Kraftwerk Farge (Quelle: wikipedia)

"Blumenthaler Händler sehen Sperrungen am Busbahnhof skeptisch"

#1 von Lola , 26.08.2016 20:35

http://www.weser-kurier.de/region/die-no...id,1444664.html

Zitat
Blumenthaler Händler sehen Sperrungen am Busbahnhof skeptisch / Ortsamt und ASV begrüßen Gesamtprojekt
Große Sorgen, große Hoffnungen
Imke Molkewehrum 23.08.2016 2 Kommentare

Blumenthal. Treffpunkt Busbahnhof. Ortsamtsleiter Peter Nowack wedelt mit ­großformatigen Bauplänen. Er freut sich über die Umgestaltung der sogenannten Ständer-Kreuzung. Am 1. August haben die Bauarbeiten begonnen und dauern voraussichtlich bis Oktober 2017 (wir berichteten). Finanziert wird der Umbau, für den 3,86 ­Millionen Euro veranschlagt wurden, zu 90 Prozent vom Bund, den Rest zahlt das Land Bremen.

Nowack erläutert die einzelnen Bauphasen und zeigt zwischendurch immer wieder auf Menschen, die quer über die Haupt­straße rennen, um Bus oder Bahn zu erwischen. „Hier gibt es viele Beinah-Unfälle“, sagt Nowack. Schon deshalb begrüße er den Umbau des Blumenthaler Bahnhofs zu einem Umsteigebahnhof. Der Busknoten wird nach einer provisorischen Zwischenlösung auf die Nordseite der Landrat-Christians-Straße verlagert. Die Fahrpläne von Bussen und Nordwestbahn werden aufeinander abgestimmt. „Die Leute kommen dann gar nicht mehr mit dem Pkw-Verkehr in Kontakt.“

Der Bericht informiert auch über die Sorgen der gewerblichen Anlieger:
"Nicki Klaus hat sich inzwischen mit dem benachbarten Frisör und einer Versicherung zusammengetan, um Alternativen auszuloten. „Gemeinsam sind wir an die Handwerkskammer herangetreten“, so der Geschäftsmann. Der Kammer-Präses Jan-Gerd Kröger, selbst Besitzer des historischen Blumenthaler Bahnhofs, habe empfohlen, gegen die geplanten Baumaßnahmen vorzugehen. Sei eine gepachtete Immobilie wegen einer Baustelle nicht nutzbar, könne man klagen. Nicki Klaus: „Man kann diese Baustelle aber auch so planen, dass mein Geschäft noch anfahrbar ist.“

"„Wir gewähren den Gewerbetreibenden immer eine Erreichbarkeit, aber nicht mit den Autos bis vor das Geschäft“, sagt Martin Stellmann, Sprecher vom Amt für Straßen und Verkehr (ASV). Die Einschränkungen seien natürlich für die Betroffenen „schmerzhaft, lassen sich aber nicht in Gänze verhindern“. In diesem Fall werde tatsächlich „auf der kompletten Fahrbahnbreite gebaut. „Die Situation ist unvermeidbar“, erklärt Martin Stellmann nach Rücksprache mit dem zuständigen Bauleiter. „Ich empfehle den Gewerbetreibenden, engen Kontakt zu den Bauleitern vor Ort zu halten und das Beste draus zu machen. Die kennen die Probleme der Einzelhändler auch aus dem innerstädtischen Bereich.“
Zitat Ende

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