Kraftwerk Farge (Quelle: wikipedia)

RE: Hitlers U-Boot-Bunker

#31 von Reinhard , 13.02.2015 10:05

Hallo Herr H.,

glauben Sie wirklich, dass bei einer derartigen Realitätsleugnung jemand mit Ihnen diskutieren möchte?

Haben Sie sich eigentlich schon bei Herrn Marpacher (Milpacher) für Ihre Entgleisung entschuldigt?

Und wo soll ich nun von dem angeblichen Verbot gesprochen haben? Dazu machen Sie leider keine Aussage. Haben Sie etwa nichts davon gefunden?


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RE: Hitlers U-Boot-Bunker

#32 von Lola2 , 03.11.2015 20:38

http://www.weser-kurier.de/region/die-no...id,1243120.html

Zitat
Grausiger Betonklotz
03.11.2015
Christina Lambek-Denker über ihre Annäherung an den Bunker Valentin

Kommenden Sonntag wird aus dem U-Boot-Bunker Valentin offiziell eine Gedenkstätte. Mit einem Informationszentrum, einer Ausstellung und einem Pfad um den Bunker herum. Und mit regelmäßigen Öffnungszeiten. 400 Menschen werden zur Eröffnungsfeier am 8. November kommen.

Ab 10. November steht der Betonklotz dann der Öffentlichkeit offen, an fünf Tagen pro Woche.


Zitat Ende

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RE: Hitlers U-Boot-Bunker wurde zum "Denkort Bunker Valentin"

#33 von Lola2 , 07.11.2015 09:06

http://www.weser-kurier.de/region/die-no...id,1246298.html

Zitat

Denkort Bunker Valentin – ein erster Rundgang
Der Weg steht offen
Volker Kölling 07.11.2015 0 Kommentare

Lichtproben im Informationszentrum, Feinjustierung an den Videobeamern – und überall räumen Bauarbeiter den letzten Schutt und ihre Gerüste weg. Im 280 Quadratmeter großen Ausstellungsraum müssen noch ein paar Tafeln und Exponate ihren Platz finden. Die Audioguides für die mehr als 20 Stationen auf dem gut einen Kilometer langen Rundweg sind gerade eingetroffen. Zeit für einen Testlauf mit Blick darauf, wie sich der Denkort Bunker Valentin ab kommendem Dienstag den Besuchern präsentieren will.

Der Beitrag gibt weitere Informationen an den Besucher:

"Am Tresen gibt es die Audioguides, auf die man nicht verzichten sollte. Ist man ganz konsequent, geht man mit den smartphone-großen Geräten wieder zurück zur ersten Station –

und hört plötzlich die Stimmen der Überlebenden, die auf dem Foto von der Mahnmaleröffnung zu sehen sind.

Ihr Schicksal haben die Historiker in der Präsentation des Denkortes bewusst nach vorne gestellt.


Zitat Ende

Es gibt einen Bürgerantrag,

vom 5. Dezember 2013 mit dem Titel " NS-Denk - und Informationszentrum Blumenthal"

Nachdem dieser Antrag von Herrn Nowack dem Beirat vorgestellt wurde, hatte ich die Möglichkeit zu einigen ergänzenden Worten, wie ich mir dieses Zentrum vorstellen könnte.
Für mich ist es ein sehr emotionales Thema, aber meine Vorstellung war und ist von diesem Zentrum , dass der Besucher nicht mehr erschlagen wird von den schrecklichen Bildern des Holocaust auf dem man Berge von Toten sieht und die jegliche Diskussionen und Fragen im Keim ersticken. Diese Bilder sollten auf keinen Fall im Vordergrund stehen!
Ich wollte eine Aufarbeitung der Geschichte, wie es in Deutschland überhaupt dazu kommen konnte. Ich hatte mir vorgestellt, das Überlebende erzählen ....wie es denn damals war.....
..wie war das politische Leben aus der Sicht der Bürger....?

Ich hatte mir vorgestellt, dass den Überlebenden eine Stimme gegeben wird, was nicht bedeutet, das die Toten vergessen werden.

Ich bin der festen Überzeugung, das es an der Zeit ist die Vergangenheit vollständig und so weit es überhaupt noch möglich ist, aufzuarbeiten, damit endlich die Zukunft gestaltet werden kann.

Der Artikel in der Norddeutschen stellt heraus, was den Historikern bei diesem Thema wichtig war:

"Das Schicksal der Überlebenden steht im Vordergrund"


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"Denkort Bunker-Valentin"

#34 von Lola2 , 16.11.2015 14:00

http://www.weser-kurier.de/region/die-no...id,1251476.html

Zitat
Experten bundesweiter Institutionen sprechen über den Umgang mit NS-Großanlagen
Fachtagung am Bunker Valentin
Marina Köglin 16.11.2015 0 Kommentare

Erstmals richtet die Landeszentrale für politische Bildung Bremen am gerade eröffneten Denkort Bunker Valentin die Fachtagung des Verbundes der „NS-Großanlagen“ aus. Das Treffen von Experten bundesweiter Institutionen findet am Montag, 16. November, am Denkort Bunker Valentin statt.

