Kraftwerk Farge (Quelle: wikipedia)

"Wind ist ihr Geschäft"

#1 von Lola2 , 07.06.2015 08:32

http://www.weser-kurier.de/startseite_ar...id,1139812.html

Zitat
Made in Bremen:
Vor 25 Jahren aus purem Idealismus gegründet, betreibt das Energiekontor heute 29 Parks
Wind ist ihr Geschäft


Corinna Tonner 07.06.2015 0 Kommentare

Windkraft ist seit 25 Jahren das Kerngeschäft, und darauf ist man beim Energiekontor in Horn-Lehe sehr stolz. Das Unternehmen gehört zu den Pionieren der Windenergie-Branche und ist heute einer der führenden deutschen Projektentwickler für Windparks. 170 Mitarbeiter hat das Energiekontor: Ingenieure, Techniker, Raumplaner, Architekten, Finanzexperten und Vertriebskräfte. Der Stammsitz des Unternehmens, das in Bremerhaven gegründet wurde, ist seit dem Jahr 2000 in Bremen in Uni-Nähe.

Gegründet wurde das Energiekontor 1990 von zwei Schulfreunden aus dem Landkreis Cuxhaven, von Bodo Wilkens und Günter Lammers. Heute sitzen die beiden im Aufsichtsrat des Energiekontors. Damals, in den 1980er-Jahren, waren Lammers und Wilkens gemeinsam in der Kirchengemeinde von Bad Bederkesa aktiv und gehörten zu den Idealisten der Öko- und Anti-AKW-Bewegung. Der 56-jährige Lammers kann sich noch gut an die Demonstrationen vor der Baustelle des späteren Atomkraftwerks Brokdorf erinnern. Er war selbst dabei: „Das waren heftige Auseinandersetzungen.“ Zehntausende reisten damals zu den beiden Großdemonstrationen an, es kam zu bürgerkriegsähnlichen Gefechten mit der Polizei.

In seiner Heimat Bad Bederkesa eröffnete Lammers 1985 einen Bioladen namens Haselnuss. „Wir waren in der Alternativ-Szene. Wir wollten neue Dinge ausprobieren und die Welt verbessern“, sagt er.

Dann wurde 1990 das Stromeinspeise-Gesetz verabschiedet. So entstand die Geschäftsidee und Grundlage für die Erfolgsgeschichte des Energiekontors. Günter Lammers: „Ich finde es wichtig, dass man sein Tun an moralischen Maßstäben messen kann und dass man etwas Gutes für die Gesellschaft tut.
“ Ein Name für die neue Firma war bald gefunden: „Energiekontor – damit wollten wir aussagen, dass wir einerseits saubere Energie produzieren. Andererseits sollte der Begriff ‚Kontor‘ signalisieren, dass es eine seriöse Geschäftsidee war und keine Spielerei.“
Zitat Ende

Die Webseite kann man mit folgendem Link aufrufen: http://www.energiekontor.de/


http://de.wikipedia.org/wiki/Energiekontor
Geschichte
Windkraftanlage der Firma Energiekontor, hergestellt von AN Bonus

1990 wurde das Unternehmen von Bodo Wilkens und Günter Lammers in Bremerhaven gegründet. Seit 2003 sitzen die Gründer im Aufsichtsrat.

1994 wurden die ersten beiden Windparks in Misselwarden und Wremen-Grauwallkanal errichtet. Tochtergesellschaften wurden 1995 sowohl in Portugal als auch in Griechenland gegründet. 1999 erfolgte eine Expansion nach Großbritannien, außerdem wurde die insgesamt 100. Anlage erbaut. 2000 wurde die Grenze von 200 errichteten Megawatt überschritten. Noch im selben Jahr ging das Unternehmen an die Börse und stellte den Antrag für einen Offshore-Standort 50 km nordwestlich der Insel Borkum. Ein Jahr später wurde der erste Auslandswindpark in Griechenland (Zarax) erbaut.

Im Januar 2003 ging der Windpark Moel Maelogen (Wales) in Betrieb. Dieser Windpark wurde später verkauft.

Am 25. Februar 2004 wurde vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) der Standort Borkum Riffgrund West genehmigt. Im November 2011 wurden die Rechte an diesem Windpark von Dong Energy erworben.

Das Raumordnungsverfahren für den Offshore-Standort Nordergründe wurde 2003 fertiggestellt und 2004 genehmigt.

