Kraftwerk Farge (Quelle: wikipedia)

"Anwohner verweigern Ausbaubeiträge"

#1 von Lola , 22.11.2013 14:47

http://www.weser-kurier.de/startseite_ar...rid,715700.html

Zitat
Verwaltungsgericht muss im Rechtsstreit um Umgestaltung der Schwaneweder Straße entscheiden - 22.11.2013
Anwohner verweigern Ausbaubeiträge
Von Klaus Grunewald

Blumenthal. War die zwischen 2000 und 2008 erfolgte Erweiterung der Schwaneweder Straße eine Neubau- oder eine Sanierungsmaßnahme? Über diese strittige Frage muss jetzt das Bremer Verwaltungsgericht entscheiden. 110 Anwohner haben Widerspruch gegen Kostenbescheide in Höhe von insgesamt 680000 Euro eingelegt.
Zitat Ende

Alex Schupp ist " Beschwerdeführer" der 110 betroffenen Anwohnern und hat bis 1842 zurück die Geschichte der Straße verfolgt.
Er ist zu dem Entschluss gekommen, dass es eine "unsinnige Geldausgabe" ist und zudem noch" unzulässig" die Umgestaltung der Schwaneweder Straße zu betreiben.

Man darf gespannt sein wie diese Angelegenheit ausgeht.


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RE: "Anwohner verweigern Ausbaubeiträge"

#2 von fight4yrights , 23.11.2013 06:57

Wie die Sache ausgehen wird????
Man sollte einmal die Anwohner der Straße "Am Steending" befragen. Dann kennt man die Antwort.
Bezüglich eines Herrn X: Dieser ist Besitzer einer Immobilie mit sehr großem "Hinterland" an der Schwaneweder Straße. Der Garten ist seit Jahren "vermüllt" (inklusive eines still vor sich hin rostenden Autos - ob mit oder ohne "Körperflüssigkeiten"/Motor ließ sich leider nicht feststellen)...aber verwahrloste Grundstücke haben offensichtlich nur die "anderen".
Außerdem stehen drei Linden vor seinem Grundstück und jüngst seine Forderung im Beirat, doch jeden dritten Baum an der Straße zu entfernen, würde ihm die Last der Bürgersteigreinigung doch deutlich reduzieren.
Eigentum verpflichtet und manchmal nützt dann auch kein SPD Parteibuch.


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zuletzt bearbeitet 23.11.2013 | Top

RE: "Anwohner verweigern Ausbaubeiträge"

#3 von Lola , 23.11.2013 08:18

Vielleicht findet die BI Turnerstr. ja auch noch irgendwelche historischen Hinweise, die sie vor den hohen Anliegerkosten schützt, zumal sie auch noch
durch den Immobilienwertverlust in Rönnebeck zusätzlich betroffen sind.

Für die Rekumerstr. hat Herr Schupp auch historische Hinweise gefunden. Vielleicht findet er im Nachhinein ja auch noch etwas was den Anliegern am Steending helfen würde und gleichzeitig die Recherche auf die Turnerstraße zu erweitern.

Das wäre dann wirklich ein "bürgerfreundliches Verhalten", wenn man sich nicht nur um Belange kümmert, wenn man selber betroffen ist.

c


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RE: "Anwohner verweigern Ausbaubeiträge"

#4 von fight4yrights , 23.11.2013 17:24

Die "historischen Funde" gab es für den Steending. Die Anwohner haben wie andere geklagt und sang und klanglos verloren. Es gab eine winzige Rückzahlung, weil man irgendeinen kleinen, unbedeutenden Rechenfehler gefunden hatte, aber ansonsten wurden die Erschließungskosten voll auf die Anlieger (90%) umgelegt.
Der Steending war 1972 neu ausgebaut worden (Kanal). Bis dahin hatten die Anwohner Zisternen.
Dann kam der Neubau mit Fußweg und Fahrradangebotsstreifen...und "Bingo".
Und sollte jemals das Stück von der Wölpscher Str. runter zur Aue Brücke fertiggestellt werden, dann flattern den Anwohnern noch einmal Rechnungen ins Haus. Jedenfalls hat die Behörde das damals fest zugesagt. Schaun wir mal.

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