Kraftwerk Farge (Quelle: wikipedia)

"Eine Legende vor der Rückkehr" (Lloyd-Werft)

#1 von Lola , 11.02.2016 10:21

http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen...id,1310917.html

Zitat
Eine Legende vor der Rückkehr nach Bremerhaven
Die Lloyd-Werft könnte die "United States“ beherbergen
Volker Kölling 11.02.2016 0 Kommentare

Die Kreuzfahrt-Reederei Crystal Cruises plant eine Renaissance für den schnellsten Ozeanliner, der je den Atlantik überquert hat. Und für Bremerhaven gibt es eine kleine Chance zu restaurieren.

Die Kreuzfahrt-Reederei Crystal Cruises plant eine Renaissance für den schnellsten Ozeanliner, der je den Atlantik überquert hat. Und für Bremerhaven gibt es eine kleine, aber reelle Chance, die „United States“ ein 168. Mal wieder zu sehen: Crystal Cruises gehört wie die Lloyd-Werft zum Genting-Konzern mit Sitz in Hongkong. Und Ingenieure der Werft helfen derzeit mit, einen Plan für die Wiederauferstehung des 300 Meter langen US-Wahrzeichens zu entwerfen. Bremerhaven käme dann für den Umbau in Frage.
Zitat Ende

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Lloydwerft Bremerhaven

#2 von Lola , 26.02.2016 08:54

http://www.ndr.de/nachrichten/niedersach...t,lloyd138.html

Zitat
tand: 27.07.2015 14:25 Uhr - Lesezeit: ca.2 Min.
Investor übernimmt 25 Prozent der Lloyd Werft
Die Lloyd-Werft in Bremerhaven am 14.05.2015 aus der Luft gesehen. © picture alliance / dpa
Für die Lloyd Werft in Bremerhaven sollen neue Hallen und Docks bereitgestellt werden. (Archiv)

Gewerkschafter und Unternehmen aus der Region haben den geplanten Einstieg der malaysischen Genting Group bei der Bremerhavener Lloyd Werft begrüßt. Bremerhaven habe damit große Chancen, wieder zu einem weltweit bedeutenden Standort für den Bau von Kreuzfahrtschiffen zu werden. Den letzten Neubau hatte die Werft vor zehn Jahren abgeliefert. Die Investoren wollen mindestens 25 Prozent der Anteile an der Werft übernehmen und Millionenbeträge für neue Hallen und Docks bereitstellen.
Zitat Ende


http://www.radiobremen.de/politik/nachri...erhaven102.html
Zitat
28. Juli 2015, 6:08 Uhr
Lloyd Werft Bremerhaven
Beteiligung soll Großauftrag absichern

Die Lloyd Werft in Bremerhaven wird sich künftig vermutlich auf den Neubau von Schiffen konzentrieren. Bisher war die Reparatur und der Umbau Schwerpunkt der Aufträge. Ein Großinvestor aus Malaysia, die Genting Group, hatte durch ein Tochterunternehmen zuerst einen Auftrag über den Bau von fünf Kreuzfahrtschiffen in Aussicht gestellt und wenige Tage später die Verhandlungen über eine finanzielle Beteiligung an der Werft aufgenommen.
Zitat Ende


http://www.radiobremen.de/politik/nachri...oyd-ein100.html
Zitat


18. September 2015, 12:06 Uhr
Lloyd-Werft Bremerhaven
Einstieg der Genting Group vertraglich vereinbart

Politik, Gewerkschaften und Wirtschaft haben den Einstieg der malaysischen Genting Group bei der Lloyd-Werft in Bremerhaven begrüßt. Die Werft und das Bundesland müssten nun rasch die Voraussetzungen dafür schaffen, dass der Milliarden-Auftrag erfolgreich abgearbeitet werden kann. Der asiatische Mischkonzern hat große Anteile an der traditionsreichen Bremerhavener Lloyd Werft erworben.

