Kraftwerk Farge (Quelle: wikipedia)

Tanklager-Arbeitskreis mit Bürgerbeteiligung

#1 von Reinhard , 05.10.2014 15:31

Alles wie bisher?

Die Veröffentlichung des 8. Sachstandsberichts hat bisher für keine große Aufmerksamkeit gesorgt. Es reichte nicht einmal, um zum Tagesordnungspunkt 1 bei der kommenden Anwohnerversammlung zu werden. Vielmehr folgt die Behandlung erst unter TOP 4 mit der Überschrift „Keine Entwarnung – Kontamination breitet sich aus!“

Ein Blick in den „Sachstandsbericht zur Sanierung des Grundwassers im Bereich Verladebahnhof 2“, in dem die Messdaten für den Zeitraum zwischen September 2013 und Februar 2014 zusammengestellt sind, zeigt zunächst einmal wieder die erheblichen Schwankungen der Messwerte, die eine Interpretation erheblich erschweren. Das gilt vor allem für die zentrale Frage, ob sich eine nachhaltige Senkung der Schadstoffbelastung im Grundwasser als Folge der Sanierungsanstrengungen erkennen lässt.

Falls jemand die bestehende Kontamination nicht für ein Kriegsereignis, sondern eher für eine Folge einer fortwährenden Materialermüdung hält, wäre hier Monate nach der Stilllegung mit einem Rückgang der Konzentration zu rechnen. Aber auch für diese Vermutung, die trotz aller gegenteiligen Beteuerungen der verantwortlichen Betreiber von den Zahlen her nicht gerade abwegig erscheinen, findet man kaum Belege.

Fragwürdige Messungen

Auch diesmal hat HPC wenig getan, um das Vertrauen in de Messung zu erhöhen. So liegen nur für drei der fünf Messstellen an den Sanierungsbrunnen vollständige Datensätze vor. Für den beiden restlichen heißt es hingegen „Brunnen außer Betrieb genommen“ oder „Störung Pumpe“.

Wenig wissenschaftliche bzw. gutachterliche Sorgfalt hat man auch auf die Kennzeichnung nachweislich falscher Messungen verwendet, wie sie die Umweltbehörde in einer Antwort auf den Antrag einer Bürgerin eingeräumt hat. Hier werden weiterhin in den Tabellen und Schaubildern die falschen Messwerte aufgeführt, die damit einen völlig verzerrten Eindruck von der tatsächlichen Entwicklung der Schadstoffkonzentrationen suggerieren. Wissenschaftliche Redlichkeit sieht anders aus und muss sich daher fragen, welchen Daten man in den Sachstandsberichten überhaupt vertrauen kann. Gibt es möglicherweise noch weitere Messfehler, die bisher nur noch nicht öffentlich eingestanden wurden?

Nur wollen die Auftraggeber diese fragwürdige Arbeitsweise offenbar nicht sehen. Oder wollen sie etwa von einer möglichen Täuschung der Leser sogar profitieren?

Tendenzlose volatile Messdaten

Damit stehen an den Sanierungsbrunnen nur drei kontinuierliche Messreihen zur Verfügung. Hier muss man für zwei Stellen konstatieren, dass in dem Zeitraum, über den der 8. Sachstandsbericht aktuell berichtet, erneut sehr hohe Werte gemessen wurde, wie sie vorher zuletzt für den Juli 2012 (19.12.2013: 36.020,00 und 09.07.2012: 47.950,00) bzw. im Oktober 2011 ( 29.11.2012: 13.923,0 und 27.10.2011: 11.136,90) ausgewiesen sind. Hier scheint es also im letzten Jahr keine nachhaltige Senkung der Schadstoffkonzentration gegeben zu haben. So ist auch beispielsweise an der Messstelle mit der höchsten BTEX-Konzentration der aktuellste Wert gegenüber der letzten Messung des 7. Sachstandsbericht um über 36 % gestiegen. Ein nachhaltiger positiver Trend ist also nicht erkennbar.

