Kraftwerk Farge (Quelle: wikipedia)

"Behutsamer Kontakt an den Bunker"

#1 von Lola , 11.06.2018 19:24

https://www.weser-kurier.de/region/die-n...id,1738280.html


Zitat

Für die jüngsten Besucher
Behutsamer Kontakt an den Bunker
Imke Molkewehrum 10.06.2018 0 Kommentare

Grundschüler aus Farge und Rekum schreiben und sprechen Texte für den Audioguide des Denkortes Bunker Valentin. Das Angebot ist speziell für Kinder unter zehn Jahren gedacht, die den Bunker besuchen.

..der Artikel informiert weiter:

Der Hintergrund der Aufnahmen: Mitunter haben Schüler oder Eltern Berührungsängste. Manche Kinder schnappen im Alltag aber trotzdem grausame Details auf und bleiben mit diesen Bildern allein. Darum wird es als sinnreich betrachtet, das Thema Nationalsozialismus auch für Kinder unter zehn Jahren auf behutsame Weise aufzubereiten und den Audioguide um eine von Gleichaltrigen aufgesprochene Variante zu ergänzen. Für dies Projekt stellt die Stiftung „Partnerschaft für Demokratie“ daher auch 4500 Euro zur Verfügung.

...die Begeisterung der Kinder liest sich wie folgt:

„Wir waren zuerst an der Betonmischanlage. Die Texte haben wir dann selbst aufgeschrieben und geübt“, sagt Nele. „Da haben die Menschen nur 40 Kilogramm gewogen“, ergänzt Lana. „Und die Zementsäcke wogen 50 Kilogramm“, fügt Ben hinzu. Der Drittklässler zeigt den Text, den er gleich im Studio aufsprechen soll. Es sind nur wenige Zeilen, aber Ben ist schon ganz hibbelig. „Den Text kann ich auswendig“, betont er und strahlt. Er möchte endlich loslegen, aber zurzeit ist noch Zoé im Studio.
Zitat Ende


"Behutsam" ?
-Die Zwangsarbeiter haben nur 40 KG gewogen und die Säcke 50 KG!

Ja, ich hatte mein ganzes Leben Bilder mit Bergen von toten, zum Skelett abgemagerten Menschen vor Augen, was ein Hinterfragen unmöglich machte. Heute weiß ich, dass es sich um deutsche Soldaten handelte, die am 8.Mai 1945 bedingungslos kapitulierten und die nicht als Kriegsgefangene behandelt wurden, sondern als "disarmed enemies" (entwaffnete Feinde) die zu Hunderttausenden auf den Rheinwiesenlagern der Amerikaner unter schwersten Bedingungen gefangen gehalten wurden. Für die Rheinwiesen war General Eisenhower zuständig. In diesen Lagern waren die gefangenen Soldaten zum Skelett abgemagert.
Warum werden Drittklässler mit diesem Thema belastet? Das was sie hören und sehen wird sich in ihr Gedächtnis einbrennen und auch sie werden mit einer "Schuld" belastet und mit dem Bild ausgestattet, dass ihre Vorfahren die größten Verbrecher waren.

Ich frage mich was man den Grundschülern über Demokratie vermitteln möchte? Die "demokratisch verfaßten Texttafeln bei der Eingangspforte Weserseite", lassen demokratische Gedanken nicht zu.

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"Farge in der Zeit des Nationalsozialismus"

#2 von Lola , 30.08.2018 10:10

Die Norddeutsche 30.August 2018 - Lokales - Seite 5
Leider ist kein Link vorhanden...


"Farge in der Zeit des Nationalsozialismus

Programm des Eva-Seligmann-Hauses: Neben Geselligkeit geht es diesmal um historische Dokumente aus den Jahren 1933 bis 1945"
Autorin: Marina Köglin

Sobald ich einen Link gefunden habe, stelle ich ihn hier ein. Es ging mir in erster Linie um das Bild der Bunker - Baustelle auf der man die Zwangsarbeiter sehen kann, die keinesfalls so aussehen als würden sie nur 40 kg Körpergewicht haben und mußten 50kg schwere Zementsäcke auf Leitern in der Baustelle nach oben tragen. Dieser Punkt sollte mal geprüft werden vom Denkort Bunker-Valentin ob die Angaben realistisch sind wie man im u.a. Link lesen kann.
https://www.weser-kurier.de/region/die-n...id,1738280.html


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zuletzt bearbeitet 30.08.2018 | Top

RE: "Farge in der Zeit des Nationalsozialismus"

#3 von Lola , 30.08.2018 16:26

https://www.weser-kurier.de/bremen/breme...alid,38089.html

Zitat

Vegesack, Lesum und Blumenthal früher
Historische Bilder aus Bremen-Nord

Schöne Villen, die Lesum-Mündung, der Bunker Valentin: So vielfältig Bremen-Nord ist, so viele verschiedene Geschichten gibt es auch zu den einzelnen Orten des Bezirks.

Wer wissen möchte, wie Bremen-Nord früher aussah, kann das Staatsarchiv Bremen besuchen, in alten Fotos von Verwandten stöbern - oder sich durch unsere Bildergalerie klicken. In 37 Fotos zeigen wir Bremen-Nord zu Zeiten des Nationalsozialismus, des Wirtschaftswunders in den 50er- und 60er-Jahren bis zur Schließung der Vulkan-Werft 1997.

Klicken Sie sich durch die Geschichte des Bremer Nordens: Sehen Sie Vegesack in den 70er-Jahren, die Bremer Baumwollkämmerei in Blumenthal und den Lesumer Ortskern 1965.
Zitat Ende



...in der Fotoserie findet man u.a. 2 Bilder von der Bunker-Baustelle. Keiner der Männer sieht aus als würde er nur ein Körpergewicht von 40kg haben!

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"Ein Zeichen gegen Hass und Gewalt"

#4 von Lola , 18.09.2018 08:52

https://www.weser-kurier.de/region/die-n...id,1768911.html


Zitat

Denkort Bunker Valentin
Ein Zeichen gegen Hass und Gewalt

Michael Thurm 17.09.2018 0 Kommentare

Vor 35 Jahren ist das Mahnmal am Bunker Valentin eingeweiht worden. Es sei aktueller denn je, sagte Bürgermeister Carsten Sieling (SPD) in seiner Rede, die er bei einer Feier zum 35-jährigen Bestehen hielt.

Farge-Rekum. Vor 35 Jahren ist das durch den Bremer Künstler Friedrich Stein geschaffene Mahnmal am Bunker Valentin in Farge-Rekum eingeweiht worden. "Dieses Mahnmal soll den Zeitgenossen und den nachfolgenden Generationen helfen, aus dem Vergangenen zu lernen. Es soll uns für die Zukunft nachdenklich machen, damit wir für ein anderes Mal klug werden.“ Das sagte jetzt Bürgermeister Carsten Sieling (SPD) in seiner Rede bei der Feier anlässlich des 35. Jahrestages der Einweihung.

Diese Sätze klingen aktuell, sie sind jedoch mehr als drei Jahrzehnte alt. Carsten Sieling zitierte in seiner Rede, was der damalige Bremer Bürgermeister Hans Koschnik (SPD) vor 35 Jahren, am 17. September 1983, im Rahmen der feierlichen Einweihung auf dem Platz vor dem Bunker Valentin gesagt hatte.
Zitat Ende

Den kompletten Beitrag kann man mit o.a. Link aufrufen.

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