Beide Seiten sprachen bei der Vertragsunterzeichnung im Bremer Rathaus von einem "historischen Moment". Die Genting Group übernimmt für 17,5 Millionen Euro 50 Prozent der Geschäftsanteile an der Besitzgesellschaft (Lloyd Investitions- und Verwaltungs GmbH) sowie 70 Prozent an der operativen Gesellschaft (Lloyd-Werft Bremerhaven AG). Die Bremer BLG Logistics Group und die Familie Ehlerding trennten sich dafür von ihren Anteilen an der Werft. Der Unternehmer Dieter Petram bleibt dagegen – neben Genting – der zweite Hauptgesellschafter. Die Genting-Tochter Crystal Cruises will auf der Werft fünf Kreuzfahrtschiffe bauen lassen. Der Auftragswert wird auf mindestens 1,5 Milliarden Euro geschätzt.
Zitat Ende

http://www.thb.info/rubriken/single-view...ett-kaufen.html
Rubriken
Genting will Lloyd Werft komplett kaufen

Schiffbau, Reparatur & Finanzierung
Genting will Lloyd Werft komplett kaufen

Zitat
07. Dezember 2015 · Ariane Wagner

Erst Mitte September hatte die Genting Group aus Malaysia den Kaufvertrag zur Übernahme von 70 Prozent der Betriebsgesellschaft und 50 Prozent der Besitzgesellschaft der Lloyd Werft unterschrieben. Nun erwägt das Unternehmen offenbar eine komplette Übernahme des Bremerhavener Traditionsunternehmens.

Entsprechende Berichte der in Bremerhaven erscheinenden „Nordsee-Zeitung“ hat der Lloyd-Vorstand bestätigt.

Genting will bei der Lloyd Werft in Bremerhaven vier Flusskreuzfahrtschiffe und drei exklusive Hochseekreuzfahrtschiffe bauen lassen. Allerdings: Die Aufträge für die Neubauten sind noch immer nicht unterzeichnet.

In den Kaufverträgen hatte Genting sich seinerzeit verpflichtet, bis zum Jahresende 2015 mindestens einen Neubauauftrag fest zu platzieren. Mittlerweile wurde diese Frist auf den 30. Juni 2016 verlängert.

Noch ist nicht klar, was diese Fristverlängerung für die Werft und ihre 400 festen Mitarbeiter bedeutet. Die Lloyd Werft hat mittlerweile mit mehreren Lieferanten und Konstruktionsbüros erste Kontrakte geschlossen und ist auf der Suche nach weiterem Fachpersonal für die Abwicklung der Aufträge. Zudem ist immer noch unklar, wo die Schiffsrümpfe für die Neubauten gefertigt werden. Lloyd-Vorstand Carsten J. Haake bewertet die Fristverlängerung hingegen positiv und erklärte gegenüber der „Nordsee-Zeitung“, dass es jetzt zunächst gelte, erste gemeinsame Konzepte zu entwickeln und Bauplätze zu finden, um dann die Schiffe zu konstruieren und kalkulieren zu können.

Auch der Betriebsratsvorsitzende der Lloyd Werft, Daniel Müller, bewertet eine komplette Übernahme durch die Genting Group durchweg positiv, geht er doch davon aus, dass damit eine weitere Sicherung der Arbeitsplätze gewährleistet ist. Auch wenn derzeit noch keine Schiffbauverträge unterschrieben wurden, vertraut der Betriebsratschef dem Vorstand der Werft, dass er alle Hindernisse ausräumen könne.

Inhaber Dieter Petram hatte seinerzeit 18 Millionen Euro von der an der Börse in Hongkong notierten Genting Group erhalten. Nach Informationen der „Nordsee-Zeitung“ ließ sich Genting damals die Option zur kompletten Übernahme der übrigen 30 Prozent der Werft an tei le von Petram vertraglich zusichern.

Die Absicht einer möglichen Komplettübernahme hatte Genting jetzt angemeldet, wozu es als börsennotiertes Unternehmen verpflichtet ist. Ob und wann Genting seine Anteile übernehme, sei nach den Worten von Petram allerdings noch gar nicht klar, auf weitere Fragen ging er in einem Gespräch gegenüber Radio Bremen nicht ein.

