Kraftwerk Farge (Quelle: wikipedia)

Ziele, Arbeit und Internetauftritt der Leukämie-Selbsthilfegruppe

#1 von Reinhard , 06.05.2014 13:05

Der gemeinnützige Verein Leukämie-, Lymphom- und Plasmozytomtreff Bremen-NordZiele


An die Kranken, die an Leukämie leiden, und deren Angehörige wendet sich in Bremen-Nord eine Selbsthilfegruppe, die am 5. September 2005 gegründet wurde und sich im Sommer 2011 die aktuelle Satzung gegeben hat. Das Ziel des gemeinnützigen Vereins Leukämie-, Lymphom- und Plasmozytomtreff Bremen-Nord, wie der vollständige Name lautet, ist es vor allem, den Kranken und ihren Angehörigen mit Gesprächsangeboten und medizinischen Informationen über die verschiedenen Erkrankungen, die häufig unter dem Oberbegriff Leukämie in der Öffentlichkeit zusammengefasst werden, zu helfen. Dazu finden monatliche Treffen jeweils am 1. Montag um 18 Uhr in der Senioren-Begegnungsstätte der Martin-Luther-Gemeinde (Wigmodistr. 33) in Blumenthal statt.

Außerdem steht eine neu gestaltete Webseite zur Verfügung, die neben regionalen Auskünften etwa zu speziellen Themen der Gruppentreffen auch Links angibt, so zum Bundesverband Deutsche Leukämie- & Lymphon-Hilfe (DLH), auf deren Webseite u.a. die verschiedenen Krankheitsbilder behandelt werden, und zu privaten Seiten, die Informationen zur Thematik Leukämie und Knochenmarktransplantation (KMT) sowie ein Online-Selbsthilfe Projekt „Leukämie-Phoenix“ anbieten, in der auch Patienten ihre Erfahrungen schildern.


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Leukämiehäufungen in Rönnebeck

#2 von Reinhard , 06.05.2014 13:18

Leukämiehäufungen in Rönnebeck

Einen anderen Aspekt von Leukämieerkrankungen sprechen ein Blog und ein Forum über die Chancen und Probleme des Stadtteils Blumenthal und des gesamten Bremer Nordens an. Dort ging es zunächst um die kleinräumigen Auswertungen des Bremer Krebsregisters zu möglichen Auswirkungen der Stahlwerke in Burglesum, der Bremer Wollkämmerei in Blumenthal und zuletzt des Tanklagers Farge.

Dabei hat sich nach einer Auswertung der veröffentlichten Statistiken zum Ortsteil Farge im Juni 2013 herausgestellt, dass für den Ortsteil Rönnebeck ein signifikant erhöhtes Risiko für Leukämieerkrankungen besteht, und zwar vor allem bei Non-Hodgkin-Lymphomen und Multiplen Myelomen. Danach könnte Rönnebeck zu einem der Leukämiecluster zählen, die vor allem durch die Untersuchungen in der Elbmarsch bekannt geworden sind.

Um Klarheit in dieser bedrohlichen Angelegenheit zu erhalten, wurde im Blumenthaler Beirat ein Bürgerantrag gestellt, der vom Krebsregister erfahren möchte, welche Erkrankungen vor allem verantwortlich sind und wie sich die Fälle räumlich auf Rönnebeck verteilen. Diese Informationen sind als Grundlage für eine weitere Suche nach möglichen Ursachen gedacht.

Die Thematik in Blog und Forum konzentriert sich damit auf die Prophylaxe und weniger die Hilfe für die Erkrankten, obwohl im Rahmen der kritischen Sichtung der Daten der epidemiologischen Krebsregister und der flächendeckenden Einführung von klinischen Krebsregistern auch Vorschläge für eine engere Zusammenarbeit auf diesem Gebiet und auch eine bessere Erfassung und Veröffentlichung von Therapiedaten diskutiert werden.


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Rönnebeck-Anomalie

#3 von Reinhard , 05.06.2014 17:26

Rönnebeck-Anomalie

Näheres zur Rönnebeck-Anomalie kann man in einem neuen Blog-Beitrag mit den detaillierten Zahlenangaben nachlesen: http://www.blumenthal-zeitung.blogspot.d...-ronnebeck.html.

