Kraftwerk Farge (Quelle: wikipedia)

BI-Lebensqualität Etzel

#1 von Lola , 25.01.2014 20:38

www.bi-lebensqualitaet.de


Zitat
Gasverdichteranlagen

erzeugen immense CO2-Belastung

Der E.ON Gasverdichter im Etzeler Kavernenfeld bezieht seinen

Strombedarf von einem..++++++ Kohlekraftwerk am Jade-Busen.+++++++++++



Bei der Erzeugung von 1 MWh Strom entstehen in einem

Steinkohlekraftwerk 949kg CO2

Bei einer Anschlussleistung der Gasverdichter von 51 MW

Und 3000 Betriebsstundenim Jahr, wird eine CO2-Menge

freigesetzt in Höhe von 145 197 t CO2



Dieser CO2-Ausstoß entsteht beim Betreiben von 29 Kavernen

Das bedeutet, dass pro Kaverne pro Jahr 5 006,79 t CO2 ausgestoßen werden.



Bei 144 Kavernen wären das dann

720 978,2 t CO2/Jahr
......................................................................................


Ob mit dem Kohlekraftwerkam Jadebusen, wohl das Kohlekraftwerk von GDF Suez in Wilhelmshaven gemeint ist?


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RE: BI-Lebensqualität Etzel- Kavernen/Etzel GDF Suez-Kraftwerk

#2 von Lola , 25.01.2014 21:11

http://de.wikipedia.org/wiki/Kraftwerk_W...aven_%28E.ON%29

Zitat
Erweiterung des Kraftwerks
Planungen von E.ON

Seit 2009 liefen Planungen der E.ON zu einem zweiten Kraftwerksblock, eine Erweiterung des Bestandskraftwerks um 550 Megawatt. Die Inbetriebnahme war für das Jahr 2015 vorgesehen. Eine Besonderheit des Neubaus war der geplante Wirkungsgrad, da mit diesem Kraftwerk zum ersten Mal ein Wirkungsgrad von über 50 % bei einem Steinkohlekraftwerk erreicht werden sollte. E.ON führte das Kraftwerksprojekt deshalb unter dem Namen „Kraftwerk 50plus“. Am 14. April 2010 teilte E.ON überraschend den Stopp der Planungen mit. Als Grund wurde angegeben, dass „die Technik und die Werkstoffe noch nicht den Ansprüchen genügen, ein solches Kraftwerk auch wirtschaftlich und sicher zu betreiben“.[2]
Kraftwerkneubau durch GDF Suez
→ Hauptartikel: Kraftwerk Wilhelmshaven (GDF Suez)

Im September 2008 erfolgte in der Nachbarschaft des E.ON-Kraftwerks die Grundsteinlegung für den Neubau eines 800 Megawatt Kraftwerks der GDF Suez. Das Steinkohlekraftwerk soll 2013 in Betrieb gehen.[veraltet][3]
Zitat Ende

Wie interessant doch diese ganzen Verbindungen sind!!!


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RE: BI-Lebensqualität Etzel- Kavernen/Etzel GDF Suez-Kraftwerk

#3 von Lola , 25.01.2014 21:42

http://de.wikipedia.org/wiki/GDF_Suez

Ob di BI Lebensqualität Etzel eigentlich weiß, dass die Bürgerstiftung Blumenthal von GDF Suez gesponsert wird?

"Startschuss" für Bolzplatz auf Bahrsplate
Zitat

."Es soll was ganz, ganz Großes werden"

#6 von Lola , 23.12.2013 19:29

so lautete die Überschrift des BLV-Beitrag v. 18.12.2013 - Seite 9

Es heißt in dem Bericht: " Dazu kommen Mittel vom Förderverein Bürgerstiftung Blumenthal, dessen Hauptunterstützer bislang das EON-Kraftwerk in Farge ist".

Ich habe mal gegoogelt und der Sponsor lt.u.a. Link ist nicht EON, sondern GDF Suez.


http://www.buergerstiftung-blumenthal.de/2012/07/301/
https://www.gdfsuez-energie.de/de/erzeug...gsanlagen/farge

http://de.wikipedia.org/wiki/Kraftwerk_Farge#Eigent.C3.BCmer
Zitat Ende

Noch ein Beitrag,:


RE: ."Es soll was ganz, ganz Großes werden"

