibt diese Flugasche?
Die Anwohner beobachten einen LKW-Transport/40Tonner von normal 3-5 LKW/Tag, in Spitzenzeiten 5-10 LKW/Tag, das sind maximal 400 t/Tag, die verkauft werden.
Verbleiben 2435 t/Tag Flugasche, wo und wie wird diese Menge hochbelasteter Flugasche entsorgt?
Die Aschendeponie http://tinyurl.com/azu52y5 direkt vor dem Kraftwerk Farge wurde offitiell 1983 geschlossen! http://tinyurl.com/bknykk8 , die Nachfolge-Deponie in den Sandgruben von Eggestedt http://osm.org/go/0G1NB5WV sind voll, neue standortnahe Deponiekapazität ist den Anwohnern nicht bekannt.

Wo bleibt also die Restmenge von 2435 t hochbelasteter Flugasche/Tag?
Denkbar wäre eine Entsorgung in die Weser. http://tinyurl.com/auxjjg9
Über das abgehende Kühlwasser könnte die hochbelastete Flugasche beigemischt werden, das würde auch die geplante Weservertiefung erklären?
Denkbar wäre auch eine Entsorgung der hochbelastete Flugasche über den Schornstein, indem man die Filterung reduziert und die Entsorgung kostenlos in die Umwelt erfolgt?
Dies würde auch die ständig wiederkehrenden Flugaschen-Fallouts begründen, die meist nachts die Nordbremer Stadtteile und das Umland bedecken. http://tinyurl.com/acv3agl
Entsprechende Beschwerden werden von Betreiber und Bremer Behörden als harmlos und unbedenklich zurück gewiesen. http://tinyurl.com/bytfhn7

Fotos: http://tinyurl.com/bhgqs4y
Archiv: http://wk69.posterous.com/

Herr K. aus F.

RE: interessante Kommentare

#21 von Lola , 06.03.2013 12:58

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Strom wird verschenkt!

#22 von Lola , 20.05.2013 09:12

.. huch - wer nun glaubt an die Bürger in diesem Land, der irrt sich mächtig!

Die müssen nämlich auch noch das Verschenken zahlen!



http://www.youtube.com/watch?v=Gr4U8dbkvUM

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RE: Grenzwerte

#23 von ein besorgter Bürger ( Gast ) , 21.05.2013 09:15

Hallo,
hier noch ein Link zum Thema.
Quecksilberbelastungen von Gewässern durch Kohlekraftwerke
– Auswirkungen auf die Genehmigungsfähigkeit , ein Rechtsgutachten. http://www.duh.de/fileadmin/user_upload/...ber_KohleKW.pdf,
Steinkohlekraftwerke - Standortwahl: http://www.steag-energyservices.com/file...auswahl_d_e.pdf

Viele Grüße

ein besorgter Bürger

Energie

#24 von Lola , 30.06.2013 08:18

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RE:" Kraftwerk Farge wird aufgerüstet"

#25 von Lola , 01.04.2014 06:39

http://www.weser-kurier.de/startseite_ar...rid,818022.html

Zitat
Energiekonzern steckt 20 Millionen Euro in den Standort Bremen-Nord - 01.04.2014
GDF Suez modernisiert Kraftwerk Farge
Von Jürgen Theiner

Bremen. Der Energiekonzern GDF Suez investiert rund 20 Millionen Euro in die technische Aufrüstung seines Kraftwerks in Bremen-Farge. Zur Jahresmitte wird die Anlage für sieben Wochen vom Netz gehen, damit wichtige Komponenten wie Kessel, Stromgenerator und Leitstandtechnik teilweise erneuert werden können.

Die Ankündigung des französischen Strom- und Gasgiganten kommt inmitten eines Strukturwandels in der deutschen und europäischen Stromwirtschaft, der die Existenz vieler konventioneller Kraftwerke infrage stellt. Immer mehr Strom aus regenerativen Quellen drängt in die Netze – zulasten fossiler Energieträger. Gas- und Kohlekraftwerken fällt immer mehr die Aufgabe zu, die Schwankungen bei der Erzeugung von Wind- und Sonnenstrom auszugleichen.

Die für den Sommer geplante Modernisierung soll das Kraftwerk Farge insbesondere für diese Funktion fit machen. Farge werde ein Standort, „den man schnell hoch- und runterfahren kann“, beschreibt Standortleiter Marco Meyer die Stoßrichtung der Millioneninvestition. Er ist überzeugt: „Wir werden das letzte Kohlekraftwerk sein, das dichtmacht.“ Auch weil die Anlage schon bisher einen deutlich überdurchschnittlichen Wirkungsgrad hat. Er beträgt 42,5 Prozent, der Schnitt der deutschen Kohlekraftwerke liegt bei knapp 38 Prozent.
Zitat Ende

Dem Beitrag in der Regionalausgabe des Weser Kurier - "Die Norddeutsche"- kann man entnehmen, dass es für den Kraftwerksbetreiber auch denkbar wäre, die Kohletransporte wieder mit dem Schiff zu disponieren, denn lt. Zeitungsbericht liegen die Frachtraten" für Bahn und Schiff nicht weit auseinander" und im übrigen dürfte das Aushandeln von Frachtraten für einen Logistiker doch kein so großes Problem sein, oder?
Hätte man den Menschen entlang der Bahntrasse nicht von Anfang an diese zusätzliche Minderung der Lebensqualität ersparen können? Manche haben auch von Schäden an ihren Häusern gesprochen und das alles nur, weil man in dem Konzern mit den Frachtführern keine passenden Frachtraten aushandeln kann?
Oder gibt es noch andere Gründe?

