Kraftwerk Farge (Quelle: wikipedia)

1931 Nobelpreis für Medizin an Dr.Otto Warburg

#1 von Lola2 , 01.10.2015 13:57

Diesen Hinweis auf den Biochemiker und Nobelpreisträger von 1931 habe ich heute auf FB gelesen.
( Das Unterblatt hat Andreas Wands Beitrag geteilt)

Nehmen wir jetzt die Recherche der Netzfrauen http://netzfrauen.org/2015/06/30/17-grue...ban-glyphosate/

dann ist dürfte Handlungsbedarf durch die staatlichen Stellen angesagt sein !!!


https://de.wikipedia.org/wiki/Otto_Warburg_%28Biochemiker%29

Zitat

Otto Warburg (* 8. Oktober 1883 in Freiburg im Breisgau; † 1. August 1970 in Berlin; vollständiger Name Otto Heinrich Warburg) war ein deutscher Biochemiker, Arzt und Physiologe. 1931 erhielt er für „die Entdeckung der Natur und der Funktion des Atmungsferments“ den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin.

Otto Warburg, als Sohn des Physikers Emil Warburg geboren, legte 1901 sein Abitur am humanistischen Friedrichswerderschen Gymnasium in Berlin ab. Anschließend studierte er Naturwissenschaften mit Schwerpunkt Chemie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, ab 1903 setzte er das Chemie-Studium an der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin (heutige Humboldt-Universität) fort. Ab 1905 schloss sich dem ein Studium der Medizin in Berlin, München und Heidelberg an. 1906 promovierte er in Berlin zum Dr. phil., 1911 in Heidelberg zum Dr. med. Ein Jahr später erfolgte Warburgs Habilitation für das Fach Physiologie in Heidelberg.[Anm 1]
Büste Warburgs auf dem Biomedizinischen Campus Berlin-Buch

Zwischen 1908 und 1914 war er im Rahmen von Forschungsaufenthalten an der Zoologischen Station in Neapel tätig. 1914 wurde Otto Heinrich Warburg zum Mitglied der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft ernannt. Von 1914 bis 1918 nahm er an den Kriegshandlungen des Ersten Weltkriegs teil. Nach Kriegsende war er bis 1930 am Kaiser-Wilhelm-Institut tätig. In den Zeit von 1921 bis 1923 hatte er zudem eine außerordentliche Professur für Physiologie an der Medizinischen Fakultät der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin inne. Otto Heinrich Warburg war Gründer (und bis 1967 Direktor, ab 1953 "Max-Planck-Institut für Zellphysiologie") des 1930 eingerichteten Kaiser-Wilhelm-Instituts für Zellphysiologie in Berlin-Dahlem. Als 1939 der Druck der Nazis auf ihn spürbar wurde, versuchte Warburg als "Mischling 1. Grades" eingestuft zu werden.[1] Tatsächlich gelang es ihm, bis zum Kriegsende in seiner Position zu verbleiben, angeblich durch Beziehungen zu hochrangigen Personen.[2] [3] 1941 wurde er zwar als Institutsdirektor abgesetzt, arbeitete jedoch weiter, und wurde 1942 (angeblich durch Vermittlung des Chemikers Walter Julius Viktor Schoeller) restituiert. Das Institut wurde als „anerkannter Wehrwirtschaftsbetrieb“ eingestuft. Von 1943 bis 1945 war es kriegsbedingt in das Seehaus des Schlosses Liebenberg im Landkreis Templin ausgelagert.[4]

In den Jahren zwischen 1924 und 1949 nahm er zudem mehrere Lehr- und Forschungsaufenthalte in den USA wahr.


Seine wissenschaftlichen Beiträge leistete er u. a. über die mitochondriale Atmungskette, die Photosynthese der Pflanzen und den Stoffwechsel von Tumoren. Zur quantitativen Messung von Gasumsätzen bei Stoffwechselvorgängen entwickelte er ein neues Gerät, den Warburg-Apparat. Mit diesem Gerät werden die sich entwickelnden Gase manometrisch gemessen. Für „die Entdeckung der Natur und der Funktion des Atmungsferments“ erhielt Warburg 1931 den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin. Er wurde darüber hinaus mit zahlreichen weiteren Preisen, Medaillen, Orden, Ehrenmitgliedschaften und Ehrenpromotionen ausgezeichnet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Warburg 1946 Mitglied der Deutschen Akademie der Wissenschaften und Professor am neugegründeten Max-Planck-Institut für Zellphysiologie. 1956 wurde er zum Mitglied der Leopoldina berufen. 1962 wurde ihm der Paul-Ehrlich-und-Ludwig-Darmstaedter-Preis verliehen. Im Jahr 1963 wurde ihm die Harnack-Medaille der Max-Planck-Gesellschaft verliehen, die für Verdienste um die Gesellschaft vergeben wird.

