Kraftwerk Farge (Quelle: wikipedia)

MCS und andere Umwelterkrankungen

#1 von Lola , 16.02.2013 13:33

Die Nachrichten über die jüngsten Ereignisse im Fleischskandal überschlagen sich.
Essen wir wirklich das was wir sehen, oder verzehren wir Geschmacksverstärker und eine gefärbte Substanz die so aussieht wie wir uns nun einmal Schokopudding vorstellen?

Mit giftigen Stoffen in kontaminierter Erde und verseuchtes Grundwasser wird der menschliche Organismus tagtäglich belastet, ohne das wir etwas sehen.
Wir werden krank und wissen nicht warum wir uns schlecht fühlen, warum wir krank sind.
Krebs ist eine Krankheit, die von der Schulmedizin bekämpft wird. Die Forschungen gehen zum Glück immer weiter.

Es gibt aber seit vielen Jahren noch andere Krankheiten.
Es sind Krankheiten die für die meisten Schulmediziner eben keine Krankheiten sind, weil sie nichts "greifbares" haben und doch steigt die Zahl der "Umweltkranken" immer weiter an.

Das Immunsystem ist bei vielen Menschen schon vom Kindesalter an gestört und der Mensch wird bei bestimmten Umwelteinflüssen richtig krank, weil der Körper sich selbst nicht mehr schützen kann.

Zu ihrem körperlichen Leiden kommt dann noch hinzu, dass man sie als Spinner oder was ganz schlimm ist, als psychisch gestörte Menschen einstuft.

Bei meinen Recherchen z.B. über Nato-Treibstoff, bin ich auf Marion Hahn beim Googeln gestoßen.
http://www.wissenschaft-und-frieden.de/s...?artikelID=0155
http://www.chemtrails-info.de/chemtrails/mcs.htm

Bei Frau Hahn waren die krankmachenden Stoffe im Nato-Treibstoff F34/JP-8
( lt.Expose der Bundeswehr wurde F34 im Tanklager-Farge gelagert. Die Anlieferung erfolgt bis dato per Kesselwaggon durch dicht besiedeltes Wohngebiet, zum Tanklager, das sich im Wasserschutzgebiet befindet.)

Bei anderen Menschen sind es Düfte denen man in jedem Haushalt ausgesetzt ist, oder Parfüm oder mehrere Stoffe gleichzeitig auf die der Körper mit krank und häufig/immer mit Schmerzen reagiert, sodass irgendwann ein Leben in einer "normalen" Wohnung für diese Menschen zur Qual wird.

Für Schulmediziner und auch für die Industrie bedeuten sie Probleme. Die Industrie hat Angst, dass ihr Produkt ein "krankmachendes Image" bekommt und von daher haben diese Menschen keine Lobby.

Es wäre sehr schön wenn das Forum auch von betroffenen Umwelterkrankten genutzt wird, damit die Schwierigkeiten des täglichen Lebens von der übrigen Bevölkerung wahrgenommen wird, damit den Umweltkranken in Zukunft die Sensibilität und das Verständnis entgegengebracht wird, auf das sie ein Recht haben.
Sie sind schließlich Opfer dieser Umwelt und den für sie schädlichen Einflüssen geworden.
Es kann jeden treffen.

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RE: MCS und andere Umwelterkrankungen

#2 von fight4yrights , 16.02.2013 13:51

Als Einstieg in den Themenkomplex "Umwelterkrankungen" erzähle ich jetzt mal eine Geschichte, bei der es auf der einen Seite um selbsternannte Experten für psychische Erkrankungen und deren Ursachen geht. Auf der anderen Seite stehen Hunderte von Menschen, die durch verunreinigtes Trinkwasser schwer krank geworden sind.
Diese Geschichte spiegelt ein Muster wieder, welches typisch ist im Umgang mit diesen Krankheiten. Selbst Herr OA Nowack betont mehrfach, dass man die Grundwasserverschmutzung in Farge nicht dazu benutzen soll, um Massenhysterie und "deutsche Angst" zu schüren.

