Kraftwerk Farge (Quelle: wikipedia)

RE: ..es tut sich was ..oder eher doch nicht?

#16 von Lola2 , 09.10.2014 15:51

...für Interessierte.. Kraftwerk Farge (3)

1975 war die Niedersachsenbrücke schon ein Thema für den Kohleumschlag....und das Ziel war immer: Den Kohleumschlag zu erhöhen!

Nachdem Bremen am JadeWeser Port beteiligt ist, muss es auch in Bremen bekannt gewesen sein, dass man aus logistischen Gründen die Modernisierung der Niedersachsenbrücke für den Kohleumschlag per Schiene gleichzeitig mit erledigt hat. Oder war das in Bremen nicht bekannt?

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RE: ..es tut sich was ..oder eher doch nicht?

#17 von Lola2 , 09.10.2014 19:29

http://www.jadeweserport.de/hafen/ueber-...fsichtsrat.html

Zitat
Aufsichtsrat
JadeWeserPort Realisierungs GmbH & Co. KG

Vorsitzender
]Minister Olaf Lies Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

Stellvertretender Vorsitzender
Staatsrat Dr. Heiner Heseler Senator für Wirtschaft und Häfen der Freien Hansestadt Bremen


Mitglieder der Aufsichtsräte

Staatsrat Dr. Olaf Joachim Chef der Senatskanzlei Freie Hansestadt Bremen
Staatsrat Dietmar Strehl Senator für Finanzen Freie Hansestadt Bremen

Geschäftsführer Nils Schnorrenberger Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH
Staatssekretärin Almut Kottwitz Niedersächsisches Ministerium für Umwelt und Klimaschutz
Ministerialrätin Corinna Gottschalk Niedersächsisches Finanzministerium
Ministerialrat Joachim Braun Niedersächsische Staatskanzlei



Aufsichtsrat
Container Terminal Wilhelmshaven
JadeWeserPort-Marketing GmbH & Co. KG

Vorsitzender
Minister Olaf Lies Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

stellvertretender Vorsitzender......

Mitglieder der Aufsichtsräte
Staatssekretärin Almut Kottwitz Niedersächsisches Ministerium für Umwelt und Klimaschutz
Ministerialrätin Corinna Gottschalk Niedersächsisches Finanzministerium
Ministerialrat Joachim Braun Niedersächsische Staatskanzlei



Nachdem die Modernisierung der Niedersachsenbrück aus logistischen Gründen zusammen mit dem Bau des Jade Weser Port erledigt wurde, könnten die Aufsichtsräte bzw. Vorstände aus Bremen vielleicht Auskunft über die Zukunft der Kohletransporte zum Kraftwerk Farge geben, oder?

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RE: ..es tut sich was ..oder eher doch nicht?

#18 von Lola2 , 09.10.2014 20:07

http://www.mw.niedersachsen.de/portal/li...4973&_psmand=18

Zitat
Zitat letzter Absatz

Bei den Planungen zu dem in unmittelbarer Nähe liegenden JadeWeserPort wurden die erfolgreichen Entwicklungsperspektiven der Niedersachsenbrücke von Anfang an mit berücksichtigt. So konnten z.B. nautische Veränderungen im Bereich des Fahrwassers der Jade in die Planungen mit aufgenommen werden. Der Ausbau der Niedersachsenbrücke erfolgte in enger Abstimmung mit der JadeWeserPort Realisierungs GmbH. Abgesehen von der verbesserten Wirtschaftlichkeit konnten dadurch Bauabläufe optimiert werden.
Zitat Ende

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...mit der Transparenz ist das offenbar in Bremen so eine Sache...

#19 von Lola2 , 10.10.2014 09:27

...anläßlich der letzten Anwohnerversammlung v. 7.10.2014 berichtete die Sprecherin der BI Tanklager Farge als 1.Tagesordnungspunkt

.. vom Eingang eines Schreibens vom Gewerbeaufsichtsamt, adressiert an die" BI Tanklager Farge".

