Kraftwerk Farge (Quelle: wikipedia)

"Chrom glänzt in alten Fabrikhallen" im Oldtimer-Speicher auf der BWK

#1 von Lola2 , 08.08.2015 23:46

http://www.weser-kurier.de/region/die-no...id,1183439.html

Zitat
Im „Oldtimer-Speicher“ auf dem BWK-Gelände wächst ein Zentrum für Liebhaber historischer Fahrzeuge heran
Chrom glänzt in alten Fabrikhallen
Jürgen Theiner 08.08.2015 0 Kommentare

Wenn Carsten Klapproth das schwere Stahltor aufschiebt, dann muss es Liebhabern historischer Fahrzeuge so vorkommen, als öffneten sich die Pforten zum Paradies. Der Blick fällt auf Automobile aus längst vergangenen Tagen, auf Borgwards und Jaguars, auf Mercedes- und Opel-Modelle der Wirtschaftswunderzeit. Die bauliche Umgebung passt dazu, denn untergestellt sind die Design-Preziosen in einer denkmalgeschützten Gebäudezeile auf dem BWK-Gelände. Klapproth und sein Kompagnon Heiko Waschmann haben der Stadt den Backstein-Komplex bereits 2010 abgekauft. Die Bremer Wirtschaftsförderung gab die Immobilie damals für kleines Geld ab, weil sie ein großes Interesse daran hat, dass sich neue Nutzer für die geschichtsträchtige Fabrikarchitektur finden.
Zitat Ende

Dieses Areal der ehemaligen BWK mit den inzwischen belebten Hallen, hat ein ganz besonderes Flair.
Das sage ich nicht nur so weil ich in Blumenthal lebe, sondern weil ich in vielen Teilen der Welt alte und neue Gebäude gesehen habe in denen richtige Schönheiten aufbewahrt werden. Diese Architektur der Hallen ist etwas ganz besonderes.

Die Vielzahl von Oldtimern, Youngtimern, Motorrädern und Raritäten der Automobilgeschichte, verteilt auf mehreren Stockwerken des Oldtimer-Speicher, dürfte sich inzwischen zu einem Geheimtipp gemausert haben. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich inzwischen eine moderne Lackiererei sowie ein weltweiter Autotransporteur, mit dem auch die "Beauties" sicher den Speicher erreichen.

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RE: "Chrom glänzt in alten Fabrikhallen" im Oldtimer-Speicher auf der BWK

#2 von Lola2 , 14.09.2015 08:13

Gestern war es nun soweit: Tag des Denkmals -

Der Förderverein hatte zu einer Besichtigung der BWK eingeladen.
Es wurden 3 Führungen über das weitläufige Gelände angeboten mit Innenbesichtigung von einigen Gebäuden, die teilweise bis heute nie brach lagen.

Bei mir kamen nur positive Rückmeldungen der Besucher an, vor allem über die informativen und lebendigen Schilderungen von Herrn Gorn über das ehemalige Weltunternehmen BWK und vor allem über die Geschichte der Gebäude.
Ich habe mich gern mit den Besuchern unterhalten und war erstaunt über die Vielzahl derer die nicht aus Blumenthal od. Bremen-Nord kamen.
Ganz begeistert war eine junge Frau aus Mexiko die an der Uni-Bremen studiert und die von der BWK und nun vom Oldtimerspeicher angetan war.
Die Besucher hatten nicht nur die BWK auf dem Zettel, sondern sie haben sich verschiedene Objekte zusammengestellt um an den Führungen teilzunehmen.

Sehr viele Besucher aus nah und fern sind nicht unbedingt wegen der BWK gekommen, sondern wegen des Oldtimerspeicher.
Leider hat es da wohl Abstimmungsfehler hinsichtlich der Daten und Zeiten gegeben, denn der Haupteingang in der Nicolaus-H.Schilling-Str. war leider geschlossen und die Hauseigentümer waren leider zum Bedauern der Besucher auch nicht anwesend, sodass nur ein Mieter seinen Raum öffnen konnte, damit die Besucher ein wenig entschädigt wurden und so konnten sie dann einen kleinen Teil des Gebäudes besichtigen und die Autoliebhaber wurden vielleicht auch ein wenig entschädigt für den teilweise weiten Weg und für die Kinder gab es auch eine Kleinigkeit zum Naschen, denn Besichtigungen von "ollen Häusern" sind manchmal ganz schön anstrengend.