Warburg blieb sein Leben lang unverheiratet, er lehnte verschiedene Angebote von Frauen zur Heirat ab.[5] Über 50 Jahre lang (nach Rückkehr aus dem Ersten Weltkrieg) lebte Warburg mit Jacob Heiss in seiner Villa in Berlin-Dahlem. Offiziell war Jakob Heiss sein persönlicher Sekretär. Er besorgte bis zu Warburgs Tod alle Tätigkeiten eines Privatsekretärs, organisierte den umfangreichen Haushalt, begrüßte die Gäste und begleitete Warburg auf dessen Reisen.[6] Eine anonyme Anzeige wegen § 175 StGB blieb 1943 ohne größere Folgen.[7][8]

Warburg-Hypothese

Warburg ist in der Krebsforschung heute noch vor allem durch die sogenannte Warburg-Hypothese bekannt. Er hatte festgestellt, dass Tumoren sich durch eine ungewöhnliche Konzentration von Laktat, das Produkt der anaeroben Glykolyse, auszeichnen, obwohl genügend Sauerstoff für die Verbrennung mit Hilfe der Mitochondrien vorhanden war. Daraus hatte er 1930 die Hypothese abgeleitet, eine Störung oder Unterbrechung der Funktion der Mitochondrien in Krebszellen sei der Hauptgrund für das Wachstum von Krebs. Diese Annahme ist ein Klassiker der medizinischen Grundlagenforschung und wurde nie überzeugend widerlegt, aber auch nie bewiesen. Ernst van Aaken, ein Warburg-Schüler, zeigte statistisch, dass Sportler, die ein aerobes Dauerlauftraining absolvieren, hoch signifikant seltener an Krebs erkranken als Normalpersonen (er nahm hierzu als Hausarzt die Bevölkerung von Waldniel) und auch als solche, die ein Intervalltraining Freiburger Prägung absolvieren, was mit Erhöhung der Laktat-Konzentration im Blut verbunden ist. Er hielt dies für einen Beleg der Warburg-Hypothese.[9] Im Januar 2006 hatte eine Gruppe von Jenaer und Potsdamer Wissenschaftlern bei Labormäusen den Nachweis geführt, dass die Geschwindigkeit des Tumorwachstums von den Stoffwechselprozessen abhängig ist und dass diese erfolgreich beeinflusst werden können. US-amerikanische Wissenschaftler vom Boston College fanden im Jahr 2008 heraus, dass die Cardiolipin-Struktur der Mitochondrien bei an einem Tumor erkrankten Mäusen, sich von gesunden Tieren unterscheidet. Dieser Befund kann ebenfalls als ein Hinweis auf die Gültigkeit der Warburg-Hypothese gesehen werden.[10]


Andenken
Sonderbriefmarke, gestaltet von Elisabeth von Janota-Bzowski, 1983

Otto-Warburg-Medaille

In Andenken an Otto Heinrich Warburg vergibt die Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie (GBM) jährlich die Otto-Warburg-Medaille. Die Otto-Warburg-Medaille ist die höchste wissenschaftliche Auszeichnung der GBM und gilt als eine der wichtigsten Auszeichnungen im Bereich der Biochemie in Deutschland. Sieben der Preisträger erhielten außerdem den Nobelpreis.

Otto-Warburg Chemie-Stiftung

Zum Gedenken an Nobelpreisträger wurde an der Universität Bayreuth die Otto-Warburg Chemie-Stiftung gegründet. Sie fördert Forschung und Lehre auf dem Gebiet der Chemie an der Universität Bayreuth und vergibt jährlich die Otto Warburg-Vorlesung, die mit einem Preisgeld versehen ist.

Warburgs Grab auf dem Friedhof Dahlem im Feld 4 wird als Ehrengrab des Landes Berlin geführt.[11]

Die Deutsche Bundespost gab am 11. August 1983 anlässlich des 100. Geburtstages von Otto Warburg eine Sondermarke heraus.

Nicht selten wird Otto (Heinrich) Warburg mit dem gleichnamigen, weniger bekannten Agrarbotaniker und Zionisten Otto Warburg verwechselt, etwa in Bibliothekskatalogen. Die beiden Warburgs waren entfernt verwandt. Sie erhielten bisweilen irrtümlich die Post des jeweils anderen, da beide zeitgleich in Berlin akademisch wirkten.
Zitat Ende


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zuletzt bearbeitet 01.10.2015 | Top

RE: 1931 Nobelpreis für Medizin an Dr.Otto Warburg

#2 von Lola2 , 01.10.2015 20:56

http://www.naturmednet.de/biblio/vn/1000_krebs.html
Zitat
Vereins-Newsletter - Ausgabe Nr. 10 II/00
Eigene Arbeiten Naturheilkundliche Tumorinfos
Naturheilkunde Tagesklinik AG
Tel.: 0 64 21-69 00 74
Krebs - des Rätsels Lösung?
von Dr. med. Heinrich Kremer.