#7 von fight4yrights , 23.12.2013 20:19

Eben weil der Hauptsponsor der Bürgerstiftung GDF Suez ist, hat jede Spende von denen in meinen Augen ein Geschmäckle. Denn:
Schaut her, weil wir jährlich z.B. 107 kg Quecksilber in die Luft entlassen....und bei Westwind genau in Richtung Bolzplatz auf der Bahrsplate...betreiben wir "Wiedergutmachung".
Und verdünnt hat sich dort dann sowieso alles unterhalb der Grenzwerte für den 70kg Erwachsenen bei normaler Atemfrequenz.
Greenwashing heißt das, glaube ich. Aber schon Pontius Pilatus hat bekanntlich seine Hände in Unschuld gewaschen.
Das ist dann aber erst zu Ostern aktuell.
Zitat Ende

Ach ja, dann können wir auch gleich nochmal über die Versalzung der Weser nachdenken, ach ja die kommt ja schon über die Werra von Kali + Salz, ja ne die leiten ja nur das ein was sie dürfen... und überhaupt andere leiten natürlich auch Salz ein, da müssen die Bürger ersteinmal beweisen wessen Salz sie nun meinen.

Beim Tanklager Farge hat es seit 20 Jahren!! - es war 1993 - als die IVG vollständig privatisiert wurde und an die Börse ging - lt. Herrn Lohse anläßlich einer Anwohnerversammlung in Blumenthal und der OAL hat die Zahl 20 Jahre nochmal bestätigt.
..was war vor 20 Jahren? - 1993

Recherche Tanklager-Farge
Wifo Tanklager-Farge


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RE: BI-Lebensqualität Etzel- Kavernen/Etzel GDF Suez-Kraftwerk

#4 von Lola , 06.02.2014 18:48

http://de.wikipedia.org/wiki/Kavernenanlage_Etzel
Zitat
Ansässige Unternehmen

Auf dem Kavernengelände sind fünf Betreibergesellschaften aktiv. Die Friedeburger Speicherbetriebsgesellschaft mbH Crystal ist ein Gemeinschaftsunternehmen von EnBW Energie Baden-Württemberg und Électricité de France. Die Etzel-Kavernenbetriebsgesellschaft mbH & Co. KG (VIKING) wird gebildet aus BP, Dong Energy und Gazprom. Die ESE Erdgas-Speicher-Etzel GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen von E.on (E.on Gas Storage), OMV und Verbundnetz Gas. Weitere Betreibergesellschaften sind die IVG Kavernenbetriebsführungsgesellschaft mbH als Betreiber der Gaskavernen sowie die Etzel Gas-Lager GmbH & Co. KG (EGL).[22]
Zitat Ende

Links:
http://de.wikipedia.org/wiki/EnBW_Energi...%C3%BCrttemberg
http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%89lectricit%C3%A9_de_France
http://de.wikipedia.org/wiki/BP
http://de.wikipedia.org/wiki/Dong_Energy

http://de.wikipedia.org/wiki/Gazprom
http://de.wikipedia.org/wiki/Gazprom#Eigent.C3.BCmerstruktur

http://de.wikipedia.org/wiki/OMV
http://de.wikipedia.org/wiki/Verbundnetz_Gas

Mich hat es sehr überrascht wieviel Betreibergesellschaften es überhaupt in Etzel gibt.
Ich habe mir z.B. mal die Eigentümerstruktur von GAZprom angeschaut:

Eigentümerstruktur

Die Gesamtzahl der Aktionäre beträgt rund 470.000 juristische und natürliche Personen. Der russische Staat kontrolliert über eine Mehrheit im Aufsichtsrat das Management.[10]

Der Anteilsbesitz verteilt sich wie folgt: (Stand: 2006)

Russische Föderation: 50,002 Prozent
juristische Personen aus der Russischen Föderation: 29,482 Prozent
natürliche Personen aus der Russischen Föderation: 13,068 Prozent
E.ON/Ruhrgas: 6,5 Prozent
Personen aus dem Ausland: 0,948 Prozent

Die Begrenzung des Aktienanteils von Ausländern auf höchstens 20 Prozent wurde Ende 2005 aufgehoben.

http://www.gazprom.de/

Europäische Partner:
http://www.gazprom.de/collaboration/europe/

Zitat
Projekte
Kultur
Bildung
Gesundheit und Soziales
Sport
Europäische Partner
BASF
E.ON
Siemens
Verbundnetz Gas AG

Mehr als nur eine Partnerschaft /
Europäische Partner
BASF

Das Unternehmen BASF kam schon 1874 mit der Eröffnung seines Moskauer Vertriebsbüros nach Russland. Über ein Jahrhundert später wurde die Kooperation von BASF mit den russischen Erdgasunternehmen auf deutschem Boden fortgesetzt.

