Kraftwerk Farge (Quelle: wikipedia)

"Lehrer leben in Angst"

#31 von Lola , 23.11.2016 16:47

"Lehrer leben in Angst"

Beitrag 1

Begebenheiten, die unterschiedlicher nicht sein können, von dem Klientel her, zum vorangegangenen Beitrag v. 30.10.2016 an einer Schule in Bayern...

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"Viele betrunkene Kinder"Krankenhäuser zählen mehr Fälle von Alkoholvergiftungen

#32 von Lola3 , 15.01.2017 12:11

http://www.weser-kurier.de/bremen_artike...id,1531049.html

Zitat

Zahl stark erhöht
Immer mehr Alkoholvergiftungen bei Jugendlichen in Bremen
André Fesser 15.01.2017 0 Kommentare

181 Fälle im Jahr 2015: Die Zahl der Jugendlichen, die wegen übermäßigen Alkoholkonsums in Bremer Krankenhäusern behandelt werden mussten, hat sich in den vergangenen Jahren stark erhöht.

Nach Informationen der Gesundheitsbehörde wurden in den Jahren 2013 bis 2015 jährlich zwischen 116 und 167 Bremer im Alter zwischen 15 und 20 Jahren mit einer sogenannten Akuten Alkoholintoxikation, landläufig als Alkoholvergiftung bekannt, in einer Bremer Klinik betreut. Der Senat will sich am Dienstag mit diesem Thema befassen, nachdem die CDU-Fraktion in der Bremischen Bürgerschaft einen entsprechenden Fragenkatalog formuliert hatte.

Zahl der Komasäufer um mehr als 250 Prozent gestiegen
Zitat Ende

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"Aus dem Leben eines jungen Intensivtäters"

#33 von Lola3 , 04.03.2017 22:42

http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen...id,1561326.html

Zitat
Das erste Mal im Knast
Gefangen: Aus dem Leben eines jungen Intensivtäters
Kathrin Aldenhoff 03.03.2017 7 Kommentare

Für fast jede fünfte Straftat in Deutschland verdächtigt die Polizei einen Jugendlichen oder einen Heranwachsenden bis 21 Jahre. Rund 171.000 jugendliche und 180.000 heranwachsende Tatverdächtige listet die Polizeiliche Kriminalstatistik 2015 für ganz Deutschland auf. Für die Stadt Bremen zählte die Statistik rund 1800 jugendliche und rund 2200 heranwachsende Tatverdächtige. Bremen liegt damit leicht über dem Bundesdurchschnitt. In beiden Fällen sind ausländerrechtliche Verstöße nicht berücksichtigt, darunter fallen zum Beispiel unerlaubte Einreise und unerlaubter Aufenthalt in Deutschland.

Jugendgewalt ist vor allem ein Problem der Männer: In beiden Altersgruppen sind vier von fünf Tatverdächtigen männlich. Die Hälfte der Intensivtäter in Bremen hat einen türkischen oder kurdisch-libanesischen Migrationshintergrund.

.....

Samir ist einer von denen, für die manche schon viel früher viel härtere Strafen fordern. Wenn ihn einer beleidigt hat, ist er auf ihn losgegangen. „Diese Wut kann ich nicht kontrollieren“, sagt er. Mit neun hat er gemeinsam mit seinen Freunden angefangen, in der Schule andere Kinder zu ärgern, mit elf hat er Süßigkeiten geklaut, mit 13 anderen Kindern ihr Geld weggenommen. Kleingeld machen, so nennt er das. Dann lernte er neue Leute kennen, jünger als er.

.......
Gefängnis ist ihm nicht unbekannt

Samir ist einer von ihnen. Als er mit 18 zum ersten Mal im Gefängnis landet, ist der Ort nicht neu für ihn. Sein Bruder saß schon dort, sein Vater auch. Nun also auch er. Die SEK-Beamten nahmen ihn an dem Morgen im Sommer 2015 mit. Er wurde dem Haftrichter vorgeführt, gesagt hat er nichts. Jugendrichter Karl-Heinz Rogoll stellte einen Haftbefehl aus, Samir war dringend tatverdächtig, und der Richter hielt die Gefahr für groß, dass er weiter ähnliche Taten begeht. Und er ist der Meinung: „Wer so etwas gemacht hat, der darf abends nicht bei Mama und Papa sein.“

Zitat Ende

Den vollständigen Artikel kann man mit o.a. Link aufrufen.

..ich verweise mal auf die Beiträge 28 und 29 in diesem Thread
https://www.youtube.com/watch?v=5vjJSC970V0

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"Grüne wollen Übergangsklassen einführen???????!!!!

#34 von Lola 1 2 3 ( Gast ) , 05.04.2017 18:38

http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen...id,1578665.html

Zitat

Integration schwieriger Schüler
Grüne wollen Übergangsklassen einführen
Sara Sundermann 04.04.2017 1 Kommentar

Die Landesregierung muss eine Entscheidung treffen, ob extrem verhaltensauffällige Kinder in Bremen weiterhin auf eine Spezialschule gehen oder in Zukunft eine normale Schule besuchen sollen.