Der Autor sieht in Otto Warburgs bahnbrechenden Erkenntnissen über die Zellatmung den Schlüssel zur Heilung des Krebsrätsels. Wir danken Herrn Dr. Kremer und der raum&zeit für die freundliche Genehmigung der Veröffentlichung.

Vor mehr als 70 Jahren analysierte der Biochemiker Prof. Otto Warburg die Zellatmung, die außer in den roten Blutkörperchen rund 90% der molekularen Energieträger in den menschlichen Zellen produziert. Die Atmungskette nutzt den molekularen Sauerstoff, um die durch Photonenenergie angeregten, energiereichen Elektronen durch den Abbau der Makronährstoffe (Zucker, Fette, Eiweiße) auf die universelle Energiewährung der Zelle, das Molekül Adenosintriphosphat (ATP), zu übertragen.

Für die Analyse der Komplexe der Atmungskette, welche für die geregelten Elektronenflüsse und Wasserstoffionengefälle in Form hintereinandergeschalteter sog. Redox-Systeme verantwortlich sind, erhielt Prof. Warburg Anfang der 30er Jahre den ersten Nobelpreis, dem die zweite Nobelpreisverleihung in den 40er Jahren folgte. Warburg hatte als weitere herausragende Leistung erkannt, daß die Energieproduktion der Krebszelle von der intakten Atmungskette abgekoppelt ist und durch Gärungsabbau der Glukose außerhalb der Atmungskette gewährleistet wird. Prof. Warburg entwickelte in der Folgezeit Ideen, mit welchen Mikronährstoffen der Entstehung und Fortentwicklung der Krebszelle vorgebeugt werden könne.

1966 jedoch, beim alljährlichen Treffen der Nobelpreisträger in Lindau am Bodensee, kam es zu einer denkwürdigen Begegnung zwischen Warburg und den führenden Krebsforschern der jüngeren Generation, insbesondere aus den USA. Letztere, Nobelpreisträger und Autoritäten wie Warburg, aber in der Regel Medizinprofessoren, waren fasziniert von der Entdeckung des genetischen Code seit Anfang der 50er Jahre und glaubten enthusiastisch, durch die Entschlüsselung des menschlichen Erbguts in den Genen auch die Schalter für die Krebsgenese finden zu können. Warburg hielten sie entgegen, er habe neuentdeckte Gensequenzen übersehen, die endogene "Retroviren" genannt wurden, die offensichtlich Erbgutveränderungen in Gang setzen könnten, welche letztendlich die Transformation von ausdifferenzierten Zellen zu Tumorzellen bewirken könnten. Diese "Mutationstheorie" dominiert die Krebsforschung bis heute. Als 1970 amerikanische Laborforscher mit indirekten Nachweismethoden ein Enzym identifiziert zu haben glaubten, das die Botensubstanz RNA der Retroviren in die DNA-Form der Erbsubstanz des menschlichen Genoms umschreiben sollte, wurde der euphorische Wissenschaftsglaube genährt, innerhalb eines Jahrzehnts das Krebsrätsel mit molekulargenetischen Labormethoden lösen zu können. Präsident Nixon beschwor 1971 das Manhattan-Projekt zum Bau der amerikanischen Atombombe und das Apollo-Projekt zu ersten Mondlandung, als er den "Krieg gegen den Krebs" ausrief und die Retrovirus-Krebs-Laborforschung mit nahezu unbegrenzten Forschungsmitteln ausstatten ließ.

Der bis dahin beispiellose Kapitaleinsatz in der Krebsforschung in High-Tech-Labors und Forschungskliniken hat eine nicht mehr zu überschauende Detailfülle an Laborwissen und klinischen Daten erbracht. Aber die militant geschürte Euphorie der heroischen Kämpfer an der Krebsfront findet nur noch in den Medien statt. Nach der Verstümmelung, Verstrahlung und Vergiftung einer ganzen Generation im "30jährigen-Krieg-gegen-Krebs" haben die Experten der amerikanischen Gesundheitsbehörden erklärt, der "Krieg gegen Krebs wurde nicht gewonnen".

