Kraftwerk Farge (Quelle: wikipedia)

"Wie gesund ist Mineralwasser?"

#1 von Lola2 , 18.02.2015 17:41

http://netzfrauen.org/2015/02/18/deutsch...arken-gefunden/

..wie gesund ist Mineralwasser aus PET-Flaschen?

Zitat
18. Februar 2015

Deutsche Forscher ermitteln: Potentiell tödliches Mineralwasser, gefährliche Chemikalien in 18 Marken gefunden
Die ehemalige Gesundheitsministerin Ulla Schmidt, nunmehr Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, sagte einst anlässlich den Unternehmertagen des Verbandes Deutscher Mineralbrunnen, dass Mineralwasser einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsprävention leiste.

Neueste Forschungsergebnisse zeigen leider, dass diese einstmals allgemeingültige Volksweisheit nicht länger uneingeschränkt zutrifft.

In einer Dissertation des von Prof. Dr. Jörg Oehlmann geleiteten Institutes für Ökologie, Evolution und Diversität, an der Goethe Universität in Frankfurt am Main, haben deutsche Forscher sogenannte „Endokrine Disruptoren“ (EDCs), die das Wachstum und die Fortpflanzung negativ beeinflussen können, in 18 verschiedenen Mineralwasser Marken gefunden.
Hormonstörende Chemikalie

Dazu Autor der Studie, Dr. Martin Wagner: „Ich hab gedacht, Mineralwasser ist H2O plus Mineralien, wie man das als Unvorbelasteter denkt, als wir dann östrogene Aktivität gefunden haben, sagten wir, Mensch, da müssen wir natürlich weiter forschen!“

Von den 24.520 suspekten Chemikalien, die bereits in Flaschenwasser gefunden wurden, zeigte eine besonders konsistente antagonistische Wirkungen auf Androgen und Östrogen Hormonsysteme, nämlich Di(2-ethyhexyl)Furumat (DEHF).

Endokrine Disruptoren sind Chemikalien, die auf vielfache Weise mit dem Hormonsystem wechselwirken; sie können bösartige Tumore erzeugen, Geburtsdefekte, Herzkranzgefäßerkrankungen, Stoffwechselstörungen, und wie zuvor erwähnt noch andere Entwicklungsstörungen, weiters Diabetes Typ I und II.

..es heißt in dem Beri cht weiter:

Wie aber gelangen die Chemikalien ins Wasser?

Nun, so eine PET-Flasche ist gar nicht so dicht, wie man meinen sollte, das Plastik ist eigentlich porös, und zwar sogar sosehr, dass die in der Flasche enthaltene Kohlensäure sogar bis zu einem gewissen Grad durch den Kunststoff entweicht.
Dabei werden eben auch Chemikalien aus dem Plastik ausgewaschen, und landen im Wasser.


..
Das Bundesinstitut für Risikobewertung gibt dazu folgendes Statement ab:

„Auf Grundlage der Daten aus dem Schneckenmodell können keine wissenschaftlich fundierten Schlussfolgerungen zum gesundheitlichen Risiko des Verbrauchers gezogen werden“.

Aus Sicht des Bundesinstitutes für Risikobewertung „…müssen Verbraucher […] daher nicht auf Mineralwasser aus PET-Flaschen verzichten.

Oder anders gesagt; solange ihr den Krebs nicht in harten zahlen nachweisen könnt, nehmen wir zwar zur Kenntnis, was Ihr geforscht habt, juckt uns aber nicht weiter.

Die besondere Hinterhältigkeit in diesem Standpunkt liegt darin, dass es bei der Vielzahl an Umweltgiften, mit denen wir belastet werden, schwer bis unmöglich ist, festzustellen, welches nun welche Symptome hervorruft.

Auf diese Tatsache zählt das Bundesinstitut für Risikobewertung, würde man nämlich nach der Devise vorgehen, „wenn die Gefahr einer gesundheitlichen Gefährdung besteht, wird der Stoff solange aus dem Verkehr gezogen, bis der Hersteller jenseits allen begründeten Zweifels bewiesen hat, dass der Stoff tatsächlich unbedenklich ist“, sondern wir haben es hier mit einer Beweislastumkehr zu tun.

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RE: "Wie gesund ist Mineralwasser?"

#2 von Lola2 , 18.02.2015 17:47

...aha, ein interessanter Forschungsauftrag!

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Profitgierige Konzerne - bald kein Wasser mehr für die Armen?

#3 von Lola2 , 19.02.2015 18:18

http://netzfrauen.org/2015/02/19/mineral...chen-weltmarkt/


19. Februar 2015

Mineralwasser- Nestlé, Danone, Coca-Cola und Pepsi beherrschen Weltmarkt

Zitat
Wasser bleibt heiß begehrt – besonders in Schwellenländern. Welche Anbieter den Durst löschen.

Heute beherrschen eine Reihe multinationaler Konzerne die globalen Wassermärkte, angefangen bei der Produktion der nötigen Anlagen für die Wasserproduktion über Abfüllanlagen für Flaschenwasser bis hin zu privaten Wasserversorgern und Großhändlern.

Die Wasserreserven werden knapp. Zwar bedeckt das kostbare Nass rund 70 Prozent der Erdoberfläche. Als potenzielles Trinkwasser sind aber nur 0,3 Prozent aller Vorkommen nutzbar. Die zunehmende Verschmutzung der Gewässer – insbesondere in den Schwellenländern – verringert die Ressourcen weiter

Nutznießer sind die großen Abfüller wie Nestlé, Danone oder Pepsico. Mit Marken wie Wahaha (Danone), Pureza Vital (Nestlé) oder Aquafina (Pepsico) bringen die Getränkeriesen ihre Durstlöscher an den Verbraucher.

Abgefülltes Wasser ist ein riesiges Geschäft, dort tummeln sich Giganten wie Nestlé, Coca Cola, Pepsi und Danone. Sie besitzen viele der besten Trinkwasserquellen der Welt. Für Quellwasser aus einer seiner Quellen in Colorado bezahlt Nestle etwa 2 Cent für 4l, um dann beim Verkauf rund $10 zu erzielen.
Zitat Ende

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