Kraftwerk Farge (Quelle: wikipedia)

"Kampf gegen Strommasten"

#1 von Lola2 , 11.07.2015 00:00

http://www.weser-kurier.de/region/die-no...id,1163799.html

Zitat
» Kampf gegen Strommasten
Anwohner des Neuenkirchener Weg sammeln Unterschriften
Kampf gegen Strommasten
Patricia Brandt 10.07.2015 1 Kommentar

Direkt am Haus von Osman und Taliye Erismis steht ein Hochspannungsmast. Das kirchturmhohe stählerne Skelett nimmt fast den gesamten Garten ein. Das Ehepaar hat sich nach 13 Jahren an den Anblick gewöhnt. Was geblieben ist, ist die Angst, durch elektromagnetische Felder krank zu werden. Zumal, wie das Paar jetzt eher zufällig feststellte, acht ihrer Nachbarn aus den Straßen rund um den Neuenkirchener Weg an Krebs erkrankt oder an der Krankheit verstorben seien.


Im letzten Teil des Beitrags heißt es :

Schon in den 1990er-Jahren stand die Frage im Raum, ob Stromleitungen das Krebsrisiko erhöhen. Damals hatten britische Wissenschaftler eine alarmierende Häufung von Leukämiefällen bei Kindern ausgemacht. Bisher ist es nach den Worten des Biologie-Professors Alexander Lerchl, der an der Jacobs University in Grohn lehrt und forscht, wissenschaftlich jedoch nicht erwiesen, dass Überlandleitungen Krebs verursachen. Die Zahl der bisherigen kindlichen Verdachtsfälle in der Bundesrepublik liege bei sechs pro Jahr: „Da Leukämie gut zu behandeln ist, reden wir von ein bis zwei Todesfällen pro Jahr.“
Sogenannte Krebscluster – also eine überdurchschnittliche Häufung von Krebserkrankungen in einer Personengruppe, einer geografischen Region oder in einem Zeitraum – wie jetzt augenscheinlich in Blumenthal – sind nach Ansicht des Wissenschaftlers und langjährigen Mitglieds der Strahlenschutzkommission der Bundesregierung kein Einzelfall. Alexander Lerchl: „Krebscluster kommen immer mal wieder vor. Das passiert zufällig.
Zitat Ende:

Zu diesem Artikel habe ich heute noch einen Kommentar mit einem aufklärendem Link gelesen:

http://www.strahlentelex.de/Stx_15_684-685_E03-04.pdf

Zitat
K o m m e n t a r
z u P r o f . A . L e r c h l
Rechtskräftiges Urteil zu den Fälschungsvorwürfen
Das Urteil des Hamburger Landgerichts zum Prozess gegen Prof. A. Lerchl von der Jacobs University Bremen und das Laborjournal, die bewusst falsche Anschuldigungen gegen eine Wissenschaftlerin eines Wiener Forschungslabors erhoben hatten, ist seit dem 21.4.2015 rechtskräftig.
Verkündet wurde es am 13.03.2015, die Verhandlung hatte am 19.12.2014 stattgefunden.
Am 18. Mai veröffentlichte die Pandora-Stiftung für unabhängige Forschung in einer Pressemitteilung die Einzelheiten und machte das Urteil zugänglich.

Den Beitrag zu den unhaltbaren Anschuldigungen schrieb Prof. Adlkofer von der Stiftung Pandora: Das Waterloo des Strahlenschützers
AlexanderLerchl–Sein Fälschungsvorwurf gegenüber der REFLEX-Studie ist rechtswidrig“. Alles ist seit dem 12. Juni auch auf Englisch nachzulesen auf der Homepage der Stiftung:„Pandora-Foundation for independent research,
PRESS RELEASE

Zitat Ende

Ich bitte alle die, die sich für dieses Thema interessieren, den kompletten Kommentar zu lesen, denn hier wurde eine junge Wissenschaftlerin den Interessen der Industrie geopfert und die Presse hat mitgeholfen. So konnte man es dem Kommentar entnehmen.