Einer von zehn Bundesbürgern ist zur Zeit mit der Diagnose Krebs konfrontiert, jeder Dritte wird im Laufe seines Lebens an Krebs erkranken, jeder Vierte wird an Krebs sterben. Allein 43.000 Bundesbürgerinnen werden im Jahre 1998 an Brustkrebs erkranken, 18.000 Frauen werden in diesem Jahre an Brustkrebs versterben (das sind 20mal so viel Patientinnen wie im selben Jahr insgesamt Patienten an "AIDS" sterben werden). In der umfassendsten klinischen Studie mit Tamoxifen, einem Kunsthormon zur Vorbeugung gegen Brustkrebs, hatte sich die Wahrscheinlichkeit einer Brustkrebserkrankung um 45% vermindert. Die Medien berichteten kürzlich euphorisch. Was in den meisten Berichten verschwiegen wurde: In der Gruppe der mit Tamoxifen Behandelten hatte sich gleichzeitig die Wahrscheinlichkeit, an Krebs der Gebärmutterschleimhaut zu erkranken, um 135% und die Wahrscheinlichkeit der Bildung von lebensgefährlichen Blutgerinnseln drastisch erhöht.
Die Tamoxifen-Studie gilt als so erfolgreich, daß die Studie vorzeitig abgebrochen wurde, damit Tamoxifen allen "Risikopatientinnen" zur Vorbeugung gegen Brustkrebs angeboten werden kann, obwohl viele Experten der Überzeugung sind, daß das Kunsthormon unkalkulierbare Langzeitrisiken in sich birgt. Das "Erfolgsmodell" Tamoxifen wirft ein Schlaglicht auf die unausbleibliche Folge der riesigen Kapitalinvestitionen, nämlich die Verquickung von Marketing, Medien und Molekulargenetischer Medizin.

Die Manipulation am Erbgut des Menschen hat bisher das "Rätsel Krebs" nicht lösen können. Die Bioenergetische Krebsforschung dagegen hat in Fortsetzung der bahnbrechenden Arbeiten von Otto Warburg und im Schatten der übermächtigen Molekulargenetischen Medizin erstaunliche Befunde erhoben. Der uralte Richtungsstreit zwischen Vitalismus und Mechanismus, zwischen dem Vorrang der Energieflüsse als primäre Grundbedingung des Lebendigen und den molekularen Ordnungsmustern als sekundäre Phänomene, scheint neu belebt worden zu sein. Am Beginn des Jahrhunderts litt jeder achte Einwohner an Krebs, am Ende des Jahrhunderts jeder dritte. Bei Naturvölkern ist Krebs eine ausgesprochene Rarität. Die Zunahme der Krebshäufigkeit ist keineswegs, wie oft behauptet wird, überwiegend durch die höhere Lebenserwartung bedingt, beispielsweise nimmt das Auftreten von Krebsformen bei Kindern in der westlichen Welt jährlich um 1% zu. Was also ist die entscheidende Veränderung der Grundbedingungen des Lebens im Verhältnis zwischen der mikroökologischen Schnittstelle des menschlichen Organismus und der Makroökologie der Biosphäre, die zu erhöhten Krebsraten führt? Hat die dominierende, kapitalintensiv erforschte Mutationstheorie der Krebsgenese, die aggressive Bekämpfungsstrategien provoziert hat, die moderne Medizin in die Sackgasse geführt?

Die jüngsten Befunde der Bioenergenetischen Grundlagenforschung sprechen dafür: In den 60er Jahren wurde elektronenmikroskopisch nachgewiesen, daß es sich bei den abgrenzbaren Zellstrukturen, in denen sich die Zellatmung und 90% der Energieproduktion abspielt, um ehemalige Bakterien handelt. In der ersten Halbzeit der fast 4 Milliarden Jahre währenden Evolution existierten nur Einzeller ohne Zellkern, es dominierten vor allem die Zyanobakterien, welche die biophysikalische Photonenenergie des Sonnenlichtes in biochemische Lebensenergie umwandelten. Abfallprodukt war der molekulare Sauerstoff in ungeheuren Mengen. Folge war eine globale Umweltkatastrophe infolge der giftigen O2-Konzentration. Einzelne Einzeller, als Aerobier bezeichnet, lernten das Umweltgift als neue Energiequelle zu nutzen. Die Energieausbeute stieg dabei um das 15-30fache. Diese überlebenstüchtigen aeroben Spezialisten, heute Mitochondrien genannt, wurden von Anaerobiern (Einzellern ohne Sauerstoffatmung, die zuvor ihr Erbgut durch die Bildung eines Zellkerns gegen den Sauerstoff und seine giftigen Sauerstoffradikale geschützt hatten) einverleibt. Es bildete sich die Lebensgemeinschaft, eine sog. Endosymbiose, die bis heute die vitale Grundvoraussetzung für mehrzellige Lebewesen einschließlich des Menschen geblieben ist.

Die Aerobier, einige hundert beispielsweise in den Leber-, Muskel- und Nervenzellen des Menschen, teilen sich unabhängig vom Zellteilungszyklus der übrigen Zelle. Sie haben ein eigenes Resterbgut behalten und werden nur von der Mutter auf die Kinder vererbt. Entscheidend ist, daß die leistungsstarke Energieproduktion der Aerobier in bestimmten Zeiten der besonders intensiven Zellteilung und Zelldifferenzierung abgeschaltet wird und auf die fermentative Glukosespaltung zur Energiegewinnung umgeschaltet wird. Dieser Vorgang heißt Glykolyse und führt zur ATP-Produktion ohne Mitwirkung des molekularen O2 außerhalb der Mitochondrien.