Der Beitrag informiert weiter:
"NS-Großanlagen sind unübersehbare Zeugen der baulichen Umgestaltung Deutschlands durch den Nationalsozialismus und dessen Herrschaftsanspruch, aber auch der politischen, wirtschaftlichen, künstlerischen und wissenschaftlich-technischen Praxis zwischen 1933 und 1945. Dazu gehören neben der früheren Entwicklungsstätte der V-2-Waffen Peenemünde, das Kraft-durch-Freude-Seebad Prora auf der Insel Rügen und das Reichsparteitagsgelände in Nürnberg. Auch der Flughafen Tempelhof in Berlin und das Volkswagen-Werk in Wolfsburg zählen zu den Großbauten, die während des NS-Regimes errichtet wurden. Der Bunker Valentin war eines der größten Rüstungsprojekte des nationalsozialistischen Deutschlands. Von 1943 bis 1945 arbeiteten mehrere Tausend Zwangsarbeiter auf der Bunkerbaustelle. Über Jahrzehnte war um die Nachkriegsnutzung der durch Zwangsarbeit entstandenen U-Boot-Werft gerungen worden. "

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..zur Aufarbeitung unserer Geschichte....

#35 von Lola2 , 23.11.2015 11:08

..habe ich einen sehr interessanten Post zu einem Video auf YouTube gelesen:

"Wer Wahrheiten über die Geschichte erfahren möchte, sollte Bücher lesen .......

und mit denen beginnen, die verboten sind."


Ich möchte irgendwann mit diesem Thema für mich abschließen, weil es mich schon mein ganzes Leben beschäftigt und von daher werde ich in Richtung Aufarbeitung mich des Internets bedienen, denn wenn ich jetzt anfange und auch noch darüber Bücher zu lesen, sterbe ich möglicherweise noch darüber hinweg weil es viel zu lange dauern würde bis ich der Wahrheit näher gekommen bin.

An unserer Geschichte passt manches nicht und ich bin überzeugt davon, dass es schon viele Recherchen gibt die andere Menschen mit fundierten Quellen ins Internet gestellt haben, die ebenso Zweifel an der Geschichte haben ob sich wirklich alles so zugetragen hat, wie es in den Geschichtsbüchern steht.

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RE: ..zur Aufarbeitung unserer Geschichte....

#36 von Lola2 , 23.11.2015 17:31

....in der Politik geschieht nichts einfach "nur mal so", sondern für alles und jedes gibt es einen Grund und/oder Plan.

Ich habe eine sehr interessante Leseprobe beim Googeln entdeckt:

http://www.vorkriegsgeschichte.de/content/view/36/53/

Zitat
Hitlers Kriegsabsichten 1939
Hitlers Generalplan

Ein vieldiskutiertes Thema sind Hitlers Kriegspläne zu Beginn des Polenfeldzugs 1939. Die vorherrschende Historikermeinung in Deutschland geht davon aus, dass Hitler einen lang gehegten und seit 1933 vorbereiteten Langzeitplan für einen Eroberungs- und Vernichtungskrieg um „Lebensraum im Osten“ hatte.
Manche Historiker sprechen auch von einem Rassen- und Vernichtungskrieg. Diese Mehrheitsmeinung geht dahin, dass Hitler 1939 nicht vor allem die Danzig-Frage regeln, die wirtschaftliche Abschnürung Ostpreußens durch Polen mit Hilfe einer Autobahn durch den Korridor beenden und das Los der eine Million in Polen drangsalierten Deutschen mildern wollte, nein, diese Mehrheitsmeinung ist der Überzeugung, dass Adolf Hitler 1939 Polen erobern wollte, um zusätzlichen Lebensraum für Deutsche „im Osten“ zu erschließen. Um dieses zu belegen, verweisen die genannten Historiker zum ersten auf das Buch „Mein Kampf“ , in dem Hitler 1924 geschrieben hat, Deutschland brauche neuen Lebensraum im Osten, und sie führen zweitens an, dass Hitler das Angekündigte 1941 mit dem Russlandfeldzug in der Tat verwirklicht hat. So sei es von 1924 an, und so auch 1939 stets sein Plan gewesen, Deutschland nach Osten zu erweitern. Das klingt zunächst plausibel. Ein solcher Generalplan zur Osteroberung oder gar zur Welteroberung ist allerdings als Dokument nicht überliefert. Er ist bisher nur eine Hypothese.

Die Gegentheorie

Hitler hatte 1924 zwar in seinem Buch „Mein Kampf“ geschrieben, dass Deutschland „Lebensraum im Osten“ gewinnen und mit deutschen Bauern besiedeln müsse, und er hatte 1941 mit der Eroberung der Ukraine und Weißrusslands auch so gehandelt, aber er hatte diese Absicht in den letzten Friedensjahren aufgegeben und selbst zu Kriegsbeginn nicht mehr verfolgt. Für diese These steht eine Zahl von schwerwiegenden Belegen.
Zitat Ende

Hitler hat in seinem Buch "Mein Kampf" geschrieben dass Deutschland "Lebensraum im Osten" gewinnen wollte um dort eine Besiedelung mit deutschen Bauern vorzunehmen. Ich verstehe es so, dass ausreisewillige Bauern in der Hoffnung auf ein besseres Leben, eigenes Land und dementsprechend eine sichere Zukunft gefunden hätten, was aber ganz sicher nicht die Zustimmung der dortigen Bevölkerung gefunden hätte, denn die deutschen Bauern wären "Eindringlinge" gewesen.

Diese "Lebensraum Hypothese" war 1939 schon "erledigt" weil sie auf Österreich und die Tschechei reduziert und außerdem "waren inzwischen durch den ausgedehnten Präferenzhandel mit 26 Export-Import-Partnerstaaten nicht mehr aktuell."

