Kraftwerk Farge (Quelle: wikipedia)

Flüchtlingslager Schwanewede - ehem. Lützow-Kaserne

#1 von Lola2 , 26.09.2015 09:29

...vielleicht ist die heutige Meldung im WK ein Glücksfall für die Flüchtlinge im Lager Schwanewede
nach ihrer langen Tour und Durchquerung von verschiedenen Ländern Europas, auf ihrer Flucht nach Norddeutschland bzw. überhaupt nach Deutschland.

Heute beim Lesen des Weser Kurier fiel mir auf Seite 1 ein interessanter Artikel auf, der vielleicht auch für die Flüchtlinge die Zukunft froher gestaltet und dem Unternehmen ebenso.

Aber! Dieses Projekt ist nur für Langzeitarbeitslose in Bremen!

Vielleicht gibt es in Niedersachsen ein spezielles Förderprogramm zur Schaffung von Arbeitsplätzen, denn für den Netzausbau des Stromkonzerns werden doch Arbeitsplätze geschaffen, oder?

Mit der Willkommenskultur ist die Zukunft von Integration der Flüchtlinge nicht gesichert, es muss schon noch mehr kommen, wenn es reibungslos und ungezwungen laufen soll, aber es sollte auf keinen Fall zum Nachteil der Langzeitarbeitslosen sein weder in Bremen noch in Niedersachsen.

Zum besseren Verständnis kann man den Bericht im WK mit folgendem Link aufrufen http://www.weser-kurier.de/startseite_ar...id,1217258.html
Zitat aus dem WK-Artikel:
Bremen
Senat gibt Geld für Arbeitsplätze
Sara Sundermann 26.09.2015 0 Kommentare

In Bremen suchen rund 43 Prozent aller Arbeitslosen seit mehr als einem Jahr einen Job. Der Bundesdurchschnitt liegt bei etwa 30 Prozent. Ein großer Teil derjenigen, die in Bremen Geld vom Amt bekommen, ist sogar seit mehr als vier Jahren arbeitslos. Der Senat sieht daher in der Schaffung eines „sozialen Arbeitsmarkts“ eine der Hauptaufgaben der aktuellen Legislaturperiode.

„Wir werden die Möglichkeiten öffentlich geförderter Beschäftigung in einem sozialen Arbeitsmarkt gemeinsam mit dem Jobcenter offensiv nutzen“, heißt es auch im rot-grünen Koalitionsvertrag. Mit Bundes- und Landesmitteln sollen Jobs und Beschäftigungsprogramme für Langzeitarbeitslose finanziert werden, die auf dem normalen Arbeitsmarkt keinen Job finden. Noch ist davon allerdings nicht viel zu sehen. Im Gegenteil: Die Träger von Beschäftigungsprogrammen fürchten sogar, dass es künftig weniger Angebote für Langzeitarbeitslose geben könnte. Zwar sollen mit einem Beschäftigungsprogramm von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) 200 neue Stellen für Langzeitarbeitslose geschaffen werden, gleichzeitig würden die Ein-Euro-Jobs abgebaut, sagt Peter Härtl vom Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen (Vadib). „Und ab Januar können sich Arbeitslose auch nicht mehr als ehrenamtliche Helfer in den Stadtteilen etwas dazuverdienen.“
Zitat Ende

In Bremen sind die Träger von Beschäftigungsprogrammen eher skeptisch. Man befürchtet sogar, dass es künftig weniger Angebote geben wird.
Für die Langzeitarbeitslosen wäre es keine positive Aussicht auf die Zukunft.


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