Kraftwerk Farge (Quelle: wikipedia)

Nutzungsalternativen

#1 von Reinhard , 01.02.2013 10:00

Zukunft des Tanklager

Seit das Tanklager Farge zum Verkauf steht, können sich die Anwohner Gedanken über die Zukunft dieser ehemals militärischen Einrichtung machen. Damit sind sie weiteren Leckagen und anderen Umweltkatastrophen nicht mehr hilflos ausgeliefert, da das Gelände verschlossen und den Mitbestimmungsrechten mündiger Bürger weitestgehend entzogen war.

Durch die Konversion ist das Areal des Tanklagers Farge nicht mehr ein Sondergebiet (Bund), sondern wird Teil der kommunalen Flächennutzungs- und Bebauungsplanung. Die Bürger haben damit das Recht, sich in das Beteiligungsverfahren einzubringen und müssen auch bei der Umweltprüfung nicht tatenlos zusehen.

Dabei ist es nötig, den richtigen frühen Zeitpunkt nicht zu verschlafen, wie die Auseinandersetzung um Stuttgart21 uns gezeigt hat. Wenn erst die Bagger anrücken und die ersten Bäume gefällt sind, ist es zu spät. In diesem Fall wären es allerdings vermutlich Öltransporte und Baugruben für neue Tanks.

Wem es nicht gleich ist, ob er in einem Wald das Erwachen der Natur erleben oder neben einer Zeitbombe schlafen will, von der niemand weiß, ob und wann sie sein Grundwasser und in nicht zu ferner Zeit auch sein Trinkwasser weiter vergiften kann, sollte sich daher rechtzeitig Gedanken machen.

Damit dieses Nachdenken über ein Tanklager, dessen Fläche man dank google vor allem aus dem Weltraum kennt, nicht zu abstrakt wird, sollen hier nochmals einige Daten zusammengestellt und vier Denkmöglichkeiten für die weitere Verwendung skizziert werden.

Insgesamt hat das Areal eine Größe von 3,2 Mio. qm, auf der 78 unterirdische Tank mit je 4.080 cbm Fassungsvermögen und damit einer Gesamtkapazität von 319.500 cbm untergebracht sind. Hinzu kommen noch diverse Verladeeinrichtungen und Rohrleitungen.

Aktuell will die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIma) in Oldenburg das Objekt verkaufen, und zwar mit einer Angebotsfrist bis zum 15.2.2013.

Problematisch ist für einen potenziellen Käufer einerseits die Altlast, wobei in diesem Fall nicht die sonst übliche Klausel auftaucht, dass innerhalb von zwei Jahren für bis max. 90 % des Kaupreises die BIma die Kosten übernimmt. Experten für Konversionsobjekte sprechen daher von einem Angebot für Investoren mit hoher Risikobereitschaft.

Andererseits kann ein Käufer nicht erwarten, dass er ohne langwierige Auseinandersetzungen mit Bürgerinitiativen und Umweltschützern einen Bebauungsplan erhält, der ohne größere Auflagen eine Weiterführung als Tanklager ermöglicht. Allerdings sieht das nach dem Verkaufsexposé auf S. 7 anders aus.

Doch nun zu möglichen Zukunftsszenarien:

In der Variante A bleibt alles, wie es wie bisher war, allerdings in privater Regie. Die TanQuid, die das Tanklager noch immer auf ihrer Homepage vorstellt, erwirbt die Anlage. Für ein Interesse dürfte sprechen, dass TanQuid der größte unabhängige Tanklagerbetreiber Deutschlands mit Lagern an ca. 20 Standorten ist, die einen Tankraum von ca. 3,6 Mio. cbm besitzen. In diesem Fall dürften weiterhin Mineralöle vor allem für die strategische Ölreserve gelagert werden.

Variante B ist der Kauf durch ein Unternehmen, das anstelle von Mineralölprodukten andere Stoffe einlagern will. Ein Beispiel hierfür ist die Konversion des Tanklagers in Boxberg, wo biologische Düngemittel gelagert und verkauft werden.

In der Variante C würde ein Käufer einen Rückbau des Tanklagers realisieren, um das Gelände anschließend zu bebauen.

Wenn man eine Kostenschätzung des Blumenthaler Stadtteilmanagers für realistisch hält, würde diese Maßnahem ca. 500 Mio. € kosten, was jeden qm Bauland bereits mit fast 250 € belastet.

In der Variante D schließlich findet der Staat wegen der Sanierungskosten und der kritischen Anwohner keinen Käufer, sodass das Gelände das bleibt, was es im Flächennutzungsplan bereits ist, also Wald, in dem man vielleicht noch Platz für Solarmodule oder Windräder findet.