Trotz eines Bürgerantrags, der konkretere Daten über Rönnebeck vom Bremer Krebsregister erbeten hat, wird man auf eine Aufklärung bzw. Bestätigung des Sachverhalts noch warten müssen.

Wie aus dem jetzt veröffentlichten genehmigten Protokoll der Beiratssitzung hervorgeht, will der Blumenthaler Beirat zu dieser Thematik zunächst einen "Forschungsauftrag .. ausgestalten".

Das spricht nicht gerade für eine rasche Klärung des Tatbestands.

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Vorzüge von Leukämie- und Krebsforen

#4 von Reinhard , 07.06.2014 14:38

Vorzüge von Leukämie- und Krebsforen

Dieses Forum zur Stadtpolitik in Bremen-Nord und vor allem zu Blumenthal sieht sich keinesfalls als eine Konkurrenz zur Webseite des Leukämietreffs. Vielmehr möchte es dieses Internetangebot ergänzen, in dem er auf aktuelle Entwicklungen im Bremer Norden eingeht, die Einfluss auf das Krebsrisiko haben können. Das gilt neben einer Diskussion der Studien des Bremer Krebsregisters vor allem für die Boden- und Grundwasserkontaminationen des Tanklagers Farge und der Rönnebeck-Anomalie.

Wichtiger sind jedoch die Möglichkeiten, die ein Forum aufgrund seiner speziellen Kommunikationsfunktion besitzt. Es ist nicht nur eine Seite, die man lesen kann, sondern man kann dort wie in einem Gespräch antworten, seine Meinung äußern oder ein neues Thema ansprechen.

Und dabei hat ein Internetforum sogar nicht einmal nur diese wichtige wechselseitige Kommunikationsfunktion. Wenn man es möchte, lässt es sich auch völlig anonym nutzen. Man muss sich nur mit einem Pseudonym anmelden und dabei eine Mailanschrift ergänzen, die man schnell bei zahlreichen Providern kostenlos erhalten kann.

Das ist sicherlich immer dann von Vorteil, wenn man etwa eigene psychische Folgen einer Erkrankung nicht publik machen will oder nicht nur Positives über Ärzte und Krankenhäuser aus der Nachbarschaft berichten kann.

Damit die Beiträge zu Leukämie- und Krebserkrankungen nicht innerhalb des Forums verloren gehen, wurde hier ein spezieller Bereich für sie reserviert.


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Aktuelle Informationen in neuem Leukämie-Blog

#5 von Reinhard , 08.07.2014 09:44

Aktuelle Informationen in neuem Leukämie-Blog

Seit gestern kann man im Internet ein neues Blog nutzen, das sich an zwei Nutzergruppen wendet:

- Leukämie-Patienten, die sich über die verschiedenen Krebserkrankungen informieren wollen und vor allem nach Erfahrungsberichten anderer Erkrankter suchen. Besondere Beachtung findet dabei der aktuelle Stand der Forschung. So lassen sind beispielsweise für das Multiple Myelom Fachvorträge von zwei Tagungen im letzten Jahr aufrufen.

- Außerdem sind Bürger angesprochen, die sich mit einer Auswertung von Krebsregistern beschäftigen, um mit Hilfe dieser Daten die möglichen karzinogenen Auswirkungen von Großanlagen zu bestimmen. Für diesen Zweck werden vorliegende Untersuchungen als Beispiele diskutiert, wobei strittige Analysefragen besonders intensiv behandelt werden.

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..Link zum Diskussionsforum

#6 von Lola2 , 18.01.2015 20:55

Krebsregister
Beitrag 46


...mein Bürgerantrag ist vom 17.4.2014

..der Beirat wollte meinen Bürgerantrag so nicht weiterleiten, sondern man hat sich dazu durchgerungen einen "Forschungsauftrag" zu beantragen. Leider wurde nicht näher erläutert was man denn erforschen sollte. und bis heute am 18.1.2015 habe ich immer noch keine Antwort.

