Kraftwerk Farge (Quelle: wikipedia)

"Vom Leben der Seefahrer"

#1 von Lola3 , 17.02.2017 08:53

http://www.weser-kurier.de/region/die-no...id,1551947.html

Zitat

Verein Burg Blomendal präsentiert einen Vortrag über Kapitän Eduard Dallmann und die Blütezeit Blumenthals
Vom Leben der Seefahrer
Doris Friedrichs 17.02.2017 0 Kommentare

Blumenthal. Einst war die Kapitän-Dallmann-Straße eine der wichtigsten Einkaufsstraßen Blumenthals. Das ist lange her. Aus den meisten Geschäfts- wurden Wohnhäuser, viele alte Kahnschifferhäuser mussten dem Straßenausbau weichen, andere Häuser verfielen im Laufe der Zeit. Von der Blütezeit der Kapitän-Dallmann-Straße und ihrem Namensgeber berichteten jetzt Klaus Peters und Jürgen Peters vom Verein Burg Blomendal in der Burg. Bei den Zuhörern wurden Erinnerungen geweckt.
Zitat Ende

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RE: "Vom Leben der Seefahrer"

#2 von Lola3 , 19.02.2017 20:56

..ich beziehe mich nochmal auf den Beitrag im Weser Kurier aus dem 1.Post - und habe mich noch etwas mehr mit dem Leben von Kapitän Dallmann beschäftigt.

....weiteres Zitat aus dem gestrigen Artikel:

"Als Deutschland sich 1872 aus dem aktiven Walfang zurückzog, berichtete Klaus Peters weiter, „weil da schon die Meere überfischt waren“ und Erdöl zunehmend den Tran der Wale ersetzt hatte, sei Dallmann auf Frachtschiffen gesegelt. „Wenn Kapitäne um die 50 Jahre alt waren, haben sie keinen Reeder mehr gefunden, der sie anstellte. Da waren sie schon zu alt. Dallmann wollte aber zur See fahren.“ Er habe es selten länger als ein halbes Jahr an Land ausgehalten. So ging er 1872 mit einem Polarschiff auf Forschungsreise in die Antarktis. Nebenbei seien noch Wale für die Niederlande und Norwegen gefangen worden, die den Walfang weiter betrieben hätten.
Zitat Ende

https://de.wikipedia.org/wiki/Eduard_Dallmann
"
Zitat
Mit 15 Jahren heuerte Eduard Dallmann als Schiffsjunge an, mit 36 Jahren fuhr er bereits als Kapitän und betrat als erster Europäer die Wrangel-Insel in der Arktis.

Als die Walbestände in den nördlichen Meeren zurückgingen, erhielt Dallmann von der Deutschen Polar-Schifffahrtsgesellschaft den Auftrag, mit dem 1872 von der Wencke-Werft in Geestemünde gebauten Auxiliarsegler Groenland die antarktischen Wal- und Robbenbestände zu untersuchen. Die Groenland war das erste mit maschinellem Zusatzantrieb versehene Schiff, das bis kurz vor die Polarregion vordrang (1873/74). Der kommerzielle Erfolg der Walfangexpedition war gering und deckte gerade die entstandenen Kosten, die Entdeckungen dagegen waren bedeutend. Bei der Verfolgung einiger Wale entdeckte der herausragende Navigator unter anderem die Bismarck-Straße (engl. Bismarck Strait), den Neumayer-Kanal und die Kaiser-Wilhelm-Insel.[1]

Von 1877 bis 1884 beteiligte sich Eduard Dallmann an den umfangreichen Bemühungen zur weiteren wirtschaftlichen Erschließung Sibiriens, die zu dieser Zeit unternommen wurden. So versuchte er mehrfach Waren aus Europa zu den Mündungen der sibirischen Flüsse Ob und Jenissei zu bringen, um dort Getreideladungen und andere sibirische Produkte aufzunehmen, die mit Lastkähnen zuvor an diese Stellen transportiert worden waren. Durch die Eisbedingungen in der Karasee waren von sieben Versuchen Dallmanns nur vier erfolgreich, so dass der Finanzier der Unternehmungen, der Bremer Großkaufmann Ludwig Knoop beschloss, die Handelsfahrten nach Sibirien einzustellen.[2]
Zitat Ende

..über die Wencke-Werft, Erbauer der Groenland sagt Wikipedia wie folgt:
https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Wilhelm_Wencke

"Auf der Werft entstand 1885 der erste Fischdampfer – die Sagitta – für die Geestemünder Reederei von Friedrich Busse. In den späteren Jahren gelang der Werft aber nicht die Umstellung auf den Stahlschiffbau und sie musste 1900 Konkurs anmelden und wurde von der Seebeckwerft übernommen. Das Dock der ehemaligen Wencke-Werft wurde bis 1945 von anderen Unternehmen genutzt und dann mit Trümmerschutt gefüllt; die Mauern sind noch heute sichtbar."

..über die Historie von Geestemünde https://de.wikipedia.org/wiki/Geestem%C3%BCnde
"bei Preußen
Geestemünder Häfen (1900)

Ab 1866
war Geestemünde nach dem Deutschen Krieg Teil der preußischen Provinz Hannover. 1871 gründete sich die Geestemünder Bank. 1877 eröffnete der neue Holzhafen. Das Gaswerk an der Schulstraße nahm 1879 den Betrieb auf. 1883 entstand das Wasserwerk an der Wulsdorfer Chaussee.

1879 nahm die neue preußische Navigationsschule auf der Deichkrone bei der Einfahrt zum Handelshafen unter Leitung von Kapitän Jungclaus in Geestemünde ihren Unterricht auf. 1916 wurde sie zur Seefahrtschule Bremerhaven. 1944 brannte das Gebäude ab. 1952 konnte ein neues Gebäude am selben Standort eingeweiht werden. Daraus entwickelte sich 1975 die Hochschule Bremerhaven.

Vereinigung von Geestendorf und Geestemünde
Morgenstern-Museum in der Kaistraße

1867
wurde die Handelskammer zu Geestemünde für die preußische Region gegründet.

Auf Initiative des Gemeindevorstehers von Geestendorf Carl August Lenthe von 1886 beim Oberpräsidenten der Provinz Hannover entstand im Dreikaiserjahr ein Gesetz, wonach am 1. April 1889 die beiden Gemeinden Geestemünde und Geestendorf zu Geestemünde mit 15.426 Einwohnern vereinigt wurden. Hermann Bleßmann war von 1889 bis 1899 der erste Bürgermeister. Die Zollschranken fielen zwischen Geestemünde, Lehe und Bremerhaven."

Zum Thema Schiffbau:
"Schiffbau
Handelshafen mit alter Schleuse
Drehbrücke über den Hauptkanal
→ Hauptartikel: Werften in Bremerhaven

Geestemünde wurde mit Bremerhaven um diese Zeit ein wichtiger Werftenstandort in Deutschland.
1836 lief das erste Schiff der Rickmers Werft an der Geeste vom Stapel. Die Schau & Oltmanns bestand von 1852 bis 1891 und kam dann zu Seebeck, Georg Seebeck baut in seiner Seebeck-Werft seit 1879 Schiffe und Joh. C. Tecklenborg war schon seit 1855 mit dem König-Georg-Dock in Geestemünde tätig. Drei von sieben Fünfmastern aus dieser Zeit stammen aus Geestemünde: Die Maria Rickmers (1891 das größte Segelschiff der Welt), die Potosi (4025 BRT) und die Preußen. Seit 1885 förderte das Deutsche Reich den Schiffbau. 1885 fährt der erste Tanksegler, die Andromeda von der Tecklenborg-Werft nach New York. 1886 baute Seebeck am Querkanal seine Schiffe und 1910 konnte er am ehemaligen Petroleumhafen seine Werft ausbauen, die nun 1000 Mann beschäftigte. Die Großwerft hieß ab 1988 Schichau Seebeck Werft (SSW) und bestand bis 2009."

