Kraftwerk Farge (Quelle: wikipedia)

Thema Beluga : "Neues Kapitel im Stolberg-Prozess"

#1 von Lola , 30.05.2016 08:10

http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen...id,1387428.html

Zitat
Oaktree-Manager reden über Beluga
Neues Kapitel im Stolberg-Prozess

Jürgen Hinrichs 30.05.2016 0 Kommentare

Bremen. Im Betrugsprozess um die ehemalige Bremer Reederei Beluga wird am Dienstag dieser Woche ein neues Kapitel aufgeschlagen. Als Zeuge ist der Deutschland-Chef des US-amerikanischen Hedge-Fonds Oaktree geladen.

Am Landgericht Bremen wird heute der Stolberg-Prozess fortgesetzt. (Cora Sundmacher)

Das Unternehmen war im Jahr 2010 bei Beluga eingestiegen und hatte die Reederei später komplett übernommen. Dramatischer Höhepunkt war der 1. März 2011. Damals ist der bisherherige Beluga-Chef Niels Stolberg von einer Stunde zur anderen vor die Tür gesetzt worden. Oaktree zeigte ihn wenige Wochen später wegen Betrugs und Bilanzfälschung an. Fast fünf Jahre lang hatte die Staatsanwaltschaft seitdem ermittelt, bis im Januar dieses Jahres der Prozess begann.

Oaktree fühlt sich von Stolberg hintergangen. Zusammen mit zwei weiteren Männern, die ebenfalls angeklagt sind, soll er den Investor aus den USA über die wirtschaftliche Lage des Beluga-Konzerns getäuscht haben. Umsätze und Kosten des Reedereibetriebs seien in den Büchern für die Jahre 2009 und 2010 falsch dargestellt worden. Oaktree, das sich sowohl an dem Unternehmen selbst als auch an diversen Schiffsbetreibergesellschaften von Stolberg beteiligt hatte, gab dafür nach Angaben der Staatsanwaltschaft fast 200 Millionen Euro aus.

Der Hegdgefonds mit Hauptsitz in Los Angeles verwaltet nach eigenen Angaben ein Anlagevermögen von rund 100 Milliarden Dollar. Das Investement bei Beluga blieb also im Rahmen. Was davon verloren war, nachdem die Reederei im Jahr 2011 Insolvenz anmelden musste, oder ob die Amerikaner damals möglicherweise gar nicht mal schlecht dastanden, weil sie mit einigen der übriggebliebenen Schiffen in Hamburg eine neue Reederei gründen konnten, die Hansa Heavy Lift, wird vor Gericht ein Teil der Fragen an die Oaktree-Manager sein.
Zitat Ende

Den kompletten Artikel bitte mit o.a. Link aufrufen.

Weitere Beiträge zum Thema Beluga, die im Weser Kurier veröffentlicht wurden, kann man mit folgenden Links aufrufen:

http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen...id,1374957.html

http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen...id,1330679.html

http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen...id,1331655.html

http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen...id,1338271.html

http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen...id,1301004.html

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"Oaktree macht Stolberg schwere Vorwürfe"

#2 von Lola , 01.06.2016 09:05

http://www.weser-kurier.de/startseite_ar...id,1388601.html

Zitat
Manager des US-Hedgefonds sagt vor Bremer Landgericht aus: Betrug bei Beluga war breit angelegt
Oaktree macht Stolberg schwere Vorwürf
e
01.06.2016 0 Kommentare

Bremen. Kein Profit, dafür eine Pleite und der große Betrug – so ging für den US-Hedgefonds Oaktree das Engagement bei der Bremer Reederei Beluga zu Ende. Am Dienstag hat erstmals ein Manager von Oaktree zu den Vorgängen in den Jahren 2010 und 2011 Stellung genommen. Der Deutschland-Chef des Unternehmens sagte als Zeuge im Beluga-Prozess vor dem Bremer Landgericht aus. „Es war keine gute Investition“, erklärte Hermann Dambach. Gerechnet hatte er nach eigener Darstellung mit einer Rendite von mindestens 20 Prozent pro Jahr, im Idealfall mit 30 Prozent. Tatsächlich seien Oaktree hohe Verluste entstanden – durch kriminelles Handeln. Dambach: „Es war breit angelegter Betrug.“
Zitat Ende

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"Hoffnung als Antriebsfeder"

#3 von Lola , 02.06.2016 07:43

http://www.weser-kurier.de/startseite_ar...id,1389550.html

Zitat
Ex-Beluga-Mitarbeiter sagt aus
Hoffnung als Antriebsfeder
02.06.2016 0 Kommentare

