Kraftwerk Farge (Quelle: wikipedia)

"Initiative will Volksentscheid gegen den OTB"

#1 von Lola2 , 11.08.2015 18:42

http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen...id,1184781.html


Zitat
Petition in der Bürgerschaft
Initiative will Volksentscheid gegen den OTB
Jürgen Hinrichs 11.08.2015 4 Kommentare

SPD und Grüne in Bremen haben sich trotz der Zweifel in den eigenen Reihen festgelegt: Der Offshore-Terminal in Bremerhaven (OTB) wird gebaut. Basta. Doch spätestens seit der Entscheidung von Siemens, die erste Offshore-Fabrik statt in Bremerhaven in Cuxhaven zu bauen, wird die Kritik immer lauter. Am Montag hat sie ein neues Forum bekommen. Auf der Homepage der Bremischen Bürgerschaft kann eine Petition unterzeichnet werden, die sich gegen den OTB wendet. Die Initiatoren fordern das Parlament auf, zu dem Projekt einen Volksentscheid herbeizuführen.
Zitat Ende


https://petition.bremische-buergerschaft...=&searchstring=

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RE: "Initiative will Volksentscheid gegen den OTB"

#2 von Lola2 , 14.08.2015 21:52

https://petition.bremische-buergerschaft...=&searchstring=

Freitag 14.8. - 21.45 -- bereits 1066 Mitzeichner für die Petition


http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen...id,1186999.html

Zitat
n vier Tagen knapp 700 Unterstützer
Viel Zulauf für Petition gegen OTB
Jürgen Hinrichs 14.08.2015 1 Kommentar

Die Petition gegen den geplanten Bau des Offshore-Terminals in Bremerhaven (OTB) ist auf eine ungewöhnlich starke Resonanz gestoßen. Vier Tage nach Beginn der Zeichnungsfrist waren es am Donnerstagabend bereits knapp 700 Unterschriften, die gesammelt wurden. Die Frist beträgt sechs Wochen und läuft noch bis zum 21. September.
Zitat Ende

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RE: "Initiative will Volksentscheid gegen den OTB"

#3 von Lola2 , 17.08.2015 14:20

Zitat
Petition erntet viel Zustimmung
1300 Unterzeichner gegen den OTB
17.08.2015 2 Kommentare

Die Petition gegen den Bau des Offshore-Terminals in Bremerhaven (OTB) hat nach einer Woche Laufzeit mehr als 1300 Unterstützer bekommen. So viel Resonanz gab es nach Angaben der Bürgerschaftsverwaltung bisher nur selten, wenn sich Bürger in dieser Form an das Parlament gewandt haben.

...der Beitrag klärt weiter auf...

Die Prognosen zur Auslastung des Schwerlasthafens seien realitätsfremd, die Baukosten von 180 Millionen Euro zu niedrig veranschlagt. Und dass sich wegen des OTB weitere Unternehmen in Bremerhaven ansiedeln, sei nur ein frommer Wunsch. „Der OTB ist nichts als Glaube und Hoffnung“, hatte Oehlkers im Gespräch mit dem WESER-KURIER gesagt, „am Ende wird wieder der Steuerzahler die Zeche zahlen.“

Der Bremer Ökonom Rudolf Hickel ist wie Oehlkers ein scharfer Kritiker der Pläne für den OTB – zur Petition, die bis zum 21. September unterschrieben werden kann, geht er aber auf Distanz: „Die kritisch Engagierten sollten genau überprüfen, ob sie mit gutem Gewissen die Online-Petition an die Bremische Bürgerschaft unterzeichnen können“, erklärt Hickel in einer Stellungnahme vom Wochenende. Eine öffentliche Petition dürfe nicht zur Sicherung eigener geschäftlicher Interessen genutzt werden, so der Wissenschaftler.

In derselben Erklärung findet Hickel aber auch deutliche Worte gegen den OTB. Demnach sei es „höchst zweifelhaft“, dass der Schwerlasthafen angesichts der veränderten Marktlage ausgelastet werden könne. Dies gelte insbesondere für die geplanten Gewerbeflächen. Auch die Finanzierung im Rahmen des öffentlichen Haushalts, über die viel zu wenig diskutiert werde, sei nicht haltbar.
Zitat Ende

Interessant sind auch die beiden Kommentare zum Zeitungsbericht.


um 14.20 Uhr gab es bereits 1454 Mitzeichner!!!