Der anwesende Ortsamtsleiter der als Besucher und Bürger an dieser Veranstaltung teilnahm stellte sofort die Frage, ob das Gewerbeaufsichtsamt die Erlaubnis gegeben hat, dass sie dieses Schreiben in einer öffentlichen Veranstaltung vortragen darf. Die Erlaubnis hatte sie.

http://tanklagerfarge.wordpress.com/
Hier kann man lesen an wen das Schreiben adressiert wurde, nämlich an die BI und nicht an eine Einzelperson.

Die Frage des OAL hört sich zunächst harmlos und unbedeutend an, aber wenn man dann z.B. jetzt die Geschichte mit dem Bahnhof Blumenthal dazu nimmt, dann bekommt man ein Bild was Politiker und Bremer Verwaltung unter Transparenz und Demokratie verstehen.



.....ab Beitrag Nr. 14 in diesem Thread geht es um den Bahnhof Blumenthal

Bahnhof Blumenthal bzw. Kraftwerk Farge und die Kohlenzüge [/i]
Kraftwerk Farge (3)
Kohlezüge dürfen fahren (2)
Kohlekraftwerke und Gesundheitsgefahren
Schweigegeld oder Judaslohn?
Quecksilber, Arsen, Chlor, Methan, CO 2

Es gibt so viele Probleme, bei denen es jahrelange Bürgerproteste gibt, die scheinbar bei Politik und Verwaltung auf taube Ohren treffen, weil diese offenbar nie gelernt haben "das Ohr an der Bevölkerung" zu haben.

Gerade heute steht im Weser Kurier Seite 17 - Maritime Wirtschaft und Logistik ein interessanter Beitrag, der die Notwendigkeit zum Transport auf der Schiene in Frage stellt.
Zitat
Mehr Güterverkehr auf Binnenwasserstraßen
Im ersten Halbjahr hat die Güterbeförderung der Binnenschifffahrt gegenüber dem Vorjahreszeitraum leicht zugenommen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden 112,8 Millionen Tonne Güter auf deutschen Binnenwasserstraßen transportiert. Dies waren 1,3 Millionen Tonnen beziehungsweise 1,1 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 2013- Am stärksten zugenommen hat mit einem Plus von 4,3 Prozent der Versand ins Ausland. Der Verkehr innerhalb Deutschlands stieg um 3,9 Prozent und der Empfang aus dem Ausland um 0,3 Prozent. Stark rückläufig war dagegen in den ersgten 6 Monaten des laufenden Jahres der Durchgangsverkehr mit einem Minus von 9,2 Prozent. Positiver als die Gesamtbeförderung entwickelte sich der Containerverkehr.Hier gab es in TEU (Twenty-foot-Equivalent-Unit) gemessen gegenüber dem ersten Halbjahr 2013 ein Plus von 7,3 Prozent-
Zitat Ende

Deutschland verfügt über gut ausgebaute Wasserstraßen und befördert die Kohle für das Kraftwerk Farge, was über eine Kaianlage zum Löschen von Binnenschiffen verfügt, trotzdem per Bahn und viele tausend Menschen sind dem Lärm, Gestank und Staub unentrinnbar ausgesetzt, weil die Verantwortlichen möglicherweise nicht über den Tellerrand schauen können oder welche Gründe kann es noch geben?


Es wird einfach tatenlos zugeschaut wie die Bürger sich mit Petitionen, Briefen und Protesten versuchen zu wehren.
Ganz zu schweigen von materiellen Schäden.
Vielleicht stagniert der B-Plan 1288 auch wegen des Bahnhof Blumenthal, denn beide Projekte stehen wahrscheinlich im Zusammenhang?
-------------------------------

ach übrigens... ...als echte Bremerin hatte ich bisher immer einen Blumentopf mit Grünkohl, den ich aber leider austauschen mußte weil er eingegangen ist.