Auf der FB-Seite Bremen-Nord Das geht uns alle an.. wurde folgende Vermutung geschrieben: "Sollte wirklich ein Wärmespeicher oder eine Windkraftanlage auf dem Gelände des Tanklagers entstehen,so ist in Zukunft eher mit noch mehr Stromtrassen zu rechnen dagegen könnte man sich wirklich sogar wehren."
Der User hat zu dem Thema Elektrosmog folgenden Link vom 8.6.2011 eingestellt https://www.krebsinformationsdienst.de/v...elektrosmog.php
Die Forschung ist weitergegangen, wie man nun nach dem Kommentar zum Gerichtsurteil lesen konnte.

Abschließend möchte ich noch auf meine Zusammenstellung von Informationen hinweisen, die mich auch in meiner Überlegung bestärkt haben, dass das Tanklagerareal vielleicht schon längst verplant ist. Welchen Grund könnte es sonst geben, dass eine Stadt wie Bremen auf ein Areal von 320 ha, von denen ein Teil allerdings zu Niedersachsen gehört, freiwillig verzichtet? Die Liegenschaft befindet sich in öffentlichem Eigentum und die Bundeswehr hat keine Verwendung mehr und hat es deshalb an die BImA zur Vermarktung gegeben.

Die Bundeswehr übernimmt die Sanierung bzw. Rückbau. Die Bundeswehr erwirtschaftet aber kein eigenes Kapital sondern alle Bundesbürger finanzieren die Bundeswehr. Die Liegenschaft ist demnach an das Land Bremen und Niedersachsen. zurückzugeben. Die Kontamination des Grundwassers und des Erdreichs hat schon große Teile der Ortschaften verseucht und wer gibt Bremen das Recht diese Liegenschaft nicht wieder zurückzufordern? Die Sanierung wird doch ohnehin von den Bürgern aufgebracht.

Ich habe eine Fülle von Informationen in einem Thread zusammengestellt, sodass ich zu dem Schluss gekommen bin, dass das Tanklagerareal schon längst verplant ist. Ich würde mich freuen wenn ich mich irren würde. Man muss etwas Zeit haben um alles zu lesen.
Kohlekraftwerk Farge wird abgeschaltet!

Über erneuerbare Energien.....
Kohlekraftwerk Farge wird abgeschaltet!

Kürzlich habe ich einen Hinweis auf einen Zeitungsartikel aus den Bremer Nachrichten v. 16.4.2013 bekommen, den ich im Weser Kurie unter dem folgenden Link aufrufen kann:
http://www.weser-kurier.de/region/achime...rid,547813.html
Zitat
Sonntagsspaziergang der Badener Vereine thematisiert die militärische Geschichte des Ortes
Wie der Stadtwald zum Namen Öllager kam
Christian Butt 16.04.2013 0 Kommentare

Der Achimer Stadtwald wird auch Öllager genannt. Das liegt an riesigen Lagerstätten für Öl, die seit dem Ersten Weltkrieg auf dem Areal entstanden sind. Über die Nutzung der Anlagen berichteten Geschichtsforscher bei einem Sonntagsspaziergang im Rahmen der 1000-Jahr-Feier Badens. Etwa 100 Menschen beteiligten sich an dem Rundgang.
Achim-Baden. Auf dem Gebiet der ehemaligen Steuben Kaserne entsteht ein neues 37 Hektar großes Stadtviertel. Einige neue Eigenheime sind schon bezogen. Der zweite Abschnitt wird im April 2014 zur Bebauung frei gegeben. Die zusätzliche Zeit ist nötig, um riesige Tankanlagen abzureißen und zu entsorgen. Die Lagerstätten für Öl wurden nicht von den Soldaten der Steuben Kaserne angelegt, sondern entstanden während des Ersten Weltkrieges und wurden vor dem zweiten großen Krieg noch einmal kräftig ausgebaut. Am Sonntag konnten etwa 100 Geschichtsinteressierte einen letzten Blick auf die mächtigen Tanks werfen, bevor Abrissbagger weitere Tatsachen schaffen. Die Veranstaltung fand im Rahmen eines Sonntagsspaziergangs statt und wurde von der Arbeitsgemeinschaft der Badener Vereine initiiert.
Zitat Ende

In Achim verfügt die Kommune über die Liegenschaft des ehemaligen Tanklagers.

Der Beitrag in den Bremer Nachrichten informiert sogar noch darüber wo man das kontaminierte Material verbracht hat, denn u.a. hat man sogar 2.500 Tonnen auf die Blockland-Deponie verbracht.


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RE: "Kampf gegen Strommasten"

#2 von Lola2 , 11.07.2015 07:35

Leider hat sich ein Fehler eingeschlichen in dem vorherigen Beitrag..