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zuletzt bearbeitet 17.08.2015 | Top

RE: "Initiative will Volksentscheid gegen den OTB"

#4 von Lola2 , 28.08.2015 15:00

https://petition.bremische-buergerschaft...=&searchstring=

Habe eben nochmal die Petition aufgerufen und habe festgestellt, dass bis 14.59 Uhr 28.8. 2015 gab es bereits 2025 Mitzeichner!

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"Flugplatz Bremerhaven darf nicht schließen"

#5 von Lola , 26.02.2016 08:14

http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen...id,1321869.html

Zitat

Klage vor dem Oberverwaltungsgericht
Flugplatz in Bremerhaven darf nicht schließen
Jürgen Hinrichs 26.02.2016 0 Kommentare

Am Montag soll der Flugplatz Luneort in Bremerhaven schließen. Für immer, so war das gedacht. Doch jetzt könnte es anders kommen. Grund dafür ist eine Klage vor dem Oberverwaltungsgericht (OVG), die gute Aussichten auf Erfolg hat.

Wie aus einem Schreiben des Gerichts hervorgeht, das dem WESER-KURIER vorliegt, ist eine der beiden Bedingungen für die Schließung nicht erfüllt. Sie betrifft den Bau des geplanten Offshore-Terminals Bremerhaven (OTB), für den der Flugplatz weichen soll. Dicht gemacht werden darf er erst dann, wenn mit den Erdarbeiten am OTB begonnen wurde. Das ist aber nicht passiert. So sehen es die Kläger, und so sieht es auch das Gericht.

Der Artikel endet mit folgender Information:

Bereits an diesem Freitag gibt es wegen Luneort eine weitere gerichtliche Auseinandersetzung. Sie wird vor dem Amtsgericht in Bremerhaven ausgetragen. Beklagte ist die Betreibergesellschaft des Flugplatzes. Auch in diesem Fall geht es den Klägern darum, die Schließung zu verhindern. Sie wollen eine einstweilige Verfügung erreichen. Möglicherweise gibt es noch am selben Tag eine Entscheidung.
Zitat Ende

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"Flugplatz Luneort schließt"

#6 von Lola , 01.03.2016 08:29

http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen...id,1324542.html

Zitat

Gericht will diese Woche entscheiden
Flugplatz Luneort schließt
Sara Sundermann 01.03.2016 0 Kommentare

Ein Flugplatz, der weichen soll, um Platz für den Offshore Terminal Bremerhaven (OTB) zu machen – während weiter darüber gestritten wird, ob der OTB auch wirklich kommt.

Zitat Ende



Vor einigen Tagen ist mir dieser Bericht aus dem Weser Kurier aufgefallen:
http://www.weser-kurier.de/region/die-no...id,1319074.html
Zitat
Die Wesermarsch-Grünen sehen hinter der Absicht ganz klar einen Wunsch aus der Wirtschaft. In diesem Fall den des Weltkonzerns K + S AG (früher Kali + Salz AG) mit Hauptsitz in Kassel. Der weltgrößte Salzproduzent leitet, wie berichtet, salzlaugehaltige Abwässer in die Werra ein. „Wir begrüßen die strikte Ablehnung der Pläne durch das Land Niedersachsen außerordentlich“, so Pancescu. „Eine Salzgrenze-Aufhebung per Bundesratsbeschluss ist ein fatales Signal für unsere Rechtssprechung. Wenn so ein Verfahren Schule macht, braucht man keine Rechtsprechung mehr. Dann wenden sich Konzerne an die Politik, die die Wünsche der Konzerne gesetzlich legitimiert“, so Pancescu.

Der Grünen-Kreissprecher denkt noch weiter: „Wir stellen uns offen die Frage, ob dieser Vorstoß aus Sachsen-Anhalt, die Salzgrenzen aufzuheben, nicht eine weitere Absicht verfolgt: nämlich die Weservertiefung über diesen Schleichweg zu ermöglichen?“ Die Grünen sehen sich in dieser Vermutung dadurch bestärkt, dass Wirtschaftsminister Hartmut Möllring von Sachsen-Anhalt, der den Antrag eingebracht hat, früher CDU-Landtagsabgeordneter in Niedersachsen und ein Befürworter der Weservertiefung gewesen sei. „Die Weservertiefung darf nicht durch die Hintertür kommen“, schreiben die Grünen in einer Pressemitteilung. „Die Grenzwerte dürfen nicht an die Wünsche der Industrie angepasst werden, sondern sie sind dazu da, die Bedürfnisse von Mensch und Natur zu schützen“, so Pancescu abschließend.