Nochmal zurück zu den beiden Polargebieten Arktis und Antarktis und da kommt man natürlich auch zum Alfred-Wegener-Institut mit vielen Infos über die Polarregion.

http://www.meereisportal.de/meereiswisse...-und-antarktis/
https://blogs.helmholtz.de/polarstern/

.......

http://www.albert-gieseler.de/dampf_de/f...madet1777.shtml

Zitat aus der Chronologie
Schiffswerft und Maschinenfabrik von Joh. C. Tecklenborg AG
Ortssitz Bremerhaven Geestemünde
"16.04.1869 Im "König-Georg-Dock" zu Geestemünde entsteht unter der Leitung von G. W. Claussen der hölzerne Schoner "Germania" für die zweite deutsche Nordpolar-Expedition. Er besitzt eine Hilfsdampfmaschine von 60 PS, und die Maschinen-und Kesselanlagen werden von der Bremer Firma Waltjen & Co geliefert. Die Wasserverdrängung des Schiffes beträgt 225 Tonnen. Das Schiff wird in der Rekordzeit von 28 Tagen bis zum Stapellauf fertiggestellt.
Der Stapellauf findet am 16. April 1869 statt. Expeditionsleiter ist der Kapitän der "Germania", Karl Koldewey, der auch die 1. Polarexpedition mit der "Grönland" 1868 geleitet hatte.
Die Abfahrt der Expedition findet in Gegenwart von König Wilhelm I. von Preußen am 15. Juni 1869 statt.


"1872 Der Schoner "Admiral Tegetthoff" für die österreichisch-ungarische Nordpolexpedition läuft vom Stapel. Das Holzschiff ist mit doppelten Wänden ausgestattet, hat 440 Tonnen Wasserverdrängung und ist als Dreimast-Schoner getakelt. Die Maschinenanlage besitzt 120 PS Leistung.

14.04.1877 Geburt von Georg Claussen in Bremerhaven als Sohn des Bremerhavener Kaufmanns Christian H. Claussen, einem Bruder von Georg Claussen, dem Direktor der Tecklenborg-Werft. - Nach dem Abitur am Realgymnasium in Bremerhaven ist Georg Claussen zwei Jahre praktisch tätig, bevor er an der Technischen Hochschule Charlottenburg ein Studium aufnimmt. Nach zwei Studienreisen in die USA arbeitet Georg Claussen von 1902 bis 1905 auf der Reiherstieg-Werft in Hamburg und anschließend von 1905 bis 1906 auf der Schichau-Werft in Danzig."

11.03.1881 In Geestemünde werden mehrere Grundstücke für einen Kaufpreis von 51.130 Mark erworben, und ab 1881 wird eine großzügige, neue Werftanlage für den Eisen- und Dampfschiffbau auf dem Wählacker im Geestebogen errichtet. Das Gros der in den nächsten Jahren entstandenen Schiffe, sind Fischdampfer.

Frühjahr 1882 Die neue Schiffbauanlage auf dem Wählacker mit der Kiellegung des eisernen Lloyddampfers "Möwe" kann in Betrieb genommen werden


1884
Bau des Salon-Raddampfers "Willkommen" für den Norddeutschen Lloyd, Bremen, mit einer Länge von 55,83m und 408,7 BRT.

1884 Eine Kesselschmiede wird eingerichtet. Bisher mußten die Schiffskessel von Fremdfirmen erworben werden.

26.05.1888 Geburt von Fritz Tecklenborg als jüngerer Sohn von Eduard Tecklenborg in Bremen. - Nach seiner Schulzeit absolviert er eine Lehre in Bremen. Danach ist er mehrere Jahre als kaufmännischer Angestellter in England und Südamerika tätig.

1887 Die Produktion von Maschinen wird aufgenommen.

1888 Bau des ersten aus Stahl gefertigten Vollschiffs mit Namen "Najade" für die Reederei "Visurgis AG". Das Schiff hat eine Vermessung von 1752 BRT und eine Länge von 77,91 m.

1901 Die Werft kann die Größe der Schiffe stetig steigern. Diese Steigerung hält bis 1901 an. Den Bau noch größerer Schiffe kann die Firma nicht mehr übernehmen, weil die Wasserverhältnisse und der gekrümmte Lauf der schmalen Geeste den Ablauf von Schiffen mit über 10.000 Tonnen noch nicht erlauben, und weil auch die Durchfahrt bei der alten Geestebrücke zu schmal ist.

08.03.1901 Stapellauf der "Großherzogin Elisabeth" als erstes für den deutschen Schulschiffverein gebautes Vollschiff in Gegenwart der Kgl. Hoheit des Prinzen Heinrich von Preussen. Das Schiff ist ausschließlich für die Ausbildung von Kadetten und Schiffsjungen gedacht. Das Schiff gilt als sehr manövrierfähig und hat alle Eigenschaften eines schnellen Seglers, während es gleichzeitig die Form einer Yacht erhält. Der Schiffskörper, die Masten und ein Teil der Rahen werden aus Siemens-Martin-Stahl gefertigt. Das Schiff besitzt zwei in ganzer Länge durchlaufende Decks. Es hat eine Länge von 77 m und eine Breite von ca. 12 m. An Bord können 31 Kadetten und 120 Jungen untergebracht werden. Die Takelung des Schiffes ist die eines dreimastigen Vollschiffes mit losen Mars- und Bramsstengen. Die Gesamtsegelfläche beträgt 2060 qm.

07.05.1902
Für die Hamburger Reederei "F. Laeisz" baut Tecklenborg das Fünfmast-Vollschiff "Preussen" mit 5081 BRT, einer Länge von 124,30 m. Es ist zu diesem Zeitpunkt der größte Rahsegler der Welt. Das Segelschiff kann 8200 Tonnen Ladung aufnehmen und besitzt zwei durchlaufende Stahldecks. Die 48 Mann starke Besatzung ist im Brückenhaus untergebracht. Den gesamten Schiffsrumpf erbaut man aus deutschem Siemens-Martin-Stahl, ebenso sämtliche Masten. Der Großmast hat eine Länge von 64 m. Die Gesamtsegelfläche beträgt 5560 qm. Auf diesem Segelschiff wird zum ersten Mal eine Maschinenanlage eingebaut. Die "Preußen" läuft am 7. Mai 1902 vom Stapel. Halb Bremerhaven ist bei diesem Ereignis auf den Beinen. Das Werftgelände von Tecklenborg, die Ufer der Geeste, wo nur irgendeine Möglichkeit sich bietet, wimmelt von Menschen. Die "Preußen" war 133,5 m lang. Vom Kiel bis zum Mast wird sie mit 68 m vermessen. Von den Ankern wiegen die schwersten 4 Tonnen. Angetrieben durch den Wind erreicht die "Preußen" eine Höchstgeschwindigkeit von 18,5 Knoten. Die Reederei Laeisz setzt den Segler fast nur in der Salpeterfahrt nach Chile ein. - Nach einem Zusammenstoß, verursacht von einem englischen Postdampfer, strandet die "Preußen" auf den Klippen von Dover und muß im November 1910 aufgegeben werden


1904-1905 In den Jahren 1904-1905 wird die Werft grundlegend modernisiert und über großen den Helgen 6 und 7 entsteht das markante Stahlgerüst mit MAN-Krananlagen, daß der Werft später sein optisches Profil geben wird. Ferner bis 1908 Errichtung einer neuen Helling von 230 m Länge.
1904-1908 Zwischen 1904 und 1908 entstehen u.a. eine neue Kesselschmiede und ein
150 t tragender elektrisch betriebener Uferkran.

