Kraftwerk Farge (Quelle: wikipedia)

RE: Klarheit auch beim rosa Rauch

#31 von Lola2 , 11.09.2014 14:02

http://www.das-blv.de/elkat/140910/index.php

..auf Seite 2 im BLV - Blatt findet man den Beitrag und die Erklärungmit des Unternehmens.

Die Redakteurin muss sich darauf verlassen können was man von Unternehmerseite zu dem Vorfall erklärt.
Vielleicht schaut sie sich ja noch einmal das Video von dem Blumenthaler Bürger an.

http://www.youtube.com/watch?v=fKzDtMNLp...B49ZUaQwGnqtIRA

Vielleicht tragen ja auch die Blumenthaler Bürger inzwischen alle "rosarote Brillen", oder? ...Ironie-Button "AUS"

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RE: Klarheit auch beim rosa Rauch

#32 von fight4yrights , 11.09.2014 14:19

Und was ist bezüglich der im Wohngebiet explodierten Anlage in Ritterhude?
Auch so eine ach so sorgfältig vom Gewerbeamt überprüfte Anlage, die absolut sicher ist.
Als nächstes Blumenthal????
Na ja, so verschwinden die "Dinger" dann wenigstens ganz von selbst aus Wohngebieten.
Aber erst mal kann die BREWA ja in die Bresche springen, denn wohin sollen jetzt die Abfälle gehen, die in Ritterhude bisher entsorgt worden sind?

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RE: Klarheit auch beim rosa Rauch

#33 von Reinhard , 11.09.2014 14:27

Zitat
Die Redakteurin muss sich darauf verlassen können was man von Unternehmerseite zu dem Vorfall erklärt




Gut, dass nicht alle Journalisten so "gläubig" sind, denn dann würden wir nur noch Propagandamärchen in unseren Zeitungen lesen können!

Es gibt glücklicherweise auch kritische und investigative Zeitungsleute, die bei unplausiblen "Erklärungen" nachfragen.

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RE: Klarheit auch beim rosa Rauch

#34 von Lola2 , 11.09.2014 15:46

Zitat......Es gibt glücklicherweise auch kritische und investigative Zeitungsleute, die bei unplausiblen "Erklärungen" nachfragen.

....Huch!.......darf man das denn? Ich meine..nachfragen ...in Blumenthal??


Beitrag Nr. 8 Deutsches Umweltrecht
http://www.shortnews.de/id/785517/bremen...r-umweltsuender
Bremens Stadtväter greifen jetzt zu drastischen Strafen bei Umweltverschmutzern. So wird künftig jeder, der beim Wegwerfen einer Zigarettenkippe erwischt wird, 20 Euro zahlen müssen.
Zitat Ende

..na klar! Strafe muss sein!


Deutsches Umweltrecht
http://www.n-tv.de/ticker/Bruessel-verkl...le11559261.html Beitrag 11
Donnerstag, 17. Oktober 2013
Umweltgesetzgebung mangelhaftBrüssel verklagt Deutschland

Bürger in Deutschland haben laut EU-Kommission zu wenige Klagemöglichkeiten bei Umweltproblemen. Die Brüsseler Behörde bringt Deutschland deshalb vor den Gerichtshof der Europäischen Union, wie sie mitteilte.
Zitat Ende

http://www.handelsblatt.com/politik/inte...ng/8949724.html



............................
Beitrag 15 BREWA Sondermüllverbrennungsanlage
http://www.weser-kurier.de/bremen/stadtt...rid,687818.html
Zitat
BWK-Anwohner kämpfen gegen Müllverbrennung - 18.10.2013
Verhandlung nach sieben Jahren
Von Maike Schlaht

Blumenthal. Vor sieben Jahren hat der Blumenthaler Hartmut Schurr Klage eingereicht gegen die Nutzung der Müllverbrennungsanlage auf dem BWK-Gelände. Das Verfahren ist vor dem Oberverwaltungsgericht gelandet. Jetzt, sieben Jahre später, soll es tatsächlich eine mündliche Verhandlung geben.

