Kraftwerk Farge (Quelle: wikipedia)

"Geldgeber der Macht"

#1 von Lola3 , 04.02.2017 21:16

https://josefmuehlbauer.com/geldgeber-der-macht/

Autor: Josef Muehlbauer

Zitat

Der Piano Spieler Hitlers – wer gab den Ton an, im Puppentheater des Zirkusclowns?

Eine provokative These über die wirtschaftsgeschichtlichen Beziehungen der „Wall Street“, der deutschen Konzern- und Bankenelite und des Aufstiegs des Dritten Reichs –
veröffentlicht von Josef Muehlbauer am 5.11.2015.


Ich möchte nun auf einige höchst Interessante Aspekte des Zweiten Weltkriegs hinweisen. Hierbei greife ich auf die Forschungsarbeiten der Historiker Antony Sutton, Carroll Quigley, Robert R. Kuczynski, Ian Kershaw, Henry Ashby Turner und Howard Zinn und zeige ausführlich die wirtschaftsgeschichtlichen Fakten. Dabei werde ich die Konzerne und Banken, welche global agierten (und noch immer agieren) unter die Luppe nehmen, um herauszufinden, wer Interesse an einem Weltkrieg hatte und wer davon am meisten profitierte. Das Resultat des Zweiten Weltkriegs lässt vieles vermuten: die amerikanische Produktion stieg während des Krieges um das dreifache; die USA hatte fast 50% des Weltvermögens und kontrollierte beide Seiten der Weltmeere; noch während des Krieges und vor allem nach dem Krieg wurde „postwar world“ sorgfälltig geplannt. Dokumente wie das NSC (National Security Council) Memorandum 68 (1950), zeigt offen die „roll-back-strategy“, in welcher die Sozialleistungen gekürzt wurden, damit das Budget für die Rüstungsindustrie steigen konnte. Diese Strategie wurde erweitert als ein Spionage und Terrornetzwerk in Europa – rund um Personen wie Ex-Nazi Beamte (u.a. Reinhard Gehlen). Dieses US-Nazi Netzwerk inkludierte auch eine geheime Armee, welche in den 1950 sowohl in Europa, als auch in der Sowietunion fungierte – (Chomsky, S. 10.). Diesen rechtsextremen Terror und die verdeckte Kriegsführung der westlichen Geheimdienste, erforschte der Schweizer Friedensforscher und Historiker Dr. Daniele Ganser in seinem Buch „Gladio“. Vorerst möchte ich ein wenig auf die Vorgeschichte des Krieges eingehen, damit wir den gesamten Kontext besser verstehen. Manche Historiker und Experten meinen, dass der Zweite Weltkrieg ein Produkt des Ersten Weltkrieges sei (Ehem. Generalmajor Gerd Schultze Rhonhof – „Der Krieg der viele Väter hatte“ – zum Buch; zum Vortrag). Schon zur Zeit des „eisernen Kanzlers“ Otto von Bismarck und dem Zweiten Reich, kann man den blutroten Faden der Wirtschaftsgeschichte zurückverfolgen, welche die Nationen in den Krieg stürtzten lässt.
Zitat Ende

"Nun eine Statistik der US-Banken, welche in die Deutsche Kriegsindustrie investierten:
Dillon, Read & Co. – $241.325.000;
Harris, Forbes & Co. $186.500.000;
Kuhn, Loeb & Co. – 37.500.000.
So die statistische Auswertung des jüdischen US-Wirtschaftsprofessor Robert R. Kuczynski.
Was wurde heute aus diesen Banken?"

Noch ein kurzes Zitat:
"Aber nicht nur das Großkapital der Wallstreet, sondern auch die nationale Finanzelite waren die Geburtshelfer des braunen Terror: Der Chefredakteur des Spiegels und Sachbuchautor Peter-Ferdinand Koch beschreibt in seinem Buch „Die Geldgeschäfte der SS“ ausführlich, wie die deutschen Banken an dem Aufstiegs des Dritten Reiches beteiligt waren und davon reichlich profitierten. Die Dresdner Bank, welche von den jüdisch-sächsischen Familien Kaskel und Gutmann 1872 gegründet worden ist, verdoppelte ihre Kundenzahl von 449.000 (1934) auf 850.000 im Jahr 1941 (Hoppenstedt, 1942; Koch, S. 13).

Der F-Kreis wurde zur beratenden Organisation Göbbels, welche von Walther Funk (Reichsbank Präsident und Reichswirtschaftsminister) gegründet wurde.
walter-funk
Walter Funk – Der Mitbegründer des F-Kreises

Einer der Gründerväter der Public Relations (PR) wurde Ivy Lee, welcher das Image des Rockefellers Imperium im Ludlow-Massaker verbessert. Lee arbeitete für die Stahlindustrie Bethlehem Steel und Beriet IG-Farben und die Angehörigen der NSDAP (Ray Eldon Hiebert: Courtier to the Crowd). Lee war ein Mitglied der Council of Foreign Relations und machte des Weiteren PR für Otto Hahn, Walter Chrysler und George Westinghouse (Westinghouse Electric – CBS/Viacom, Nuklear-Waffen, Toshiba…).
..Zitat Ende

...........

Ich empfehle jedem, der sich für dieses Thema interessiert, den kompletten Beitrag mit dem o.a. Link aufzurufen. Am Schluß findet man die Quellenangaben des Autors.

An den ganzen Verflechtungen erkennt man die Verkommenheit aller Profiteure die in den Kriegen involviert waren. Die letzten Glieder in der Kette sind die Völker auf allen Seiten, die Millionenfach das Leid durch Verletzungen, Verstümmelungen und Tod über sich ergehen lassen mußten.

Lola3  
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RE: "Geldgeber der Macht"

#2 von Lola3 , 05.02.2017 09:27

...die sachlichen Informationen von Josef Muehlbauer aus dem vorigen Beitrag,

sollten eine Pflichtlektüre für jeden Mainstreamleser werden.

Lola3  
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