Wie ein Konversionsbeispiel aus Geldern zeigt, sind die Bürger der betroffenen Gemeinde mit dieser Lösung nicht unzufrieden, da sie sich mehr als Anwohner denn als Steuerzahl sehen.

Die Diskussion um die weitere Nutzung dürfte also sehr spannend werden, denn nicht in jedem Stadtteil kann eine Fläche von dieser Größenordnung neu beplant werden. Das wird sicherlich auch viel Raum für kreative Ideen lassen, wenn ihnen der Bezug zu den realen Fakten nicht ganz fehlt.


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RE: Kaufargumente

#2 von Reinhard , 06.02.2013 12:42

Hallo zusammen,

inzwischen habe ich mich bei einem Kenner von Tanklagern, der auch die Entwicklung in Farge sorgfältig beobachtet, über einige Details einer möglichen weiteren Nutzung erkundigt.

Nach seinem Urteil wäre es die billigste Lösung, wenn man das Areal von allen Aufbauten befreien und als Naherholungsgebiet nutzen würde. Dann hätten nicht nur die Anwohner ein zusätzliches Freizeitangebot, sondern sogar, wie er verschmitzt lächelnd ergänzt, in tausend Jahren auch die Archäologen eine knifflige Aufgabe, wenn sie sich darüber den Kopf zerbrechen, was man um 2000 mit diesen merkwürdigen Rohrleitungen wohl angefangen haben mag.

Eine Beseitigung der Tanks würde hingegen viel Zeit und Geld verschlingen, da man die Tanks mit Schneidbrennern in viele kleine Segmente zerlegen müsste. Dabei dürfte vor allem die extrem haftende Verbindung, die das Eisen mit dem Sand eingegangen ist, in den die Tanks eingebettet sind, erhebliche Schwierigkeiten bereiten.

Aber das ist trotzdem noch nicht die größte und teuerste Herausforderung; denn die Kontaminierung des Bodens macht einen großvolumigen Erdaushub notwendig. Das dabei entstehende Loch hätte eine Größe von ca. 400.000 cbm, was ausreichen würde, um die Asche des Kraftwerks Farge aufzunehmen, die dort innerhalb von 10 Jahren anfällt.

Zudem müsste der ausgehobene Sand zunächst hoch erhitzt werden, bevor er sich als Baumaterial verwendet lässt.

Erst anschließend könnte man an eine Wiederbebauung denken.

Die Vergangenheit hat dem Stadtteil Blumenthal und vor allem den Anwohnern also ein wahres Danaergeschenk hinterlassen.

Da kann man nur hoffen, dass jetzt die Weichen in eine andere Richtung gestellt werden und unsere Kinder nicht später ähnlich über uns urteilen müssen.

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RE: Kaufargumente

#3 von Reinhard , 10.02.2013 08:29

Unter dem Thema "Zukunft des Tanklagers Farge" veranstalten die Grünen am kommenden Dienstag, dem 12. Februar 2013, um 19.30 Uhr in der Scheune von Haus Blomendal eine öffentliche Podiumsdiskussion, an der u.a. der Umweltsenator teilnehmen wird.

Dabei sollen die Finanzierung der Sanierungsmaßnahmen sowie das Genehmigungsverfahren nach einem Verkauf behandelt werden.

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RE: Kaufargumente

#4 von Reinhard , 11.02.2013 23:41

Die Grünen, ihr/der Umweltsenator und die Rücksichten

jetzt holen die Grünen das nach, was man schon seit Wochen von ihnen erwartet hätte:

Sie greifen endlich den ökologischen Missstand im Stadtteil Blumenthal auf, der durch die Panorama-Sendung „Umweltskandal: Vertuschung in Bremen?“ am 13.November die Anwohner alarmiert hatte und einige Politiker an ihre Pflichten erinnerte. Zuvor hatten sie bekanntlich gedacht, ein einziges Warnschreiben an Anwohner sei voll ausreichend, und der Blumenthaler Beirat hatte sich noch in seiner Sitzung Mitte Oktober für einen Fortbestand des Tanklagers auch in privater Hand eingesetzt. Man wollte schließlich die Arbeitsplätze erhalten. Dabei muss man heute zwangsläufig fragen, ob das wirklich im Interesse der Beschäftigten war, wenn sie dadurch einem hohen gesundheitlichen Risiko ausgesetzt bleiben.

