Kraftwerk Farge (Quelle: wikipedia)

"Gästeführung der etwas anderen Art"

#1 von Lola , 08.04.2014 09:06

http://www.weser-kurier.de/bremen/stadtt...rid,823443.html

Zitat
Lutz Röber will Greeter-Gruppe für Bremen-Nord ins Leben rufen - 08.04.2014
Gästeführung der etwas anderen Art
Von Gabriela Keller

„Bei Stadtführungen wurde ich immer vollgehämmert mit Jahreszahlen. Das meiste hatte ich hinterher wieder vergessen.“ Ganz anders dagegen hat Lutz Röber zwei Stadtspaziergänge in Erinnerung, an denen er 2011 und 2013 in Toronto/Kanada und Dublin/Irland teilnahm. Sie haben bei dem Lesumer bleibende Eindrücke hinterlassen. „Ich habe es noch wie einen Film vor mir, wie uns der 82-jährige Stadtführer in Toronto vor dem geschmiedeten Eisengitter am Justizgebäude erzählte, dass das Gitter früher Kühe von einer benachbarten Weide fernhielt.“

„Greet“ nennen die Amerikaner den Stadtspaziergang der etwas anderen Art, der Röber damals begeisterte und den der Lesumer jetzt in Bremen-Nord heimisch machen will. Er möchte eine „Greeter“-Gruppe ins Leben rufen.
Zitat Ende

Vor etwa 10 Jahren wurde eine Firma von jungen Leuten gegründet, die ein weltweites Netzwerk aufgebaut haben und zwar nach dem Motto:

"Get beyond your print-guide' s limits! Wir fangen an, wo Reiseführer aufhören! "

Städte wie München, haben das Netzwerk in ihrem Portal aufgenommen. Bremen leider nicht.

Die kreativen jungen Leute waren ihrer Zeit vielleicht etwas voraus und irgendwann haben sie sich alle beruflich für eine andere Richtung entschieden.

Herr Röber hat eine interessante Idee aufgegriffen und es wäre ihm zu wünschen, dass er im Jahr 2014 zumindest auf aufgeschlossene Ortsamtsleiter trifft, die seine Idee gerne mit unterstützen.

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RE: "Gästeführung der etwas anderen Art"

#2 von Lola , 12.04.2014 18:43

http://www.kreiszeitung.de/lokales/breme...lt-3475108.html

Zitat
Kuh, Knipp und Kult

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11.04.14
Bremen
„Bike it“: Neue Touren und eine App für Fahrradtouristen
Kuh, Knipp und Kult


Bremen - In keiner anderen Stadt Deutschlands mit mehr als 500 000 Einwohnern legen mehr Menschen ihre alltäglichen Wege mit dem Rad zurück als in Bremen. Sagt jedenfalls die Wirtschaftsförderung (WFB), die gestern die „bremische Einladung aufs Rad“ vorstellte. Name der Kampagne: „Bike it“.
Weser, Parks, Grünanlagen, Kultureinrichtungen, Wissenschaftsstandorte, Häfen und natürlich Ausflugslokalen – Bremen hat für Fahrradfreunde einiges zu bieten. Das „Tourismuskonzept Land Bremen 2015“ sieht im Fahrradtourismus ein wichtiges Marktsegment. „Die zunehmende Nutzung von E-Bikes und Pedelecs hat die Zielgruppe für radtouristische Angebote und die alltägliche Radnutzung nochmals ausgeweitet“, sagte gestern ein Sprecher der WFB. Den Angaben nach hat der Radtourismus im Zwei-Städte-Staat einen Anteil an den Tagesreisen von 5,3 Prozent. Nach einer Grundlagenuntersuchung geben Radtagesgäste rund 38,4 Millionen Euro pro Jahr aus.

Und Bremen möchte mit der neuen Kampagne „Bike it“ noch mehr Radtouristen erreichen und so unter anderem den Anteil der Übernachtungsgäste steigern. „Wir wollen mehr, deutlicher und lauter darüber reden, dass Bremen eine Fahrradstadt ist“, sagte gestern Wirtschafts-Staatsrat Heiner Heseler mit Blick auf die wachsende Bedeutung, die das Radfahren für Städte gewinnt. Die WFB soll’s richten, das Thema verbreiten. Dafür gibt es das neue Logo „Bike it“ – die „bremische Einladung aufs Rad“. „Bike it“ macht Vorschläge für erlebnisreiche Fahrradtouren auf ausgiebig beschriebenen Radrunden wie der Blockland-Runde „Kuh, Knipp und Kult“, der Bremen-Nord-Runde „Berg und Wal“ und „Fisch und Schipp“ in Bremerhaven. Diese Runden sind ausgeschildert, in den kostenlosen Flyern finden Neugierige die Karte samt Infos und Unterhaltung.
Zitat Ende

Der Fahrradtourismus läßt sich mit der von Herrn Röber aufgegriffenen Idee sicherlich verbinden, denn es gibt bestimmt noch viele "Geheimtipps" außerhalb der Routen, die eben echte Insidertipps sind.

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