Kraftwerk Farge (Quelle: wikipedia)

Treffen des Arbeitskreises

#16 von Reinhard , 16.08.2013 11:14

Am heutigen Freitag findet ein weiteres Treffen des Arbeitskreises der Bürgerinitiative statt, und zwar im Gemeindehaus der evangelisch-freikirchlichen Christusgemeinde an der Cranzer Str. 21 in Rönnebeck zwischen 19.30 Uhr und 21.30 Uhr.

Themen werden die Gründung des eingetragenen Vereins der Bürgerinitiative und die Vorbereitung der 7. Anwohnerversammlung am 3. September sein.


Reinhard  
Reinhard
Beiträge: 1.139
Registriert am: 24.01.2013

zuletzt bearbeitet 16.08.2013 | Top

RE: Treffen des Arbeitskreises

#17 von Lola , 16.08.2013 14:06

Die Blumenthaler Politiker und das Trinkwasser

Vielleicht wäre das ja ein Thema für den neu gegründeten Verein, oder?


Lola  
Lola
Beiträge: 1.197
Registriert am: 24.01.2013


7. Anwohnertreffen

#18 von Reinhard , 28.08.2013 15:31

Am kommenden Dienstag veranstaltet die Tanklager-Bürgerinitiative ihr inzwischen bereits 7. Anwohnertreffen, und zwar um 19 Uhr im Gemeindesaal der ev.-reformierten Kirchengemeinde Rönnebeck-Farge.

Auf die Teilnehmer wartet diesmal wieder ein umfangreicher Themenkatalog, der teilweise schon auf der Webseite der Bürgerinitiative angesprochen worden ist.

So sollen die Kontoverse mit dem Gewerbeaufsichtsamt und eine Reihe konkreter Bedrohungsszenarien behandelt werden, wie die Auswirkungen der Tanklagerkontaminationen auf die KiTa und Schulen, auf das Blumenthaler Trinkwasser und auf das Grundwasser der angrenzenden Gärten.

Erstmals will sich schließlich der Verein „Bürgerinitiative Tanklager Farge zum Schutz der Umwelt und Reinhaltung des
Grundwassers in Bremen-Nord und Umgebung i. G.“ in der Öffentlichkeit vorstellen.

Daher dürften vermutlich die organisatorischen Folgen dieser neuen Organisationsstruktur angesprochen werden, also ein denkbares „Ende“ der offenen Bürgerinitiative zugunsten des eingetragenen Vereins und die weitere Durchführung von Anliegertreffen.


Reinhard  
Reinhard
Beiträge: 1.139
Registriert am: 24.01.2013

zuletzt bearbeitet 28.08.2013 | Top

RE: offener Brief an Bundeskanzlerin Merkel

#19 von Lola , 29.08.2013 14:04

http://tanklagerfarge.wordpress.com/2013...in-frau-merkel/
offener Brief an Bundeskanzlerin Merkel
Zitat
An das Bundeskanzleramt
Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel
Willy-Brandt-Straße 1
10557 Berlin

Bremen-Farge, den 28. August 2013

Umweltkatastrophe durch Tanklager Farge

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

wir bitten Sie, Ihre Aufmerksamkeit auf eine der größten Umweltkatastrophen Deutschlands zu richten, deren Ausmaß seit Jahrzehnten unter Missachtung der Interessen der Bevölkerung mit dem Mantel militärischer Geheimhaltung zugedeckt wird.

Es handelt sich dabei um die gigantische Bodenverseuchung durch das unterirdische Tanklager in Bremen-Farge, das vom NS-Regime ab 1934 im Rahmen seinen Kriegsvorbereitungen errichtet wurde und dessen Eigentümer der Bund ist. Dieses Gebiet umfasst 320 Hektar und wird bis heute militärisch genutzt. Die Kontaminationen auf und unter diesem Gelände entstanden durch die jahrzehntelange Nutzung.

Das Ausmaß dieser sich ausdehnenden Verseuchung manifestiert sich darin, dass für den krebserzeugenden Stoff Benzol im Grundwasser seit Jahren Konzentrationen gemessen wurde, die den für Grundwasserverunreinigungen festgesetzten Schwellenwert um das 10.000-fache überschreiten. Benzol verursacht neben Blutkrebserkrankungen wegen seiner systemischen Wirkung weitere Krebserkrankungen, Erbgutveränderungen und andere Gesundheitsschäden. Dies schlägt sich in einer erhöhten Krebsrate im Verseuchungsgebiet nieder.