Gemeinsame Projekte:

Achimov-Formation des Urengoi-Feldes
Nord Stream
South Stream

wintershallWintershall Holding GmbH

100-prozentiges Tochterunternehmen des Konzerns BASF, das auf dem Gebiet des Energiewesens tätig ist. BASF und Wintershall Holding sind Partner von Gazprom bei der Erschließung des Gasfeldes Juschno-Russkoje, beim Großindustriebetrieb der Achimov-Formation Block 1A – das Öl-/Gaskondensat-Feld von Urengoi – und beim Bau der Nord Stream-Erdgaspipeline.

Gemeinsame Projekte:

Nord Stream
South Stream

wingasWINGAS

Das Unternehmen WINGAS liefert Gas an Elektrizitätswerke, Großindustrieunternehmen und regionale Gaslieferanten in Deutschland und Europa. WINGAS ist Besitzer des mehr als 2.000 Kilometer langen Gastransportnetzes in Deutschland und des größten Erdgasspeichers in Westeuropa/Rehden mit einem Speichervolumen von mehr als 4 Milliarden Kubikmeter Gas.

Gemeinsame Projekte:

Erdgasfeld Juschno-Russkoje
Nord Stream

eon_1.pngE.ON Ruhrgas

Das deutsche Unternehmen E.ON ist der größte private Gasenergiekonzern in Europa. Die E.ON Ruhrgas AG (bis 1. Juli 2004 Ruhrgas AG) ist seit Februar 2004 ein Teil des Konzerns E.ON und trägt die Verantwortung für das Gasgeschäft in Europa, einschließlich Förderung, Verteilung, Transport und Speicherung von Erdgas. Die E.ON ist der größte ausländische Aktionär von Gazprom.

Gemeinsame Projekte:

Erdgasfeld Juschno-Russkoje
Nord Stream

siemens_1.pngSiemens

Die aktive Zusammenarbeit von Gazprom und Siemens begann 1993 mit Projekten in der Telekommunikation und in der Automatisierung von verfahrenstechnischen Prozessen. Im Rahmen dieser Projekte wurden die Moskauer digitale Kommunikationszone und das Datenübertragungsnetz von Gazprom Swjaz, das Netz für die digitale Schnittstelle von Gazprom Transgaz Machatschkala und das Kommunikationsnetz von Gaztelekom geschaffen und die Anlagen zur komplexen Gasaufbereitung am Ort des Vorkommens in Yamburg automatisiert.
verbundnetz_1.pngVerbundnetz Gas

Die Aktiengesellschaft Verbundnetz Gas/Leipzig (VNG AG) wurde 1969 gegründet; sie ist als Gaslieferantin in den Bundesländern Ostdeutschlands und in Berlin präsent. Zu den Tätigkeitsfeldern der VNG gehören Erdgasimport, Versorgung der Verbraucher und unterirdische Erdgasspeicherung.

Gemeinsame Projekte:

Untertagespeicher Katharina

80px-bayern_wappen.pngBayern

Auf Grund der Vereinbarungen, die Alexey Miller, Vorstandsvorsitzender von Gazprom und Horst Seehofer, Ministerpräsident von Bayern, während ihres Treffens am 23. September 2011 getroffen haben, unterzeichneten Gazprom und Bayern drei Monate später den Roadmap über die Zusammenarbeit auf den Gebieten der Stromproduktion und der Gasversorgung. Vor allem beabsichtigten die Partner, aussichtsvolle Bauprojekte von Gaskraftwerken zu verwirklichen. Sie vereinbarten, neue Bedingungen für die Projektumsetzung zu schaffen und die Entwicklung der kompletten Gasenergieerzeugung zu fördern.

Zitat Ende

Die Kavernen sind ein wirklich interessantes Thema und ein ebenso interessantes Netzwerk.


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RE: BI-Lebensqualität Etzel- Kavernen/Etzel GDF Suez-Kraftwerk

