Kraftwerk Farge (Quelle: wikipedia)

Bremer Landesbank "Das Ende der guten Zeiten"

#1 von Lola , 21.06.2016 12:59

http://www.weser-kurier.de/autoren_autor...-_autid,21.html

Zitat
"Artikel von Maren Beneke
Wie Bremen in der Vergangenheit von der Landesbank profitierte – und warum sich ab
Das Ende der guten Zeiten


Bremen. Es waren gute Zeiten, die Jahre als Bremen noch mit einer stillen Einlage an der Bremer Landesbank (BLB) beteiligt war. Zwar brachte diese Beteiligung dem Land so gut wie keinen Einfluss, dafür unterm Strich aber Zinsen von gut sieben ...


http://www.weser-kurier.de/startseite_ar...id,1402396.html
Zitat

Wirtschaft
Ein schlechtes Geschäft für Bremen
Maren Beneke 21.06.2016 0 Kommentare

2012 wandelte Bremen seine stillen Einlagen an der Bremer Landesbank um. Auch, weil die Konzernmutter Nord-LB damals Druck aufbaute. Ein schlechtes Geschäft, wie sich nun herausgestellt hat.


http://www.radiobremen.de/politik/nachri...linnert100.html
Zitat
20. Juni 2016, 18:44 Uh
Probeabstimmung
Bremer Grünen-Fraktion stützt Finanzsenatorin


Die Bremer Grünen stehen geschlossen hinter Finanzsenatorin Karoline Linnert. Die Fraktion wird am kommenden Freitag einstimmig gegen den Misstrauensantrag der CDU stimmen, sagte Parteisprecher Matthias Makosch. Seine Partei gehe demnach sehr gelassen in die Sitzung der Bürgerschaft.
Die Bremer CDU hat den Misstrauensantrag eingebracht, weil sie Linnert für die finanzielle Schieflage der Bremer Landesbank mitverantwortlich macht. Die Bremer Linken wollen sich dem Misstrauensantrag anschließen. Dies hat die Fraktion jetzt entschieden.

http://www.radiobremen.de/politik/nachri...estunde100.html
Zitat
16. Juni 2016, 18:45 Uhr

Lage der Bremer Landesbank
Misstrauensantrag gegen Finanzsenatorin

SPD und Grüne haben mit Unverständnis auf den Misstrauensantrag gegen Finanzsenatorin Karoline Linnert (Grüne) reagiert. Die CDU hat gemeinsam mit dem Abgeordneten Jan Timke der "Bürger in Wut" eine Sondersitzung der Bremischen Bürgerschaft beantragt, um Linnert abzuwählen. Hintergrund ist die schwere Krise der Bremer Landesbank (BLB), deren Aufsichtsratsvorsitzende Linnert ist.
Grünen-Fraktionschefin Maike Schaefer spricht von Effekthascherei, ihr SPD-Kollege Björn Tschöpe von Theater. Beide zeigten sich erstaunt über den Sinneswandel der CDU. Denn die hatte noch am Dienstag gemeinsam mit der FDP gefordert, dass zunächst ein Untersuchungsausschuss Aufklärungsarbeit leisten solle – dann werde man über ein Misstrauensvotum entscheiden.

Nun aber wollen zumindest die Christdemokraten Linnert sofort abwählen.
Zitat Ende

Zitat
http://www.radiobremen.de/politik/themen...aushalt100.html
Zitat
Jens Eckhoff zum Doppelhaushalt
"Rot-Grün hat schwere Fehler gemacht"

Gespräch mit Jens Eckhoff (CDU)

Nach langer hitziger Debatte wurde der Bremer Doppelhaushalt beschlossen, überschattet von den Problemen der BLB und den Sparappellen des Stabilitätsrates. Finanzsenatorin Karoline Linnert verteidigte den Etatentwurf und sagte, Bremen halte sich an die Schuldenbremse. Die CDU-Fraktion hält den Haushalt für verfassungswidrig und droht mit einer Klage.

http://www.radiobremen.de/politik/nachri...linnert100.html
Zitat
Vorwürfe der Opposition
"Landesbank ist kein Millionengrab", sagt Linnert


Die finanzielle Schieflage der Bremer Landesbank (BLB) birgt nach Ansicht von Bremens Finanzsenatorin Karoline Linnert (Grüne) kein Risiko für den Haushalt des Bundeslandes. Die BLB sei kein "Millionengrab", sagte Linnert in der Haushaltsdebatte der Bremischen Bürgerschaft. Entsprechende Kritik der Opposition wies die Senatorin zurück.
Zitat Ende