In dieser Zeit blieb es immer eine offene Frage, warum sich die Umweltbehörde mit ihrem grünen Senator so ganz anders verhalten hat, als man es von einem grünen Umweltpolitiker erwartet. Wer hat in solchen Situationen nicht die Kämpfer von Greenpeace oder Robin Wood vor Augen, die sich wagemutig japanischen Walfängern nähern oder hohe Feinstaubschleudern erklimmen, um auf die Gefährdung der Umwelt aufmerksam zu machen. Das gilt natürlich auch, wenn es vor fernen Küsten eine Tankerhaverie, eine außer Kontrolle geratene Ölbohrstelle irgendwo im Ozean oder die Leckage einer Pipeline gibt, wie vor ein paar Monaten bei der Shell-Raffinerie in Köln-Wesseling.

Dort entscheidet zwar kein grüner Umweltsenator, sondern eine SPD-Regierungspräsidentin, aus deren Behörde jedoch gleich klare Worte kamen: "Leider besteht der Eindruck, dass die Firma Shell bislang nicht mit dem notwendigen Nachdruck an der Beseitigung der eingetretenen Schäden gearbeitet hat. Auch müssen wir feststellen, dass das Unternehmen die Behörden und die Öffentlichkeit nicht immer zeitnah über neue Erkenntnisse unterrichtet hat".

Hätte man solche deutliche Sprache nicht auch spätestens nach dem Panorama-Bericht in Bremen erwartet, wenn schon zuvor von einer umfassenden Information der Öffentlichkeit keine Rede sein konnte. In Köln forderte der Staat auch „mindestens sechs weitere Grundwassermessstellen" sowie die Einrichtung von Sanierungsbrunnen.

So hat sich die zuständige Verwaltungsbehörde in NRW verhalten, während in der Bremer Bürgerschaft die ersten Anträge der CDU und der Linken, die eine bessere Aufklärung der Bürger forderten, von der Mehrheit als Panikmache abgekanzelt wurden. Als Zugeständnis des Senators kam es so nur zu dem Beschluss, demnächst die Neubürger im gefährdeten Gebiet durch einen Flyer vor dem Gebrauch des Grundwassers zu warnen.

In der gesamten Diskussion schienen die Vertreter der Mehrheit die berechtigen Sorgen der betroffenen Bürger nicht zu kennen, denn sie versuchten vor allem als Experten damit zu brillieren, dass sie die Schwierigkeiten einer Bodensanierung sachkundig darstellen konnten, um dadurch von den geschädigten Bürgern Geduld und Vertrauen einzufordern.

Erst durch den vereinten Einsatz von Medien und Bürgern wurde die Grundwasserkontaminierung durch das Tanklager Farge zu einem politisches Problem, das auch der Umweltsenator und die Mehrheitsfraktionen wahrnehmen mussten.

Für die anfängliche Weigerung des Umweltsenators und zunächst auch der grünen Bürgerschaftsfraktion scheint es eine Erklärung zu geben, wenn man auch hier den Recherchen der Panorama-Redaktion folgt.

Danach hat es anscheinend einen Schachzug Bremer Senatoren gegeben, der alles das aushebelt, was man sonst immer im Bereich Umweltschutz und Bürgerbeteiligung als hehre Ziele vertritt.

Vieles spricht dafür, dass der Verkauf des Tanklagers nicht ausschließlich so abläuft wie er im Ausschreibungstext dargestellt ist. Das muss einen nachdenkenden Leser nicht einmal überraschen, denn welcher rational handelnde Investor würde schon viel Geld für das Tanklager mit allen seinen Einrichtungen auf den Tisch legen, wenn er diese Investition nachher gar nicht nutzen kann, weil das Areal in der Bauleitplanung als Wald ausgewiesen wird.

Es scheint daher Absprachen zu geben, zu denen der Umweltsenator gegenüber Panorama am 11.Dezember vorigen Jahres erklärte: „Die Situation ist die, dass wir einen Betreiber haben mit einem Rechtsanspruch auf Fortbestand seiner Genehmigung. Wenn Sie einen Betreiber einer genehmigten Anlage haben, dann müssen Sie auf diesen Betreiber Rücksicht nehmen.“

Da muss man sich fragen, wie es zu diesem Rechtsanspruch gekommen ist, da das Areal bisher als Sondergebiet „Bund“ ausgewiesen ist. Von einem Bebauungsplan, für den es ein Beteiligungsverfahren und eine Umweltprüfung geben muss, kann somit keine Rede sein.

Diese Verfahren sind bekanntlich nicht vorgeschrieben, um Genehmigungen zu verzögern oder gar den Kauf eines Objektes durch einen privaten Betreiber zu verhindern. Vielmehr soll geprüft werden, ob durch eine bestimmte Flächennutzung beispielsweise keine Tierarten bedroht sind, die auf der Roten Liste stehen, oder, und das sollte man wirklich ganz und gar nicht vergessen, Menschen durch ein marodes Tanklager geschädigt werden.