#5 von Lola , 06.02.2014 20:04

http://www.bezreg-arnsberg.nrw.de/themen...ndspeich_11.pdf

Standort Etzel das
Speicherprojekt
Erdgasspeicher Etzel
(ESE)
fortgesetzt, das nach aktueller Planung den Anschluss von 19 Gaskavernen andie neu zu errichtende Speicherstation vorsieht. Das voraussichtliche Arbeitsgasvolumen beträgt nach derzeitigem Planungsstand rd. 2,1 Mrd. m³. Die Fertigstellung der
Speicherstation soll im Jahr 2012, der Anschluss der Kavernen bis zum Jahr 2014 erfolgen. Inzwischen wurden im 2. Quartal2012 sieben Kavernen planmäßig übergeben. Nach Abschluss der Gasbefüllung sind die Kavernen mit einem Arbeitsgasvolumen von mehr als 700 Mio. m³ betriebsbereit .Der Standort Etzel bietet aufgrund seiner
geografischen Lage einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Der existierende Anschluss an das europäische Öl- und Gasnetzwerk sowie die Nähe zu Deutschlands wichtigstem Tiefwasserhafen Wilhelmshaven erleichtern die Einlagerung und Abrufung derRohstoffe. Derzeit sind 36 Gas- und 23 Ölkavernen mit einem Hohlraumvolumen von rund 35 Mio. m³ in Betrieb.
Der infrüheren Jahreninden Tabellenseparat geführte Speicher Neuenhuntorf wurde
in der Berichterstattung in das Projekt
Huntorf(beide EWE) integriert.
Die EWE GASSPEICHER GmbH plant in Jemgum die Solung von 15 Kavernen in
mehreren Ausbaustufen. In Tabelle 5 sind davon acht Kavernen ausgewiesen.
Ende Seite 416

ERDÖL ERDGAS KOHLE 127. Jg. 2011, Heft 11
ERDGASSPEICHERUNG

Tabelle 4
Erdgas-Porenspeicher



ERDGASSPEICHERUNG
422
ERDÖL ERDGAS KOHLE 128. Jg. 2012, Heft 11


Internationale Aktivitäten Weltweit stehen derzeit etwa 389 Mrd. m³Arbeitsgasvolumen in über 691 Gasspei-chern zur Verfügung. Von diesen Speichern
befinden sich etwa 29 % in Europa/CIS und 70 % in den USA und Kanada. In umgekehrtem Verhältnis stellen die Speicher in Europa/CIS etwa 63 % und die nordamerikani
-schen Speicher nur etwa 35 % des Arbeitsgasvolumens zur Verfügung. Deutschland ist in der EU die größte und nach den USA,
Russland und der Ukraine weltweit die viertgrößte Speichernation gemessen am Arbeitsgasvolumen. In der Welt dominieren mit etwa 81 % die Speicher in ehemaligen Erdöl- und Erdgasfeldern, etwa 13 % sind Aquiferspeicher. Die Porenspeicher stellen damit weltweit etwa 94 % der Speicher im Vergleich zu den nur 6% derKavernenspeicher. Durch den hohen Anteil von Kavernenspeichern im Vergleich zum Weltdurchschnitt sind in Deutschland rd. 51 % der Speicherkapazitäten in Porenspeichern und 49 % in Salzkavernen installiert.

Zitat Ende


ERDGASSPEICHERUNG
418
ERDÖL ERDGAS KOHLE 128. Jg. 2012, Heft 11
Tabelle 5
Erdgas-Kavernenspeicher

hier findet man u.a. auch
Bremen-Lesum-SWB swb Netze GmbH & Co KG
Bremen-Lesum-EM Storengy Deutschland Gmb ein Tochterunternehmen der GdF Suez http://www.storengy.com/de/


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RE: BI-Lebensqualität Etzel- Kavernen/ IVG

#6 von Lola1 , 28.06.2014 14:21

http://www.weser-kurier.de/region/nieder...rid,885519.html

Zitat
Salzkaverne in Etzel - 28.06.2014

Ermittlungen verzögern sich

Von Martin Wein

Etzel. Mit Kosten von rund einer Milliarde Euro für Schäden und Rückbau der Salzkavernen im friesischen Etzel rechnet der Betreiber. Wie dieses Geld aufgebracht werden soll, möchte er nicht publik machen und beruft sich dabei aufs Urheberrecht seines Wirtschaftsprüfers. Auch die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft zu dem Ölunfall im November verlaufen nach Ansicht von Kritikern allenfalls halbherzig. Notwendige Erdarbeiten sollen erst jetzt ausgeschrieben werden.
Zitat Ende


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zuletzt bearbeitet 28.06.2014 | Top

RE: BI-Lebensqualität Etzel- Kavernen/ IVG

#7 von Lola2 , 03.07.2014 22:11

http:
//www.ndr.de/fernsehen/sendungen/niedersachsen_1800/1407031800Krause,ndsmag14526.