Neben dem hochgiftigen Benzol gefährden Dutzende weitere nicht weniger gefährliche Schadstoffe aus der breiten Palette der Kraftstoffchemie das Leben, die Gesundheit und das Trinkwasser von über 100.000 Bürgern in der Region Bremen, weil eine riesige, sich über viele Jahrzehnte unkontrolliert ausbreitende, Schadstofffahne, sich unaufhörlich auf die Grundwasserbrunnen des für die Stadt Bremen wichtigen Wasserwerkes im Ortsteil Blumenthal zubewegt. Die Behörden interpretieren die Ausbreitungsgeschwindigkeit allein anhand der Grundwasserströmung, ohne die örtlich gegebenen Umstände wie das beschleunigend wirkende Konzentrationsgefälle zu berücksichtigen.

Unsere privaten Brunnen sind bereits jetzt seit Jahren vergiftet! Den Anwohnern vieler Straßen empfahl der Senator für Umwelt, Bauen und Verkehr der Freien Hansestadt Bremen 2009 und 2013: „Bitte nutzen Sie kein Grundwasser aus Gartenbrunnen.“

Diese Warnung wurde ohne Adressat als Postwurfsendung, und für viele zu spät, den betroffenen Haushalten zugestellt! Unsere Kinder und Enkel planschten Jahrzehnte im verseuchten Wasser, die Obst- und Gemüsegärten wurden vergiftet! Die Anwohner sehen sich um ihre Altersvorsorge gebracht, weil der Immobilienmarkt auf Grund der nicht mehr veräußerbaren Grundstücke zusammengebrochen ist.

Sehr geehrte Frau Merkel, wir wenden uns heute an Sie, in der Sorge, dass die von uns angesprochenen verantwortlichen Behörden und Regierungsstellen die Bevölkerung nicht in angemessener Weise informieren und von ihnen nicht alle notwendigen Schutzmaßnahmen in der Nachhaltigkeit beschlossen und durchgeführt werden, wie sie um Schaden von Leib und Leben der Bürger sowie von den Ländern Bremen und Niedersachsen fernzuhalten, dringend geboten wären. Wir sehen die zuständigen Stellen in der Bringschuld, proaktives Krisenmanagement zu betreiben, offen zu kommunizieren und den Bürgerauftrag zu erfüllen.

Involviert sind von der Tanklagerproblematik primär die Ministerien Gesundheit, Umwelt, Finanzen, Verteidigung sowie Bauen und Verkehr. Mit einer Verweigerungshaltung nähme die Bundesregierung Schäden für Leben und Gesundheit der betroffenen Bürger und der künftigen Generationen billigend in Kauf.

Leider müssen wir feststellen, dass uns auch die Bremer Landesregierung nicht ausreichend unterstützt. So weigert sie sich unter dem Vorwand militärischer Geheimhaltung, ein existierendes ausführliches Gutachten zur Geschichte der Tanklagerproblematik der Öffentlichkeit zur Kenntnisnahme zu geben und hiermit dringend notwendige Aufklärungsarbeit mitzuleisten!

Diese Umweltkatastrophe spiegelt die technologischen Defizite des ca. 80-jährigen Tanklagers wider, das nach unserer Interpretation die heutigen Anforderungen an den Stand der Technik bei weitem nicht erfüllt, was wir auf Wunsch gerne konkretisieren. Angesichts dessen fragen wir uns, warum trotz dieses ungeheuren Risikopotenzials die Betriebsgenehmigung für das Tanklager nicht längst entzogen wurde.
Zitat Ende

..das Schreiben ist unter dem o.a. Link in voller Länge zu lesen.


Lola  
Lola
Beiträge: 1.197
Registriert am: 24.01.2013


RE: offener Brief an Bundeskanzlerin Merkel

#20 von Reinhard , 29.08.2013 19:36

Ein Zeichen für den Wahlkampf, notwendige Mitgliedermotivation, Ratlosigkeit oder für ehrliche Besorgnis?