Wie können Kinder mit extremen Verhaltensauffälligkeiten unterrichtet werden, ohne dass sie den Unterricht sprengen? Diese Frage stellt Schulen im Alltag vor große Herausforderungen. Bislang gibt es etwa 50 Plätze für solche Kinder an einer Spezialschule, der Förderschule an der Fritz-Gansberg-Straße.

Diese Schule ist laut Gesetz eine Schule mit Deadline: Es soll sie zunächst nur noch bis Sommer 2018 geben. Nun wollen die Grünen diese Schule noch drei Jahre länger erhalten, also bis 2021, und die Zeit bis dahin nutzen, um an einzelnen normalen Schulen ein System aufzubauen, das es perspektivisch ermöglicht, auf die Gansberg-Schule zu verzichten.

Der Beitrag informiert weiter:
„Danach haben wir gesagt, so ein System ist eigentlich die Lösung“, sagt der grüne Bildungspolitiker Matthias Güldner. Er will nun für zusätzliche Stellen für Sonderpädagogen kämpfen, um das System der Übergangsklassen drei Jahre lang bis 2021 an einigen Schulen auszuprobieren. Für eine Übergangsklasse mit vier Schülern setzt er 16 Wochenstunden eines Sonderpädagogen an. Schulen, die besonders unter schwierigen Schülern leiden, sollen eine solche Übergangsklasse beantragen können.

Die SPD wollte die Gansberg-Schule behalten

Wie man im Schulalltag mit Kindern umgehen sollte, die zum Teil mit Stühlen werfen oder ihre Mitschüler terrorisieren, war in der Vergangenheit zwischen SPD und Grünen strittig: Die SPD wollte die Gansberg-Schule behalten, die Grünen wollten sie abschaffen. Schließlich einigte man sich als Kompromiss darauf, die Schule zunächst bis 2018 zu erhalten.
Zitat Ende

...erschreckend ..einfach nur noch erschreckend ....
was alle anderen Kinder aushalten m ü s s e n, weil Politiker sich in den Kopf gesetzt haben,
es wird schon funktionieren und im übrigen spart das wahrscheinlich dann auch noch Geld, oder?

Lola 1 2 3

"Rekumer Straße 12 schließt"

#35 von Lola3 , 23.08.2017 09:48

http://www.weser-kurier.de/region/die-no...id,1639005.html

Zitat
Einrichtungen für straffällige Jugendliche
Rekumer Straße 12 schließt
Julia Ladebeck 22.08.20171 Kommentar

Die Sozialbehörde plant für Bremen-Nord 17 Plätze für junge Straftäter. Sieben sollen in Lesum entstehen, zehn gibt es bereits im Sattelhof in Blumenthal. Die Einrichtung Rekumer Straße 12 schließt.

Bremen-Nord. In Lesum sollen sieben Plätze für straffällige Jugendliche entstehen. Der Senat hat am Dienstag mit einem Beschluss die Voraussetzung für die weitere Planung der intensivpädagogischen Einrichtung geschaffen, die der Haftvermeidung dienen soll. Als Träger ist, wie berichtet, der Verein Innere Mission vorgesehen.

Die Unterkunft für straffällige junge Flüchtline in Rekum wird dagegen spätestens zum 31. Oktober dieses Jahres geschlossen. Das sagt Birgit Struß, pädagogische Gesamtleitung der Akademie Lothar Kannenberg, die das Haus betreibt. Derzeit befinde sich die Einrichtung in der Abbauphase, so Struß. David Lukaßen, Sprecher der Sozialbehörde, bestätigt die geplante Schließung.

Jugendliche, die in intensivpädagogischen Einrichtungen untergebracht werden, haben oft ein ganzes Bündel an Problemen. Alkohol- und Drogenmissbrauch, Aggressivität und Gewaltneigung, eine Verweigerungshaltung im Lern- und Leistungsbereich sowie Defizite in ihrer Sozialisation und Persönlichkeitsentwicklung sind einige Punkte, die die Akademie Lothar Kannenberg auf ihrer Internetseite als mögliche Eigenschaften der jungen Männer aufzählt, die im Sattelhof in Blumenthal betreut werden. Der Sattelhof ist ebenfalls eine intensivpädagogische Einrichtung zur Haftvermeidung für straffällige Jugendliche. Zehn Plätze gibt es dort.

In der Käthe-Kollwitz-Straße 1 in Lesum soll nun eine weitere geschaffen werden. Von den insgesamt 25 Plätzen, die es nach der Schließung des Hauses in Rekum und der Eröffnung des Lesumer Heims in ganz Bremen geben wird, befinden sich dann 17 in Bremen-Nord. Acht weitere bietet ein Haus in Hemelingen, das der Jugendhilfeträger Synthese betreibt.

