Kraftwerk Farge (Quelle: wikipedia)

RE: RE:In Sachen Privatisierung von Kommunalen Wohnungsbaugesellschaften

#16 von Lola , 13.03.2014 07:32

http://www.weser-kurier.de/bremen_artike...rid,802198.html

Zitat
Aktionsbündnis setzt auf Zwischenlösungen und fordert weitere Förderung / „Bremer Programm greift noch nicht“ - 13.03.2014
Ungenutzter Wohnraum dringend gesucht
Von Ralf Michel

Bremen. Eine Fortsetzung des Förderprogramms für sozialen Wohnungsbau und die Rekommunalisierung von Wohnungen hat gestern das „Aktionsbündnis Menschenrecht auf Wohnen“ verlangt.

Seit genau zwei Jahren gibt es das Bremer Aktionsbündnis. Es seien zwei durchaus erfolgreiche Jahre gewesen, sagte Joachim Barloschky, der die Initiative ins Leben gerufen hatte. „Wir haben dazu beigetragen, dass die Wohnungsfrage zum Thema geworden ist.“ Und für ihn noch wichtiger: „Es ist klar geworden, dass Wohnungsnot nicht nur ein Thema von Obdachlosen ist, sondern, dass davon Tausende Bürger unserer Stadt betroffen sind.“

Grund genug, weiterhin Druck zu machen, sagte Barloschky. Auf der politischen Bühne müsse das 2013 ausgelaufene Förderprogramm mit einer neuen Auflage bis zum Jahr 2018 fortgesetzt werden. Außerdem solle der Blick verstärkt auf den Wohnungsbestand gerichtet werden, so Barloschky. Dazu gehöre auch die Rekommunalisierung von Wohnungen. Bei der Grohner Düne, einem Wohnquartier am Vegesacker Hafen, habe die Stadt diese Chance unlängst verpasst.

Und nach dem Verkauf der ehemaligen Wohnungen der Bremischen und Beamten-Baugesellschaft an die Deutsche Annington solle die Stadt alles versuchen, um selbst wieder Besitzerin zu werden.

Zitat Ende


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RE: RE:In Sachen Privatisierung von Kommunalen Wohnungsbaugesellschaften

#17 von Lola , 15.03.2014 02:59

http://www.berliner-mieterverein.de/maga...0401/040131.htm

Zitat
MieterMagazin


April 2001 - Hintergrund
Aktiengesellschaften
Die neuen Immobilienkraken


Ob Kiel, Frankfurt, Wilhelmshaven oder Berlin, ob landeseigen oder bundeseigen, ob in Frankreich oder Österreich: Die Privatisierung des öffentlich kontrollierten Wohnungsbestandes schreitet voran. Es mehren sich sogar Indizien, dass die große Welle erst noch bevorsteht: Das Kauf- und Verkaufskarussell folgt einem bundesweiten Trend zum Ausverkauf ehemals sozial gebundener Wohnungsbestände und Unternehmen. Als Aktiengesellschaften organisierte Immobilienunternehmen rüsten sich, die "verborgenen Schätze" zu heben. Ihre Begehrlichkeiten decken sich in fataler Weise mit den Finanznöten der Gemeinden und dem Paradigmenwechsel in der Wohnungspolitik: Weg von der sozialen Wohnungsversorgung - hin zur privaten Wohnungswirtschaft.

Die vorgesehene Vermögensaktivierung heißt nichts anderes als eine Freigabe von bislang gebundenem und politisch kontrolliertem Vermögen zur ungehinderten Verwertung am Kapital- und Immobilienmarkt. "Eine Revolution steht bevor", meint Ralf Schönball im "Tagesspiegel", und ausgelöst hat sie die rot-grüne Bundesregierung mit ihrer Steuerpolitik. Die steuerliche Bevorzugung der Immobilienaktiengesellschaften verändert die Eigentumsverhältnisse, "anders allerdings, als die Väter der sozialdemokratischen Bewegung es voraussahen", so Schönball
Zitat Ende

Im Jahr 2001 hat es schon warnende Stimmen und Kritiker gegeben zur" Privatisierung des Kommunalen Wohnungsbau", aber leider werden Kritiken gern überhört, weil es auch nicht ins eigene Konzept passt.
Die Zeche müssen am Ende zumeist die Schwächsten zahlen.