Reinhard  
Reinhard
Beiträge: 1.139
Registriert am: 24.01.2013


RE: offener Brief an Bundeskanzlerin Merkel

#21 von hatschi , 30.08.2013 10:06

Super Brief,
enthält die Forderungen und ist im Ton verbindlich , aber knallhart zur Bremer Position : Entziehen der Bbetriebsgenehmigung wäre Bremer Handlungsspielraum - wenn die Bundeswehr sich darüber hinweg setzen würde ( aus militätischen Gründen !) , wäre die Verantwortlichkeit klar und die bisherige Kumpanei der Bremer Umweltbehörde mit der Bundeswehr wäre beendet.
Hatschi

hatschi  
hatschi
Beiträge: 4
Registriert am: 30.01.2013


Was man auch hätte fordern können

#22 von Reinhard , 31.08.2013 09:53

Was man auch hätte fordern können

In ihren Briefen an den Bremer Bürgermeister und die Bundeskanzlerin listen Angehörige der Tanklager-Bürgerinitiative eine Reihe weitreichender Forderungen auf. Juristen werden sich dabei vermutlich fragen, ob die Adressaten trotz ihrer führenden politischen Stellung diesen Wünschen innerhalb unseres Verfassungssystems überhaupt entsprechen können. Das gilt für den Bremer Senatspräsidenten, der innerhalb des Senats kein Weisungsrecht gegenüber der Finanzsenatorin oder dem Bau- und Umweltsenator bzw. dem Gesundheitssenator besitzt. Ebenso ist es mit der Richtlinienkompetenz der Kanzlerin bestellt, die sich nur schwer auf ein konkretes Tanklager erstrecken dürfte, über das zudem eine Reihe von Entscheidungen von zwei Landesregierungen getroffen werden muss, die vom anderen politischen Lager regiert werden.

Während man unter diesem Gesichtspunkt durchaus juristische Zuständigkeiten erwägen kann, sollte man einen ganz einfachen Tatbestand nicht vergessen: der Bund ist Eigentümer des Tanklager-Areals und dieser Grundbesitzer hat durch seine Immobilie angrenzende Nachbarn geschädigt. Man kann den Fall daher auch als ein ganz simples Verhältnis von Täter und Opfer sehen, für das gerade in Bremen im Rahmen des Täter-Opfer-Ausgleichs gern außergerichtliche Lösungsverfahren gesucht werden.

In diesem Fall hätte man daher dem Bürgermeister und der Kanzlerin einen „Runden Tisch“ vorschlagen können, an dem die anstehenden Schadensregulierungen von den Beteiligten erörtert und einer Lösung näher gebracht werden. Dabei müsste es vor allem um die weitere Sanierung des Geländes, die Entschädigung der betroffenen Anwohner und eine endgültige Umnutzung des Areals gehen, für das ein regulärer Bebauungsplan verabschiedet werden muss. Beteiligte wären daher der Bund als Eigentümer, die Bremer Finanzsenatorin und der Bremer Bau- und Umweltsenator sowie ihre Amtskollegen in Schwanewede, die für einen Ankauf, die Durchführung der Sanierung und die Erarbeitung eines Bebauungsplans zuständig sind, und nicht zuletzt Vertreter der Anwohner.

Gerade eine denkbare außergerichtliche Regelung müsste die Beteiligung der Geschädigten erfordern, die sich nach allen ihren bisherigen negativen Erfahrungen nicht auf die „Lösungen“ verlassen sollten, die von den Behörden vorgeschlagen werden, wie etwa ein „Programm für die Lösung der Tanklagerproblematik“. Hier gilt: Vertauen ist gut, Beteiligung und Mitwirkung jedoch erheblich besser.

Reinhard  
Reinhard
Beiträge: 1.139
Registriert am: 24.01.2013


Worte sind nicht nur Schall und Rauch

#23 von Reinhard , 04.09.2013 12:18

Worte sind nicht nur Schall und Rauch

In der gestrigen Anwohnerversammlung wurde erstmals öffentlich über die Vereinsgründung von Mitgliedern des Vorstandes der alten Tanklager-Bürgerinitiative berichtet.