Der Windpark Forrest Moor in Großbritannien wurde im März 2005 als vierter Auslandsstandort in Betrieb genommen und wird gegenwärtig noch selbst betrieben.[5]

Der Mandatierungsvertrag mit der niederländischen NIBC Bank zur Finanzierung für den Offshore-Park Nordergründe wurde 2007 unterzeichnet.
2008 wurde der Herstellervertrag mit der Firma REpower zur Lieferung von 18 Anlagen für Nordergründe unterschrieben.[6]
Im September 2013 wurde das Projekt an den Bremer Projektentwickler wpd verkauft.[7]


Zitat Ende


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zuletzt bearbeitet 07.06.2015 | Top

RE: "Wind ist ihr Geschäft"

#2 von Lola2 , 07.06.2015 23:25

Zum Beitrag 1---

http://de.wikipedia.org/wiki/Borkum_Riffgrund_West

Zitat
Borkum Riffgrund West

Lage von Borkum Riffgrund West innerhalb der Windparks in der Deutschen Bucht

Der Offshore-Windpark „Borkum Riffgrund West“ ist ein von der EnergieKontor AG aus Bremen geplanter und am 25. Februar 2004 vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) genehmigter Offshore-Windpark mit 80 Windkraftanlagen in der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone der Nordsee.

Das Gebiet liegt 40 Kilometer nordwestlich der Insel Borkum und umfasst eine Fläche von knapp 30 km² bei Wassertiefen von 29 bis 33 Metern.

Im November 2011 erwarb der dänische Energiekonzern Dong Energy die Rechte an dem Windpark.[1] Deren Tochterunternehmen Borkum Riffgrund West I GmbH ist jetzt Genehmigungsinhaber.[2]


http://www.cleanthinking.de/dong-energy-...und-west/21890/
Zitat
Offshore-Windenergie News / Bremen. Die Realisierung des Offshore-Windparks Borkum Riffgrund West scheint gesichert: Dong Energy hat die Rechte am Offshore-Windpark Borkum Riffgrund West von der Bremer Energiekontor AG für mehr als 30 Mio. Euro erworben. Der Offshore-Windpark soll 40 Kilometer nördlich der Insel Borkum errichtet werden. Entstehen sollen 80 Windkraftanlagen.

Die Transaktion verbessert unter Berücksichtigung der bisher angefallenen Verluste das Jahresergebnis der Energiekontor-Gruppe um einen zweistelligen Millionenbetrag. Hiermit wirken sich die Offshore-Aktivitäten der Energiekontor-Gruppe erstmalig positiv auf das Unternehmensergebnis aus. Energiekontor plant die Offshore-Aktivitäten weiterhin im Bereich der Planung, Realisierung und Betriebsführung auszubauen.

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So ist bisher schon der in der Nordsee liegende Nearshore-Windpark Nordergründe genehmigt worden. Dieser Windpark soll mit institutionellen Kapitalpartnern durch das Unternehmen ab dem Jahr 2013 realisiert werden. Weiterhin hat Energiekontor für einen anderen Offshore-Windpark die Errichtungsgenehmigung beantragt. Nach Erteilung dieser Genehmigung soll auch dieser Park mit 43 Windkraftanlagen realisiert werden.
ZitatEnde


http://de.wikipedia.org/wiki/Dong_Energy
Zitat

Dong Energy
DONG Energy
Logo
Rechtsform A/S
Gründung 2006
Sitz Fredericia, Dänemark
Leitung Vorstand: Henrik Poulsen (Executive President, CEO)
Mitarbeiter 8.500 (2014)[1]
Umsatz 9,0 Mrd.Euro (2014)[1]
Branche Energie
Website www.dongenergy.de

Die DONG Energy A/S ist einer der führenden Energiekonzerne in Nordeuropa. Sein Hauptsitz ist in Fredericia, Dänemark.

Der Staat Dänemark hielt bis 2013/14 einen Anteil von ca. 76 % an dem Unternehmen.

2014 wurde ein Verkauf von 19 % der Anteile an die Investmentbank Goldman Sachs sowie zwei von dieser Bank kontrollierte Pensionsfonds beschlossen, wobei Goldman Sachs zugleich auch Veto-Rechte zugestanden wurden.

Daraufhin zerbrach im Februar 2014 die damalige dänische Regierungskoalition, das Kabinett Helle Thorning-

Zitat Ende

http://de.wikipedia.org/wiki/Senvion
Senvion, ehemals REpower Systems[4], ist ein deutscher Windenergieanlagenhersteller, der derzeit noch zur Suzlon-Gruppe gehört. Das Unternehmen beschäftigt sich mit der Entwicklung, dem Vertrieb, der Fertigung, Installation und Wartung von Windenergieanlagen. Bis heute hat das Unternehmen rund 5 800 Anlagen errichtet, den Großteil davon mit Baureihen von 1,5 und 2 MW.

....lt. Wikipedia heißt es u.a.....