Ich bin heute im Jahr 2015 auf der Suche nach dem Grund warum Deutschland von einer "unkontrollierten"! Einwanderungswelle durch Flüchtlinge aus dem Nahen Osten und Arika, die zuvor aber etliche sichere Staaten durchquert haben und nur den einen Wunsch haben: Sie wollen alle nach Deutschland. Mittlerweile dürfte die Millionengrenze bereits überschritten sein. So genau weiß es aber offenbar keiner.

Als ich diese Leseprobe im Netz gefunden habe und von Hitlers "Lebensraum Hypothese" gelesen habe konnte ich den Gedanken hier einen Vergleich zum Jahr 2015 zu ziehen, einfach nicht verdrängen.

Die Geschichte hat sich etwas anders entwickelt und Russland ist für mich kein "angstmachender Staat" mehr, wie ich ihn auf Grund der Politik und Medien in den letzten Jahrzehnten wahrgenommen habe.
Wenn in Deutschland in den vergangenen Monaten nicht dieser Drang "die Wahrheit zu finden" gewesen wäre, wer weiß - vielleicht hätte ich als Normalo gedacht - wenn da man nicht die Russen hinterstecken.

Ich hoffe sehr, dass die tatsächliche "Ideologie" in naher Zukunft für die Bürger transparent gemacht wird, denn diese "Völkerwanderung" ist nicht von heute auf morgen entstanden, sondern muss von langer Hand vorbereitet worden sein.



xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Zur Beurteilung der "interessanten Leseprobe" sollte man sich näher über den Autor informieren, und zwar z.B. hier.

Der Administrator


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RE: ..zur Aufarbeitung unserer Geschichte....

#37 von Lola2 , 29.11.2015 14:06

...sind Berichte von Zeitzeugen ganz wichtig, die oftmal wahrscheinlich die Realität schonungslos schildern.

http://www.weser-kurier.de/startseite_ar...id,1262033.html

In der heutigen Ausgabe des "Kurier am Sonntag" -Die Norddeutsche 29.11.2015 - Seite 6 od. oa. Link
findet man einen Bericht über die Kapitulation und Nachkriegszeit im Bremer Norden.

Zitat

Schwarzmarkt, Entbehrung und Wohnungsnot: Kapitulation und Nachkriegszeit im Bremer Norden
Zigaretten gegen Armbanduhren
29.11.2015 0 Kommentare

Es gibt nur noch wenige Zeitzeugen der Kapitulation von 1945 und der unmittelbaren Nachkriegszeit. Als offizielles Kriegsende für die Stadt Bremen gilt der 27. April 1945. Der amerikanische Colonel Dorn suchte Wilhelm Kaisen auf seiner Parzelle in Borgfeld auf und bat ihn, wieder in der Regierungsarbeit tätig zu werden.

Was aber geschah im Bremer Norden? Dort war nach wie vor Krieg. Anfang April wurden an den Hauptzugangsstraßen Panzersperren errichtet. In Blumenthal lieferten das Holz dazu mächtige Douglastannen, die hinter dem dortigen Wasserwerk und am Abhang von Dillener Park gefällt wurden. In Burgdamm standen 40 englische Kampfpanzer. Die Bevölkerung rechnete mit weiteren Kämpfen.

Durch Gräuelpropaganda der Nazis wuchsen Angst und Misstrauen.

Zitat Ende

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"Die meisten Ärzte wussten, was sie taten"

#38 von Lola2 , 21.12.2015 09:13

http://www.weser-kurier.de/region/die-no...id,1277658.html

Zitat
Historiker erforscht Verbindung des einstigen Berner Krankenhaus Kückens und der Nazi-Klinik Wehnen
„Die meisten Ärzte wussten, was sie taten“
Georg Jauken 21.12.2015 0 Kommentare

Die Heil- und Pflegeanstalt Wehnen bei Oldenburg war während der Naziherrschaft die zentrale Tötungsklinik im Nordwesten. Eine Gruppe von Wissenschaftlern um den Oldenburger Historiker Ingo Harms konnte nachweisen, dass Hunderte Patienten aus Krankenhäusern in Wilhelmshaven und Bremen nach Wehnen verlegt wurden, wo sie bald darauf starben. Zwischen 1933 und 1945 sollen dort mehr als 1500 Patienten getötet worden sein. Jetzt wollen die Forscher herausfinden, ob das „System Wehnen“ auch von den Ärzten und Krankenhäusern in der Provinz mitgetragen wurde.

Herr Harms, in Ihrer aktuellen Untersuchung geht es um die Frage, ob Patienten aus dem Krankenhaus Kückens bewusst und gezielt in die Todesklinik Wehnen verlegt wurden. Wie hat Ihre Beschäftigung mit den Krankenmorden in der Region angefangen?

Ingo Harms: Die Krankenmorde der Region untersuche ich seit 1994. Meine Dissertation über die Heil- und Pflegeanstalt Wehnen ist 1996 auf den Markt gekommen.
Zitat Ende

Das vollständige Interview läßt sich mit dem o.a. Link aufrufen.

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Historiker Karsten Ellebrecht - Die Bahrsplate

#39 von Lola2 , 28.12.2015 18:23

Top

Zitat vormerken

Historiker Karsten Ellebrecht- Die Bahrsplate

#42 von Lola2 , 16.01.2015 07:32 (

http://www.weser-kurier.de/region/die-no...id,1033792.html

..passend zum vorigen Posting über die Erschließungswünsche der Bahrsplate des Blumenthaler Ortsamtsleiters, steht heute ein Bericht in der Norddeutschen über den Historiker Karsten Ellebrecht, der sich seit Jahren damit beschäftigt,Informationen zum Lager Bahrsplate zusammenzutragen.

