Kraftwerk Farge (Quelle: wikipedia)

Erste Ideen

#1 von Reinhard , 14.02.2013 14:05

Auch wenn auf der Seite des Ortsamtes noch nicht abrufbar ist, welche Anträge in der Beiratssitzung am 12.2. angenommen wurden, hat sich die Mehrheit nach dem Bericht im BLV für den Antrag des fraktionslosen Beiratsmitglieds entschieden.

Danach wird das Ortsamt gebeten, „die Entwicklung eines Konzeptes zu einem regelmäßigen Stadtteilfest koordinierend zu begleiten, z.B. mit öffentlichen Veranstaltungen und Beiratssitzungen (unter Einbeziehung von VertreterInnen aus den Bereichen Kultur, Sport, Bildung, Soziales u.a. und unter Beteiligung der Blumenthaler Bevölkerung).“

Es sind jetzt also Vorschläge für regelmäßige Stadtteilfeste gesucht. Das ist zweifellos eine Aufgabe, die sich sehr gut in einem Internetforum lösen lässt. Hier kann man sehr unkompliziert nicht nur eigene Anregungen geben, sondern auch Rückfragen stellen und Ergänzungen hinzufügen, sodass sich nach und nach ein überzeugendes Konzept entwickeln lässt.

Stadt- und Stadtteilfeste müssen nicht nur ausschließlich themenlose Veranstaltungen sein, sondern sie können auch einen gewünschten Beitrag zur Entwicklung einer Stadt leisten. Auf ihnen kann man gemeinsam feiern, sich treffen, einige Worte wechseln und so die Kommunikation im Ort verbessern. Es ist jedoch auch möglich, durch ein ausgewähltes Thema dafür zu sorgen, dass den Bürgern die Vorzüge ihrer Heimat bewusster werden und sie damit besonders stolz auf ihren Stadtteil bleiben, ja, auch werden können.

Das dürfte überall dort wichtig sein, wo man etwa im Urlaub, bei einem Vorstellungsgespräch oder beim Small Talk nicht besonders gern seinen Wohnort nennt, weil darüber in den Medien nicht nur positiv berichtet wurde.

Wenn man an zahlreiche Fernsehsendungen und Zeitungsberichte während er letzten Wochen denkt, könnte das für Blumenthal zutreffen. Sollte man zudem noch die typisch niedrigen Blumenthaler Wahlbeteiligungen im Hinterkopf haben, scheint hier die Bindung an den Stadtteil und das Interesse an seinem Wohl und Wehe nicht besonders ausgeprägt zu sein. Stadtsoziologen sprechen in solchen Fällen von Anomie.

Eine in solchen Fällen wünschenswerte Stärkung des Zusammenhalts können zwar auch Feste leisten, wie die häufig nach Jahreszeiten benannten Frühlings-, Sommer- oder Herbstmärkte. Die lassen sich zweifellos als Veranstaltungen gestalten, die man mindestens noch ein ganzes Jahr in guter Einnerung behält.

Um allerdings die Identifikation mit der Heimat und vor allem den Stolz auf ihre Einmaligkeit zu erhöhen, eignen sie sich weniger, weil es einfach zu vielen von ihnen gibt.

Da versprechen Stadtteilfeste mehr, die eine starke Seite der eigenen Stadt thematisieren. Vermutlich gibt es unter diesem Blickwinkel viele Ideen für mögliche Stadtteilfeste, zu denen auch folgende drei Ausgangsgedanken gehören können:

Man kann die Schönheit der Landschaft in den Vordergrund stellen, etwa die Geestlandschaft der „Bremer Schweiz“ mit Freizeitaktivitäten wie Wandern, Radfahren, Joggen oder Reiten.

Einen anderen Akzent würde das Thema Bremer Wollkämmerei setzen, die für die Entwicklung der einstigen Kreisstadt Blumenthal prägend war. Hier würde die Erinnerung an das industrielle Zeitalter im Mittelpunkt stehen, als in Blumenthal dieses Unternehmen von Weltrang große Teile des Lebens bestimmt hat.

Eine dritte Thematik könnten die sozialen Brennpunkte des Stadtteils sein, wie sie sich an der George-Albrecht-Straße oder im WiN-Gebiet Lüssum-Bockhorn zeigen. Hier sollte man nicht die Integrationsschwierigkeiten problematisieren, sondern den Reichtum in den Vordergrund stellen, der mit der kulturellen Vielfalt verbunden sein kann. Das könnten etwa Stadtteilfeste unter Bezeichnungen wie „Buntes Blumenthal“ oder „Blumenthaler Vielfalt“ zum Ausdruck bringen, wenn man die Namen hier als Motto und Ziel versteht.

Das sind, wie man leicht sieht, nur erste Ideen, die vor allem einen Zweck haben: Hier zu einer regen Diskussion zu führen und viele kreative Beiträge zu entwickeln.

Reinhard  
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RE: Erste Ideen

#2 von Lola , 14.02.2013 14:55

http://www.myspace.com/video/playing-for...e-quot/53031032

Dieses Projekt hat mich sofort fasziniert, als ich den Song zum ersten Mal gehört habe und zwar sind es Interpreten auf verschiedenen Kontinenten die gemeinsam ihren Part aufgenommen haben der sich nahtlos an den Vorgänger anpasst.
Es handelt sich nur um einen Song und jede Nationalität bringt ihn in ihrer eigenen typischen Weise, sodass sich
keiner verbiegen muss.