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RE: "Chrom glänzt in alten Fabrikhallen" im Oldtimer-Speicher auf der BWK

#3 von Lola2 , 14.09.2015 09:12

..es hat auch Gespräche ganz allemein über den OT Blumenthal gegeben und da konnte ich guten Gewissens sagen, dass es hier eine funktionierende Infrastruktur gibt und immer mehr Familien entdecken Blumenthal mit seinen Ortsteilen als Wohnort an dem man seine Kinder groß ziehen kann.

Nun will man ja auch das BWK-Gelände vermarkten und vielleicht hätte man diesen Tag noch zusätzlich nutzen können, denn es waren auch viele Besucher darunter die selbständig sind und u.U. hätte der eine oder andere Gefallen an einem neuen Standort gefunden, zumal es ja nicht irgendwelche gesichtslosen Bauten sind.

Ich habe sogar mit einigen Handwerksmeistern aus dem Kfz-Gewerbe gesprochen die nur wegen des Oldtimerspeichers gekommen sind.

Unter den Besuchern habe ich einen Kommunalpolitiker mit Familie entdeckt und wir haben uns auch unterhalten, und er kann sicherlich auch etwas über die Besucherzahlen und das vielfältige Interesse berichten. Ich habe mich sehr über das Gespräch gefreut und vielen Dank für den Besuch.
Wenn er hier liest, dann wird er wissen das er gemeint ist

Vielleicht nutzt die Politik einen solchen Tag auch mal dafür um die Vorzüge Blumenthals durch persönliche Gespräche in den Vordergrund zu stellen, jedoch ohne Parteipolitik und die rosarote Brille sollte auch zu Hause bleiben.
Das hat der OT nämlich nicht nötig.

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RE: "Chrom glänzt in alten Fabrikhallen" im Oldtimer-Speicher auf der BWK

#4 von Lola2 , 17.09.2015 09:46

...etwas hatte ich noch vergessen zu erwähnen...

Ich wurde von einem Bürger gebeten am Tag des Denkmals (Sonntag, d.13.9.2015) einem Mitarbeiter für Landesdenkmalpflege, sofern überhaupt jemand dabei ist, der zusammen mit dem Förderverein den Tag der offenen Tür nutzt, wie da wäre der Oldtimerspeicher, eine Frage hinsichtlich eines historischen Gebäudes in Bremen-Nord zu stellen.

Es ging dabei um folgendes Thema:

Sattelhof - Bremens älteste Hofstelle - 700 Jahre alt

..ist in der Landesdenkmalliste nicht erfaßt.
..nicht einmal als Gebäude4 oder Bestandteil ohne Denkmalwert.


Wie bereits geschildert, habe ich weder jemand von der Landesdenkmalpflege noch jemanden vom Förderverein zu Gesicht bekommen, weil der Speicher eben trotz Ankündigung leider nicht geöffnet war, sodass ich meine Zeit bis mittags mit lesen dort verbracht habe.

Aber in Bremen gibt es den Bürgerantrag und so kann der Bürger dann seine Frage an den Beirat richten.

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RE: "Chrom glänzt in alten Fabrikhallen" im Oldtimer-Speicher auf der BWK

#5 von fight4yrights , 17.09.2015 12:30

Hallo Lola,
Ein Kriterium für den Denkmalschutz ist, dass die Gebäude weitestgehend im Urzustand sein müssen.
Das trifft für den Sattelhof (angeblich) nicht zu.
2011 sollte der ja verkauft werden was aber wg. fehlenden Interessenten scheiterte. Die Auflagen für einen zukünftigen Käufer sind allerdings streng:
Der Sattelhof muss in seiner jetzigen Form erhalten bleiben.
Schönen Gruß
fight4yrights

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RE: "Chrom glänzt in alten Fabrikhallen" im Oldtimer-Speicher auf der BWK

#6 von Lola2 , 17.09.2015 13:27

@fight4yrights
..wenn es Unklarheiten bezüglich des Sattelhof gibt, dann würde ein Bürgerantrag vielleicht noch mehr Sinn machen. Wenn mehrere Anträge gestellt werden, umso besser, das zeigt dann nur wie interessiert die Bürger am Erhalt dieses Objektes sind.

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RE: "Chrom glänzt in alten Fabrikhallen" im Oldtimer-Speicher auf der BWK

#7 von Lola2 , 24.11.2015 22:44

http://www.radiobremen.de/fernsehen/bute...1670-popup.html

Spaziergang im November über die BWK und durch Blumenthal mit dem Ortsamtsleiter.