Zitat Ende

http://www.radiobremen.de/politik/nachri...gen-otb100.html

3.Dez.2015
Zitat
Schwerlastkaje in Bremerhaven
Naturschützer klagen gegen Offshore-Terminal

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) wird erwartungsgemäß gegen den Bau des Offshore Terminals Bremerhaven (OTB) klagen. Das teilte der Verein am Mittwoch in Bremen mit. Für die Organisation handele es bei dem Terminal um einen schweren Eingriff in das Watt der Weser im Naturschutzgebiet Luneplate, so die Begründung. Ein solcher Eingriff sei unzulässig.
Zitat Ende

Man darf gespannt sein, wie das Gericht entscheidet.

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RE: "Flugplatz Luneort schließt"

#7 von Lola , 27.04.2016 10:58

http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen...id,1364164.html

Zitat
Aero-Club macht Gelände frei
Streit um Luneort beigelegt
Jürgen Theiner 26.04.2016 0 Kommentare

Der Weg für eine gewerbliche Nutzung des Flugplatzes Luneort ist frei. Wirtschaftssenator Martin Günthner (SPD) und der Aero-Club Bremerhaven haben sich außergerichtlich geeinig.



Der Weg für eine gewerbliche Nutzung des Flugplatzes Luneort ist frei. Wirtschaftssenator Martin Günthner (SPD) und der Aero-Club Bremerhaven haben sich außergerichtlich darauf geeinigt, dass der Verein den Flugplatz Luneort räumt und die Stadt im Gegenzug die Umsiedlung des Aero-Clubs – voraussichtlich in die Wesermarsch – finanziell unterstützt.

Über das Gelände des Flugplatzes läuft die künftige Schwerlasttrasse, die den geplanten Offshore-Terminal Bremerhaven (OTB) erschließen soll. Die weiteren Flächen des Flugplatzes sollen als Gewerbegebiet vermarktet werden.

Im Bericht heißt es weiter:
Hintergrund: Der Luftsportverein hatte gegen die zum 1. März wirksam gewordene Schließung des Flugplatzes vor dem Oberverwaltungsgericht geklagt. Das OVG hatte daraufhin entschieden, den Flugplatz zunächst „einzufrieren“. Demnach durfte er zwar nicht mehr für den Flugbetrieb genutzt werden, zugleich waren aber auch Veränderungen auf dem Areal untersagt worden.

Der Bau der Adwen-Testanlage war damit bis auf Weiteres blockiert, sehr zum Missfallen der Bremer Wirtschaftsbehörde und Bremerhavens Oberbürgermeister Melf Grantz (SPD). Beide hatten zuletzt erheblichen Druck auf den Aero-Club aufgebaut. Im Bereich Luneort, so Grantz, gebe es langfristig ein Potenzial von bis zu 3000 Arbeitsplätzen. Der Flughafen habe lediglich 40 Menschen beschäftigt.
Zitat Ende

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"Niederlage für Rot-Grün"

#8 von Lola , 19.05.2016 06:58

http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen...id,1379363.html
Zitat
Philipp Jaklin über den OTB
Kommentar: Schwere Lasten
19.05.2016 0 Kommentare

Ganz am Südende des Containerterminals in Bremerhaven gibt es einen Liegeplatz für Schwerlastschiffe. Ab und zu legt dort eines an, um ganze Windräder oder Teile zu den Offshore-Parks in der Nordsee zu transportieren. Neulich zum Beispiel ließ das Unternehmen Senvion von dort Anlagen verschiffen.
Zitat Ende


http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen...id,1379282.html
Zitat
Niederlage für Rot-Grün
Gericht stoppt Offshore-Terminal in Bremerhaven
Jürgen Hinrichs 18.05.2016 1 Kommentar

Schwere Schlappe für den Bremer Senat beim geplanten Bau des Offshore-Terminals in Bremerhaven (OTB): Das Verwaltungsgericht Bremen hat am Mittwoch entschieden, dass vorerst nicht mit den Arbeiten an dem neuen Hafen begonnen werden darf.
Zitat Ende

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"OTB: Rückhalt für Günthner schwindet"

#9 von Lola , 20.05.2016 10:54

http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen...id,1380124.html

Zitat
Offshore-Terminal Bremerhaven
OTB: Rückhalt für Günthner schwindet
Jürgen Hinrichs 20.05.2016 2 Kommentare

Der Offshore-Terminal Bremerhaven steht auf der Kippe, und das nicht erst seit der Entscheidung des Bremer Verwaltungsgerichts vom Mittwoch. Auch politisch gerät das Projekt nun in die Bredouille.