Vermutlich beschäftigt ich der Gutachter daher vor allem mit den Brunnen, bei denen die Konzentrationen bereits vorher relativ niedrig waren und für die jetzt aufgrund der technischen Problem nur noch in einem Fall vollständige Daten vorliegen, wenn er konstatiert: „Die Tendenz in Richtung abnehmender BTEX-Konzentrationen bleibt auch im aktuellen Berichtszeitraum (September 2013 – Februar 2014) erhalten“. Nur fehlen weiterhin aussagefähige Mittelwerte für der erheblich schwankenden Einzelwerte. Und das gilt für alle Messstellen, sodass ein sehr subjektives Bild in einem „Sachstands“bericht gezeichnet wird.

Dabei wird geflissentlich übersehen, dass die volatilen Messwerte häufig auch eine Funktion der jeweiligen Niederschlagsmenge und des Zeitpunktes einer Abschöpfung der Leichtphasen sind.

In den letzten Sachstandsberichten hat sich damit ein durchwachsenes Bild der Kontamination ergeben. Das wäre nicht weiter überraschend, wenn sich an der Menge der vorhandenen Schadstoffe und ihrer Verteilung nichts geändert hätte. Das ist jedoch nicht der Fall. Vielmehr haben drei Faktoren in dieser Zeit die Schadstoffmenge und ihre Konzentration gesenkt.

Kaum veränderte Messdaten bei theoretisch geringerer Kontamination

Das gilt a) für die knapp 4 t geförderte Leichtphasen im Berichtszeitraum. Hinzu rechnen muss man b) eine unbekannte Menge an Kohlenwasserstoffen, die üblicherweise durch Mikroorganismen abgebaut und c) die Ausbreitung der Kontaminationsfahne in die Fläche, wodurch sich durch die Mischung in einer größeren Menge Grundwasser die Schadstoffkonzentration reduziert.

Obwohl diese Faktoren die Messwerte senken müssten, hat sich tatsächlich kaum etwa geändert. Der durchgreifende Erfolg ist ausgeblieben und die Messdaten, die vermutlich deutlich sinkende Schadstoffkonzentrationen anzeigen und damit die Anwohner beruhigen sollten, leisten gerade das nicht.

Messprogramm für einen Datenfriedhof?

Wenn man dieses Messritual sieht, das inzwischen monatlich vollzogen wird, ohne dass eine sinnvolle Auswertung der vielen Einzeldaten durch den Gutachter erfolgt, muss man sich fragen, ob das Geld für dieses Messprogramm wirklich gut angelegt ist.

Zweifellos braucht man Messdaten, die so erhoben werden müssen, dass durch Mittelwertbildungen mehr oder weniger zufällige Schwankungen herausgerechnet werden können. Allerdings dürften auch Messungen in einem Zwei-Monats-Rhythmus denselben Zweck erfüllen.

Wegen dieses wenig informativen Charakters des gegenwärtig ablaufenden Messprogramms sollte man daher überlegen, ob es nicht Fragestellungen gibt, bei deren Beantwortung die bei den Messungen gesparten Gelder erheblich sinnvoller eingesetzt werden können.

Die Bedeutung von Mikroben

Zumindest in zwei Berechen ist das mehr als offensichtlich. Bei der Beseitigung von Ölkatastrophen wird üblicherweise sehr stark auf die Selbstheilungskräfte der Natur gesetzt. Das gilt zwar vor allem für die Verunreinigung der Meere, aber die Mikroben, die diese Regeneration leisten, arbeiten auch im Boden. Wenn man ihnen genügend Zeit lässt, können sie mehr oder weniger vollständig Kontaminationen abbauen. Weder der Eigentümer des Tanklagergeländes noch der Auftraggeber der Gutachten an HPC scheinen sich bisher mit diesem Thema nicht intensiv beschäftigt zu haben; denn in den Veröffentlichungen fehlt jeder entsprechende Hinweis. Es wäre daher sehr wünschenswert, wenn sich einmal eine Fachfrau oder ein Fachmann, also Mikrobiologin bzw. ein Mikrobiologe, damit beschäftigen würde, wie diese Prozesse in Farge ablaufen und ob man sie möglicherweise durch eine spezielle Zusatzernährung der Mikroben beschleunigen kann.