...es heißt weiter im Bericht:
Nachdem lange nach den Ursachen geforscht worden war, hat das Gewerbeaufsichtsamt das Entsorgungsunternehmen Brewa als Verursacher der Duftwolken ausgemacht. Das privatwirtschaftliche Unternehmen behandelt mithilfe der Efa Abwässer – darunter Spülwässer und Mineralölgemische, die im Sinne des Kreislaufwirtschaftsgesetzes als gefährlich gelten.
...
Erst vor wenigen Wochen sei ein neuer Bebauungsplan für das ehemalige BWK-Gelände genehmigt worden, der zwei separate Flächen zur industriellen Nutzung ausweise. Wäre das Areal auf dem Plan als eine zusammenhängende Fläche ausgewiesen, so Schurr weiter, wäre die Nutzung zur Müllverbrennung nicht erlaubt. „So wurde nachträglich legalisiert, was nach dem nicht vorhandenen Plan nicht möglich gewesen wäre.“ Keine sechs Wochen nach der Genehmigung habe das Oberverwaltungsgericht den Termin für die mündliche Verhandlung herausgegeben. Für Schurr ist der gesellschaftliche Wille klar erkennbar: Die Müllverbrennung solle erhalten werden. „Wir sind zermürbt“, sagt er sieben Jahre, nachdem er die Klage eingereicht hat. Der Blumenthaler wird am 29. Oktober zur Verhandlung im Oberverwaltungsgericht gehen – auch wenn er nicht als Kläger geladen ist. Er hofft auf einen Richter, der das Verfahren als fehlerhaft beurteilt.
Zitat Ende

Beitrag 12 in diesem Thread wurde ebenfalls vom Unternehmen kommentiert, als seien die Blumenthaler Bürger besonders "geruchsempfindlich".

Es ist schon recht auffällig, dass Reklamationen der Bürger, seitens des Unternehmens grundsätzlich recht "merkwürdig" kommentiert werden.


....ein Schelm wer Böses dabei denkt....

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RE: Klarheit auch beim rosa Rauch

#35 von fight4yrights , 11.09.2014 17:21

Gerüche sind zunächst einmal subjektiv. Was dem einem stinkt, muss den anderen nicht stören.
Unser Geruchssinn ist aber gleichzeitig ein Frühwarnsystem welches sich über einen sehr langen Zeitraum entwickelt hat. Bestimmte Sinneswahrnehmungen melden sofort "Gefahr im Verzug" - sonst hätten wir vermutlich nicht überlebt.
Wer behauptet, dass die Blumenthaler halt etwas geruchsempfindlicher sind als andere, weiß ganz genau, dass das, was da oben aus dem Schornstein kommt gesundheitsgefährdent ist.
Wer als Betroffener sich dahingehend äußert, wird als geistesgestört diagnostiziert.
Und immer wieder von "Duftwolken" zu sprechen, ist so was wie ein Persilschein.
Und so schalten die Mächtigen die Störenfriede aus....


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zuletzt bearbeitet 11.09.2014 | Top

RE: zum Unglück der Explosion in Ritterhude

#36 von Lola2 , 12.09.2014 08:37

http://www.weser-kurier.de/region/zeitungen.html
Zitat
Die Feuerwehr ist abgezogen / Handwerker rund um die explodierte Fabrik im Einsatz
Jetzt wird kräftig repariert und aufgeräumt

Ritterhude. Die Feuerwehrkräfte sind abgezogen, seit Mittwochnachmittag sind Handwerker rund um die explodierte Fabrik an der Kiepelbergstraße im Einsatz. Bis Donnerstagmittag waren bei einem Großteil der betroffenen Häuser zerstörte Fenster und ...
Zitat Ende

