Kraftwerk Farge (Quelle: wikipedia)

"Erneuerbare Energien"

#1 von Lola2 , 07.12.2014 11:01

Ich habe mir das folgende Video nochmal angeschaut und es wird immer interessanter:

"Erneuerbare Energien" damit will die IVG sich auch beschäftigen. Ich habe dazu schon eines im folgenden Thread geschrieben: IVG: ..was war vor 20 Jahren? - 1993 (19)

Die Speicherung dient der Erwirtschaftung von Gewinnen. Günstig einkaufen, wenn man die Möglichkeit der Zwischenlagerung schafft, und in Zeiten wo viel Energie benötigt wird, zum hohen Preis wieder verkaufen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstoffspeicherung

http://www.elektronik-kompendium.de/sites/grd/0209102.htm

http://www.powertogas.info/power-to-gas/strom-speichern.html
http://www.powertogas.info/partner/alle-partner.html
Hier finden wir alle Partner des Projekts Power-to-Gas
wie da wäre:
https://www.arge-netz.de/
http://www.powertogas.info/partner/dvgw
http://www.powertogas.info/partner/etogas
http://www.powertogas.info/partner/gpjoule
http://www.powertogas.info/partner/ivg
http://www.powertogas.info/partner/biogasrat
http://www.powertogas.info/partner/enbw
http://www.powertogas.info/partner/evonik
http://www.hydrogenics.com/
http://www.powertogas.info/partner/opengrideurope
http://www.powertogas.info/partner/btuCottbus
http://www.powertogas.info/partner/enertrag

http://www.powertogas.info/partner/iwes
Zitat
Fraunhofer-Institut für Windenenergie und Energiesystemtechnik

Das Fraunhofer-Institut für Windenenergie und Energiesystemtechnik IWES forscht im gesamten Spektrum der Windenergie sowie der Integration von erneuerbaren Energien in Versorgungsstrukturen. Die Forschung zu Energieeffizienz und modernen Formen der Energiespeicherung umfasst neben Windkraft auch Photovoltaik und Biomasse.

Das Fraunhofer IWES wurde 2009 gegründet und ist aus dem ehemaligen Fraunhofer-Center für Windenergie und Meerestechnik CWMT in Bremerhaven sowie dem Institut für Solare Energieversorgungstechnik ISET e.V. in Kassel hervorgegangen. Am Fraunhofer IWES arbeiten derzeit etwa 250 Wissenschaftler, Angestellte und Studenten. Das Jahresbudget beträgt rund 22 Mio. Euro.
Zitat Ende

http://www.powertogas.info/partner/iaew
Zitat
IAEW

Das Institut für Elektrische Anlagen und Energiewirtschaft (IAEW) gehört zur Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der RWTH Aachen. Es betreibt ausgewiesene Forschung mit dem Schwerpunkt auf systemtechnischer Betrachtung von Energieversorgungssystemen. Zur Abbildung von Versorgungskonzepten sind mathematische Modelle der Komponenten und deren Zusammenwirken im System notwendig. Die entwickelten Werkzeuge zur Analyse, Simulation und Bewertung erneuerbarer Energien, zentraler und dezentraler Anlagen sowie Energiespeicher unter besonderer Berücksichtigung von Strom- und Gasnetzen unterliegen einer kontinuierlichen Weiterentwicklung. Versorgungsqualität, Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit sind dabei zentrale Zielgrößen.

In den vergangenen Jahren hat sich IAEW bereits intensiv mit dem Ausbau sowie der Regulierung von Strom- und Gasnetzen auseinandergesetzt. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Einspeisung erneuerbarer Energien sowie Fortschritte im Bereich der Elektrolyse gewinnen dabei insbesondere Fragestellungen zur Kopplung der verschiedenen Energiesysteme an Bedeutung. Hier bewertet IAEW aus Netz- und Anlagensicht geeignete Standorte für die Power-to-Gas-Technologie sowie ermöglicht Abschätzungen zum zu erwartenden Anlageneinsatz. Grundlage für alle Untersuchungen und Analysen sind die am Institut verfügbaren und kontinuierlich weiterentwickelten Verfahren.
Zitat Ende

http://www.performing-energy.de/
Bündnis für Wasserstoff
performing energy und dena starten europäische Power-to-Fuels-Informationskampagnemehr

http://www.powertogas.info/partner/dbi
DBI - Gastechnologisches Institut gGmbH Freiberg

Die DBI-Gastechnologisches Institut gGmbH Freiberg (DBI-GTI) ist als Spin-off der DBI Gas- und Umwelttechnik GmbH im Jahr 1998 gegründet worden. In der DBI-GTI vereinigen sich alle gemeinnützigen Unternehmensbereiche, wie die grundlagenorientierte Forschung, die Weiterbildung für die Gasversorgung sowie eine unabhängige Prüfstelle für Gasgeräte- und armaturen. Sie erhielt 2003 den Status der Gemeinnützigkeit und wurde außerdem als An-Institut der TU Bergakademie Freiberg anerkannt.

Die DBI-GTI versteht sich als Bindeglied zwischen universitärer Forschung und angewandter industrieller Grundlagenforschung. Sie bildet die Speerspitze in der Gaswirtschaft bei der Erforschung neuer Technologien und Entwicklung innovativer Elemente der Energie­versorgung. Gemeinsam mit der Mutter­gesellschaft DBI GUT als Engineering-Unternehmen wird dieses Know-how in die Praxis umgesetzt. Zusammen begleiten sie Gas- und Energieversorger, Netz­betreiber und Gasverwender bei der Implementierung neuer Strategien und der Umsetzung innovativer Technologien. Der Bereich der gastechnologischen Forschung nimmt in der DBI-GTI nahezu 70 % der gesamten Tätigkeit des Institutes ein. Besondere Schwerpunkte sind der Umweltschutz in der bestehenden Wertschöpfungskette der Gasversorgung sowie die Integration regenerativer gasförmiger Energieträger in die Energieversorgung, wie z.B. Biogas, synthetisches Erdgas aus Biomasse, sowie die Erzeugung von Wasserstoff und Methan aus regenerativen Stromquellen – Power-to-Gas.

Die DBI-Gruppe ist mit ihren gesamten Aktivitäten in den Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches e.V. eingeordnet. Mit ihrer Struktur sind die DBI GUT und die DBI-GTI zu einem in Europa einzigartigen Forschungs- und Entwicklungsunternehmen avanciert, das die gesamte Wertschöpfungskette von der Gasförderung über den Gastransport bis zur Gasverwendung bedienen kann.
Zitat Ende

http://www.powertogas.info/partner/gasunie
Gasunie – Erdgasinfrastruktur bietet Chancen für Nachhaltigkeit

Gasunie Deutschland mit Sitz in Hannover ist verantwortlich für ein rund 3.600 Kilometer langes Fernleitungsnetz in Norddeutschland. Aufgrund seiner geographischen Lage übernimmt das insgesamt mehr als 15.000 Kilometer lange Leitungsnetz der Gasunie die Funktion einer Gasdrehscheibe für Nordwesteuropa. Die Transporteinrichtungen der Gasunie leisten als wichtiger Bestandteil des norddeutschen Erdgasnetzes einen wesentlichen Beitrag zur sicheren Erdgasversorgung in Deutschland und Europa.
Zitat Ende

http://www.itm-power.com/
Energy storage will be critical in future energy systems and ITM Power is at the centre of this technological approach. There will be many solutions to the energy storage conundrum, which must be solved if we are to harness renewable energy successfully.

http://www.powertogas.info/partner/rwe
RWE Deutschland AG
Die RWE Deutschland AG mit Sitz in Essen verantwortet die deutschen Aktivitäten des RWE-Konzerns in den Bereichen Netz, Vertrieb und Energieeffizienz und führt die deutschen Regionalgesellschaften. Das Unternehmen verfügt über rechtlich eigenständige Tochtergesellschaften für den Vertrieb, den Verteilnetzbetrieb, das Zählerwesen und den Vertrieb technischer Dienstleistungen. Weitere Töchter sind für die Aktivitäten rund um die Energieeffizienz einschließlich Elektromobilität und für die Gasspeicher verantwortlich. Sie ist an rund 70 regionalen und kommunalen Energieversorgern beteiligt und beschäftigt rund 20.000 Mitarbeiter.

http://www.powertogas.info/partner/trianel
TRIANEL - Ein Netzwerk von Stadtwerken für Stadtwerke
Die Trianel GmbH wurde 1999 von vier Stadtwerken gegründet. Das Ziel: Die Bündelung der Interessen und Stärken von Stadtwerken, um ihre Unabhängigkeit und Wettbewerbsfähigkeit im Energiemarkt zu sichern. Eine Idee, die sich als tragfähiges Geschäftsmodell erwies. Heute zählen über 50 Stadtwerke aus Deutschland, den Niederlanden, Österreich und der Schweiz zu den Gesellschaftern der Trianel GmbH.

http://www.powertogas.info/partner/viessmann
Viessmann Werke GmbH & Co. KG
Die Viessmann Group ist einer der international führenden Hersteller von Systemen der Heiz-, Kälte- und Klimatechnik. Das 1917 gegründete Familienunternehmen beschäftigt 11.400 Mitarbeiter, der Gruppenumsatz beträgt 2,1 Milliarden Euro.
Mit 27 Produktionsgesellschaften in 11 Ländern, mit Vertriebsgesellschaften und Vertretungen in 74 Ländern sowie weltweit 120 Verkaufsniederlassungen ist Viessmann international ausgerichtet. 55 Prozent des Umsatzes entfallen auf das Ausland.

http://www.powertogas.info/partner/toyota
Toyota
Toyota Motor Europe NV/SA (TME) ist für den Vertrieb und Marketing von Toyota- und Lexus Fahrzeugen, Teile und Zubehör und sämtliche Produktions-und F&E-Aktivitäten im europäischen Raum verantwortlich.
Der Vertrieb erfolgt über ein Netzwerk von 30 Marketing- und Vertriebsgesellschaften in 56 Ländern. Seit 1990 hat Toyota über 8 Mrd. € in Europa investiert.

http://www.powertogas.info/partner/volkswagen
Volkswagen AG
Der Volkswagen Konzern mit Sitz in Wolfsburg ist einer der führenden Automobilhersteller weltweit und der größte Automobilproduzent Europas. Im Jahr 2010 steigerte der Konzern die Auslieferungen von Fahrzeugen an Kunden auf 7,2 Millionen, das entspricht einem Pkw-Weltmarktanteil von 13,7 Prozent.


http://www.powertogas.info/partner/ugs
Untergrundspeicher- und Geotechnologie-Systeme GmbH (UGS)
Wer sind wir?
Die Untergrundspeicher- und Geotechnologie-Systeme GmbH (UGS) ist ein Ingenieur- und Dienstleistungsunternehmen, das sich auf die Planung, Errichtung und den Betrieb von Untergrundspeichern sowie auf die Erkundung der erforderlichen geologischen Voraussetzungen spezialisiert hat. Sie besitzt die Kompetenz sowie die erforderlichen Geräte und Ausrüstungen, um die gesamte Leistungspalette - beginnend mit ersten konzeptionellen Voruntersuchungen bis zur Inbetriebnahme schlüsselfertiger Speicheranlagen - abzudecken.