...

nach dem 1. Weltkrieg Nach dem Ersten Weltkrieg herrscht in Bremerhaven große Wohnungsnot. Deshalb versucht man den Wohnungsbau anzukurbeln. Um den Bau der Siedlungshäuser für den Geestemünder Bauverein zu finanzieren, wendet sich Bürgermeister Delius an die Fisch- und Werftindustrie. 46 Firmen gaben 781.000 Mark, die zum Kauf des Geländes ausreichen.
Werftdirektor Niedermeyer von der Seebeckwerft und der Direktor der Klippfischwerke, Herr Zitzlaff, sind an der Gründung des "Gemeinnützigen Bauvereins Geestemünde-Süd eGmbH" beteiligt.
Gegründet wird der Bauverein von der Stadt, und 46 Firmen beteiligten sich mit Darlehen, wie z.B. die "Geestemünder Herings- und Hochseefischerei", Geestemünde, mit 30.000 Mark, die "J. C. Tecklenborg"-Werft mit 10.000 Mark, die "Erste Deutsche Stock- und Klippfischwerke" mit 100.000 Mark, die "Kriegsfischindustrie 'Weser'", Geestemünde, mit 100.000 Mark, die "Kriegsfischerei 'Nordsee'", Geestemünde, und die "G. Seebeck A.G.§ mit 150.000 Mark. In den Gründungsvorstand werden als Vorsitzender Direktor Niedermeyer von der Seebeck AG, Geschäftsführer Klepzig vom Konsum-Verein und Bürgervorsteher Lührs als Vertreter der Stadt Geestemünde gewählt. Der Hausbau wird durch Reichszuschüsse und in viel stärkerem Maße durch Gemeindezuschüsse ermöglicht, so daß ohne Unterbrechung durch Inflation und Materialmangel 239 Einfamilienhäuser gebaut werden könnem.

1919 Tecklenborg repariert Lokomotiven und Waggons.
1919 Georg Claussen wird zum Ehrenbürger der Stadt Geestemünde ernannt. Die Dockstraße wird in "Claussenstraße" umbenannt.
19.01.1919 Tod von Georg Wilhelm Claussen in Bremerhaven
1919 Nach dem Tod seines Onkels G. W. Claussen am 19. Januar wird Georg Claussen Direktor der Tecklenborg-Werft.
1924-1925 Tecklenborg hat eine schlechte Auftragslage. Die Bremer Schröder-Bank soll die Tecklenborg-Werft für die Deschimag übernehmen. So lautet der Vorschlag von Schröder. Im Vorstand der Werft ist man geteilter Meinung. Fritz Tecklenburg (1888-1964) glaubt, die Krise aus eigener Kraft meistern zu können, wird aber von anderen, darunter auch H. Wach, überstimmt.
1926 Die 4-Mast-Bark "Padua" wird als letzte frachtfahrende Viermast-Bark auf der Tecklenborg-Werft gebaut.
1926 Fritz Tecklenborg, der um die Selbständigkeit der Werft kämpfte, trägt die Bildung der "Deutschen Schiff- und Maschinenbau Aktiengesellschaft (Deschimag)" nicht mit und verläßt das Unternehmen.
09.10.1926 Tod von Eduard Tecklenborg im Alter von 77 Jahren in Bremen. - Sein Sohn Fritz Tecklenborg ist als letztes Familienmitglied im Vorstand der Tecklenborg-Werft aktiv, während sein älterer Sohn Wilhelm Tecklenborg (1882-1948) sich von 1925 bis 1937 als Teilhaber der "Hansa Lloyd und Goliath-Werke Borgward & Tecklenborg" in Bremen engagiert.

29.11.1926 Handelsrechtlich erloschen

29.11.1926 Fusion der Tecklenborg-Werft mit der AG-"Weser" in Bremen auf Wunsch von Bankier Schröder. Zusammenschluß als Deschimag. Handelsrechtlich erlischt die Tecklenborg-Werft am 29.11.1926.

06.12.1926 Die Generalversammlungen der "AG Weser" und der "Joh. C. Tecklenborg AG" fassen den Beschluß zur Fusionierung beider Unternehmen zur "Deutschen Schiff- und Maschinenbau-Aktiengesellschaft".

6.12.1926 Die Generalversammlungen der "AG Weser" und der "Joh. C. Tecklenborg AG" fassen den Beschluß zur Fusionierung beider Unternehmen zur "Deutschen Schiff- und Maschinenbau-Aktiengesellschaft".

28.12.1926 Durch Angliederung der "Vulcan-Werke" in Hamburg und der Werft "Joh. C. Tecklenborg A.G." in Wesermünde an die "A.G. 'Weser'" entsteht durch die Genehmigung auf den Hauptversammlungen beider Werften am 28. Dezember als erster Großkonzern der deutschen Schiffbauindustrie die "Deutsche Schiff-und Maschinenbau Aktiengesellschaft" (Deschimag), mit dem Verwaltungshauptsitz in Bremen.
Der Initiator dieser ganzen Fusions- und Konzentrationsbestrebungen ist der Bremer Bankier J. F. Schröder. Er hatte sich in den zwanziger Jahren ein beachtliches Vermögen und großen Einfluß bei Bremer Kaufleuten erworben.
Er besitzt Einfluß in Reedereien, wie der DDG "Hansa", der DDG "Neptun" und dem Norddeutschen Lloyd. Bereits 1925 hatte seine Bank die Aktienmehrheit der A.G. Weser erworben.


1927-1928 Durch weitere Angliederungen in den Jahren 1927-1928 sind schließlich acht Werften von den Küsten der Nord- und Ostsee in der Deschimag vereinigt: Actien-Gesellschaft "Weser", Bremen; Vulcan-Werke Hamburg, A.G.; Joh. C. Tecklenborg A.G., Wesermünde; Vulcan-Werke Stettin A.G.; G. Seebeck A.G., Wesermünde; Actien-Gesellschaft "Neptun", Rostock; Nüschke & Co. A.G., Stettin; Frerichswerft A.G. Einswarden

1927 Zunächst verbreitet die "Deschimag" auch den Eindruck, daß es wichtig sei, die Tecklenborgwerft bestehen zu lassen, da der Norddeutsche Lloyd diese Werft als Reparaturbetrieb benötige. Bald stellt sich allerdings heraus, daß zwischen der A.G. "Weser" Bremen und der Tecklenborgwerft eine Interessenskollision besteht, da beide vergleichbare Schiffsgrößen bauen und ein ähnliches Fertigungsprogramm besitzen. Bankier Schröder verfügt über großen Einfluß in den Reedereien.

1927 Fritz Tecklenborg erwirbt die Aktienmehrheit der "Bremer Tauwerkfabrik" in Bremen-Grohn. Das Unternehmen firmiert nun unter dem Namen "Bremer Tauwerkfabrik F. Tecklenborg & Co." und expandiert zu einem der führenden deutschen Tauwerkhersteller.

17.05.1927 Der Fischdampfer "WEISSENFELS", das erste Schiff mit einem Rumpf in der neuartigen "Maier-Form", läuft vom Stapel.