Nun habe ich eine Bananenstaude und die gedeiht ganz prächtig.

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"Baubehörde geht auf Investor zu"

#20 von Lola2 , 11.10.2014 07:06

http://www.weser-kurier.de/bremen/stadtt...rid,963382.html

Zitat
Bahnhof Blumenthal: Streit beigelegt? - 11.10.2014
Baubehörde geht auf Investor zu
Von Jürgen Theiner

Blumenthal. Im Streit um die Neugestaltung des Blumenthaler Bahnhofs und seines Umfeldes bemüht sich die Baubehörde, Unstimmigkeiten mit dem Investor auszuräumen. Im Gespräch mit dieser Zeitung kündigte Staatsrat Wolfgang Golasowski am Freitag an, noch ausstehende Gutachten zur Lärm- und Erschütterungsproblematik an der Bahntrasse nicht mehr vom Investor anzufordern, sondern in eigener Regie erstellen zu lassen. Dieses Angebot habe er dem Rönnebecker Bauunternehmer Jan-Gerd Kröger vor zwei Tagen schriftlich unterbreitet, sagte Golasowski.
Zitat

Donnerwetter....das ist wirklich großzügig und dann noch diese Großzügigkeit aus dem "klammen " Bremen und dann noch so schnell.....


Nachdem nun nachweislich bekannt ist, dass die Kohletransporte per Bahn schon von "langer Hand" geplant wurden und Bremen seinen Anteil daran hat, sollten die Menschen die entlang der Bahntrasse wohnen von den Bremer Politikern und der Bremer Verwaltung in Sachen Transparenz ebenso in den Genuss einer "Großzügigkeit" kommen, um zu erfahren was sie in Zukunft in Sachen Kohletransporte, erwarten können oder müssen.

Ist diese Bringeschuld der Politik und Verwaltung nicht mehr als überfällig?


Quellenangaben;
http://www.jadeweserport.de/hafen/ueber-...fsichtsrat.html

http://www.mw.niedersachsen.de/portal/li...4973&_psmand=18
Zitat vom letzten Absatz

Bei den Planungen zu dem in unmittelbarer Nähe liegenden JadeWeserPort wurden die erfolgreichen Entwicklungsperspektiven der Niedersachsenbrücke von Anfang an mit berücksichtigt. So konnten z.B. nautische Veränderungen im Bereich des Fahrwassers der Jade in die Planungen mit aufgenommen werden. Der Ausbau der Niedersachsenbrücke erfolgte in enger Abstimmung mit der JadeWeserPort Realisierungs GmbH. Abgesehen von der verbesserten Wirtschaftlichkeit konnten dadurch Bauabläufe optimiert werden.
(11.4.2012)

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RE: "Baubehörde geht auf Investor zu"

#21 von Lola2 , 31.10.2014 22:14

..im vorangegangenen Posting habe ich aus dem Beitrag des Weser Kurier Nord folgendes zitiert:

"Im Streit um die Neugestaltung des Blumenthaler Bahnhofs und seines Umfeldes bemüht sich die Baubehörde, Unstimmigkeiten mit dem Investor auszuräumen. Im Gespräch mit dieser Zeitung kündigte Staatsrat Wolfgang Golasowski am Freitag an, noch ausstehende Gutachten zur Lärm- und Erschütterungsproblematik an der Bahntrasse nicht mehr vom Investor anzufordern, sondern in eigener Regie erstellen zu lassen"

Wie will man sie erstellen, wenn z.Zt. keine Züge mehr fahren und wenn das Bauamt diese Gutachten für nötig hält, wer zahlt dann die Mehrkosten für den notwendigen zusätzlichen Lärmschutz und die Kosten zur Vermeidung der Erschütterungen?


Diese Antworten konnte man dem Zeitungsbericht leider nicht entnehmen.