Es war vor sechs Jahren, ein Frühsommertag in Bremerhaven, der Wind wehte, die Sonne schien. Auf dem Deich am Blexer Bogen stand ein gut gelaunter Martin Günthner, der damals erst wenige Monate im Amt war, aber schon ein großes Projekt stemmen wollte: Den Bau eines neuen Hafens, und zwar genau hier, an dieser Stelle, wo Günthner sich zu einem Pressegespräch verabredet hatte. 250 Millionen Euro, sagte er, wird der Offshore-Terminal Bremerhaven (OTB) kosten. Das Geld komme von privater Seite, und ein Privater werde es auch sein, der den Hafen betreibt. So war das, das war der Plan.

Und heute?

Mittlerweile ist es das Land Bremen selbst, das mit dem OTB ins Risiko geht. Ein privater Investor ließ sich partout nicht finden. Als Ausgleich dafür senkte man auf wundersame Weise die Kosten: Keine 250 Millionen Euro mehr, sondern nur noch 180 Millionen Euro. Weil sich auch für den Betrieb niemand interessierte, soll diesen Part jetzt das bremische Logistikunternehmen BLG übernehmen. Kurzum: Aus einem privaten Projekt wurde ein staatliches.
Zitat Ende

Unter dem Online Artikel findet man auch Leserkommentare, wobei mir ein Kommentar aufgefallen ist, weil man den Senator Günthner "Bündnis90/Die Grünen" zugeordnet hat.

https://de.wikipedia.org/wiki/Martin_G%C3%
Zitat
Martin Günthner (* 25. Januar 1976 in Bremerhaven) ist ein deutscher Politiker (SPD). Seit dem 24. Februar 2010 ist er Senator für Wirtschaft und Häfen (ab Juni 2011 Wirtschaft, Arbeit und Häfen) sowie Senator für Justiz und Verfassung der Freien Hansestadt Bremen.
Zitat Ende

..hier nochmal eine ganz offizielle Info: http://www.bremen.de/martin-guenthner--spd-14155037
"Martin Günthner (SPD)" ....damit es keine Mißverständnisse gibt...

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"SPD steht geschlossen hinterm OTB"

#10 von Lola , 24.05.2016 07:20

http://www.weser-kurier.de/startseite_ar...id,1382883.html

Zitat
Bremen SPD spricht sich für OTB aus
24.05.2016 0 Kommentare

Bremen. Der geplante Offshore-Terminal (OTB) in Bremerhaven soll trotz eines vom Verwaltungsgericht verhängten Baustopps realisiert werden. Der Senat halte weiter an dem Projekt fest, sagte Bremens Wirtschaftssenator Martin Günthner (SPD) am Montag. Landesvorstand und Fraktion stünden geschlossen hinter dem OTB, sagte auch SPD-Fraktionschef Björn Tschöpe. Der Senat solle alle Rechtsmittel zur Realisierung umgehend ergreifen. Das Verwaltungsgericht hatte in der vergangenen Woche in einem Eilverfahren einen Baustopp verhängt und angekündigt, dass der Planfeststellungsbeschluss möglicherweise aufgehoben wird.

0 0 0

Damit droht dem 180 Millionen Euro teuren Prestige-Objekt der rot-grünen Landesregierung weitere Verzögerung. Es sei nicht abzusehen, ob der Baubeginn noch in diesem Jahr erfolgen könne, meinte Tschöpe. „Gegner können alle Rechtsmittel ausschöpfen.“

Nach Ansicht des Gerichts ist nicht das Land Bremen für das Genehmigungsverfahren zuständig, sondern die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes. Dem widersprach Günthner. Nach Rücksprache mit dem Bundesverkehrsministerium fühle sich dieses nicht zuständig.
Zitat Ende

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"Offshore-Terminal Bremerhaven spaltet Bürgerschaft"

#11 von Lola , 26.05.2016 07:57

http://www.weser-kurier.de/startseite_ar...id,1384549.html

Zitat
Offshore-Terminal Bremerhaven spaltet Bürgerschaft
26.05.2016 0 Kommentare

Die SPD ist dafür, ohne Wenn und Aber. Die Grünen hegen dagegen Zweifel und wollen prüfen. So stellte es sich am Mittwoch in der Bremischen Bürgerschaft dar, als auf Antrag der CDU-Opposition in einer Aktuellen Stunde über den geplanten Offshore-Terminal in Bremerhaven (OTB) debattiert wurde.