Im Zusammenhang mit der kompletten Übernahme der Lloyd Werft durch Genting könnte sich aber auch wieder eine Trennung mit dem Werftenverbund German Dry Docks entwickeln. Petram, ebenfalls Eigner des Reparaturbetriebes MWB, hatte im Jahr 2010 die damaligen Anteile der Fincantieri-Werft an der Lloyd Werft übernommen und damit den Grundstein für einen gemeinsamen Schiffbauverbund gelegt. Nun könnte German Dry Docks wieder herausgelöst werden, so dass sich nach Informationen der „Nordsee-Zeitung“ die Lloyd Werft dann zukünftig nur noch um das Neubaugeschäft kümmern wird, Schiffsreparaturen würden dann von German Dry Docks übernommen.

Tan Sri Lim Kok Thay, Vorstandsvorsitzender der Genting Gruppe, besuchte in der vergangenen Woche nach der Kiellegung des Kreuzfahrtschiffes „Genting Dream“ in Papenburg auch die Lloyd Werft. Dort erklärte er, dass sich die Bremerhavener Schiffbauer neben den Aufträgen der Genting-Gruppe auch um Neubauaufträge anderer Reedereien bemühen. CE/bo
Zitat Ende

http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen...id,1211305.html
Zitat
Betriebsrat: Chance für Bremerhaven
Lloyd-Werft wird zur Hälfte asiatisch
Volker Kölling 18.09.2015 0 Kommentare

Die asiatische Genting Group ist in die Lloyd-Wert eingestiegen und würde am liebsten sofort neue Schiffe bauen. Politik und Betriebsrat sprechen von einer riesen Chance für Bremerhaven.
Zitat Ende

http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen...id,1174995.html
Zitat
Werft vor Übernahme?
Lloyd-Werft: Asiaten könnten bald das Sagen haben
26.07.2015 0 Kommentare

Die Lloyd Werft könnte womöglich einen neuen Großaktionär bekommen. Nach Medienberichten will eine Unternehmensgruppe in Asien nicht nur – wie berichtet – fünf Kreuzfahrtschiffe bei den Bremerhavenern bauen lassen, sondern offenbar auch gleich die Mehrheit an der Werft übernehmen. Darüber soll die Lloyd-Werft am Sonnabend mit der malaysischen Genting Group verhandelt haben, dem Mutterkonzern der US-Reederei Christal Cruises. Christal Cruises hatte am Montag angekündigt, insgesamt fünf Luxusliner in Bremerhaven bauen lassen zu wollen.
Zitat Ende


http://www.focus.de/finanzen/news/wirtsc...id_4841457.html
Zitat
Asiatischer Investor verhandelt mit Lloyd Werft
Montag, 27.07.2015, 12:29

Nach dem Radio-Bremen-Bericht reicht der Platz auf der Werft für solche Großaufträge nicht aus. Sie sei daher in Verhandlungen mit der Stadt über eine benachbarte Pier, die saniert werden müsste. Rund 30 Millionen Euro habe das Wirtschaftsressort in Aussicht gestellt, wenn der Auftrag zustande komme, hieß es in dem Beitrag.

2004 hatte die Werft Insolvenz beantragen müssen, nachdem das Kreuzfahrtschiff „Pride of America“ kurz vor Fertigstellung von einem Sturm gegen die Pier gedrückt und mit dem Heck auf den Hafengrund abgesackt war. Die „Pride of America“ war das letzte Kreuzfahrtschiff, das in der Lloyd Werft gebaut wurde, seitdem kümmerten sich die aktuell rund 400 Mitarbeiter vor allem um Reparatur- und Umbauarbeiten.
Zitat Ende





https://de.wikipedia.org/wiki/Lloyd_Werft_Bremerhaven


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zuletzt bearbeitet 26.02.2016 | Top

RE: Lloydwerft Bremerhaven -"Die Legende...SS United States"

#3 von Lola , 26.02.2016 10:15

https://de.wikipedia.org/wiki/United_States_%28Schiff%29

Zitat
Die United States ist ein ehemaliges US-amerikanisches Passagierschiff und bis heute Titelträgerin des Blauen Bandes als schnellster Dampfer auf der Transatlantikroute. Sie wurde als Linienschiff der Reederei United States Lines für den Linienverkehr von New York nach Europa eingesetzt.

Bau

Das Turbinenschiff wurde von 1950 bis 1952 auf der Newport News Shipbuilding in Newport News gebaut. Die Kosten von 78 Mio. $ wurden von der Regierung der Vereinigten Staaten mit 50 Mio. $ und von der Reederei mit 28 Mio. $ getragen.