Die bioenergetische Forschung hat nun jüngst nachgewiesen, daß während der embryonalen und fötalen Entwicklung des Menschen die nötige Energie für Zellaufbau und Zelldifferenzierung durch Glykolyse bereitgestellt wird und buchstäblich mit dem ersten Atemzug des Neugeborenen innerhalb der ersten Stunde des Lebens außerhalb des Mutterleibes wird die O2-abhängige Energieproduktion des Bioreaktors der Mitochondrien eingeschaltet. Ähnliche Erkenntnisse liegen jetzt für die Phase der späten Zellteilung vor. Vermutlich zum Schutz vor Schädigung durch Sauerstoffradikale schaltet in dieser sensiblen Phase die Zelle wieder auf Glykolyse um und schaltet vorübergehend die oxidative Energieproduktion der Mitochondrien ab.

Auch über den Steuerungsmechanismus dieses phasengekoppelten Wechselrhythmus liegen Erkenntnisse vor. Die Rückkopplung zwischen der Energieproduktion des anaeroben Endosymbionten und des aeroben Endosymbionten geschieht durch die Aktivität der Mitochondrien, die Enzyme der Glykolyse werden über eine komplexe Kettenreaktion durch die Stoffwechselprodukte des molekularen O2-Umsatzes gehemmt. Sinkt der O2-Umsatz unter einen kritischen Wert, wird die oxidative ATP-Produktion abgeschaltet und auf Glykolyse umgeschaltet (parasympathische, anabole Phase). Steigt der O2-Umsatz wieder über den Mindestwert, kehrt sich der Vorgang um, die Glykolyse wird wieder abgeschaltet.

Das berühmte "Warburg-Phänomen", nämlich der Gärungsstoffwechsel der Krebszellen, von Prof. Warburg als "aerobe Glykolyse" bezeichnet, nämlich die dauerhafte Umschaltung auf Energiegewinnung durch Glykolyse bei zunächst intakten Mitochondrien, ist nichts anderes als die Transformation bestimmter Zellen infolge dauerhaften O2-Mangel-Streß. Es handelt sich also um eine Rückbildung oder Regression in das embryonale Zellstadium, die Wechselschaltung des Biorhythmus zwischen den Leistungsphasen des anaeroben und aeroben Endosymbionten ist blockiert. Die komplette Transformation zur überlebensfähigen und durchsetzungsfähigen Tumorzelle setzt jedoch voraus, daß alle biologischen Uhren im intrazellulären und extrazellulären Zusammenspiel synchron verstellt werden. Beispielsweise bedarf die Krebszelle einer erhöhten Glukose-Anflutung und Ladungsumkehr mit gesteigertem Kaliumeinstrom, wie bei den Embryonalzellen. Zu diesem Zweck pumpen Embryonal- wie Krebszellen die sauren Wasserstoffionen, die aus der vermehrten Laktatbildung stammen, effizient aus der Zelle heraus und bauen die extrazelluläre Grundsubstanz durch Übersäuerung zur optimalen Ernährung der Zelle und für den nötigen Ionen-Ein- und -Ausstrom um. Alle diese komplexen Umstellungen sind nicht denkbar als "Entartung" zur Krebszelle durch Zufallsmutationen im Sinne der dominierenden Mutationstheorie der Krebsgenese. Viel plausibler ist aufgrund der vorliegenden bioenergenetischen Befunde die Annahme, daß auf ein evolutionsbiologisch konserviertes Programm umgeschaltet wird, und der anaerobe Leistungspartner auf Kosten des Gesamtorganismus die Regie übernimmt, wenn der Zelle signalisiert wird, daß sie sich wie in archaischen Zeiten in einem sauerstoffarmen oder sauerstofffreien Milieu befindet.

Dieses Erklärungsmodell erübrigt die "Dämonisierung" des Krebsgeschehens und bestätigt die Verfahren der biologischen Regulationsmedizin als sinnvoll.
Erkenntnisleitend ist das evolutionsbiologische Grundgesetz, daß Organismen umso elektronenreicher sein müssen, umso komplexer ihre Stoffwechselleistungen sind. Entscheidend ist also das Maß an Reduktionskraft, der Transfer der Elektronenflüsse und Protonengradienten. Gestört wird beispielsweise der Transport des molekularen Sauerstoffs durch Oxidation des reduzierten Eisens im roten Blutfarbstoff infolge der Einwirkung starker Oxidationsgifte wie Sulfonamide und andere Antibiotika und Medikamente, Nitrite und zahllose cancerogene Nahrungs- und Umweltgifte. Die Folge ist auch eine Störung der hintereinandergeschalteten Redox-Systeme in der Atmungskette der Mitochondrien und eine chronische Minderung des O2-Umsatzes mit der Gefahr der dauerhaft wirkenden Umschaltung auf den glykolytischen Stoffwechsel.