Die Christdemokraten hielten dem Senat vor, eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte des Landes gegen die Wand zu fahren. „Das ist eine Serie aus Pleiten, Pech und Pannen“, zürnte Jörk Kastendiek, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion und Chef seiner Partei. An die Grünen gewandt wurde er noch deutlicher: „Sie wollen den OTB nicht!“ Die Regierungspartei tue hinter den Kulissen und im stillen Verbund mit den Naturschützern vom BUND alles, um den Schwerlasthafen zu verhindern. Der BUND klagt gegen das Vorhaben am Blexer Bogen und konnte vor dem Bremer Verwaltungsgericht in der vergangenen Woche einen Baustopp erreichen.

Grünen-Fraktionschefin Maike Schaefer verwahrte sich gegen den Vorwurf von Kastendiek. Aus den Reihen der SPD kam als Entgegnung auf die Äußerungen des CDU-Chefs das Wort „Verschwörungstheorie“.

Dann aber doch das große Aber: „Die Bedingungen haben sich verändert, da muss man nicht drumherum reden“, sagte Schae-fer ........................
.......................

Der Beitrag endet wie folgt:

"Wirtschaftsssenator Martin Günthner (SPD) verwies in der Debatte darauf, dass der Bund dezidiert erklärt habe, nicht zuständig zu sein und dass er auch heute noch dieser Meinung sei. Zu dem gleichen Schluss komme ein Gutachten, das von seiner Behörde in Auftrag gegeben worden sei. Auf die Frage der FDP-Fraktion, ob dieses Gutachten eingesehen werden könne, musste Günthner passen. Er sprach plötzlich nur noch von einzelnen Stellungnahmen, die man aber gerne zur Verfügung stelle."
Zitat Ende

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"Terminal-Baustopp wurde bewusst riskiert"

#12 von Lola , 27.05.2016 07:39

http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen...id,1385184.html

Zitat

Mögliche Schwierigkeiten früh bekannt
Offshore-Terminal-Baustopp wurde bewusst riskiert
Jürgen Hinrichs 27.05.2016 0 Kommentare

Wie aus einem Protokoll des Senators für Umwelt, Bau und Verkehr hervorgeht, waren Bremen die möglichen Schwierigkeiten für das Offshore-Projekt in Bremerhaven bereits Ende 2014 bekannt.

Bei der Planung des Offshore-Terminals in Bremerhaven (OTB) sind die jetzt aufgetretenen Schwierigkeiten offenbar weniger überraschend, als von den Behörden behauptet. Wie aus einem Protokoll des Senators für Umwelt, Bau und Verkehr hervorgeht, hat es noch Ende 2014 Diskussionen darüber gegeben, wer für den Planfeststellungsbeschluss für den OTB zuständig ist – das Land Bremen oder der Bund.

Ein Punkt, der in der vergangenen Woche dazu geführt hat, dass das Bremer Verwaltungsgericht einen Baustopp für den OTB verhängt hat. Die Richter hatten moniert, dass das Land Bremen den Planfeststellungsbeschluss für den Schwerlasthafen herbeigeführt hat, zuständig wäre der Bund gewesen. Sollte sich diese Haltung durchsetzen, müsste das Verfahren neu aufgerollt werden, was möglicherweise das Aus des OTB bedeuten würde.
Zitat Ende

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OTB: CDU will Akteneinsicht

#13 von Lola , 28.05.2016 09:30

http://www.weser-kurier.de/startseite_ar...id,1386234.html

Zitat
Fraktion nennt Vorgänge dubios
OTB: CDU will Akteneinsicht

28.05.2016 0 Kommentare

Bremen. Die CDU-Fraktion in der Bremischen Bürgerschaft hat wegen der Vorgänge um den geplanten Offshore-Terminal Bremerhaven (OTB) beim Senat Akteneinsicht beantragt. Grund sind nach einer Mitteilung der Fraktion vom Freitag Zweifel, ob bei der Vorbereitung für das Projekt alles mit rechten Dingen zugegangen ist. Das Bremer Verwaltungsgericht hatte in der vergangenen Woche einen Baustopp verhängt und dies unter anderem damit begründet, dass das Planfeststellungsverfahren für den OTB nicht vom Land Bremen, sondern vom Bund hätte betrieben werden müssen.