Zusammenschau der Einzeldaten durch ein Simulationsmodell

Ein weiterer Schwachpunkt einer Konzentration auf einzelne Messstellen ist die Vernachlässigung der Kontamination insgesamt. Hier fehlt ein Computersimulationsmodell, das den Ablauf des Kontaminationsprozesses nachbildet, sodass sich einerseits feststellen lässt, unter welchen Voraussetzungen die jetzige Kontaminationssituation mit den dokumentierten Messwerten eintreten kann und andererseits welche weiteren Entwicklungen bei unterschiedlichen Eingriffen im Zuge der Sanierung zu erwarten sind.

Auch wenn derartige Modelle nicht vollkommen sein können, sind sie allemal eine bessere Informationsgrundlage die volatilen Einzelmesswerte, die jetzt ausschließlich vorliegen.

Informationsgrundlagen für einen realistischen Sanierungsplan

Wenn die Messdaten gegenwärtig einen mehr oder weniger unveränderten Stand der Kontamination anzeigen, sollte man sich dadurch nicht an dieses Messritual gewöhnen, sondern stattdessen den Einsatz neuer Wege nutzen, um zusätzliche Kenntnisse zu gewinnen. Es geht schließlich nicht darum, die Belastung des Grundwassers an möglichst vielen Stellen zu möglichst vielen Zeitpunkten zu messen. Die Vielzahl der Messdaten sollte den Blick auf das eigentliche Ziel, die möglichst vollständige Sanierung, nicht verstellen. Es werden daher nicht immer nur Sachstandsberichte über Messwerte benötigt, sondern ein umfassendes Gutachten, das den quantitativen und qualitativen Umfang der Kontamination beschreibt, um daraus fachwissenschaftlich begründete Sanierungsschritte abzuleiten. Das ist etwas ganz anderes als der vorgelegte Projektübersichtsplan, der bestenfalls eine Zusammenstellung von Absichtserklärungen ist. Nur über ihre Realisierbarkeit erfährt man so gut wie nichts, da u.a. die Menge der Schadstoffe, die beseitigt werden muss, offenbleibt.


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Beobachtungs- und Sanierungsarbeitskreis für das Tanklager Farge

#2 von Reinhard , 07.10.2014 13:35

Beobachtungs- und Sanierungsarbeitskreis für das Tanklager Farge

Wie die Analysen der Sanierungsberichte und ihrer Umsetzung durch die Auftraggeber gezeigt haben, erfolgen hier hinter verschlossenen Türen Weichenstellungen, über die sich die Öffentlichkeit nur mühsam durch Bürgeranträge informieren kann.

Und auch diese Auskünfte, die Fehler in den Publikationen eingestehen, werden nicht einmal in den Auswertungen berücksichtigt oder weniger informierten Lesern mitgeteilt. Hier wird also so verfahren, als ob das Eigentumsrecht nach dem deutschen Grundgesetz keinen Einschränkungen unterliegt, was in diesem Fall sogar dann zu gelten scheint, wenn das Eigentum die Gesundheit und das Eigentum der Nachbarn belastet.

Diese fehlende und unseriöse Informationspolitik lässt sich nicht einmal durch die vorhandene Fachkompetenzen rechtfertigen, da gravierende Fehler erst durch eine spezielle Nachfrage eingestanden wurden sowie keine wichtige Ergänzungen des Auswertungsprogramms erfolgten, das sich weiterhin auf wenig ausgewertete Messungen konzentriert.

Hier könnten neue Ideen sicherlich im Hinblick auf die notwendige Sanierung nur hilfreich sein.

Wenn man die Entscheidungen über das Monitoring und die begonnene Sanierung aus einigen wenigen Büros herausholt, könnte man auch eine Behandlung der Problemsituation um das Tanklager Farge aus einem Guss ins Augen fassen. So könnte man auch in demselben Gremium die Folgen der Kontamination für die Anwohner, also ihr erhöhtes Krebsrisiko und den Verfall der Immobilienpreise, diskutieren und notwendige Schritte für eine weitere Analyse vorschlagen.