Auf einer Anwohnerversammlung der Bürgerinitiative war als Gastredner und Mitglied der BI, der Mediziner Prof. Dr. Ernst Chantelau eingeladen und informierte, dass er einen Zusammenhang der Krebserkrankungen über die Nahrungsaufnahme bzw. Trinkwasser sieht und möglicherweise wären verschiedene Ortsteile erst später an das städtische Trinkwassernetz angeschlossen und bis dahin hatte man nur Brunnenwasser zur Verfügung.

Im Nov.2014 habe ich einen erneuten Bürgerantrag gestellt, denn durch Recherchen bin ich auf die Trinkwasserverordnung der Bundesregierung gestoßen und dort ist ganz klar vorgeschrieben, dass "diffundierende Kunstofftrinkwasserleitungen" in "aromatisch Kohlenwasserstoffen verseuchten " Gebieten gegen andere Materialien ausgetauscht werden müssen.
Es ist von der Bundesregierung zwingend vorgeschrieben. Die Forderung meiner Fragen geht weiter, wann hat das Ortsamt Blumenthal offiziel von der Kontamination erfahren und von wem und wen und wann hat wiederum das Ortsamt benachrichtigt. Wann hat man die Bürger über diese Thematik unterrichtet.

Es ist ein weiterer Versuch die ungeklärten Krebsfälle aufzuklären, aber bei diesem Tempo bezüglich der Hilfe vom Ortsamt bzw. Beirat Blumenthal fast unmöglich.

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RE: .Trinkwasserverordnung

#7 von Lola2 , 19.01.2015 09:03


..vielleicht liest das hier jemand von der Selbsthilfegruppe und hat Interesse an den Ergebnissen meines Bürgerantrages vom 3.11.2014, die hoffentlich nicht mehr lange auf sich warten lassen:



3.11.2014

Bürgerantrag


"Tanklager Farge: Weiterhin bestehende gesundheitliche Gefahren (durch anomal hohe Krebsrisiken und drohende Kontaminationen des Trinkwassers)"


Sehr geehrte Damen und Herren vom Beirat Blumenthal,

als Rönnebecker Bürgerin mache ich mir große Sorgen um die Gesundheit der Bewohner in Rönnebeck und Farge, ebenso um die meiner Familie sowie um meine eigene Gesundheit.

Das Tanklager ist geschlossen, was aber keinesfalls bedeutet, dass damit auch die Gefahren gebannt sind.

Zum Thema Forschungsauftrag gab der Ortsamtsleiter auf der Anwohnerversammlung der BI Tanklager Farge v. 7.10.2014 lt. BLV folgende Information:
„Ortsamtsleiter Peter Nowack, der im Publikum saß, erinnerte daran, dass der Beirat sich mit einem Antrag für einen Forschungsauftrag an den Gesundheitssenator gewandt hatte. Dieser sei aber wegen der Haushaltssperre in den Hintergrund geraten. Aber man wolle nun nach Aufheben der Sperre wieder Schwung in die Thematik bringen, sagte Nowack zu.“

1. Wie und mit welcher konkreten Fragestellung will der OAL wieder Schwung in den vom Beirat beschlossenen Forschungsauftrag zum vermutlich erhöhten Krebsrisiko in Farge und Rönnebeck bringen?

2.In welchen Straßen und wann wurden die herkömmlichen Trinkwasserleitungen aus Kunststoff bereits gegen andere Materialien gemäß der Verwaltungsvorschrift unter Punkt 3 - 3.1
BMVBW-34-0003-A002.htm der Bundesregierung ausgetauscht?

3. Wann wurde die SWB AG über die Kontamination von Erdreich und Grundwasser ausgehend vom Tanklager Farge informiert?

4. Wann wurde die Bevölkerung zu dieser Thematik informiert?

Ich hoffe sehr, dass mein heutiger Bürgerantrag nicht das gleiche Schicksal ereilt wie zuvor mein Antrag v. 17.4.2014 und meine Mail v. 17.10.2014, die ich jedem einzelnen Beiratsmitglied übersandt habe; aber leider fand sie bis heute keine Beachtung bis auf eine Eingangsbestätigung eines Beirates.