über "erneuerbare Energien " kann man hier lesen:

"Erneuerbare Energien"

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RE: "Kampf gegen Strommasten"

#3 von Lola2 , 11.07.2015 08:36

....zu diesem Thema wäre es gut wenn sich auch Fachleute zu Wort melden würden.

Ob der Kommentar zu dem Urteil, der als Link unter den Zeitungsbeitrag eingestellt wurde, auch auf "unseren" Strommast zu unserem Thema zutrifft, kann ich nicht beurteilen und von daher wäre es schön wenn Meinungen von Fachleuten käme.

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RE: "Kampf gegen Strommasten"

#4 von Lola2 , 11.07.2015 16:21

..zu den Krebsfällen bin ich vor einigen Wochen von Fr. E. aus dem Neuenkirchener Weg angesprochen worden und ich bat sie Kontakt mit ihren Nachbarn aufzunehmen und eine Aufzeichnung zu erstellen in welchem Haus Nr.? wann eine Krebserkrankung diagnostiziert wurde und wenn möglich auch die Art der Krebserkrankung herausfinden. Todesfälle mit Jahresangabe. Namen sollte sie für sich behalten.
Wichtig wären auch die geheilten Krebsfälle.

Sie versprach mir, wenn sie die Angaben alle zusammen hat, sich bei mir zu melden um das weitere Vorgehen dann zu besprechen.
Leider habe ich nichts mehr von Frau E. gehört bis zu diesem Beitrag in der Norddeutschen.

Ich wünsche ihr und ihren Nachbarn viel Glück bei der Aufklärung.

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RE: "Kampf gegen Strommasten"

#5 von Lola2 , 11.11.2015 07:58

http://www.weser-kurier.de/region/die-no...id,1248719.html

Zitat

260 Unterschriften gesammelt
Lüssumer gegen Strommasten
CHRISTINA LAMBEK-DENKER 11.11.2015 0 Kommentare

Rund 260 Lüssumer aus dem Umfeld des Neuenkirchener Wegs, des Lämmerwegs und des Lüssumer Rings haben mit ihrer Unterschrift Befürchtungen und den Verdacht zum Ausdruck gebracht, wegen Elektrosmogs möglicherweise an Krebs zu erkranken oder erkrankt zu sein.

Die Unterschriften wurden am Montagabend dem Blumenthaler Beirat übergeben. In einem Begleitschreiben berichten die Anwohner von Strommasten, die teilweise direkt in ihrem Garten stehen würden. Die Betroffenen appellieren an den Beirat, sich schnell mit dieser Thematik auseinanderzusetzen. Insgesamt seien im Umfeld des Neuenkirchener Weges neun Anwohner an Krebs erkrankt oder bereits verstorben. Das Thema soll nun während der Beiratssitzung im März kommenden Jahres besprochen werden. Der Beirat möchte dazu auch Sachverständige einladen. Bekannt wurde das Thema bereits im Sommer: Damals schon hatten sich die Betroffenen an die Medien gewandt und damit begonnen, Unterschriften zu sammeln. Erreicht werden soll ein Rückbau der Stromleitungen.

Der Beitrag endet mit einer Anregung von Anke Krohne...

Der Netzbetreiber, die Eon-Tochter Avalon, erklärte seinerzeit, dass alle gesetzlichen Vorschriften genau eingehalten würden. Ein Rückbau sei nie vorgesehen gewesen, weil die Leitung technisch notwendig sei. Anke Krohne von der Linksfraktion regte nun an, in diesem Zusammenhang auf der März-Sitzung auch das Thema Mobilfunkmasten aufzugreifen.
Zitat Ende

( In Verbindung mit der EON-Tochter konnte ich nur etwas über AVACON finden.)