Damit steht jetzt eine ökologisch orientierte Politik an einem Scheideweg, denn wenn sie sich an einer Aushebelung grundlegender Vorschriften des Bundesbaugesetzes beteiligt, muss man sie für alle Risiken mitverantwortlich machen, die mit einem Tanklager verbunden sind. Von dem Abrücken von ihren ehemals zentralen Prinzipien ganz zuschweigen.

Manches deutet daraufhin, dass man diesen Weg gehen will, wenn man sich etwa auf dem Podium in Blumenthal darüber Gedanken machen möchte, wie ein zuverlässiger Betrieb künftig gewährleistet werden soll.

Da bleibt die einfache Frage: Warum wollen gerade die Grünen eine tickende Zeitbombe in Farge erhalten, wenn sie über einen notwendigen Bebauungsplan mit der vorgeschriebenen Bürgerbeteiligung und Umweltprüfung auch einen Biotop Wald erhalten könnten, der der Natur und den Menschen in Farge, Rönnebeck und ganz Blumenthal endlich wieder Sicherheit geben würde?

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RE: Kaufargumente

#5 von Lola , 13.02.2013 06:39

http://www.radiobremen.de/mediathek/index.html?id=083382

Wir haben auf der Podiumsdiskussion am 12.2.2013 gehört, das die Anlage Tanklager-Farge technisch in einem einwandfreien Zustand ist und der Senator sieht keinen Grund die Betriebserlaubnis zu widerrufen. So habe ich es verstanden.

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RE: Senator prüft Sonderkontrolle

#6 von Lola , 14.02.2013 07:32

http://www.weser-kurier.de/bremen/stadtt...rid,499480.html
Zitat
Senator prüft Sonderkontrolle
Von Volker Kölling
Hat vergiftetes Grundwasser vom Tanklager Farge aus auch schon Erde an der Oberfläche vergiftet? Zwar ist sich Umweltsenator Joachim Lohse sicher, dass das eigentlich nicht passiert sein kann, trotzdem will er durch Messungen bis zur zweiten Aprilwoche Klarheit für die Menschen schaffen, die direkt auf der sogenannten Fahne des belasteten Grundwassers wohnen.
Zitat Ende

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Genehmigung

#7 von Reinhard , 15.02.2013 08:18

Es hat zwar einige Zeit gedauert, aber jetzt sehen es in Bremen zumindest die Grünen so, wie es der Bund als Eigentümer gegenüber zukünftigen Käufern bereits im Verkaufsexposé dargestellt hat: Es ist eine neue Betriebsgenehmigung für den Käufer notwendig, die von einem Bebauungsplan abhängt.

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Ahnungslo(h)se Umweltbehörde?

#8 von Reinhard , 16.02.2013 10:05

Die umweltpolitische Sprecherin der Grünen spricht jetzt eine Rechtsfrage an, die die Umweltbehörde nicht einmal zu kennen scheint, da sie beständig auf eine Betriebsgenehmigung des Eigentümers und einen Rechtsanspruch auf einen Fortbestand der Genehmigung verweist. Das hört man vor den Mikrophonen von "Panorama" bei NDR, vor denen von "buten un binnen" bei Radio Bremen und auch live vom Podium der Diskussionsveranstaltung der Grünen am Dienstag dieser Woche auf Burg Blomendal.

Merkwürdig ist dabei nur, dass der Eigentümer selbst von diesem Recht anscheinend gar nichts weiß. So heißt es in seinem Verkaufsexposé zur Planungssituation: „Derzeit ist die gesamte Verkaufsfläche in den Flächenutzungsplänen der beiden Kommunen als „Sonderfläche Bund“ ausgewiesen. Beide Kommunen haben signalisiert, daß sie einer Weiter- und Nachnutzung der Liegenschaft als Tanklager aufgeschlossen gegenüber stehen.

Die Änderungen der FNP und die Bauleitplanung sind zwischen dem Käufer und den beiden Kommunen abzustimmen.“

Danach muss es sogar zwischen dem Eigentümer und der Bremer Bauverwaltung Gespräche über einen zukünftigen Bebauungsplan gegeben haben.

Jetzt soll mit dem Bieter verhandelt werde, der das höchste Angebot abgegeben hat. Das wird nach aller betriebswirtschaftlichen Logik ein Investor sein, der die Anlagen optimal zu nutzen versteht. Das dürfte vermutlich besonders gut gelingen, wenn er auf dem Areal noch mehr Treibstoffe lagern kann und darf als bisher.

Man sollte daher erwarten, dass die Bremer Baubehörde auf diese Situation vorbereitet ist und einen Bebauungsplan entworfen und in der Schublade hat, der auch die Interessen der Anwohner berücksichtigt.