24.05.1927 Das Seebäderschiff "ROLAND" wird an den Norddeutschen Lloyd abgeliefert.

24.05.1927 Erste ordentliche Hauptversammlung der "Deutsche Schiff- und Maschinenbau Aktiengesellschaft" in Bremen im Gebäude der "J. F. Schröder Bank KG.a.A." in der Obernstraße 2/12 statt. Die "Deschimag" schließt im ersten Geschäftsjahr mit einem Gewinn von 412.722,74 RM ab. Zu diesem Zeitpunkt ist J. F. Schröder der Vorsitzende des Aufsichtsrates und F. Stapelfeldt Vorstandsvorsitzender. (Die "J. F. Schröder Bank KG.a.A." erwarb 1925 die Aktienmehrheit der "A.G. Weser". Durch weitere Angliederungen in den Jahren 1927-1928 waren schließlich acht Werften von den Küsten der Nord- und Ostsee in der Deschimag vereinigt: Actien-Gesellschaft "Weser", Bremen; Vulcan-Werke Hamburg, A.G.; Joh. C. Tecklenborg A.G., Wesermünde; Vulcan-Werke Stettin A.G.; G. Seebeck A.G., Wesermünde; Actien-Gesellschaft "Neptun", Rostock; Nüschke & Co. A.G., Stettin; Frerichswerft A.G. Einswarden.)

14.06.1927 Das "SCHULSCHIFF DEUTSCHLAND", der letzte an der Geeste gebaute Großsegler, läuft vom Stapel.
1928 Die Tecklenborg-Werft baut um 1928 Maschinen für die SS "Schwaben" des NDL.

1928 Der Norddeutsche Lloyd zieht zwei Aufträge an die Tecklenborgwerft wieder zurück, was die Industrie- und Handelskammer Bremerhaven zu der Aussage veranlaßt, "daß die Unrentabilität der Tecklenborgwerft für die Jahre 1927/28 durch künstliche Maßnahmen der Deschimag bewußt herbeigeführt worden ist". -

Franz Xaver Ortlieb stellt drei Thesen auf, wie es Bankier Schröder gelungen sein könnte, die Tecklenborgwerft auszumanövrieren:
Erstens setzte Schröder die Tecklenborgwerft über die Reedereien, bei denen er Hauptaktionär war, unter Druck,
zweitens sind aller Wahrscheinlichkeit nach der Vorstand der Tecklenborgwerft und fünf Mitglieder des Aufsichtsrats "geschmiert" worden, und
drittens waren alle Aufsichtsratsmitglieder der Tecklenborgwerft in irgendeiner Form mit dem Bankhaus Schröder verknüpft.

26.04.1928 Trotz Rentabilität und modernster Fertigungsanlagen wird vom Bremer Aufsichtsrat der "DESCHIMAG" die Stilllegung der Tecklenborg-Werft beschlossen, um Schiffbaukapazitäten bei der Bremer Konkurrenzwerft A.G. "Weser" zu konzentrieren.

01.06.1928 Fritz Tecklenborg gründet zusammen mit Karl Kegel und einem holländischen Partner in Bremerhaven die Firma "Tecklenborg, Kegel & Co.", ein Handelsunternehmen für Drahtseile und Schiffstaklerei. Der Betrieb übernimmt Mitarbeiter der Takelageabteilung der Tecklenborg-Werft.

24.09.1928 Die Bezirksregierung in Stade genehmigt die Stillegung der Werft sowie den Abbruch der Anlagen. Docks, Kräne, Einrichtungen und Maschinen gehen zum Teil an die Seebeckwerft. Ca. 400 Mann werden von der AG Weser übernommen. Stillegung und Demontage der Tecklenborg-Werft. Maschinen und Geräte werden zum Teil zur Erweiterung und Modernisierung der Seebeck-Werft verwendet. Das König-Georg-Dock gliedert man dem Werk Seebeck ein. In den folgenden Jahren ist das Unternehmen mit Fisch- und Schleppdampferbauten gut ausgelastet.

01.10.1928 Schließung der Tecklenborg-Werft. Rund 2500 Werftarbeiter werden arbeitslos. Die Wesermünder Seebeckwerft übernimmt das "König-Georgs-Dock", die Patentslipanlagen im Fischereihafen sowie die modernen Fertigungsmaschinen.

1934 Oberbürgermeister von Wesermünde, Dr. Walter Delius, bietet das Gelände der ehemaligen Tecklenborgwerft der Marine zum Bau einer Kasernenanlage an.
Eine Besichtigung der entsprechenden Fachleute ergibt eine Eignung. Angeworbene Arbeitslose demontieren die Werftanlagen, wochenlange Sprengungen sind nötig. Oft müssen die Arbeiten wegen des Hochwasser unterbrochen werden.


05.10.1935
Gründung der Marineschule Wesermünde, die sich auf dem Geländer der Tecklenborg-Werft niederläßt.

11.03.1944 Tod von Georg Claussen in Wesermünde

01.05.1964 Tod von Fritz Tecklenborg im Alter von 75 Jahren in Bad Harzburg

1966 Die Slipanlage im Fischereihafen wird abgerissen.

1968 Zuschüttung des König-Georg-Docks.

1971 Abbruch des Verwaltungsgebäudes mit der Jugendstilfassade ("Grauer Esel")

15.06.1987
Ausstellung zur Namensgebung "Lehrgebäude Tecklenborg" auf dem Gelände der Marineortungsschule in Bremerhaven.

16.12.1998 Die Tecklenborg-Werft steht wieder an der Geeste - als 3 qm großes Modell im Historischen Museum.

Der Modellbauer des Museums Otto Freudenthal hat den berühmten Betrieb über mehrere Jahre anhand von Fotos und alten Plänen detailreich rekonstruiert. Die Werkstätten, Kräne und besonders die imposanten Helgengerüste von Tecklenborg, die zum Wahrzeichen des Schiffbaus an der Geeste worden waren, lassen die Betriebsamkeit auf der Werft erahnen. Auf dem Helgen entsteht der Frachter "Weissenfels", an einem Duckdalben macht der Hochseeschlepper "Seefalke" fest.
Zitat Ende

Eine erfolgreiche Werft läßt man untergehen und löscht alles aus was an das Unternehmen noch erinnern könnte.


"Von Blumenthal ins Polarmeer"


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zuletzt bearbeitet 19.02.2017 | Top

Die Entdeckungen von Kapitän Dallmann

#3 von Lola3 , 20.02.2017 15:48

https://de.wikipedia.org/wiki/Bismarck-S...%9Fe_(Antarktis)

"Zitat
Bei der Bismarck-Straße (englisch Bismarck Strait) handelt es sich um eine Meerenge in der Antarktis nördlich des Grahamlandes zwischen den Biscoe-Inseln und der Anvers-Insel, die zum Palmer-Archipel gehört. Die Bismarck-Straße wurde während einer Forschungsreise 1873/74 von Kapitän Eduard Dallmann mit dem Dampf-Segelschiff „Grönland“ entdeckt und von ihm nach dem Reichsgründer Otto von Bismarck benannt.
Zitat Ende

https://de.wikipedia.org/wiki/Neumayer-Kanal

Zitat
"Der Neumayer-Kanal ist eine Meerenge im Palmer-Archipel vor der Antarktischen Halbinsel. Er besitzt eine Länge von 26 km in NO-SW-Richtung und ist etwa 2,4 km breit. Er trennt die Anvers-Insel von der Wiencke-Insel und der Doumer-Insel.

Der südwestliche Eingang wurde von Eduard Dallmann entdeckt, dem Leiter der deutschen Expedition von 1873/74. Er nannte ihn Roosen-Kanal.

Die belgische Antarktis-Expedition von 1897 bis 1899 unter Adrien de Gerlache de Gomery segelte durch den Kanal und benannte ihn nach Georg von Neumayer. Diese zweite Bezeichnung ist seitdem allgemein gebräuchlich.
Zitat Ende


https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm-Archipel

Zitat
"Der Wilhelm-Archipel (auch Kaiser-Wilhelm-Inseln, Wilhelm Archipelago) ist ein Archipel vor der Westküste der Antarktischen Halbinsel (Grahamland) in der Antarktis.