Zitat
Ehemaliges Arbeitslager Bahrsplate
Historiker erforscht Leben und Leiden der Häftlinge
Ulf Buschmann 16.01.2015 0 Kommentare

Über das einstige Lager auf der Bahrsplate ist wenig bekannt. Diesem dunklen Kapitel Blumenthaler Geschichte widmet sich der Historiker und ehemalige Lehrer Karsten Ellebrecht. Mit einem Vortrag im Doku gab er Einblicke in das Leben der Häftlinge zwischen Zwangsarbeit und den Peinigungen durch ihre Bewacher.

Außenlager des KZ Neuengamme

Die Erinnerungen von Guillaume S. gehören zu denen, die der Historiker und ehemalige Lehrer Karsten Ellebrecht zusammengetragen hat. Er befasst sich seit mehreren Jahren mit dem Leben und dem Leiden der Insassen des Lagers auf der Bahrs-plate. Vor allem das, was der Franzose Piere Billaux berichtet, der in diesem Jahr 90 Jahre wird, bewegt Ellebrecht. Er und Billaux lernten sich schon in den 1990er-Jahren im Rahmen der Aufarbeitung der Geschichte des Bunkers „Valentin“ kennen.


Ehemaliges Arbeitslager Bahrsplate
Historiker erforscht Leben und Leiden der Häftlinge
Ulf Buschmann 16.01.2015 0 Kommentare

Über das einstige Lager auf der Bahrsplate ist wenig bekannt. Diesem dunklen Kapitel Blumenthaler Geschichte widmet sich der Historiker und ehemalige Lehrer Karsten Ellebrecht. Mit einem Vortrag im Doku gab er Einblicke in das Leben der Häftlinge zwischen Zwangsarbeit und den Peinigungen durch ihre Bewacher.
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Bahrsplate Vortrag im Dokumentationszentrum Blumenthal Karsten Ellebrecht © Christian Kosak
Karsten Ellebrecht beschäftigt sich seit Jahren damit, Informationen zum Lager Bahrsplate zusammenzutragen. (Christian Kosak)

Guillaume S. hatte Glück. „Du wirst wegen Sabotage aufgehängt“, erinnert sich der Belgier an die Worte seines Peinigers. Dass es am Ende doch nicht so gekommen ist, verdankte Guillaume S. einem betrunkenen SS-Mann. Der warf ihn aus der Schreibstube, wo er zuvor wieder einmal heftige Prügel von mehreren Kapos bezogen hatte.

Außenlager des KZ Neuengamme

Die Erinnerungen von Guillaume S. gehören zu denen, die der Historiker und ehemalige Lehrer Karsten Ellebrecht zusammengetragen hat. Er befasst sich seit mehreren Jahren mit dem Leben und dem Leiden der Insassen des Lagers auf der Bahrs-plate. Vor allem das, was der Franzose Piere Billaux berichtet, der in diesem Jahr 90 Jahre wird, bewegt Ellebrecht. Er und Billaux lernten sich schon in den 1990er-Jahren im Rahmen der Aufarbeitung der Geschichte des Bunkers „Valentin“ kennen.

Blumenthal war eines von 85 Außenlagern des Konzentrationslagers (KZ) im Hamburger Stadtteil Neuengamme und bestand vom 20. August 1944 bis April 1945. Mit zuerst knapp 500, später 1000 Insassen aus allen Teilen Europas war Blumenthal ein mittleres Lager: Die Insassen wurden in den bremischen Rüstungsbetrieben eingesetzt.



Im Durchschnitt 24 Tote im Monat

Überhaupt sei es schwierig, die Struktur des Lagers nachzuvollziehen. Vieles von dem, was überliefert sei, stamme aus der Erinnerung Überlebender. Dazu gehören Zeichnungen mit der Lage der Baracken. Oder Bilder von schlagenden Kapos. Karsten Ellebrecht wundert das nicht. Denn mit dem Vorrücken der alliierten Truppen im April und Mai 1945 auf Hamburg habe die SS versucht, so viele Dokumente wie möglich zu vernichten. Dass überhaupt etwas übrig ist, sei dem Mut und Einsatz von Häftlingen zu verdanken. In Blumenthal seien überwiegend Belgier, aber auch Franzosen, Griechen, Polen, Niederländer, Dänen, Russen und Männer aus dem Baltikum untergebracht gewesen. Auch Juden gab es. Sie bildeten den sogenannten Judenblock.

Schläge, Verletzungen, Unterernährung und Krankheiten: Wie in allen KZs und ihren Außenlagern vegetierten die Menschen dahin. Durchschnittlich 24 Tote verzeichnete die Statistik im Monat. Im Lager fanden auch Hinrichtungen statt. Sie waren mehr oder weniger öffentlich und jeder im Ort konnte zuschauen. Das, vermutet Ellebrecht, sei gewollt gewesen, auch als Warnung an die Bevölkerung.

h dem Krieg zunächst als Unterkunft für ehemalige Zwangsarbeiter genutzt, bis sie zurück in ihre Heimat konnten. Ab 1949 kamen in den Baracken Flüchtlinge unter. Die letzten Bauten wurden 1962 nach der Sturmflut abgerissen.
Zitat Ende

...da können die Erbauer dann ja nur hoffen, dass der Bolzplatz nicht irgendwann ein Opfer von möglichen Sturmfluten wird, denn der schützende Deich befindet sich dahinter.