Wesentlicher Störfaktor kann aber auch der Verlust der "Fluidität" der Membranen der Zellen und Zellorganellen durch Mangel an essentiellen ungesättigten Fettsäuren in den industriell gefertigten, aus Gründen der Massentransporte und Lagerfähigkeit oxidativ denaturierten und an Mikronährstoffen verarmten Nahrungsmittel sein. Auch diese Tatsache kann viel plausibler als die Mutationstheorie den Umstand erklären, daß rund 80% der Karzinome beim Menschen sich in den oberflächennahen, gut durchbluteten Epithel- und Drüsenepithelgeweben entwickeln. Aber auch die bisher unerklärte Tatsache beispielsweise, daß Krebs der unreifen Nervenzellen im Kindesalter, genannt Neuroblastome, eine relativ gute Rückbildungschance aufweist, kann als Rückschaltung der Glykolyse auf oxidative Energieproduktion in den Mitochondrien der Kinder verstanden werden. Ebenfalls das neuerdings vieldiskutierte Phänomen der seltenen, aber existierenden Spontanheilung kann als sympathikotoner Trainingseffekt zur Überwindung der "vagotonen Erstarrung" (Pischinger-Heine) gedeutet werden.

Die Umsetzung der neueren Erkenntnisse der Bioenergetischen Krebsforschung in erfolgversprechende Prävention und Behandlung setzt allerdings die Beendigung des "Krieges gegen Krebs" und die existentielle Versöhnung des Menschen als Teilhaber der vernetzten Biosphäre mit den weisen Synergieeffekten der Evolution voraus.


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"Macht Euch vom Acker"

#3 von Lola2 , 03.10.2015 20:42

http://www.greenpeace.de/themen/landwirt...-euch-vom-acker

Zitat
in Artikel von Antje Rudolph 02.10.2015
EU gegen Genmais
Macht euch vom Acker!

Deutschland und 15 weitere EU-Staaten wollen den Anbau von acht Genmais-Sorten in ihren Regionen verhindern. Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem Gentechnik-Verbot.

Gute Nachrichten aus dem Bundeslandwirtschaftsministerium: Von dort gingen in dieser Woche acht Briefe an die Europäische Kommission nach Brüssel; in denen bittet Deutschland darum, aus den Zulassungsanträgen für acht gentechnisch veränderte Mais-Linien ausgenommen zu werden. Sollte dies bestätigt werden, wäre die Aussaat dieser Sorten in der Bundesrepublik nicht gestattet – auch, wenn die EU-Kommission deren Anbau genehmigt.

Die Anträge kommen gerade noch rechtzeitig: Die Genmais-Linien stehen teilweise kurz vor der Zulassung; im Falle des Genmaises 1507 ist nur noch eine positive Entscheidung der Kommission nötig, die jederzeit erfolgen könnte. „Die Anträge des Landwirtschaftsministeriums sind eine wunderbare Nachricht für alle Verbraucher und auch für die Zukunft einer gentechnikfreien, nachhaltigen Landwirtschaft“, sagt Dirk Zimmermann, Greenpeace-Experte für Gentechnik.

„Gentechnik auf dem Acker ist nicht nur ein ökologisches, sondern auch ein ökonomisches Risiko. Genau darauf verweist sogar das Bundeslandwirtschaftsministerium. In seinen Schreiben nennt es die negativen Folgen für konventionellen und ökologischen Maisanbau als Beweggründe für die beantragten Verbote.“
Sollen Unternehmen über Genmais entscheiden?

Doch es ist nicht die Europäische Kommission, die über die Bitte Deutschlands bestimmt. Sie leitet die Briefe nur an die antragstellenden Biotech-Unternehmen weiter. Monsanto, Syngenta, Dow AgroSciences und DuPont-Pioneer müssen nun binnen 30 Tagen entscheiden, ob sie der Aufforderung nachkommen wollen, und Deutschland aus den Zulassungsanträgen für ihren Genmais streichen.