Das Schiff entstand als Typ P6-S4-DS1 im Rahmen des Nachkriegs-Schiffbauprogramms der United States Maritime Administration. Schon beim Bau waren Vorkehrungen getroffen worden, um es in kürzester Zeit zum Truppentransporter umrüsten zu können. Dafür wurde der Bau von der US-amerikanischen Regierung finanziell und technisch gefördert. Im Kriegsfall hätten bis zu 15.000 Soldaten transportiert werden können. Daneben besaß das Schiff viele Schotten und getrennte Maschinenräume, um widerstandsfähiger gegen Beschädigungen zu sein. Auch eine Verwendung als Hospitalschiff wäre möglich gewesen. Die Abmessungen der United States wurden auf den Panamax-Standard begrenzt. Die United States wurde jedoch nie als Truppentransporter genutzt.

Verkauf

Nach langer Aufliegezeit wurde das Schiff 1992 an einen türkischen Werfteigner verkauft. Dieser ließ das Schiff nach Istanbul schleppen, um es zu einem Kreuzfahrtschiff umbauen zu lassen; diese Pläne zerschlugen sich jedoch bald. Das Schiff wurde Anfang November 1993 weiter nach Sewastopol in der Ukraine geschleppt, wo es bis zum 13. Mai 1994 fast vollständig entkernt und von Asbest befreit wurde.[1] Auffälligste Änderung ist die Beseitigung der Davits und der Rettungsboote.

1996 wurde das Schiff erneut verkauft. Der neue Eigner ließ das Schiff wieder über den Atlantik schleppen und in Philadelphia auflegen, wo es sich seitdem befindet.

m Oktober 2015 verdichteten sich dann Aussagen, dass die Verschrottung unmittelbar bevorstünde, denn selbst die Gebühren für den Liegeplatz in Philadelphia sind wegen des Rückgangs der Spendengelder für die Gruppe zu teuer. Von einem Ausbau des Schiffs könne nicht mehr die Rede sein, hieß es.[8]

Am 4. Februar 2016[9] gab die US-Reederei Crystal Cruises bekannt, die United States erworben zu haben, um sie nach kompletter Modernisierung ab Ende 2016 für Luxusreisen einzusetzen.[10]. „In ihrer Blütezeit war das Schiff selbst die Destination: es war die Art zu reisen. Wir wollen, dass sie diesen Weg wieder geht“, sagte Edie Rodriguez, CEO von Crystal Cruises anlässlich der Pressekonferenz. Als Auftragnehmer ist die Lloyd Werft Bremerhaven im Gespräch.[11]

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RE: Lloydwerft Bremerhaven -"Die Legende...SS United States"

#4 von Lola , 26.02.2016 21:52

https://de.wikipedia.org/wiki/Genting_Group

Zitat

Genting Group ist ein malaysisches Unternehmen mit Sitz in Kuala Lumpur. Die Tochtergesellschaft Genting Hong Kong ist an der Börse von Hongkong notiert.

Das Unternehmen wurde 1965 von Lim Goh Tong gegründet. Er errichtete in den Genting Highlands in Malaysia den Ferienort World Genting mit Hotelanlagen und einem Freizeitpark. Sein Sohn Tan Sri Lim Kok Thay folgte ihm in der Unternehmensleitung. Das Unternehmen ist Mutterkonzern verschiedener Tochterunternehmen, die in den Bereichen Tourismus, Glücksspiel, Energie und Plantagenwirtschaft tätig sind.

Tochterunternehmen (Auswahl)

Star Cruises, Kreuzfahrtunternehmen und Mutterkonzern von Norwegian Cruise Line[1]
Resorts World Manila, Philippinen
Maxims Casinos, Mint Casinos und Circus Casinos, Vereinigtes Königreich



https://de.wikipedia.org/wiki/Norwegian_Cruise_Line
Zitat

Die Norwegian Cruise Line Corporation Ltd. (NCL) mit Sitz in Miami ist eine international operierende Reederei. Sie ist Tochter der Norwegian Cruise Line Holdings Ltd., Anteile daran halten die Genting Hong Kong (28 %), die Apollo Management (20 %) und die Texas Pacific Group (7,9 %) (Stand: Mitte 2014).[1] Im Jahr 2015 reduzierte Genting Hong Kong seinen Anteil auf 17,7 % und kündigte an, ihn weiter auf 13,3 % zu senken.[2]

