Kraftwerk Farge (Quelle: wikipedia)

Die Neuerfindung des Rades?

#46 von Reinhard , 11.08.2014 08:35

Die Neuerfindung des Rades?

Wenn man von den schleppenden Fortschritten im WiN-Gebiete „Altes Zentrum Blumenthal“ liest, kann man zuweilen den Eindruck gewinnen, dass hier das Rad erneut erfunden werden muss. So wurde etwa knapp ein Jahr nach dem Start des WiN-Projektes in der Frühstücksrunde mit Romafrauen angeregt, eine Hausaufgabenhilfe zu organisieren.

Das ist es sicherlich eine gute Arbeitsgrundlage, wenn ein derartiger Wunsch von den Betroffenen selbst kommt, man ihnen also nicht von außen einen festen Plan vorgibt, innerhalb dessen sie funktionieren sollen.

Nur muss man auch immer den Zeitraum sehen, der in diesem Fall besonders restriktiv ist, während eine Hausaufgabenhilfe ein Projekt ist, das in praktisch allen ähnlichen sozialen Situationen benötigt wird und vor allem einen langen Durchführungszeitraum erfordert. Es reicht also nicht, irgendwann einmal damit zu beginnen und gleich zu hoffen, dass damit die Schulabschlüsse insgesamt besser werden.

In solchen Fällen ist es gut, wenn man vorbereitet ist und nicht wie bei der Suche und Auswahl des Quatierstreffpunktes erst monatelang suchen muss, um etwas eigentlich Selbstverständliches Realität werden zu lassen.

Ohnehin muss nicht jedes Projekt in Blumenthal selbst neu erfunden werden. Wichtige bewährte Anregungen lassen sich sogar ganz in der Nähe finden; denn die Bürgerstiftung Lilienthal wurde für ihr Projekt „Gleiche Chancen - auch für Roma-Kinder!" ausgezeichnet.

Ein wichtiges Kennzeichen dieser Fördermaßnahme in der Bremer Umlandgemeinde ist es, dass man sich ganz gezielt nicht nur um das schulische Lernen, sondern auch um die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder kümmert. Dadurch können viele Kinder ihre Stärken entdecken, die möglicherweise im Bereich der Kunst, Musik oder des Sports liegen, was ihr Selbstbewusstsein stärkt und es ihnen beispielsweise ermöglicht, über die Gedanken zu sprechen, „die sie sich während des Malens gemacht haben“.

Vielleicht sollte man sich im Blumenthaler WiN-Gebiet einmal mit dieser erweiterten Form der Hausaufgabenhilfe näher beschäftigen und WiN-Mittel für einen Erfahrungsaustausch mit Beteiligten am Lilienthaler Projekt einsetzen, bevor man erst sehr langsam selbst einen ähnlichen Zugang entdeckt. Das geht einfach schneller und hilft viele Frustrationen zu vermeiden.

Reinhard  
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RE: alles treffende grundsolide Namen

#47 von Herr H. ( Gast ) , 05.02.2015 21:16

Auch hier mal wieder vollkommen falsche Interpretation en der Sachlage! Wer, wenn nicht die Politiksoll entscheiden wo ein winGebiet hin soll? Und natürlich kann da nicht nur Statistik zählen,was für ein unqualifizierterunsinn!


Anmerkung

Hallo Herr H.,

gibt es zu Ihrer Behauptung auch eine Begründung? Oder sprechen sie einfach aus dem hohlen Bauch heraus von "unqualifizierterunsinn"

Sicherlich haben Sie auch nur vergessen, dass es für die Abgrenzung des WiN-Gebietes gar keine Begründung gibt. Damit handelt es sich um keine transparente Entscheidung, wie ich sie in einer Demokratie erwarte.

Aber als Teil der Bremer Sozialverwaltung werden Sie das Verhalten Ihres Arbeitgebers vermutlich anders beurteilen.

(Reinhard)


Herr H.
zuletzt bearbeitet 12.02.2015 11:34 | Top

RE: alles treffende grundsolide Namen

#48 von Lola2 , 06.02.2015 17:39

..Bürgerantrag v. 25.4.2014 Thema :
Aktuelle Probleme bei der Entwicklung des WiN-Gebietes „Altes Zentrum Blumenthal“

Am 21.1.2015 - erhielt ich folgende Mitteilung vom OA:

Sehr geehrte Frau ######
anbei übersenden wir Ihnen die Antwort zu Ihrem o. g. Bürgerantrag. Diese ist schon vor längere Zeit erstmalig bei uns eingegangen, durch einen Archivierungsfehler jedoch leider verloren gegangen. Wir bitten dies zu entschuldigen.
Zitat Ende

Das Schreiben der Sozialbehörde ist vom 30.6.2014

................................