Entsprechenden Anträgen anderer Länder sind die Konzerne bisher nachgekommen. Da die Unternehmen ein großes Interesse daran haben, überhaupt einen ihrer Anträge in Europa durchzukriegen, werden sie im Moment wohl auch im Falle Deutschlands nachgeben. „Es wäre jedoch fatal, sich für die Zukunft auf das Wohlwollen der Industrie zu verlassen,“ sagt Zimmermann. „Deutschland muss rechtliche Grundlagen schaffen, die souveräne, rechtssichere und bundesweite Verbote möglich machen.“

Generelles Anbauverbot für Genmais ist möglich

Die EU hat dafür mit den neuen Regeln für Anbauverbote die Rahmenbedingungen geschaffen, die Umsetzung in nationales Recht steht indes noch aus. Sind diese Gesetze umgesetzt, wären auch Verbote ganzer Gruppen von Gen-Pflanzen möglich, etwa für jeglichen Genmais. Diese Verbote müssten allerdings gut begründet sein. In den Briefen des Landwirtschaftsministeriums liefert die Bundesregierung die perfekte Rechtfertigung gleich mit: Neben den negativen Folgen für den Maisanbau spricht sie darin von der Unvereinbarkeit des Anbaus von Genmais mit der in Deutschland üblichen Ackernutzung.

Außer Deutschland haben bereits weitere 15 EU-Staaten (Österreich, Frankreich, Kroatien, Griechenland, Ungarn, Lettland, Litauen, die Niederlande, Polen, Italien, Slowenien, Zypern, Dänemark, Luxemburg und Bulgarien) sowie vier Regionen (Schottland, Nordirland, Wales und Wallonien) angekündigt, wie Deutschland zu verfahren; einige haben bereits entsprechende Briefe verschickt. Diese Länder und Regionen repräsentieren etwa 65 Prozent der Bevölkerung der EU. Die Frist für die Anträge gegen den Anbau endet am 3. Oktober; danach entscheidet sich, ob die Biotech-Unternehmen den Weg zu einer Landwirtschaft ohne Gentechnik freimachen.
Zitat Ende

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"Späte Anerkennung für einen Querdenker"

#4 von Lola , 20.05.2016 15:52

http://www.berliner-zeitung.de/krebs-ist...inen-querdenker-

Zitat


Berliner Zeitung Krebs ist eine Stoffwechselentgleisung, sagte Otto Warburg bereits 1924. Nun zeigt sich, dass er vielleicht Recht hatte: Späte Anerkennung für einen Querdenker

Krebs ist eine Stoffwechselentgleisung, sagte Otto Warburg bereits 1924. Nun zeigt sich, dass er vielleicht Recht hatte Späte Anerkennung für einen Querdenker

Otto Heinrich Warburg würde sich sicher freuen, wenn er wüsste, dass seine Theorie zur Krebsentstehung derzeit eine Renaissance erlebt. 1970 starb der berühmte Physiologe, der am Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin-Dahlem tätig war, im Alter von 86 Jahren. Bis ins hohe Alter soll er von seiner Idee überzeugt gewesen sein: Ihr zufolge unterscheiden sich Krebszellen durch eine schwächere Zellatmung von gesunden Zellen. 1924 formulierte er diese Theorie, die als Warburg-Hypothese bekannt ist.Der Forscher nahm an, dass die Stoffwechselveränderungen in Krebszellen nicht nur Symptom, sondern Ursache des aggressiven Wachstums von Tumorzellen seien. Bis in die 70er-Jahre hinein war seine Behauptung umstritten. Dann geriet sie mit dem Aufkommen von neuen Theorien in Vergessenheit.Nach mehr als achtzig Jahren scheint es nun an der Zeit, die Warburg-Hypothese aus ihrem wissenschaftlichen Dornröschenschlaf zu erlösen.
Zitat Ende

https://de.wikipedia.org/wiki/Kaiser-Wil..._Wissenschaften
Zitat
Nobelpreisträger der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft

Die Max-Planck-Gesellschaft rechnet die folgenden 15 Nobelpreise ihrer Vorgängerin KWG zu: (alphabetische Sortierung, Fach und Jahr)[7]: Carl Bosch Chemie 1931, Adolf Butenandt Chemie 1939, Peter Debye Chemie 1936, Albert Einstein Physik 1921, James Franck Physik 1925, Fritz Haber Chemie 1918, Otto Hahn Chemie 1944, Werner Heisenberg Physik 1932, Richard Kuhn Chemie 1938, Max von Laue Physik 1914, Otto Meyerhof Medizin 1922, Max Planck Physik 1918, Hans Spemann Medizin 1935, Otto Heinrich Warburg Medizin 1931 und Richard Willstätter Chemie 1915.