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"Keine Zukunft"?

#22 von Lola2 , 04.12.2014 16:13

http://www.weser-kurier.de/region/die-no...id,1004989.html

Zitat
nvestor gibt Millionenprojekt keine Zukunft
Bahnhof-Umbau in Blumenthal vor dem Aus
Jürgen Theiner 03.12.2014 .... 4 Kommentare

Zitat
Die geplante Umgestaltung des Verkehrsknotens am Blumenthaler Bahnhof läuft auf eine kleine Lösung hinaus. Zwar hält die Baubehörde daran fest, den Busknoten an den Bahnhof heranzuziehen und zu diesem Zweck die Landrat-Christians-Straße nach Süden zu verschieben. Doch die geplanten Hochbauprojekte im Bahnhofsbereich sind vorerst vom Tisch. Der Investor hat die Nase voll vom Gezerre um das Baurecht.


Der Beitrag endet wie folgt;

"Das Bauressort werde kurzfristig das Emissionsniveau am Bahnhof gutachterlich prüfen lassen, und zwar auf eigene Kosten. Zugleich stellt Golasowski klar: Die Verlegung des Busknotens an den Bahnhof wird auch dann kommen, wenn Kröger von seinen Umgestaltungsplänen für das Bahnhofsgelände zurücktritt. Der ursprüngliche Zeitplan sah vor, dass Jan-Gerd Kröger 2015 den größten Teil seiner privaten Baumaßnahmen unter Dach und Fach bringt und dann ab März 2016 die öffentliche Hand am Zuge ist. Als Fertigstellungsdatum für den verlegten Busknoten ist der November 2016 angepeilt."
Zitat Ende

..jetzt darf man gespannt sein wie es weitergeht.

Die 4 Kommentare zu diesem Thema sind ebenfalls sehr interessant.


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zuletzt bearbeitet 04.12.2014 | Top

RE: "Keine Zukunft"?

#23 von fight4yrights , 05.12.2014 01:23

Jetzt plaudere ich mal ein bisschen aus dem Nähkästchen:
Ursprünglich ging es nicht darum, dass dort Behinderte mit Unterstützung der Lebenshilfe betreutes Wohnen zu ermöglichen.
Mitglieder der Lebenshilfe wollten dort lediglich ein Cafe betreiben und diesem "absterbenden Gebäudekomplex" damit etwas Leben einhauchen.
Ausführliche "Pläne" dazu zeigte mir damals (auch schon einige Jahre her) eine von der Lebenshilfe betreute Person.
Die Pläne waren klasse, das Konzept super.
Jetzt ist die Rede von "betreutem Wohnen" für Behinderte zwischen Gleis und Straße, weil ein "Investor" endlich etwas "anpacken" will und dabei auch noch seine "soziale Ader" mit ins Feld zieht (ein früherer Artikel der Norddeutschen zu diesem Projekt).
Na, wenn einer investiert, dann will er Maximalprofit. Den bekommt er nur, wenn er über renditebringende Vermarktung des gesamten Areals genügend Anreize hat, um Geld in die Hand zu nehmen.
Die Idee dort Wohnungen zu schaffen ist doch schon nahezu pervers. In diesen "exklusiv Behinderte" unterbringen zu wollen stellt keine soziale Ader dar sondern zeigt bestenfalls, dass ein nichtbehinderter dort wegen Lärm, Vibrationen und Gestank nicht wohnen würde.
Mir schwillt die Zornesader!

Und zu dem Tenor in den Kommentaren zu diesem Artikel, dass die Anbindung Farge-Bremen an den Schienenverkehr eine reine Steuerverschwendung sei, da die Züge meistens leer sind:
Der Komfort dieser Verbindung ist jetzt erheblich besser als früher und mit ein bisschen Ideenreichtum kann man die "Staus" an den Bahngleisen umgehen.
Diese werden größtenteils von den Autofahrern verursacht, die ihr Auto für Kurzstrecken benutzen und gar nicht auf die Idee kommen, dass es noch andere Fortbewegungsmöglichkeiten gibt.