Zitat

Stand: 03.07.2014 19:03 Uhr
Ölschlieren auf der Jade entdeckt

Am Mittwoch sind auf der Jade bei Wilhelmshaven große Ölflächen entdeckt worden. Die Herkunft ist bislang unklar. In der Nähe befinden sich jedoch Öl- und Gasspeicher sowie zahlreiche Leitungen. Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) kündigte eine schnelle Untersuchung der Gründe an: "Da ein solcher Vorfall sich nicht zum ersten Mal ereignet, müssen wir jetzt alle vergleichbaren Anlagen in Niedersachsen einer Überprüfung unterziehen", so der Minister. Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) schaltete das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) ein.

Kam die Verunreinigung aus Rohrleitungen?

In der Nähe der Schlieren liegt den Angaben zufolge eine Rohrleitung der IVG Caverns Etzel. Durch sie wird ein Wasser- und Salzgemisch abtransportiert. Nach Auskunft der Firma war am Dienstag eine Frischwasserleitung gereinigt worden.
Zitat Ende

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RE: BI-Lebensqualität Etzel- Kavernen

#8 von Lola2 , 04.07.2014 07:17

http://mobil.ruhrnachrichten.de/staedte/...;art977,2412729

Zitat
Drucktests beendetNur ein Leck an Kaverne S5 gefunden

Jessica Beck
am 03.07.2014 um 20:44 Uhr

GRAES/EPE Die Drucktests an der havarierten Kaverne S5 im Amtsvenn in Epe sind nun endgültig abgeschlossen. Fest steht: Es gibt nur ein Leck in 217 Metern Tiefe.

Drucktests beendet: Nur ein Leck an Kaverne S5 gefunden - Ruhr Nachrichten - Lesen Sie mehr auf:
http://mobil.ruhrnachrichten.de/staedte/...9#plx1495832822


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zuletzt bearbeitet 04.07.2014 | Top

RE: BI-Lebensqualität Etzel- Kavernen

#9 von Lola2 , 04.07.2014 16:08

http://www.bi-lebensqualitaet.de/

Das folgende Zitat findet man auf der Webseite der BI Lebensqualität Etzel

" Sofortiger Baustopp aller
bergbaulichen Aktivitäten in ganz Deutschland, die zur Herstellung von
Speicherkavernen in Salzstöcken dienen.

Einberufung eines
Untersuchungsausschusses auf Bundespolitik-Ebene mit dem Auftrag, den
volkswirtschaftlichen Nutzen der Speichertechnologie mit dem Gewinnstreben der
privatwirtschaftlichen Unternehmen und der daraus resultierenden irreparablen
Zerstörung ganzer Landschaften und Lebensräume zu bilanzieren."

.............................................................................

Folgende Presseerklärung v 3.7.2014 findet man auf der Facebookseite der BI Lebensqualität Etzel
Zitat

Pressemitteilung

Reaktion auf die Pressemitteilung des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie vom heutigen Tage

In der Pressemitteilung des LBEG vom heutigen Tage wird als Reaktion auf die erneuten Ölschlieren an der Soleeinleitstelle der IVG angekündigt, dass die IVG aufgefordert wird, neben einer Videoüberwachung, eine regelmäßige Vorkontrolle des gesamten Rohrleitungssystems durchzuführen. Unverständlich an dieser Anordnung ist, dass bei der IVG bereits vor dem neuerlichen Ereignis eine Videoüberwachung des Ölabscheiders sowie eine halbstündliche Probenentnahme der Sole, die in die Jade geleitet wird, erfolgte. Auch die angekündigte Untersuchung auf Kohlenwasserstoffrückstände in den Soleleitungen ist keine Neuigkeit. Absurd ist diese Anordnung, da das LEBG der IVG sogar genehmigt hat, jährlich 13 Tonnen Kohlenwasserstoffe in die Jade einzuleiten. Welche genehmigungswidrige Handlung der IVG aufgrund dieser halbherzigen Anordnung vorgehalten werden soll, ist nicht nachvollziehbar.

Wesentlich aufschlussreicher dürfte die Untersuchung der Sole auf andere chemische Stoffe sein, wie die Bürgerinitiative es schon seit langer Zeit fordert.

Weshalb Minister Lies und Wenzel die Einleitung von Sole in die Jade bis zur Klärung der Ursache der Schlierenbildung nicht vollständig untersagt haben, erschließt sich ebenfalls nicht.

Dass der Ölabscheider der IVG aus den 70ger Jahren, wie das LBEG behauptet, auf dem aktuellen Stand der Technik ist, löst bei der Bürgerinitiative große Verwunderung aus. Zunächst verfügt der aktuell betriebene Ölabscheider nicht über eine Funktion, die ein automatisches Signal gibt, wenn dieser überzulaufen droht. Ebenso mangelt es an einer automatischen Abschaltung bei drohendem Überlauf. (DIN EN 858-1 6.5.4)

Darüber hinaus hat es seit den 70ger Jahren eine Weiterentwicklung der herkömmlichen Ölabscheider gegeben. Hierbei handelt es sich um sog. Koaleszenzabscheider oder Wirbelabscheider.