Die Antwort werde ich heute oder morgen hier ins Forum einstellen.
..................................

Herr H. ich hoffe Sie können sich noch etwas gedulden, denn ich glaube dieses Schreiben wird Ihren Beitrag hoffentlich beantworten.

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..wenn da nicht bloß die Probleme mit dem Computer wären....

#49 von Lola2 , 07.02.2015 13:59

..Mitteilung für Herrn H.

...irgendwie klappt es leider nicht mit dem Einstellen des Schreibens der Sozialbehörde, aber dort steht, dass man dem OA erlaubt
die Informationen auf der Internetseite des OA Blumenthal zu verlinken.

Nachdem man nun beim OA den Archivierungsfehler gemacht hat und auch noch zugegeben hat, vielleicht kann man das Schreiben jetzt dort, so als "Wiedergutmachung", auf der Internetseite vom Ortsamt finden....
na ja, vielleicht aber auch nicht...

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RE: ..wenn da nicht bloß die Probleme mit dem Computer wären....

#50 von Herr H. ( Gast ) , 11.02.2015 19:08

Hallo Lola,
es ging mir um Reinhards unangebrachte Kritik an der Politik, die hier wirklich nicht angebracht ist!
Politiker gehören zur Demokratie!
Hab da auch noch ein paar Fragen an Reinhard, ohne Antwort bisher:

Anmerkungen

Herr H., wann lernen Sie endlich saubere Schlussfolgerungen zu ziehen? In der Behauptung, dass "unangebrachte" Kritik wirklich "nicht angebracht ist" kann ich Ihnen nur zustimmen; denn es handelt sich um eine inhaltsleere Tautologie.

Aber nicht nur das! Eine Kritik an "der Politik" heißt nicht, dass man Politiker abschaffen will. Sie ist hingegen in jeder Demokratie, wie ich sie verstehe, erforderlich. Wenn man Kritik hingegen wie Sie als "Meckerei" diffamiert, erinnert mich das sehr an die Sprache der antidemokratischen Gruppen in diesem Land. Da sollten Sie aufpassen, mit wem Sie sich da in dasselbe Boot setzen.
(Reinhard)

Zu den Änderungen bei diesem Beitrag siehe den Kommentar zu einem anderen Posting
(Adminstrator)


Herr H.
zuletzt bearbeitet 12.02.2015 11:22 | Top

Archivierte Blumenthaler Politik

#51 von Reinhard , 14.02.2015 16:49

Archivierte Blumenthaler Politik

Im Prinzip ist der Vorfall nicht ganz neu für die Arbeit des Blumenthaler Ortsamtes, da man bereits zuvor in einigen Fällen den Verdacht haben konnte, dass dort Bürgeranträgen oder Antworten aus Bürgeranträge „verschwinden“. Schließlich war das der Grund, die Bremer Bürgerschaft über den Weg einer Petition auf Ungereimtheiten bei der Bürgerbeteiligung aufmerksam zu machen.

Das ist jetzt Vergangenheit. Man muss keine Vermutungen mehr über aktenfressende Monster oder das Wirken eines rätselhaften Schwunds in der Verwaltung an der Landrat-Christians-Str. 107 anstellen.

Für die Antragstellerin führte das zu langem Warten und Mails, in denen sie sich nach der ausstehenden Antwort erkundigte. Die wurden nicht einmal alle beantwortet.

Erst jetzt hat sich das Ortsamt offenbar dazu durchgerungen, die peinliche Wahrheit einzugestehen. „Die Antwort ist „schon vor längere Zeit erstmalig bei uns eingegangen, durch einen Archivierungsfehler jedoch leider verloren gegangen. Wir bitten dies zu entschuldigen.“

Fehler können selbstverständlich immer passieren. Nur sind sie unterschiedlich zu beurteilen. So kommt es beispielsweise auf die Wichtigkeit an, die die Beteiligten einer Sache beimessen. Mit anderen Worten: eine Nachricht über eine Beförderung dürfte kaum verloren gehen, sondern eher eine Antwort auf ein lästiges Thema, dem ein Ortsamt selbst keine besonder Bedeutung beimisst.