Bekannt ist jetzt vor allem, dass dieses noch nicht im Register eingetragene Vereinkind bereits über einen Namen verfügt, der sogar sehr klar zeigt, wer ihm sein Leben geschenkt hat.

Wie bereits bei der Bürgerinitiative haben sich die Gründungsmitglieder weniger an den Namen anderer Bürgerinitiativen oder Fördervereine im Bremer Norden orientiert, die meist sehr griffig sind und die Medien nicht zu einer Suche nach Abkürzungen zwingen, wenn sie nicht übermäßig viele Zeilen füllen wollen.

Vielmehr scheinen in beiden Fällen eher die Themen von Doktorarbeiten Pate gestanden zu haben, die nur einem kleinen Fachpublikum offenbaren, was tatsächlich gemeint ist.

Doch genug mit der Vorrede! In diesem Fall heißt der neue Verein: „Bürgerinitiative Tanklager Farge“ zum Schutz der Umwelt und Reinhaltung des Grundwassers in Bremen-Nord und Umgebung e.V.“, nachdem sich die Bürgerinitiative selbst bekanntlich „Bürgerinitiative für Erhaltung des Wasserschutzgebietes Blumenthal und Aufklärung der Verseuchung von Grund, Wasser und Boden durch das Tanklager Farge“ nennt.

Dabei fällt auf, dass beim Verein offenbar Belastungen des Tanklagers, obwohl sie noch keineswegs beseitigt sind, die Folgeschäden für die Anleger nicht reguliert wurden und für das Areal kein Bebauungsplan in trockenen Tüchern ist, der einen weiteren Umweltskandal hier ausschließt, an Gewicht verlieren sollen. Ihm geht es auch nicht mehr „nur“ um die Erhaltung des Wasserschutzgebietes Blumenthal, sondern viel genereller um den „Schutz der Umwelt“, und das in „Bremen-Nord und Umgebung“. Die Taube auf dem Dach scheint also verlockender geworden zu sein als der Spatz in der Hand.

Da wird man sehen müssen, wie diese weitreichende Zielsetzung ausgefüllt wird und ob man damit nicht Konflikte mit anderen Organisationen vorprogrammiert, die sich ebenfalls dem Umweltschutz auch im Bremer Norden und im Kreis Osterholz verpflichtet fühlen.

Aber Worte können manchmal nur Schall und Rauch, zuweilen jedoch auch erheblich mehr sein.

Reinhard  
Reinhard
Beiträge: 1.139
Registriert am: 24.01.2013


Organisatorische Änderung

#24 von Reinhard , 09.09.2013 17:13

Organisatorische Änderung

Bis zur nächsten Bürgerversammlung, die diesmal am 1. Oktober um 19 Uhr im Gemeindehaus der ev.-freikirchlichen Christus-Gemeinde an der Cranzer Str. stattfindet, wird eine Änderung beim Veranstalter erfolgen. Erstmals übernimmt der neue Verein, bei dem noch die Eintragung in das Vereinsregister und damit das Ende des Gründungsprozesses aussteht, die Organisation der Veranstaltung.

Die letzten offenen Fragen zu Vereinsgründung sollen in einer außerordentlichen Vereinssitzung am 20. September um 19 Uhr im Gemeindehaus der ev.-reformierten Kirchengemeinde an der Farger Str. in Farge geklärt werden.

Reinhard  
Reinhard
Beiträge: 1.139
Registriert am: 24.01.2013


Enttäuschend

#25 von Reinhard , 19.09.2013 10:11

Enttäuschend

Wenn man die Antworten der sechs Direktkandidaten im Bundestagswahlkreis 55 (Bremen II/ Bremerhaven) auf Fragen im BLV liest, muss man feststellen, dass für keine Kandidatin und keinen Kandidaten der Tanklager-Skandal ein Thema ist, das ihr bzw. ihm am „Herzen liegt“ oder bei dem sie bzw. er eine Position vertritt, für die die Nord-Bremer sie oder ihn wählen sollten.