In Ritterhude klappt der Ablauf der Aufräumungsarbeiten, wie man dem Artikel entnehmen konnte. Es kamen sogar Dachdec ker aus dem Urlaub zurück. Eine Versicherungsgesellschaft beauftragte umgehend eine Firma die erst einmal die Scherben entfernte.
Fenster und Türen der beschädigten Häuser wurden mit Holzplatten verschlossen um die Häuser vor Witterungseinflüssen und ungebetenen Gästen zu schützen. Die Polizei patrouilliert das Wohngebiet rund um die Unglücksstelle, klärt der Artikel auf.
Das Fab rikgelände wurde mit einem Bauzaun gesichert und ein 15-köpfiges Team soll die Brandursache ermitteln, denn noch stehen die Ermittlungen ganz am Anfang. Die verantwortlichen Ermittler rechnen mit 3 Wochen um dann zu einem Ergebnis gekommen zu sein.
Der Polizeipressesprecher berichtete, dass zwei Feuerwehrleute Rauchgasvergiftungen erlitten hätten und ein Anwohner wäre verletzt worden. Der Firmenmitarbeiter sei in eine Spezialklinik nach Hannover verlegt worden und der aktuelle Gesundheitszustand sein momentan nicht bekannt.


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zuletzt bearbeitet 12.09.2014 | Top

RE: zum Unglück der Explosion in Ritterhude

#37 von Lola2 , 12.09.2014 09:21

Die Norddeutsche v. 12.9.2014 - Seite 5 - Landkreis Osterholz

zum Artikel:
Strafanzeige gegen Behörden?
IG Kiepelberg zeigt sich kampfbereit


Die IG Kiepelberg wurde am 25.3.2004 gegründet und zehn Jahre haben die dortigen Anwohner die Behörden Landkreis, Gemeinde und Gewerbeaufsichtsamt darauf hingewiesen, dass man ein solches Unglück immer befürchtet hat, aber nichts ist geschehen.
"Nein, mit allen drei haben wir keine guten Erfahrungen gemacht", so Ernst Rebenstorff und sieht auch sofort Parrallelen zu den "aktuellen Ereignissen um die Bremer-Wollkämmerei, da steigt rosa Rauch auf und die Behörden tun es als optische Täuschung ab, nehmen die Angst der Bevölkerung nicht ernst."
Die IG Kiepelberg will eine Versammlung einberufen und dann beraten ob Strafanzeige erstattet wird, so informiert der Zeitungsbericht.

Der Beitrag berichtet weiter, dass sich die Ritterhuder Bürger schon lange nicht mehr ernst genommen fühlen. Vielleicht noch von den Ritterhuder Politikern.
"Aber die durften zuletzt nicht mal mehr am runden Tisch sitzen".
IG-Sprecher Uwe Vanester, "selbst von der Explosion hart getroffen, ist nicht gut zu sprechen auf die Behörden, auch nicht auf den Betreiber von Organo Fluid". Die Zeitung informiert weiter "die Fehler der Politiker von damals, konnten die Politiker von heute nicht ändern." --"Besser kontrollieren aber sehr wohl. Uwe Vanester nützt das nichts mehr. Sein Haus ist zerstört. Wie es weitergeht, weiß er nicht. Er informierte "Erst einmal wohnen wir im Wohnmobil".

(Der Ordnung halber: die Aussage, die rosa Wolke sei eine "optische Täuschung" kam lt. Zeitungsberichten von dem Betreiber des Hkw. Das Gewerbeaufsichtsamt verteilt Beruhigungspillen wie"da hat wohl jemand Jodtabletten und Jodtinktur im Hausmüll entsorgt und die Bürger möchten umgehend Bescheid geben, wenn ein solcher Fall nochmal beobachtet wird")


Am Montag, 15.9.2015 ist das Heizkraftwerk u.a. Thema im Beirat Blumenthal:

http://www.ortsamt-blumenthal.bremen.de/...nthal.11444.pdf

http://www.ortsamt-blumenthal.bremen.de/...FA_20140911.pdf

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

(Den Artikel in der Norddeutschen kann man hier online abrufen.
(Der Administrator))


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zuletzt bearbeitet 12.09.2014 | Top