Bremen. Dass er, nachdem der Deal mit dem US-Investor Oaktree perfekt war, eine Bonuszahlung erhalten habe, sei richtig, sagte am Mittwoch im Beluga-Prozess einer der mitangeklagten Geschäftsführer, der bei der ehemaligen Schwergutreederei für einen Teilbereich der Finanzen zuständig war. Damit bestätigte er nur zum Teil die Aussage von Hermann Dambach. Der Deutschland-Chef von Oaktree hatte tags zuvor als Zeuge vor dem Bremer Landgericht ausgesagt, dass mit diesen Bonuszahlungen gegen vertragliche Vereinbarungen verstoßen worden sei. Zudem sprach er von einer E-Mail, in der stünde, dass genau diese Zahlungen vor dem US-Investor verheimlicht werden sollten.
Zitat Ende

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"Beluga-Informant fürchtete um sein Leben"

#4 von Lola , 08.06.2016 07:01

http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen...id,1393234.html

Zitat
Prozess gegen Niels Stolberg
Beluga-Informant fürchtete um sein Leben
Jürgen Hinrichs 07.06.2016 0 Kommentare

Im Beluga-Betrugsprozess gegen den Reeder Niels Stolberg hat am Dienstag ein Manager von Oaktree ausgesagt. Dieser spricht von einem Betrug mit System.

Weiter informiert der Zeitungsartikel..
"Beluga täuschte Oaktree

Doch warum hat Oaktree bei einem Engagement von immerhin fast 200 Millionen Euro nicht konsequenter nachgefasst – zum Beispiel beim Orderbuch? Eine Frage von Monika Schaefer, der Vorsitzenden Richterin. „Warum haben sie nicht die Kunden gefragt, ob die Aufträge echt sind?“ Oaktree sah keinen Anlass dazu, wie der Manager erklärte: „Das ist nicht üblich und sähe auch komisch aus.“ Die Darstellung von Beluga sei konsistent gewesen, gerade auch, nachdem die abgezeichneten Verträge vorgelegt worden seien."

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"Ermittlungen gegen Oaktree"

#5 von Lola , 16.06.2016 23:11

http://www.weser-kurier.de/startseite_ar...id,1398175.html

Zitat
Bremen
Ermittlungen gegen Oaktree
Stefan Dammann 15.06.2016 0 Kommentare

Bremen. Überraschung im Beluga-Betrugsprozess: Neben Niels Stolberg und anderen Verantwortlichen der ehemaligen Bremer Reederei rücken mehr und mehr auch Manager des US-Investors Oaktree ins Visier der Ermittler. Oaktree hatte Beluga zunächst mit einer Finanzspritze aus der Klemme geholfen und das Unternehmen später komplett übernommen. Als am Dienstag vor der Großen Wirtschaftsstrafkammer des Bremer Landgerichts eine damalige Führungskraft des Hedgefonds als Zeuge vernommen wurde, machte das Gericht bekannt, dass gegen diesen Mann ermittelt wird. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, im Geschäftsabschluss von Beluga für das Jahr 2011 falsche Angaben gemacht zu haben. Außerdem soll er die Insolvenz des Unternehmens verschleppt haben. Der Manager war neben Stolberg zuletzt einer der beiden Geschäftsführer von Beluga.
Zitat Ende


Im Wirtschaftteil vom Weser Kurier erschien folgender Artikel:

http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen...id,1398110.html

Zitat
Oaktree-Manager über Beluga
"Das Google der Schifffahrt"

Jürgen Hinrichs 14.06.2016 5 Kommentare

Jährlich 1,4 Millionen Euro zahlte die Reederei Beluga an Werder Bremen. In den Augen eines Oaktree-Managers waren das eindeutig zu hohe Kosten, wie er am Dienstag vor dem Bremer Landesgericht erläuterte.

Millionenteure Bilder von Emil Nolde an der Wand, ein pompöser Neubau mitten in der Stadt, das Mittagessen im eigenen Luxusrestaurant – Roger Iliffe hat gestaunt: „Das kannte ich von anderen Unternehmen nicht.“ Sein Chef bei Oaktree habe ihm damals eine Erklärung gegeben: „Beluga ist das Google der Schifffahrt.“ Eine Firma, die anders ist. Eine Marke – und die will gepflegt werden: „Die Reederei hatte 30 Leute, die sich nur um Marketing gekümmert haben“, berichtete Ilife am Dienstag als Zeuge im Beluga-Betrugsprozess vor dem Bremer Landgericht.