Oder muss man daran zweifeln, weil der Umwelt- und der Bausenator identisch sind und der Umweltsenator offensichtlich von den Vorgesprächen mit dem jetzigen Eigentümer nichts weiß, auch nicht, dass er einer „Weiter- und Nachnutzung der Liegenschaft als Tanklager aufgeschlossen gegenüber steht“?

Die Regierung Bremens hat also eine klare Haltung gegenüber dem Tanklager in Farge: der Bausenator steht ihm aufgeschlossen gegenüber und der Umweltsenator glaubt es aus rechtlichen Gründen zulassen zu müssen.

Da bleibt es eine offene Frage, wer mithilfe des Bundesbaugesetzes die legitimen Interessen der Anwohner vertritt.


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zuletzt bearbeitet 01.10.2014 | Top

Von vergifteten Spatzen und verjagten Tauben

#9 von Reinhard , 27.02.2013 12:14

Von vergifteten Spatzen und verjagten Tauben

Wir alle kennen das Sprichwort „Besser ein Spatz in der Hand als eine Taube auf dem Dach“. Es gibt uns den Rat, dass wir uns mit dem begnügen sollen, was wir haben, und nicht auf Wertvolleres schielen, das kaum zu erreichen ist.

Das ist eine Handlungsmaxime, die das Verhalten vieler Bremer Politiker gegenüber den raren Arbeitsplätzen beschreibt. Zwar sollen 6.000 im Stadtbezirk Bremen-Nord geschaffen werden, aber in der Praxis versucht man vorrangig, mit allen Mitteln die Arbeitsplätze zu erhalten, die bestehen und möglicherweise gefährdet sind.

Das entspricht zweifellos nicht nur dem Sprichwort, sondern scheint auch ganz im Sinne der unmittelbar Betroffenen zu sein. Man nimmt den Arbeitnehmern, deren Beschäftigung auf der Kippe steht, die Angst vor der Arbeitslosigkeit und entlastet auch das soziale Netz, das in Bremen bekanntlich stark belastet ist.

Wer will daher etwas gegen dieses so vernünftig und sozial scheinende Handeln sagen, das jederzeit mit viel Beifall rechnen kann? Man denke nur an die Rettungspakte bei Borgward, Holzmann und auch bei der Bremer Wollkämmerei (BWK), um nur ganz wenige Beispiele zu nennen.

Hier haben Politiker Steuergelder versprochen, um die Arbeitsplätze bei einem in die Krise geratenen Unternehmen zu retten.
Nur war es nachher leider so, dass sich an einige dieser angeblich sanierten Unternehmen kaum noch jemand erinnern kann, weil sie später trotzdem aus dem Wirtschaftsleben verschwunden sind und mit ihnen die Arbeitsplätze.

In Blumenthal kann man diese Abläufe sehr anschaulich am Beispiel der BWK verfolgen, wo Bremen im Jahr 2002 nicht mehr benötigte Grundstücke von 200.000 qm zu einem „Freundschaftspreis“ gekauft hat, und zwar gegen eine „der BWK auferlegte Investitionsverpflichtung zur Sicherung des Standorts Bremen und der dortigen Arbeitsplätze“, wie vonseiten des Unternehmens auf der Hauptversammlung 2004 erklärt wurde. Damals zahlte Bremen über seine BIG knapp 70 € für den qm, während der Markt nur etwa 25 € erwartet hatte. Mitte November 2011 schrieb der Weser-Kurier zu diesem Grundstückskauf: „es lässt sich nicht ernsthaft behaupten, dass die Kommune diese Flächen damals dringend für Gewerbeansiedlungen brauchte. Bis jetzt sind erst rund zwei Hektar weiterverkauft worden, weitere fünf konnten an Unternehmen wie die BWK Chemiefaser vermietet werden.“

Die Gegenleistung für diese freundliche Behandlung war bekanntlich nicht gerade nachhaltig; denn die Arbeitsplätze und der Standort wurden nicht gesichert, sondern sind mit Sicherheit unwiderruflich verloren.

Wenn man die Wahl zugunsten des Sperlings in der Hand trifft, muss man sich also zunächst nach seinem Gesundheitszustand erkundigen; denn sonst kann es leicht passieren, dass man nur einen vergifteten und damit praktisch wertlosen bekommt.

Das ist eine alte Geschichte. Gegenwärtig geht es um das Tanklager Farge, wo 35 Arbeitsplätze betroffen sind, was für den Stadtteil “sehr schlimm“ ist, wie es heißt.

Das klingt wiederum auf den ersten Blick überzeugend. Nur muss man nicht auch hier fragen, wie sicher diese Arbeitsplätze tatsächlich sind, ob es sich nicht erneut um vergiftete Spatzen handelt?

Einige einfache Überlegungen können zumindest skeptisch machen.