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RE: "Chrom glänzt in alten Fabrikhallen" im Oldtimer-Speicher auf der BWK

#8 von Lola , 03.02.2016 10:06

..hier mal ein anderer Oldtimer .Motorräder u.s.w. .. PS-Speicher...

https://ps-speicher.de/

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"Drei Millionen als Anschub"

#9 von Lola , 07.03.2016 08:22

http://www.weser-kurier.de/region/die-no...id,1328905.html

Zitat
Initiative Alt-Blumenthal
Drei Millionen als Anschub
Doris Friedrichs 07.03.2016 0 Kommentare

Kreative Ideen waren am Wochenende bei der Zukunftswerkstatt im Hotel Union gefragt. Dazu eingeladen hatte die Initiative Alt-Blumenthal, die sich Anfang vergangenen Jahres gegründet hat.

Ihr Ziel ist es, das alte Zentrum des Stadtteils zu stärken und wieder mit Leben zu füllen. Dafür wurden – nach einem ersten Treffen im November in der St. Marien-Gemeinde – erneut Vorschläge von Blumenthaler Bürgern gesammelt, die noch in diesem Jahr in ein Stadtteilkonzept münden sollen.

Der Schwerpunkt lag am Wochenende auf dem Müllerloch, Markplatz und die Mühlenstraße sowie dem BWK-Gelände.

Zum Thema BWK informiert der Zeitungsbericht weiter:

" Harmut Schurr forderte in Bezug auf die dritte Änderung des Bebauungsplanes des BWK-Geländes ein Gesamtkonzept bis hin zur Bahrsplate: „Bitte keine Salamitaktik.“

Auch für das BWK-Areal gab es zahlreiche Vorschläge wie eine Gewerbeschau, ein Hotel, die Renaturierung der Aue, Angebote für Essen und Trinken, Wohnbebauung, eine Disco und ein Museum, außerdem einen zusätzlich Stopp für die Schiffe von Hal Över, ein Terminal für Flusskreuzfahrtschiffe und ein Badeschiff. Rainer Frankenberg vom Verein Wätjens Park vermutete, dass Besucher die historische Achse nicht nutzen würden, sofern es dort nichts zu erleben gäbe. „Da gehört auch eine Mischung zwischen Arbeit, Kultur und Wohnen dazu.“ Die BWK sei für Blumenthal immer ein Fremdkörper gewesen, umso wichtiger sei es, das Areal ins Zentrum hinein zu holen. Viele Menschen aus Blumenthal seien noch nie auf dem Gelände gewesen.

Detlef Gorn, erster Vorsitzender des Fördervereins Kämmereimuseum, richtete an den Bremen-Nord-Beauftragten Martin Prange die Hoffnung auf eine Belebung des Areals, um so auch drohenden Vandalismus zu verhindern. Das 2012 initiierte Projekt der „Zwischenzeitzentrale“ hätte gut funktioniert. „Die Künstler wollten da nicht raus, und wir gehen da auch ums Verrecken nicht raus“, gab sich Gorn kämpferisch, der seit langem ein Museum auf dem Gelände fordert."

"Die Initiative Alt-Blumenthal trifft sich an jedem ersten Dienstag im Monat im Hotel Union. Interessierte sind herzlich willkommen."
Zitat Ende


Erst gestern (7.3.2016) war ich auf der BWK und bin die "Historische Achse" runter zur Weser gelaufen und mußte dort sehen, dass Straßenleuchten (Glasabdeckungen und teilweise der komplette Leuchtkörper) leider Opfer von Vandalismus wurden.

An dem "eingezäunten" Gebäude an der historischen Achse gehen leider auch immer mehr Scheiben zu Bruch und offenbar ist es ein leichtes auch in das Gebäude zu gelangen denn ein Fensterflügel steht inzwischen offen und es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit wann der Wind den Rest erledigt. Kellerfenster sind zertrümmert und Sprayer hinterlassen auch inzwischen ihre unübersehbaren Spuren. Inzwischen ist es leichter die noch nicht zertrümmerten Scheiben zu zählen.
An der hinteren Mauer am Ende des Gebäudes wachsen schon Bäume und Buschwerk aus der Mauer.

Bäume und Büsche sind ja ganz schön, aber im Mauerwerk.....?

Auf jeden Fall wünsche ich der Initiative Alt-Blumenthal gutes Gelingen für ihre Arbeit und jedem Blumenthaler der noch keinen Spaziergang dort gemacht hat, dieses Erlebnis nachzuholen.