Wer weiß, vielleicht war es von den damaligen Stadtplanern auch so gewollt, dass der Deich nicht verlegt wird, damit die Bahrsplate von einer Bebauung verschont bleibt.

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Gerd Schultze-Rhonhof

#40 von Lola , 05.05.2016 21:43

"Alles eine LÜGE! - die echten Kriegsursachen von 1939"

https://www.youtube.com/watch?v=3ptV0AxE_mo

Sehr eindrucksvolle Recherchen wie Deutschland immer wieder versucht hatte mit Polen zu verhandeln, um der deutschen Minderheit in Polen zu helfen. Zuletzt gab es von Hitler den Vorschlag, man möge eine Volksbefragung bei der deutschen Minderheit durchführen, die sich entscheiden sollte, ob sie zu Polen oder zu Deutschland gehören wollte. Das wurde aber von Polen abgelehnt.

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"Schlüsselfigur des Historikerstreits"

#41 von Lola , 21.08.2016 06:59

http://www.weser-kurier.de/startseite_ar...id,1439905.html

Zitat
Ernst Nolte mit 93 Jahren gestorben / Seine Thesen zum Nationalsozialismus lösten heftiges Echo aus
Schlüsselfigur des Historikerstreits
Esteban Engel 19.08.2016 0 Kommentare

Berlin. Es war eine der brisantesten Debatten seit Gründung der Bundesrepublik: Vor 30 Jahren löste der Geschichtswissenschaftler Ernst Nolte den deutschen Historikerstreit aus. Für Empörung sorgte vor allem seine These, die Ermordung der europäischen Juden durch Nazi-Deutschland habe ihren Ursprung in den Verbrechen der sow­jetischen Kommunisten.


Der Professor der Freien Universität Berlin verharmlose die Nazis und begebe sich in die Nähe der Holocaust-Leugner, lautete damals der zentrale Vorwurf. Am Donnerstag ist Nolte nach kurzer Krankheit mit 93 Jahren in Berlin gestorben, wie seine Familie der Deutschen Presse-Agentur (dpa) bestätigte.

Seine Behauptungen gelten in der Historiker-Zunft inzwischen als widerlegt. Dennoch hielt der Zeitgeschichtler auch in späteren Veröffentlichungen an seinen Thesen fest und isolierte sich damit in der Fachwelt zunehmend. Im Jahr 2000 lehnte es die damalige CDU-Vorsitzende Angela Merkel ab, anlässlich der Verleihung des Konrad-Adenauer-Preises durch die Deutschland-Stiftung die Laudatio auf den umstrittenen Wissenschaftler zu halten.

Auslöser des Historikerstreits war 1986 Noltes Artikel in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ unter dem Titel „Vergangenheit, die nicht vergehen will“.
Hitler sei eine Reaktion auf Lenin gewesen, führte er dort aus. „War nicht der ,Archipel Gulag‘ ursprünglicher als ,Auschwitz‘? War nicht der ,Klassenmord‘ der Bolschewiki das logische und faktische Prius (Vorausgegangene) des ,Rassenmords‘ der Nationalsozialisten?“ Befremdlich war für viele auch, wie stark Nolte die führende Rolle von Juden innerhalb der Bolschewiki betonte.

Hitler sei eine Reaktion auf Lenin gewesen, führte er dort aus. „War nicht der ,Archipel Gulag‘ ursprünglicher als ,Auschwitz‘? War nicht der ,Klassenmord‘ der Bolschewiki das logische und faktische Prius (Vorausgegangene) des ,Rassenmords‘ der Nationalsozialisten?“ Befremdlich war für viele auch, wie stark Nolte die führende Rolle von Juden innerhalb der Bolschewiki betonte.

Auch der „Spiegel“-Herausgeber Rudolf Augstein ging mit Nolte scharf ins Gericht. Er warf dem Wissenschaftler vor, das Bürgertum, die Generalität und den Massenmörder Hitler zu entlasten. Nolte jedoch blieb unbeirrt. In einem Interview mit dem „Spiegel“ sagte der Historiker beispielsweise 1994, er könne nicht ausschließen, dass die meisten Holocaust-Opfer nicht in den Gaskammern, sondern durch Seuchen und Massenerschießungen getötet worden seien. Im Ergebnis, erklärte schließlich der Historiker Heinrich August Winkler, habe die heftige Auseinandersetzung um Noltes Thesen einen Wandel in der politischen Kultur beschleunigt und die „vorbehaltlose Öffnung“ der Bundesrepublik gegenüber dem Westen gefestigt.

...im letzten Absatz dieses Artikels heißt es wie folgt:

Verbittert habe ihn die Auseinandersetzung nicht, sagte er 2006 der Tageszeitung „Die Welt“. Schließlich verstehe er sich streng genommen auch nicht als Historiker, sondern als Geschichtsdenker. „So möchte ich gesehen werden. Und ich glaube, dass mein Lebenswerk, wenn es als Ganzes wahrgenommen wird, diese Bezeichnung rechtfertigt.“
Zitat Ende

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RE: "Schlüsselfigur des Historikerstreits"

#42 von Lola , 21.08.2016 07:06

https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Nolte

Zitat


Ernst Nolte (* 11. Januar 1923 in Witten; † 18. August 2016 in Berlin) war ein deutscher Historiker und Philosoph. Wegen seiner maßgeblichen Studien in den 1960er Jahren über den europäischen Faschismus wurde er auch als „Nestor der Faschismusforschung der Bundesrepublik“ bezeichnet.[1] Seine These von einem „kausalen Nexus“ zwischen den Verbrechen des Gulag-Systems in der Sowjetunion und dem Holocaust, der Vernichtung der europäischen Juden im Nationalsozialismus, löste 1986 den Historikerstreit aus.