Neben weiteren Auszeichnungen erhielt NCL im Jahr 2013 das sechste Mal in Folge den Titel der „Europe's Leading Cruise Line“ der World Travel Awards und wurde im gleichen Jahr das zweite Mal als „World’s Leading Large Ship Cruise Line“ ausgezeichnet.[3]

Die Reederei bietet Kreuzfahrten unter den Marken NCL Freestyle Cruising und NCL America an.
Für den kontinentaleuropäischen Markt ist die Zweigniederlassung Wiesbaden der NCL (Bahamas) Ltd., Hamilton (Bermuda), verantwortlich. Beschäftigt sind dort rund 90 Mitarbeiter.

nungen erhielt NCL im Jahr 2013 das sechste Mal in Folge den Titel der „Europe's Leading Cruise Line“ der World Travel Awards und wurde im gleichen Jahr das zweite Mal als „World’s Leading Large Ship Cruise Line“ ausgezeichnet.[3]

Die Reederei bietet Kreuzfahrten unter den Marken NCL Freestyle Cruising und NCL America an. Für den kontinentaleuropäischen Markt ist die Zweigniederlassung Wiesbaden der NCL (Bahamas) Ltd., Hamilton (Bermuda), verantwortlich. Beschäftigt sind dort rund 90 Mitarbeiter.

Geschichte

1966 gründete der norwegische Reeder Knut Kloster (Klosters Reederei AS, Oslo) die Norwegian Caribbean Lines AS (NCL) um Karibikkreuzfahrten von Miami aus anzubieten. Zwei Jahre später, 1968, wurde die Starward, das erste Schiff einer neuen Flottengeneration, in Dienst gestellt, 1971 folgten zwei weitere Schiffe, die Southward und die Sunward II.

Im Laufe der 1970er stieg die NCL zu einer der erfolgreichsten Kreuzfahrtreedereien auf. 1977 übernahm die Norwegian Cruise Line die Insel Great Stirrup Cay, welche zu den Berry Islands der Bahamas gehört. 1979 erwarb NCL den ehemaligen Luxusliner France, welcher bei der Lloyd Werft Bremerhaven zur Norway umgebaut wurde. 1980 wurde die Norway als neues Flaggschiff in die Flotte eingegliedert.

Knut Kloster übernahm 1984 die Royal Viking Line AS mit ihren drei Kreuzfahrtschiffen Royal Viking Star, Royal Viking Sea und Royal Viking Sky. Die Norwegian Caribbean Lines AS wurde 1987 in Norwegian Cruise Line AS umbenannt, wobei die Abkürzung NCL bestehen blieb. Die Seaward wurde 1988, als das erste Schiff einer neuen, größeren Klasse, in Dienst gestellt. 1992 wurde ein weiteres Schiff in Dienst gestellt, die Dreamward. Dies war das erste Schiff, welches von Fort Lauderdale aus startete.
Zitat Ende

Die weitere Geschichte bitte dem Wikipedia Bericht entnehmen.

SS United States wäre also nicht der erste Umbau der von der Lloydwerft erledigt wurde, denn bereits im Jahr 1979 erwarb NCL den ehemaligen Luxusliner France, der bei der Lloydwerft Bremerhaven als Norway umgebaut wurde.
Man kennt sich also.

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"Lloyd-Werft-Inhaber kauft Nordic Yards"

#5 von Lola , 03.03.2016 07:48

http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen...id,1325678.html
Zitat


Lloyd-Werft
Genting kauft Nordic Yards in Mecklenburg-Vorpommern

02.03.2016 0 Kommentare

Weltweit haben Werften kaum noch freie Baukapazitäten für neue Kreuzfahrtschiffe. Das Geschäft boomt. Deshalb baut der asiatische Genting-Konzern seine Schiffe gleich selbst und kauft dazu Werften in Deutschland.

Der asiatische Genting-Konzern setzt im boomenden Markt für Kreuzfahrtschiffe auf Deutschland. Nach dem Erwerb der Bremerhavener Lloyd-Werft verkündete Genting die Übernahme der drei Werften von Nordic Yards in Wismar, Warnemünde und Stralsund für 230,6 Millionen Euro.