Ein solcher Monitoring- und Sanierungsarbeitskreis für das Tanklager Farge, in dem auch die Bewohner mitarbeiten können, lässt sich vermutlich jetzt im Vorfeld der Bürgerschaftswahlen relativ leicht durchsetzen. Hier können sich schließlich die unmittelbar betroffenen Senatoren wirklich einmal als bürgernah und bürgerfreundlich profilieren.

Auch für die Bürgerinitiative Tanklager Farge und ihren Verein sollte ein solcher Arbeitskreis eine wichtige Chance sein, um nicht nur Sachstandsberichte und einen fehlenden richtigen Masterplan im Nachhinein anprangern zu müssen. Hier könnte man nicht nur Informationen über die Entscheidungen erhalten, bevor sie zu fragwürdigen Ergebnissen geführt haben. Vielmehr ließen sich so die Kompetenzen und Ideen der zahlreichen Bürgerinnen und Bürger einbringen, deren Kenntnisse und Fähigkeiten die immer auch vorhandenen fachlichen Grenzen der qualifiziertesten Gutachter ergänzen können.

Auf alle Fälle sollte die Mitwirkung in einem solchen Arbeitskreis für die Bürgerinitiative erheblich reizvoller sein als die Einordnung in einen geheim tagenden Verfilzungsausschuss, wie ihn die SPD-Fraktionsspitze für Blumenthal vorgeschlagen hat. Es sollte sich daher lohnen, um die Mitwirkung bei den wirklichen Weichenstellungen für die Sanierung zu kämpfen.


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Weitere Mauscheleien?

#3 von Reinhard , 19.10.2014 09:09

Weitere Mauscheleien ?

In seinem Artikel „Tanklager: hohes Investoreninteresse“ weist das BLV auf einige brisante Aussagen von Politikern und Verwaltungsbeamten hin, die sich in Bremen und Blumenthal mit dem Tanklager Farge beschäftigen. Dabei bleibt in diesem investigativen Exklusivartikel der Mittwochszeitung einiges im Dunkeln. Das gilt sowohl für die Quellenangaben im Bericht selbst als auch für die berichteten angeblichen Fakten, die man daher wohl als Gerüchte einstufen muss. So sollen die verwendeten Zitate „jüngst“ gefallen sein, ohne dass der Leser Näheres erfährt. Manches deutet auf die Deputationssitzung am 9.10. hin, wenn man die Namen der Bremer Politiker und des Umweltsenators betrachtet, anderes eher auf ein Hintergrundgespräch mit dem Blumenthaler Ortsamtsleiter, der darin mitgeteilt hat, was ihm so zu Ohren gekommen ist und von ihm bewertet wurde.

Trotz der Arbeit der Bürgerinitiative Tanklager Farge und der Einrichtung einer Webseite des Umweltbehörde bleibt Bremen damit von einer transparenten Informationspolitik zum Tanklager Farge weit entfernt.

Das gilt nicht zuletzt für die angesprochene Planung des Rückbaus, wo es „nicht weniger als vier Varianten dafür … geben“ soll. Das deutet zwar auf eine Aktivität hin, nur gleichzeitig auch auf eine fehlende Lernfähigkeit beim Eigentümer. Falls die Feststellungen zutreffen sollten, hat er aus dem gesamten Tanklagerskandal nicht den Schluss gezogen, dass sich eine Vertrauensbasis mit den betroffenen Anwohnern nur herstellen lässt, wenn man sie frühzeitig informiert und am Planungsprozess beteiligt. Der Eigentümer, also der Bund mit seinen diversen Verwaltungsstellen, nimmt also in Kauf, dass sein Handeln hinter verschlossenen Türen zu neuem Misstrauen führen wird.

Zugleich macht es deutlich, wie notwendig ein vorgeschlagener Tanklager-Arbeitskreis ist, da es nicht nur um mehr Offenheit gegenüber den Bürgern, sondern auch um eine bessere Abstimmung mit der Arbeit der HPC AG und zukünftigen Nutzungen des Geländes geht.

Warum will man hier einen Rückbau ohne eine Information der Öffentlichkeit planen, wenn man später bei der Bebauungsplanung die Bürger beteiligen muss? Die so entstehenden Probleme hat sogar der Gesetzgeber erkannt und den Ausweg in einer frühzeitigen Bürgerbeteiligung gesehen.