RE: zum Unglück der Explosion der Sondermüllverbrennungsanlage in Ritterhude

#38 von Lola2 , 17.09.2014 07:26

http://www.weser-kurier.de/region/weserm...rid,944011.html
Zitat
Komplizierte Ermittlungen / Aufräumarbeiten dauern an / Bodenproben zur Kontrolle - 17.09.2014
Explosionsopfer ist gestorben
Von Iris Messerschmidt

Ritterhude. In der Nacht von Montag auf Dienstag ist der 60-jährige Mitarbeiter der Firma Organo Fluid aus Ritterhude seinen schweren Verletzungen in der Medizinischen Hochschule in Hannover erlegen. Wie die Polizei mitteilt, dauern die Ermittlungen zur Brandursache, zum Abtransport der noch vorhandenen Flüssigkeiten und Stoffe und der damit verbundene Rückbau des Firmengebäudes sowie die Aufräumarbeiten an der Unglücksstelle an.
Zitat Ende

Der Weser Kurier hat sich diesem Thema auch gewidmet:

http://www.weser-kurier.de/region/nieder...rid,944403.html

Zitat
60-Jähriger war Mitarbeiter des Chemiewerks / Suche nach Unglücksursache dauert Monate - 17.09.2014
Ritterhude: Explosionsopfer stirbt
Von Jürgen Hinrichs

Bremen. Die Explosion in Ritterhude hat ein Todesopfer gefordert. Der Mitarbeiter des betroffenen Chemiewerks, den die Rettungskräfte am Dienstag vergangener Woche auf dem Firmengelände bergen konnten, ist seinen Verletzungen erlegen, wie die Polizei gestern mitteilte. Die Ermittlungen zur Ursache des Unglücks laufen derweil auf Hochtouren. Wie Recherchen unserer Zeitung ergaben, gibt es Parallelen zu einer Explosion eines Chemiewerks vor fünf Jahren in Iserlohn.
Zitat Ende

Der Redakteur hat interessante Recherchen in seinem Bericht veröffentlicht.
........................

Es ist sehr traurig, dass der verunglückte Mitarbeiter von Organo Fluid an seinen Verletzungen gestorben ist.

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... zur "Rosa Wolke"...

#39 von Lola2 , 19.09.2014 10:02

...
http://www.dielinke-bremen-nord.de/in_de...rennungsanlage/

Leider wurde dieser Antrag im vom Beirat abgelehnt!

Gerade aus aktuellem Anlass hätte der Beirat vielleicht einen Vertreter des Gewerbeaufsichtsamtes einladen können, sowie einen verantwortlichen Mitarbeiter des Hkw Blumenthal, sodass man als Bürger einmal sachliche Informationen aus 1.Hand bekommt.
Gerade das Gewerbeaufsichtsamt als "überwachendes und neutrales Organ", hätte ganz sicher zusammen mit dem Betreiber Aufklärung geben können.
Hier noch einmal der Antrag der Linken:

4. September 2014
Anfrage zu rosa Wolken aus der Sondermüllverbrennungsanlage

Wie vor kurzem berichtet wurde, ist die Sondermüllverbrennungsanlage Heizkraftwerk Blumenthal wiederholt durch den Ausstoß von rosa Rauch aufgefallen. Über einen Zeitraum von jeweils ca. 20 Minuten war dieses Phänomen zu beobachten. Nach Äußerungen der Gewerbeaufsicht, die in der Zeitung publiziert wurden, könnte es sich dabei um Jod gehandelt haben. Das Gewerbeaufsichtsamt bittet Bürger, ungewöhnliche Wahrnehmungen bei der Polizei zu melden. Da die Verbrennung von Jod offensichtlich nicht zu den normalen Aufgaben der Sondermüllverbrennungsanlage Heizkraftwerk Blumenthal gehört, bittet der Beirat Blumenthal den Senator für Bau, Umwelt und Verkehr um die Beantwortung folgender Fragen:

* Welche Stoffe und Materialien werden in der Sondermüllverbrennungsanlage Heizkraftwerk Blumenthal überhaupt lt. Genehmigung und gängiger Praxis verbrannt? Hier wird eine detaillierte Antwort mit vollständigen Abfallschlüsselnummern erwartet.