Koaleszenzabscheider

Eine Weiterentwicklung von herkömmlichen Benzinabscheidern sind Koaleszenzabscheider. Die Wirkung dieser Anlagen beruht auf dem Prinzip der Koaleszenz, d. h. das Zusammenfließen von kleinen Ölpartikeln zu großen Öltropfen wird begünstigt. Damit können auch kleinste Öltröpfchen nach dem Schwerkraftprinzip aufschwimmen und abgetrennt werden. So wird eine Reinigungsleistung von bis zu 5 mg/l erreicht.
Wirbelabscheider

Der Wirbelabscheider vereint die Funktionen des Koaleszenzabscheiders, Lamellenabscheiders und Sedimentationsbeckens. Das tangential eintretende Abwasser wird dabei in einem Spiralsystem geführt. Öle und Öltröpfchen können durch die im Vergleich zum Wasser geringere Dichte aufschwimmen. Dabei dient die große spiralförmige, mit auf der Innenwand ölanziehendem Materialkomposit beschichtete Oberfläche als Koaleszenzfläche. Die Öle sammeln sich in der Spiralmitte und können von der Oberfläche abgeführt werden. Die Feststoffe werden durch die Zirkulation nach Außen gedrückt, vom Öl getrennt und sinken zu Boden. Sie können aus dem trichterförmigen Boden des Wirbelabscheiders abgelassen oder ausgepumpt werden.

Quelle: wikipedia

Da nach dem Wasserhaushaltsgesetz Anlagen, die mit wassergefährdenden Stoffen arbeiten, nach dem aktuellen Stand der Technik zu betreiben sind, ist unverständlich, weshalb das LBEG nicht jetzt, bzw. schon in der Vergangenheit darauf gedrungen hat, entsprechende Ölabscheider bei der IVG einzusetzen. Ebenso wenig kann die durch das LBEG genehmigte Konzentration der Kohlenwasserstoffe von 4mg pro Liter Sole nachvollzogen werden. Übliche Grenzwerte gehen von einer Höchstkonzentration von 2mg pro Liter aus.

Neben diesen Fragen sind immer noch die anlässlich der Veranstaltung am 27.05. gestellten Fragen an das LBEG offen. Der Präsident des Landebergamtes wird daher am 16.07. wohl viel Zeit mitbringen müssen, um die aufgezeigten Widersprüche auch nur annähernd erklären zu können.

Am Rande sei erwähnt, dass das Landesbergamt seit nunmehr 228 Tagen erfolgreich die Beweiserhebung durch Baggerarbeiten am Verteiler 10 vereitelt.

Zitat Ende

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RE: BI-Lebensqualität Etzel- Kavernen

#10 von Lola2 , 06.07.2014 14:20

http://www.bi-lebensqualitaet.de/kartenm...rnenfeld-etzel/

Zitat

Folgen der neu berechneten Bodenabsenkung
Basierend auf den "Berechnungen" (?) vom Januar 2012

Die aufgrund der neuen Berechnung entstehenden Isokatabasen, die Senkungslinien mit gleicher tektonischer Senkung haben sich im Vergleich zu den vorherigen Angaben mehr nach Nordosten verschoben.

Die äußere Linie steht für 20 cm Absenkung, die innere für 2,0 m, der Senkungsmittelpunkt liegt auf 2,3 m Absenkungungsmaximum.

Im Gegensatz zu allen bisherigen Aussagen werden die Häuser in Horsten zwischen 0,5 bis 1m absinken, die in Etzel zwischen 1 bis 1,5 m

IVG besteht auf Gebietserweiterung für die restlichen 45 Kavernen

Der ursprünglich am 06.10.1988 erstmals genehmigte Rahmenbetriebsplan (RBP) zur Errichtung von Untergrundspeichern im Kavernenfeld Etzel wurde fortlaufend geändert und neu beantragt z. B. am 28.02.1991, am 16.12.1991, am 03.12.2001 und zuletzt am 12.01.2007.

Die Änderungen des in 2007 genehmigten RBP bezogen sich auf eine Aufstockung der Anzahl der Kavernen sowohl im Gebiet nördlich als auch südlich der B436.