Neue Standorte:

Am 11. Dezember 2007 feierte REpower die Errichtung einer neuen Fabrik für Offshore-Windkraftanlagen am Bremerhavener Lunehafen. Zu den besonderen Leistungen gehörte eine Sohle, die den Hallenboden für schwere Lasten tragfähig macht, damit dieser dem Gewicht der Maschinenhäuser standhält. In der neuen Fabrik werden Rotorblätter und Senvion 5M- bzw. 6M-Turbinen in Serie produziert. Bremerhaven ist das Offshore-Fertigungs- und Logistikzentrum von Senvion. Am 8. Oktober 2007 wurde im nordöstlich von Berlin gelegenen Standort Trampe eine neue Produktionshalle eingeweiht. Die beiden bestehenden jeweils 55 Meter langen Hallen des Unternehmens wurden um je einen Anbau von 35 Metern Länge erweitert. Bisher wies die Produktion in Trampe eine Kapazität von rund 150 Windkraftanlagen pro Jahr auf; in den erweiterten Hallen können wöchentlich sechs Windkraftanlagen der 2-MW-Klasse gefertigt werden, womit sich die jährliche Produktionskapazität verdoppeln wird.

Am 17. Juli 2007 hat REpower zusammen mit dem Rotorblatt-Hersteller Abeking & Rasmussen Rotec (A&R) ein Joint Venture für die Produktion eigener Offshore-Rotorblätter für Windkraftanlagen gegründet. Das Gemeinschaftsunternehmen wurde im Mai durch den REpower-Aufsichtsrat genehmigt und wird künftig die durch REpower entwickelten Rotorblätter produzieren. Senvion ist an dem Unternehmen PowerBlades GmbH zu 51 Prozent und SGL Rotec zu 49 Prozent beteiligt. In Bremerhaven entstand für die Produktion der Rotorblätter eine eigene Fabrik in unmittelbarer Nähe zu einer Produktionshalle für die Offshore-Anlagen Senvion 5M und Senvion 6M. Mit der Blattfertigung wurde im Jahr 2008 begonnen.

Im März 2008 wurde am Nordhafen in Bremerhaven eine Repower 5M auf einem neuen hochseetauglichen Fundament (Jacket-Gründung) der Firma WeserWind GmbH einer Tochter der Georgsmarienhütte Unternehmensgruppe errichtet.

Zitat Ende (dazu kann man dann auch aufrufen Jade-Weser-Port findet keine Erwähnung....?!

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RE: "Wind ist ihr Geschäft"

#3 von Lola2 , 09.06.2015 14:58

http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen...id,1140191.html

Zitat

SPD und Grüne verhandeln
Immer mehr Zweifel am Offshore-Hafen
Peter Hanuschke 06.06.2015 3 Kommentare

Wer Zweifel am geplanten Offshore-Terminal Bremerhaven (OTB) hatte, der stand mit dieser Meinung in der Vergangenheit häufig isoliert da. Das hat sich nun geändert: Immer mehr Zweifler machen sich bemerkbar.

..der Beitrag informiert weiter:
ass der Offshore Terminal Bremerhaven nicht einfach durchgewunken wird und ohne ein Abwägen den Weg ins Koalitionspapier findet, dafür wird wahrscheinlich Carsten Sieling sorgen. Der SPD-Bürgermeister in spe hatte im Zusammenhang mit der Windenergie-Konferenz in Bremen Ende Mai zwar wie seine Vorgänger gesagt, dass er ganz pro Offshore ausgerichtet sei und den geplanten Terminal in Bremerhaven „für ein richtiges Projekt“ halte, aber mit der Einschränkung, „dass wir sorgsam gucken müssen, wie es um die Wirtschaftlichkeit bestellt ist“.
Zitat Ende

Zu diesem Artikel gibt es interessante Kommentare, die man auch lesen kann wenn man kein online-Abo hat.

Die Wirtschaftlichkeit ist wirklich genau zu prüfen und in dem 3.Kommentar fordert der Schreiber sogar, dass die Offshore-Industrie ohne Fördergelder den Hafen bauen soll, wenn sie der Meinung sind er wird dringend benötigt und gleichzeitig eine Bürgschaft geben für den Rückbau, weil Bremen diesen Hafen nicht braucht und er unwirtschaftlich ist.

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RE: "Wind ist ihr Geschäft"

#4 von Lola2 , 09.06.2015 15:32

http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen...id,1139990.html

Auch unter diesem WK-Artikel findet man 2 interessante Kommentare, die sich die Bremer Politiker mal zu Gute führen sollten, weil es sic h um "Bürger-Meinungen" mit gesundem Menschenverstand handelt.

Zitat aus einem Kommentar:

"Bremen zahlt jährlich ca. 665 Mio Euro Zinsen für die aufgenommenen und angehäuften Schulden pro Jahr, das sind fast 2 Mio. EURO PRO Tag. Zusätzlich werden jährlich 400 Mio Euro neue Schulden aufgenommen.
Viele der Schulden kommen auch aus fehlgeleiteten Investitionsträumen der Hansestadt (Vulkanbürgschaften, Spacepark etc.)."

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