Ein relativ geringes Interesse lässt sich für das WiN-Gebiet nicht ausschließen, da der Antrag aus drei Teilen besteht, von denen nur ein Bereich an die Sozialsenatorin gerichtet war. Zwei Teile sollten daher mit einem „Archivierungsfehler“ gar nichts zu tun haben.

Eine Antwort, die vermutlich bei der Blumenthaler Verwaltung nur auf geringes Interesse gestoßen ist, sollte jedoch eine besondere Aufmerksamkeit verdienen. Es ist schließlich eine Antwort mit zumindest einer kleinen Prise möglicher Mauschelei, wenn offenbar die Bremer Sozialbehörde vorrangig nicht für die Antragstellerin, die Beiratsmitglieder und andere interessierte Bürger gefragt und geantwortet wurde, sondern für ein Archiv.


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zuletzt bearbeitet 15.02.2015 | Top

Die Vorteile von Archivierungsfehlern

#52 von Reinhard , 17.02.2015 10:58

Die Vorteile von Archivierungsfehlern


In der verspätet veröffentlichten Antwort der Sozialbehörde auf einen Bürgerantrag zum WiN-Gebiet "Altes Zentrum Blumenthal", die ursprünglich vom 30.6.2014 datiert, berichtet die Sozialsenatorin auch von den Versuchen der Quartiersmanagerin, das WiN-Projekt und den Bolzplatz des Fördervereins Bürgerstiftung Blumenthal zu vernetzen. Dabei scheinen vor allem zeitliche Probleme aufgetreten zu sein, sodass die Zusammenarbeit beider Projekte Mitte 2014 noch im Stadium von Absichtserklärungen war.

Trotz dieser weitgehenden Unverbindlichkeit der Aussagen ist jedoch eine Aussage in der Antwort der Sozialbehörde nicht ohne eine gewisse Brisanz für das Blumenthaler Ortsamt:

„Zudem hat sie (die Quartiersmanagerin (R.)) frühzeitig bei der Projektleitung des Fördervereins nach einem Vernetzungstreffen angefragt. Dies soll nach Genehmigung des Bauantrags erfolgen, die Einladung vom Förderverein steht dazu noch aus.“

In diesen beiden Sätzen stecken drei Fakten, die auch jetzt noch Aufmerksamkeit verdienen, da sie Einblicke in das Verhalten der Akteure erlauben:

1. Obwohl die Bauarbeiten für den Bolzplatz bereits begonnen hatten, lag noch am 30. 6. keine Baugenehmigung vor.

2. Die Mitarbeiterin der Sozialbehörde wollte offensichtlich nicht mit dem Vorsitzenden des Fördervereins Bürgerstiftung Blumenthal und dem gleichzeitigen Blumenthaler Ortsamtsleiter sprechen, bevor es für den Bolzplatz einen genehmigten Bauantrag gab.

3. Eine Veröffentlichung der Antwort der Sozialbehörde im Vorfeld der geplanten feierlichen Eröffnung des Bolzplatzes am 12. Juli hätte für weitere kritische Fragen zur Arbeit des Organisators geführt. Diese unangenehme Diskussion wurde durch den angeblichen Archivierungsfehler verhindert. Es war also ein rätselhaftes Verschwinden, das nicht jeder wirklich bedauert haben dürfte.


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zuletzt bearbeitet 17.02.2015 | Top

..."Vorurteile und falsche Politik"

#53 von Lola2 , 17.02.2015 19:06

http://www.dw.de/mit-bildung-aus-dem-teu...rmut/a-16659627


Europa
Mit Bildung aus dem Teufelskreis der Armut

Die über zehn Millionen Roma in Europa werden auch im Bildungsbereich in vielen Fällen diskriminiert. Ein Teufelskreis kommt in Gang: Denn ohne Bildung können sie die Armut nicht überwinden.