„Der Faschismus in seiner Epoche“

In dem Werk Der Faschismus in seiner Epoche definierte Nolte Faschismus auf Grundlage seiner Selbstäußerungen, einer Methode, die Nolte phänomenologisch nennt und philosophisch begründet hat, als „Antimarxismus, der den Gegner durch die Ausbildung einer radikal entgegengesetzten und doch benachbarten Ideologie und die Anwendung von nahezu identischen und doch charakteristisch umgeprägten Methoden zu vernichten trachtet, stets aber im undurchbrechbaren Rahmen nationaler Selbstbehauptung und Autonomie“.

Nach der – an Max Weber angelehnten – typologischen Methode werden als allgemeine Merkmale des Faschismus Antimarxismus, Antiliberalismus, Nationalismus, Gewalt und Propaganda ermittelt, wobei Nolte selbst auf die Grenzen dieses Verfahrens verweist, da Rassismus oder Antisemitismus hier keine definitorische Rolle spielen. In seiner phänomenologischen Erschließung der Vorgeschichte des Faschismus jedoch kommen Antisemitismus und Rassismus eine umso zentralere Stellung zu. Denn Nolte fasst in seiner Faschismustheorie nicht nur den deutschen Nationalsozialismus und den italienischen Faschismus Mussolinis, sondern auch die „Action française“, eine rechtsradikale französische Bewegung, zusammen, deren Rassenantisemitismus unmittelbar auf die Weltanschauung Hitlers vorausweist. Damit war er der erste deutsche Historiker ohne marxistischen Hintergrund, der den Faschismusbegriff benutzte, nicht ohne die Ursprünge des europäischen Faschismus in der Tradition der französischen Gegenrevolution aufzudecken.

Sein Buch wurde auch von gemäßigten Linken positiv rezipiert, weil sie es als Gegenentwurf zur Totalitarismustheorie verstanden. Nolte selbst stellte 1978 in einem „Rückblick nach fünfzehn Jahren“ klar, dass dies ein Missverständnis sei: „In Wahrheit wollte ich die Totalitarismustheorie differenzieren, historisieren und bis zu einem gewissen Grade auch entemotionalisieren, aber ich wollte sie weder überwinden noch verdrängen“.[5]

Wikipedia informiert weiter:
Historikerstreit
→ Hauptartikel: Historikerstreit

Ein Beitrag Noltes in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) vom 6. Juni 1986, auf den Jürgen Habermas in der Zeit publizistisch reagierte, löste den sogenannten Historikerstreit aus. Dem Text lagen Gedanken zu Grunde, die er bereits am 24. Juli 1980 in einem Artikel der FAZ geäußert hatte.

Nolte erklärte darin, der „Archipel Gulag“ habe „das logische und faktische Prius“ vor Auschwitz, das heißt, der „Rassenmord“ der Nationalsozialisten sei nur aus Furcht vor dem älteren „Klassenmord“ der Bolschewiki entstanden. Den Massenmord an den Juden und die antisemitische Weltanschauung Hitlers, die seinen älteren Thesen zufolge das Wesen des Faschismus enthüllten, deutet Nolte in seinem 1987 erschienenen Werk Der europäische Bürgerkrieg 1917–1945. Nationalsozialismus und Bolschewismus zu einer „überschießenden Reaktion“ auf die Herausforderung der Oktoberrevolution um, die mit ihrem Klassenmord und den seit 1918 errichteten Konzentrationslagern ein Präzedens gesetzt habe.

Diese These, die Nolte indessen nicht dazu veranlasste, die Singularität des Holocaust in Frage zu stellen, erweiterte er zur Behauptung eines „europäischen Bürgerkriegs“, der von 1917 bis 1945 getobt habe. Nolte rückt hier Faschismus, Nationalsozialismus und Bolschewismus in ein enges Entsprechungsverhältnis, in dem der Bolschewismus anstoßgebendes Vorbild und „Schreckbild“[6] Hitlers gewesen sei. Den von britischen und amerikanischen Juden proklamierten Boykott deutscher Waren, der unter dem Titel Judea Declares War on Germany im Daily Express vom 24. März 1933 veröffentlicht wurde, sowie die Loyalitätsbekundung Chaim Weizmanns vom September 1939 für Großbritannien wertete Nolte als Rechtfertigung, „dass Hitler die Juden als Kriegsgefangene […] behandeln und internieren durfte“[7]. Nach Ansicht des Erziehungswissenschaftlers Micha Brumlik sei Nolte damit „der erste deutsche, einigermaßen renommierte Gelehrte, der sowohl den Antisemitismus als auch den Holocaust nicht nur ‚versteht‘, sondern offen rechtfertigt“.[8]

Neben massiven methodischen und quellenkundlichen Vorwürfen[9] setzte die Kritik in der Folgezeit an Noltes Verständnis der NS-Ideologie an: Bei Nolte sei deren Antisemitismus eine Abwehrideologie gegenüber einer konkreten Bedrohung, tatsächlich aber sei er von Beginn an ein entscheidendes Wesensmerkmal der nationalsozialistischen Ideologie und ihrer völkischen Vorläufer gewesen, was beispielsweise für den italienischen Faschismus in dieser Aggressivität nicht gelte. Nolte erkläre die hier vorhandenen Unterschiede nicht und beziehe Betrachtungen, die bei faschistischen Bewegungen möglicherweise eine gewisse Plausibilität besäßen, unreflektiert auf das in vieler Hinsicht andersartige völkische Wesen der NS-Bewegung.[10]
Zitat Ende