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RE: RE:In Sachen Privatisierung von Kommunalen Wohnungsbaugesellschaften

#18 von Lola , 19.03.2014 06:53

http://www.weser-kurier.de/bremen_artike...rid,807059.html

Zitat
Berater: Gewoba lag Angebot vor - 19.03.2014
Kauf der Grohner Düne verpasst
Von Patricia Brandt

Bremen. Die Gewoba hat offenbar die Chance verstreichen lassen, den Großteil der Grohner Düne zu kaufen. Wie berichtet, hat das umstrittene Immobilienunternehmen Grand City Property vor rund zwei Wochen 422 Wohnungen des Komplexes erworben. Die Grohner Düne gilt als der soziale Brennpunkt Nummer eins in Bremen-Nord und war in den vergangenen Wochen mehrfach das Ziel von Razzien durch die Polizei. Regelmäßig werden in Vegesack Rufe nach einem Abriss der Düne laut.

Wie der Mitarbeiter eines Immobilien-Beratungsunternehmens berichtet, der namentlich nicht genannt werden möchte, lag der Gewoba seit Sommer vergangenen Jahres ein Kaufangebot für die 422 Wohnungen vor. Zugegriffen habe die Gewoba aber nicht, heißt es. Stattdessen ist von langwierigen, mühsamen Verhandlungen die Rede. Nach Informationen des Beraters habe die Gewoba weiterhin die Möglichkeit, 150 Wohnungen der Grohner Düne zu übernehmen, die sich aktuell in holländischem Besitz befinden. Die Gewoba lehnte gestern eine Stellungnahme ab.
Zitat Ende

http://www.grandcityproperty.de/ueber_uns.php
http://www.finanznachrichten.de/nachrich...nheiten-016.htm

Der neue Eigentümer der 422 Wohnungen der Grohner Düne, ist ein börsennotiertes Unternehmen.

Wie schade, dass die Gewoba versäumt hat diese Wohnungen zu kaufen, da schwinden dann sicherlich auch die Hoffnungen vieler Mieter in Blumenthal, die sich etwas mehr Sicherheit dadurch erhoffen, dass Wohnblocks die verkauft werden sollen, nicht immer nach einigen Jahren wieder auf dem Immobilienmarkt zum Verkauf stehen.

Die Privatisierung des kommunalen Wohnungsbaus war für die Kommunen, Mieter und Steuerzahler alles andere als ein Glücksfall.
In Blumenthal und Lüssum hofft man, dass die Gewoba sich z.B. um Wohnungen bemüht, die an die Vitus-Gruppe verkauft wurden.
So wie es aussieht hat die Gewoba aber kein Interesse an diesen Wohnungen, obwohl der Zeitun gsbericht darüber aufklärt, dass die Stadt die Mehrheit an der Gewoba hält und trotzdem ist sie nicht bereit, den Bürgern ein Stück Sicherheit zu vermitteln.

Übrigens ist die Gewoba auch ein börsennotiertes Unternehmen und muss im Sinne ihrer Aktionäre gewinnbringend agieren.
Müssen das nicht auch die anderen Aktiengesellschaften?
https://www.bremische-buergerschaft.de/f...atum=1997-05-15


Hat die Vergangenheit nicht gezeigt, dass es ein Fehler der Politik und Verwaltung war, sich von den kommunalen Wohnungsbaugesellschaften zu trennen?
Haben Politik und Verwaltung sich nicht einmal die Mühe gemacht um sich ein Bild davon zu machen, ob ein Kauf der Wohnungen unterm Strich für Bremen, den Steuerzahlern und letztendlich auch den Mietern einen Vorteil bringen würde?


http://www.gewoba.de/unternehmen/unternehmensstruktur/


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zuletzt bearbeitet 19.03.2014 | Top

RE: RE:In Sachen Privatisierung von Kommunalen Wohnungsbaugesellschaften

#19 von Lola , 19.03.2014 16:43

http://www.wdr5.de/sendungen/neugiergenu...rejholm100.html

Zitat
Redezeit mit Dr. Andrej Holm: Die Mieten steigen. Wer profitiert?