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"Bürgermeisters Bank"

#2 von Lola , 05.07.2016 07:18

http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen...id,1411527.html

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SPD diskutiert über Kapitalspritze
Neue Schulden für die BLB?
Philipp Jaklin und Peter Mlodoch 05.07.2016 0 Kommentare

In der Bremer SPD wird angesichts der bevorstehenden Gespräche über die Zukunft der Landesbank die Möglichkeit durchgespielt, eine Finanzspritze zur Stützung des Instituts über neue Schulden zu finanzieren.
Zitat Ende

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"Abgeordnete prüfen Landesbank-Deal"

#3 von Lola , 14.09.2016 09:16

http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen...rid,1454343.htm

Zitat

Verkauf ohne endgültige Bewertung
Abgeordnete prüfen Landesbank-Deal
Philipp Jaklin 10.09.2016 0 Kommentare

Abgeordnete der Bürgerschaft haben Finanzsenatorin Linnert zum umstrittenen Komplettverkauf der Bremer Landesbank befragt – und dabei weitere Details erfahren, die Fragen aufwerfen.

Die Verhandlungen zum Komplettverkauf der Bremer Landesbank (BLB) an die NordLB fanden offenbar statt, ohne dass die Gutachten zum Wert des Instituts schon fertiggestellt waren. Darüber habe Finanzsenatorin Karoline Linnert (Grüne) die Abgeordneten des Controlling-Ausschusses in der Bremer Bürgerschaft in ihrer Sitzung am Freitag informiert, hieß es aus Teilnehmerkreisen. Die Wertgutachten seien noch nicht abgeschlossen gewesen, als sich die Träger des angeschlagenen Instituts in der vergangenen Woche auf einen Kaufpreis für Bremens 41-Prozent-Anteil einigten.

Das Land soll dafür 180 Millionen Euro von der NordLB erhalten. Als Teil des Kaufpreises sind 82 Millionen Euro als Wert der Firmenbeteiligungen veranschlagt, die bislang von der BLB gehalten werden und nun auf Bremen übergehen sollen. Unklar ist allerdings weiterhin, ob dies beim wertvollsten Teil – der knapp achtprozentigen Beteiligung der Landesbank am Wohnungskonzern Gewoba – überhaupt möglich ist. Denn die an der Gewoba beteiligten Banken besitzen eine Sperrminorität; zieht sich ein Institut zurück, haben die anderen Banken ein Vorkaufsrecht. Dieses Problem sei „völlig ungelöst“, hieß es aus Kreisen des Controlling-Ausschusses.

CDU-Landesvorsitzender fordert Linnerts Rücktritt

Linnert schilderte den Abgeordneten in der vertraulichen Sitzung den Ablauf der Verkaufsverhandlungen. Er habe nach den Ausführungen der Senatorin den Eindruck gewonnen, „dass einige etwas überfordert waren bei einem zugegebenermaßen komplexen Verkaufsverfahren“, sagte der CDU-Landesvorsitzende Jörg Kastendiek. Die Oppositionspartei macht Linnert, die auch Aufsichtsratschefin der BLB ist, politisch für die Krise der Bank verantwortlich und fordert deswegen ihren Rücktritt. Zu zahlreichen Fragen müsse die Senatorin jetzt noch weitere Antworten liefern und Dokumente vorlegen, so Kastendiek.
Zitat Ende

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"Einige Antworten, noch mehr Fragen zur Bremer Landesbank"

#4 von Lola , 24.09.2016 23:08

http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen...id,1463479.html

Zitat
Sitzung des Controlling-Ausschusses
Einige Antworten, noch mehr Fragen zur Bremer Landesbank
Philipp Jaklin 23.09.2016 5 Kommentare

Bremens Parlamentarier halten die Angaben der Finanzsenatorin zum Landesbank-Debakel für unzureichend. Einen umfangreichen Fragenkatalog hatten die Abgeordneten in der Sitzung des Controlling-Ausschusses vorgelegt.

Seit wann war Finanzsenatorin Karoline Linnert (Grüne) der enorme Kapitalbedarf der in Schieflage geratenen Bremer Landesbank (BLB) bekannt? Und hätten die Aufsichtsratsvorsitzende oder die Träger nicht viel früher aktiv werden müssen, um die bedrohliche Situation für das Institut zu verhindern? Um diese Fragen ging es am Freitag in der Sitzung des Controlling-Ausschusses der Bürgerschaft, der hinter verschlossenen Türen tagte – und einen prominenten Gast hatte: den scheidenden BLB-Chef Stephan-Andreas Kaulvers. Also den Manager, der jahrelang dafür verantwortlich war, dass die Bank trotz Branchenkrise so viele Schiffskredite behielt oder das Geschäft sogar noch ausbaute.