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"Der teuflische Pakt: Stalins Schatten, Hitlers Erbe"

#43 von Lola , 24.08.2016 13:25

http://www.weser-kurier.de/startseite_ar...id,1443051.html

Zitat
Tiflis
Der teuflische Pakt: Stalins Schatten, Hitlers Erbe
Joerg Helge Wagner 24.08.2016 0 Kommentare

Katyn und Chatyn – die beiden fast gleich lautenden Orte stehen symbolisch für die entsetzlichen Folgen jenes Paktes, den Europas schlimmste Diktatoren vor 77 Jahren geschlossen haben. In der Nähe des westrussischen Dorfes Katyn ermordete der sowjetische Geheimdienst NKWD im April und Mai 1940 auf Befehl Josef Stalins rund 4400 polnische Gefangene, überwiegend Offiziere. Das weißrussische Dorf Chatyn wiederum wurde im März 1943 von Adolf Hitlers SS mitsamt seinen Bewohnern ausgelöscht. Da waren die beiden Gewaltherrscher längst Todfeinde geworden. Ihr Kampf gegeneinander, aber auch gegen vermeintliche innere Feinde und Oppositionelle in den jeweils besetzten Gebieten kostete Millionen Menschenleben.

Nun kann man nicht behaupten, dass in Europa, insbesondere in Deutschland, der Opfer von Gewaltherrschaft, Rassenwahn und Krieg zu wenig gedacht werde. Man wird hierzulande auch nicht einen einzigen Abend erleben, an dem nicht auf wenigstens einem TV-Kanal mindestens eine Sendung mit Bezug zur NS-Zeit läuft. Und doch war es gut und nötig, dass das Europäische Parlament 2008 den 23. August zum „Tag des Gedenkens an die Opfer von totalitären Diktaturen“ erklärt hat.

Denn damit wurde ermöglicht, was im deutschen „Historikerstreit“ ab 1986 verfehlt worden ist: eine ehrliche Analyse, wo sich Nationalsozialismus und Stalinismus gleichen, ähneln, ergänzen, gegenseitig bedingen. Die steile These des Historikers Ernst Nolte, dass die Verbrechen Lenins und Stalins quasi erst die Blaupause für den Holocaust geliefert hätten, war dazu ungeeignet.

Aber auch die furiosen Entgegnungen des Philosophen Jürgen Habermas sowie der Historiker Hans-Ulrich Wehler, Hans Mommsen, Eberhard Jäckel und anderer: Ihr Vorwurf des „Revisionismus“ legte nahe, dass jedem Versuch, eine Wechselbeziehung der beiden Regimes zu benennen, schon eine klammheimliche Komplizenschaft mit dem Nationalsozialismus zugrunde liege. Oder wenigstens das Bestreben, die Mitschuld weiter Teile der deutschen Eliten zu minimieren.

Der europäische Gedenktag am 23. August hingegen weitet den Blick.....
Zitat Ende

..den kompletten Zeitungsartikel kann man mit o.a. Link aufrufen.

Zu den Namen die im o.a. Bericht genannt wurden, etwas Hintergrundinformationen:

https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_Habermas
Zitat
Jürgen Habermas
Habermas 2007 an der Hochschule für Philosophie München

Jürgen Habermas (* 18. Juni 1929 in Düsseldorf) ist ein deutscher emeritierter Professor, der zu den weltweit meistrezipierten Philosophen und Soziologen der Gegenwart zählt. In der philosophischen Fachwelt wurde er bekannt durch Arbeiten zur Sozialphilosophie mit diskurs-, handlungs- und rationalitätstheoretischen Beiträgen, mit denen er die Kritische Theorie auf einer neuen Basis weiterführte. Für Habermas bilden kommunikative Interaktionen, in denen rationale Geltungsgründe erhoben und anerkannt werden, die Grundlage der Gesellschaft.
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https://de.wikipedia.org/wiki/Hans-Ulrich_Wehler
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Hans-Ulrich Wehler
Hans Ulrich Wehler (2014)

Hans-Ulrich Wehler (* 11. September 1931 in Freudenberg bei Siegen; † 5. Juli 2014 in Bielefeld[1]) war einer der einflussreichsten deutschen Historiker der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Er war maßgeblich daran beteiligt, die deutsche Geschichtswissenschaft an der Sozialgeschichte und Modernisierungstheorie auszurichten. Seine fünfbändige Deutsche Gesellschaftsgeschichte zählt zu den Standardwerken[2] der deutschen Geschichtsschreibung für die Zeit von der Mitte des 18. Jahrhunderts bis 1990.
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https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Mommsen
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Hans Mommsen
Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Hans Mommsen (Begriffsklärung) aufgeführt.
Hans Mommsen (2013)

Hans Mommsen (* 5. November 1930 in Marburg; † 5. November 2015 in Tutzing[1]) war ein deutscher Historiker. Er gilt als einer der bedeutendsten deutschen Zeitgeschichtler nach dem Zweiten Weltkrieg.
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https://de.wikipedia.org/wiki/Eberhard_J%C3%A4ckel
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Eberhard Jäckel
Eberhard Jäckel (2009)

Eberhard Jäckel (* 29. Juni 1929 in Wesermünde) ist ein deutscher Historiker, der hauptsächlich über den Nationalsozialismus forschte und publizierte.
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Es ist zwar viel Lektüre, aber um Hintergründe zu erfahren, einfach unerläßlich sich auch damit zu beschäftigen.
Danke an den Autor :-)

Lola  
Lola
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Registriert am: 24.01.2013


"Hass und Ausgrenzung gehören nicht der Vergangenheit an"

#44 von Lola3 , 23.01.2017 00:09

http://www.weser-kurier.de/startseite_ar...id,1535475.html

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Kommentar über Gedenken an den Holocaust
Hass und Ausgrenzung gehören nicht der Vergangenheit an
Milan Jaeger 22.01.2017 0 Kommentare

Das Holocaust-Gedenken in Deutschland wirkt oft reflexhaft und symbolisch, findet Redakteur Milan Jaeger. Wenn aber die Jugend ihre Schlüsse aus der NS-Zeit ziehen soll, muss die Gegenwart Teil der Vermittlung sein.