Könnte ich mir für Bremen-Nord gut vorstellen, denn "Musik bringt die Welt zusammen".

Lola  
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RE: Erste Ideen

#3 von Lola , 14.02.2013 20:38

http://www.mambodancer.de/vb/showthread....B4s-simply-Rock

http://www.weser-kurier.de/bremen/kultur...rid,398889.html

http://www.myvideo.de/watch/2035589/bremen_nord_celek
..schon vom Zuschauen wurde mir schwindelig :-) Tolle Leistung, das Video ist von 2007

Ich bin mir ganz sicher, wenn man sich gezielt auf die Suche macht findet man in Blumenthal, Rönnebeck und Farge junge Menschen die mit Begeisterung Musik aus den Ländern wo sie selbst oder die Eltern und Großeltern ihre Wurzeln haben. Man muss nur die Begeisterung wecken nach dem Motto:

........Music brings the world together - Musik bringt die Welt zusammen

Es gibt eine Fülle von Ideen dass die verschiedenen Nationen sich präsentieren können.

Ich hoffe die Liste wird noch sehr lang, denn Bremen-Nord hat mit Sicherheit viele kreative Köpfe!

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RE: Erste Ideen

#4 von Lola , 16.02.2013 15:39

..eines ist mir dabei jedoch wichtig, gerade weil es hier in Blumenthal und auch in anderen Ballungsgebieten unserer Stadt große Probleme mit Jugendlichen gibt die häufig auch einen Migrationshintergrund haben,
dass man sich bei Kindern und Jugendlichen auf keinen Fall anbiedern sollte, sondern man muss sie neugierig machen.

Hier sind unbedingt Fachleute erforderlich, die mit Jugendlichen ständig zu tun haben.

Wenn die Verantwortlichen sich gut auf ein Stadtteilfest vorbereiten, das nicht nur aus Bratwurst, Bier und lauter Beschallung besteht, sondern das die Kinder und Jugendlichen, kulturell etwas typisches aus den Ländern ihrer Wurzeln vorführen können,dann gibt sich der größte Macho plötzlich konzentriert, weil sein Ehrgeiz möglicherweise geweckt worden ist.

Bei einem solchen Fest sind Akteure erwünscht und nicht unbedingt Konsumenten, obwohl ohne Publikum geht es natürlich nicht, aber das pendelt sich schon ein.

Ich glaube ein Stadtteilfest bestehend aus mehreren kleineren Festen könnte auch interessant sein.
Auf jeden Fall ist es eine Chance für Blumenthal für ein neues buntes Gesicht.

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RE: kreative Frauen -aufgewachsen in Blumenthal

#5 von Lola , 01.03.2013 08:44

http://www.weser-kurier.de/bremen/stadtt...rid,415355.html

Zitat
Sema Mutlu ist in der Wechseljahre-Revue "Heiße Zeiten" zu sehen- 08.12.2011
Rap- und Soulstar spielt Theater
Von Sabine Grulke

Bremens bekannteste Rapperin und Soulsängerin besingt die Menopause. Das Musical auf dem Theaterschiff hat im November seine Bremer Premiere gefeiert und läuft dort bis Ende Februar.
Zitat Ende

http://de.wikipedia.org/wiki/Derya_Mutlu

http://de.wikipedia.org/wiki/Deutscher_Fernsehpreis
Zitat
Deutscher Fernsehpreis
Wechseln zu: Navigation, Suche
Logo des Deutschen Fernsehpreises 2009

Der Deutsche Fernsehpreis ist ein Fernsehpreis, der im Oktober 1998 von den Fernsehsendern Das Erste, ZDF, RTL und Sat.1 gegründet wurde. Als Vorbild diente der US-amerikanische Fernsehpreis Emmy, wenngleich der Deutsche Fernsehpreis nicht von einer Fernsehakademie vergeben wird. Die beiden ehemaligen Fernsehpreise Telestar (Das Erste und ZDF) und Goldener Löwe (RTL) gingen im Deutschen Fernsehpreis auf. Die Preisverleihung findet seit 1999 jedes Jahr Ende September bzw. Anfang Oktober statt. Bisher wurden alle Preise im Kölner Coloneum vergeben.
Zitat Ende

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RE: kreative Frauen -aufgewachsen in Blumenthal

#6 von Lola , 29.04.2013 06:10

http://www.weser-kurier.de/bremen/stadtt...rid,558719.html
Zitat
Radio Nautilus widmet sich online maritimen Themen - 29.04.2013
Seemannsgarn aus dem Internet
Von Volker Kölling

Rund 500 Menschen haben sich Sendungen von Radio Nautilus schon einmal auf der Internetseite des maritimen Traditionsvereins angehört. Wie viele Menschen vorgestern von 12 bis 14 Uhr zugehört haben, wissen die Moderatoren Anke Krohne und Olaf Juerss nicht. Sie glauben aber an das Konzept, lokalen maritimen Themen und Seemannsmusik Platz einzuräumen.
..........

Anke Krohne führt die Regie, sorgt für Ruhe und gibt das Mikrofon an den nächsten Schiffsbesitzer weiter.
Zitat Ende

Der Beitrag informiert weiter wo die Sendung zu hören ist "Über den DSL-Anschluss geht jedes Wort zeitgleich übers Internet und die Sendezentrale Richtung Waller Sendeturm und auf die UKW-Frequenz 92,5 Megahertz. Im Kabel 101,85."

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