The Camelford Incident

Es ist das Jahr 1988. Wir befinden uns in der Stadt Camelford, eine Stadt in Cornwell. Cornwell wird gerne in britischen Krimis als Hintergrund für spektakuläre Mordfälle benutzt. Die wilde Natur im Südwesten Englands erzeugt die notwendige Stimmungslage für mysteriöses und spannendes. An einem Tag wird etwas merkwürdiges in Camelford geschehen.
Die Menschen in Camelford machen die Dinge, die zum alltäglichen Leben gehören. Sie essen, sie trinken, sie lieben, sie hassen, sie waschen, sie baden...sie werden krank. Hunderte Menschen klagen plötzlich über Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Hautausschläge und vieles mehr. Hatte hier jemand den "Brunnen" vergiftet?
Ein Schelm, der hier was Böses denkt.
Die Medien berichten. Experten kommen zu Wort. Es wird nach einer Ursache gefahndet. Einer dieser Experten ist der führende Psychiater in England, Herr Prof. Dr. Simon Wessely. Er ist der Meinung, die ausführliche Berichterstattung in den Medien hätte zu einer Massenhysterie geführt.
Die Menschen hatten gehört, dass ihr Trinkwasser möglicherweise verunreinigt sei, und dieses Wissen habe sie so beunruhigt, dass sie mit nicht spezifischen, funktionellen und somatoformen Körperbeschwerden reagierten. Wissen ist Macht - und hier soll Wissen krank gemacht haben!?

Solange die Ursache nicht gefunden war, galten diese Menschen nach Meinung einiger Experten als psychisch krank. Hatten sie eine Angststörung? Litten sie an einer Hypochondrie? Waren sie Ökochonder, die glaubten, irgendeine Chemikalie hätte sie krank gemacht? Waren sie Simulanten, die glaubten, ein wenig Geld erschleichen zu können, wenn sie ihr Leid auf verunreinigtes Trinkwasser zurückführen konnten?

Nun bieten gute Krimis, nachdem sie die Experten (und den Leser) auf viele Irrwege geführt haben immer des Rätsels Lösung: ein LKW-Fahrer, der aushilfsweise eingesprungen war, hatte 20 Tonnen hochgiftiges Aluminiumphosphat in einen falschen Tank eingeleitet und somit war das Trinkwasser vergiftet worden.
Was von den Experten als Massenhysterie beschönigt worden war, stellte sich am Ende als "echte Krankheit" durch vergiftetes Trinkwasser heraus.

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RE: MCS und andere Umwelterkrankungen

#3 von fight4yrights , 16.02.2013 20:06

Kurze Einführung zum Begriff Umwelterkrankungen:
Umwelterkrankungen sind Erkrankungen, für deren Entstehung, Verstärkung oder Unterhaltung die anthropogenen Umweltbelastungen (oder Aktivitäten) allein - oder mitverantwortlich sind. (Linke und Alsen-Hinrichs, 1994)
Schadstoffbedingte Krankheitssymptome sind u. a. Immunschwäche, verstärkte Infektanfälligkeit, Allergien, gereizte Haut-und Schleimhäute, neurologische Symptome, Schädigungen des Herz-Kreislaufsystems, des Magen-und Darmtraktes, sowie Schädigungen im Bereich der Atemwege, des Mundes, der Augen und der Ohren, Schmerzen in Nerven, Muskeln und Gelenken, Muskelschwund, Hormonstörungen, Vaskulitis u.v.a.m. Die Symptomatik kann zahlreiche Organsysteme gleichzeitig umfassen.
Krankheiten sind u. a.:
Toxische Polyneuropathie (PNP)
Vergiftungen durch Schwermetalle (u.a.Blei und Quecksilber)
Toxische Enzephalopathie (TE)
Chronic Fatigue Syndrom (CFS) bitte nicht verwechseln mit "Fatique" (Müdigkeit) oder Burn-Out!!!
Fibromyalgie (FMS)
Multiple Chemikalien Sensitivität (MCS)
Sick-Building-Syndrom (SBS)
ElektrosensibiHtät (EMS)
Allergien
Chronisch obstruktive Atemwegserkrankungen

Auslöser sind die Gruppen flüchtiger und schwerflüchtiger organischer Verbindungen (VOC/SVOC), Biozide, Schimmelpilze, Chlor, Metalle, Schwermetalle (z.B. Blei und Quecksilber), Lärm, Feinstaub, Nanopartikel, elektro¬magnetische Felder u.a.
Bei vielen Menschen verursachen diese Einwirkungen bereits weit unterhalb der vom Gesetzgeber erlaubten Grenzwerte ein vielschichtiges Krankheitsbild. Dieses führt zu einer schleichenden Schwächung des gesamten Organismus mit charakteristischen Symptomen bis hin zu Multisystemerkrankungen, die im Zusammenhang mit der Exposition stehen.