Die englische Zeitung Guardian hat veröffentlicht, dass statistisch gesehen, in Europa so viele Wohnungen leer stehen, dass jeder Nichtsesshafte ein Dach über dem Kopf haben könnte.

In Deutschland gäbe es demnach 1,8 Millionen freie Unterkünfte. Wie lassen sich solche Zahlen mit Erfahrungswerten vereinbaren? Wer in einer deutschen Großstadt eine Wohnung sucht, kann sich auf einen langen Kampf in endlosen Schlangen Gleichgesinnter einstellen. Für wenig attraktive Unterkünfte werden horrende Summen verlangt. Alte Bausubstanz wird abgerissen, schicke Neubauten sind unbezahlbar. Internationale Finanzinvestoren mischen auf dem Wohnungsmarkt mit. Plötzlich wird nicht mehr modernisiert oder luxussaniert.
Zitat Ende


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RE: RE:In Sachen Privatisierung von Kommunalen Wohnungsbaugesellschaften

#20 von Lola , 20.03.2014 19:38

http://www.weser-kurier.de/bremen/stadtt...rid,808117.html

Zitat
Vorstandschef bestreitet Desinteresse an Hochhauskomplex / Bausenator will Dialog mit neuen Eigentümern - 20.03.2014
Grohner Düne: Gewoba hat mitgeboten
Von JÜRGEN THEINERUND CHARLOTTE SCHUMACHER

Vegesack. Nach eigener Darstellung hat sich das städtische Wohnungsunternehmen Gewoba sehr wohl um den Kauf eines großen Teils der Grohner Düne bemüht, der kürzlich von dem Immobilienkonzern Grand City Property erworben worden war. Der bisherige Eigentümer habe sich in dem Bieterverfahren jedoch gegen die Gewoba entschieden. Bausenator Joachim Lohse (Grüne) sucht nun den Dialog mit den neuen Eigentümern.
Zitat Ende


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RE: RE:In Sachen Privatisierung von Kommunalen Wohnungsbaugesellschaften

#21 von Lola , 21.03.2014 05:54

http://www.weser-kurier.de/bremen/vermis...rid,809037.html
Zitat
Sozialer Brennpunkt - 21.03.2014
Brennpunkt mit ungewisser Zukunft
Von Patricia Brandt und Sara Sundermann

Bremen. Die Hochhaussiedlung Grohner Düne ist Bremens sozialer Brennpunkt Nummer eins. Gerade wurde ein Großteil des Komplexes nicht an die städtische Gewoba, sondern an einen Konzern verkauft, mit dessen Gebäuden es in Tenever massive Probleme gibt. Von dort erfährt man aber auch, wie sich das Klima eines Stadtteils mit Hilfe der Gewoba verbessern kann.

Der Bericht klärt weiter auf:

Hat die Stadt die Chance vertan, ihren brenzligsten sozialen Problembezirk durch eine Übernahme zu sanieren und zugleich ein Stück weit zu beruhigen? Die komplette Grohner Düne wurde der Stadt nach Informationen dieser Zeitung im vergangenen Juni für 21,7 Millionen Euro zum Kauf angeboten. Doch der Verkauf an das städtische Wohnungsunternehmen Gewoba kam nicht zustande: Stattdessen wurde der private Immobilienkonzern Grand City Property neuer Eigentümer. Ein Eigentümer, mit dessen Wohnblock in Tenever es in der Vergangenheit teilweise so viele Probleme gab, dass sogar eine Enteignung in Erwägung gezogen wurde, weil der Eigentümer das verwahrloste Hochhaus kaum sanierte.

Zitat Ende


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RE: RE:In Sachen Privatisierung von Kommunalen Wohnungsbaugesellschaften

#22 von Lola , 21.03.2014 06:45

Die Norddeutsche 21.3.2014 Seite 1

"Debatte um Grohner Düne: Gewoba will sich 150 Wohnungen sichern
Bausenator Lohse erntet scharfe Kritik aus Bremen-Nord/ Kompletter Komplex ist für 21,7 Millionen Euro angeboten worden"

Lt. Zeitungsbericht wurde der Gewoba die komplette Grohner Düne"" am 21. Juni 2013 für 21,7 Millionen Euro" angeboten.
Weiter teilt die Zeitung mit, dass ihnen das Schreiben vorliegt.

