Kraftwerk Farge (Quelle: wikipedia)

"Die Kinder vom Bullenhuser Damm"

#1 von Lola3 , 12.02.2017 13:49

http://www.weser-kurier.de/region/die-no...id,1540546.html

Zitat

Gerd Meyer über die Hintergründe der Ausstellung „Die Kinder vom Bullenhuser Damm“ im Bürgerhaus Vegesack
„Diese Unmenschlichkeit ist unbegreiflich“
Imke Molkewehrum 30.01.2017 0 Kommentare

Herr Meyer, am 20. April 1945 wurden in der Hamburger Schule am Bullenhuser Damm 20 jüdische Kinder im Alter zwischen fünf und zwölf Jahren brutal ermordet, obwohl das Kriegsende absehbar war. Was hat die SS dazu bewogen?
Zitat Ende

Das vollständige Interview kann man mit dem o.a. Link aufrufen.

http://www.ndr.de/kultur/geschichte/scha...serdamm101.html
..eine Kurzbeschreibung der Bilder-

..........................................

Ich kann mich nur sachlich mit dem Thema beschäftigen, weil es sonst schwer auszuhalten ist.
Ich möchte immer die Geschichte hinter der Geschichte kennen, d.h. wie es zu solchen Taten überhaupt kommen konnte. Bei dem Bericht über das Forschungsprogramm sollte man die 88 Seiten lesen.

http://www.mpiwg-berlin.mpg.de/KWG/Ergeb...rgebnisse12.pdf
"Forschungsprogramm „Geschichte der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft im Nationalsozialismus“ "

Auf Seite 48 habe ich eine Fußnote gelesen, die wie folgt lautete:
"Fußnote 227 (Kröner) Tuberkulose-Anfälligkeit
von der Rassenhygiene zur Humangenetik"


https://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Mengele

https://de.wikipedia.org/wiki/Kaiser-Wil...hre_und_Eugenik
"Finanzierung

Das Institut wurde vor allem durch staatliche Stellen finanziert. Während das Institut in der Weimarer Republik immer wieder Finanzierungsengpässe hatte, sorgten die Nationalsozialisten für eine intensive Förderung der Rassenforschung. Großzügige Finanzierung erfuhr das Institut von der US-amerikanischen Rockefeller-Stiftung von 1932 bis 1935 für die Zwillingsforschung durch von Otmar Freiherr von Verschuer.[13]"

...................................

"Geldgeber der Macht"
Zitat
Rockefellers Standard Oil und die I.G.Farben – Die I.G. Farben war in den 1930er das größte Chemieunternehmen der Welt, mit den Sitz in Frankfurt. Als Teil der IG Farben war die BASF an dem kometenhaften Aufstieg des Konzerns während der nationalsozialistischen Herrschaft beteiligt. Die Gründung der BASF wurde vom jüdisch-deutschen Banker Seligmann Ladenburg finanziert. Apropos Seligman: J. & W. Seligman & Co. war eine US-Investmentbank welche in mehreren US-Eisenbahngesellschaften, im Bau des Panamakanals und in der Gründung von Standard Oil und General Motors beteiligt war. Der Londoner Zweig der Bank Seligman, wurde später von S. G. Warburg & Co übernommen – und auch dieser Name Warburg spielt eine Rolle auf beiden Seiten.

Wie wichtig die Standard Oil ist, kann man anhand vom Fakt ablesen, dass Deutschland ein Erdöl-armes Land ist und ohne dem „geschenkten“ Patent, zur Herstellung von syntethischen Erdöl, Kautschuk usw. wäre die Deutsche Kriegsindustrie nicht kriegsfähig. Der ehem. Direktor der I.G. meinte während der Nürnberger Prozesse:
„Ohne IG Farben, insbesondere ohne die IG Produktion auf den Gebieten des synthetischen Gummis, des synthetischen Treibstoffes und des Magnesiums wäre es für Deutschland ausgeschlossen gewesen, einen Krieg zu führen.“

Noch ein kleiner Kommentar zu Rockefellers Standard Oil: Die DEPAG/ Esso AG (Deutsch-Amerikanische Petroleum AG) war fast ausschließlich im Besitz der Standard Oil und somit in der Hand von Rockefeller. Auch noch im Jahr 1938 besaß die Standard Oil of New Jersey 94% Anteile der DEPAG! (Antony Sutton). Die Erdöl-durstige Kriegindustrie erfreute sich sicherlich darüber.

Warburg – Im Aufsichtsrat der IG-Farben (in den späten 1920er), war der jüdisch-deutsche Banker Max Warburg, dessen Bruder Paul Warburg, war einer der Gründerväter des Federal Reserve Systems in den USA.
Zitat Ende


IG Farben wurde auch mit dem Zusatz Auschwitz genannt. Im Krieg fielen dort auch keine Bomben. Auch die Züge kamen unversehrt dort an. Alles was im Umkreis von 5km war, genoss den Schutz.

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Seligmann Ladenburg Mannheim

#2 von Lola3 , 14.02.2017 21:22

https://de.wikipedia.org/wiki/Seligmann_Ladenburg

Zitat
Er entstammte der Familie Ladenburg, einer bekannten jüdischen Familie Mannheims, und war der Sohn des Bankiers Wolf Ladenburg (1766–1851), des Gründers des Bankhauses Ladenburg, und der Wilhelmine Lorch (1770–1845) aus Mainz.

Seligmann Ladenburg heiratete am 15. Oktober 1823 Julie Goldschmidt (geboren am 10. Mai 1800 in Kassel; gestorben am 4. September 1859 in Mannheim) aus Kassel, Tochter des Samson Ruben Goldschmidt (gestorben im April 1841) und der Henriette Feidel.

Sein Nachfolger als Inhaber des Bankhauses war sein Sohn Carl Ladenburg (1827–1909), Ehrenbürger der Stadt Mannheim.

Seligmann Ladenburg war der ältere Bruder des Juristen und Nationalökonomen Leopold Ladenburg (1809–1889).

Bei Ausbruch des Preußisch-Österreichischen Krieges 1866 sagte er den Sieg Preußens voraus. Sein Vorschlag an den Finanzminister Badens zur Beschaffung der Finanzmittel zur Kriegsteilnahme bildete auch die Grundlage zur Beschaffung dieser Gelder. Seitdem war sein Rat bei allen wichtigen Finanzoperationen gefragt und er gehörte zu den Gründern fast aller großer Firmen (z.B. Badische Schiffahrtsassekuranz-Gesellschaft, Badische Gesellschaft für Zuckerfabrikation Waghäusel (heute: Südzucker AG), Mannheimer Dampfschleppschiffahrts-Gesellschaft, Rheinische Gasgesellschaft, Mannheimer Börsenverein). Er war – gemeinsam mit fünf anderen Mitgliedern der Ladenburg-Familie, darunter auch sein Bruder Dr. Leopold Ladenburg – Mitgründer und Präsident der „Badischen Anilin- und Soda-Fabrik“ BASF in Ludwigshafen, deren Gründungsversammlung im März 1865 in seinem Privathaus stattfand, und Mitgründer und Direktionsmitglied der Pfälzischen Ludwigsbahn. Ladenburg war zu einem der einflussreichsten Persönlichkeiten der Mannheimer Wirtschaft geworden.

Zu seinem 70. Geburtstag 1867 gründete er die „Seligmann, Julie und Leopold Ladenburg Stiftung“ mit einem Kapital von 30.000 Gulden. Der Zweck der Stiftung war, bedürftigen Einwohnern Mannheims, die unverschuldet in Not geraten waren, durch einen Stiftungspreis zu helfen.

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