Zur Frage 2 - Ich bitte daher den Beirat, die entsprechenden Informationen gemäß der Vorschrift der Trinkwasserverordnung der Deutschen Bundesregierung einzuholen und erwarte hier je nach Zuständigkeit und Auskunftspflicht bzw. -bereitschaft Antworten vom Ortsamt, dem Bau-und Umweltsenator sowie der SWB AG.

Es geht hier immerhin um die Gesundheit der hier lebenden Menschen, und der Umgang mit unserem Trinkwasser wurde von der Deutschen Bundesregierung ganz klar durch Verwaltungsvorschriften geregelt.

Mit freundlichen Grüßen
--------




Erläuterung zu Punkt 2.
3. Vorbeugende Maßnahmen zur Verhinderung von Kontaminationen des Trinkwassers

3.1. Schutz vor Verunreinigungen bei Bau und Reparatur von Anlagen
Zitat
In mit Kohlenwasserstoff belasteten Böden dürfen keine Kunststoffrohre ohne besonderen Schutz für Trinkwasserinstallationen verwendet werden. Damit soll verhindert werden, dass aromatische Kohlenwasserstoffe durch die Kunststoffrohre diffundieren und in das Trinkwasser gelangen können.
Zitat Ende

Sobald mir eine Antwort vorliegt, stelle ich sie hier in diesen Thread.

######

"Chemikalien in Blumenthal u.Ortsteilen - Erdreich/Grundwasser"

In diesem Thread habe ich die Straßen/Plätze aufgeführt in denen lt.Umweltamt Bremen Erdreich und Grundwasser? kontaminiert ist.(wenn das Erdreich kontaminiert ist wird die Kontamination auch ins Grundwasser gehen).

"aromatische Kohlenwasserstoffe/Kohlenwasserstoffe" = PAK .....diffundieren durch Kunstoffleitungen und verseuchen u.U. das Trinkwasser.

Durch einen Bürgerantrag kann jeder Bürger in Erfahrung bringen ob und wann in den fraglichen Straßen seines Wohnortes, die Trinkwasserkunstoffrohre ausgetauscht wurden. sofern er in einem kontaminiertem Gebiet wohnt,

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RE: .Trinkwasser

#8 von Lola2 , 11.04.2015 07:04

...an dem Thema Trinkwasser sind wir nach wie vor "am Ball" !!!
Die Recherchen hinsichtlich der Trinkwasserleitungen landeten offenbar in einer Einbahnstraße, was aber nicht bedeutet, dass es keine weiteren Möglichkeiten für Recherchen gibt.

Für Interessierte zu diesem wichtigen Thema ein Blog-Artikel, um Zusammenhänge gut erkennen zu können:


http://www.blumenthal-zeitung.blogspot.d...01_archive.html

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RE: .Trinkwasser - Chemikalien- und die Recherchen der Netzfrauen!

#9 von Lola2 , 30.04.2015 08:56

http://netzfrauen.org/2015/04/29/in-los-...nto/#more-27236

Zitat:
Geht doch! Monsanto wird verklagt und dies in den ‪#‎USA‬!
In ‪#‎LosAngeles‬ wurde in dieser Woche beim Kammergericht von ‪#‎Kalifornien‬ eine Sammelklage gegen ‪#‎Monsanto‬ eingereicht. In dieser wird dem Unternehmen eine irreführende Werbung, in der suggeriert wird, dass das Herbizid ‪#‎Roundup‬ für den Menschen unbedenklich ist, vorgeworfen.
Aus der Klage:
Die gleiche Chemie, die das Unkraut in den Hinterhöfen tötet, tötet ebenfalls unsere Darmbakterien, und diese Abtötung der Bakterien beeinträchtigt unsere Verdauung, unseren Stoffwechsel und lebenswichtige Funktionen des Immunsystems.
Wenn wir Pflanzen essen, die mit Glyphosat besprüht worden sind, schlucken wir Glyphosat und nachweisbare Mengen sammeln sich in unserem Gewebe an … Glyphosat wurde im Urin, im Blut, in der Muttermilch und in 75% der Regenwasserproben nachgewiesen.