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RE: "Keine Zukunft"?

#24 von Klueverbaum , 05.12.2014 23:58

Da hast Du recht.Wohnungen direkt am Gleis,wo mindestens alle 15 Minuten ein Zug vorbei donnert,würden "normale" Menschen nie beziehen.Sponsoring durch die Lebenshilfe ist also ganz gut.Aus diesem Grunde ist es gut wenn das Projekt scheitert.

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Transparenz wäre hilfreich und würde für Aufklärung sorgen...

#25 von Lola2 , 07.12.2014 04:29

http://www.weser-kurier.de/region/die-no...id,1006764.html

Zitat
Blumenthal
CDU: Bahnhofsumbau darf nicht scheitern
Jürgen Theiner 06.12.2014 0 Kommentare

Der CDU-Kreisverband warnt vor einem Scheitern des Umbauprojektes Blumenthaler Bahnhof. In einer Reaktion auf einen entsprechenden Bericht in dieser Zeitung erklärte der Kreisvorsitzende Rainer Bensch, die Pläne des Investors müssten „mit aller politischen Kraft unterstützt und zum Erfolg geführt werden“. Er erwarte von Bürgermeister Jens Böhrnsen (SPD) „vollen Einsatz“. Böhrnsen müsse im Sinne des Vorhabens auf Bausenator Joachim Lohse (Grüne) und das Bauamt Bremen-Nord einwirken.
Zitat Ende

...wie soll denn der "volle Einsatz" von Bürgermeister Böhrnsen aussehen?
Was stellt die CDU sich unter "einwirken" auf Herrn Lohse vor?
.

In der Ausgabe "Die Norddeutsche" v. 4.12.2014 heißt es: "Inzwischen hat er den Glauben an das Projekt nahezu aufgegeben."

Für mich bedeutet "nahezu" noch lange nicht, dass er das Projekt aufgegeben hat.

Vielleicht sollte das Bauamt Bremen-Nord mal um Aufklärung gebeten werden und gleichzeitig sollte das beauftragte Planungsbüro für Transparenz sorgen, denn die Kosten für das zusätzliche Gutachten für dieses Objekt, werden ja schon von der "klammen Stadt Bremen " finanziert, was der Bürger aus der Presse erfahren konnte.


http://www.felbier.de/index.php?ka=1&ska=1&idn=191
Wohnungen direkt neben einer Bahnlinie bauen zu wollen ist schon recht "sportlich" und sind Recherchen über die zukünftige Auslastung dieser Bahnlinie nicht von hoher Wichtigkeit zum Schutz der späteren Bewohner?


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zuletzt bearbeitet 07.12.2014 | Top

"Denkpause für Bahnhofsumbau"

#26 von Lola2 , 19.02.2015 19:53

http://www.weser-kurier.de/region/die-no...id,1059982.html

Zitat
Gebäudeeigentümer will sich Anfang März entscheiden
Denkpause für Bahnhofsumbau
Jürgen Theiner 19.02.2015 0 Kommentare

Die Zukunft des Blumenthaler Bahnhofsgeländes bleibt noch zwei Wochen in der Schwebe. Diese Zeitspanne hat sich der Blumenthaler Bauunternehmer Jan-Gerd Kröger nach einem Gespräch mit ranghohen Vertretern der Baubehörde als Bedenkzeit ausbedungen. Kröger, dem der Bahnhof seit 2009 gehört, traf sich am Mittwoch mit Staatsrat Wolfgang Golasowski und Senatsbaudirektorin Iris Reuther. Die Runde galt als letzter Versuch, die festgefahrenen Verhandlungen über den Umbau des Bahnhofs wieder in Gang zu bringen und das Projekt mit der ebenfalls geplanten Umgestaltung des Busknotens an der Landrat-Christians-Straße zu synchronisieren.