Einen umfangreichen Fragenkatalog hatten die Abgeordneten dem Finanzressort vorgelegt – Fragen unter anderem zum Schiffsportfolio der BLB und zur Bewertung der Milliardenrisiken in den Büchern. Die Bremer Landesbank hatte erst sehr spät – in einer Mitteilung von Anfang Juni – öffentlich werden lassen, dass die Europäische Zentralbank (EZB) verlangte, den Wert der Schiffskredite um 700 Millionen Euro nach unten zu korrigieren, wodurch enorme Abschreibungen nötig wurden.

Tatsächlich, so erfuhr der Ausschuss nun, zeichneten sich die Probleme der Bank schon deutlich früher ab – offenbar fast ein Jahr, bevor die BLB in ihrer Mitteilung vor der Schieflage warnte. So sei das Thema bereits im Juli 2015 im Risikoausschuss der BLB erörtert worden. Bereits in einer Aufsichtsratssitzung am 18. September sei die Einschätzung des Vorstands Thema gewesen, dass ein zusätzlicher Risikopuffer gebildet werden müsse und frisches Kapital nötig sei. Zu diesem Zeitpunkt habe die Führungsspitze den Auftrag erhalten, in verschiedenen Szenarien die Folgen der EZB-Anforderungen für die Bank durchzurechnen.

Zweifel an Linnerts Darstellung

Dies ließ bei mehreren Abgeordneten Zweifel an der Darstellung Linnerts aufkommen, das Ausmaß des Kapitalbedarfs bei der Landesbank habe sich erst später herausgestellt, als die EZB eine noch strengere Bewertung der Schiffskredite verlangt habe. Teilnehmern der Sitzung zufolge gab auch Kaulvers vor dem Ausschuss an, eine derart hohe Wertberichtung des Schiffsportfolios sei zum Zeitpunkt der Aufsichtsratssitzung im September 2015 noch nicht klar gewesen. Jedoch konnte er auf Nachfrage keine Zahl nennen, worauf sich der Bankvorstand damals einstellte; Details dazu soll er dem Controlling-Ausschuss nun nachliefern.

Dreißig Seiten mit Antworten zum Landesbank-Debakel hat die Finanzsenatorin dem Ausschuss inzwischen vorgelegt. „Viele Fragen sind noch gar nicht beantwortet“, sagte ein Bürgerschaftsabgeordneter. So vermissen die Parlamentarier bislang Details zur Zusammensetzung des Schiffsportfolios – und dazu, wann die BLB welche Risiken einging und wie sie diese bewertete. Bankchef Kaulvers ließ in der Sitzung am Freitag dem Vernehmen nach keinerlei Schuldbewusstsein erkennen, dass Fehler des Vorstands die Bank in Schieflage gebracht haben könnten. Der Manager hatte Anfang den Monats im Zuge des Komplettverkaufs der BLB an den Mehrheitseigner NordLB seinen Rücktritt angekündigt.
Zitat Ende

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"Senat wußte früh von Krise der BLB"

#5 von Lola , 24.09.2016 23:12

http://www.weser-kurier.de/startseite_ar...id,1463506.html

Zitat

Bremen
Senat wusste früh von Krise der BLB
Philipp Jaklin 24.09.2016 0 Kommentare

Bremen. Eine mögliche Schieflage der Bremer Landesbank (BLB) ist dem Senat offenbar spätestens seit Herbst vergangenen Jahres bekannt gewesen. Nach Informationen des WESER-KURIER wurden die Abgeordneten des Controlling-Ausschusses der Bürgerschaft am Freitag darüber in Kenntnis gesetzt, dass bereits bei einer Sitzung des BLB-Aufsichtsrats im September 2015 das Risiko hoher Wertberichtigungen im Schiffsportfolio des Instituts zur Sprache kam. Vorsitzende des Kontrollgremiums ist Bremens Finanzsenatorin Karoline Linnert (Grüne). Erst Anfang Juni hatte die Landesbank öffentlich gemacht, dass das Schiffsgeschäft wegen fauler Kredite um 700 Millionen Euro zu hoch bewertet war. Die nötigen Abschreibungen führten schließlich dazu, dass Bremen seinen Anteil an der BLB an den Mehrheitseigner NordLB abgeben wird.
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"Landesbank -Debakel wirft neue Fragen auf"