Bekanntlich erhielt Grand City Property den Zuschlag obwohl lt. Gewoba "Unser Angebot war nicht allzuweit weg von den Vorstellungen der Deutschen Wohnen.

Im Zeitungsbericht erfährt man weiter, dass es Probleme mit einer beteiligten Makler-Firma gegeben hat."Die habe zu Unrecht Vermittlungsprovision kassieren wollen
und der Gewoba bei der gewünschten technischen Überprüfung des Komplexes Steine in den Weg gelegt."

Der Beitrag endet mit folgenden Worten "Wenn der Bausenator keine Möglichkeit sieht, im Fall des Wohnungsverkaufs steuernd einzugreifen, dann muss man die Sinnhaftigkeit des Rathaus-Arbeitskreises hinterfragen."

Einen Link für diesen Bericht konnte ich im Netz leider nicht finden.

Wie hilflos müssen sich Mieter vorkommen, die mit Reklamationen bei diesen Wohnungsbaugesellschaften nicht weiterkommen, wenn sogar ein Konzern wie die GEWOBA sich durch einen eingeschalteten Makler von ihren Kaufabsichten abbringen läßt.

Man kann nur wünschen, dass es auf Sicht gesehen wieder zu einer gesunden" Kommunalen Wohnungsbaupolitik" kommen wird, sodass sich dann möglicherweise auch vom Staat reglementierte Mietobergrenzen von selbst erledigen, weil sich die Mieten m.M. nach Angebot und Nachfrage regeln.


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RE: RE:In Sachen Privatisierung von Kommunalen Wohnungsbaugesellschaften

#23 von Lola , 26.03.2014 07:21

https://m.weser-kurier.de/articles/81293...ator-und-gewoba

Zitat


Debatte über Verkauf der Grohner Düne - 26.03.2014
Vorwürfe an Senator und Gewoba

Von Frauke Fischer

Wer trägt die Schuld daran, dass die Gewoba beim Verkauf von 422 Wohnungen in der Grohner Düne nicht zum Zug kam? Um diese Frage, um sozial- und baupolitische Versäumnisse streiten Abgeordnete in der Stadtbürgerschaft.

Schon jetzt ist die Grohner Düne eine Wohnanlage mit Baumängeln, mit kaputten Aufzügen und Schimmel an vielen Wänden; dazu ein sozialer Brennpunkt, in dem 1500 Menschen aus 55 Nationen leben. Wird sich diese Situation nach dem Verkauf von 422 Wohnungen des derzeitigen Eigentümers Deutsche Wohnen AG an Grand City Property weiter verschlechtern? Und hätten das städtische Wohnungsunternehmen Gewoba beziehungsweise der Bausenator mehr tun können, um erfolgreich aus dem Bieterverfahren hervorzugehen? Linke und CDU sparten in der Aktuellen Stunde unter dem Motto „Aufgegeben, verkauft, verpennt? Senat verpasst den Anschluss in der Grohner Düne“ – beantragt von den Linken – nicht mit Kritik an Senat und Gewoba.
Zitat Ende

Man kann nur hoffen, dass Privatisierung von kommunalen Einrichtungen keineswegs mehr zur Haushaltsaufbesserung dient, denn heute müssen die damals verkauften Wohnungen, die sich jetzt in keinem guten Zustand befinden, teuer zurückgekauft werden um sie dann noch zu sanieren.

Hoffentlich werden Maßnahmen ergriffen, dass Privatisierung von kommunalem Eigentum mit erheblichen Hürden festgelegt werden.
Diese Maßnahme wäre zwingend erforderlich und die Stadt Bremen ist es ihren Bürgern schuldig.

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RE: RE:In Sachen Privatisierung von Kommunalen Wohnungsbaugesellschaften

#24 von Lola2 , 16.12.2014 05:59

Beirat 2013 (2)
Im o.a. Thread findet man u.a. zum Thema Richard-Jung-Str. und Hegeweg u.s.w. ab Nr.10 weitere Postings


Respektvoller und ehrlicher Umgang mit Mietern sieht anders aus...