Das Tanklager wurde bekanntlich für den „totalen Krieg“ konzipiert und nicht für eine betriebswirtschaftlich sinnvolle Bevorratung von Mineralölprodukten. Ein privater Käufer, der am Markt bestehen will, muss jedoch auf geringe Kosten achten, wenn er mit oberirdischen Lagern oder unterirdischen Kavernen konkurrieren will.

Da wird sich schnell für jeden Betreiber die Frage stellen, wie er die Rentabilität steigern kann. Da die Preise für die Lagerung kaum verhandlungsfähig sein dürften, wird er zwangsläufig einige Drehungen an der Kostenschraube versuchen. Das kann praktisch nur weniger Sicherheit und/oder weniger Personal bedeuten. Oder man wird versuchen, die Kapazität des Lagers zu erhöhen, um bei gleichen Fixkosten bessere Margen zu erhalten.

Die 35 Arbeitsplätze sind also keinesfalls sicher.

Und zudem sollte man unser Leben, wie viele Politiker immer wieder betonen, nicht nur unter ökonomischen Kriterien sehen. Das ist beim Tanklager mit seinen Gesundheitsgefahren besonders leicht nachzuvollziehen, sogar für die unmittelbar Beschäftigten. Da kann man sich gut vorstellen, dass sie lieber eine Umschulung, einen Umzug oder ein geringeres Einkommen im Kauf nehmen, wenn sie dadurch weniger schnell an Krebs erkranken.

Vielleicht sollte man daher nicht immer nur auf den Spatz sehen, sondern auch einmal nach den Tauben Ausschau halten.

Da sich die Wirtschaft und der Arbeitsmarkt in einem ständigen Wandel befinden, entstehen immer wieder neue Möglichkeiten. Man muss diese Chancen nur sehen und nutzen. Das gelingt allerdings nur, wenn man auf die aktuellen Entwicklungen achtet und nicht eher von einer Rückkehr alter Zeiten träumt.

Das gilt vor allem für die Veränderung der Standortfaktoren, was man gerade sehr deutlich an den heftig kritisierten Kohlezügen zum Kraftwerk Farge erkennen kann. Diese betriebswirtschaftlich begründete Entscheidung des Kraftwerks sollte einmal die Wirtschaftsförderer im Bremer Norden zum Nachdenken veranlassen, denn sie besagt sehr deutlich, dass beim heutigen Stand der Logistik die Weser für Unternehmen kaum noch ein wesentlicher Standortvorteil ist, und das nicht einmal bei der Versorgung mit einem Massengut wie Kohle.

Die Weser kann sich jedoch zu einem ganz anderen Faktor entwickeln, wenn sie das Image und die Lebensqualität erhöht, denn zukunftsfähige Arbeitsplätze entstehen vor allem in Bereichen, für die sich die Standorte nach weichen Faktoren wie der Attraktivität für gut ausgebildete Arbeitskräfte und damit auch einem hohen Freizeit- und Wohnwert relativ frei wählen lassen.

Das würde allerdings bedeuten, dass man Unternehmer nicht durch Umweltbelastungen und soziale Brennpunkte abschreckt.

Dann mag es zwar eine Weile dauern, bis sich die Tauben einstellen. Nur wenn man sie verjagt und abschreckt wie bisher, wird einem vermutlich nur der vergiftete Spatz bleiben.

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Stimmungsmache?

#10 von Reinhard , 13.03.2013 13:51

Stimmungsmache?

Inzwischen ist nicht nur die Bürgerinitiative zur Grundwasserkontamination aktiv, sondern auch die Lobby des Tanklagers schläft nicht.

Anscheinend will man den Blumenthaler Bürgern dabei nicht die Sorgen und Befürchtungen nehmen, indem man ihnen mehr und bessere Informationen beschafft und vor weiteren Entscheidungen die Ergebnissen der begonnen Untersuchungen abwartet.

Auch wird nicht juristisch argumentiert und der Betrieb des Tanklagers als notwendiges Übel wegen einer gültigen Betriebsgenehmigung hingenommen, nein, jetzt soll ein Tanklager in der Nähe von Wohngebieten und einem Wasserschutzgebiet, das zu einer bisher nicht aufgeklärten Grundwasserkontamination geführt hat, sogar die „beste Lösung“ sein.

Ist diese Image-Kampagne möglicherweise auch ein Teil der innovativen Verwaltung, indem man einfach Negatives übergeht und ein besonderes Marketing-Szenario aufbaut?

Auf der einen Seite wird als Schreckgespenst die Möglichkeit an die Wand gemalt, dass der Bund das Gelände an eine Firma verkaufen könnte, die gleich pleite geht und das klamme Bremen dann die Kosten der Sanierung zu bezahlen hätte.