Der Manager war beeindruckt von der Außenwirkung von Beluga, sah aber auch die Kosten und Fehlentwicklungen: „1,4 Millionen Euro pro Jahr für Werder Bremen – das war sicherlich nicht der richtige Platz, um Werbung für Schwerlastschiffe zu machen.“ Doch wo etwas falsch läuft und trotzdem Gewinn abfällt, ist noch Luft nach oben.

Falsche Zahlen

Das gehörte nach den Worten des Zeugen zum Kalkül von Oaktree, als der US-Investor im Jahr 2010 bei Beluga einstieg. Der Manager, damals Vize-Präsident von Oaktree, wurde später neben Stolberg Geschäftsführer der Reederei. Er war es, der den Firmengründer im März 2011 aus dem schönen Haus auf dem Bremer Teerhof warf – Tabula rasa, nachdem aufgeflogen war, dass Stolberg mit falschen Zahlen zum Umsatz und zur Auftragslage seines Unternehmens betrogen hatte.

Gegen Iliffe wird mittlerweile auch ermittelt, wie zum Auftakt des 29. Verhandlungstages überraschend bekannt wurde.
Zitat Ende

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"Ermittlungen gegen weiteren Beluga-Mitarbeiter"

#6 von Lola , 21.06.2016 13:06

http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen...id,1402834.html

Zitat
rozess um frühere Bremer Reederei
Ermittlungen gegen weiteren Beluga-Mitarbeiter
21.06.2016 0 Kommentare

Der Beluga-Betrugsprozess wächst sich immer weiter aus: Wie am Dienstag bekannt wurde, ermittelt die Staatsanwaltschaft nun gegen einen weiteren Mitarbeiter der früheren Reederei.

Der Beluga-Betrugsprozess, ohnehin schon komplex genug, wächst sich immer weiter aus: Wie am Dienstag zum Abschluss der Verhandlung vor der Großen Wirtschaftsstrafkammer des Bremer Landgerichts bekannt wurde, ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen einen weiteren Mitarbeiter der früheren Reederei. Angeklagt sind bislang neben Niels Stolberg, dem damaligen Chef des Unternehmens, drei Männer, die seinem Management angehörten. Nun kommt offenbar ein weiterer führender Mitarbeiter ins Spiel, der in der kommenden Woche eigentlich nur als Zeuge vernommen werden sollten, jetzt aber selbst mit strafrechtlichen Vorwürfen konfrontiert ist.
Zitat Ende

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Handelsblatt zum Thema "Beluga"

#7 von Lola , 21.06.2016 13:17

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/.../4226798-3.html
Zitat
Bremer Reederei
Niels Stolberg packt im Beluga-Skandal aus

Sie wurden jedenfalls, so steht es in den Akten, von der Züricher Filiale der Hamburger Privatbank Berenberg aus überwiesen. Beluga-Mitarbeiter scherzten, das Geld komme wohl "aus der Keksdose" von Firmenchef Stolberg.
Zitat Ende

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"Neue Vorwürfe im Beluga-Prozess"

#8 von Lola , 22.06.2016 06:32

http://www.weser-kurier.de/startseite_ar...id,1403104.html

Zitat

Ermittlungen ausgeweitet
Neue Vorwürfe im Beluga-Prozess

Jürgen Hinrichs 22.06.2016 0 Kommentare

Bremen. Der Beluga-Betrugsprozess, ohnehin schon komplex genug, wächst sich immer weiter aus: Wie am Dienstag zum Abschluss der Verhandlung vor der Großen Wirtschaftsstrafkammer des Bremer Landgerichts bekannt wurde, ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen einen weiteren Mitarbeiter der früheren Reederei. Angeklagt sind bislang neben Niels Stolberg, dem damaligen Chef des Unternehmens, drei Männer, die seinem Management angehörten. Nun kommt offenbar ein weiterer führender Mitarbeiter ins Spiel, der in der kommenden Woche eigentlich nur als Zeuge vernommen werden sollte, jetzt aber selbst mit strafrechtlichen Vorwürfen konfrontiert ist. Ermittelt wird mittlerweile auch gegen zwei Manager des US-Hedgefonds Oaktree, der Beluga vor gut fünf Jahren übernommen hatte. In diesen beiden Fällen geht es um die Frage, ob Oaktree die Insolvenz der Reederei verschleppt hat, außerdem darum, ob die Amerikaner – ähnlich wie zuvor Stolberg – einen Jahresabschluss vorgelegt haben, der Zahlen enthielt, die auf Betrug beruhten.

