Kraftwerk Farge (Quelle: wikipedia)

Tag des offenen Denkmals

#1 von Reinhard , 11.09.2015 09:57

Auf neuem Weg Altes erleben


Auch in diesem Jahr beteiligt sich der Förderverein Kämmereimuseum am „Tag des offenen Denkmals“ am kommenden Sonntag, dem 13. September. Zentrale Anlaufstelle ist dabei das "Alten Sortiergebäude" (Haus 43/44), wo die Ausstellungen zur BWK-Geschichte zwischen 11 - 18 Uhr geöffnet sind.

Dabei steht diesmal neben der Historie der BWK in den museal genutzten Räumen die „Historische Achse“ auf dem BWK-Gelände im Mittelpunkt.

Hier informiert der Vorsitzende des Fördervereins Kämmereimuseum, Herr Detlef Gorn, auf drei Rundgängen um 11, 14 und 16 Uhr über die unter Denkmalschutz stehenden Gebäude aus der BWK-Zeit. Das Thema seiner Führungen ist dabei jeweils "Blumenthal - Perle der Industriekultur"

Gleichzeitig können sich auch Interessierte auf eigene Faust mit der Geschichte der historischen Gebäude und ihrer ehemaligen Funktion vertraut machen. Dazu lässt sich ein PhoneGuide verwenden, bei dem man die Nummer des jeweiligen Gebäudes auf dem Handy anwählen muss, um einen entsprechenden Kommentar hören zu können. Die jeweils benötigte Nummer findet man auf neuen Tafeln, die an den Gebäuden montiert wurden.

Am Denkmalstag muss man sich bei dem breiten Gesamtprogramm nicht auf die Angebote de Kämmereivereins beschränken.

So ist im Gebäude gegenüber den musealen Ausstellungsräumen der Oldtimerspeicher geöffnet.

Neben den beiden Institutionen auf dem BWK-Gelände beteiligt sich in Blumenthal auch Haus Blomendal, wo nicht nur Kaffee und Kuchen als Stärkung angeboten werden, sondern auch Führungen um 11.30, 14, 15.30 und 17 Uhr.

Um 11 Uhr kann man ebenfalls an einer Führung durch Wätjens Park teilnehmen, die ca. 90 Min. dauern wird. Treffpunkt ist dabei der Haupteingang. Als Parkplatz wird das entsprechende Angebot am Sportplatz Löh vorgeschlagen.

Eine gute Ergänzung zur BWK-Geschichte kann ein Besuch im Vegesacker Schloss Schönebeck bieten, wo gleich zwei Themenbereiche angeboten werden, die sich auf die Wirtschafts- und Industriegeschichte des Bremer Nordens beziehen. Hier findet man sowohl Exponate über die Bremen-Vegesacker Fischerei-Gesellschaft als auch in einer aktuellen Ausstellung über die Norddeutsche Steingutfabrik. Dieses Unternehmen hat 1958 die Steingutfabrik Witteburg übernommen, womit ein unmittelbar Bezug zur BWK besteht. Das gilt nicht nur für einen gemeinsamen Standort in Blumenthal, sondern auch den Gründer Johannes Fritze, der nicht nur in Rönnebeck aktiv war, sondern später ebenfalls zum 7-köpfigen Gründungskonsortium der Bremer Woll-Kämmerei gehörte.


Reinhard  
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zuletzt bearbeitet 11.09.2015 | Top

   

Kulturzentrum im Sortiergebäude
Frauen auf der BWK

Burg Blomendal (Quelle: wikipedia)
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