Weiter heißt es in dem Bericht:

"Die Gegenwart als Teil der Vermittlung

Der ehemalige Bundespräsident Roman Herzog hat den 27. Januar zum Gedenktag gemacht. An diesem Tag im Jahr 1945 wurde Auschwitz befreit. Herzog fällte seine Entscheidung auf Anraten von Ignatz Bubis, dem langjährigen Vorsitzenden des Zentralrates der Juden in Deutschland.

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https://www.bundesregierung.de/Webs/Breg...n-ns/_node.html

https://www.bundesregierung.de/Content/D...nn=392138#Start

..........

https://www.youtube.com/watch?v=c7-eOPXn9CE
Ein Gespräch mit Gerard Menuhin, das zum Nachdenken anregt.

http://robertfaurisson.blogspot.de/searc...0&max-results=3

http://www.geschichteinchronologie.com/e...genenlager.html

Zu den "Kunstbildern" kann sich jeder seine eigenen Gedanken machen...
http://www.weser-kurier.de/deutschland-w...id,1533405.html

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13496491.html
..ein Interview mit Elie Wiesel ---DER SPIEGEL 1/1990

Zitat:
SPIEGEL: "Hat die Erinnerung an den Holocaust wie ein Schutzschild gewirkt, der nun zerbröckelt? "
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Lola3  
Lola3
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RE: "Hass und Ausgrenzung gehören nicht der Vergangenheit an"

#45 von Lola3 , 23.01.2017 09:16

..ich möchte an dieser Stelle noch einmal an den Bürgerantrag erinnern aus folgendem Beitrag in diesem Thread
#33 von Lola2 , 07.11.2015:

"vom 5. Dezember 2013 mit dem Titel " NS-Denk - und Informationszentrum Blumenthal"

Nachdem dieser Antrag von Herrn Nowack dem Beirat vorgestellt wurde, hatte ich die Möglichkeit zu einigen ergänzenden Worten, wie ich mir dieses Zentrum vorstellen könnte.
Für mich ist es ein sehr emotionales Thema, aber meine Vorstellung war und ist von diesem Zentrum , dass der Besucher nicht mehr erschlagen wird von den schrecklichen Bildern des Holocaust auf dem man Berge von Toten sieht und die jegliche Diskussionen und Fragen im Keim ersticken. Diese Bilder sollten auf keinen Fall im Vordergrund stehen!
Ich wollte eine Aufarbeitung der Geschichte, wie es in Deutschland überhaupt dazu kommen konnte. Ich hatte mir vorgestellt, das Überlebende erzählen ....wie es denn damals war.....
..wie war das politische Leben aus der Sicht der Bürger....?

Ich hatte mir vorgestellt, dass den Überlebenden eine Stimme gegeben wird, was nicht bedeutet, das die Toten vergessen werden.

Ich bin der festen Überzeugung, das es an der Zeit ist die Vergangenheit vollständig und so weit es überhaupt noch möglich ist, aufzuarbeiten, damit endlich die Zukunft gestaltet werden kann.

Der Artikel in der Norddeutschen stellt heraus, was den Historikern bei diesem Thema wichtig war:

"Das Schicksal der Überlebenden steht im Vordergrund"
+++++++++++++++

Zum Thema Holocaust gibt es ein Gesetz, denn Hinterfragen oder auch nur Anzweifeln wurde/wird mit bis zu 5 Jahren Haft bestraft.

Im Bundesarchiv wird man auch fündig, z.B. über Einwohnerzahlen der jüdischen Bevölkerung
http://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/ei....html.de?page=2

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Die jüdische Bevölkerung im Deutschen Reich 1933-1945

Im Jahre 1925 erklärten sich 563 733 Personen der jüdischen Religionsgemeinschaft zugehörig, das waren 0,9 % der Gesamtbevölkerung des Deutschen Reiches.

Acht Jahre später, nach der Volkszählung vom 16. Juni 1933, hatte sich ihre Anzahl auf 499 682 reduziert. Insgesamt betrug der Anteil der deutschen Juden an der Gesamtbevölkerung zu diesem Zeitpunkt nur noch 0,8 % [2].
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Wohlgemerkt, es geht mir um die Wahrheitsfindung und die immer wiederkehrende Zahl von 6 Millionen Juden im Zusammenhang mit dem Holocaust und der Schuld der Deutschen.

https://www.youtube.com/watch?v=QuyWzp9X9Zs&t=17s
..amerikanische Zeitungen von 1915 - 1940

...die Übersetzungen sollte man genau lesen und das Video bis zum Ende anschauen.

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Vielleicht gedenkt man in diesem Jahr am 27.Februar allen Menschen die während der NS-Zeit ihr Leben verloren haben.

Lola3  
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