UGS besitzt eine mehr als 40jährige Erfahrung in der Errichtung und dem Betrieb von Untergrundspeichern sowie in angrenzenden geotechnischen Bereichen. Darüber hinaus kann UGS auf langjährige und stabile Kooperationsbeziehungen zu renommierten Ingenieurunternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen zurückgreifen und auf diese Weise kundenspezifische Lösungen mit einem hohen Innovationsgrad anbieten.

UGS und dena

Wir sind der Überzeugung, dass effiziente Power-to-Gas-Lösungen in einem hohen Maße auf die existierende Gas-Infrastruktur und damit auf die Nutzung der bestehenden und in der Entwicklung befindlichen Gasspeicherpotentiale angewiesen sein werden. Das erfordert eine fachlich fundierte und von hoher Kompetenz getragene Anpassung und Erweiterung bestehender Systeme sowie die Entwicklung neuer Systemkomponenten. Als einer der Marktführer im Bereich der Untergrundspeicherung ist es das Anliegen von UGS, diesen Prozess aktiv zu unterstützen und einen signifikanten Beitrag zu leisten. Dabei wollen wir vor allem Einfluss darauf nehmen, dass neue Lösungsansätze mit den komplexen Anforderungen an untertägige Speicheranlagen vereinbar sind.


http://www.powertogas.info/partner/th%C3%BCga
Thüga Aktiengesellschaft

560 Städte und Gemeinden haben aus Verantwortung für den Lebensraum von rund zehn Millionen Menschen ihre 100 kommunalen Energie- und Wasserversorgungsunternehmen in die Thüga-Gruppe eingebunden. Ziel ist, durch Zusammenarbeit Mehrwert für den einzelnen Lebensraum zu schaffen und kommunale Werte nachhaltig zu sichern. Insgesamt arbeiten 18.100 Mitarbeiter in der Thüga-Gruppe. Diese versorgen knapp 3,9 Millionen Kunden mit Strom, gut 2,1 Millionen Kunden mit Erdgas und 0,9 Million Kunden mit Trinkwasser. Der Umsatz des Thüga-Netzwerks lag 2013 bei 23,3 Milliarden Euro.

Die Thüga-Gruppe ist deutschlandweit das größte kommunale Netzwerk lokaler und regionaler Energieversorger. In der Thüga-Gruppe sind die Rollen klar verteilt: Die 100 Partner sorgen für die aktive Marktbearbeitung mit ihren lokalen und regionalen Marken. Thüga - Kapitalpartner der Städte und Gemeinden und in dieser Funktion Minderheitsgesellschafter bei den Partnerunternehmen - ist als Kern der Gruppe mit der unternehmerischen Entwicklung beauftragt: Gewinnung neuer Partner, Wertsicherung und -entwicklung des einzelnen Unternehmens, Koordination und Moderation von Projekten sowie Steuerung der Zusammenarbeit in der Gruppe.

Die Thüga-Gruppe beschäftigt sich derzeit auch mit der Frage, welche Rolle die kommunale Gasverteilung im Bereich der Energiespeicherung spielen kann. Zur Beantwortung dieser Frage hat die Thüga-Gruppe das Projekt "Strom zu Gas" gestartet. Das Projekt ist in drei Projektphasen unterteilt:

http://www.powertogas.info/partner/vku
Der VKU im Profil

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) vertritt die Interessen von mehr als 1.400 kommunalen Ver- und Entsorgern. Seine Mitglieder sind vor allem in der Energieversorgung, der Wasser- und Abwasserwirtschaft sowie der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung tätig.

Der VKU nimmt die Interessen der kommunalen Unternehmen in der Öffentlichkeit wahr und ist Ansprechpartner für die Politik sowie für wirtschaftliche und gesellschaftliche Gruppen. Neben seiner Rolle als Interessenvertreter und Sprachrohr seiner Mitglieder organisiert der VKU den Meinungs- und Erfahrungsaustausch im Verband, um politische und fachliche Positionen abzustimmen. Der Verband bietet seinen Mitgliedern kompetente Beratung in politischen, betriebswirtschaftlichen, rechtlichen und technisch-wirtschaftlichen Fragen an. Er informiert zeitnah und zielgruppengerecht über politische und gesetzgeberische Entwicklungen und Maßnahmen. Nähere Informationen zu den Aktivitäten des VKU finden Sie unter folgendem Link: http://www.vku.de/

Die VKU-Mitgliedsunternehmen befassen sich zunehmend mit der Strom- und Wärmeerzeugung aus Wind, Wasser, Sonne, Biomasse, Biogas, Abfällen oder Geothermie. So unterstützen sie mit ihren Aktivitäten die politische Zielsetzung, den Anteil der erneuerbaren Energien an der Energieversorgung bis 2020 auf 18 Prozent zu erhöhen. Bei den kommunalen Erzeugungskapazitäten handelt es sich vornehmlich um hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen zumeist auf Gasbasis, und um Erneuerbare-Energien-Anlagen. Derzeit sind 4.403 MW an Erzeugungsanlagen im Bau oder im konkreten Genehmigungsverfahren, wovon knapp 27 % auf die Nutzung der erneuerbaren Energien entfallen.

In seiner Arbeitsgruppe „Power to Gas“ befasst sich der VKU Wertschöpfungsstufen übergreifend mit den wesentlichen Fragen zur Erzeugung und Einspeisung von Wasserstoff und SNG. Weitere Informationen zu der Arbeitsgruppe sind unter folgendem Link abrufbar: http://www.vku.de/energie/gremien/ag-power-to-gas.html

http://www.powertogas.info/partner/wingas
WINGAS GmbH

Profil
Die WINGAS GmbH ist ein indirektes Gemeinschaftsunternehmen der Wintershall Holding GmbH in Kassel, des größten deutschen Erdöl- und Erdgasproduzenten, und der russischen OAO Gazprom.

WINGAS ist seit 1993 in Erdgasvertrieb, -handel und -beschaffung tätig und vermarktet Lichtwellenleiter für die Telekommunikation. Mit einem Anteil von knapp 20 Prozent gehört WINGAS inzwischen zu den größten Erdgasversorgern Deutschlands. Daneben ist das Unternehmen noch in Belgien, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Österreich, Niederlande und Tschechien aktiv. Die WINGAS Tochter astora GmbH betreibt Europas größten Erdgasspeicher in Rehden.

WINGAS stärkt Versorgungssicherheit
WINGAS deckt ihren Bedarf vorwiegend im Rahmen langfristiger Bezugsverträge. Diese kontrahierten Mengen stammen mehrheitlich aus russischen Quellen und werden ergänzt durch Bezüge aus der Nordsee. Hierbei werden verstärkt die Beschaffungsmöglichkeiten an den westeuropäischen Spothandelspunkten genutzt.

Aktivitäten im Bereich Energieeffizienz und Erneuerbare Energien
Eine wichtige Aufgabe sieht WINGAS in der Weiterentwicklung umweltschonender Technologien zur Wärme- oder Elektrizitätserzeugung auf Erdgas-Basis. Mit der Förderung innovativer Erdgas-Technologien zur dezentralen Energieerzeugung wie Kraft-Wärme-Kopplung, der Durchführung von Feldtests und Studien sowie der Unterstützung von Forschungsprojekten leistet WINGAS einen wichtigen Beitrag für Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Seit 2010 liefert WINGAS alle am Markt erhältlichen Biogase in alle Nutzungspfade (Verstromung nach EEG, Wärmemarkt, Bio-Erdgas an der Tankstelle), beteiligt sich an Arbeitskreisen der Fachverbände und initiiert Studien im Bereich Biogas, CO2-Vermeidungskosten und Marktdesign neuer Energiemärkte.

Zudem vermarktet WINGAS CO2 -Zertifikate aus freiwilligen Klimaschutzprojekten zur Neutralstellung des gelieferten Erdgases. WINGAS sieht Power to Gas und die Methanisierung von Überschussstrom als zentrale Bausteine einer zukünftigen Stromversorgung aus 100 % Erneuerbaren Energien.

http://www.powertogas.info/partner/zsw
ZSW Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg

Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) gehört zu den renommierten Forschungsinstituten auf den Gebieten Photovoltaik, Energiesystemanalyse, regenerative Brennstoffe, Batterietechnik und Brennstoffzellen. An den drei Standorten Stuttgart, Ulm und Widderstall sind derzeit rund 180 Wissenschaftler, Ingenieure und Techniker beschäftigt. Sie erwirtschaften einen Umsatz von über 20 Millionen Euro.

Im Fachgebiet Regenerative Energieträger und Verfahren (REG) am Standort Stuttgart werden neue Technologien - vor allem zur Herstellung von Erdgassubstitut (SNG), Wasserstoff und Synthesegas - entwickelt und im Labor erprobt. Neben der Brennstoffreformierung und der Erzeugung biomassestämmiger Synthesegase durch Vergasung/Pyrolyse sind die Gasreinigung, Gaskonditionierung sowie die Kraftstoffsynthese wichtige Aufgabengebiete. Zielsetzung bei der Gasprozesstechnik ist die Erzeugung eines brennstoffzellentauglichen Gases, eines Brenngases für die konventionelle Verstromung bzw. eines konditionierten Synthesegases zur Kraftstofferzeugung sowie die Gasaufbereitung zur Einspeisung in das Erdgasnetz.