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RE: MCS und andere Umwelterkrankungen

#4 von fight4yrights , 16.02.2013 20:19

Hallo Lola,
du schreibst:

Bei anderen Menschen sind es Düfte denen man in jedem Haushalt ausgesetzt ist, oder Parfüm oder mehrere Stoffe gleichzeitig auf die der Körper mit krank und häufig/immer mit Schmerzen reagiert, sodass irgendwann ein Leben in einer "normalen" Wohnung für diese Menschen zur Qual wird.

Es sind nicht "die Gerüche oder Düfte", auf die Menschen mit MCS reagieren. Die nimmt jeder wahr, wobei bei Leuten mit MCS die "Geruchsschwelle" (Wahrnehmung) niedriger ist. Menschen mit MCS reagieren auf die chemischen Inhaltsstoffe in z.B. Putzmitteln, Körperpflegemittel, Abgase, Baustoffe, Textilien etc..

LG
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RE: MCS und andere Umwelterkrankungen

#5 von Lola , 16.02.2013 20:53

Vielen Dank @Fight4YRights für Deine Aufklärungen.
Ich könnte mir vorstellen, das es im Raum Blumenthal einige Menschen gibt die Probleme mit den hier vorkommenden Umweltbelastungen haben.

Ich habe eine Autoimmunerkrankung. Der Hörnerv wird zerstört.
Bis heute frage ich mich wodurch ist es entstanden.

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RE: MCS und andere Umwelterkrankungen

#6 von Reinhard , 17.02.2013 09:26

Da unser Forum nicht nur informieren und diskutieren, sondern auch ganz praktische Anregungen geben und, wenn es geht, auch helfen soll, ist hier ein nützlicher Hinweis für alle wichtig, die selbst betroffen sind. In Bremen gibt es eine Selbsthilfegruppe mit regelmäßigen Sprechzeiten, an die man sich wenden kann.

Außerdem kann man sich u.a. auf einer CSN Homepage näher informieren und dort in einem Forum diskutieren, falls unser Angebot nicht ausreichen sollte.

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RE: MCS und andere Umwelterkrankungen

#7 von Lola , 17.02.2013 15:19

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RE: MCS und andere Umwelterkrankungen

#8 von Lola , 17.02.2013 18:07

http://www.biegas.de/de/jp8/jp8_Hahn.htm
Zitat
Die Spur führt zum militär...
Selbst wer sich sicher ist, nicht in unmittelbarer Nähe einer Militäreinrichtung zu leben, atmet dennoch möglicherweise JP-8 aus den Belüftungsvorkehrungen der NATO-Pipeline und den Tanklagern ein. Noch dazu wird - weitestgehend unbeachtet - über unseren Köpfen seit einiger Zeit die Betankung von Kampfflugzeugen in der Luft praktiziert, wobei es möglicherweise ebenfalls zu JP-8-Freisetzungen kommt. So sollen zur Zeit - laut Auskunft eines Insiders - Bomber der US-Airforce, auf dem Weg nach Afghanistan über der US-Airbase des Frankfurter Flughafens betankt werden.
--
Es heißt weiter....

Besonders zwei Stoffen im JP-8 gilt mein besonderes Interesse. Das Vorhandensein des einen - das hochgiftige, im Zivilbereich verbotene 1,2-Dibromethan - wird von der Bundeswehr und vom Verteidigungsministerium bestritten. Ein amerikanischer Text hingegen weist diesen Treibstoffzusatz aus als eines der am häufigsten im Umfeld amerikanischer Militäreinrichtungen in den USA gefundenen Gifte, das u.a. großflächig das Grundwasser verseucht.
Zitat Ende

http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/14/064/1406420.pdf- unter Punkt 10:
Das Tanklager Farge bekommt den Nato-Treibstoff F34 /JP-8 per Kesselwaggon
und ist schon betriebsfertig gemischt mit den hochtoxischen Chemikalien.