#6 von Lola , 07.10.2016 08:34

http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen...id,1471178.html

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Abgeordnete verlangen Aufklärung
Landesbank-Debakel wirft neue Fragen auf
Philipp Jaklin 07.10.2016 0 Kommentare

Die Opposition in der Bürgerschaft wirft Finanzsenatorin Karoline Linnert vor, die Aufarbeitung der Landesbank-Krise zu behindern. Die Abgeordneten verlangen Aufklärung über den massiven Kapitalbedarf der BLB.

Einen Untersuchungsausschuss zur Bremer Landesbank (BLB) gibt es in der Bremischen Bürgerschaft nicht. Es war die CDU-Fraktion, die sich dagegen entschied, die dramatische Schieflage des Instituts und schließlich den Notverkauf der Bremer Anteile an die NordLB von einem solchen mit Sonderbefugnissen ausgestatteten parlamentarischen Gremium aufarbeiten zu lassen. Stattdessen befasst sich seit einigen Wochen der Controlling-Ausschuss der Bürgerschaft mit der Krise. Dort sitzen Abgeordnete, die Bremens Unternehmensbeteiligungen kontrollieren sollen.

Ausschuss hat brisante Infos zutage gefördert

Immerhin: Zumindest einige potenziell brisante Informationen hat der Ausschuss schon zutage gefördert. So hatte der scheidende BLB-Chef Stephan-Andreas Kaulvers die Parlamentarier bei ihrer vergangenen Sitzung darüber informiert, dass die massiven Probleme der Landesbank schon sehr früh intern diskutiert wurden.
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RE: "Landesbank -Debakel wirft neue Fragen auf"

#7 von Lola , 23.11.2016 20:04

http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen...id,1493366.html


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Chefanalyst der BLB im Interview
Hellmeyer: „Ich bin absolut entspannt“
Lisa Boekhoff 11.11.2016 13 Kommentare

Der Chefanalyst der Bremer Landesbank, Folker Hellmeyer, begrüßt den möglichen Wandel der mit der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten einhergeht. Für Hellmeyer ist die Wahl Trumps ein Hilferuf der USA.

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"Eklat um Landesbank-Akten"

#8 von Lola3 , 07.03.2017 15:28

http://www.weser-kurier.de/startseite_ar...id,1560711.html

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Bremen
Eklat um Landesbank-Akten
Philipp Jaklin 03.03.2017 0 Kommentare

Bremen. Die Opposition in der Bremischen Bürgerschaft hat im Zusammenhang mit der parlamentarischen Aufarbeitung der Landesbank-Krise schwere Vorwürfe gegen Finanzsenatorin Karoline Linnert erhoben. Die Grünen-Politikerin habe den Abgeordneten bislang nur Einsicht in unvollständige Akten zur Schieflage der Bremer Landesbank (BLB) gewährt, sagte Jörg Kastendiek, Fraktionssprecher der CDU für Wirtschaft, dem WESER-KURIER. „Uns sind nicht die Originalakten vorgelegt worden“, sagte Kastendiek. „Die Akten sind gesäubert worden.“

Auch Lencke Steiner, Fraktionschefin der FDP, sprach von einer „Manipulation“ bestimmter Dokumente. „Man führt uns in die Irre“, so die Politikerin. Bei der Finanzsenatorin hieß es dagegen, es handle sich um ein „internes Missverständnis“. In der kommenden Woche würden den Abgeordeten auch die von der CDU-Fraktion angemahnten Unterlagen zugänglich gemacht.

Ein aufgeblähtes Geschäft mit Schiffskrediten hatte die BLB im vergangenen Jahr in Schieflage gebracht. Schließlich musste Bremen seinen 40-Prozent-Anteil an dem Institut an den Mehrheitseigner NordLB verkaufen – aus Sicht der Opposition ein Verlustgeschäft mit einem Schaden von rund 200 Millionen Euro. Da es keinen parlamentarischen Untersuchungsausschuss gibt, arbeiten die Abgeordneten des Controlling-Ausschusses der Bürgerschaft die Hintergründe der Landesbank-Krise auf.
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"WERSER" - dat is Weser up Plattdütsch
"Stolz auf Kosten anderer"

Burg Blomendal (Quelle: wikipedia)
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