Gemeinsam mit Bremerhaven sollen die drei Standorte in Mecklenburg-Vorpommern die globale Kreuzfahrtstrategie des Konzerns für das nächste Jahrzehnt sichern. Die Übernahmen seien für Genting strategisch wichtig, sagte Vorstandschef Tan Sri Lim Kok Thay der Mitteilung zufolge am Mittwoch in Hongkong.
Zitat Ende


Etwas Lektüre.....

https://de.wikipedia.org/wiki/Nordic_Yards_Stralsund
https://de.wikipedia.org/wiki/Nordic_Yards_Stralsund

https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenbu...,nordic336.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Bremer_Vulkan


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zuletzt bearbeitet 03.03.2016 | Top

"Das Museumsschiff „Cap San Diego"

#6 von Lola , 03.03.2016 14:01

..."liegt in der Lloyd-Werft Bremerhaven. Und wurde buchstäblich trocken gelegt."

http://www.bild.de/regional/bremen/schif...74648.bild.html

Zitat
Es ist große Inspektion, damit der alte Hamburger Frachter von 1961 erneut die Zulassung für Törns mit Passagieren bekommt.
Im Trockendock wurde am Unterwasserschiff der Muschelbewuchs abgekratzt und mit einem Hochdruckreiniger abgewaschen. Geschäftsführer Jens Weber: „Der Kalk muss runter, sonst kann keine neue Farbe rauf."

Warum eigentlich in Bremerhaven – kriegt das keine Hamburger Werft hin? Weber vielsagend: „Die Lloyd Werft hat uns ein Angebot gemacht, dass man einfach nicht ablehnen konnte."
Zitat Ende

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersac...andiego252.html

In diesem Beitrag geht man näher auf die Zahlen und den Umfang der Schiffsüberholung ein.

Zitat
"Die größte Arbeit ist die Luke 1. Dort muss ein komplettes durchgerostetes Deck erneuert werden. Das sind ungefähr 80 Quadratmeter Stahl", sagt der Geschäftsführer der Cap-San-Diego-Betreibergesellschaft, Kapitän Jens Weber. Die Kosten dafür schätzt er auf etwa 100.000 Euro.
Der Rost sei eine Spätfolge der Ladungen, denn auf der Südamerikaroute des Schiffes seien gesalzene Rinderhäute in der Luke transportiert worden, die noch feucht waren. Ähnlich hohe Kosten verursacht voraussichtlich die Überholung der Tanks. "Die müssen zunächst gereinigt und dann muss ihre Dicke gemessen werden. An einigen Stellen sind die Wände durch Rost schon so dünn, dass auch diese ausgetauscht werden müssen", so Weber. Insgesamt belaufen sich die Kosten für die Werftarbeiten auf rund eine Million Euro. Etwa 400.000 Euro davon kommen aus dem Denkmalschutzprogramm des Bundes - den Rest trägt die Stiftung Hamburger Admiralität als Eignerin.
Zitat Ende


http://www.capsandiego.de/das-schiff-eigner.html
http://www.capsandiego.de/impressum.html


Aus meiner Lehrzeit ist mir die "Cap San Diego" noch ein Begriff. :-)
Wer etwas über Hamburg-Süd und die Dr.Oetker-Gruppe lesen möchte https://de.wikipedia.org/wiki/Hamburg_S%C3%BCd


http://www.ruedigerkruse.de/bundesmittel...-denkmalschutz/
20,84 Millionen Euro Bundesmittel für den Denkmalschutz

Der Haushaltsauschuss hat heute insgesamt 20,84 Millionen Euro Bundesmittel für den Denkmalschutz freigegeben. Somit können nun 124 Denkmalschutzprojekte bundesweit gefördert werden. Davon profitiert Hamburg mit mehr als 1,6 Millionen Euro. (Die Objekte in HH sind einzeln benannt worden)


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zuletzt bearbeitet 03.03.2016 | Top

"Weichen für Kreuzfahrt-Schiffbau gestellt"

#7 von Lola , 05.03.2016 18:31

http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen...id,1328076.html

Zitat
Genügend Arbeit für Bremerhaven
Weichen für Kreuzfahrt-Schiffbau gestellt
Peter Hanuschke 05.03.2016 0 Kommentare

Mittschiffssektion und den Rumpf auf einer anderen Werft bauen lassen, anschließend das Schiff in Bremerhaven fertiggestellt – diese Arbeitsteilung wird nun künftig unter einem Konzerndach stattfinden.