Am Dienstag ist ein Mitarbeiter der Commerzbank als Zeuge vernommen worden. Er war in den Jahren zwischen 2008 und 2010 für den Kontakt mit Beluga zuständig und wickelte die Finanzierung von insgesamt sechs Schiffen ab. Der 58-Jährige berichtete von zunehmenden Schwierigkeiten, die es bei der Beschaffung von Eigenkapital gab: „Aus den Schiffsfonds kam immer weniger, also mussten wir zusammen mit Beluga nach anderen Wegen suchen.“
Zitat Ende


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zuletzt bearbeitet 22.06.2016 | Top

RE: "Neue Vorwürfe im Beluga-Prozess"

#9 von Lola , 07.07.2016 15:24

http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen...id,1412798.html

Zitat
Beluga-Prozess
Niels Stolberg geht in die Sommerpause
Jürgen Hinrichs und Philipp Jaklin 06.07.2016 0 Kommentare

Nach 32 Verhandlungstagen ist der Beluga-Betrugsprozess am Mittwoch in die Sommerpause gegangen. Für Ex-Reeder Niels Stolberg und drei weitere Angeklagte fällt die Bilanz gemischt aus.

Weiter wird informiert:
Die Banken – das ist vor allem die Bremer Landesbank (BLB), sie hat die meisten Geschäfte mit Stolberg gemacht. Dass die BLB nun selbst darüber stolpert und Gefahr läuft, wegen der faulen Schiffskredite ihre Selbständigkeit zu verlieren, ist ein böses, aber sicherlich kein zufälliges Zusammentreffen. „Wir haben zwischen den Jahren 2003 und 2006 zu viele Schiffe finanziert“, hat BLB-Chef Stephan-Andreas Kaulvers eingeräumt. Das war genau die Zeit, als es bei Beluga brummte. Jeder wollte mitmachen bei dem Boom, koste es, was es wolle. Es war die reine Gier. Sie hat die Banken befallen, genauso aber auch die vielen Kleinanleger in den einzelnen Schiffsgesellschaften.

Im letzten Absatz heißt es:
Der Prozess geht nun erst einmal in die Sommerpause. Die nächsten Termine gibt es erst wieder im August. Weil vor der Pause fast alle Anklagepunkte abgehandelt werden konnten, dürfte das Verfahren schneller vorüber sein als erwartet. Das Gericht hatte ursprünglich 56 Prozesstage in Aussicht genommen. Nun könnte es stattdessen Schlag auf Schlag kommen, es sei denn die Staatsanwaltschaft oder Stolberg als Hauptangeklagter legen noch einmal entscheidend nach. Die Plädoyers und das Urteil – vielleicht schon im September.
Zitat Ende

http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen...id,1412799.html

Zitat
Beluga-Prozess
Dambach: „Stolberg, du bist doch längst pleite“
Jürgen Hinrichs 06.07.2016 0 Kommentare

Stolberg gegen Oaktree – am letzten Tag des Beluga-Betrugsprozesses vor der dreiwöchigen Sommerpause hat der Bremer Ex-Reeder durch seine Anwälte massiv den US-Investor attackiert, der Beluga zuletzt komplett übernommen hatte.

Stolbergs Vorwurf: Oaktree steuerte damals gezielt darauf hin, ihn aus dem Unternehmen zu drängen. Der Grund seien wirtschaftliche Interessen gewesen und nicht die Einsicht, dass es bei Beluga Betrug gab. Dies sei erst später bekannt geworden.

Im Zeugenstand war noch einmal Hermann Dambach, Deutschland-Chef von Oaktree und der Mann, der Stolberg am 1. März 2011 von einer Stunde zur anderen den Stuhl vor die Tür gesetzt hatte. Wie war das, wollte das Gericht wissen, worüber haben sie diskutiert? „Das Gespräch war kein Dialog“, sagte Dambach. Stolberg sei mit den Erkenntnissen konfrontiert worden, den gefälschten Zahlen in den Büchern, die gefunden wurden. Danach der Rausschmiss, und fertig.

Der Artikel endet wie folgt:
Beluga sei bereits im Jahr 2010 kurz vor der Zahlungsunfähigkeit gewesen, und Oaktree habe das gewusst, argumentierten die Anwälte. „Mensch, Stolberg, Du bist doch längst pleite“, soll Dambach seinem Geschäftspartner gesagt haben. „Ich weiß, wie man auch mit einer Insolvenz Geld verdienen kann“, soll er hinzugefügt haben. Der Zeuge wollte davon nichts wissen: „Daran kann ich mich nicht erinnern.“
Zitat Ende

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"Stolberg-Prozess bald zu Ende?"