In vielen Großstädten hat man alten Fabrikgebäuden neues Leben eingehaucht. Es wäre ganz sicher ein Gewinn für diese Region wenn das BWK- Areal mit den historischen Gebäuden und der einmaligen Lage am Wasser, endlich aus dem Koma geholt würde.

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..irgendwann ist es hoffentlich soweit....

#10 von Lola , 09.03.2016 06:51

dass ein Blumenthaler Großvater mit seinen Enkeln aus Köln

"auf dem neuen BWK-Gelände in einer der angesagten Locations einen Kaffee oder "Flower Valley"

genießen"
kann.



Diesen netten Leserbrief kann man in der Norddeutschen v. 9.3.2016 lesen.
Überschrift: Zur Entwicklung Blumenthals Aufs BWK-Gelände setzen

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"Förderer"

#11 von Lola , 13.03.2016 20:22

..schaut man sich die Webseite des PS-Speicher in Einbeck an, da findet man auf der rechten Seite eine Spalte in der die Förderer aufgeführt sind.

Es sind dort u.a. vier Stiftungen aufgeführt, die sich als Förderer beteiligen sowie die Landesdenkmalpflege Niedersachsen, das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft und Verkehr sowie eine Sparkasse.

Vielleicht ist das mal eine Anregung für die Initiative Alt-Blumenthal, wobei möglicherweise das Ortsamt Hilfestellung geben kann ob es im Land Bremen Stiftungen gibt, die für das Projekt BWK und Alt-Blumenthal in Frage kommen würden.

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" PS-Schraubertreff der Blumenthaler Jugend"

#12 von Lola , 25.03.2016 16:15

Ob sich die verantwortlichen Politiker mal Gedanken über die PS-begeisterte-Jugend machen könnten?

Es gibt da eine Gruppe die sich auf dem BWK-Gelände mit ihren Mofas, Motorrädern und Autos fast regelmäßig trifft.

Offenbar hat es kürzlich wohl etwas Stress zwischen den PS-Liebhabern und unseren Politikern aus Blumenthal gegeben, der sicherlich beigelegt werden konnte, weil die Blumenthaler ob jung oder schon ein wenig über 30 vernünftige Leute sind.

Das Gelände verfügt über Hallen, die schon seit Jahren leer stehen.
Bis es soweit ist, dass sie vermarktet werden, könnte man vielleicht über eine Zwischenlösung nachdenken. Vielleicht könnten die örtlichen Politiker mit der Wirtschaftsförderung/Immobilien Bremen über diese Möglichkeit sprechen, dass in einer Halle mit Rampe oder ebenerdig eine Werkstatt mit einem Teil des Raumes zum "Fachsimpeln" eingerichtet wird und zwar mit einfachen Mitteln. Das Projekt müßte allerdings von ehrenamtlichen Fachleuten aus dem Kfz-Handwerk, die schon in Rente sind, aber einfach Lust dazu haben ihr Wissen der PS-begeisterten BWK-Jugend zu vermitteln, begleitet werden.

Die jungen Leute hätten ein Ziel,
denn PS-Begeisterten kann man etliches anbieten was sie in ihrer Freizeit machen könnten, wenn es nicht ihren Wünschen und Träumen entgegenkommt, dann macht sich über kurz oder lang wieder Langeweile breit und möglicherweise gibt es dann wieder Stress, den die Jugendlichen nervt und frustriert und die Erwachsenen ebenso.

Vielleicht gibt es da sozusagen noch einen tollen Nebeneffekt.
Die PS-Schrauber werden ganz sicher aufpassen, dass es keine weiteren eingeschlagenen Scheiben und Schmierereien an den Wänden gibt und das die Straßenlaternen auch nicht daran glauben müssen, denn die PS-Schrauber-Jugend gehört dazu und verhält sich auch dementsprechend loyal ihrem Ort und ihrer neuen Location gegenüber, damit Investoren nicht verschreckt werden sondern vielleicht wird die BWK wieder ein Ort voller Leben und lernbegeisterte junge Menschen gehören einfach dazu.