Die Mittschiffssektion und den Rumpf auf einer anderen Werft bauen lassen, und anschließend wird das Schiff in Bremerhaven fertiggestellt – nach diesem Prinzip verfährt die Lloyd-Werft bereits seit ein paar Jahren erfolgreich. Durch die geplante Übernahme der Nordic-Yards-Werften in Wismar, Warnemünde und Stralsund durch den asiatischen Genting-Konzern, der die Lloyd-Werft Ende Dezember übernommen hatte, wird diese Arbeitsteilung nun künftig unter einem Konzerndach stattfinden. Auch im Vorstand hat sich der Werftenverbund, der unter dem Namen Lloyd-Werft-Gruppe firmiert, ganz auf seine Kreuzfahrtbau-Aktivitäten ausgerichtet.

Der Finne Jarmo Laakso verstärkt seit dem 1. März den bisher dreiköpfigen Vorstand der Lloyd-Werft. Seine Hauptaufgabe: die Werft- und Reedereiinteressen miteinander zu verknüpfen. Mit dieser Personalie will das Bremerhavener Unternehmen wieder an alte Kreuzfahrterfolge anknüpfen, die bereits ein paar Jahre zurückliegen – und schon damals wurde etwa die Mittschiffssektion 1999 für die „Norwegian Majesty“ und ein Jahr später der Rumpf für den Kreuzliner „Norwegian Sun“ nicht in Bremerhaven, sondern bei Aker MTW in Wismar gefertigt.

Zwischenstation bei der Meyer-Werft

Laakso kennt das Kreuzfahrtgeschäft aus verschiedenen Perspektiven: Als ausgebildeter Naval Architekt ist er sowohl Schiffbau- als auch Maschinenbauingenieur – eine auf deutschen Werften eher seltene Kombination. Bremerhaven kennt er bereits: 1995 kam er zur Schichau-Seebeckwerft, machte beim Neubau der Kreuzliner „Costa Victoria“ und „Norwegian Sky“ erste Erfahrungen mit der Lloyd-Werft und wechselte danach für zunächst sechs Jahre zur Meyer-Werft nach Papenburg, wo er Projektleiter für die Kreuzliner-Neubauten der Royal Caribbean International wurde. Es folgten einige Jahre bei der Arosa-Flusskreuzfahrten GmbH in Rostock und 2005 der Weg zurück zur Meyer-Werft – dann aber als Leiter der Bauaufsichten der Royal Caribbean Cruises.

In dem Artikel heißt es weiter:


Im Januar 2004 wurde das etwa 300 Millionen Euro teure Kreuzfahrtschiff „Pride of America“ 100 Tage vor der Ablieferung an die Norwegian Cruise Line durch einen schweren Sturm an die Kaimauer gedrückt, es havarierte und sank auf den Grund des Hafenbeckens. Die Lloyd-Werft musste in Folge dessen sogar einen Insolvenzantrag stellen. Nach einem Vergleich, wodurch die Werft auch die „Pride of America“ fertig stellen und ein Jahr verspätet abliefern konnte, berappelte sich das 1857 als Reparaturwerkstatt des Norddeutschen Lloyd in Bremen gegründete und zwischendurch unter anderem zum Bremer Vulkan gehörende Unternehmen aber wieder.

Der Artikel endet wie folgt:

Eine klare Kursangabe gab es für die Bremerhavener auch vom Genting-Vorstand Tan Sri Lim Kok Thay in Hongkong, der darauf hinweist, dass Genting mit dem Kauf der Lloyd-Werft und den drei Ostsee-Werften seine „globale Kreuzfahrtstrategie für das nächste Jahrzehnt sichern“ will.
Zitat Ende

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"Neue Halle für die Lloyd-Werft"
Bremerhavener Politik

Burg Blomendal (Quelle: wikipedia)
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