* Zu Beginn war nur über "heizwertreichen Fraktionen aus dem Hausmüll" informiert worden, inzwischen sind es lt. Homepage des HKW auch Gewerbeabfälle, die verbrannt werden. Lt. Umweltbundesamt werden sowohl gefährliche als auch nicht gefährliche Stoffe verbrannt. Wurden die Genehmigungen für zu verbrennende Stoffe in den letzten Jahren seit Inbetriebnahme verändert oder erweitert?

* Gehört Jod zu den genehmigten Stoffen?

* Wie wird verbindlich sichergestellt, dass keine ungenehmigten Stoffe in die Verbrennung und ggfs. in die Umwelt gelangen?

* Mit welcher Temperatur wird verbrannt?

* Ist mit absoluter Sicherheit eine Gefährdung von Menschen, Tieren und Umwelt durch den Betrieb der Sondermüllverbrennungsanlage Heizkraftwerk Blumenthal in unmittelbarer Nähe der Wohnbebauung auszuschließen?

Im Zusammenhang mit der Rosa-Rauch-Beobachtung gab es auch wieder Fragen aus der Bevölkerung, die im Zusammenhang mit der Sondermüllverbrennungsanlage Heizkraftwerk Blumenthal und der BREWA stehen. Es wurde beobachtet, dass auch unterhalb des HKW-Schornsteins häufig Rauch oder Qualm entweicht, nicht nur weißer Wasserdampf, sondern teilweise auch schwarze Rauchwolken. Ebenfalls sorgt der Gestank sowohl aus der Sondermüllverbrennungsanlage als auch vermutlich der Kläranlage für großen Unmut, man riecht Blumenthal schon von weitem bevor man es erreicht hat.

* Was kommt regelmäßig oder gelegentlich unterhalb des Schornsteins des HKW aus kleineren Rohren oder anderen Öffnungen heraus?

* Warum stinkt es im Bereich vom Busbahnhof Blumenthal oder auch der A 270 zwischen Löhstrasse und Turnerstrasse häufig so stark, bevorzugt in den späten Abendstunden?

* Warum kommt es im Bereich der Einkaufszentren an der Weserstrandstraße sowie rund um den Blumenthaler Markt häufig zu starkem Müllgeruch, obwohl das ja angeblich durch die geschlossene Anlieferung des Mülls nicht passieren kann?

Zitat Ende

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Zertifikat abgelaufen 18.11.2012 - Neues Erstzertifikat 19.8.2014

#40 von Lola2 , 01.11.2014 20:32

BREWA Sondermüllverbrennungsanlage (2)
#17 von Lola2 , 13.08.2014 07:36

...also !.... Als die "Rosa Wolke" gesichtet wurde gab es offenbar kein gültiges Zertifikat


Am Sonntag, den 10.Aug.2014 wurde die "Rosa Wolke" gesichtet und gefilmt und der Zeitungsbericht erschien am 13.8.2014

Abschluss der Erstzertifizierung : ... ..........................................19.08.2014
Datum der Erstzertifizierung.......:.................................................19.08.2014
BFUB CERT Umweltprüfgesellschaft mbH Hamburg, den 21.08.2014

4. September 2014
Anfrage zu rosa Wolken aus der Sondermüllverbrennungsanlage (Die Linke)

Bremen, 11.09.2014 Dringlichkeitsanfrage: (zu diesem Zeitpunkt war auf der Webseite der Brewa immer noch das bereits in 2012 abgelaufene Zertifikat zu sehen? Anders würde die Dringlichkeitsanfrage nämlich keinen Sinn machen und beide Beiratsmitglieder der Grünen machen einen kompetenten Eindruck und wissen was sie schreiben, oder?)
„Notfall-­‐Szenario Eindampf-­‐ und Feuerungsanlage und hkw“
In der Dringlichkeitsanfrage von Bündnis 90/Die Grünen wie folgt geschrieben:
Das Zertifikat ist am 18.11.2012 abgelaufen.
Wurde es erneuert? Wenn nein, warum nicht? Wenn ja,wann wurde es evaluiert?