Als Bürgerin von Rönnebeck falle ich nun nicht in eine Art Freudentaumel über ein derartiges "Geschenk" des GDF Suez-Konzern, sondern ich bin realistisch und frage mich, was kostet dieses " Geschenk" den Bremer Steuerzahler?

Umsonst?
Was gibt es umsonst?

"Die aktuellen Verträge mit dem Bahndienstleister seien jedenfalls so flexibel gestaltet, dass ein Umstieg innerhalb weniger Monate möglich ist"...

...warum nur füge ich gedanklich bloß ein "aber" hinzu, weil ich mir eben ein "Geschenk" absolut nicht vorstellen kann?

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RE: RE:" Kraftwerk Farge wird aufgerüstet"

#26 von Lola , 28.05.2014 07:04

Die Norddeutsche - 28./209.5.2014 - Seite 1

"Kohlenzüge machen Sommerpause
Kraftwerk steht für Revision von Juni bis Anfang August still/ Zwei Monate Ruhe für Anwohner der Bahnlinie"

Der Kraftwerksleiter Marco Meyer zur Logistik-Frage "Diese Option werden wir uns auch künftig offen halten und den jeweils günstigsten Weg wählen. So können wir Kosten im Betrieb optimieren und auf den steigenden wirtschaftlichen Druck reagieren, dem das Kraftwerk insbesondere durch den zunehmenden Ausbau erneuerbarer Energien ausgesetzt ist".
Der Bericht klärt weiter auf, dass man die Verärgerung der Anwohner verstehen könne und so hat man 2013 bereits eine Fahrplanänderung herbeigeführt.
Für die Hauptprobleme der Anwohner, Krach und Dreck , fühlt sich das Kraftwerk nicht in der Verantwortung. "Für den Transport selbst und das dafür eingesetzte Material ist unser jeweiliger Logistikpartner zuständig" so lautet der Zeitungsbericht.

Als Frachtzahler hat das Kraftwerk selbstverständlich Einfluss auf die Transportmittel, oder wurde die Frachtrate auf der Basis kalkuliert, dass man hier Transportmittel einsetzt, die man sonst kaum noch benutzt? Außerdem ist das Image ein nicht zu verachtender Punkt?

Ein Beispiel: Als Frachtzahler kann ich z.B. vorschreiben, dass meine Ladung mit einem LKW angeliefert wird, der mit einer Ladebordwand ausgerüstet ist, weil ich als Empfänger nicht über eine Rampe verfüge. Sollte meine Anweisung ignoriert werden und die Ladung muss von Hand abgeladen werden, sofern das überhaupt möglich ist, dann kann sich der Logistiker ausrechnen, dass es der letzte Auftrag war.

Wenn die Verantwortlichen beim Kraftwerk tatsächlich etwas für die Bevölkerung tun will, dann sollten sie Taten walten lassen. Auf Lippenbekenntnisse können eigentlich alle verzichten, weil sie auch irgendwann nicht mehr nett ist.

Vielleicht könnte die Blumenthaler Verwaltung hier ebenso "kämpfen" wie sie es für Einrichtung einer Haltestelle der Regio Bahn in Farge gemacht hat.
Allerdings hat man da für die Mitarbeiter eines Konzern gekämpft und hier geht es um die Bürger.

Wie wäre es mal mit einem Versuch?
Ich will damit sagen, der " Versuch" sollte natürlich nicht zu einem "Geschenk" zu Lasten der Steuerzahler werden, denn bekanntlich ist Bremen sehr klamm und das kann die Stadt sich nicht leisten. Nein, hier ist politisches Geschick gefragt, denn man muss nicht vor jedem Konzern einen Kniefall machen.

Erst gestern wurde der neue Vorsitzende von Blumenthal aktiv, Rechtsanwalt Oliver Berger, in "Die Norddeutsche" mit folgenden Worten zitiert:

"Der Stadtteil braucht mehr Selbstbewußtsein"
http://www.weser-kurier.de/bremen/stadtt...rid,860172.html


Hier gibt es viele Bürger die sich engagieren um Blumenthal mit seinen Stadtteilen wieder eine Identität und Selbstbewußtsein zu geben und vor allem gilt es den Blumenthaler Kaufleuten und den hier lebenden Bürgern, die alle den Ortsteilen nicht den Rücken gekehrt haben, endlich die Chancen und Lebensqualität einräumen, die ihnen zustehen und dazu gehört auch das Problem mit den Kohlezügen in Angriff zu nehmen und zwar ohne "Geschenke" der klammen Stadt Bremen.