Lesen Sie hier die Klageschrift:

http://netzfrauen.org/2015/04/29/in-los-...nto/#more-27236

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...Bitte unterstützen Sie die Petition..Die Zeichnungsfrist endet am 19.5.2015...es eilt!!!

#10 von Lola2 , 08.05.2015 11:12

http://www.aerztezeitung.de/medizin/kran...r-gefunden.html


https://petition.bremische-buergerschaft...tring=&pID=1946
Petitionen in der Mitzeichnungfrist: L 18/471 - Beschwerde über die beabsichtigte Schließung des Zentrums für Humangenetik

Zitat
Wortlaut wie eingereicht:

Sicherung des Fortbestandes des Zentrums für Humangenetik der Universität Bremen

Wie am 4. März 2015 bekanntgegeben wurde, bekundet der Rektor der Universität Bremen im Rahmen seiner Eilentscheidung auch die Absicht, das Zentrum für Humangenetik (ZHG) zu schließen.

Der Petitionsausschuss möge der Bremischen Bürgerschaft empfehlen, sich für die langfristige Erhaltung des Zentrums für Humangenetik einzusetzen und die von der Leitung der Universität beabsichtigte Schließung dieses Instituts grundsätzlich abzulehnen. Die Bremische Bürgerschaft möge unmissverständlich deutlich machen, dass sie eine Notwendigkeit zur Fortführung des ZHG sieht und die Auffassung teilt, dass Lösungen zur Sicherung des Fortbestandes des Instituts gefunden werden müssen. Erforderlichenfalls möge geprüft werden, inwieweit der Universität zusätzliche Landesmittel für die Erhaltung des Zentrums für Humangenetik zur Verfügung gestellt werden können.

Begründung

Das Zentrum für Humangenetik erforscht die Ursachen von Tumorerkrankungen und leistet auf dem Gebiet der Krebsforschung hervorragende Arbeit, die auch international hoch geachtet wird. Dies belegen zahlreiche Veröffentlichungen in renommierten Fachzeitschriften. In den Jahren 2010 bis 2014 publizierte das ZHG insgesamt 56 wissenschaftliche Fachartikel in 29 internationalen Zeitschriften. Somit trägt das ZHG in erheblichem Maße zur internationalen Sichtbarkeit des Wissenschaftsstandortes Bremen bei. Zusätzlich ist das Institut auf dem Gebiet der Früherkennung und Diagnostik von Krebserkrankungen tätig. Beide Bereiche sind eng miteinander verknüpft, so dass neueste Erkenntnisse aus der Forschung sehr früh auch den Krebskranken in Bremen und in der Region zugutekommen. Eine Schließung des Zentrums ist eine Maßnahme, die sich heute und in Zukunft nicht nur gegen die Sichtbarkeit des Forschungsstandortes Bremen, sondern auch gegen die Interessen krebskranker Menschen richtet.

Das ZHG ist außerdem ein gefragter Anbieter von zyto- und molekulargenetischer Diagnostik. Der Schwerpunkt liegt hier bei Erkrankungen des blutbildenden Systems wie Leukämien („Blutkrebs“) und gynäkologischen Tumoren. Jährlich werden Proben von ca. 600 Patientinnen und Patienten untersucht, was zur Diagnostik und Prognosebestimmung dieser lebensbedrohlichen Erkrankungen beiträgt.

Somit besteht bereits eine enge Zusammenarbeit mit der medizinischen Praxis, durch deren Ausbau sich sogar eine Steigerung des Kostendeckungsgrades erzielen ließe. Gerade die im ZHG realisierte Dualität von Forschung und Lehre auf der einen sowie Anwendung und Praxisbezug auf der anderen Seite entspricht in hohem Maße der Philosophie und den Zielen der Universität.
Zitat Ende .....bitte den o.a. Link aufrufen, dort kann man den kompletten Text lesen ...

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Info vom Zentrum für Humangenetik, Bremen 10.8.2015

#11 von Lola2 , 10.08.2015 15:09

http://auf-symposium.dgu.de/programm.html

Diese Info wurde auf Facebook heute am 10.Aug.2015 veröffentlicht!