-nachzulesen in der Antwort des Deutschen Bundestag.

Jetzt stellt sich die Frage wo wurden die Waggons entlüftet?

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RE: MCS und andere Umwelterkrankungen

#9 von Lola , 22.07.2013 07:52

..am Freitag erzählte eine Teilnehmerin in einer Gesprächsrunde mit, dass sie seit einiger Zeit bei sich Hautveränderungen festgestellt hat und zwar in Form von weißen Flecken. Das ist eine ganz bestimmte Krankheit, die bei Menschen vorkommt, die mit Benzin, Ölen und Fetten zu tun haben, wie z.B. ein Tankwart. Sie ist aber kein Tankwart und hat auch beruflich nichts mit diesen Stoffen zu tun. Sie hat einen Schreibtischjob, allerdings wohnt sie auf der Schadstofffahne in der Nähe des Tanklagers.

Vielleicht liest sie hier mit und kann noch einige detaillierte Infos geben, ob sie eine bestimmte Therapie machen muss.


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RE: MCS und andere Umwelterkrankungen

#10 von Witburga , 22.07.2013 16:44

Hallo Lola,
klar bin ich auch dabei... Zunächst eine Richtigstellung: es handelt sich NICHT nur um eine Krankheit, die bei Menschen auftritt, welche mit Benzin, Ölen und Fetten zu tun haben, sie kann schon jeden treffen. Es handelt sich bei Vitiligo, auch Weißfleckenkrankheit oder Scheckhaut genannt, um eine Autoimmunerkrankung unbekannter Herkunft. Sie ist eine chronische, nicht ansteckende Hauterkrankung, die etwa 0,5 bis 2 Prozent der Menschen weltweit betrifft (Quelle: Wikipedia, http://de.wikipedia.org/wiki/Vitiligo).
Allerdings gibt es die Berufskrankheit BK 1314, entsteht durch para-tertiär-Butylphenol (was immer das auch sein mag). Dieses Zeug (Zitat:) „(und chemisch ähnlich strukturierte andere Phenole und Katechole) kommt beispielsweise in bestimmten Kleb- und Kunststoffen vor. Die Aufnahme erfolgt vorwiegend inhalativ als Dampf oder Staub. Das Krankheitsbild ist gekennzeichnet durch Depigmentierungen am Stamm und an den Extremitäten (Weißfleckenkrankheit, Vitiligo), Leberfunktionsstörungen sowie Schilddrüsenvergrößerung. Zur Verhütung der Berufskrankheit ist der biologische Arbeitsstofftoleranzwert (BAT) einzuhalten. Dieser beträgt 2 mg p-tert-Butylphenol pro Liter Harn in der Nachtschichtprobe (Stand 2011)."
Eine Therapie gibt es bis heute nicht (ja, ich weiß, es werden eine Menge Vorschläge gemacht, einige können, müssen aber nicht anschlagen und sind i.d.R. mit viel Geld verbunden). Vor allem sind die Symptome wohl nicht ausreichend, da die körperliche Leistungsfähigkeit nicht beeinträchtigt wird (zumindest nicht von den Flecken) und man somit dieser Leistungsgesellschaft ja weiterhin zwecks Ausbeutbarkeit zur Verfügung steht...
Im Augenblick bin ich dabei herauszufinden, ob dieses ptBP zu den "Tanklager-Stoffen" gehört oder nicht, werde mich, sobald ich schlauer bin, wieder melden.

STOPPT DAS TANKLAGER! Grüße, Witburga

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RE: MCS und andere Umwelterkrankungen

#11 von Lola , 22.07.2013 18:35

Hallo Witburga,
danke für die Richtigstellung und wir sind auf Deine Recherche schon gespannt.

Gruß Lola


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RE: MCS und andere Umwelterkrankungen

#12 von Lola , 23.07.2013 16:12

http://de.wikipedia.org/wiki/1,2-Dibromethan
Name: 1,2-Dibromethan
Andere Namen: Ethylendibromid

Zitat
1,2-Dibromethan kann durch direkte Bromierung von Ethen (also durch eine klassische Halogen-Additionsreaktion) oder durch Reaktion von Bromwasserstoffsäure mit Ethin hergestellt werden.