Wie berichtet, will die Baubehörde den Verkehrsknoten Bus/Bahn nutzerfreundlich umstrukturieren. Zu diesem Zweck sollen die Bussteige an den Bahnhof herangezogen und die Straße nach Süden verlegt werden. Parallel plant Jan-Gerd Kröger die Neugestaltung des historischen Bahnhofskomplexes. Unter anderem soll dort ein Wohnprojekt der Lebenshilfe angesiedelt werden. Doch der planungsrechtliche Vorlauf für das Vorhaben zieht sich schon lange hin – aus Krögers Sicht viel zu lang. Unter anderem geht es um Fragen des Immissionsschutzes für die künftigen Bewohner des Bahnhofsgeländes (Lärm und Erschütterungen durch den Schienenverkehr). Die entsprechenden gesetzlichen Bestimmungen haben sich zur Jahreswende verschärft, sehr zu Krögers Verdruss, der ursprünglich gehofft hatte, dass das Bauleitplanverfahren noch 2014 abgeschlossen werden kann.
Zitat Ende

Man stelle sich nur vor, dass irgendwann wieder diese uralt Kohlenzüge zum Kraftwerk Farge zum Einsatz kommen, benötigt man nicht viel Fantasie wie das Leben der behinderten Bewohner im Haus der Lebenshilfe beeinträchtigt wird.
Das wäre sozusagen "worst case szenario" und genau davon muss man ausgehen.

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Denkpause ist beendet--Investor sagt Bahnhofsumbau in Blumenthal ab

#27 von Lola2 , 10.04.2015 07:58

http://www.weser-kurier.de/region/die-no...id,1097813.html

Zitat
Millionenprojekt geplatzt
Investor sagt Bahnhofsumbau in Blumenthal ab
Jürgen Theiner 10.04.2015 0 Kommentare

Bei der geplanten Umgestaltung des Verkehrsknotens Bus/Bahn an der Landrat-Christians-Straße wird es keinen „großen Wurf“ geben. Der Rönnebecker Bauunternehmer Jan-Gerd Kröger hat seine Beteiligung an dem Projekt endgültig abgesagt. Mit dieser Entscheidung ziehe er „Konsequenzen aus Verzögerungen durch das Bauamt“, so Kröger.
Zitat Ende

Bei intensiver Recherche über die Belastung der Bahnstrecke gehört natürlich auch wie hoch eine Bahnlinie frequentiert ist und welche Industriebetriebe von der Bahnlinie profitieren. Muss man nicht immer von der "schlimmsten" Situation ausgehen? Waren das nicht die uralt Züge mit den Kohlelieferungen für das Kraftwerk? Wer kann denn ein solches Szenario ausschließen?
Wie sahen denn die ursprünglichen Pläne für den Bahnhof aus? Wurden die Pläne nicht nachträglich vielleicht geändert und es sollte dann erst Wohnraum dort entstehen?

Ich kann die Mitarbeiter vom Bauamt gut verstehen, dass sie die späteren Bewohner des umgebauten Bahnhofs , wobei es sich um behinderte Menschen handelt, vor ohrenbetäubendem Lärm, Staub u.s.w. schützen will und m.M. nach auch muss.

Besser ist doch im Vorfeld alles transparent abzuklären. Die späteren Bewohner, wobei es sich um behinderte Menschen der Lebenshilfeeinrichtung handeln soll, muss man doch nicht möglicherweise das Leben noch zusätzlich schwer machen, oder?

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RE: ..keine öffentlichen Statements mehr?!

#28 von Lola2 , 21.04.2015 10:56

Auf der Beiratssitzung v. 20.4.2015 teilte der OAL mit, dass Staatsrat Golasowski dem Leiter vom Bauamt HB-Nord untersagt hat in Sachen "Umbau Bahnhof Blumenthal" bis auf weiteres keine öffentlichen Statements abzugeben, weil man die Angelegenheit mit dem Investor klären möchte.

