Kraftwerk Farge (Quelle: wikipedia)

"Sattelhof-Umbau ist beendet" - Jugendliche ziehen im April ein

#1 von Lola3 , 23.03.2017 08:31

http://www.weser-kurier.de/region/die-no...id,1571773.html

Zitat
Jugendliche ziehen im April ein
Sattelhof-Umbau ist beendet
Sylvia Wörmke 23.03.2017 0 Kommentare

Blumenthal. Die Bauarbeiten im Sattelhof sind beendet. Am Freitag wird die frühere Jugendfreizeitstätte, die älteste Hofstelle in Blumenthal, an die Akademie Lothar Kannenberg übergeben. Mit der Eröffnung der neuen Einrichtung, in der überwiegend schwer erziehbare deutsche Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren betreut werden sollen, wird im April gerechnet. Das teilte Peter Schulz, Sprecher von Immobilien Bremen (IB) auf Anfrage mit.

Unter der Regie der städtischen Liegenschaftsverwaltung wurde das Gebäude – wie berichtet – saniert und auch die Wünsche der Akademie Kannenberg für das pädagogische Jugendkonzept unter der Leitlinie „Sport und Strukturen“ wurden umgesetzt. Dazu gehörte auch, dass eine früher abgetrennte Hausmeisterwohnung in das Gebäude integriert wurde. Es waren umfangreiche Sanierungs- und Umbauarbeiten nötig. Unter anderem gab es eine neue Heizung, neue sanitäre Anlagen, Fenster und Böden für das gut 700 Quadratmeter große Haus. Kostenpunkt nach Angaben von IB: 600 000 Euro.
Zitat Ende

Zu diesem Thema möchte ich noch auf folgenden Thread hinweisen "Wo bleiben auffällige straffällig gewordene Kinder/Jugendliche, die ihren Lebensmittelpunkt in Bremen haben?"

Jetzt dürfte es hoffentlich der Vergangenheit angehören, dass Schulschwänzer und/oder verhaltensauffällige Kinder und Jugendliche nicht mehr in geschlossenen Einrichtungen untergebracht werden und hoffentlich therapeutisch begleitet werden, denn nicht immer ist das Kind schuld, wenn es durch das soziale Netz fällt.

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"Akademie Kannenberg meldet Insolvenz an"

#2 von Lola3 , 01.11.2017 17:20

https://www.weser-kurier.de/bremen/breme...gn=WESER-KURIER

Zitat

140 Jugendliche betroffen
Akademie Kannenberg meldet Insolvenz an

Kristin Hermann 01.11.20170 Kommentare

2014 war die Akademie Kannenberg erstmals in der Bremer Jugendhilfe tätig geworden, jetzt ist Schluss. Wie der WESER-KURIER erfuhr, hat die Akademie Insolvenz angemeldet. Auch die Stadt ist von der Insolvenz betroffen.

Die sechs Einrichtungen von Lothar Kannenberg stehen vor dem Aus. (Christian Kosak)

Nach Informationen des WESER-KURIER hat der Jugendlicheträger Akademie Kannenberg Insolvenz angemeldet. Das bestätigte auch die Bremer Sozialbehörde. Das Unternehmen betreibt in Bremen derzeit sechs Einrichtungen für Geflüchtete, in denen insgesamt etwa 140 Jugendliche und junge Erwachsene untergebracht sind. Ausgenommen ist die intensivpädagogische Einrichtung in der Rekumer Straße in Bremen-Nord für straffällig gewordene jugendliche Flüchtlinge. Sie ist nach drei Jahren zum 31. Oktober geschlossen worden.

Die Betreuung der übrigen Jugendlichen soll auch weiterhin gewährleistet sein. Die Mitarbeiter der einzelnen Unterkünfte haben ab November drei Monate lang Anspruch auf Leistungen aus der Insolvenzkasse bei der Agentur für Arbeit. Damit kann der Betrieb zumindest vorläufig fortgesetzt werden. Unklar ist noch, ob das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung möglich ist, oder ob ein Insolvenzverwalter eingesetzt wird. Die Entscheidung des zuständigen Amtsgerichtes wird spätestens für Donnerstag erwartet. Ziel der Akademie sei es, Teile der Unterkünfte möglichst zu erhalten. Ob dieser Wunsch auch umsetzbar ist, wird sich im Laufe des Verfahrens zeigen.

Wie der WESER-KURIER aus politischen Kreisen erfuhr, ist auch die Stadt von der Insolvenz des Trägers wirtschaftlich betroffen. Die Akademie Kannenberg hatte für den laufenden Betrieb von den Behörden pauschalierte Vorschusszahlungen erhalten, die nun zurückgefordert werden. Wie hoch der Schaden ist, ist derzeit noch strittig. Den Forderungen der Stadt in Höhe von mehr als fünf Millionen Euro stehen auch Forderungen des Trägers gegenüber.
Zitat Ende

Den kompletten Bericht bitte mit o.a. Link aufrufen.

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"Interview Lothar Kannenberg mit Weser Kurier

#3 von Lola3 , 14.11.2017 07:26

https://www.weser-kurier.de/bremen/breme...id,1668682.html

Zitat



Lothar Kannenberg im Interview
„Ich habe erst gearbeitet und dann geplant“

Kristin Hermann 13.11.2017 3 Kommentare

Herr Kannenberg, für viele sind Sie eher der Macher und nicht derjenige, der im Büro über die Abrechnungen wacht. Ist Ihnen das jetzt zum Verhängnis geworden?


Lothar Kannenberg: Als 2015 plötzlich so viele unbegleitete Minderjährige nach Bremen gekommen sind, habe ich erst gearbeitet und dann geplant. Normalerweise läuft das andersrum, aber dafür war damals keine Zeit. Das führte auch dazu, dass wir zu den Hochzeiten nicht ausreichend Personal hatten, um das mit den Abrechnungen von Anfang an vernünftig aufzuarbeiten. Den Fehler sehe ich aber nicht nur bei uns. Auch in der Sozialbehörde mangelte es zu dieser Zeit an Mitarbeitern, die das hätten ausreichend betreuen können.
Zitat Ende

Das Interview kann man mit o.a. Link aufrufen - Kommentare gibt es auch schon.

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"Schöne Grüße aus Blumenthal"
RE: Zauberwort "Fördergelder"

Burg Blomendal (Quelle: wikipedia)
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