Ein Rückblick: Im Oktober 2014 hatte die Sozialbehörde die Rekumer Bürger mit der Ankündigung überrascht, dass in einem privaten Wohnhaus in der Rekumer Straße 12 eine spezialisierte Jugendhilfeeinrichtung für straffällige junge Flüchtlinge eingerichtet wird. Schnell bildete sich massiver Widerstand, eine Facebook-Gruppe formierte sich, Bürger protestierten unter anderem auf dem Blumenthaler Marktplatz.

Der Beitrag informiert weiter:

.. sagte Struß. „Die Einrichtung war hauptsächlich für straffällig gewordene Flüchtlinge aus Nordafrika geschaffen worden. Eine Unterkunft nur für diese Klientel ist mittlerweile aber nicht mehr zeitgemäß. Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge werden mittlerweile auf alle Bundesländer verteilt“, erläutert Struß den Hintergrund der bevorstehenden Schließung.

Sattelhof noch in der Aufbauphase

Dafür befindet sich die intensivpädagogische Einrichtung Sattelhof in Blumenthal noch in der Aufbauphase. Perspektivisch stehen dort zehn Plätze zur Verfügung. Seit April dieses Jahres werden im Sattelhof männliche Jugendliche und junge Volljährige im Alter von 14 bis maximal 20 Jahren in einer Gruppe ....
Zitat Ende

Bisher kamen notorische Schulverweigerer nach Verden in den geschlossenen Vollzug. Der Weser Kurier hatte in der Vergangenheit darüber berichtet.
Jetzt soll das also alles von der Firma Kannenberg übernommen werden? Ist das nicht ein sehr sensibler Bereich, herauszufinden warum das Kind die Schule verweigert. Diese Kinder sind in der Regel keine Gewalttäter und auch keine Kriminellen, sondern wohl eher Kinder die in ihrem bisherigen Leben "untergebuttert" wurden und selten Gehör und Unterstützung gefunden haben.

Wäre schön, wenn der Weser Kurier die "notorischen Schulverweigerer" weiter auf dem Zettel hat, denn für meine Begriffe gehören diese Kinder und Jugendlichen auf keinen Fall mit den Drogenabhängigen und kriminellen gewaltbereiten Straftätern zusammen in eine Einrichtung. Gehören sie nicht eher in die Praxis eines Psychologen für Kinder und Jugendliche?

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"Mehr Kinder gehen nicht zur Schule"

#36 von Lola3 , 29.09.2017 08:29

https://www.weser-kurier.de/startseite_a...id,1652664.html

Zitat

1000 Kinder gehen nicht zur Schule
Sara Sundermann 29.09.2017 0 Kommentare

Bremen. Die Zahl der Kinder, die nicht zur Schule gehen, hat in Bremen deutlich zugenommen. Das geht aus Zahlen der Bildungsbehörde hervor.

Im Schuljahr 2015/16 gingen knapp 700 Kinder längere Zeit nicht zur Schule, im Schuljahr 2016/17 traf das der Bildungsbehörde zufolge auf knapp 1000 Kinder zu. Die Zahl beschreibt nur die krasseren Fälle von Schulverweigerung, wenn Kinder sechs Wochen lang nicht oder nur unregelmäßig zur Schule gehen. Die Kinder, die immer wieder tageweise fehlen, sind darin nicht erhalten. Insgesamt gibt es in Bremen rund 75 000 Schüler.

Bei der Behörde geht man davon aus, dass besonders die Zahl der Schulmeider vor allem an den Berufsschulen stieg. Ein Grund dafür könnten Schwierigkeiten von Jugendlichen sein, die neu aus dem Ausland nach Bremen gekommen sind.

Die Personalvertretung der Lehrkräfte und Mitarbeiter sozialer Träger, die mit Schulmeidern arbeiten, kritisieren, dass die Stellen, die in Bremen die Schulen im Umgang mit Schwänzern unterstützen sollen – nämlich die Regionalen Beratungs- und Unterstützungszentren – personell zu schlecht ausgestattet seien. Es komme zu langen Wartezeiten für einen Beratungstermin, sagt zum Beispiel Karin Hauffe von der Waller Beschäftigungs- und Qualifizierungsinitiative Wabeq.
„Es gibt in Bremen Systeme zum Umgang mit Schulmeidern, aber sie funktionieren nicht.“

Zitat Ende

Die Papierausgabe des Weser Kurier informiert umfangreicher. So werden Probleme die zur Schulvermeidung führen angesprochen, wie fehlende Ansprechpartner bei den unbegleiteten Jugendlichen und dass Warnsignale übersehen werden.


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zuletzt bearbeitet 29.09.2017 | Top

"Chancen für Schulschwänzer"

#37 von Lola3 , Gestern 17:46

So lautet die Überschrift eines Artikels im "Das BLV" v. 13.Dezember 2017 Ausgabe Nr. 3778 Seite 2

E-Papier lesen http://www.das-blv.de/elkat/171213/index.php

Zitat
Wildfang-Geschäftsführer Dirk Precht stellte Projekt in der Rekumer Straße 12 vor.

Zitat Ende


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