All dies ereignete sich im sozialistischen Jugoslawien der 1960er Jahren - es könnte aber genauso heute in einem europäischen Land passieren. Denn die Vorurteile gegenüber Roma bestehen immer noch. "Die Roma werden als Randgruppe behandelt, es wird generell angenommen, dass sie nicht integrationswillig und -fähig sind", beklagt Rumyan Russinov, bulgarischer Roma-Aktivist und langjähriger Leiter der Roma-Programme des 'Open Society'- Instituts in Budapest. Die 'Open Society'-Institute sind eine Gruppe von Stiftungen des amerikanischen Milliardärs George Soros, die Initiativen der Zivilgesellschaft in Europa unterstützen.
Zitat Ende

http://www.spiegel.de/politik/ausland/jo...e-a-959809.html

Zitat
Ein Ex-Außenminister und ein Spekulant diskutieren über die Ukraine-Krise - und sind sich dabei meistens einig. Joschka Fischer und George Soros sehen im Konflikt mit Russland eine Chance für die EU, schnelle schärfere Sanktionen lehnen sie ab. Überraschend: Beide loben das Handeln der Kanzlerin.
---im Beitrag heißt es u.a...

Soros, 83, und Fischer, 65, sind gute Bekannte. Also per Du: "George", dunkler Anzug, purpurne Krawatte und "Joschka", dunkler Anzug, keine Krawatte. Der Grünen-Politiker war sogar auf der Hochzeit des Multi-Milliardärs im vergangenen September eingeladen. Fischer pflegt seine Kontakte aus rot-grünen Regierungszeiten - besonders an die amerikanische Ostküste. An der Elite-Universität Princeton nahe New York hatte der Grünen-Politiker eine Gastprofessor inne, außerdem ist er geschäftlich mit dem Beratungsunternehmen der früheren US-Außenministerin Madeleine Albright verbandelt.

........
Für Soros ist auch das ein wichtiges Thema, denn seine Stiftungen und Thinktanks sind in vielen osteuropäischen Ländern engagiert, auch der Ukraine. Besonders setzt sich Soros für Demokratieprozesse in einst autoritären Staaten ein.
Zitat Ende

....warum nur hat die "Grüne" Sozialsenatorin von diesem Engagement des Herrn Soros keinen Gebrauch gemacht, zumal er sogar mit Joschka Fischer per "Du" ist?

wikipedia.org/wiki/Joschka_Fischer


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zuletzt bearbeitet 17.02.2015 | Top

"..irgendwie habe ich früher den Herrn Fischer anders gesehen..

#54 von Lola2 , 18.02.2015 21:38

..jetzt beginnt mich diese politische Person zu interessieren...

http://de.wikipedia.org/wiki/Visa-Aff%C3%A4re

http://www.welt.de/print-welt/article423...edraengnis.html
Zitat
DIE WELT
07.02.05
"Risiko Deutschland" - Joschka Fischer in Bedrängnis

Porträt

Die Frage ist nun, welche politischen Dimensionen der Fall annimmt. Haben wir es hier mit einem behördlichen Selbstläufer zu tun, bei dem die Zentrale sich als beratungsresistent gegenüber den Fachleuten an ihrer Peripherie erwiesen, und dies auch mittlerweile durch eine Rücknahme des Erlasses eingestanden hat? Oder ist die Sicherheit der Bundesrepublik einem multikulturellen Gesinnungsfuror geopfert worden, und zwar in ganz bewußter Opposition zur restriktiven Einwanderungs- und Asylpolitik des Innenministers Schily?

Der Fall scheint ein bißchen von beidem bereitzuhalten. Zunächst einmal war die Reisefreiheit ein zentrales Element des KSZE-Prozesses. Wo immer es ging, haben alle deutschen Regierungen versucht, die Grenzen für die Bürger hinter dem Eisernen Vorhang so durchlässig wie möglich zu halten. Als dann 1989 diese Grenzen plötzlich wegfielen, und man massenhafte Sozialmigration befürchtete, wurden eilends neue Hürden aufgebaut. Einzig für Touristen ("Besichtigung des Kölner Doms", lautete die Standardangabe des Reisegrunds auf Tausenden der neuen Anträge stereotyp ) sollte eine kleine Öffnung bleiben: die Reiseschutzpässe. Daß deren schnellere und effizientere Ausstellung auch ein Wunsch der betroffenen Botschaften war, der das Außenministerium mit den berüchtigten "Carnet de Touriste" nachzukommen suchte, ist noch einsichtig.