Man (die IVG und das LBEG) betrachtete es als realisierbar, dass im bisher genehmigten Antragsgebiet sowohl nördlich als auch südlich der B436 jeweils 72 Kavernenstandorte möglich sind.

Im 2007 genehmigten RBP steht zu lesen, dass

"die Entwicklungsplanungen der IVG, den Kavernenstandort Etzel auf ca. 32 Planungsstandorte Süd und ca. 72 Standorte Nord zu erweitern, nach Aussage des Landkreis Wittmund im Einklang mit dem gültigen Raumordnungsbeschluss steht, so dass kein ergänzendes Raumordnungsverfahren durchzuführen ist. Auf Nachfrage hat Herr Landrat Schultz am 27.06.2006 gegenüber IVG ausgeführt, dass die von IVG vorgesehene Nutzung den entsprechenden Festlegungen des Raumordnungsverfahren entspricht und vom Landkreis befürwortet wird."



Beim Vorstellungsgespräch (Scoping Termin) des zu beantragenden „obligatorischen“ RBP im Sommer 2010 behauptete die IVG, die restlichen 45 Kavernen könnten aus geologischen Gründen im bisherigen Antragsgebiet nicht errichtet werden.

Nachfragen der BI beim LBEG ergaben, dass man

die Eignung bzw. Nichteignung von potentiellen Kavernenstandorten nur durch entsprechende Erprobungsbohrungen feststellen kann,
die IVG keine entsprechende Erprobungsbohrungen beantragt hat und somit
das LBEG keine Erprobungsbohrungen genehmigt hat.

Die Aussage der IVG, die restlichen 45 Kavernen können aus geologischen Gründen im bisherigen Antragsgebiet nicht errichtet werden steht somit im luftleeren Raum.

Aus dem der BI zur Verfügung stehenden Kartenmaterial wird ersichtlich, dass das Erweiterungsgebiet so groß ist, dass neben den angeblich nur noch zu errichtenden 45 Kavernen („Ich verspreche Ihnen, nach 144 Kavernen ist Schluss“ sagte Herr Wohlers mehrfach öffentlich) gut und gerne

weitere 95 Kavernen

errichtet werden könnten!!!



Die nachfolgende Darstellung soll als Beweis dienen, dass innerhalb der 1200m „Teufelinie“ insgesamt gut und gerne 240 potentielle Kavernenstandorte zu finden sind. Aufgrund der Datendichte ist diese Darstellung jedoch leider sehr unübersichtlich.

Wollen Sie sich ein eigenes Kavernenfeld Etzel basteln?

Treten sie mit uns in Kontakt oder senden Sie uns eine e-mail. Wir stellen Ihnen dann die in google earth unter „Meine Orte“ einzubindenden Darstellungen als „downloadbaren .kmz – File nebst Bedienungsanleitung zur Verfügung. Dort finden sie u.a.

neue und alte Isokatabasen-Linien, da können Sie feststellen, um welchen Betrag ihr Anwesen „auf Tiefe gehen“ wird.
die Nummern und Standorte aller geplanten Kavernen
die Verteilerplätze und schräggebohrten Kavernen im Nordfeld
die Sicherheitsabstände (ungef. 280 m zwischen den Kavernenpositionen)
das Erweiterungsgebiet (gelbes Feld),
zusätzlich mögliche 95 Kavernen
die Wasserschutzgebiete I und II,
die 8 Brunnen der GEW Wilhelmshaven,
Das Vernässungsgebiet,
Den entstehenden 5 km2 großen See, in welchem, wenn man ihn entstehen lassen würde, bereits in den 2030er Jahren über 50 Kavernen „untergehen“ würden,
u. v. m.

.......................................................

Lektüre
http://www.ivg.de/unternehmen/historie/
..was war vor 20 Jahren? - 1993


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zuletzt bearbeitet 06.07.2014 | Top

RE: BI-Lebensqualität Etzel- Kavernen

#11 von Lola2 , 25.07.2014 22:02

http://wsdh.de/Hierschrievtwi/tabid/55/A...r-zu-wenig.aspx


Zitat
Das war zu wenig! Jürgen Vogel
Am 25.07.2014 von
Jürgen Vogel

Lange habe ich darüber nachgedacht, was die Veranstaltung des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) eigentlich bewirken sollte und was sie tatsächlich gebracht hat. Welche neuen Informationen wurden gegeben? Nur eine: nämlich dass bis zur Anzahl von 99 per Einzelzulassungen genehmigten Kavernen diese von Amts wegen keiner zeitlich begrenzten Nutzungsdauer unterliegen! Heißt nichts anderes, als dass die Industrie sich bis zur Anzahl von 99 Kavernen mit der dem LBEG bekannten Salamitaktik durchgesetzt hat. Zu ändern ist das nicht.