Genau das würde ein Tanklager-Arbeitskreis, wie er vorgeschlagen wurde, leisten.

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RE: Weitere Mauscheleien?

#4 von fight4yrights , 20.10.2014 08:00

Die "kostengünstidste" Variante bez. eines Rückbaus des Tanklagers:
Kein Rückbau!
Die werden mit Sicherheit nicht die Tanks aus dem Erdreich holen.
Man wird das Gelände zum Naturschutzgebiet erklären und Teile der Bevölkerung als Naherholungsgebiet zur Verfügung stellen und das war's.
Würde man die Tanks aus dem Boden holen, könnte man eventuell dabei das Lied
"Ein Loch ist im Eimer" singen und mit soviel Fröhlichkeit kann man die Sache doch wohl nicht angehen.
Solange über dem Erdreich die Frösche quaken, die Vögel singen und Fuchs und Hase sich "Gute Nacht" sagen, wird man den Unkenrufen der Bevölkerung keine Beachtung schenken.


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RE: 8.Sachstandsbericht

#5 von Lola2 , 19.02.2015 08:56

http://umwelt.bremen.de/sixcms/media.php...4%20Anlagen.pdf

..mich haben jetzt die Zahlen nicht so sehr interessiert, sondern ein Logo auf dem Briefbogen: a partner of Inogen Enviromential Alliance

http://leadsus.bicero.com/news-1/sustain...rkberlin3092014

http://leadsus.bicero.com/news


http://rumaenien.ahk.de/uploads/media/7.HPC_AG.pdf
auf Seite 6 kann man den Firmenverlauf ab Gründung verfolgen:

1948
Dr. Wilhelm Pickel in Kassel Ingenieurbüro

1976
Gründung
Geotechnisches
Büro Dr. Harreß
in Harburg

1986
HANIEL
übernimmt
Harreß
Geotechnik

990
Fusion Harreß
Geotechnik und
Dr. Pickel zu HPC

1997
RWE
übernimmt
HPC



1948
Ingenieurbüro
Dr. Wilhelm Pickel
in Kassel gegründet


1976
Gründung
Geotechnisches
Büro Dr. Harreß
in Harburg


1986
HANIEL
übernimmt
Harreß
Geotechnik


1990
Fusion Harreß
Geotechnik und
Dr. Pickel zu HPC


1997
RWE
übernimmt
HPC


2001
MBO HOC AG
Gründung
Inogen


2006
Gründung
Österreich
und Polen

2007
Übernahme
HPC Paseco,
Griechenland


2008
HPC
übernimmt
IUB /IGH


2011
HPC
übernimmt
Ingenieurbüro
Beckel GmbH


2012
HPC
übernimmt
Ingenieurbüro
Dr. Feldman


http://www.hpc.ag/de/hpc-geschichte/

2013
HPC erwirbt die HanseGeoTech Ingenieurgesellschaft mbH, Hamburg.

2013
HPC erwirbt die Dr.-Ing. Heinrich Umweltschutztechnik Ingenieurgesellschaft GmbH, Hamburg.

2014
HPC erwirbt die DIERING Ingenieurgesellschaft für Umwelttechnologie mbH, Aachen – einen der führenden Kläranlagenplaner Europas.

...ein interessantes gigantisches Netzwerk...


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zuletzt bearbeitet 19.02.2015 | Top

RE: 8.Sachstandsbericht

#6 von Lola2 , 19.02.2015 10:41

http://de.wikipedia.org/wiki/Joschka_Fischer


1997
RWE
übernimmt
HPC

http://www.hpc.ag/de/hpc-geschichte/
Zitat
2001 .....Große Schritte
Die nicht börsennotierte HPC Holding AG übernimmt alle Geschäftsanteile der HPC HARRESS PICKEL CONSULT GMBH von dem Altgesellschafter RWE AG. Anschließend verschmelzen die Unternehmen und es entsteht die HPC HARRESS PICKEL CONSULT AG.