Dibromethan zersetzt sich langsam im Sonnenlicht, ansonsten ist die Verbindung stabil.

Verwendung:
Die noch in den 1980er Jahren übliche Verwendung von 1,2-Dibromethan als Zusatz in verbleitem Treibstoff zur Vermeidung von Bleirückständen im Motor wurde wegen seiner Giftigkeit in den Industrieländern eingestellt.

Sicherheitshinweise

1,2-Dibromethan verursacht starke Haut- und Schleimhautreizungen und wird durch die Haut resorbiert. Es ruft Kopfschmerzen, Erbrechen, Harnvergiftung, Leber- und Nierenschäden hervor. Außerdem ist es ein Karzinogen, dass es für den Menschen ein zu beachtendes Risiko darstellt und in der MAK der Gruppe III A 2 zugeordnet wurde.[11]

http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/108767.html
Zitat
5. Vorkommen und Synthese

5.1 Vorkommen

Natürliche Quellen:

Natürliche Quellen sind nicht bekannt. EDB gehört nicht zu den Bromverbindungen, welche von marinen Mikroalgen gebildet werden können.


(z.B.: CH2Br2, CHBr3, CHBr2Cl, CHBrCl2; [5])

Vorkommen in der Atmosphäre:

In der Atmosphäre kam EDB in der Vergangenheit gehäuft in der Nähe von automobiler Infrastruktur wie Tankstellen, Autobahnen oder großen Parkhäusern vor.

Seit der Reduzierung (ab den 70er Jahren), und schließlich des Verbots Bleihaltiger Zusatzstoffe in Automobiltreibstoffen [7,8], sanken die Werte drastisch.

Heutzutage werden erhöhte Werte für EDB in der Nähe von Militärflughäfen gemessen.

5.2 Synthese

Großtechnische Verfahren:

Das am häufigsten angewandte Verfahren ist die Bromierung von Ethen in der Gasphase[12]. Dabei werden die Reaktionspartner in einer gepackten Kolonne im Gegenstrom zusammengebracht; aufgrund des stark exothermen Charakters der Reaktion wird die entstandene Wärme mithilfe eines Wärmetauschers abgeführt.

Das entstandene EDB wird kontinuierlich der Reaktion entzogen und Reste der Reaktionspartner werden durch UV-Bestrahlung zerstört.

Ein anderes Verfahren ist die Reaktion von Brom und Ethen in Wasser und etwas EDB als Lösungsmittel.

In der Bundesrepublik Deutschland wird 1,2-Dibromethan derzeit industriell nicht hergestellt, jedoch werden mehrere t/a eingeführt und verarbeitet (VCI 1999).

Synthese im Labormaßstab:
Im Labormaßstab gibt’s es unzählige Wege EDB herzustellen. Die gebräuchlichsten sind:

Nucleophile Substitution
Bromierung von Acetylen mit HBr
Katalytische Bromierung von 1-Bromethan

6. Verwendung

In der Vergangenheit wurde das EDB hauptsächlich als Zusatz zu Antiklopfmitteln für Automobiltreibstoffe (Scavenger), verwendet.

Zusammen mit 1,2-Dichlorethan hatte es die Aufgabe, das aus den Antiklopfmitteln Tetraethyl- und Tetramethylblei entstandene Verbrennungsprodukt Bleioxid in die leicht flüchtigen Verbindungen Bleibromid und Bleichlorid zu überführen.

Im laufe der 70er und 80er Jahre wurde der Bleigehalt der Treibstoffe stark herabgesetzt, und am Ende der 90er Jahre schließlich verboten [7,8]. Somit befindet sich in den heutigen Bleifreien Kraftstoffen auch kein EDB mehr.

Heute ist der wichtigste Verwendungszweck von EDB die organische Synthese, wo es bei C-C-Kupplungsreaktionen (u.a. bei der Kautschukherstellung) eine große Rolle spielt. Es wird auch über Einsatzmöglichkeiten als nicht brennbares Lösungsmittel berichtet [12].

Es wird vermutet, dass dem in den USA hergestelltem, universell verwendbarem NATO-Treibstoff Jet Propellant (JP) 8, ungeachtet seiner extrem gesundheitheitsschädlichen Wirkung, EDB immer noch als Scavenger beigemischt wird [13].