Der Wilhelm-Archipel besteht aus einer Vielzahl von Inseln. Die größten davon sind die Booth-Insel und die Hovgaard-Insel. Die ebenfalls zum Wilhelm-Archipel gehörende Petermann-Insel ist der südlichste Punkt vieler Antarktis-Kreuzfahrten. Die Inselgruppe erstreckt sich von der Bismarck-Straße im Südwesten bis zum Lumus Rock vor der Westküste von Grahamland. Der Archipel wurde von einer deutschen Expedition unter Eduard Dallmann 1873/74 entdeckt und nach dem Deutschen Kaiser Wilhelm I. benannt.
Zitat Ende


new.php?thread=374&forum=2&reply=1&replyid=3778

Zitat
Von 1877 bis 1884 beteiligte sich Eduard Dallmann an den umfangreichen Bemühungen zur weiteren wirtschaftlichen Erschließung Sibiriens, die zu dieser Zeit unternommen wurden. So versuchte er mehrfach Waren aus Europa zu den Mündungen der sibirischen Flüsse Ob und Jenissei zu bringen, um dort Getreideladungen und andere sibirische Produkte aufzunehmen, die mit Lastkähnen zuvor an diese Stellen transportiert worden waren. Durch die Eisbedingungen in der Karasee waren von sieben Versuchen Dallmanns nur vier erfolgreich, so dass der Finanzier der Unternehmungen, der Bremer Großkaufmann Ludwig Knoop beschloss, die Handelsfahrten nach Sibirien einzustellen.[2]
Zitat Ende

Zu Baron von Knoop gibt es noch einen Thread...."Was Knoops Park mit Russland zu tun hat"
...übrigens Baron Knoop saß im Aufsichtsrat des Norddeutschen Lloyd.
Nur mal so im Zusammenhang mit der Tecklenborg Werft, weil Dank der Chronik von Herrn Albert Gieselher Verbindungen und Entscheidungen von damals klarer werden lassen.

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RE: Die Entdeckungen des Kapitän Dallmann

#4 von Lola3 , 20.02.2017 17:18

https://de.wikipedia.org/wiki/Neumayer-Kanal

Zitat
"Der Neumayer-Kanal ist eine Meerenge im Palmer-Archipel vor der Antarktischen Halbinsel. Er besitzt eine Länge von 26 km in NO-SW-Richtung und ist etwa 2,4 km breit. Er trennt die Anvers-Insel von der Wiencke-Insel und der Doumer-Insel.

Der südwestliche Eingang wurde von Eduard Dallmann entdeckt, dem Leiter der deutschen Expedition von 1873/74. Er nannte ihn Roosen-Kanal.

Die belgische Antarktis-Expedition von 1897 bis 1899 unter Adrien de Gerlache de Gomery segelte durch den Kanal und benannte ihn nach Georg von Neumayer. Diese zweite Bezeichnung ist seitdem allgemein gebräuchlich.
Zitat Ende



https://www.awi.de/ueber-uns/service/pre...rforschung.html

Zitat
"Pressemitteilung
Neue Antarktisstation und neues Flugzeug für die deutsche Polarforschung
[03. September 2007]

Das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven bereichert den Bestand der Großforschungsgeräte der Helmholtz-Gemeinschaft mit dem Forschungsflugzeug Polar 5 und der Neumayer-Station III.
Bundesforschungsministerin Annette Schavan besuchte am Montag das neue Forschungsflugzeug Polar 5 und die Neumayer-Station III, bevor diese Ende des Jahres in die Antarktis verschifft wird. Schavan betonte bei ihrem Besuch: „Die Polargebiete haben eine elementare Bedeutung für das Weltklimageschehen. Um den Klimawandel besser verstehen zu können, müssen wir insbesondere die Polarregionen erforschen.“ Deshalb unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung Plattformen wie Neumayer III und Polar 5 mit rund 34 Millionen Euro.
Im Auftrag des Alfred-Wegener-Instituts bauen die Bremerhavener Firmen J.H. Kramer und Kaefer Isoliertechnik die Neumayer-Station III. Im Dezember beginnt der Aufbau der Station in der Antarktis. Damit der Aufbau im Eis reibungslos funktioniert, wird ein Teil der Konstruktion in Bremerhaven probeweise aufgestellt.

Seit mehr als 25 Jahren liefert das Alfred-Wegener-Institut mit seinen wissenschaftlichen Observatorien in der Antarktis zentrale Beiträge für die Polar- und Klimaforschung. So werden im Observatorium für Luftchemie seit 1983 kontinuierlich klimawirksame Gase wie Wasserdampf, Kohlendioxid, Methan und Ozon gemessen, sowie die optischen und chemischen Eigenschaften von Aerosolen untersucht. Meteorologische und Strahlungsmesswerte dienen der Wettervorhersage für das Dronning Maud Land und gehen in internationale Datenzentren ein.
An der Neumayer-Station gibt es außerdem Observatorien für Geophysik, Infraschall und Unterwasserakustik.

Das Bauvorhaben Neumayer-Station III wird im Rahmen der für die Polarforschung langfristig bereitgestellten Mittel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und während des Internationalen Polarjahres 2007-2009 realisiert. Die Gesamtprojektkosten liegen bei circa 26 Mio €. Dies beinhaltet die Ausgaben für Planung, Herstellung, Transport und Bau in der Antarktis.

Um die Messreihen zuverlässig und langfristig fortsetzen zu können, ist der Neubau der Station notwendig. Die Konstruktion der Neumayer-Station III ist eine vom Alfred-Wegener-Institut patentierte Entwicklung und folgt dem Prinzip, Forschung, Betrieb und Wohnen auf einer Plattform oberhalb der Schneeoberfläche mit einer darunter liegenden Garage zu kombinieren. Ein wesentliches Merkmal der neuen Station ist die hydraulische Hebevorrichtung der Stützen. Mit ihrer Hilfe wird die Station an den kontinuierlich wachsenden Schneezutrag angeglichen. Sie versinkt im Laufe ihrer Betriebszeit also nicht im Schnee wie ihre Vorgänger-Stationen, und es werden deshalb langfristig auch keine Bauteile im Schneegrund hinterlassen. Damit wird eine wichtige Forderung des Antarktis-Umweltschutzprotokolls erfüllt. Ein weiterer Vorteil dieser Bauweise ist die Verlängerung der Betriebszeit der Station auf fast das Doppelte: von 15 Jahren auf 25 bis 30 Jahre.
Die Neumayer-Station III ist größer als die Vorgänger-Stationen. Wegen der Zunahme der wissenschaftlichen Aufgaben war auch eine Erweiterung der Station nötig. Die wissenschaftlichen Observatorien wurden in die neue Station so integriert, dass Arbeitswege kürzer werden und Messungen zum größten Teil unabhängig vom Wetter durchgeführt werden können. Die Arbeitsbedingungen sind dadurch wesentlich einfacher.

Am 8. September wird ein Teil der neuen Station an einem Tag der offenen Tür von 10 bis 17 Uhr auf dem Firmengelände des Unternehmens J.H. Kramer, Labradorstr. 5 in Bremerhaven, der Öffentlichkeit präsentiert. Dies wird für Freunde der Polarforschung die wohl einzige Möglichkeit sein, um die Station selbst in Augenschein zu nehmen.

Im Oktober wird der Probeaufbau demontiert, alle Bauteile verpackt und Anfang November auf das Frachtschiff „Naja Arctica“ verladen. Ab Mitte Dezember wird das Schiff in der Atkabucht erwartet. 3500 Tonnen Material müssen dann mit Pistenbullis an den zukünftigen Standort auf dem Ekström-Schelfeis transportiert werden. Die Montage beginnt unverzüglich und soll – sofern die Wetterbedingungen es zulassen – bis zum Ende der Südsommersaison abgeschlossen sein.