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RE: ...zum Bahnhof Blumenthal...

#29 von Lola2 , 30.04.2015 08:22

http://www.weser-kurier.de/region/die-no...id,1111914.html

Zitat

Nach dem Scheitern des Blumenthaler Bahnhofsumbaus sieht das Senatsressort die Schuldfrage geklärt
Baubehörde ist mit sich im Reinen
Jürgen Theiner 29.04.2015 1 Kommentar

Es wäre ein Projekt mit Vorbildcharakter gewesen: Öffentliche Hand und privater Investor bauen den Verkehrsknoten Bus/Bahn an der Landrat-Christians-Straße gemeinsam um und senden damit einen positiven Impuls in den Stadtteil. Doch als vor drei Wochen die Nachricht vom Ausstieg des Rönnebecker Bauunternehmers Jan-Gerd Kröger kam, überraschte das kaum noch. In den vergangenen Monaten war der Ton zwischen den Partnern immer gereizter geworden, in immer kürzeren Intervallen klagte Kröger über die aus seiner Sicht unkooperative Haltung der Baubehörde bei der Genehmigung seines Beitrags.
Das Haus von Senator Joachim Lohse (Grüne) hat die Vorgänge, die zu dem Zerwürfnis führten, inzwischen intern aufgearbeitet – auch weil hoher Rechtfertigungsdruck auf der Behörde lastet. Immerhin hatte sich Bürgermeister Jens Böhrnsen (SPD) für das Vorhaben schwer ins Zeug gelegt. Nachdem das Bauressort nun mit sich selbst zurate gegangen ist, lautet die Botschaft: Wir haben uns nichts vorzuwerfen. Die Behörde weist Kröger die Schuld am Scheitern der Kooperation zu. Dessen Planer hätten sich von der Komplexität des Projektes „überfordert“ gezeigt, so Staatsrat Wolfgang Golasowski. Dabei habe seine Behörde nichts unversucht gelassen, um das Vorhaben zu beschleunigen.
Zitat Ende

Auf der online-Ausgabe vom WK findet man einen interessanten Kommentar. Es geht da um die Frage, dass man bis heute nichts über die Auslastung der Nordwest-Bahn gelesen hat. Der Umbau des Bahnhofs soll schließlich auch mit einem Anteil von öffentlichen Geldern bewerkstelligt werden, oder?

Als vorausschauend vom Bauamt dürfte die Tatsache sein, weil ca. 3 od.4 m vom Gleisbett entfernt die Lebenshilfe Wohnungen behinderten Menschen zur Verfügung stellen möchte, und auf Grund dessen muss man bestimmte erhöhte gesetzlich geregelte Schallschutzmaßnahmen einhalten, die offensichtlich in der Genehmigungsphase des Baumaßnahmen erst wirksam wurden.
Aus der Sicht der später dort wohnenden Menschen kann ich nur sagen, die haben Glück gehabt

Ich habe den Aufschrei all derer vermißt die man sonst so hört, wenn es um Ungerechtigkeiten gegenüber Menschen gibt, die den Schutz der Allgemeinheit dringend benötigen!
Besonders groß scheint die Lobby von Behinderten nicht zu sein! tztztz

Hat es nicht eine Petition von Bürgern aus den Blumenthaler Ortsteilen gegeben die sich gegen die donnernden Kohlezüge und den Staub gewehrt haben?

Respekt für die Beamten die sich für den Schutz der Behinderten einsetzen.


Wenn man die Norddeutsche und den Weser Kurier v. heute ( 30.4.2015) aufschlägt, ist der Einsatz offenbar nicht selbstverständlich!
http://www.weser-kurier.de/region/die-no...id,1113265.html

Denn jetzt kommt Herr Lohse und der "pfeift" den Staatsrat zurück, denn Herr Lohse sieht das anders als Herr Golasowski, weil nämlich Herr Kröger seiner Meinung nach ein erfahrener Bauunternehmer ist.