............................................................................................................................................................
Beide Anträge bzw. Anfrage wurden von der Beiratsmehrheit abgelehnt.

Die Fragen von Bündnis 90/Die Grünen bekommen jetzt noch mehr Gewicht, weil es kein Umweltzertifikat gegeben hat.
Warum hat es das nicht gegeben?
Warum lehnt der Beirat solche Anträge ab?

Ist dieses Zertifikat nicht eine Art TÜV-Prüfung?[/b

Huch...jetzt hätte ich bald vergessen meine neue Bananenstaude zu gießen....

................................................................................................................................................



http://www.weser-kurier.de/bremen/stadtt...rid,972257.html

Zitat
Blumenthal - 23.10.2014
Rohre für Fernwärme
Von WESER-KURIER

Blumenthal. Die Erschließungsarbeiten auf dem BWK-Gelände schreiten voran. Derzeit finden im südlichen Bereich die Pflasterarbeiten für die sogenannte historische Achse statt, die vom ehemaligen Pförtnergebäude der BWK aus die Landrat-Christians-Straße mit der Weser verbindet. Das Heizkraftwerk der HKW Blumenthal stellt für die Versorgung der bestehenden Gebäude zukünftig ein Wärmeangebot zur Verfügung. Die Brewa, die am Standort der ehemaligen BWK ein Wärmenetz für Dampf betreibt, verlegt momentan zusätzlich rund 1000 Meter isolierte Rohre für Heißwasser. Die Temperatur des Wassers, das dann ab November unterhalb der Straße zirkulieren soll, beträgt bis zu 90 Grad. Die umweltfreundliche Wärme werde zunächst an die Gebäude entlang der historischen Achse und später auch an Neuansiedlungen abgegeben. Brewa und HKW investieren nach Aussage von Brewa-Geschäftsführer Günter Timmer rund 350 000 Euro in das Projekt.
Zitat Ende

http://www.brewa.de/UserFiles/file/EFB_Z..._BREWA_2014.pdf
Zitat
Entsorgungsfachbetrieb für die abfallwirtschaftlichen Tätigkeiten
Lagern und Behandeln
zu führen.
Die Tätigkeiten und zugeordneten Abfallarten sind im Anhang Nr. CERT 306-01 näher beschrieben.
[b]Der Anhang is Bestandteil dieser Urkunde.


Abschluss der Erstzertifizierung : ... ..........................................19.08.2014
Datum der Erstzertifizierung.......:.................................................19.08.2014
Gültigkeit des Zertifikates bis........................................................18.02.2016.

Hamburg, den 21.08.2014
Zitat Ende

Leider ist dieses Zertifikat unvollständig weil die Anlagen, die als Bestandteil der Urkunde bezeichnet wurden, fehlen.
Aus den Anlagen sind die Tätigkeiten und Abfallarten ersichtlich!!!


Warum wurde dieses Zertifikat als "Erstzertifikat" bezeichnet?

Gab es für die Jahre 2012 - 2014 kein Zertifikat?

Wer ist für die Überprüfung dieser Genehmigungen verantwortlich?