Die Schwerpunktthemen des Fachgebiets sind:

Innovative Speicherkonzepte für regenerativ erzeugten Strom("Power to Gas")
Thermochemische Konversion biogener Ressourcen
Brennstoff-Reformierung /-Synthese

http://www.thyssenkrupp-industrial-solutions.com/en.html
http://www.thyssenkrupp-industrial-solut...lektrolyse.html
..wenn man den 2.Link aufruft, dann erscheinen am Rand die Referenzen ...

http://www.eon.com/de/presse/pressemitte...in-betrieb.html

E.ON nimmt „Power to Gas“-Pilotanlage im brandenburgischen Falkenhagen in Betrieb
28.08.13 | Themen: Stromerzeugung , Gas
Wasserstoff wird zum ersten Mal im industriellen Maßstab in das Erdgasnetz eingespeist

E.ON hat heute im brandenburgischen Falkenhagen die „Power to Gas“-Pilotanlage in Betrieb genommen. Mittels Elektrolyse wird dort regenerativ erzeugter Strom in Wasserstoff umgewandelt und in das regionale Ferngasnetz eingespeist. Die gespeicherte Energie steht dann dem Erdgasmarkt zur Verfügung und findet damit Anwendung im Wärmemarkt, in der Industrie, in der Mobilität und bei der Stromerzeugung. Die Anlageleistung beträgt zwei Megawatt – dies entspricht einer Produktion von 360 Kubikmeter Wasserstoff pro Stunde.

„Mit diesem Projekt zeigt E.ON als eines der ersten Unternehmen, wie sich überschüssige Energie im Erdgasnetz speichern lässt, um so Erzeugung und Verbrauch auszugleichen“, sagte Dr. Ingo Luge, Vorsitzender der Geschäftsführung der E.ON Deutschland. „Diese Art der Speicherung gilt als eine der Schlüsseltechnologien für die Energiewende. Damit wird die anderenfalls notwendige Abschaltung von Windkraftanlagen bei Netzengpässen vermieden und die Ausbeute der Erzeugung von Windstrom steigt.“

Bei Errichtung und Betrieb der Anlage arbeitet E.ON mit der Swissgas AG zusammen, die auch einen Teil der Wasserstoff-Produktion abnehmen wird. „Die Swissgas engagiert sich in diesem Projekt und zeigt damit den hohen Wert der Schweizer Gasinfrastruktur auf, die uns erlaubt, über Grenzen hinweg regenerative Energien zu speichern und zu transportieren“, unterstreicht Dr. Heinrich Schwendener, Mitglied der Geschäftsleitung der Swissgas AG.

An der Inbetriebnahme nahmen Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler, Dr. Christian Ehler, Mitglied des Europäischen Parlaments, Henning Heidemanns, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg, sowie rund 200 weitere Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft teil.

Bundesminister Dr. Philipp Rösler: „Die Integration zunehmender Anteile fluktuierender erneuerbarer Energien ist eine der großen Herausforderungen der Energiewende. Um die Systemstabilität im Stromnetz und die Versorgungssicherheit für unseren Wirtschaftsstandort langfristig sicherzustellen, brauchen wir nicht nur einen zügigen Netzausbau sondern auch innovative Lösungen, wie beispielsweise die Power to Gas-Anlage hier in Falkenhagen.“

E.ON hat sich bei dem Bau der Anlage für den Standort Falkenhagen entschieden, da er in idealer Weise ein hohes Windstromaufkommen mit einer bestehenden Strom- und Gasinfrastruktur sowie einer eigenen Betriebsstelle vor Ort verbindet.

Die Anlage demonstriert die Funktionsweise von „Power to Gas“ auf Basis bewährter Technologie. Damit eignet sich das Projekt sehr gut, um technische und regulatorische Erfahrungen beim Bau und Betrieb derartiger Speicheranlagen zu sammeln. Dies ist ein wichtiger Schritt, um die Technologie zur Marktreife zu führen.

Gleichzeitig ist die Pilotanlage in Falkenhagen ein anschauliches Beispiel für die umfassenden Innovations- und Technologie-Aktivitäten des Konzerns. Mit diesen verfolgt E.ON das Ziel, neue Geschäftsfelder zu entwickeln und zu begleiten, bis sie an bestehende oder neugegründete Geschäftseinheiten übergeben werden können. Dabei geht es um ein breites Spektrum von Technologien von der effizienten Erzeugung in großen Kraftwerken über Neu- und Weiterentwicklungen bei Erneuerbaren Energien, Netzen, der Energiespeicherung und im Mobilitätsbereich bis hin zu innovativen Lösungen für Kunden bei dezentraler Energieerzeugung und im Energiemanagement.
Diese Pressemitteilung enthält möglicherweise bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des E.ON-Konzerns und anderen derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und Ungewissheiten sowie sonstige Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistung der Gesellschaft wesentlich von den hier abgegebenen Einschätzungen abweichen. Die E.ON SE beabsichtigt nicht und übernimmt keinerlei Verpflichtung, derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.
Zitat Ende
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Die o.a. Firmen sind die Partner von Power-to-Gas-. In diesem Verbund ist jede Fachrichtung vertreten.

Das Kohlekraftwerk Farge gehörte bis 2009 zu EON und danach zu GdFSuez
http://de.wikipedia.org/wiki/GDF_Suez

http://www.weser-kurier.de/bremen_artike...rid,817937.html
» Kraftwerk Farge wird aufgerüstet

Energiekonzern GDF investiert 20 Millionen Euro
Kraftwerk Farge wird aufgerüstet
Jürgen Theiner 01.04.2014

Bremen-Farge. Der Energiekonzern GDF Suez investiert am Standort Farge rund 20 Millionen Euro in die Erneuerung zentraler Anlagenteile. Diese sogenannte Revision findet im Sommer statt. Sie soll das Kraftwerk fit machen für die nächsten zehn Jahre – mindestens. Auch ein Betrieb über die bisher angepeilte Endmarke 2024 hinaus erscheint derzeit möglich.

Im Beitrag heißt es weiter:
Rund 20 Millionen Euro lässt sich GDF Suez diese durchgreifende Erneuerung kosten. Und das in einer Zeit, in der die Stromkonzerne europaweit ihre Kapazitäten im Bereich der fossilen Energieträger, (Gas, Kohle) eher abbauen. Hintergrund: Der Ausbau der erneuerbaren Energien erzwingt einen grundlegenden Strukturwandel in der Stromwirtschaft. Der Anteil von Wind- und Sonnenenergie am verfügbaren Strom nimmt stetig zu, zulasten von Kohle und Gas. Allerdings kann er wetterbedingt stark schwanken. Gefragt sind deshalb herkömmliche Erzeugungskapazitäten, die dieses Auf und Ab ausgleichen. Die für den Sommer geplante Umrüstung zielt deshalb in erster Linie darauf ab, Farge zu einem Standort zu machen, „den man schnell hoch- und runterfahren kann“, wie es Kraftwerkleiter Marco Meyer ausdrückt. Karl-Peter Thelen (Geschäftsleitung GDF Deutschland) sagt es so: „Wir stellen uns darauf ein, dass das Kraftwerk sehr flexibel sein muss.“

Farge als Garant der Netzstabilität: Angesichts dieser Aufgabenstellung sehen Thelen und Meyer das Kraftwerk noch lange am Netz. Eine Standortgarantie könne angesichts der Umbrüche in der Energiewirtschaft zwar niemand geben, „aber wir werden das letzte Kohlekraftwerk sein, das dicht macht“, ist sich Marco Meyer sicher. Dieser Satz kommt dem Standortleiter auch deshalb so locker über die Lippen, weil das Farger Werk einen vergleichsweise hohen Wirkungsgrad hat. Er liegt aktuell bei 42,5 Prozent. Das heißt: 42,5 der Energie aus der verfeuerten Steinkohle kommt als Strom in den Leitungen an. Der Durchschnitt der Anlagen in Deutschland liegt bei etwa 38 Prozent, in Europa bei 30 Prozent. Von einem Kraftwerk wie Farge verabschiedet man sich also nicht ohne Not.
Zitat Ende

Ein interessantes Thema für Bremen-Farge.

Lola2  
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RE: "Erneuerbare Energien"

#2 von Lola2 , 08.12.2014 05:25

http://www.powertogas.info/power-to-gas/strom-speichern.html

Zitat
Strom speichern
Mit steigenden Anteil erneuerbarer Energien wird auch der Bedarf an Stromspeichern deutlich ansteigen. Bereits heute hat die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien eine Größenordnung erreicht, bei der es zu Situationen kommen kann, in denen sie sich kritisch auf die gesamte Stromversorgung auswirken kann. Gibt es zum Beispiel ein großes Überangebot an Wind- und Solarstrom, muss dieser zunächst im lokalen Netz aufgenommen und verteilt werden. Dieses Problem lässt sich lösen, indem man überschüssigen Strom speichert und damit die Erzeugung und den Verbrauch von Strom zeitlich entkoppelt. Dafür werden in Zukunft große Speicherkapazitäten gefragt sein. Das gilt sowohl für kurzfristige Speicher (Sekunden bis Minuten) als auch für Tages-, Wochen- und ggf. Saisonspeicher. Die Speicher müssen eine hohe Leistung und Kapazität über einen möglichst langen Zeitraum zur Verfügung stellen, dabei nur geringe Verluste aufweisen und wirtschaftlich zu betreiben sein.

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RE: "Erneuerbare Energien"

#3 von Lola2 , 08.12.2014 06:00

http://www.powertogas.info/partner/iwes

Zitat
Fraunhofer-Institut für Windenenergie und Energiesystemtechnik

Das Fraunhofer-Institut für Windenenergie und Energiesystemtechnik IWES forscht im gesamten Spektrum der Windenergie sowie der Integration von erneuerbaren Energien in Versorgungsstrukturen. Die Forschung zu Energieeffizienz und modernen Formen der Energiespeicherung umfasst neben Windkraft auch Photovoltaik und Biomasse.

Das Fraunhofer IWES wurde 2009 gegründet und ist aus dem ehemaligen Fraunhofer-Center für Windenergie und Meerestechnik CWMT in Bremerhaven sowie dem Institut für Solare Energieversorgungstechnik ISET e.V. in Kassel hervorgegangen.

Am Fraunhofer IWES arbeiten derzeit etwa 250 Wissenschaftler, Angestellte und Studenten. Das Jahresbudget beträgt rund 22 Mio. Euro.

Die Technologieentwicklung „Power-to-Gas“

Das IWES hat 2008 zusammen mit dem ZSW das Konzept „Power-to-Gas“ entwickelt, welches die Kopplung von Strom- und Gasnetzen ermöglicht. Im zukünftigen Energiesystem wird die "Power-to-Gas"-Technologie einen wichtigen Baustein zur Langzeitspeicherung darstellen und eröffnet zusätzliche Freiheitsgrade für den Energietransport sowie die Erzeugung eines regenerativen chemischen Energieträgers für den Verkehrssektor.