7.3 Probennahme im Boden, Sediment und biologischem Material

Die Extraktion von Boden- und Sedimentmaterial ist meist schwierig und die Identifikation mit niedrigen Wiederfindungsraten behaftet. Die wirkungsvollste Methode ist die Extraktion über 24 h bei 75 °C in Methanol, und die anschließende Überführung des EDB in Hexan. [15]

Die Extraktion von biologischem Material wie z.B. Früchte, Gemüse oder Getreide ist meist mithilfe einer Wasserdampfdestillation zu bewerkstelligen.
Zitat Ende

..ich hatte gestern ein interessantes Gespräch, wobei mir mein Gesprächspartner mitteilte, dass es ganz unwichtig ist jetzt noch nach den einzelnen Giftstoffen zu suchen, denn wichtig sei, dass die Giftstoffe abgeschöpft werden.

Ich sehe es etwas anders und vertraue auf die Staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen, welche Stoffe in welchen Mengen, wann eingelagert wurden und wann wieder ausgelagert.
Erkrankte Personen müssen wissen nach welchen toxikologischen Stoffen ein Labor suchen muss. Erst danach kann eine Therapie erfolgen. Ansonsten ist es ein Stochern im Dunkeln und ein langer Leidensweg für erkrankte Menschen, die oftmals auch als Spinner eingestuft werden.

Ich habe jetzt einfach nochmal das 1,2 Dibromethan rausgepickt. Über etliche andere toxische Stoffe haben wir in den vorangegangen Beiträge schon geschrieben.
Vielleicht liest mein Gesprächspartner von gestern ja mit :-)


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RE: MCS und andere Umwelterkrankungen

#13 von Lola , 28.10.2013 08:12

In den vergangenen Monaten haben wir viel über Krebserkrankungen geschrieben. Es gibt ein Krebsregister -
auf das ich an dieser Stelle aber nicht mehr eingehen möchte- Zahlen?

Ich möchte den "Umweltkranken", den Menschen die an MCS erkrankt sind, eine Stimme geben.

Ich habe vor zwei Tagen eine Mail bekommen ob ich "MCS" kenne und auch das Buch von Marion Hahn kenne.

Meinen 1.Beitrag zu diesem Thema habe ich als Eröffnungsthread am 16.2.2013 in diesem Forum geschrieben.
Es haben sich weitere User mit interessanten Beiträgen beteiligt.

In meinem 1.Beitrag schrieb ich wie folgt:

Mit giftigen Stoffen in kontaminierter Erde und verseuchtes Grundwasser wird der menschliche Organismus tagtäglich belastet, ohne das wir etwas sehen.
Wir werden krank und wissen nicht warum wir uns schlecht fühlen, warum wir krank sind.
Krebs ist eine Krankheit, die von der Schulmedizin bekämpft wird. Die Forschungen gehen zum Glück immer weiter.

Es gibt aber seit vielen Jahren noch andere Krankheiten.
Es sind Krankheiten die für die meisten Schulmediziner eben keine Krankheiten sind, weil sie nichts "greifbares" haben und doch steigt die Zahl der "Umweltkranken" immer weiter an.

Das Immunsystem ist bei vielen Menschen schon vom Kindesalter an gestört und der Mensch wird bei bestimmten Umwelteinflüssen richtig krank, weil der Körper sich selbst nicht mehr schützen kann.

Zu ihrem körperlichen Leiden kommt dann noch hinzu, dass man sie als Spinner oder was ganz schlimm ist, als psychisch gestörte Menschen einstuft.

Bei meinen Recherchen z.B. über Nato-Treibstoff, bin ich auf Marion Hahn beim Googeln gestoßen.
http://www.wissenschaft-und-frieden.de/s...?artikelID=0155
http://www.chemtrails-info.de/chemtrails/mcs.htm

Bei Frau Hahn waren die krankmachenden Stoffe im Nato-Treibstoff F34/JP-8
( lt.Expose der Bundeswehr wurde F34 im Tanklager-Farge gelagert. Die Anlieferung erfolgt bis dato per Kesselwaggon durch dicht besiedeltes Wohngebiet, zum Tanklager, das sich im Wasserschutzgebiet befindet.)
****

Nachdem wir in den vergangenen Monaten sehr viel über das Tanklager, kontaminierte Erde und vergiftetes Grundwasser recherchiert und diskutiert haben ist mir beim Lesen meines 1.Beitrages ein Satz förmlich ins Auge gesprungen:

"Das Immunsystem ist bei vielen Menschen schon vom Kindesalter an gestört und der Mensch wird bei bestimmten Umwelteinflüssen richtig krank, weil der Körper sich selbst nicht mehr schützen kann."