Aber auf der anderen Seite gibt es glücklicherweise die Möglichkeit, dass das Tanklager „eventuell“ „weiterbetrieben werden könnte“, wie man „durchblicken ließ“. Und diese „Aufrechterhaltung des Betriebs“ wäre dann „für Bremen“ "eine bessere Lösung". Immerhin wird dabei von Bremen und nicht von Blumenthal oder dem Bremer Norden gesprochen.

Nicht vergessen wird der stereotype Hinweis auf die Arbeitsplätze, sodass sich eine Weiterführung auch für die Beschäftigten „auszahlen könne“.

Man kann also ein „gut instand gehaltenes Gelände“ bewahren, das mit dem „Sicherheitssystem von TanQuid“ „vorbildlich" genutzt wird, während nach einer Schließung mit Metalldieben zu rechnen ist, „die mit ..Diebstählen der unterirdischen Tanks liebäugeln könnten“.

Wie man sieht, kann man auch versuchen, ohne eine Analyse der Rechtslage über die Verpflichtungen des Bundes oder gar möglicher gesundheitlicher Auswirkungen der Kontaminationen Entscheidungen durchzusetzen, an die man „glaubt“.

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RE: sollen wir uns jetzt alle glücklich schätzen?

#11 von Lola , 13.03.2013 14:50

..war das alles Fake?

Warum nur hatte ich von Anfang an ein merkwürdiges Gefühl bei dieser ganzen Tanklager-Verkaufsgeschichte?

Der Protest der Bürger-
viele Leserbriefe-
Gründung einer Bürgerinitiative- ich erinnere mich auch noch an das Treffen im Verlagshaus und den Vorschlag man müßte eine Bürgerinitiative gründen-
Petition-
viele Gespräche-
Handzettel verteilen von den Gründern der BI-

Könnten alle diese Aktivitäten den Blick für das Wesentliche möglicherweise getrübt haben, weil sich das "Wesentliche" in einem Dunstkreis befindet und nicht sofort erkennbar ist?

Es wird sicher noch spannend werden. Eines dürfte sicher sein: Ich glaube nicht, dass auch nur einer von den Kritikern des Tanklagers so einfach strukturiert ist und die Weiterführung durch den bisherigen Betreiber als einen Glücksfall bezeichnet.

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Klare Worte

#12 von Reinhard , 22.04.2013 18:47

Klare Worte

Jetzt hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in einer Pressemitteilung zum Wasserschutzgebiet Blumenthal definitiv seine Vorstellung zur der Zukunft des Tanklagers verdeutlicht. Damit die Schadstofffahne nicht die Trinkwasserbrunnen erreicht, „muss die Ursache an der Wurzel bekämpft werden“, wie der BUND feststellt. Für die Umweltschützer heißt das eine Stilllegung des Tanklagers und eine Sanierung des Bodens „so weit wie möglich“.

Dabei wird darauf verwiesen, dass man auch in verseuchtem Boden ein Investitionshindernis und damit eine Bedrohung für Arbeitsplätze sehen muss, also nicht kurzsichtig mit einem Arbeitsplatzerhalt der Mitarbeiter des Tanklagers argumentieren kann.

Falls ein neuer Betreiber nach dem heute geltenden Umweltrecht eine Betriebs- oder Baugenehmigung beantragen sollte, dürfte die Umweltprüfung nicht ganz ohne Komplikationen erfolgen. Das eingezäunte Tanklagergelände hat sich jedenfalls zu einem „biologischen Schatzkästchen“ entwickelt, wie der BUND schreibt, wo sich zahlreiche seltene Tier- und Pflanzenarten erhalten haben, so z.B. die Wasserlobelie.

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Was ist mit dem Vorkaufsrecht von Bremen???

#13 von Lola , 21.05.2013 22:46

http://www.youtube.com/watch?v=Gr4U8dbkvUM

Ich hoffe sehr, man wird das Gelände nicht für Windkraftanlagen benutzen!!
Die möglicherweise noch mit Steuergeldern gefördert werden.

Die Chance, ein zusammenhängendes Gebiet von dieser Größenordnung bekommt Bremen ganz sicher nie wieder.
Als Bürgerin von Bremen-Nord halte ich die Augen auf und hoffe andere machen es auch!!!

Außerdem hat der Bürger absolut keinen Vorteil, wie uns der Film von "Plus-Minus" mitteilt.

Ein Freund von mir sagt: .... Wer liest ist klar im Vorteil! .......