„Eine der größten Umweltkatastrophen Deutschlands“, wie führende Vertreter der Tanklager-Bürgerintiative in ihrem Brief an die Bundeskanzlerin die Kontaminationen in Farge und Rönnebeck mit ihren Auswirkungen auf die Gesundheit und die Immobilienpreise der Anwohner sowie die Bedrohung des Bremer Trinkwassers bezeichnet haben, wird in diesen Statements zur Bundestagswahl von keinem der Kandidaten auch nur erwähnt. Das dürfte nach den zahlreichen Gesprächen zwischen der Bürgerinitiative und den Vertretern der größeren Parteien enttäuschend sein.

Auch nach den Anträgen der Linken und der CDU in der Bremer Bürgerschaft und im Blumenthaler Beirat hätte man zumindest von den Kandidatinnen und Kandidaten dieser Parteien mehr Aufmerksamkeit für dieses Umweltproblem erwarten können.

Oder hat dieses Thema nur nicht in das zentral vorgegebene Argumentationsschema der Parteien gepasst, an das sich die Kandidatinnen und Kandidaten aus Bremen und Bremerhaven halten wollten oder mussten?

Jetzt wird man am Sonntag beobachten müssen, ob sich die Anwohner des Tanklagerareals gegenüber den Parteien genauso desinteressiert zeigen wie die Parteien gegenüber ihren Problemen.


Reinhard  
Reinhard
Beiträge: 1.139
Registriert am: 24.01.2013

zuletzt bearbeitet 20.09.2013 | Top

RE: Enttäuschend

#26 von Klueverbaum , 20.09.2013 09:43

Der Beitrag ist verständlich,aber auch etwas polemisch.Die Politiker haben vorgefertigte Fragen bekommen und daraufhin ihr Wahlprogramm abgespult.Ausser Frau Hornhues kommt keine der Befragten überhaupt aus Bremen-Nord,es wurden vier (!!!!) Bremerhavener befragt,eine aus Walle und eben Frau HOrnhues.

Bekanntermassen ist es schwierig,das Thema ins Bewusstsein der Bremer Bevölkerung und auch der Politiker zu bringen.Auch wenn man an den Wahlständen nach dem Thema fragt,kommt das große Schweigen oder "Das ist schlimm,da müssen wir dran bleiben".Und das von Nordbremer Politikern der großen Fraktionen.

Klueverbaum  
Klueverbaum
Beiträge: 78
Registriert am: 31.01.2013


8. Anwohnerversammlung

#27 von Reinhard , 26.09.2013 10:01

Wie bereits mitgeteilt (Posting 24) findet das Oktober-Treffen der Tanklager-Bürgerintiative am kommenden Dienstag (1.10.2013) um 19 Uhr im Gemeindehaus der Christus-Gemeinde Bremen-Blumenthal an der Cranzer Straße 22 statt.

Die jetzt veröffentlichte Tagesordnung enthält eine Reihe spannender Thema.

Den Anfang macht ein Vortrag mit dem provozierenden Titel „Fließt Wasser noch bergab?“, in dem es um hydrologische Veränderungen im Bremer Norden geht.

Es folgen neue Informationen über die Konflikte mit dem Bremer Umweltsenator und seiner Behörde.

Eine positive Perspektive zeigt die anschließend behandelte veränderte Position des Blumenthaler Beirats auf, der nach den Querelen vor der Bundestagswahl jetzt gemeinsam eine Schließung des Tanklagers fordern will.

Auch einige Dauerbrenner fehlen nicht auf der Tagesordnung. So die Brunnenproben, die lückenhafte Beantwortung von Bürgerfragen durch die Bremer Behörden und die Auseinandersetzung der Bürgerinitiative mit dem Gewerbeaufsichtsamt.

Trotz der Gründung des Vereins lädt auch zu dieser inzwischen bereits 8. Anwohnerversammlung wieder die „alte“ Bürgerinitiative ein. Nur richtet sich der Flyer jetzt auch an Anwohner des gesamten Raumes Bremen-Nord und umzu.