Polar 5: Große Reichweite für weit reichende Forschung
Das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung nimmt auch ein neues Forschungsflugzeug in Betrieb: Polar 5. Das Flugzeug vom Typ Basler BT-67 (Basler Turbo Conversion LLC) wurde speziell für den Einsatz in der Polarforschung konzipiert und wird im Oktober in Dienst gestellt. Das Flugzeug bietet durch seine Flugeigenschaften und die auf langfristige Nutzung konzipierte wissenschaftliche Ausrüstung beste Voraussetzungen, um die Forschungsvorhaben des Alfred-Wegener-Instituts erfolgreich durchführen zu können. Polar 5 hat eine Reichweite von circa 2900 Kilometern. Das Polarflugzeug kann auch in Höhen über 3800 Metern auf dem antarktischen Plateau starten. Die neue Maschine ist robust und dadurch wartungsarm, erforderliche Wartungsarbeiten können direkt am Einsatzort erfolgen. Die Basler BT-67 basiert auf einem modifizierten Rumpf der Douglas DC-3, die als „Rosinenbomber“ in die Geschichte eingegangen ist.
Wissenschaftliche Geräte an Bord ermöglichen Messungen der Eisdicke, der Bodentopographie und atmosphärischer Parameter. Die leistungsfähigen Generatoren gewährleisten eine große Ausstattung mit Messgeräten. Polar 5 kann auch für den Personentransport und zur Versorgung von Expeditionscamps eingesetzt werden. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert die Anschaffung des Forschungsflugzeugs mit 8,1 Millionen Euro.

Mit der Indienststellung wird eine neue Partnerschaft für den Betrieb des Forschungsflugzeuges mit der kanadischen Firma Enterprise Air Inc., Oshawa, eingegangen. Der Standort von Polar 5 wird der Regionalflughafen Bremerhaven sein.

Hinweise für Redaktionen:
Mehr Informationen und Material zu der neuen Antarktisstation finden Sie im Internet:
www.awi.de/de/infrastruktur/stationen/neumayer_station_iii/

Ihre Ansprechpartner sind für die Neumayer-Station III Dr. Hartwig Gernandt (Tel. 0471/4831-1160, E-Mail: Hartwig.Gernandt@awi.de) und für Polar 5 Dr. Andreas Herber (Tel. 0471/4831-1489, E-Mail: Andreas.Herber@awi.de). Ihre Ansprechpartnerin in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ist Dr. Angelika Dummermuth (Tel: 0471/4831-1742; E-Mail: medien@awi.de).

Denn vollständigen Text kann man mit o.a.Link aufrufen.


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zuletzt bearbeitet 20.02.2017 | Top

Antarktisstation Neumayer III

#5 von Lola3 , 21.02.2017 11:39

http://jhk.de/de/internationale-projekte-highlights.html
Zitat
"
JHK Gruppe

J.H.K. wurde 1901 in Bremerhaven durch Johann Heinrich Kramer als Kupferschmiede gegründet. Die J.H.K.-Firmengruppe befindet sich heute bereits in dritter und vierter Generation im Besitz der Familie Kramer und wird von Herrn Ingo Kramer geleitet.
Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich eine international tätige Unternehmensgruppe, die zahlreiche Leistungen rund um den Anlagen-, Rohrleitungs- und Apparatebau sowie die Mineralöl-Mess- und Fördertechnik abdeckt. An den Standorten Bremerhaven, Ahlhorn und Hamburg setzen sich hochmotivierte und gut ausgebildete Mitarbeiter für den Erfolg des Unternehmens ein.

Kompetenzbündelung ist unsere Stärke.

Unser Anlagenbau mit den Bereichen Rohrleitungs-, Stahl- und Behälterbau, Elektrotechnik, Korrosionsschutz und Gerüstbau bietet unseren Kunden Leistungen bis hin zur schlüsselfertigen Anlage aus einer Hand. Ein persönlicher Ansprechpartner koordiniert dabei Planung, Fertigung, weltweite Montage und Inbetriebnahme. So garantieren wir eine zügige und kostengünstige Durchführung des Anlagenprojektes. Auch Reparatureinsätze über Nacht gehören zu unserem Service als Dienstleister.
Zitat Ende

Zur JHK Gruppe gehören folgende Firmen:

Bewerbungen (kurzer Lebenslauf) bitte an:

J.H.K. Anlagenbau & Service GmbH & Co. KG
Labradorstraße 5
27572 Bremerhaven

Bremerhaven:
Herrn Dipl.-Ing. Bernhard Poppen
Mail: bernhard.poppen@jhk.de


G & K Montagengesellschaft GmbH & Co. KG
Meyelheide 5
26197 Großenkneten-Ahlhorn

Ahlhorn:
Herrn Dipl.-Ing. Jens Röthling
Mail: jens.roethling@jhk.de


M+F Technologies GmbH
Weidenbaumsweg 91a
21035 Hamburg

Hamburg:
Frau Silvia Mazeika
Mail: silvia.mazeika@mfx-systems.de



http://www.metropolpark-hansalinie.de/ak.../exporeal-2013/
"Sonderlandeplatz Ahlhorn (EDHA)

Die Metropolpark Hansalinie GmbH hat am 15. Mai 2014 von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr die Genehmigung für die Nutzung des ehemaligen Militärflugplatzes Ahlhorn als Sonderlandeplatz Ahlhorn (EDHA) erhalten."

http://www.dasoertliche.de/Themen/G-K-Mo...horn-Meyelheide

https://de.wikipedia.org/wiki/Flugplatz_Ahlhorner_Heide
Gewerbegebiet auf dem ehemaligen Flugplatz, der immer noch über einen Sonderlandeplatz verfügt.

Aerosole und Klimawandel beschäftigt die Menschen inzwischen sehr stark.
http://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Aerosole

Außer der JHK-Gruppe wurde noch die Da. Kaefer mit der Erstellung der "Antarktisstation Neumayer III" beauftragt.
http://www.yourfirm.de/firmenprofile/KAEFER/
https://www.welt.de/print-welt/article52...iertechnik.html
http://www.nwzonline.de/wirtschaft/ammer...,736085218.html


https://www.google.de/maps/dir/''/Flugplatz+Bremerhaven+geschlossen%3F/@53.5031874,8.5017844,12z/data=!3m1!4b1!4m8!4m7!1m0!1m5!1m1!1s0x47b6b6c50127118f:0x7c4f3cad552207ef!2m2!1d8.5718239!2d53.5032079
Vielleicht wußte man das in 2013 noch nicht, weil für die Polar als Heimatflughafen "Bremerhaven" angegeben wurde.

https://de.wikipedia.org/wiki/Alfred-Wegener-Institut

http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen...388_twid,5.html
Zitat


"Polar 6" in Bremen gelandet
Bremer Flughafen neue Basis für Polar-Forschungsflugzeuge vom AWI
29.02.2016
Zwei besondere Flugzeuge werden ab heute hin und wieder am Bremer Himmel zu sehen sein. Forschungsflugzeuge des Alfred-Wegener-Instituts sind nun am Flughafen stationiert. Die erste ist heute hier gelandet.


Am Montag landete die "Polar 6", eines von zwei Forschungsflugzeugen des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), erstmals am Bremer Flughafen. Die Maschine wird für wissenschaftliche und logistische Aufgaben in Polarregionen eingesetzt.

Da der Bremerhavener Flughafen nicht weiter zur Verfügung steht, mussten die Maschinen umziehen. In Zukunft werden sie häufiger für Gerätetests und Umrüstarbeiten in Bremen Station machen und am Himmel über der Stadt zu sehen sein.

Nach Angaben des Alfred-Wegener-Instituts sei auch Bremens Wirtschaftssenator Martin Günthner erfreut über den neuen Heimat-Flughafen, da die Flugzeuge unter anderem darauf aufmerksam machen würden, dass Bremer Wissenschaftler auch weit über die Landesgrenzen hinaus aktiv sind.