http://www.ortsamt-blumenthal.bremen.de/...FA_20140911.pdf

Zitat
Dringlichkeitsanfrage:
„Notfall-­‐Szenario Eindampf-­‐ und Feuerungsanlage und hkw“
Bremen, 11.09.201
4
Der Beirat Blumenthal möge beschließen:
Der Beirat Blumenthal stellt nach der schweren Explosion eines Entsorgungsbetriebs für flüssige Abfälle in
Ritterhude
folgende Fragen an die Gewerbeaufsicht und den Senator für Bau, Umwelt und Verkehr.
1: Wann wurde zuletzt eine Evaluation der Brandschutz-­‐ und Sicherheitstechnik bei der Eindampf-­‐
und Feuerungsanlage (EFA) der BREWA wte GmbH und dem hkw der hkw Blumenthal GmbH
vorgenommen?
2: Gibt es jeweils ein Notfall-­‐Szenario in Abstimmung mit Feuerwehr Bremen und wie sieht dieses
aus? Wenn ja, wann erfolgte die letzte Evaluierung.
3: Welche Abfallschlüssel werden derzeit in der EFA verwertet, welche Fraktionen wurden 2013
verarbeitet (Aufstellung)
4: Bei welchen Abfallschlüssen besteht bei der Verwertung sowohl in EFA als auch im hkw
Explosionsgefahr?
5: Gibt es Optionen, die Auslastung der EFA nach dem Unfall in Ritterhude zu steigern.
Wenn, ja um wieviel Prozent?
6: Welche besonders überwachungsbedürftigen Stoffe (Sondermüll) werden dem hkw bei der
Verbrennung beigemischt?
7: Auf der Unternehmenswebsite
www.brewa.de
wird die hkw Blumenthal GmbH als
Entsorgungsfachbetrieb nach BFUB CERT durch die Umweltprüfgesellschaft mbH zertifiziert. Das
Zertifikat ist am 18.11.2012 abgelaufen. Wurde es erneuert? Wenn nein, warum nicht? Wenn ja,
wann wurde es evaluiert?

Gabriele Kröger-Schurr Eike Schurr
Fraktionsvorsitzende Bündnis90/DIE GRÜNEN Stellv. Fraktionsvorsitzender
Stadtteilgruppe Blumenthal Beirat Blumenthal

www.gruene-bremen-nord.de
Zitat Ende

http://www.ortsamt-blumenthal.bremen.de/...2009%202014.pdf
Zitat

Bündnis 90 /
Die Grünen: Dringlichkeitsanfrage „Notfall-Szenario Eindampf und Feuerungsanlage und hkw“
Über die Dringlichkeit wird abgestimmt.
Ergebnis: 3 Ja
-
Stimmen, 6 Nein
-
Stimmen, 2 Enthaltungen.
Die Dringlichkeit ist damit abgelehnt.
Der Antrag wird in der nächsten Sitzung behandelt
Zitat Ende

Sehr sportliche Abstimmung...................wenn man bedenkt, was am 10.9.2014 in Ritterhude geschehen ist......................!

http://www.n-tv.de/panorama/Chemiefabrik...le13585861.html

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RE: Zertifikat abgelaufen 18.11.2012 - Neues Erstzertifikat 19.8.2014

#41 von Lola2 , 01.11.2014 22:23

..Neues Erstzertifikat....19.08.2014



...das Video über die "Rosa Wolke"

http://www.youtube.com/watch?v=fKzDtMNLp...B49ZUaQwGnqtIRA

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"Der 71-jährige Hartmut Schurr kämpft seit Jahren für saubere Luft in Blumenthal"

#42 von Lola3 , 16.02.2017 08:06

http://www.weser-kurier.de/region/die-no...id,1551149.html

Zitat

Der 71-jährige Hartmut Schurr kämpft seit Jahren für saubere Luft in Blumenthal
Klare Sache
Patricia Brandt 16.02.2017 0 Kommentare

Blumenthal. Hartmut Schurr will demnächst vor Naturschützern über Luftverschmutzung sprechen. Schurr, ein 71-jähriger Mediziner im Ruhestand, war Begründer einer Bürgerinitiative, die Jahre gegen die Eindampfungs- und Feuerungsanlage (Efa) auf dem Gelände der Bremer Wollkämmerei (BWK) prozessiert hat. Doch zuletzt zog Schurr die Klage zurück, und die Bewegung löste sich auf. Übrig geblieben ist Schurrs Glaube, dass sich die Gesellschaft verändern muss, wenn sie nicht im Müll ersticken will. „Woran wir sterben werden, sind unsere Gifte. Am Klimawandel sterben unsere Enkel.“
Zitat Ende

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Algen für das Klima

Burg Blomendal (Quelle: wikipedia)
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