Reinhard  
Reinhard
Beiträge: 1.139
Registriert am: 24.01.2013


RE: 8. Anwohnerversammlung

#28 von Reinhard II ( Gast ) , 12.10.2013 19:12

Egal, wie die Koalitionsverhandlungen zur Bildung der zukünftigen Bundesregierung ausgeht, einen Sieger gibt es bereits; die Bürgerinitiative Tanklager bzw. der z.Zt. in Gründung befindliche Verein.
Drei Bundestagsabgeordnete gibt es bereits, die sich in Berlin dafür einsetzen können,
zukünftig mit dem "Monster Tanklager Farge" intelligent umzugehen,
nämlich Uwe Beckmeyer, Bettina Hornhues und Christina Jantz.
Sie können sich überparteilich zusammensetzen, den Brief an die Kanzlerin verinnerlichen
und gleich nach Amtsantritt tätig werden. Somit eine gute Hilfe, sich frühzeitig zu profilieren.
Während andere Gruppen einander noch finden müssen, könnte diese "Hausmacht" gleich erfolgsorientiert loslegen.
Also Ihr drei: In die Hände gespuckt!

Reinhard II

RE: 8. Anwohnerversammlung

#29 von fight4yrights , 13.10.2013 10:11

Die sollen was in Punkto Tanklager erreichen???? Im Bundestag????
Wie sagte Altbundeskanzler Helmut Schmidt: Wer Visionen hat, der sollte zum Arzt gehen.....oder im Falle der Bürgerinititative zu einem Top RA, der sich mit Umweltrecht auskennt.
Ich für meinen Teil wünsche den Herrschaften auf jeden Fall viel Erfolg bei ihren Bemühungen das Thema Tanklager auf die bundespolitische Bühne zu schupsen, ehrlich.

fight4yrights  
fight4yrights
Beiträge: 142
Registriert am: 26.01.2013


RE: 8. Anwohnerversammlung

#30 von Lola , 13.10.2013 12:49

Hey, ich hatte auch eine Vision und mußte nicht zum Arzt.

Meine Vision war, alle Parteien an einem runden Tisch und alle einer Meinung, Tanklager muss geschlossen werden. Genau das ist geschehen und darüber habe ich mich sehr gefreut.

Ich habe mich gestern mit unseren bestehenden Gesetzen auseinandergesetzt und viel gelesen und in das Forum eingestellt.
Allerdings in meinem Kopf schwirrten jede Menge Infos und da habe ich meine Beiträge in den falschen Thread eingestellt:

Wertverluste der Immobilien in Farge und Rönnebeck

Den Tadel des Forumbetreibers habe ich schon gelesen, könnte zwar alles löschen lassen, aber das wäre sehr ärgerlich.
Wo könnte man die Beiträge einstellen?

Jeder darf seine Meinung haben und das macht ein Forum spannend.

Eine Klage gegen die Bundeswehr? Warum? Die Bundeswehr muss von den Bremer Politikern aufgefordert werden nach den Richtlinien des Verteidigungsministerium die Umweltschäden zu sanieren.
Alle Pflichten der Bundeswehr sind durch das Verteidigunbgsministerium festgelegt und unsere Gesetze reichen aus, sie müssen nur Anwendung finden.


Hier sind meiner Meinung nach keine Versäumnisse passiert, sondern hier handelt es sich um einen Straftatbestand und das ist dann ein Fall für die Staatsanwaltschaft, die ja ohnehin schon tätig geworden ist.

Der Immobilienschaden dürfte z.Zt. ein Schaden sein, wenn man sein Haus verkaufen möchte. Auf Sicht gesehen wird sich die Lage, wie im Aktiengeschäft (rauf und runter) wieder ändern, sofern die Forderungen nach Sanierung und Rückbau endlich an die Bundeswehr herangetragen werden.
Reinhard hat einen interessanten Link eingestellt, der sich mit Warren Buffett und dem Aktienmarkt beschäftigt. Es hängt alles mit schlechten und guten Nachrichten zusammen.
Eine positive Nachricht wäre, wenn das Tanklagerareal z.B. als Erholungsgebiet ausgewiesen wird, was es ja wohl vor 1933 war, das würde sich dann positiv auf die Immobilienentwicklung auswirken.(einfach mal den Beitrag von Reinhard lesen, er hat das gut formuliert)


Lola  
Lola
Beiträge: 1.197
Registriert am: 24.01.2013


   

Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen ein

Burg Blomendal (Quelle: wikipedia)
Xobor Forum Software ©Xobor.de | Forum erstellen