"Erneuerbare Energien"
http://www.powertogas.info/partner/rwe

...wer Lust hat kann ja mal im o.a. Thread lesen.

auch hier z.B. ist auch interessant:
http://de.wikipedia.org/wiki/Desertec
Zitat
Dii GmbH

Die Desertec Foundation unterzeichnete am 13. Juli 2009 zusammen mit der Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft (Munich Re) und elf anderen Firmen eine Vereinbarung (Memorandum of Understanding) zur Durchführung von Desertec in der Mittelmeerregion und im Nahen Osten. Am 30. Oktober 2009 wurde die Dii GmbH (Desertec Industrial Initiative) von folgenden Partnern aus Europa und Nordafrika gegründet:[45]
Desertec Foundation Munich Re
Schott Solar Abengoa Solar
M+W Group Flagsol
Deutsche Bank HSH Nordbank
ABB Group Cevital
RWE E.ON

Zum Geschäftsführer wurde der damals 56-jährige holländische Energiemanager Paul van Son berufen. Seit Januar 2012 ist Aglaia Wieland die zweite Geschäftsführerin der Dii. Inzwischen (Oktober 2012) hat die Dii GmbH 21 Gesellschafter und 36 assoziierte Partner aus insgesamt 15 Ländern des EU-MENA-Raumes.

Die ursprünglich am Projekt beteiligten Firmen Siemens, Bosch Rexroth und HSH Nordbank sind inzwischen wieder ausgeschieden. Das Gründungsmitglied E.ON sowie Bilfinger gaben bekannt, sich bis Ende des Jahres 2014 aus dem Projekt zurückziehen zu wollen. [46][47]

Wie die Desertec Foundation wird die Dii keine eigenen Kraftwerke bauen. Vielmehr arbeitet sie an der Umsetzung von vier Hauptzielen:[42]

Entwicklung eines langfristigen Umsetzungsplans für den Zeitraum bis 2050 inkl. Investitions- und Finanzierungsempfehlungen
Entwicklung geeigneter Rahmenbedingungen, um Investitionen in Kraftwerke und Leitungsnetze zu ermöglichen
Entstehung früher Referenzprojekte zur Demonstration der Machbarkeit
Vertiefende Studien zu einzelnen Themenbereichen

Bei Gründung wurde angekündigt, in enge Beziehungen mit dem unter französischer Führung geschaffenen Mittelmeer-Solarplan (MSP) zu treten.[48][49] Der „Mittelmeer-Solarplan“ (MSP, englisch „Mediterranean Solar Plan“, französisch „Plan Solaire Méditerranéen“, PSM), ist ein im Rahmen der Union für das Mittelmeer (UfM, „Union for the Mediterranean“, französisch „Union pour la Méditerranée“) entstandenes Vorhaben zur Schaffung eines Projekts zur Nutzung von Sonnenenergie. Beim Gipfeltreffen unter französischer und ägyptischer Führung wurde am 13. Juli 2008 von 43 Staaten der Union für das Mittelmeer ein entsprechendes Übereinkommen unterzeichnet. Die Dii GmbH unterhält inzwischen Beziehungen zu zahlreichen Institutionen in Politik und Wirtschaft, vor allem zum französischen Konsortium „MedGrid“,[50] mit dem sie am 24. November 2011 in Brüssel eine Kooperationserklärung unterzeichnete. Darin vereinbaren die zwei Organisationen, enger zu kooperieren, Informationen auszutauschen, Synergien zu nutzen und sich gemeinsam für bessere Rahmenbedingungen zum Ausbau erneuerbarer Energien in Nordafrika einzusetzen.[51]
Scheitern des Projekts..................... u.s.w.