„Die Vorgänge rund um die Zuständigkeitsprüfung werden immer dubioser“, erklärt Jörg Kastendiek, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion. Zunächst habe Wirtschaftssenator Martin Günthner (SPD) behauptet, diese Frage sei „intensiv mit dem Bund abgestimmt worden“. In der Aktuellen Stunde am Mittwoch in der Bürgerschaft habe der Senator dann aber nicht den Widerspruch ausräumen können, dass er auf eine Anfrage der Wählervereinigung „Bürger in Wut“ vom Oktober 2014 das Gegenteil behauptet hatte. Außerdem würden die CDU-Fraktion ständig neue Hinweise erreichen, die an dem Verfahren erhebliche Zweifel aufkommen ließen.
...............

...
Der Beitrag endet wie folgt:

"Die beiden Abgeordneten hegen einen weiteren Verdacht: Das Wasser und Schifffahrtsamt Bremerhaven habe im Zusammenhang mit dem OTB vor starken Beeinträchtigungen für die Schifffahrt gewarnt. „Wir wollen wissen, ob der Bund sich möglicherweise nur deswegen geweigert hat, das Planfeststellungsverfahren durchzuführen, weil er den Standort für ungeeignet und gefährlich hielt.“
Zitat Ende

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"Weniger Geld für den OTB"

#14 von Lola , 01.06.2016 12:17

http://www.weser-kurier.de/startseite_ar...id,1388691.html

Zitat
Bremen
Weniger Geld für den OTB
01.06.2016 0 Kommentare

Bremen. Die mageren Gewinne aus Bremens Unternehmensbeteiligungen durchkreuzen die Finanzierung des geplanten Offshore Terminals in Bremerhaven (OTB). Weil der landeseigene Logistikkonzern BLG nicht mehr Geld verdient, muss der rot-grüne Senat die im Haushalt vorgesehenen Erträge aus Bremens Beteiligungen von über 20 Millionen Euro auf nur noch 650 000 Euro herunterkorrigieren. Das geht aus einem Antrag der Regierungsfraktionen für die Bürgerschaft hervor. Die BLG hatte zuletzt trotz gestiegener Umsätze nur einen Umsatz von knapp 30 Millionen Euro erwirtschaftet. Der mindestens 180 Millionen Euro teure OTB soll aus Gewinnen der staatlichen Beteiligungen finanziert werden. Allerdings kommt das Geld nicht zusammen – zumal auch die Bremer Landesbank wegen ihrer Probleme im Schiffsgeschäft als Gewinnbringer ausfällt. CDU-Landeschef Jörg Kastendiek bezeichnete die Pläne für den OTB als „nicht solide durchfinanziert“. Eine Sprecherin von Finanzsenatorin Karoline Linnert (Grüne) sagte dagegen, die geplante Tranche komme nun ein Jahr später. Der geplante Schwerguthafen für die Windindustrie ist auch Thema der Sitzung des Hafenausschusses an diesem Mittwoch. Dort soll der Senat einen Bericht zur Finanzierung vorlegen. Kürzlich hatte das Verwaltungsgericht einen Baustopp für das Projekt verhängt. Dagegen hat der Senat inzwischen Widerspruch eingelegt, wie das Oberverwaltungsgericht am Dienstag bestätigte.
Zitat Ende

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"OTB-Finanzierung wackelt"

#15 von Lola , 02.06.2016 07:49

http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen...id,1389453.html

Zitat
Finanzielle Lücke über 50 Millionen Euro
OTB-Finanzierung wackelt
Peter Hanuschke 02.06.2016 0 Kommentare

Die Negativmeldungen rund um den Offshore-Terminal Bremerhaven reißen nicht ab: 50 Millionen Euro, die über Beteiligungserlöse kommen sollten, müssen womöglich über den Haushalt finanziert werden.

Das, was von vornherein von der CDU als unseriöse Finanzierung kritisiert wurde, bewahrheitet sich offenbar: Die Finanzierung des 180 Millionen Euro teuren Offshore-Terminal Bremerhaven (OTB) muss wohl wesentlich überarbeitet werden. Einen offiziellen Beschluss des rot-grünen Senats gibt es dazu zwar noch nicht, aber im Hafenausschuss am Mittwoch haben Politiker aus beiden Lagern dies im Grunde schon einmal vorweggenommen.
Zitat Ende

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Sozialbetrug in Bremerhaven
"Neue Werften-Allianz gegründet"

Burg Blomendal (Quelle: wikipedia)
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