In diesem Zusammenhang beschäftigt sich das IWES insbesondere mit Konzepten zur Einbindung von "Power-to-Gas" in das Energiesystem. Die elektrotechnische Integration ist dabei das Kern-Know-How des IWES. Der Fokus liegt auf den Herausforderungen, die bei zunehmender erneuerbarer Stromeinspeisung an die Stromversorgung gestellt werden. In verschiedenen dynamisch-simulierten Energieszenarien hat das IWES bereits zahlreiche Untersuchungen zu diesem Thema veröffentlicht. Dazu zählt die BMU Leitstudie 2010, das Energiekonzept 2050 des Umweltbundesamtes und das Energiekonzept des FVEE. Darüber hinaus wurden auch einige energiewirtschaftliche Untersuchungen für Partner aus der Industrie durchgeführt.

Neben der systemischen Betrachtung befasst sich das IWES ebenso mit Untersuchungen für konkrete Anlagenstandorte, z.B. mit der Verknüpfung von Biogasanlagen als CO2-Quelle für die Methanisierung und der Anlageneinbindung in regionale Energiekonzepte.
Zitat Ende
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http://www.efre-bremen.de/detail.php?gsid=bremen59.c.2626.de
Förderung des Centers für Windenergie und Meerestechnik (CWMT)

Das Förderung des Centers für Windenergie und Meerestechnik (CWMT) zielt darauf ab, das Land Bremen und insbesondere Bremerhaven als deutsches Kompetenzzentrum für Rotorblätter sowie für Meerestechnik weiter auszubauen. Die Kerntätigkeit des CWMT soll aus Forschung, Entwicklung und Prüfungen an Rotorblättern bestehen. Die Tätigkeiten sollen die Anwendung von Computersimulationen und experimentellen Verfahren auf Materialien, Flügelverfahren, Bauweisen und technischen Zuverlässigkeitsnachweis beinhalten. Aus dem EFRE-Programm wird der 2. Bauabschnitt des CWMT gefördert. Dieser besteht aus einer zweiten Prüfstandhalle für das Kompetenzzentrum Rotorblatt und einem Neubau für Büro-, Werkstatt- und Laborräume.
Die Gründung des Kompetenzzentrums Rotorblatt wurde aus dem Ziel-2-Programm 2000 – 2006 gefördert. Hierzu wurde eine Halle auf dem alten Gelände der Rickmerswerft hergerichtet und mit Prüfständen ausgestattet.
Projektdaten

Wirkungsgebiet: Umsetzungsort: Volumen insgesamt (EFRE-Programm): davon öffentliche Mittel: darunter EFRE-Mittel:
Bremerhaven Bremerhaven 7.000.000€ 7.000.000€ 2.750.000€

Ansprechpartner:

Herr Michael Bürger
Der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr
Referat 20
Hanseatenhof 5, Block D, 28195 Bremen
Tel.: ++49 421 361-96819
Fax: ++49 421 496-96819
E-Mail: michael.buerger@umwelt.bremen.de
Weiterführende Informationen: Fraunhofer Institut IWES

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http://www.kassel.de/wirtschaft/institutionen/infos/12159/
raunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik
Logo; © IWES

Das Fraunhofer IWES wurde am 1. Januar 2009 gegründet und ist aus dem Fraunhofer-Center für Windenergie und Meerestechnik CWMT in Bremerhaven sowie dem Institut für Solare Energieversorgungstechnik ISET e.V. in Kassel hervorgegangen.

Der Institutsteil Bremerhaven wird 2010 um eine Projektgruppe mit dem Thema Gründungs- und Tragwerkstrukturen an der Universität Hannover und eine Projektgruppe mit dem Thema Fluiddynamik an der Universität Oldenburg erweitert.

Am Fraunhofer IWES arbeiten derzeit rund 220 Wissenschaftler, Angestellte und Studenten. Das derzeitige Jahresbudget beträgt rund 15 Mio. Euro.

Das Fraunhofer IWES kooperiert mit den im ForWind-Verbund zusammengeschlossenen Universitäten in Hannover, Oldenburg und Bremen sowie mit der Universität Kassel.

Innerhalb der Fraunhofer Gesellschaft werden Kompetenzen und Erfahrungen der Partnerinstitute insbesondere über die Fraunhofer-Allianz Energie sowie die Fraunhofer-Netzwerke Windenergie und Intelligente Energienetze erschlossen.

Auf nationaler und internationaler Ebene arbeitet das Institut mit zahlreichen öffentlichen und industriellen Forschungseinrichtungen erfolgreich zusammen.

Die Anwendungsnähe des Fraunhofer IWES dokumentiert sich insbesondere in der großen Zahl von direkten Forschungsaufträgen der Industrie. Darüber hinaus werden viele Projekte von Industriearbeitskreisen begleitet und zahlreiche Entwicklungsvorhaben gemeinsam mit Firmen durchgeführt.

Als fachlicher Berater bringt das Fraunhofer IWES seine Kompetenzen auch in die Gestaltung von politischen und wirtschaftlichen Randbedingungen ein.

Fraunhofer IWES
Telefon: 0561 7294-0
Telefax: 0561 7294-100
Anschrift: Königstor 59
34119 Kassel
Internet: www.iwes.fraunhofer.de/
Veröffentlicht am: 22. 07. 2010

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http://www.unendlich-viel-energie.de/die...e-energien-fvee
ForschungsVerbund Erneuerbare Energien (FVEE)

Gemeinsam forschen für die Energie der Zukunft

Der ForschungsVerbund Erneuerbare Energien (FVEE) ist eine bundesweite Kooperation von Forschungsinstituten.
Die Mitglieder erforschen und entwickeln Technologien für erneuerbare Energien, Energieeffizienz und
Energiespeicherung sowie für deren Integration in Energiesysteme. Der FVEE repräsentiert rund 80 % der
außeruniversitären Forschungskapazität für Erneuerbare in Deutschland und ist das größte koordinierte
Forschungsnetzwerk für erneuerbare Energien in Europa.

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http://www.zsw-bw.de/

Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg


Ohne Energie kein Wohlstand, ohne Energie keine Entwicklung. Energie ist Treiber für Innovation und selbst Gegenstand von Innovation. Ökonomisch, ökologisch und gesellschaftlich tragfähige Energiekonzepte sind untrennbar mit der Nutzung erneuerbarer Energien und der Steigerung der Energieeffizienz verbunden. Dafür arbeitet das ZSW: Photovoltaik, regenerative Energieträger wie Wasserstoff und Methan, Batterie- und Brennstoffzellentechnologien sowie ökonomische Analysen von Energiesystemen.


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..ein wirklich spannendes Thema, wenn man den vielen Abkürzungen erst einmal den vollständigen Namen und Wirkungskreis zugeordnet hat.


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zuletzt bearbeitet 08.12.2014 | Top

RE: "Erneuerbare Energien"

#4 von Lola2 , 08.12.2014 10:24

...zum Beitrag 1
"WINGAS GmbH
http://www.powertogas.info/partner/wingas
Profil
Die WINGAS GmbH ist ein indirektes Gemeinschaftsunternehmen der Wintershall Holding GmbH in Kassel, des größten deutschen Erdöl- und Erdgasproduzenten, und der russischen OAO Gazprom.

WINGAS ist seit 1993 in Erdgasvertrieb, -handel und -beschaffung tätig und vermarktet Lichtwellenleiter für die Telekommunikation. Mit einem Anteil von knapp 20 Prozent gehört WINGAS inzwischen zu den größten Erdgasversorgern Deutschlands. Daneben ist das Unternehmen noch in Belgien, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Österreich, Niederlande und Tschechien aktiv. Die WINGAS Tochter astora GmbH betreibt Europas größten Erdgasspeicher in Rehden.
..Speicher wurde inzwischen verkauft!

http://www.welt.de/wirtschaft/energie/ar...in-Problem.html
Zitat

Wirtschaft
Krim-Krise
26.03.14
Regierung sieht in Speicher-Verkauf kein Problem

Die "Welt" hatte darüber berichtet, dass Gazprom direkten Zugriff auf die Erdgasspeicher in Deutschland erhält. Nun beschäftigt sich damit der Bundestag –
Die Bundesregierung hat trotz der jüngsten Sanktionen gegen Moskau nichts gegen den Verkauf der größten deutschen Erdgas-Speicher an die russische Gazprom einzuwenden.

Der milliardenschwere Deal zwischen der BASF-Tochter Wintershall und dem russischen Energiemulti habe "keine Auswirkungen auf die Versorgungssicherheit in Deutschland"
, heißt es in der Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion, die der "Welt" exklusiv vorliegt.die Grünen fürchten um die Energieversorgung.

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RE: "Erneuerbare Energien"

#5 von Lola2 , 08.12.2014 13:24

http://www.powertogas.info/partner/alle-partner.html
Thyssenkrupp ist ebenfalls Partner von Power-to-Gas

http://www.thyssenkrupp.com/documents/Pu...rum_2_14_de.pdf
..Forschung für die Energie der Zukunft: Erzeugen - Speichern - Verteilen---

Welche neuen Energien wir für die Energie Wende brauchen.

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RE: "Erneuerbare Energien"

#6 von Lola2 , 08.12.2014 15:37

Zum Beitrag 3 v. 9.12.2014

http://www.efre-bremen.de/detail.php?gsid=bremen59.c.2626.de
"Die Gründung des Kompetenzzentrums Rotorblatt wurde aus dem Ziel-2-Programm 2000 – 2006 gefördert. Hierzu wurde eine Halle auf dem alten Gelände der Rickmerswerft hergerichtet und mit Prüfständen ausgestattet. "

...das Projekt wurde von Bremen mit öffentlichen Geldern gefördert:

Wirkungsgebiet: Umsetzungsort: Volumen insgesamt (EFRE-Programm): davon öffentliche Mittel: darunter EFRE-Mittel:
Bremerhaven Bremerhaven 7.000.000€ 7.000.000€ 2.750.000€


http://de.wikipedia.org/wiki/Rickmers-Lloyd
Rickmers-Lloyd
Rickmers Lloyd Dockbetrieb GmbH & Co. KG
Rechtsform GmbH & Co. KG
Gründung 1973
Sitz Bremerhaven

Der Rickmers Lloyd Dockbetrieb wurde 1973 in Bremerhaven gegründet, die Wurzeln liegen in der Rickmers-Werft und der Lloyd Werft Bremerhaven.
Die Rickmers-Werft wurde 1834 von dem Helgoländer Reeder Rickmer Clasen Rickmers in Geestemünde gegründet, der Reparaturbetrieb zog 1987 in den Bremerhavener Kaiserhafen und wurde von der Lloyd Werft als Hauptgesellschafter übernommen. Später wurde daraus der heutige Rickmers Lloyd Dockbetrieb GmbH & Co. KG, deren Arbeiten vorwiegend in dem eigenen Schwimmdock durchgeführt werden. Es werden neben den Dockungen schiffbauliche Reparaturen und Schiffsumbauten durchgeführt. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Maschinenbau mit Reparaturen von Haupt- und Hilfsantrieben.