---weiterlesen auf Wikipedia

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RE: 8.Sachstandsbericht

#7 von Lola2 , 19.02.2015 13:25

http://www.juraforum.de/wissenschaft/hoc...em-und-i-298757
Zitat
Hochschule Fresenius Verbundpartner in Forschungsvorhaben des Fraunhofer-Instituts für System- und I
13.10.2009, 15:00 | Wissenschaft | Autor: idw |

Die Hochschule Fresenius ist seit dem Sommersemester als Verbundpartner in einem dreijährigen Forschungsprojekt des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung beteiligt. Das Vorhaben wird mit Geldern des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert.
Das Verbundprojekt trägt den Titel "Veränderungsbereitschaft und interne sowie externe Flexibilität mit nachhaltigen EFQMplus-Konzepten stabilisieren und strategisch in den Geschäftsprozessen implementieren (VITNESS)" und befasst sich mit dem Themenfeld "Balance von Flexibilität und Stabilität in einer sich wandelnden Arbeitswelt" im Rahmen des Programms "Arbeiten - Lernen - Kompetenzen entwickeln. Innovationsfähigkeit in einer modernen Arbeitswelt". Neben der Hochschule Fresenius und dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung Karlsruhe als Konsortialführer sind das Institut der deutschen Wirtschaft Köln, das Institut für angewandte Arbeitswissenschaften Düsseldorf sowie das RKW Kompetenzzentrum Eschborn, eine Einrichtung des RKW Rationalisierungs- und Innovationszentrums der Deutschen Wirtschaft, als weitere Projektpartner engagiert.
Zitat Ende ...
den kompletten Artikel bitte unter o.a. Link abrufen.

++++

Fraunhofer Institut ist an dem Projekt "Power to Gas" wie auch RWE beteiligt
Berater von RWE ist Joschka Fischer
http://de.wikipedia.org/wiki/Joschka_Fischer
Recherchen zu dem Projekt "Power to Gas" findet man hier: "Erneuerbare Energien"
+++++


http://www.hpc.ag/de/hpc-geschichte/
2003
Integration von Fresenius
HPC integriert die Fresenius Ingenieur Consult GmbH.

2000
Internationaler Zuwachs
Gründung der Töchter in Tel Aviv (Israel) und Sofia (Bulgarien).


Neue Wege gehen

1997
Ausscheiden der Innolab aus HPC durch MBO.

Übernahme der GHU Gesellschaft für Hydrogeologie und Umweltschutz mbH.

Kauf der ENSR UK, Manchester.

Verkauf der HPC GmbH an die RWE AG.

Integration der GEO Control-Gruppe in die HPC GmbH


Nächste Schritte
1995
SAN und HUT Umwelttechnik GmbH verschmelzen zu Haniel Umwelttechnik GmbH.

Gründung der Niederlassung in Mailand (Italien).


Starkes Wachstum
1994
HPC erwirbt die HUT Umwelttechnik GmbH, Walldorf.

Gründung der Niederlassung in Bilbao (Spanien).

Ausgründung der Laboraktivitäten in die Innolab GmbH.


Ausweitung in Europa
1991
Gründung der HPC Envirotec S.A. in Maisons-Alfort (Frankreich).


Große Veränderungen
1990
100%ige Muttergesellschaft ist Haniel Umweltschutz GmbH.

Fusion der beiden Unternehmen Pickel und Harreß zu HPC HARRESS PICKEL CONSULT GMBH.

Gründung der Niederlassung in Merseburg.

Gründung der SAN Sanierungstechnik für den Umweltschutz.


Weitere Expansionen
1986
50%ige Übernahme durch Haniel Umweltschutz GmbH.

Gründungen der ersten Niederlassungen in Duisburg, Berlin und Frankfurt.


Erste Übernahme
1980
Übernahme Büro Müller durch Dr. Harreß, Dr. Hurler und Umbenennung in Geotechnisches Büro Dr. Harreß & Dr. Hurler.


Unser Büro in Worms

1973
Gründung Geotechnisches Büro Dr. Harreß & Dr. Hurler in Worms.


Erste Schritte in Harburg und Kassel
1947
Parallele Gründung Büro Müller in Harburg und Dr. Pickel in Kassel.