#10 von Lola , 18.08.2016 16:53

http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen...id,1438885.html

Zitat
Fazit nach 34 Verhandlungstagen
Stolberg-Prozess bald zu Ende?
Jürgen Hinrichs 17.08.2016 1 Kommentar

Im Beluga-Betrugsprozess vor der Großen Wirtschaftsstrafkammer des Bremer Landgerichts ist am Mittwoch nach 34 Verhandlungstagen von allen Beteiligten ein Fazit gezogen worden. Die Beratungen dazu fanden hinter verschlossener Tür stand.

Das Ergebnis gibt die Kammer am kommenden Dienstag bekannt, wenn das Verfahren fortgeführt wird. Im Wesentlichen geht es dabei um die Frage, welche der Anklagepunkte gegen den Ex-Reeder Niels Stolberg und drei frühere Manager seines Unternehmens aufrechterhalten werden. Davon hängt ab, ob die Beweise, die bislang erhoben wurden, ausreichen oder weitere Verhandlungstage nötig sind. Es kann demnach sehr schnell gehen bis zu den Plädoyers und dem Urteil oder doch noch bis in den Herbst hinein dauern.
Zitat Ende

Unter dem Artikel - online - steht noch ein Kommentar, der das ganze Drama um Beluga erklärt.
Für die Kleinanleger hat es sich tatsächlich zu einem Drama entwickelt, denn sie haben ihr Geld verloren
.

Der Kommentar endet mit folgenden Worten:
Zitat:"Noch etwas: die Commerzbank ist bereits vor etlichen Jahren auf dem Geschäft mit den Fondsschiffen ausgestiegen. Bei der BLB ist man einfach 3 Jahre zu spät aufgewacht. Man verdiente ja nur zu gut an Provisionen (s. oben: bis zu 35 %). Ein glattes Versagen des Aufsichtsrats und des Vorstands. Jeder der sich nur ein wenig auskennt, hätte wissen müssen, dass Überkapazitäten in der Schifffahrt zu Insolvenzen führen. Auch hier: Blindheit aus Gier nach Anleger-Value. Ich würde rot werden, wenn ich meinen fünfstelligen Beamtenlohn am Monatsende erhalten würde."
Zitat Ende

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"Stillstand bei Stolberg"

#11 von Lola , 23.11.2016 14:45

http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen...id,1497068.html

Zitat

Kein Urteil in Sicht
Stillstand bei Stolberg
Jürgen Hinrichs 16.11.2016 24 Kommentare

Im Prozess gegen Niels Stolberg ist nach wie vor kein Urteil in Sicht. Wohl auch deshalb, weil das Gericht den Prozess laufen lässt, ohne zwischendurch mal einen Strich unter einen der Anklagepunkte zu ziehen.
Zitat Ende

..ausgesprochen interessant sind die Lesermeinungen!

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"Ein Akt der Unterwerfung"

#12 von Lola , 21.12.2016 08:51

http://www.weser-kurier.de/startseite_ar...id,1518365.html

Zitat



Zeuge berichtet von Oaktree-Deal
„Ein Akt der Unterwerfung“
Jürgen Hinrichs 21.12.2016 0 Kommentare

Bremen. Gewusst hat er nicht viel, erfahren nur wenig, und doch sollte er mittun am großen Werk, der notleidenden Reederei Beluga frisches Kapital zu beschaffen – ein Rechtsanwalt, heute 51 Jahre alt, der damals die Verträge ausgearbeitet hat, als Beluga beim US-amerikanischen Finanzinvestor Oaktree Hilfe suchte. „Ich war erst 14 Tage im Unternehmen, hatte mich mit Kleinkram beschäftigt, und plötzlich lag dieser Darlehensvertrag auf dem Tisch“, erinnert sich der Zeuge am Freitag im Beluga-Betrugsprozess vor der Großen Wirtschaftsstrafkammer des Bremer Landgerichts.
Zitat Ende

Den kompletten Bericht kann man mit o.a. Link aufrufen!