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RE: "Kampf gegen Strommasten"

#6 von Lola2 , 11.11.2015 08:21

...bei dem Thema Strom kann man auch im folgenden Thread Infos über die Geschichte finden:

"Ökostrom aus Schwanewede"

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RE: "Kampf gegen Strommasten"

#7 von Lola2 , 11.11.2015 10:10

..ein sehr engagierter Blumenthaler Bürger hat mir gerade den folgenden Link geschickt:

http://www.elektrosmog-und-gesundheit.de...ehender-tumore/

Man sollte unbedingt berücksichtigen , dass Unterschiede zwischen

Hochfrequenz Handy Strahlung und

Niederfrequenz Hochvolttrassen

bestehen.

http://www.weser-kurier.de/region/die-no...id,1231299.html

Zitat
Frauentreff im Doku: Neue Saison beginnt am 21. Oktober
Vortrag über Elektrosmog
Marina Köglin 17.10.2015 0 Kommentare

Der „Frauentreff in Blumenthal“, eine Veranstaltungsreihe der Volkshochschule in Zusammenarbeit mit dem Dokumentationszentrum (Doku), startet in die nächste Runde. Erneut sind alle interessierten Frauen zu einer Reihe von Veranstaltungen eingeladen.
Wenn nicht anders angegeben, erfolgen die Treffen 14-tägig, jeweils mittwochs von 9.30 bis 11.45 Uhr im Doku, Heidbleek 10.

Zum Thema Elektrosmog informiert der Zeitungsbericht weiter:

"Für den 13. Januar 2016 steht der Vortrag „Risiken des Elektrosmogs“ auf dem Programm. Referentin ist Sibylle Grimm, Veranstaltungsort ist die Michaelkirche, Kleine Meinkenstraße 4. Für den 27. Januar ist ein Besuch im Lilge-Simon-Stift, Feldberg 1, geplant.
Zitat Ende

Zeitlich würde es dann passen wenn sich der Beirat im März diesem Thema widmen würde.

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RE: "Kampf gegen Strommasten"

#8 von Lola , 16.03.2016 09:55

http://www.weser-kurier.de/region/die-no...id,1335557.html

Zitat
Matthias Ross vom Gesundheitsamt informierte im Beirat über Gefahren durch Elektrosmog / Keine Hoffnung auf Rückbau
Protest gegen Stromtrassen
DORIS FRIEDRICHS 16.03.2016 0 Kommentare

Macht Elektrosmog krank? Die Unterzeichner eines Bürgerantrages zu den Stromtrassen durch das Lüssumer Wohngebiet sind dieser Meinung. Mit einer Unterschriftensammlung sprachen sich 260 Bürger dafür aus, die Strommasten im Bereich Neuenkirchener Weg, Lüssumer Ring, Lämmerweg und darüber hinaus abzubauen. Als Grund dafür wurden gehäufte Krebserkrankungen in dem Gebiet angeführt. Matthias Ross, beim Gesundheitsamt für die Umwelthygiene zuständig, versuchte während der Sitzung des Beirates Blumenthal über Grenzwerte und mögliche Gefahren aufzuklären.

Im Bericht der Zeitung heißt es weiter:

"Bevölkerungsstudien hätten dennoch ein möglicherweise erhöhtes Leukämie-Risiko bei Kindern oberhalb von 0,3 bis 0,4 Mikrotesla – der Grenzwert liegt bei 100 Mikrotesla – ergeben. „Unter Laborbedingungen konnten diese Ergebnisse aber nicht bestätigt werden“, so Ross. Sein Fazit: „Es gibt keinen Nachweis über gesundheitsschädliche Wirkung niederfrequenter Felder unterhalb gültiger Grenzwerte.“

Rolf-Gerd Rosenberger, der den Bürgerantrag eingereicht hatte, sprach von neun Krebserkrankungen im Bereich Neuenkirchener Weg/Lüssumer Ring. Eine Baubiologin des BUND habe Messungen im Wohngebiet vorgenommen und dabei am Lüssumer Ring einen Wert von 0,35 Mikrotesla registriert. Am Neuenkirchener Weg, so Rosenberger, seien es weniger gewesen."
Zitat Ende

Auf der Beiratssitzung berichtete der Bürger auch, dass unterschiedliche Krebserkrankungen aufgetreten sind.

Leider wurde nicht berichtet um welche Art von Krebserkrankungen es sich handelt.
Welche Personengruppe war betroffen?
Welche Altersgruppe war betroffen?
Wann die Häufigkeit der Krebserkrankungen auffällig wurden?
Man sollte berücksichtigen, dass Krebs eine Latenzzeit von ca. 30 Jahren hat.

Es sind viele Faktoren die berücksichtigt werden müssen und eine Unterschriftenliste reicht
nicht aus.
Ist aber immerhin schon ein Anfang um die Menschen für das Thema "Krebs" zu sensibilisieren.

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