Wo befindet sich denn der Kindergarten Farge/Rekum? .. Richtig! Auf der Pipelinetrasse, die von der Weser zum Tanklager führt und genau neben dem Haus, in dem sich der Kindergarten befindet ist ein Revisionsschacht der Pipeline. Die Kinder spielen auch im Freien auf einer Pipelinetrasse!

Es ist eine Gefahr, die unsichtbar ist, jedoch auf der Hauptstraße stehen Schilder, die den Autoverkehr auf Tempo 30 hinweisen. Außerdem hat man noch zur Kontrolle für den Autofahrer eine lechtende Hinweistafel, auf der jeder Autofahrer ablesen kann mit welcher Geschwindigkeit er den Kindergartenbereich gerade passiert um seine Geschwindigkeit auch notfalls zu drosseln. Alles vorbildlich und zum Schutz der Kinder geregelt.

Im Beitrag von:
#3 von fight4yrights , 16.02.2013 20:06

findet man eine Auflistung von Umweltkrankheiten und deren Sympthome.

http://www.youtube.com/watch?feature=end...b5jtsKHckQ&NR=1
Wer das Video im Beitrag v. 17.2.2013 noch nicht gesehen hat, kann sich informieren was die betroffenen Menschen für einen Leidensweg bereits hinter sich haben und was noch hinzukommt, das ist die Einsamkeit.

Bei Marion Hahn, die auch ein Buch geschrieben hat, war der krankmachende Stoff der Nato-Treibstoff mit dem chemischen Zusätzen.

http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/14/064/1406420.pdf
Deutscher Bundestag 25. 06. 2001
Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums der Verteidigung vom 20. Juni 2001 übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Eva-Maria Bulling-Schröter und der
Fraktion der PDS
– Drucksache 14/6206 –
Inhaltsstoffe militärisch genutzter Treibstoffe
................

Inzwischen kenne ich bereits 5 Personen aus meinem direkten Umfeld, die an einer Umweltkrankheit leiden.
Die erkrankten Menschen müssen sich nur "eine Stimme verschaffen", denn ich bin überzeugt, gerade hier in unseren Stadtteilen gibt es noch viel mehr erkrankte Menschen, die möglicherweise glauben, dass sie Einzelschicksale sind.

Was ich so bisher gelesen habe und was bei mir angekommen ist,will weder die Industrie, noch die Politik und ich glaube auch die Medizin, eigentlich nichts von ihnen nichts wissen, weil sie ein "störender Faktor" in der "funktionierenden Wirtschaft" sind.

Es ist sicherlich ein langer Weg die Institutionen zum Umdenken zu bewegen.


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RE: MCS und andere Umwelterkrankungen

#14 von Lola , 28.10.2013 10:56

http://www.lanuv.nrw.de/anlagen/pdf/Ermi...0Stoffe%204.pdf

3
Inhalt
Zusammenfassung
1,2-Dibromethan
Benzotrichlorid
Acrylnitri
es handelt sich um einen Bericht aus März 2009


..weitere Infos zum Thema 1,2 Dibromethan
kann man im Internet finden und auch die Gefährlichkeit für den menschlichen Organismus und für Tiere, für die Umwelt und das Wasser, kann man auf einem Datenblatt nachlesen.
.....................................................................................................

Meine Frage an die Fachleute wäre:

War 1,2 Dibromethan ein Bestandteil des verbleiten Ottokraftstoff? Ich meine damit das Benzin, was ich an der Tankstelle tanken konnte?


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#15 von Lola , 28.10.2013 12:42

http://www.biegas.de/de/jp8/jp8_Hahn.htm

Eion Auszug aus dem Buch von Marion Hahn.


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"Ausleitung von Aluminium" - Entgiftung

Burg Blomendal (Quelle: wikipedia)
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