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Thema:Speicherung von erneuerbaren Energien

#14 von Lola , 27.10.2013 07:06

http://www.et-energie-online.de/Portals/..._10_haefner.pdf

Zitat
Energiespeicherung und -bevorratung als nationale Aufgabe

Frieder Häfner und Mohammed Amro

Ohne die Speicherung des fluktuierenden regenerativen Stromes aus Wind und Sonne in Stunden- und saisonalen Perioden wird ein versorgungssicheres Stromnetz mit hohen Anteilen erneuerbarer Energien nicht möglich sein. In Anbetracht der in Zukunft breit gestreuten regenerativen Stromerzeuger erscheint die Bevorratung von elektrischer Energie als nationale Aufgabe, die ein Regierungshandeln analog zum deutschen Erdölbevorratungsgesetz notwendig macht. Unter den zahlreichen Möglichkeiten und Vorschlägen zur Stundenspeicherung sind Pumpspeicherkraftwerke und Speicher in Salzkavernen (adiabate Druckluftspeicher sowie Pumpspeicher) technisch und wirtschaftlich am vorteilhaftesten. Die Analyse der verschiedenen Speichertechnologien zeigt, dass die Nutzung der Elektrolyse zur Wasserstofferzeugung, die Zumischung von Wasserstoff
in das Erdgasnetz und die Speicherung/Verstromung von Wasserstoffmittelfristig vorteilhafter sein werden als die Methanisierungstechnologie (PGP
Zitat Ende

http://www.ndr.de/regional/mecklenburg-v...peicher103.html

http://www.ndr.de/wasserstoffspeicher109.html
Zitat
So wird Wasserstoff zum Energiespeicher

Tanks zum Speichern von Wasserstoff stehen auf dem Gelände des Windparks in Grapzow. © Michael Rödger Detailansicht des Bildes In solchen Tanks kann mithilfe von Windenergie gewonnener Wasserstoff gespeichert werden, um in Flaute-Zeiten wieder verbrannt zu werden. Wasserstoff als Speichermedium - so die Vision - soll die Energielandschaft verändern. Die heutigen Probleme wie radioaktive Abfälle bei der Atomenergie oder der Ausstoß von Kohlendioxid beim Verbrennen fossiler Brennstoffe könnten mit der neuen Technik deutlich reduziert werden. Zudem würde die Stromerzeugung durch Windkraft oder Solarenergie effizienter.

Bislang ist dabei das Problem, dass die erzeugte Strommenge stark schwankt. An windstarken Tagen übersteigt die Strommenge den tatsächlich Bedarf - bei Flaute entsteht das Gegenteil. Für eine bedarfsgerechte Regelleistung muss der überschüssige Strom von stürmischen Tagen gespeichert werden, um ihn in windschwachen Zeiten ins Netz einzuspeisen.
Zitat Ende

Was die Zukunft des Tanklagers betrifft, bleibt es spannend.
Egal was dort angesiedelt wird, eine Sanierung des Erdreichs und Grundwassers ist unerläßlich!


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RE: "Weltweit einmaliges Projekt"

#15 von Lola , 27.02.2014 17:50

http://www.das-blv.de/elkat/140226/index.php
Seite 1 - und Seite 3
Zitat
„Weltweit einmaliges Projekt“

Idee für Wärmespeicherkraftwerk auf dem Tanklagergelände vorgestellt
Farge (RDR) – Die Zukunft des Tanklagers Farge ist noch immer ungewiss. Die Bremische Bürgerschaft hat zwar einen Beschluss gegen den Weiterbetrieb gefasst, dieser ist aber nur politisches Signal mit appellativem Charakter. Die Liegenschaft gehört nämlich dem Bund.

Der Beitrag informiert weiter:
„Ich finde die Idee gut. Wir haben einen großen Energiebedarf und den müssen wir klären“, sagt Blumenthals Ortsamtsleiter Peter Nowack. An dieser Stelle könne die vielbeschworene Konversion tatsächlich umgesetzt werden, in dem die militärische Anlage, also die Konversionsfläche, für zivile Zwecke umgenutzt werde. Nowack sagte zu, Kontakte zu potenziellen Partnern, Inves-toren und Bundestagspolitikern herstellen zu wollen.

Auch in Farge sieht man die Entwicklung positiv. „Wir als Bürgerinitiative stehen klar hinter Konzepten, die Boden, Wasser und Luft nicht weiter verunreinigen“, sagt Heidrun Pörtner, Vorsitzende der Bürgerinitiative zur Erhaltung des Wasserschutzgebiets Blumenthal und Aufklärung von Verseuchung von Grund, Wasser und Boden durch das Tanklager Farge e. V.. Sollte das auf ein Wärmespeicherkraftwerk in der geplanten Form zutreffen, dann sei man als Bürgerinitiative dafür.
Zitat Ende


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Ultimative Problemlösung?
Tanklager-Arbeitskreis mit Bürgerbeteiligung

Burg Blomendal (Quelle: wikipedia)
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