Die Rickmers Lloyd Dockbetrieb wurde 2013 mit dem Geschäftsbereich Schiffstechnik der MWB Motorenwerke Bremerhaven zur German Dry Docks verschmolzen. Dieser ebenfalls zur Petram-Gruppe gehörende neue Betrieb hat seinen Sitz in der Barkhausenstraße 60 in Bremerhaven und hat etwa 100 Beschäftigte. Zu ihm gehören vier eigene Docks in Bremerhaven, außerdem besteht mit der Lloyd-Werft eine Kooperation über zwei weitere Großdocks.[1]
Zitat Ende

...
..diese Recherche diente nur um die heutigen Besitzverhältnisse des "alten Geländes der Rickmers-Werft" aufzuführen.

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RE: "Erneuerbare Energien" "Power-to-Gas: Kein Allheilmittel für den Klimaschutz"

#7 von Lola2 , 08.12.2014 23:15

ww.oeko.de/presse/pressemitteilungen/archiv-pressemitteilungen/2014/power-to-gas-kein-allheilmittel-fuer-den-klimaschutz/

25.03.2014
Power-to-Gas: Kein Allheilmittel für den Klimaschutz

Die vieldiskutierte Power-to-Gas-Technologie ist aus Sicht des Öko-Instituts nicht dazu geeignet, größere Mengen CO2 dauerhaft aus der Atmosphäre zu entziehen. Zudem ist die Technik mit großen energetischen Umwandlungsverlusten verbunden, die eine großangelegte Nutzung ineffizient und teuer machen. Diese Ergebnisse einer aktuellen Studie stellt das Öko-Institut heute vor.

Kein Klimaschutz durch Power-to-Gas

Bei Power-to-Gas wird Strom durch Elektrolyse in Wasserstoff umgewandelt und in einem zweiten Schritt mittels Methanisierung mit CO2 verbunden und als synthetisches Methan gespeichert. Dieses Methan stellt einen chemischen Energieträger dar und kann schließlich wie Erdgas zur Erzeugung von Wärmeenergie oder zum Antrieb von Fahrzeugen genutzt sowie bei Bedarf wieder in elektrische Energie umgewandelt werden. Wird das Methan in diesen Prozessen verbrannt, entsteht die gleiche Menge an CO2-Emissionen, die zuvor gebunden wurde.


„Der Eindruck, mit „Power-to-Gas“ könnten klimaschädliche Treibhausgas-emissionen aus Industrieprozessen oder gar Kohlekraftwerken gebunden werden, ist nicht korrekt“, erklärt Lukas Emele, Wissenschaftler am Öko-Institut mit Schwerpunkt Energie und Klimaschutz. „Vielmehr gelangen die Emissionen später und auf Umwegen in die Atmosphäre. Es muss vielmehr darum gehen, gerade die energie- und emissionsintensiven Prozesse in der Industrie effizienter zu gestalten und damit nachhaltig weniger Emissionen zu verursachen.“

70 Prozent Wirkungsgradverluste machen Power-to-Gas teuer

In den chemischen Prozessen der Wasserstoffelektrolyse und Methanisierung gehen zudem große Mengen der eingesetzten Energie verloren. Wird das mittels Power-to-Gas erzeugte Methan beispielsweise dazu genutzt, wieder Strom zu erzeugen, stehen nur noch etwa 30 Prozent der ursprünglich eingesetzten Energie zur Verfügung. Wird das Methan als Kraftstoff genutzt, geht in der Umwandlung immerhin noch knapp die Hälfte der Energie verloren.

„Besonders widersinnig ist es, auf der einen Seite aus Strom einen chemischen Energieträger zu erzeugen, während auf der anderen Seite noch umfangreich Kohle und Erdgas, die ebenfalls chemische Energieträger sind, zur Stromerzeugung genutzt werden“, so Emele. „Eine Methanisierung ist aus Klimaschutzsicht erst dann sinnvoll, wenn wir einen sehr hohen Anteil an erneuerbaren Energien in unserem Stromsystem haben.“

Deshalb ist es laut der Studie des Öko-Instituts deutlich effizienter, zunächst synthetischen Wasserstoff in der chemischen Industrie zu nutzen (Power-to-Chemicals), bevor synthetisches Methan als Kraftstoff im Verkehr eingeführt wird.

Alternativen kurz- und mittelfristig den Vorrang geben

Das Öko-Institut hat zudem in verschiedenen Analysen, zuletzt in der Verteilnetzstudie Rheinland-Pfalz, gezeigt, dass der Ausbau der Stromnetze derzeit trotz der nötigen Investitionen noch kostengünstiger ist, als neue Speicher zu bauen. Ein Ausbau der Speicher in Deutschland wird erst bei sehr hohen Anteilen an erneuerbarem Strom nötig.

In Zeiten niedriger Strompreise könnte Strom auch direkt zur Wärmeproduktion eingesetzt werden. Auch sollten Biomassekraftwerke und Biogasanlagen nur noch Strom in Spitzenlastzeiten produzieren. Eine schnelle großflächige Einführung der Power-to-Gas-Technologie und insbesondere die finanzielle Förderung (z. B. durch eine Befreiung von den Netznutzungsentgelten oder durch die Befreiung von der EEG-Umlage) für die nächsten Jahre ist daher aus Sicht der Wissenschaftler des Öko-Instituts weder zielführend noch notwendig.

„Auch bei der erneuerbaren Stromerzeugung wird auf einen Mix aus Wind, Sonne und anderen Technologien gesetzt. Deshalb sollte sich auch die Entwicklung von Speichern nicht auf eine Technologie konzentrieren“, führt Emele weiter aus. Das Öko-Institut empfiehlt deshalb, auch andere Speicheroptionen wie beispielsweise Batterie- und Druckluftspeicherkraftwerke weiterzuentwickeln.

Studie „Prüfung der klimapolitischen Konsistenz und der Kosten von Methanisierungsstrategien“ des Öko-Instituts
Studie „Prüfung der klimapolitischen Konsistenz und der Kosten von Methanisierungsstrategien“ des Öko-Instituts

Ansprechpartner am Öko-Institut:

Lukas Emele
Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institutsbereich
Energie & Klimaschutz
Öko-Institut e.V., Büro Berlin
Telefon: +49 30 405085-364
E-Mail: l.emele@oeko.de



http://de.wikipedia.org/wiki/Umweltforschung
In Deutschland gibt es verschiedene Institute und Forschungseinrichtungen, die sich auf Umweltforschung spezialisiert haben oder in denen die Umweltforschung einen besonderen Schwerpunkt darstellt. Zu den bekanntesten Einrichtungen dieser Art gehören:

das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ
das Zentrum für Umweltforschung (ZUFO) in Münster
das Institut für atmosphärische Umweltforschung (heute Teil des Instituts für Meteorologie und Klimaforschung des Karlsruher Institut für Technologie), dessen Vorläufer bereits 1954 gegründet wurde [2]
das Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (IFEU)
das Institut für Umweltforschung an der RWTH Aachen
und das Öko-Institut (Freiburg, Darmstadt, Berlin)


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zuletzt bearbeitet 08.12.2014 | Top

RE: "Erneuerbare Energien" "Power-to-Gas: Kein Allheilmittel für den Klimaschutz"

#8 von Lola2 , 09.12.2014 10:34

Der Bremer Umweltsenator Dr.Joachim Lohse war lt.seiner beruflichen Laufbahn, Geschäftsführer des Öko-Insituts
http://de.wikipedia.org/wiki/Joachim_Lohse
Zitat
Leben
Lohse ist studierte 1976 bis 1983 Chemie in Hamburg und Southampton. 1988 promovierte er in Meeresgeochemie. Danach war er Gründungsgesellschafter und bis 2003 Mitglied der Geschäftsführung des Hamburger Instituts Ökopol - Institut für Ökologie und Politik GmbH. Er verfasste zahlreiche Fachgutachten und wissenschaftliche Stellungnahmen zu den Themen Umweltbelastungen, Umweltqualität, Industrieanlagen, umweltverträgliche Produkte sowie zu regionalen und globalen Stoffströmen für Landes- und Bundesministerien, die Europäische Kommission, Unternehmen, Bürgerinitiativen und internationale Umweltverbände.[2][3][4] Von 2003 bis 2009 war Joachim Lohse leitender Geschäftsführer des Öko-Instituts.[1][5
http://www.oeko.de/archiv/meldungen/2008/
Zitat Ende

http://www.oeko.de/aktuelles/2008/mitarb...ren-motivieren/
9.12.2008
Mitarbeiter zum Energiesparen motivieren


Dr. Joachim Lohse begrüßt unternehmensinterne Anreizsysteme

„Ich finde es grundsätzlich lobenswert, wenn Unternehmen sich eigene CO2-Minderungsziele auferlegen. Die Idee, dies mit einem attraktiven Anreizsystem für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erreichen zu wollen, ist gut“, sagt Dr. Joachim Lohse, Geschäftsführer des Öko-Instituts. „Die Erfahrungen zeigen, dass das Konzept eines unternehmensinternen Wettbewerbs sehr erfolgreich umgesetzt werden kann.“ Ein aktuelles Beispiel dafür sind die Energy Excellence Awards der Novartis AG, für deren Vergabe Dr. Joachim Lohse zum dritten Mal in die Jury berufen wurde.

Mit den Preisen zeichnet das Pharmaunternehmen weltweit MitarbeiterInnen aus, die mit ihren kreativen Projektideen dazu beitragen, Energie, Treibhausgasemissionen und Kosten im Unternehmen messbar zu reduzieren. Die besten Erfolgsaussichten hatten wieder Projekte, die maximale Einsparungen und eine rasche Amortisierung versprechen. Eine international besetzte Jury aus internen und externen Energie- und Klimaexperten, darunter auch Vertreter von Economic Energy, Singapur, The Climate Group, London und des Federal Institute of Technology, Zürich, hat die 47 Projekte bewertet und kommentiert. In diesem Jahr wurden vier Projekte an Standorten in Indonesien, Österreich, Deutschland und der Schweiz mit den Awards bedacht.