Zentrum für Humangenetik, Bremen
1 Std ·

Das 7.Symposium "Urologische Forschung" der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) mit dem Schwerpunkt Biomarker wird vom 19.-21. November 2015 in Dresden stattfinden. Vom ZHG wird die Entwicklung eines Biomarkers zur Erkennung von Hodentumoren vorgestellt.
Zum Programm des Symposiums:


Das Symposium "Urologische Forschung der DGU" erhält und gewinnt seine Attraktivität in der spannenden Balance von intensivem und kollegialen Austausch zwischen urologischen Forschern mit grundlagenwissenschaftlichem und medizinischem Hintergrund einerseits, urologischen Forschern mit ausgesuchten Wissenschaftlern anderer Disziplinen andererseits sowie der gemeinsamen Annäherung an eine bedeutsame, urologisch relevante Fragestellung.

Das wissenschaftliche Programm zum Schwerpunktthema "Biomarker in der Urologie" besteht neben Übersichtsvorträgen eingeladener Referenten vor allem auch aus Vortragspräsentationen von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler der deutschsprachigen urologischen Kliniken und Forschungslabore. Wir laden Sie herzlich ein, Ihren Beitrag mit Bezug zu einem der Themen der unten aufgeführten Abstract-Sitzungen einzureichen. Bitte benutzen Sie dazu das Anmeldeformular. Weitere Hinweise für Autoren finden Sie unter 'Organisatorisches'.


Wissenschaftliches Programm:

Beginn 19.11.2015........

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..10-jähriges Bestehen feiert

#12 von Lola2 , 24.08.2015 19:36


der Leukämie-, Lymphom- und Plasmozytomtreff Bremen-Nord mit einer Benefizveranstaltung.


Ein Beitrag vom Sonntag, 23.8.2015 " Die Norddeutsche" Mein Verein.. informierte über dieses Ereignis.

Als Hans-Hermann Meyerdierks vor 13 Jahren an Leukämie erkrankte lebte er noch in Frankfurt und besuchte in Bad Homburg eine Selbsthilfegruppe.
"Der Austausch unter Gleichgesinnten hat mir sehr geholfen". Als er im Jahr 2004 wieder zurück nach Farge zog," wollte er diesen Austausch unter Gleichgesinnten fortsetzen. Leider gab es in Bremen-Nord dieses Anbot nicht".

"Doch Meyerdierks konnte sich nicht vorstellen, dass er in Bremen-Nord der einzig Erkrankte sein sollte. So startete er einen Aufruf und schon zur Gründung seiner Interessengemeinschaft am 5. September 2005 waren 15 Gleichgesinnte dabei.

Die wachsende Idee der Selbsthilfe von Krebspatienten als Hilfe zur Selbsthilfe."

"Derzeit haben wir 32 Mitglieder, davon sind 20 Erkrankte und der Rest Angehörige. Von den Gründungsmitgliedern sind noch acht Personen dabei", erzählt Meyerdierks".

"Aus gemeinsam Erlebten kann Kraft erwachsen".- Hans-Hermann Meyerdierks.

Zitat Ende


http://www.leukaemiehilfe-bremen-nord.de...e.php?page_id=9


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zum Thema "Glyphosat"

#13 von Lola2 , 10.09.2015 06:57

"An 144 Messstellen wurden Rückstände von Pflanzenschutzmitteln gefunden. Minister Habeck sorgt sich um das Trinkwasser – dazu h

Im o.a. Thread habe ich gestern 3 neue Beiträge eingestellt, die sich alle mit unserem Trinkwasser beschäftigen.

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RE: zum Thema "Glyphosat"

#14 von Lola2 , 17.12.2015 16:56

Thema: Glyphosat

..selbst in Verbandsmaterial aus Baumwolle, was auf offene Wunden kommt, hat man Glyphosat festgestellt.

Bitte den o.a. Link aufrufen, weil ich dort Beiträge mit Links der Netzfrauen eingestellt habe, die zusammen mit anderen Monsanto verklagt haben.


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Leukämie und Krebs: Erfahrungen und Empfehlungen
Typisierungsaktion in Blumenthal

Burg Blomendal (Quelle: wikipedia)
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