+++++

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HPC....Haniel

#8 von Lola2 , 20.02.2015 08:44

http://www.edition-schwaben.de/ausgabe-0...bekannte-wesen/
Zitat

Ausgabe 04/2014 · Andreas Kopton
HPC AG. – Das unbekannte Wesen


Hand aufs Herz: Wissen Sie, was Andreas Kopton (58), der wortgewandte Präsident der IHK Schwaben, beruflich macht? Bei seiner Vorgängerin, Hannelore Leimer, wusste nahezu jedes IHK-Mitglied, dass sie Gesellschafterin und Geschäftsführerin der alteingesessenen Augsburger Firma Erhardt + Leimer ist, eines Unternehmens für Systemlösungen und Automatisierungstechnik an laufenden Bahnen und Bändern. Auch von der starken internationalen Präsenz von Erhardt-Leimer hatte die schwäbische Geschäftswelt Kenntnis. Die Firma Harress Pickel Consult AG (HPC) von Andreas Kopton scheint hingegen im Bewusstsein der schwäbischen Wirtschaft ein unbekanntes Wesen zu sein, obwohl seine Consultingfirma ein Hidden Champion und ebenfalls in ganz Europa tätig ist. Und auf eine 65-jährige Firmengeschichte kann Koptons Firma ebenfalls zurückblicken.
Zitat Ende

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RE: HPC....Haniel....IVG

#9 von Lola2 , 20.02.2015 10:50

http://www.schlachter-schmidt.de/vermess...niederlehme.htm

Zitat

Objekt Niederlehme
Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. Grundstücks KG
Franz-Haniel-Platz 1
47119 Duisburg
Tel. : (0203) 80 60
Fax : (0203) 806-145


Projektbeschreibung:
Bauvorhaben:
Leistung:

Industriegebiet Niederlehme Liepnitzenberg

Vermessungstechnische Betreuung des Investitionsvorhabens Industriegebiet Niederlehme
Erstellung von Lageplänen
Bauvermessung Geländemodellierung
Definitionen der Bearbeitungsgrenzen aus verschiedenen Datenbeständen (Außenkante, Straßenböschunng, Katastergrenze, Waldgrenze, Baufeldgrenze Außenkante, Grabenböschung)
Definition der Soll-Höhen des herzustellenden Zustandes aus verschiedenen Datenbeständen (Höhenraster Gelände, Unterkante Fahrbahnkonstruktion, Grabensohlen)

Bauvorhaben:
Leistung:
Neubau ARAL Tankstelle

örtliche Kennzeichnung der ARAL- Fläche nördlich der Autobahnanschlussstelle
Erstellung eines Lageplanes für die neugeschaffene Fläche des ARAL- Grundstücks

Bauvorhaben:

Leistung:
Straßenbau, Umgehungsstraße, Haupterschließungsstraße

Kennzeichnung der Umgehungsstraße nördlich der Autobahnanschlussstelle
Anfertigung von Lage- und Höhenplänen für die Planung von Leitungstrassen einschließlich katastermäßiger Grenzdarstellung (ca. 1.200 m lang, 20 m breit)
Absteckung der Umgehungsstraße und der Haupterschließungsstraße
Grobabsteckung Straßenbau
Achsabsteckung Straßenbau
Bestandsvermessung

Bauvorhaben:
Leistung:
Versickerungsbecken Sand- und Mörtelwerke

Überarbeitung / Umplanung Erdmassenmodell

Bauvorhaben:
Leistung:

SBAZV Südbrandenburgischer Abfallzweckverband
Fläche:
11.000 m²

Erstellen eines Lageplanes mit Kennzeichnung der Kauf- und Optionsflächen sowie Graben- und Waldflächen


TERCON Immobilien- und Projektentwicklungsgesellschaft AG

(als Tochtergesellschaft aufgekauft von der IVG)

IVG Immobilien AG

(Tochtergesellschaft Tercon aufgekauft)
Zanderstraße 5-7
53177 Bonn
Deutschland
Tel.: (0) 228 844 0
Fax: (0) 228 844 107
info@ivg.de
www.ivg.de

.............................

http://www.i-n-l.de/kontakt.html
Ein Joint Venture von Haniel IVG

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Bericht für die Sitzung am 8.1.2015

#10 von Lola2 , 23.02.2015 16:28

http://www.bauumwelt.bremen.de/sixcms/me...rge_Endf.pdfDer Senator für

Bericht der Verwaltung
für die Sitzung der Deputation für Umwelt, Bau, Verkehr, Stadtentwicklung und Energie

am 8.1.2015

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RE: Bericht für die Sitzung am 8.1.2015

#11 von Lola2 , 11.03.2015 06:42

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