Alle eingereichten Projekte zusammen führten bereits zu Kosteneinsparungen von 16,8 Millionen US-Dollar. Das entspricht rund fünf Prozent der gesamten Energiekosten des Unternehmens. Die jährlichen Energieeinsparungen belaufen sich auf rund 350 Terajoule oder 2,1 Prozent des gesamten Energieverbrauchs. „Auch nach fünf Jahren zeigt sich also, wie groß die Potenziale zur Energieeinsparung und zum Klimaschutz sind, die bisher ungenutzt blieben. Es ist erfreulich, dass diese jetzt nicht durch Zwang, sondern durch die Anreiz- und Motivationswirkung des Wettbewerbs verfügbar werden“, wertet Dr. Joachim Lohse.
Zitat Ende

..interessant wäre die Meinung des Bremer Umweltsenators Dr.Joachim Lohse zu dem Thema "Erneuerbare Energien" und die neuen Technologien und zur Speicherung der Energie und was für Bremen interessant sein könnte und vor allem wie und ob die Stadt Bremen finanziell davon profitiert, zumal sie sich ja auch durch Förderung mit Geldern der öffentlichn Hand beteiligt hat.


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zuletzt bearbeitet 09.12.2014 | Top

"Kompetenzzentrum für Rotorblätter

#9 von Lola2 , 09.12.2014 20:20

http://www.bis-bremerhaven.de/baubeginn-...tter.59899.html

Zitat

[b]Baubeginn beim Fraunhofer-Kompetenzzentrum für Rotorblätter
25.01.2008

Baubeginn beim Fraunhofer-Kompetenzzentrum für Rotorblätter Mit dem Setzen von Gründungspfählen im Fischereihafen hat das Fraunhofer-Center für Windenergie und Meerestechnik (CWMT) den 1. Bauabschnitt seiner neuen Niederlassung in Bremerhaven gestartet. Noch in diesem Jahr werden die Fraunhofer-Forscher bis zu 70 Meter lange Rotorblätter auf Herz und Nieren prüfen.

In einer 17 Meter breiten, 84 Meter langen und 20 Meter hohen Halle werden künftig Rotorblätter an ein riesiges Prüffundament aus 4000 Tonnen Stahlbeton geschraubt und anschließend über Monate zum Schwingen angeregt. Die Spitzen der Rotorblätter werden sich dabei bis zu 17 Meter hin und her bewegen.[/b]

Die Forscher wollen herauszufinden, an welchen Stellen und bei welchen Kräften die Rotorblätter als erstes ermüden, um beispielsweise Materialfehler sichtbar zu machen. Die Ermüdungsvorgänge werden mit hochmodernen Messverfahren untersucht und auch mit Computern simuliert. Ziel ist es, die Eignung der Rotorblätter für ihren 20-jährigen Einsatz auf Land und im Meer sicherzustellen.

Für das Vorhaben wird das Fraunhofer-Center vom Land Bremen, dem BMU (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit) und dem BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung) mit einer Kofinanzierung aus EU-Mitteln unterstützt. Zusätzlich zu dem ersten Prüfstand wird in einem 2. Bauabschnitt Ende des Jahres eine weitere Prüfplattform errichtet. Dort werden die Rotorblätter nicht nur hin- und herbewegt, sondern es werden auch kompliziertere, zum Beispiel ellipsenförmige Bewegungen ausgeführt. Diese Bewegungen spiegeln die realen Kräfte, die auf ein Rotorblatt im Betrieb einwirken, wesentlich besser wider und erlauben deshalb noch bessere Rückschlüsse auf mögliche Weiterentwicklungen.

Damit die Fraunhofer-Forscher auch den Einfluss von Meerwasser und -luft sowie intensiver Sonnenstrahlung auf die Alterung von Windenergieanlagen untersuchen können, werden die Hallen technisch entsprechend ausgerüstet.

Das Fraunhofer Center für Windenergie und Meerestechnik CWMT ist eine gemeinsame Einrichtung des Fraunhofer-Instituts für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM in Bremen und des Fraunhofer-Instituts für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF in Darmstadt.
Zitat Ende


http://www.bine.info/publikationen/publi...-rotorblaetter/
Zitat

Kompetenzzentrum simuliert zwei Jahrzehnte auf hoher See
Projektinfo 15/2011
1 / 6
Die Zeitmaschine für Rotorblätter

Rotorblätter von Windenergieanlagen müssen offshore Extrembelastungen standhalten. Dauerbelastung, Orkane und Stürme stellen Rotorblätter auf die Probe; 20 Jahre sollen sie diesen Turbulenzen trotzen. Im Kompetenzzentrum Rotorblatt in Bremerhaven werden Blätter bis zu 90 m Länge mechanisch getestet. Mit dem weltweit einzigartigen Kippblock lassen sich die gigantischen Flügel beim Kippen einspannen und um bis zu 30 m vertikal biegen. Blätter können so mit rund 180 t statisch belastet werden.
- See more at: http://www.bine.info/publikationen/publi...h.zslHUHjV.dpuf
....

,...der letzte Absatz der Projektinfo.........
Wenn ein Schwertransporter an der Testhalle vorfährt, ist die Fracht fast immer ein verhülltes Rotorblatt. Nur die Form könnte den Blatt-Hersteller verraten. „Da die Testergebnisse streng geheim sind und das Blatt keine Schutzlackierung hat, wird es verpackt angeliefert“, verrät van Wingerde und ergänzt: „Von den Prüfungsergebnissen kann die Wissenschaft also nicht profitieren, sondern nur der Blatthersteller und wir beim Fraunhofer IWES.“ - See more at: http://www.bine.info/publikationen/publi...h.zslHUHjV.dpuf

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TU Clausthal - Thema "Power to Gas"

#10 von Lola2 , 11.12.2014 21:17

http://www.tu-clausthal.de/presse/nachri...tails/1554.html

Zitat
Harzer Forscher schmieden Allianz für Energiesysteme

21.10.2013

Clausthal-Zellerfeld. Systemansätze sind bisher in der Energiewende zu kurz gekommen. Indiz dafür ist etwa die Planung von Offshore-Windanlagen ohne den dazugehörigen Netzanschluss. Damit dies bei der künftigen Netzeinbindung der Energiespeicher vermieden wird, ist eine ganzheitliche Betrachtung nötig. Denn große Aufgaben mit hoher Komplexität erfordern mehr denn je Systemansätze.

Der Beitrag endet wie folgt:
Regeneratives Methan (Erdgassubstitut oder „Power to Gas”) kann in der kommunalen sowie industriellen Wärme- und Kälteversorgung (zum Beispiel in der Zementindustrie) genutzt werden. Regenerative Kohlenwasserstoffe wie Methanol, Ethylen und Propylen lassen sich als Grundstoffe für die chemische Industrie einsetzen. Mit Wasserstoff könnte man schließlich auch metallurgische Reduktionsprozesse wie die Eisenverhüttung auf der Grundlage regenerativer Energieträger betreiben. Ziel der Forschung könnte auch ein synthetischer Kraftstoff mit einem hohen Anteil regenerativ erzeugten Wasserstoffs sein. Damit wachsen im zukünftigen Energiesystem die elektrische und die stoffliche Welt stärker zusammen und müssen ganzheitlich betrachtet werden. Auch dies ist für die Harzer Energieforscher ein Motiv gewesen, die dafür erforderliche Forschung und Lehre in einem Institut zu bündeln und dies auch im Institutsnamen zu verdeutlichen.

In Zukunft wird sich unser Energiesystem fundamental verändern müssen, sind sich die hiesigen Wissenschaftler einig. Es sei daher essentiell, wissenschaftsbasierte Vorstellungen zum Veränderungsprozess zu entwickeln. Die Forschung nutzt hierfür zunehmend an der Realität ausgerichtete Modelle, mit denen belastbare Szenarien unter verschiedenen Rahmenbedingungen erstellt werden können. Dr. Jens zum Hingst, ein Schüler von Professor Beck, baut hierzu mit Professor Faulstich am CUTEC und im EFZN eine neue Abteilung zur Energiesystemanalyse auf. Auch hieran wird der ganzheitliche Ansatz der Energieforschung der beteiligten Harzer Einrichtungen deutlich.

Kontakt:
TU Clausthal
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 05323 – 72 3904
E-Mail: presse@tu-clausthal.de
.......................................................................................................

http://www.tu-clausthal.de/info/geschichte/
Zitat

Geschichte und Hochschulentwicklung

Die reichhaltigen Erzvorkommen des Harzes waren der Nährboden für die wirtschaftliche Bedeutung der Region als Zentrum der Rohstoffgewinnung und bildeten die Wurzeln für die 1775 gegründete "Clausthaler montanistische Lehrstätte", aus der 1864 die international anerkannte Bergakademie entstand.

Seit ihrer Gründung ist die Universität von Meilensteinen des technischen Fortschritts begleitet: Ausgefeilte Systeme zur Nutzung der Wasserkraft für den Betrieb von Bergbau und Aufbereitungsmaschinen, die "Fahrkunst" zur Personenbeförderung, das Feldgestänge als Antriebssystem über weite Strecken, das Drahtseil sowie präzise Markscheideinstrumente sind Clausthaler Erfindungen. Berühmte Wissenschaftler wie Gottfried Wilhelm Leibniz, Arnold Sommerfeld oder Goethes Freund Friedrich Wilhelm Heinrich von Trebra sind mit der Geschichte Clausthals verbunden.

Nachdem sich Lehre und Forschung in Clausthal lange Zeit auf das Bergbau- und Hüttenwesen sowie die Geowissenschaften konzentriert hatte, wurde das Studienangebot in den sechziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts deutlich erweitert. Vollstudiengänge von Chemie und Physik über Mathematik und Werkstoffwissenschaften bis zu Maschinenbau und Verfahrenstechnik leiteten den Wandel ein, der im Jahr 1968 zur Umbenennung in "Technische Universität Clausthal" führte.

Diesem Brückenschlag zwischen Tradition und Innovation folgten weitere neue, richtungweisende Studiengänge: In den letzten zwanzig Jahren wurden beispielsweise Informatik, Chemieingenieurwesen, Umweltschutztechnik, Energiesystemtechnik, Physik/Physikalische Technologien, Kunststofftechnik, betriebswirtschaftliche Studiengänge wie Wirtschaftsingenieurwesen, Wirtschaftsmathematik und Wirtschaftsinformatik eingeführt. Als Folge dieser Neuorientierung nahm die Zahl der Studierenden stark zu.