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"Gericht entlastet Stolberg von Betrugsvorwurf"

#13 von Lola3 , 16.03.2017 21:29

http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen...id,1567635.html

Zitat

Beluga-Prozess
Punktsieg für Stolberg: Gericht schwächt Anklage ab
Jürgen Hinrichs 15.03.2017 2 Kommentare

Im Prozess um die Pleite der früheren Beluga-Reederei hat das Landgericht Bremen die Anklage gegen Ex-Firmenchef Niels Stolberg in einem zentralen Punkt entkräftet.

Kein Betrug, noch nicht einmal der Versuch – zu diesem Schluss ist die Große Wirtschaftsstrafkammer 2 des Bremer Landgerichts gekommen, als sie am Mittwoch zu einem Teil der Anklage gegen Niels Stolberg und einen weiteren Verantwortlichen der früheren Beluga-Reederei Stellung nahm. Anlass war ein Beweisantrag der Staatsanwaltschaft. Er wurde vom Gericht mit der Begründung abgelehnt, dass in diesem Fall mit einer Verurteilung nicht zu rechnen sei. Es war das erste Mal in dem Verfahren, das seit Januar vergangenen Jahres läuft, dass die Kammer mit so klaren Worten einen der Anklagepunkte verwirft. Punktsieg für Stolberg.

Zitat Ende

Bitte den vollständigen Beitrag mit o.a. Link aufrufen.

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"Beluga-Prozess bis September"

#14 von Lola3 , 24.03.2017 13:15

http://www.weser-kurier.de/startseite_ar...id,1572326.html

Zitat
Gericht legt weitere Termine fest
Beluga-Prozess bis September
Jürgen Hinrichs 24.03.2017 0 Kommentare

Bremen. Wie weiter im Beluga-Betrugsprozess, nachdem der Hauptangeklagte schwer erkrankt ist? Darüber ist in der vergangenen Woche beraten worden, das Gericht hatte sich mit den Prozessbeteiligten zusammengesetzt. Die Frage war, was man Niels Stolberg, gegen den seit Januar vergangenen Jahres vor der Großen Wirtschaftsstrafkammer 2 des Bremer Landgerichts verhandelt wird, zumuten kann. Stolberg hatte vorher gegenüber dem WESER-KURIER erklärt, den Prozess auf jeden Fall durchziehen zu wollen. Und so kommt es jetzt auch. Wie das Gericht mitgeteilt hat, wird das Verfahren am Mittwoch, 5. April, 9.30 Uhr, fortgesetzt. Danach gibt es elf weitere Termine, den vorerst letzten hat das Gericht auf den 20. September gelegt. Verhandelt wurde bislang an 46 Tagen.

Der Prozess gegen Stolberg und drei weitere Verantwortliche der früheren Beluga-Reederei gehört damit zu den längsten Gerichtsverfahren, die Bremen je gesehen hat. Die Angeklagten müssen sich in unterschiedlichen Anteilen wegen Betrugs, Untreue, Bilanzfälschung und Kreditbetrugs verantworten.

Einen der Anklagepunkte hatte das Gericht in der vergangenen Woche verworfen. Stolberg und ein weiterer Angeklagter sollen nach Auffassung der Staatsanwaltschaft einen Reeder aus Hamburg beim Verkauf von vier Schiffen betrogen haben. Das Gericht ist indes zu dem Schluss gekommen, dass dem Reeder bei dem Geschäft kein Schaden entstanden sei. Deshalb trage der Vorwurf des Betrugs nicht.
Zitat Ende

..den vollständigen Bericht bitte mit o.a. Link aufrufen.

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"Beluga Prozess neigt sich dem Ende"

#15 von Lola 1 2 3 ( Gast ) , 05.04.2017 18:20

http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen...id,1579067.html

Zitat

Ein Anwalt fordert Bewährungsstrafe
Beluga-Prozess neigt sich dem Ende entgegen
Jürgen Hinrichs 05.04.2017 2 Kommentare

Der Beluga-Betrugsprozess gegen Niels Stolberg und drei weitere Angeklagte neigt sich nach mehr als einem Jahr dem Ende zu.

Der letzte Absatz lautet wie folgt:

Der Stolberg-Prozess läuft seit Januar vergangenen Jahres und ist eine der längsten Hauptverhandlungen in der Bremer Justizgeschichte. Die Angeklagten müssen sich wegen Betrugs, Bilanzfälschung, Untreue und Kreditbetrugs verantworten. Sie sollen unter anderem Eigenkapital vorgetäuscht haben, um an Darlehen der Banken zu kommen.
Zitat Ende

Den vollständigen Artikel kann man mit o.a.Link lesen, wobei man nicht versäumen sollte die 2 Kommentare zu lesen!

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