Nach eigenen Angaben hatte das AWI bereits im Oktober eine 1400 Quadratmeter große Halle am Ryanair-Terminal gemietet und begonnen, sich einzurichten. Jetzt koordinieren etwa fünf Mitarbeiter aus der Logistikabteilung des Instituts die Einsätze der Flugzeuge und rüsten sie mit Geräten für die Polarforschung aus."

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RE: Antarktisstation Neumayer III

#6 von Lola3 , 22.02.2017 09:36

http://pub.ab-one.de/erdkunde/kontinente/s-n-pol/default.htm
Gegenüberstellung Arktis - Antarktis

https://de.wikipedia.org/wiki/Forschungs...n_der_Antarktis

https://de.wikipedia.org/wiki/Antarktisvertrag



http://amazonie.arte.tv/de/episode/weg-d...s-klimawandels/

https://www.tagesschau.de/klima/klimasch...maschau182.html

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur...s-a-403985.html


Lektüre über den Klimawandel...

https://de.wikipedia.org/wiki/Folgen_der...n_der_Antarktis

https://de.wikipedia.org/wiki/Folgen_der...g_in_der_Arktis

http://www.klimaretter.info/forschung/na...t-antarktis-eis

http://www.wetter-center.de/blog/?p=1436
"Einer neuen Studie des British Antarctic Survey, Cambridge, zur Folge hat während des 20. Jahrhunderts die Ablagerung von Schnee an der Küste der Westantarktis drastisch zugenommen. Eisbohrkerne zeigen, dass in den letzten drei Jahrzehnten mehr Schnee gefallen ist wie zu keiner anderen Zeit in den letzten 300 Jahren."

http://www.wetter-center.de/blog/?p=1039
"Neuste Forschungsergebnisse von Wissenschaftlern des US-amerikanischen „National Geodetic Survey“ sowie des „British Antarctic Survey“ kommen zu dem Schluss, dass die beschleunigte Schmelze der Gletscher in der Westlichen Antarktis wahrscheinlich nicht auf den Klimawandel zurückzuführen ist, sondern auf geothermische Energie aus der Erde."

http://www.sueddeutsche.de/wissen/klimaf...echst-1.2395497

http://www.wiwo.de/technologie/umwelt/ak...is/7512016.html

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..ohne die mutigen Seefahrer, Entdecker u.Forscher wäre vieles heute nicht möglich..

#7 von Lola3 , 23.02.2017 14:59

http://www.weser-kurier.de/deutschland-w...id,1554686.html

Zitat
Meyer Werft baut zwei neue Schiffe
Reederei Aida setzt auf Gasantrieb
Peter Hanuschke 21.02.2017 3 Kommentare

Die Kreuzfahrtreederei Aida setzt künftig bei neuen Schiffen komplett auf Gasantrieb - und kehrt zur Meyer Werft zurück. Die Emsländer bauen bis Frühjahr 2021 zwei neue Aida-Kreuzfahrtriesen.

Zwar konnte die Anfang Mai getaufte „Aida Prima“ ihr komplexes Abgasfiltersystem in den ersten Monaten nicht in Betrieb nehmen, weil die behördlichen Genehmigungen fehlten – trotzdem gilt das jüngste Flottenmitglied der Rostocker Reederei Aida als das weltweit umweltfreundlichste Kreuzfahrtschiff.

Doch schon jetzt ist absehbar, dass das Schiff diesen Titel abgeben muss. Allerdings wird er voraussichtlich in den eigenen Reihen bleiben: Am Dienstag fand der sogenannte Stahlschnitt auf der Papenburger Meyer-Werft für die neuste Generation der Aida-Schiffe statt. Und diese Schiffe setzen noch höhere Umweltstandards: Sie nutzen ausschließlich Liquefied Natural Gas (LNG) als Energieträger. Und LNG ist der derzeit schadstoffärmste fossile Brennstoff für die Schifffahrt.

Ganz neue Dimensionen

Mit den neuen Schiffen, die bei Aida intern als Helios-Klasse bezeichnet werden, stößt die Reederei in ganz neue Dimensionen: Zwar nutzen auch schon die „Aida Prima“ und ihr Schwesterschiff „Aida Perla“ – die Taufe ist am 30. Juni in Palma auf Mallorca – bereits LNG, allerdings nur während der Liegezeiten. Ansonsten beziehen diese Schiffe ihre Energie über den Einsatz von Marinediesel.
Brennstart zu neuem AIDA-Kreuzfahrtschiff © dpa
Zitat Ende

Ein Leserbriefschreiber des Weser Kurier hat in seinem Kommentar folgenden Link eingefügt:
https://de.wikipedia.org/wiki/Finnjet
"Die Finnjet war ein Gasturbinenschiff, das zuletzt bis September 2005 auf der Ostsee zwischen Rostock und Sankt Petersburg verkehrte. Sie verfügte über einen verstärkten Rumpf und eine entsprechende Antriebsanlage (höchste Finnisch-Schwedische Eisklasse 1A Super). Von der finnischen Reederei Finnlines für den Dienst zwischen Deutschland und Finnland konzipiert, begann ihre Karriere im Jahr 1977. 1986 fuhr das Schiff für die Finnjet Line.[1] Durch mehrfache Änderung der Eigentumsverhältnisse wechselte die Finnjet 1987 in die Flotte der Silja Oy Ab. Mit einer maximalen Geschwindigkeit von 33 Knoten (knapp 61 km/h) war sie die schnellste konventionelle Fähre der Welt."

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"Wie Wissen über Klima entsteht"

#8 von Lola3 , 07.03.2017 23:44

http://www.weser-kurier.de/startseite_ar...id,1562838.html


Zitat

Wie Wissen übers Klima entsteht
Jürgen Wendler 04.03.2017 0 Kommentare

Wenn Klimaforscher über die Zukunft Europas sprechen, erklären sie unter anderem, dass in den nächsten Jahrzehnten in ohnehin trockenen Gebieten mehr Hitzewellen und in feuchteren mehr Niederschläge zu erwarten seien. Bei ihren Aussagen beschränken sie sich allerdings nicht auf die Zukunft; auch über die Vergangenheit haben sie einiges zu sagen, so zum Beispiel, dass es in der Zeit um Christi Geburt in Europa vergleichsweise warm und vom 14. bis 19. Jahrhundert in vielen Regionen wiederholt über längere Zeit eher kalt gewesen sei. Eine Vorstellung davon, wie stark sich das Klima verändern kann, vermitteln sie auch, indem sie sehr weit zurückblicken, etwa in die Zeit vor 53,5 Millionen Jahren. Damals wuchsen nach ihren Angaben in arktischen Küstengebieten Palmen. Möglich sind solche Aussagen nur, weil die Wissenschaftler viele Informationen wie die Teile eines Puzzles zu einem Gesamtbild zusammenfügen. Eine Herausforderung besteht für sie nicht zuletzt darin, einzelne Informationen richtig zu deuten und zu gewichten.

........