Die neue Ausrichtung in der Lehre führte auch zur Aufnahme einer erweiterten Forschungstätigkeit: 1986 wurde in Clausthal der fächerübergreifende "Forschungsverbund Umwelttechnik" ins Leben gerufen, aus dem das wirtschaftsnahe Forschungsinstitut des Landes Niedersachsen CUTEC entstand. Das Arnold Sommerfeld Institut führt Physik und Mathematik zur Erforschung komplexer physikalischer Systeme zusammen. Im Polymerzentrum arbeiten Chemiker, Physiker und Ingenieure an der Herstellung und Verwendung neuer Werkstoffe. Mit dem Simulationswissenschaftlichen Zentrum ist eine fächerübergreifende Einrichtung zur Erforschung der Informationstechnologie in Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft geschaffen worden. Und aus der TU Clausthal ist das Energie-Forschungszentrum Niedersachsen (EFZN) in Goslar hervorgegangen.

Clausthal betätigt sich in einer Reihe von Sonderforschungsbereichen an der Entwicklung neuer Materialien und Energieformen, an der Verbesserung verfahrenstechnischer Prozesse durch neue Maschinen, an der Erdöl- und Erdgasforschung oder an der Erforschung von Texturen. Bekannt sind ferner die Beteiligungen in Weltraumprojekten und besonders im niedersächsischen Raum die zahlreichen Technologiepreise von Wissenschaftlern oder Spin-off-Unternehmen der Technischen Universität Clausthal.

Bei all den innovativen Entwicklungen ist der Kernbereich der Technischen Universität Clausthal in Lehre und Forschung in ihren Wurzeln begründet: Fachlich liegt der Schwerpunkt der Universität in der Gewinnung, Veredelung, Speicherung, Verteilung, Nutzung und Wiederverwendung von Ressourcen dieser Erde - seien es Materialien, Energie oder Information. Hieran richten sich die naturwissenschaftlich geprägten Arbeiten der Chemie, der Physik oder der Geowissenschaften ebenso aus wie die Ingenieurwissenschaften mit Maschinenbau, Verfahrenstechnik, Bergbau/Geotechnik und Materialwissenschaften oder die Mathematik und Informatik und Wirtschaftswissenschaften. Die überschaubare Größe der Universität und die kurzen Wege begünstigen eine interfakultative Zusammenarbeit und sind nicht zuletzt verantwortlich für ihren weltweit guten Ruf.

Rund 90 Hochschullehrer und gut 400 wissenschaftliche Mitarbeiter sowie 500 Mitarbeiter im Technischen und Verwaltungsdienst in rund 45 Einrichtungen sind für Lehre und Forschung verantwortlich. Bis zu einem Drittel des Gesamthaushaltes wird über Forschungsaktivitäten eingeworben, wodurch der wissenschaftliche Mittelbau besonders ausgeprägt ist. Honorarprofessoren und Lehrbeauftragte aus der Industrie verstärken die Lehre mit praxisnahen Angeboten. Insgesamt zählt die Universität heute über 1100 Mitarbeiter, darunter 100 Auszubildende.
Weitere Informationen

"Historie der Technischen Universität Clausthal: 230 Jahre Entwicklung - meist zum Guten, zeitweise auch in schlechten Perioden" (Georg Müller, 2005) (pdf)


Historische Ansicht des TU-Hauptgebäzudes
Foto: Archiv TUC

Wichtige Ereignisse
1775 Gründung als „Clausthaler montanistische Lehrstätte“
1810 zweizügige Bergschule zur Ausbildung von Steigern und Beamten
1864 „Bergakademie Clausthal“, internationale Bedeutung als eine der führenden Ausbildungsstätten im Berg- und Hüttenwesen
1968 „Technische Universität Clausthal“, starke Erweiterung des Lehr- und Forschungsspektrums (Maschinenbau, Verfahrenstechnik, Mathematik, Physik, Chemie)
1995 Modernisierung des Fächerspektrums, neue interdisziplinäre
2000 Studienangebote, Ausbau der Wirtschaftswissenschaften
2009 Mitglied der Niedersächsischen Technischen Hochschule (NTH)
2011 Übernahme des NTH-Vorsitzes
Zitat Ende


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zuletzt bearbeitet 11.12.2014 | Top

RE: TU Clausthal - Thema "Power to Gas"

#11 von Lola2 , 11.12.2014 21:42

... die Homepage ist interessant, aber ich lese auch immer noch andere Berichte zum gleichen Thema.

http://de.wikipedia.org/wiki/Technische_...3%A4t_Clausthal
Zitat
Die Technische Universität Clausthal (kurz TU Clausthal oder auch TUC) ist eine deutsche Universität in Clausthal-Zellerfeld, Niedersachsen. Innerhalb Deutschlands zählt sie zu den kleineren Universitäten und liegt im bundesweiten Vergleich regelmäßig in der Spitzengruppe für Ingenieur- und Naturwissenschaften.[3][4][5] Anfang 2011 hatte jeder sechste DAX-Konzern einen Alumnus oder Angehörigen der TU Clausthal im Vorstand, zwei davon als Vorsitzenden.[6][7][8][9][10]

Die Hochschule gilt als eine der internationalsten Universitäten Deutschlands mit einem Anteil von durchschnittlich ca. 30 % ausländischer Studierender.
Die reichhaltigen Erzvorkommen des Harzes waren der Nährboden für die wirtschaftliche Bedeutung der Region als Zentrum der Rohstoffgewinnung und bildeten die Grundlage für die Entstehung der Hochschule. Als Gründungsjahr gilt 1775. In diesem Jahr rief Berghauptmann von Reden in Clausthal einen einjährigen Lehrkursus für Berg- und Hüttenleute ins Leben, der in der Schrift des Generalsuperintendenten Friderici über „Neue Schuleinrichtungen oder Plan zur gemeinnützigen Einrichtung großer und kleiner Schulen“ (Clausthal: Wendeborn 1775) eine programmatische Grundlage hatte. Der Lehrkursus schloss sich an voraufgegangene Unterrichtsansätze des Clausthaler Lyzeums an, die auf Henning Calvör zurückgingen. Diese Lehrkurse verfestigten sich 1811 zur „Bergschule für die Harzdivision“, und zwar auf der Grundlage des „Reglement(s) über den für die Bergeleven in der Harzdivision bestimmten Unterricht in den berg- und hüttenmännischen Hülfs-Wissenschaften“ des (napoleonisch-)westfälischen Ministers der Finanzen, des Handels und Gewerbes, von Bülow, vom 21. November 1810. Nach einem Intermezzo als Berg- und Forstschule (1821–1844) erhob König Georg V. von Hannover die Bergschule am 27. Dezember 1864 zur Bergakademie. Seit 1866, dem Jahr der Annexion Hannovers, unter preußischem Regiment blieb die Bergakademie weiterhin als Anstalt der Clausthaler Bergverwaltung zunächst mit einer Bergschule unter dem gemeinsamen Dach der „Vereinigten Bergakademie und Bergschule“ verbunden. Maßgebliche Rechtsgrundlage war das „Statut für die vereinigte Bergakademie und Bergschule“, das der preußische Minister für Handel, Gewerbe und öffentliche Arbeiten, am 20. März 1869 erließ und dessen überarbeitete Fassung Berghauptmann Ernst Hermann Ottiliae am 12. Dezember 1873 feststellte. Da diese Verbindung für beide Schwestereinrichtungen mit Nachteilen verbunden war, trennte sich am 1. April 1906 die Bergschule von der Bergakademie. Die Bergakademie ihrerseits löste sich mit den „Satzungen der Königlichen Bergakademie zu Clausthal vom 6. April 1908“[13] aus dem Oberbergamt und erzielte die unmittelbare Unterstellung unter den preußischen Minister für Handel und Gewerbe; der Berghauptmann wurde allerdings durch die Satzungen zum Kurator als Vertreter des Ministers vor Ort bestellt. Alsbald erhielt die Bergakademie eine Habilitationsordnung und am 29. Januar 1912 verlieh der König durch Allerhöchsten Erlass den beiden preußischen Bergakademien zu Berlin und Clausthal das Recht, auf Grund der Prüfungen, wie sie auch bis dahin schon stattgefunden hatten[14], den akademischen Grad eines Diplom-Ingenieurs zu verleihen; ferner konnten von diesem Zeitpunkt an in Clausthal graduierte Diplom-Ingenieure unter Mitwirkung von Clausthaler Professoren an der Technischen Hochschule in Berlin die Würde eines Doktor-Ingenieurs erwerben. Mit den Satzungen vom 14. Mai 1919[15] schließlich wurde die bisherige Direktoratsverfassung durch eine Rektoratsverfassung – wie seinerzeit universitätsüblich – abgelöst, und im Herbst 1920 erhielt die Hochschule das selbständige Promotionsrecht; diese beiden Akte krönten die Entwicklung der Bergakademie zur Technischen Spezialhochschule für Berg- und Hüttenwesen. Das Jahr 1934 brachte die Unterstellung unter das preußische Kultusministerium, das Jahr 1935 die Gliederung in zwei Fakultäten, Maßnahmen, die auch unter veränderten politischen Vorzeichen Bestand hatten.

