Kraftwerk Farge (Quelle: wikipedia)

"Ein Leben für Namibia"

#1 von Lola , 21.02.2018 08:31

https://www.weser-kurier.de/bremen/breme...id,1702332.html

Zitat



Internationale Hilfe
Ein Leben für Namibia
Isabel d'Hone 20.02.2018 0 Kommentare

Die 94-jährige Edith Schütt ist seit 32 Jahren im Verein „Praktische Solidarität International“ ehrenamtlich aktiv

Mit 73 Jahren machte Edith Schütt ihre erste Reise. Ohne viel Englisch zu können, flog sie 1996 nach Namibia, um dort ein Jahr lang Hilfsgüter des Vereins „Praktische Solidarität International“ zu verteilen. „Ich wusste nicht, was mich erwartet“, erinnert sich die 94-Jährige. „Weil wir sehr arm waren, konnte ich vorher nie in den Urlaub fahren und plötzlich saß ich im Flugzeug auf dem Weg auf einen anderen Erdteil.“ Zehn Jahre zuvor hatte sie nach dem Tod ihres Mannes den Führerschein gemacht und sich ein Auto mit Anhänger gekauft. Damit fuhr sie durch Bremen und sammelte für den im September 1985 gegründeten Verein Hilfsgüter – beispielsweise Mode der letzten Saison, Arztkittel und Bettwäsche.

Ihr Sohn Harald Schütt war als Solidaritätsarbeiter im südlichen Afrika gewesen und hatte dort die unmenschliche Durchsetzung der Apartheitsgesetze kennengelernt. Als er nach Bremen zurückkam, wollte er sich um Namibia kümmern, das von Südafrika unterdrückt und ausgebeutet wurde. Er gründete den Verein „Entwicklungshilfe von Volk zu Volk“, der heute „Praktische Solidarität International“ heißt. „In Namibia herrschte zu der Zeit absolute Not“, sagt die erste Vorsitzende. „Wir machten mit Infoständen auf die Notlage der Menschen aufmerksam und sammelten Hilfsgüter.“ Viele Menschen spendeten daraufhin. Im November 1989 fanden die ersten freien Wahlen in Namibia statt, doch das Land braucht auch heute noch viel Unterstützung. Eines der Hauptprobleme ist, dass sich die Wüste immer weiter ausbreitet.

Der Beitrag informiert weiter:
"Aus diesem Grund ist Schütt besonders stolz darüber, dass ihr neuestes Projekt im Norden Namibias erfolgreich ist: es ist ihr gelungen, aus Sand fruchtbaren Boden zu machen. Dies funktioniert mithilfe von effektiven Mikroorganismen (EM), die Böden wieder lebendig und fruchtbar machen können. Es handelt sich dabei hauptsächlich um Photosynthesebakterien, Milchsäurebakterien, Pilze und Hefen."
Zitat Ende

57 Hofstellen beteiligen sich inzwischen an dem Projekt und es bietet 618 Bewohnern die Möglichkeit zur Selbstversorgung und Überschüsse zu verkaufen.
Eine sehr beeindruckende Leistung was alle Projektteilnehmer aus der Idee von und mit Frau Schütt gemacht haben.

Lola  
Lola
Beiträge: 1.281
Registriert am: 24.01.2013


"Bremen erkundet das südliche Afrika"

#2 von Lola , 01.06.2018 15:02

https://www.weser-kurier.de/bremen/breme...id,1735239.html

Zitat

Delegationsreise der Bremer Wirtschaft
Bremen erkundet das südliche Afrika
Moritz Döbler 31.05.2018 3 Kommentare

Am Freitag bricht eine große Delegation von Bremen nach Südafrika auf. Mit dabei ist Bürgermeister Carsten Sieling mit weiteren Senatsvertretern, aber auch sein Herausforderer Carsten Meyer-Heder.

Weiter informiert der Bericht:

"Interesse an Start-up-Szene

Linnert betont den Austausch mit Durban, Bremens Partnerstadt in Südafrika, und die Aussöhnung mit Namibia. „Gerade Bremen hat eine besondere historische Verantwortung, zumal Bremer Kaufleute wie Adolf Lüderitz sehr von der Kolonialherrschaft profitiert haben. Das Land Bremen hat sich schon früh der deutschen Verantwortung für den Völkermord zwischen 1904 und 1908 an den Herero und Nama gestellt“, sagte Linnert. Die entstandenen Kontakte und Projekte wolle sie unterstützen und pflegen.

Der Unternehmer Meyer-Heder, der Sieling bei der Bürgerschaftswahl in einem Jahr herausfordert, interessiert sich für die Start-up-Szene in Kapstadt. Die Handelskammer sieht die Reise als Teil eines intensiveren Engagements. Mit Blick auf Afrika würden die Chancen häufig unter- und die Risiken überbewertet, sagte Kammer-Hauptgeschäftsführer Matthias Fonger.

„Deshalb wäre für mich die Reise gelungen, wenn Wirtschaft und Politik zu einem besseren Verständnis der heutigen afrikanischen Realität kommen könnten. Daraus ergeben sich dann auch Perspektiven, wie wir unseren Wirtschaftsstandort auf die Entwicklungen in Afrika ausrichten können – und hoffentlich auch konkrete Geschäfte.“
Zitat Ende

Den kompletten Beitrag kann man mit o.a. Link aufrufen . ebenso die Leserkommentare.

Lola  
Lola
Beiträge: 1.281
Registriert am: 24.01.2013


   

"Israel - Afrikas neuer bester Freund"
Thema Beluga : "Neues Kapitel im Stolberg-Prozess"

Burg Blomendal (Quelle: wikipedia)
Xobor Forum Software ©Xobor.de | Forum erstellen