...der Bericht informiert weiter:

Eis als natürliches Archiv

Sowohl Grönland als auch der antarktische Kontinent sind von kilometerdicken Eisschilden bedeckt. Seit Millionen Jahren ist es in diesen Regionen so kalt, dass Schnee nicht geschmolzen, sondern liegen geblieben ist; die Eisschicht wurde dicker. Wenn Forscher wie die des Bremerhavener Alfred-Wegener-Instituts einen hohlen Zylinder in das Eis hineinbohren, erhalten sie einen sogenannten Eiskern, der Rückschlüsse auf das Klima früherer Zeiten erlaubt. In den vergangenen Jahren haben Wissenschaftler zum Teil mehrere Kilometer tief gebohrt und dadurch die Möglichkeit bekommen, die Klimageschichte ungefähr eine Million Jahre zurückzuverfolgen. Das Eis enthält unter anderem Luftblasen, die Aufschluss über die Zusammensetzung der Atmosphäre zu der Zeit geben, als die jeweilige Schicht entstanden ist. Mit ihrer Hilfe lässt sich zum Beispiel ermitteln, wie groß die Menge der Treibhausgase Kohlendioxid und Methan zu früheren Zeiten war. Das Eis liefert darüber hinaus noch zahlreiche weitere Informationen. So kann es beispielsweise Staub enthalten, der auf Vulkanausbrüche zurückgeht und etwas über das Ausmaß vulkanischer Aktivitäten verrät. Von Stoffen, die bei Vulkanausbrüchen in die Atmosphäre gelangen, ist bekannt, dass sie einen Einfluss auf das Klima haben.
Zitat Ende

....
..der Bericht informiert auch über Aerosole:

"Computer berechnen Entwicklung

Um Aussagen darüber treffen zu können, wie sich das Klima der nächsten Jahrzehnte oder auch nur das Wetter der nächsten Stunden entwickeln könnten, benötigen Wissenschaftler zunächst Daten zur Ausgangslage an verschiedenen Orten. Sie müssen wissen, wie warm oder kalt es ist, wie viel Wasserdampf sich in der Luft befindet und welche Wind- und Luftdruckverhältnisse herrschen. Die Werte fließen in mathematische Gleichungen ein, mit denen sich berechnen lässt, wie sich die Größen im Laufe der Zeit gegenseitig beeinflussen und verändern. Für Klimamodelle werden im Wesentlichen dieselben Gleichungssysteme wie bei der Wettervorhersage verwendet. Allerdings kommen noch andere Bestandteile hinzu. So sind für Klimamodelle zum Beispiel auch Daten zum Ozean und Meereis wichtig. Die Modelle sind im Laufe der Jahre immer weiter verfeinert worden. Sie können den Einfluss kleiner Teilchen in der Luft, sogenannter Aerosole, ebenso berücksichtigen wie den der Vegetationsdecke. Aerosole können zur Wolkenbildung beitragen, und Pflanzen beeinflussen das Klima unter anderem dadurch, dass sie das Treibhausgas Kohlendioxid verarbeiten. Ganz gleich jedoch, wie ausgefeilt die Modelle sind: Sie können immer nur mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit angeben, wie sich das Klima entwickeln wird. Absolute Gewissheit können sie niemals geben, weil sich die Ausgangslage grundsätzlich nicht vollkommen genau abbilden lässt. Dazu ist die Wirklichkeit zu vielschichtig.

Zitat Ende

Den vollständigen Artikel kann man mit o.a. Link aufrufen.

Im Beitrag 6 in diesem Thread habe ich einige Links über Lektüre zum Klimawandel eingestellt. Einen davon zitiere ich an dieser Stelle nochmal:

http://www.wetter-center.de/blog/?p=1039
""Neuste Forschungsergebnisse von Wissenschaftlern des US-amerikanischen „National Geodetic Survey“ sowie des „British Antarctic Survey“ kommen zu dem Schluss, dass die beschleunigte Schmelze der Gletscher in der Westlichen Antarktis wahrscheinlich nicht auf den Klimawandel zurückzuführen ist, sondern auf geothermische Energie aus der Erde.
Die folgende Abbildung (Quelle: JoNova Blog/WattsUpWithThat.com) zeigt die Positionen der Vulkane in der Antarktis (links im Bild) und die Temperaturzunahme (rechts). Die meisten Vulkane liegen in der Westantarktis, genau dort findet auch die stärkste Erwärmung statt."
Zitat Ende

Bitte den Link vom wetter-center aufrufen und dort kann man auf Karten sehen wo sich Vulkane befinden und wo die Erderwärmung stattfindet.

Das Klima hat sich in bestimmten Zeitabständen von einigen Tausend Jahren immer wieder gewandelt und nachdem die Wissenschaftler auch festgestellt haben, das auch in der Antarktis mal andere Temperaturen herrschten und es auch Vegetation gab, ist die Gletscherschmelze wahrscheinlich nicht
auf einen Klimawandel zurückzuführen, sondern wie uns der o.a. Link vermittelt, "geothermische Energie aus der Erde."

Den "schmutzig-grauen" Himmel kann man schon sehr lange beobachten.
Im letzten Sommer habe ich an einem Sommertag irgendwann im Juli/August auf dem Deich in Sandstedt an der Unterweser gesessen. Es ist ein Naherholungsgebiet mit großen Campinganlagen und einem kleinen Hafen für Sportboote. Strahlend blauer Himmel, angenehm warm ..ein richtig schöner Sommertag. Plötzlich tauchten zwei Flugzeuge wie aus dem Nichts auf der gegenüberliegenden Seite der Weser auf und hinterließen Streifen am Himmel. Sie flogen so, dass ein Raster über uns enstand und die Streifen wabberten auseinander und vermischten sich, sodass es schließlich eine graue dichte Wolkendecke ergab. Die Sonne kam nicht mehr durch und es wurde unangenehm kühl, sodass ich mich auf den Heimweg machte.

...und dieser verschmutzte Himmel mit der dunkelgrauen Wolkendecke soll der Wissenschaft dienen um das Klima zu erforschen?
Wirklich?

Wo werden die Ergebnisse der Auswertungen solcher Flüge veröffentlicht?
Wer ist der Auftraggeber der Flüge zur Erforschung des Klimas durch das Versprühen von Stoffen, die eine "schmutzig-graue" Wolkendecke hervorruft?

Auf großen Obst-und Gemüseplantagen bekämpft man Schädlinge vom Flugzeug aus... na ja diesen Eindruck vermitteln mir die sprühenden Flugzeuge immer wenn ich sie sehe. Sie sind in Norddeutschland und ebenso in Bayern sowie in Nord-und Mittelitalien unterwegs und hinterlassen einen schmutzigen Himmel, jedoch so ein intensives Raster wie über dem Naherholungsgebiet in Sandstedt vom letzten Jahr, habe ich allerdings noch nirgends gesehen.

Nachdem der Himmel über dem Naherholungsgebiet so intensiv mit einem "Raster" versehen wurde stellt sich nur die Frage, ist Sandstedt an der Unterweser so wichtig für das Weltklima?

Es stellt sich allerdings noch eine ganz andere Frage, nämlich wie wirken sich die Aerosole auf den menschlichen Organismus aus, auf die Atmungsorgane?

Aus welchem Material sind die "kleinen Teilchen", also feste Stoffe?


Folgenden Beitrag habe ich beim Googeln entdeckt:

http://www.sauberer-himmel.de/page/9/?se...itra-5mg-kaufen

Zitat
15.07.2012

Vortrag des Klima-Klempners David Keith an der Stanford University

Weil unsere Parteien, wie zum Beispiel die SPD, der Meinung sind, dass es beim Thema „Chemtrails“ nichts gäbe, worüber sie die Bürgerinnen und Bürger informieren könnten, wollen wir Sie über einen Vortrag des Klima-Klempners David Keith an der Stanford University vom 31.01.2011 informieren.

Von David Keith erwähnt werden auch der Patentinhaber eines Patentes aus dem Jahr 1999 zur Produktion von Aluminiumpulver in Nanogröße (Jawad Haidar, Synthesis of Al Nanopowders in an Anodic Arc), die jährlichen Kosten für verschiedene Ausbringungsarten der Aerosole (wie z.B. Aluminium) sowie die Temperatur- und Niederschlagsveränderungen in verschiedenen Ländern ohne SRM und mit SRM.
Zitat Ende

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"Bausteine des Wandels"
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Burg Blomendal (Quelle: wikipedia)
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