Warum Herr Sikorski aber behauptet, die Endverwahrung bereite ihm keine Sorgen, man habe andernorts da ja gute Erfahrungen, das bleibt sein Geheimnis. Auf den Einwand einer Friedeburger Gemeinderätin, man könne das von ihm genannte Kavernenfeld aus mehreren Gründen nicht mit dem hiesigen vergleichen, hatte er zumindest keine Antwort. Zieht man weiterhin in Betracht, dass Herr Sikorski vor seinem Wechsel zum niedersächsischen LBEG Leiter der entsprechenden Behörde in Arnsberg war, dann sträuben sich einem die Haare! Denn ausgerechnet im dortigen Verantwortungsbereich kam es bei Gronau/Epe zu der immer noch nicht bewältigten Ölkatastrophe, die die ganze Technik der Kavernenspeicherung mit den überalterten Methoden in Frage stellt. Und ausgerechnet dort erklärt man, die Endverwahrung sei ein ungelöstes Problem, auf das künftige Generationen eine abschließende Antwort finden müssten (die Niederländer scheinen einen Weg angedacht zu haben, der weiterer Untersuchung wert ist). Was um alles in der Welt hat also Herrn Sikorski bewogen solch eine Äußerung zu tätigen?

Warum konnte er auf die Frage der gerade ausgeschiedenen ehemaligen Jugendbürgermeisterin, warum das LBEG erst tätig werde, wenn etwas passiert sei und nicht präventiv, nur einige holprige und nichtssagende Halbsätze als Antwort geben?

Wenn diese Veranstaltung gedacht war die Bevölkerung zu beruhigen und zu zeigen, dass nun alles besser würde: dieses Ziel wurde glatt verfehlt.

Immerhin, Landrat Köring stach mit seinen ruhigen, bedachten und nachvollziehbaren Äußerungen wohltuend hervor.
Was bleibt? Der schale Geschmack, das sich nichts, gar nichts ändert. Das ist für eine solche Veranstaltung wohl zu wenig! J

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RE: BI-Lebensqualität Etzel-

#12 von Lola2 , 24.09.2014 22:19

wurde von BI Etzel über FB geteilt.

http://www.noz.de/lokales/geeste/artikel...ner-pannenserie

Zitat
Das Unglück von Geeste ist der bisherige Höhepunkt einer nicht abreißen wollenden Pannenserie: Erst entging das Wattenmeer im Fall Etzel nur knapp einer Ölpest. Dann sprudelte das Öl aus einer Kaverne in Gronau-Epe. Und zuletzt machten marode Leitungen auf Erdölfeldern in der Grafschaft Bentheim Schlagzeilen. Jetzt das: Vier Arbeiter werden bei der Explosion an einem Ölbohrloch lebensgefährlich verletzt. Das Feuer ist auch Stunden später noch nicht gelöscht.

Mehr als nur ein tragisches Unglück

Wer den Vorfall nur als tragisches Unglück abstempeln will, macht es sich zu einfach. Vor dem Hintergrund der Ereignisse verstärkt die Explosion den Verdacht, der sich in den vergangenen Monaten aufgedrängt hat: Die Öl-Branche hat ein massives Problem in Sachen Sicherheit.
Zitat Ende

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RE: BI-Lebensqualität Etzel-

#13 von Lola2 , 24.09.2014 22:25

wurde von der BI Etzel auf FB geteilt

http://www.bezreg-arnsberg.nrw.de/themen...08_14/index.php

Zitat

Ölschaden in Gronau-Epe Gehört zum Bereich
Lageberichte - Rückschau - 08.09. - 14.09.2014


Zitat Ende

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RE: BI-Lebensqualität Etzel-

#14 von Lola2 , 04.10.2014 09:31

http://www.tt.com/home/9073324-91/immobi...C3%A4ufe-an.csp

Zitat
Das Geschäft mit Spezialfonds und die Bewirtschaftung von Gasspeichern (Kavernen) hängt jeweils separat unter der neu geschaffenen Holding-Struktur. Beides soll irgendwann aufgegeben werden, wie Jung deutlich machte. Verkaufsgespräche würden derzeit aber nicht geführt. „Wir haben eine überschaubare Mannschaft und wollen die anstehenden Projekte nach und nach abarbeiten. Von einer unmittelbar bevorstehenden Zerschlagung der IVG kann folglich keine Rede sein.“
Zitat Ende

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