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zuletzt bearbeitet 25.03.2016 | Top

"Ein bisschen Überseestadt"

#13 von Lola , 02.04.2016 08:54

http://www.weser-kurier.de/region/die-no...id,1346310.html

Zitat
Rundgang mit dem Bausenator auf dem BWK-Gelände
Ein bisschen Überseestadt
CHRISTIAN WETH 02.04.2016 0 Kommentare

In dieser Pförtnerloge sitzt kein Pförtner. Der Platz hinter der Scheibe ist schon seit Langem leer. Stattdessen kleben Firmenschilder mit Telefonnummern hinterm Glas: für Lastwagenfahrer, die nicht genau wissen, wo sie mit ihrer Lieferung hin sollen. Das Pförtnerhaus steht am Eingang zu einem Gelände, das so groß ist wie 44 Fußballplätze. Und das mehr werden soll als wieder eine Geschäftsadresse für Betriebe – ein Teil Blumenthals, der Vielfalt bietet, damit nicht bloß Geschäftskunden kommen.

Joachim Lohse und Maximilian Donaubauer sagen, dass sie sich das sehr gut vorstellen können. Der grüne Bausenator und der Chef des Nordbremer Bauamtes stehen zwischen roten Backsteinbauten, die einmal zu einem einzigen Konzern gehörten: Hier die Registratur der Bremer Woll-Kämmerei, dort der kaufmännische Verwaltungssitz, hier die Spinnerei, dort die Lagerhallen. Donaubauer zeigt auf Gebäude, die noch stehen, und auf Plätze, auf denen mal Gebäude standen. Manche wurden für den Neuanfang nach dem Konzernende abgerissen. Sieben Jahre ist das her.

Auch die Oldtimer fanden Erwähnung:
"Bislang sind es vor allem Firmen, die sich auf dem Gelände niedergelassen haben. Mittlerweile ein Dutzend: vom Werftzulieferer bis zum Metallbaubetrieb, von der Spedition bis zur Tischlerei. Rund 200 Menschen arbeiten auf dem früheren Woll-Kämmerei-Gelände. Der Bausenator schließt nicht aus, dass schon bald weitere hinzukommen könnten. „Es gibt eine Menge Anfragen von Unternehmen.“ Und es gibt inzwischen auch Nutzer von Gebäuden und Flächen, die keine Firmen sind. Bauamtschef Donaubauer bleibt vor einem Tor zu einem Backsteinbau stehen, das mal als Lager diente und in dem jetzt Oldtimer untergestellt sind. „Die Hallen“, sagt er, „lassen sich vielseitig nutzen.“"
Zitat Ende

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RE: "Ein bisschen Überseestadt" tztztz

#14 von Lola , 02.04.2016 10:49

....ein paar Gedanken ...einfach nur mal so...

..."Bauamtschef Donaubauer bleibt vor einem Tor zu einem Backsteinbau stehen, das mal als Lager diente und in dem jetzt Oldtimer untergestellt sind. „Die Hallen“, sagt er, „lassen sich vielseitig nutzen.“"

Was sollen die Mieter mit dieser Aussage anfangen?
Sich schnellstens nach einer neuen Location umsehen?
Vielleicht eine komplette Sammlung einem Oldtimermuseum zur Verfügung stellen?


Nun denn - schaun mer mal.....


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"Altmetall auf Samt gebettet"

#15 von Lola , 04.09.2016 09:18

Weser Kurier - Reise und Erholung- Seite R 1 - Ausgabe 3.Sept.1016 - ein Link steht nicht zur Verfügung

Automuseen in Deutschland: Konzepte reichen von gesellschaftlicher Einbettung bis zum aktiven Fahrspaß

In diesem Artikel werden verschiedene Automuseen vorgestellt
z.B. Automuseum Melle
EFA Museum für deutsche Automobilgeschichte
Automuseum Prototyp
PS-Speicher
Museum Volante
Mobile Welt des Ostens
August Horch Museum Zwickau

..alle Museen kann man googeln.

Kürzlich war ich hier: http://www.lenkwerk-bielefeld.de/lenkwerk/

Dort haben sich allerlei Gewerbebetriebe angesiedelt.
Eine Nähwerkstatt- auch mit Stickmaschine die Schriften und Embleme stickt. Die Inhaberin der Nähwerkstatt ist gleichzeitig Betreiberin des Cafes, das zu bestimmten Zeiten geöffnet ist.
Es gibt viele Ideen, die man auch in Blumenthal umsetzen könnte um Menschen einen Arbeitsplatz zu bieten.


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zuletzt bearbeitet 04.09.2016 | Top

   

"Was Knoops Park mit Russland zu tun hat"

Burg Blomendal (Quelle: wikipedia)
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