Ziel muss es sein, dass Menschen die auf Wohnungssuche sind, auf Blumenthal mit seinen Stadtteilen aufmerksam werden, dass Probleme angepackt und bewältigt werden und dazu gehört eine Verwaltung die mit politischem Fingerspitzengefühl zwischen Bürgern und hier ansässigen Konzernen vermittelt.

Die Bürger sollten ebenso selbstbewußt reagieren wie es der Kraftwerksleiter macht, jedoch gilt es hier einen Weg zu finden mit denen das Kraftwerk leben kann und vor allem die hier lebenden Bürger.
Da man in Bremen immer einen runden Tisch bildet, wäre es vielleicht eine Option das Transportproblem zwischen Kraftwerk, Politik/Verwaltung und BUND/NABU, Beiratsvertretern der einzelnen politischen Parteien zu klären und zwar vor der nächsten Bürgerschaftswahl.


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zuletzt bearbeitet 28.05.2014 | Top

RE: RE:" FDP fordert Abkehr von Kohlezügen"

#27 von Lola1 , 13.06.2014 07:55

http://www.weser-kurier.de/bremen/stadtt...rid,872769.html

Zitat
Bremen-Nord - 13.06.2014
FDP fordert Abkehr von Kohlezügen
Von Albrecht-Joachim Bahr
Bremen-Nord. Der FDP-Kreisverband Bremen-Nord mahnt Kraftwerkbetreiber GDF Suez, die Sorgen der Anlieger an der Bahnstrecke nach Farge ernst zu nehmen. „Die Umstellung der Kohleanlieferung für das Kraftwerk vom Wasser auf die Schiene“, schreibt Kreisvorsitzender Rainer W. Buchholz in einer Pressemitteilung, „ist im höchsten Maße unbefriedigend und unter Umweltgesichtspunkten eindeutig von gestern“. Bis heute habe GDF Suez noch keine überzeugenden Argumente für einen tatsächlich kostengünstigeren Transport der Kohle auf der Schiene geliefert. „Dies ohne Abwägung mit den Kosten für den lange Jahre offenbar auch wirtschaftlich profitablen Wassertransport und den berechtigten Sorgen der Bahnanrainer einfach weiterbetreiben zu wollen, zeugt nicht gerade von Weitsicht“, schließt Buchholz.
Zitat Ende

Vielleicht sollte dieses Thema auch von den anderen Parteien aufgegriffen werden, denn die Bürger haben inzwischen die Nase voll.
Probleme werden Jahre und Jahrzehnte unter Verschluss gehalten ohne dass sich irgendein Politiker aufrafft und den Anfang macht Probleme Stück für Stück zu bewältigen und abzuarbeiten.

Das Tanklager ist der beste Beweis und darum täte "Politik" gut daran, die Nöte, Sorgen, Verdruß bis hin zu "Nase voll" der Bürger ernst zu nehmen.

"Weitsicht" ist noch nett ausgedrückt, wie wäre es mit "Ignoranz"?

Der Konzern sollte das Geld, das er der Bürgerstiftung Blumenthal spendet, lieber seiner Logistikabteilung für Frachten zur Verfügung stellen, dann hätten alle Menschen entlang der Bahnlinie etwas davon.


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"Petition gegen Kohletransporte"

#28 von Lola2 , 02.07.2014 18:31

http://www.das-blv.de/front_content.php?idcat=31&idart=1426

Auf Seite 3 in der Ausgabe v. 2.7.2014 findet man die Info, dass Bürger die Möglichkeit haben eine Petition zu unterzeichnen, die sich gegen die Kohletransporte per Bahn zum Kraftwerk Farge richtet.



https://www.bremische-buergerschaft.de/index.php?id=58

..auf der rechten Seite findet man einen Kasten der zur Onlinezeichnung führt.

xxxxx

Hier geht es direkt zur Petition von Frau Schulz, deren Mitzeichnungsfrist noch bis zum 4. August läuft. Aktuell unterstützen sie 124 Mitzeichner.

(Der Adminstrator)


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RE: "Petition gegen Kohletransporte"

#29 von Lola2 , 05.07.2014 08:20

"BI für ein lebenswertes Zernsdorf"



"In Zernsdorf "donnern" täglich 200 LKW durch das Wohngebiet und in Bremen-Nord donnern die Kohlenzüge durch das Wohngebiet."

Es gibt viele Parallelen von Blumenthal zu Zernsdorf.

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RE: "Kraftwerk stoppt Kohlezüge"

#30 von Lola2 , 11.07.2014 07:27

so lautet die Überschrift in der heutigen Ausgabe von "Die Norddeutsche".

Proteste der Bürger waren nicht der Grund, sondern im Moment sind die Frachtraten per Binnenschiff günstiger.

Es kann sich aber in 2015 ganz kurzfristig wieder ändern, was man dem Zeitungsbericht entnehmen kann.

Egal was Konzerne hier in den Ortsteilen von Blumenthal machen, der Wille der Bürger ist uninteressant.

Wird Politik nur noch im Sinne der Großkonzerne veranstaltet?
Sind Politiker zu Statisten der Veranstaltungen mutiert?


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