#18 von Lola2 , Gestern 22:17

Zitat


RE: Mietertreff Richard-Jung-Straße

#14 von Lola , 15.05.2013 07:10

http://www.weser-kurier.de/region/zeitun...rid,570436.html

Zitat
Streit um zehn Wohnblöcke in der Richard-Jung-Straße / Deutsche Bank gilt als neue Käuferin - 15.05.2013
Mieter klagen gegen Vermieter
Von Christina Denker

Zehn Wohnblöcke in der Richard-Jung-Straße, die die Firma HWP von der Gewosie gekauft hat, sollen erneut den Besitzer wechseln. Als neuer Käufer wird die Deutsche Bank genannt. Gegen die Noch-Eigentümerin Saskia Pörschke bereiten derweil acht Mieter eine Klage wegen Betrugsverdachts vor.
Zitat Ende

War diese Firma HWK damals beim Kauf denn überhaupt solvent um zehn Wohnblöcke kaufen zu können?

Privatpersonen müssen z.B. Hypotheken sehr hoch absichern, aber vielleicht hat man das zur Zeit des Immobilienkaufs von Seiten der Banken nicht so ernst genommen.

.................................................................

Hat jemand Informationen darüber, was aus der Klage geworden ist?


..............

In Berlin hat sich Mitte 2014 eine Senioren-Mietergemeinschaft gebildet, die zunächst eine Petition mit Erfolg gezeichnet hat, dass der Vermieter die Senioren angehört hat, denn die haben ganz schön Staub aufgewirbelt. Sogar aus Bremen haben Menschen ihre Petition unterschrieben

http://www.hansa-ufer-5.de/allgemein/ake...at-geantwortet/
Wir freuen uns darüber, dass Akelius uns zuhört; jetzt kann aus unserer Sicht ein Dialog auf Augenhöhe starten. Diese vier Schritte planen wir als nächstes:

Wir werden einen Verein der MieterInnen Hansa-Ufer 5 gründen.

Wir planen zeitnah einen Dialogtag mit Akelius.

Wir wollen einen Modernisierungsvertrag zwischen den MieterInnen und Akelius aufsetzen, der sozialverträglich ist.

Wir fordern die verantwortlichen Politiker, Bau- und Stadtentwicklungssenator Michael Müller und Mario Czaja, den Senator für Gesundheit und Soziales, auf, diesen Dialog zu begleiten, denn natürlich hat uns die Politik überhaupt erst in diese Situation gebracht. Durch die unverantwortliche Privatisierung von sozialem Wohnungsbau werden wir MieterInnen (in ganz Deutschland) sozial unter Druck gesetzt.

Beim Einzug in das SeniorInnenhaus am Hansa-Ufer war uns vertraglich (!) zugesichert worden, dass wir in diesem Haus einen ruhigen Lebensabend verbringen können. Es wurden sogar ganz explizit RentnerInnen aus anderen Stadtteilen angesprochen und eingeladen, am Hansa-Ufer 5 einzuziehen, mit dem Versprechen, hier seien wir sicher vor Mieterhöhung und Verlust unserer Wohnung im Alter! Und dafür setzen wir uns jetzt ein.
Zitat Ende

Auch in Bremen wurde "das Tafelsilber" in Form von kommunalem so zialemWohnungsbau rücksichtslos und kurzsichtig verscherbelt, um den Haushalt zu sanieren.

Die Zeche zahlen die einkommensschwachen Bürger, die sich aber wehren können, denn es gibt eine demokratische Macht und in Lüssum ist die ganz schön groß.

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RE: RE:In Sachen Privatisierung von Kommunalen Wohnungsbaugesellschaften

#25 von Lola2 , 16.12.2014 09:48

,,die neueste Meldung von der Senioren-Initiative aus Berlin:

Zitat
Neuigkeit zur Petition
Die SeniorInnen vom #HansaUfer5 besuchten das Abgeordnetenhaus und begrüßen #MichaelMüller im Amt
Christa Kaes & Mietergemeinschaft Hansa-Ufer 5

15. Dez. 2014 — Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

am Donnerstag, den 11. Dezember, war in Berlin die „Übergabe des Staffelstabes“ an den neuen Regierenden Bürgermeister Michael Müller.

Diese Gelegenheit haben wir genutzt und uns mit unserem Anliegen "Kaufen Sie das Haus zurück und führen es seiner ursprünglichen Bestimmung als Seniorenwohnhaus wieder zu" vor dem Abgeordnetenhaus bei den Berliner Politikern in Erinnerung gebracht.