Mit der Entwicklung nach der Kapitulation 1945 ging in Clausthal das Amt des Kurators unter, anders als beispielsweise in Göttingen, das noch geraume Zeit einen Kurator hatte. Das Konzil beschloss am 19. Februar 1952[16] eine „Vorläufige Verfassung der Bergakademie“, für die der Kultusminister jedoch trotz eines entsprechenden Antrages keine Genehmigung erteilte, aber auch seinerseits keine Verfassung erließ. In dieser Situation beschloss das Konzil am 19. Februar/13. Mai 1952, den neuen Verfassungsentwurf bis zum Erlass eine Verfassung durch den Kultusminister als Geschäftsordnung anzuwenden. Dies duldete das Ministerium stillschweigend, ebenso wie die Änderungen der „Vorläufigen Verfassung“ in den folgenden Jahren, so dass mit der Anwendungserklärung des Konzils die hochschulverfassungsrechtliche Grundlage bis 1968 bezeichnet ist. Die „Vorläufige Verfassung“ siedelte wesentliche Leitungsfunktionen beim Senat an, in den der Rektor als Repräsentant der Hochschule eingebunden war; das Zusammenspiel des kollegialen und des monokratischen Elements rechtfertigt es, von einer Senatsverfassung zu sprechen. In den 1960er Jahren wurde das fachliche Spektrum der Hochschule erweitert, nachdem zuvor bereits die tradierten Gebiete des Bergbaus, des Hüttenwesens und des Markscheidewesens über die allgemein-wissenschaftlichen Begleitfächer wie Rechts- und Wirtschaftswissenschaft hinaus durch die nahen Disziplinen Geologie, Geophysik und Metallkunde ergänzt worden waren, und es setzte eine stürmische fachliche Entwicklung ein. Am 31. Mai 1963 genehmigte der Niedersächsische Kultusminister, dass die Bergakademie ihrem Namen „Bergakademie Clausthal“ den erläuternden Vermerk „Technische Hochschule“ anfügt; am 1. November 1966 benannte das Landesministerium die Bergakademie in „Technische Hochschule Clausthal“ und am 28. März 1968 in „Technische Universität Clausthal“ um, und zwar in einem Zuge mit der Umbenennung der Technischen Hochschulen Braunschweig und Hannover in Technische Universitäten. An demselben Tage, dem 28. März, erließ das Landesministerium in preußisch-rechtlicher Tradition – letztmals gestützt auf die Organisationsgewalt der Staatsregierung – für die genannten drei Technischen Universitäten vorläufige Hochschulverfassungen. Die „Vorläufige Verfassung der Technischen Universität Clausthal“ brachte die Mitwirkung der wissenschaftlichen Mitarbeiter und der Studenten in Fakultät, Senat und Konzil sowie als neues Organ den Kanzler. Obwohl die Geltung der neuen Verfassung ausdrücklich begrenzt war – zunächst bis zum 31. Mai 1970 – wurde sie infolge der Auseinandersetzungen um das Vorschaltgesetz vom 26. Oktober 1971 und der bundesrechtlichen Entwicklung (Hochschulrahmengesetz vom 26. Januar 1976) erst durch die Grundordnung vom 17. Februar 1983 (Konzilsbeschluss)/ 28. September 1984 (Bekanntmachung des Ministers für Wissenschaft und Kunst) auf der Grundlage des Niedersächsischen Hochschulgesetzes vom 1. Juni 1978 abgelöst.

Seit dem 1. Januar 2009 ist die Technische Universität Clausthal – neben der Technischen Universität Braunschweig und der Universität Hannover – Mitglied der Niedersächsischen Technischen Hochschule ....

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Das von der Europäischen Gemeinschaft geförderte Forschungszentrum COPES dient dem internationalen Wissenschaftleraustausch auf den Gebieten der Maschinen- und Verfahrenstechnik und der Umweltschutztechnik. Clausthal betätigt sich in einer Reihe von Sonderforschungsbereichen an der Entwicklung neuer Materialien und Energieformen, an der Verbesserung verfahrenstechnischer Prozesse durch neue Maschinen, an der Erdöl- und Erdgasforschung oder an der Erforschung von Texturen. Bekannt sind ferner die Beteiligungen in Weltraumprojekten und besonders im niedersächsischen Raum die zahlreichen Technologiepreise von Wissenschaftlern oder Spin-off-Unternehmen der Technischen Universität Clausthal.

Bei all den innovativen Entwicklungen ist der Kernbereich der Technischen Universität Clausthal in Lehre und Forschung in ihren Wurzeln begründet: Fachlich liegt der Schwerpunkt der Universität in der Gewinnung, Veredelung, Speicherung, Verteilung, Nutzung und Wiederverwendung von Ressourcen dieser Erde – seien es Materialien, Energie oder Information. Hieran richten sich die naturwissenschaftlich geprägten Arbeiten der Chemie, der Physik oder der Geowissenschaften ebenso aus wie die Ingenieurwissenschaften mit Maschinenbau, Verfahrenstechnik, Bergbau/Geotechnik und Materialwissenschaften oder die Mathematik und Informatik und Wirtschaftswissenschaften. Für Geologie und Bergbau werden seit einigen Semestern keine Studenten mehr angenommen; diese Studiengänge laufen aus.

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Vernetzung von Industrie und Universität

Als eine der kleineren deutschen Universitäten, gehört die TU Clausthal zu den Hochschulen mit den verhältnismäßig meisten Alumni in den Führungsebenen internationaler Großkonzerne.[30] Zuletzt gehörten hierzu beispielsweise RWE[31], ThyssenKrupp[32], K+S[33], HeidelbergCement[34], Aurubis[35], ENRC[36] und Jungheinrich.[37]

Gemäß ihrer Tradition als ehemalige Bergakademie ist Clausthal eine von drei Universitäten in Deutschland, welche Studiengänge im Bereich der Rohstoffgewinnung anbieten.[38] In diesem Zusammenhang bestehen starke Forschungs- und Ausbildungskooperationen mit einigen der weltweit größten Unternehmen aus der Rohstoffindustrie. Beispielsweise betreiben Öl- und Energiekonzerne wie ExxonMobil, RWE und Baker Hughes duale Förderprogramme an der TUC, um die Absolventen noch vor Studienabschluss bereits für den eigenen Betrieb zu rekrutieren.[39][40] Aufgrund des speziellen Forschungsschwerpunkt und ihrer Wirtschaftsnähe wurde die TU Clausthal von der FAZ als die „renommierteste Kaderschmiede der Hüttentechnik“ bezeichnet.[41]
Zitat Ende

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Technische Universität Dresden - Thema Wasserstoff

#12 von Lola2 , 13.12.2014 09:24

http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/faku...dingte_schaeden

Vorlesung Schadensanalyse Wasserstoffbedingte Schäden

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Erneuerbare Energien ..Investitionen der Bundesrepublik

#13 von Lola2 , 11.02.2015 15:24

Berlin Bullettin 01/2015.....16.Januar 2015

Marokko und Chile ab. Seite 4

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Torsten Köne Vorstand SWB- zum Thema "Erneuerbare Energien

#14 von Lola2 , 19.08.2015 16:18

WK 19.8.2015 - Seite 2
Zitat
"Hoher Aufwand - bescheidner Effekt"
Es geht voran. Wenn man die kommunizierten Botschaften zum deutschen Energiemix und den Klimazielen anschaut, könnte man meinen, dass die Energiewende ganz gut läuft. Was jedoch komplett fehlt, ist der Blick auf das Gesamtenergiesystem-und hier zeigt sich ein anderes Bild.

Der Beitrag der Erneuerbaren Energien zum Gesamtenergieverbrauch, inklusive Wärme, Industrie und Verkehr, liegt aktuell bei etwa elf Prozent. Noch ernüchternder ist der Blick auf die Emissionen. Der Treibhausgas-Ausstoß in Deutschland ist zwar zwischen 1990 und 2014 von 1,25 Miliarden Tonnen auf etwa 910 Millionen Tonnen gesunken. Er könnte aber geringer ausfallen, wenn nicht in den letzten Jahren, absurderweise wegen der Energiewende, vermehrt Strom aus Braunkohle erzeugt würde.
Der Weg zu Emissionsreduzierung war und bleibt steinig und sehr teuer: Der künftige Investitionsbedarf in Forschung und Entwicklung , Netzausbau und so weiter summiert sich auf rund 300 Milliarden Euro. Die Förderung der Regenerativen Energien benötigt weitere 500 Milliarden, wnn wir unsere Klimaziele schaffen wollen.
Zudem müssen wir in Deutschland riesige Anstrengungen unternehmen, um das Netz stabil und die sichere Stromversorgung aufrecht zu erhalten. Auch das ist teuer. Wie auch immer: An den globalen Treibhausgas-Emissionen von rund 44 Milliarden Tonnen beträgt Deutschlands Anteil gerade mal zwei Prozent. Fazit: Hoher Aufwand für einen bescheidenen Effekt. Jetzt wird die Stillegung einiger - nicht aller- Braunkohlekraftwerke, die anerkannt größten CO 2- Emittenten, staatlich unterstützt. Damit wird neben den Erneuerbaren Energien ein weiterer zentraler Teil des deutschen Energieversorgungssystems staatlich reguliert. Wir alle bezahlen das, weil wir die Energiewende wollen.
Aber was ist mit den so dringend benötigten Anlagen, die mit Klima schonendem Erdgas und mit Steinkohle betrieben werden? Und vor allem: Was ist mit den Menschen, die dort arbeiten? Politik, selbst Gewerkschaften haben sie komplett aus den Augen verloren. Belohnt wird, wer am lautesten schreit und nicht, wer den CO 2- Ausstoß senkt und aktiv am stabilen Übergang in eine bezahlbare Zukunft mit weniger fossilen Energien mitwirkt.

Die Ziele der Energiewende teile ich voll und ganz. SWB leistet dazu ihren Beitrag, baut den Erneuerbaren-Anteil stetig aus, und das hocheffiziente Gas-und Dampfturbinenkraftwerk ist die perfekte Ergänzung zu den Erneuerbaren Energien.

Die Politik hingegen sendet falsche Steuerungsimpulse und streut den Menschen in Deutschland zur Gesamtsituation Sand in die Augen.

Zitat Ende

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"Erneuerbare "Energien-Gesetz: Nordwestdeutsche Windindustrie in Gefahr

#15 von Lola , 08.07.2016 21:12

http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen...id,1414126.html

Zitat

EEG-Novelle
Nordländer warnen vor Offshore-Technologieverlust
08.07.2016 2 Kommentare

Die EEG-Reform lässt an der Küste die Alarmsirenen schrillen. Vor allem die Offshore-Windenergiebranche fürchtet harte Konsequenzen für die Arbeitsplätze. Die Opposition in Hannover dagegen sieht die "persönliche Niederlage" von Ministerpräsident Stephan Weil.

Mit einer Warnung vor dem drohenden Ausbremsen der Windenergie-Technologie haben Niedersachsen und Bremen auf die Neufassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) reagiert. Nach dem Bundestag hatte auch der Bundesrat am Freitag das Gesetz gebilligt. Es sieht unter anderem 2021/22 einen Offshore-Ausbau fast nur noch in der Ostsee vor. Bremens Umweltsenator Joachim Lohse (Grüne) hielt der Bundesregierung vor, die Energiewende zu behindern: "Das ist ein Schlag ins Gesicht für die Offshore-Unternehmen im Nordwesten. Damit werden Arbeitsplätze und Investitionen ebenso gefährdet wie die Zukunft der Energiewende."
Zitat Ende

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