Die Norddeutsche schreibt weiter" Lohse: „Es ist ein sehr komplexes Projekt. Aber im Interesse von Bremen-Nord und Blumenthal werde ich mich persönlich dafür einsetzen, dass diese Baumaßnahme ein Erfolg wird.“

Anmerkung von mir:
Das ist schön Herr Lohse, Blumenthal kann Erfolge dringend gebrauchen!
Vor allem das es mit der Sanierung Tanklager weitergeht und das die Bürger endlich über eine Nachnutzung transparent informiert werden. Das wäre auch ein Erfolg, oder?

Im Weser Kurier von heute wird die Geschichte oder eher Streit? "Umbau Blumenthaler Bahnhof" auch in einem interessanten Beitrag
erwähnt. http://www.weser-kurier.de/region/die-no...id,1113265.html
Zitat
Grüner Ressortchef Lohse greift Golasowski an / Streit über Umbau des Blumenthaler Bahnhofs
Bausenator brüskiert eigenen Staatsrat
Jürgen Theiner 30.04.2015 0 Kommentare

Ein gescheitertes Bauprojekt in Blumenthal hat an der Spitze des Bauressorts für eine heftige Kontroverse gesorgt. Bausenator Joachim Lohse (Grüne) widersprach am Mittwoch mit deutlichen Worten seinem Staatsrat Wolfgang Golasowski, der die Schuld an dem Debakel dem Investor zugewiesen hatte. Zugleich brachte Lohse seine Hoffnung zum Ausdruck, dass das Bauvorhaben noch gerettet werden kann.
Zitat Ende

Egal wie man sich einigt, auf keinen Fall zu Lasten von behinderten Menschen und auch nicht zu Lasten der Steuerzahler.
Da ist wirklich viel Fingerspitzengefühl erforderlich.

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RE: ...zum Bahnhof Blumenthal...

#30 von Lola2 , 02.05.2015 08:32

http://www.weser-kurier.de/region/die-no...id,1114461.html


Polit-Posse um Bauvorhaben
Streit um Millionenprojekt Blumenthaler Bahnhof
Jürgen Theiner 02.05.2015 0 Kommentare

Gibt es eine Zukunft für das Blumenthaler Bahnhofsprojekt? Kommt es doch noch zur öffentlich-privaten Kooperation bei der Umgestaltung des Verkehrsknotens an der Landrat-Christians-Straße? „Ich habe die Hoffnung, dass die Kontrahenten der vergangenen Wochen doch noch zueinanderkommen, wenn sich die Aufregung gelegt hat“, sagt Ortsamtsleiter Peter Nowack.

..Im Bericht heißt es weiter:

Weshalb hat sich die Faust des Senators urplötzlich in eine ausgestreckte Hand verwandelt? Aus der Bürgerschaftsfraktion ist zu hören, dass sich der Unmut über die Spitzenleute des Bauressorts heftig entlud. Erst Lohses Frontalattacke gegen Kröger, dann Golasowskis Schuldzuweisungen – das sei einfach instinktlos, gerade in Wahlkampfzeiten, so die allgemeine Überzeugung bei den grünen Parlamentariern.
Zitat Ende

Könnte es nicht doch sein, dass Herr Golasowski und ebenso Herr Donaubauer Recht haben und der Investor Probleme mit seinem Planer hatte?

http://de.wikiquote.org/wiki/Das_schwarze_Schaf
..um es mit den Worten von Pater Brown zu sagen: "
"Gottes Wege sind unergründlich..."


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zuletzt bearbeitet 02.05.2015 | Top

   

"Zehn Appartements im alten Postamt"
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Burg Blomendal (Quelle: wikipedia)
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