Wir werden uns auch im neuen Jahr weiter dafür einsetzen, dass dieses Thema in der Berliner Politik nicht in Vergessenheit gerät!

Anbei findet ihr das Foto von der Aktion heute morgen (die übrigens durch die Polizei rasch beendet wurde). Unsere Online-Petition unter change.org/hansa-ufer-5 läuft natürlich auch weiter.

Ganz herzlichen Dank noch mal für Eure liebe Unterstützung. Wir lesen so gern Eure Kommentare hier unter der Petition.

Viele liebe Grüße und eine schöne Adventszeit wünschen Euch

Christa Kaes und die Mietergemeinschaft Hansa-Ufer 5

https://www.facebook.com/Change.orgDeuts...?type=3&theater
Zitat Ende

...ganz toll was die Berliner Mietergemeinschaft Hansaufer 5, auf die Beine stellt..

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" Annington investiert in Bremer Wohnungen"

#26 von Lola2 , 14.02.2015 08:33

http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen...id,1056849.html

Zitat

Immobilienriese an der Weser
Annington investiert in Bremer Wohnungen
ANDREAS HOLLING 14.02.2015 0 Kommentare

Fast 10.000 Wohnungen gehören der Deutschen Annington an der Weser. Damit ist der Bochumer Immobilienriese nach der Gewoba der größte private Hausbesitzer in Bremen. Bis zum Herbst soll ein Teil der Gebäude energetisch modernisiert werden. Insgesamt acht Millionen Euro stellt der Konzern dafür in diesem Jahr zur Verfügung. Dies erklärte Annington-Vorstandsmitglied Klaus Freiberg in einem Gespräch mit dem WESER-KURIER.

e Modernisierungsarbeiten sollen bereits im März anlaufen. Insgesamt 300 Wohnungen erhalten bis Oktober eine neue Wärmedämmung für die Fassade. Darüber hinaus sollen die Gebäude mit einer Geschossdeckendämmung und Energie einsparenden Fenstern versehen werden. Bis zu 30 Prozent des Energieverbrauchs solle dadurch eingespart werden, so Freiberg.

Von der Investition profitieren vor allem Wohnungen in besseren Lagen: im Steintor, am Osterdeich, im Peterswerder und in Schwachhausen. Viele schlecht ausgestattete Immobilien der Deutschen Annington (DA) in Bremen liegen allerdings in den sozial benachteiligten Quartieren – im Osten und Südosten sowie in Bremen-Nord. Sie hat der Konzern durch den Kauf der Bremischen-Mutter Vitus ebenso übernommen, wie zahlreiche Notunterkünfte für Obdachlose. Man sei sich seiner Verantwortung bewusst und werde auch dort investieren, so Klaus Freiberg. Um in den Brennpunktquartieren jedoch dauerhaft bessere Wohnbedingungen zu erreichen, seien aber auch begleitende Maßnahmen nötig – beispielsweise durch Sozialpädagogen.

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"Deutsche Wohnen setzt Einkaufstour fort"

#27 von Lola2 , 17.02.2015 08:13

http://www.weser-kurier.de/startseite_ar...id,1058480.html

Zitat
Frankfurt
Deutsche Wohnen setzt Einkaufstour fort
17.02.2015 0 Kommentare

Im boomenden deutschen Immobilienmarkt kommt es erneut zu einer Milliardenübernahme: Die Deutsche Wohnen will ihr Geschäft mit einer weiteren Großübernahme ausbauen. Nach dem Kauf des Konkurrenten GSW für 1,7 Milliarden Euro ist dieses Mal die österreichische Conwert im Visier der Frankfurter, die dafür insgesamt etwa 1,2 Milliarden Euro auf den Tisch legen wollen. Um die Mehrheit an Conwert zu bekommen, will die Deutsche Wohnen 11,50 Euro pro Aktie bezahlen. Conwert hat zwar seinen Sitz in Wien, hält den Großteil seiner 31 000 Immobilien allerdings in Deutschland.


( nur mal so, wer sich dafür interessiert......das Konglomerat der IG Farben.. (10) - Beitrag 142 Infos zu Conwert)

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