Mehrere dieser Wissenschaftler erhielten einen geteilten Nobelpreis; die Beziehung dieser Nobelpreisträger zur KWG ist unterschiedlich: Adolf Butenandt, Peter Debye, Albert Einstein, James Franck, Fritz Haber, Otto Hahn, Werner Heisenberg, Richard Kuhn, Otto Meyerhof, Hans Spemann, Otto Warburg und Richard Willstätter waren „Wissenchaftliche Mitglieder“ der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft. Planck war „beständiger Sekretar“ der Preußischen Akademie der Wissenschaften und später Präsident der KWG. Carl Bosch war Mitglied des Senats der KWG; er hatte gemeinsam mit Fritz Haber das Haber-Bosch-Verfahren entwickelt. Er erhielt den Nobelpreis gemeinsam mit Friedrich Bergius für die Entwicklung von chemischen Hochdruckverfahren.
Zitat Ende

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https://de.wikipedia.org/wiki/Kaiser-Wil...hre_und_Eugenik
"Finanzierung

Das Institut wurde vor allem durch staatliche Stellen finanziert. Während das Institut in der Weimarer Republik immer wieder Finanzierungsengpässe hatte, sorgten die Nationalsozialisten für eine intensive Förderung der Rassenforschung. Großzügige Finanzierung erfuhr das Institut von der US-amerikanischen Rockefeller-Stiftung von 1932 bis 1935 für die Zwillingsforschung durch von Otmar Freiherr von Verschuer.[13]"

Zitat Ende

https://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Mengele
Zitat
Nach einem Fronteinsatz als Truppenarzt bei der 5. SS-Panzer-Division „Wiking“ wurde Mengele von Mai 1943 bis Januar 1945 als Lagerarzt im Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz eingesetzt. In dieser Funktion nahm er Selektionen vor, überwachte die Vergasung der Opfer und führte menschenverachtende medizinische Experimente an Häftlingen durch. Er sammelte Material und betrieb Studien zur Zwillingsforschung, zu Wachstumsanomalien, zu Methoden der Unfruchtbarmachung von Menschen und Transplantation von Knochenmark sowie zur Therapie von Fleckfieber und Malaria.
Zitat Ende

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Lola  
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Forschungen zum Thema Sterilisation..

#5 von Lola , 20.05.2016 19:05

..soweit mir bekannt ist, werden die Sterilisationen bei Männern und Frauen auch heute noch so wie auf Wikipedia beschrieben, durchgeführt.

Jeder Patient, der sich heute für eine solche Maßnahme entscheidet, wird mündlich aufgeklärt und außerdem bekommt er noch entsprechende Lektüre und vor allem Bedenkzeit.

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"Nobelpreis für Dr. Otto Heinrich Warburg"

#6 von Lola , 24.05.2016 07:51

1931 bekam Dr. Otto Heinrich Warburg bereits den Nobelpreis für seinen Erfolg in der Krebsforschung.

Bitte den Beitrag 1 in diesem Thread lesen, dort findet man den Link zu Wikipedia:

"Warburg-Hypothese

Warburg ist in der Krebsforschung heute noch vor allem durch die sogenannte Warburg-Hypothese bekannt. Er hatte festgestellt, dass Tumoren sich durch eine ungewöhnliche Konzentration von Laktat, das Produkt der anaeroben Glykolyse, auszeichnen, obwohl genügend Sauerstoff für die Verbrennung mit Hilfe der Mitochondrien vorhanden war. Daraus hatte er 1930 die Hypothese abgeleitet, eine Störung oder Unterbrechung der Funktion der Mitochondrien in Krebszellen sei der Hauptgrund für das Wachstum von Krebs. Diese Annahme ist ein Klassiker der medizinischen Grundlagenforschung und wurde nie überzeugend widerlegt, aber auch nie bewiesen. Ernst van Aaken, ein Warburg-Schüler, zeigte statistisch, dass Sportler, die ein aerobes Dauerlauftraining absolvieren, hoch signifikant seltener an Krebs erkranken als Normalpersonen (er nahm hierzu als Hausarzt die Bevölkerung von Waldniel) und auch als solche, die ein Intervalltraining Freiburger Prägung absolvieren, was mit Erhöhung der Laktat-Konzentration im Blut verbunden ist. Er hielt dies für einen Beleg der Warburg-Hypothese.[9] Im Januar 2006 hatte eine Gruppe von Jenaer und Potsdamer Wissenschaftlern bei Labormäusen den Nachweis geführt, dass die Geschwindigkeit des Tumorwachstums von den Stoffwechselprozessen abhängig ist und dass diese erfolgreich beeinflusst werden können. US-amerikanische Wissenschaftler vom Boston College fanden im Jahr 2008 heraus, dass die Cardiolipin-Struktur der Mitochondrien bei an einem Tumor erkrankten Mäusen, sich von gesunden Tieren unterscheidet. Dieser Befund kann ebenfalls als ein Hinweis auf die Gültigkeit der Warburg-Hypothese gesehen werden.[10]
Zitat Ende



Ich bin wirklich gespannt ob die Warburg-These in naher Zukunft Krebspatienten zu Gute kommt.


Lola  
Lola
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zuletzt bearbeitet 24.05.2016 | Top

   

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Burg Blomendal (Quelle: wikipedia)
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