Wie es aber die Formulierung "In dubio pro libertate" in einen solchen Erlaß schafft, und wie es kommt, daß die Warnungen der zuständigen Botschafter konsequent ignoriert und abgebürstet wurden, das könnte eben schon die Weltanschauung erklären helfen. Bei Ludger Volmer, Fischers damaligem Staatsminister, liegt der Fall recht eindeutig: er war als ausgewiesener "Fundi" mit einem recht einflußlosen Amt unterhalb eines Realos abgefunden worden, unter dessen Ägide gegen den erklärten Willen des linken Flügels deutsche Soldaten zu Kampfeinsätzen ins Ausland geschickt wurden. Nachdem die Einwanderungspolitik, ein Herzstück des grünen Selbstverständnisses ("Ausländer, laßt uns nicht mit den Deutschen allein"), dessen direktem Zugriff entzogen war, bot sich über das Visumrecht zumindest ein kleiner Spielraum, den Volmer weidlich nutzte.

Was Fischer betrifft, ist seine Auffassung mit dem Titel seines Buches "Risiko Deutschland" wohl ebenso knapp wie treffend beschrieben. Zwar hat er - zuletzt auch im Zusammenhang mit dem Zentrum für Vertreibungen, das er, ein ungarndeutsches Flüchtlingskind, energisch ablehnt - keinen Zweifel an Deutschlands demokratischer Festigung. Aber es bleibt eben beim "Risiko", das nur durch Westbindung und europäische Integration einzuhegen sei: "Eine deutsche demokratische Linke, die diese beiden historischen Grundbedingungen der bundesrepublikanischen Politik nicht mit Klauen und Zähnen verteidigt, muß von Sinnen sein, denn sie würde nicht nur das Land, sondern auch sich selbst erneut in eine schlimme Gefahrenlage bringen." Deutschland muß von außen eingehegt, und innen durch Zustrom heterogenisiert, quasi "verdünnt" werden. Die "schlimmen Gefahren" sind die Leitlinie von Joschkas Fischers Politik; deshalb begründete er die Intervention im Kosovo mit Auschwitz, und vielleicht liegt ihm auch deshalb die deutsche Sicherheit nicht so besonders am Herzen.

Zitat Ende
http://de.wikiquote.org/wiki/Joschka_Fischer
Zitat
Fälschlich Fischer zugeordnete Zitate

„Deutschland muss von außen eingehegt, und von innen durch Zustrom heterogenisiert, quasi verdünnt werden.”

Angeblich aus Joschka Fischers Buch „Risiko Deutschland“ stammend, ist das Zitat in Wahrheit einer Rezension der Autorin Mariam Lau entnommen, die mit diesen Worten Fischers Buch in der WELT zusammenfasste: 
http://www.welt.de/print-welt/article423...edraengnis.html
Zitat Ende

Auf Grund der Visa-Affäre war es damals offenbar sehr schwierig, das Einreisen von Bürgern z.B. aus dem Kosovo, zu kontrollieren. Vielleicht war das auch so gewollt?

Lola2  
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RE: "..irgendwie habe ich früher den Herrn Fischer anders gesehen..

#55 von Lola2 , 19.02.2015 15:29

http://www.tagesspiegel.de/politik/josch...gt/9917858.html

...sehr interessant finde ich auch die zahlreichen Kommentare.

https://www.youtube.com/watch?v=UukUkOEoEQ8
Veröffentlicht am 19.04.2012
Zitat
„Verrat ist eine Kunst, die die Grünen meisterlich beherrschen"
Link und Quelle zur Sendung:
http://mediathek.daserste.de/sendunge...

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......
..vielleicht kann sich jeder mit Hilfe der Recherchen ein Bild machen - vielleicht findet man auch eine Erklärung dafür warum so viele Menschen nach Deutschland kommen?
Vielleicht weil die Deutschen immer großen Wert auf finanzielle Rücklagen legen?
..wer weiß das schon?!
Ich weiß jedenfalls jetzt, dass die Grünen und Joschka Fischer nicht mehr die Grünen von damals sind.
Es sind knallharte Geschäftsleute, die nur noch ihren Müll trennen, aber das macht eigentlich jeder, egal in welcher Partei.



Tanklager-Arbeitskreis mit Bürgerbeteiligung
..nur mal so, wer Lust hat kann hier vielleicht auch noch lesen...


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zuletzt bearbeitet 19.02.2015 | Top

   

Bremens Umerziehungshaus in Rekum
Sozial benachteiligtes Blumenthal

Burg Blomendal (Quelle: wikipedia)
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