Kraftwerk Farge (Quelle: wikipedia)

RE: zur IVG und andere -

#271 von Lola2 , 06.12.2014 10:23

http://m.zdf.de/ZDF/zdfportal/xml/object/5991578

..ich habe mir soeben den Film "Tickende Zeitbomben" nochmal angesehen
und ab 13.Minute und 30 Sek. geht es um die Wirtschaft und die IVG Caverns setzt auf Erneuerbare Energien und Forschungsprogramme durch die Nutzung/Lagerung von Wasserstoff od. syth.Methan.

Die Bürger können nichts gegen eine Erschließung von weiteren Kavernenfelder tun, denn das Gesetz lautet so, dass einem das Grundstück zwar gehört, aber das gilt nicht für ein paar Meter unter der Erdoberfläche.

Deutschland, speziell Norddeutschland ist auf Grund der geologischen Beschaffenheit für den Kavernenbau ideal und für Speicher die über der Erde gebaut werden, sind erhebliche Vorschriften wie Umweltverträglichkeitsprüfungen zu beachten, wobei die Auflagen im Kavernenbau weniger streng reguliert sind. Der Film klärt noch darüber auf, dass das Bergbaugesetz noch aus der "preußischen Zeit" stammt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Bergrecht

Deutschland ist die Nr. 1 im Kavernenbau in Europa!

Gewinne für die Lobbyisten und Kosten und Schäden haben die Bürger zu tragen,

....möglichst ohne das leidige Murren und Knurren! Ironie-Button AUS

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RE: zur IVG und andere -

#272 von Lola2 , 06.12.2014 19:47

...das ZDF-Video hat auch ab der 13.Minute darüber informiert, dass IVG Caverns sich mit der Speicherung von "Erneuerbaren Energien" wie Wasserstoff und synth. Methan beschäftigen will.

Thema Wasserstoff:
http://www.diebrennstoffzelle.de/wassers...eicherung.shtml
Zitat
Speicherung von Wasserstoff

Es gibt heute verschiedene Techniken, um Wasserstoff zu speichern, bei denen man zwischen der Speicherung in gasförmigem, flüssigem oder chemisch gebundenen Zustand unterscheiden kann.
Gasförmiger und flüssiger Wasserstoff

Stationäre Speicher dienen der Speicherung von großen Wasserstoff-Mengen. So wird gasförmiger Wasserstoff zum Beispiel in unterirdische Salz- und Felskavernen gepumpt, wo er bei Druckverhältnissen um 50 bar gelagert wird. Diese Lösung ist jedoch erst ab einem Speichervolumen von mehreren Millionen Normkubikmetern (Nm3) relevant.

Druckspeicher (Bild: H2-Expo)

Kleiner H2-Mengen lassen sich einfach in Druckgasflaschen speichern. Hier gilt der Grundsatz: Je höher der Druck im Tank, desto höher ist auch die Speicherdichte. In Zuge der Einführung erdgasbetriebener Fahrzeuge wurden Druckgastank aus Stahl entwickelt, die in der Regel für einen Fülldruck bis 200 bar zugelassen sind. Hinzu kamen später Composite-Tanks (Vollverbunddruckflaschen), die mitunter bis zu einem Druck von 350 bar befüllt werden können. Die volumenspezifische Speicherdichte reicht von 0,5 kWh/l bei Stahlflaschen bis zu 0,8 kWh/l bei leichten Vollverbundflaschen.

Flüssiger Wasserstoff (LH2 = engl. liquid hydrogen) lässt sich hingegen in stationären und mobilen Tanks, die durch spezielle Isolierungen eine Abdampfrate von unter 0,05% erreichen können, speichern. Diese Tanks werden auch Kryotanks oder Kryospeicher genannt (griech. kryos = kalt). Zwar liegt die volumenspezifische Speicherdichte bei 2,13 kWh/l (ca. 4,5 kWh/kg), doch der Wasserstoff muß dafür zunächst verflüssigt werden. Die Verflüssigung bedarf jedoch einer Energie von 36kJ/g um Wasserstoff auf eine Temperatur von -253°C herunterzukühlen, was ca. einem Drittel der gespeicherten Energie entspricht.
Zitat Ende

http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstoffspeicherung
..die Wikipedia-Seite wurde im Nov.2014 überarbeitet und dürfte somit auf dem neuesten Stand sein.

http://green.wiwo.de/tankstellen-und-str...toff-vorreiter/
Zitat
Der Ausbau erneuerbarer Energien, also von Wind- und Solaranlagen, wird fortschreiten und die fluktuierende Stromerzeugung aus diesen wird zunehmen. Deshalb ist für die künftige Energieversorgung Deutschlands der Zugriff auf leistungsfähige, effiziente und wirtschaftlich zu betreibende Energiespeicher von herausragender Bedeutung.

Wichtig sind dabei insbesondere auch Speicher, die große Energiemengen aufnehmen und über längere Zeiträume bereithalten können. Dies können außer großen Pumpspeicherkraftwerken nur chemische Speicher leisten, die Strom mit flexiblen Elektrolyseuren in Wasserstoff umwandeln, der in großen Mengen in unterirdischen Kavernen gespeichert werden kann. Dabei wird Wasser elektrochemisch in Sauerstoff und Wasserstoff getrennt.
Zitat Ende

http://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Anlage/...publicationFile
Dieser Leitfaden wurde 10/2008 veröffentlicht
Wasserstoff und dessen Gefahren - Ein Leitfaden für Feuerwehren

Zitat
Herstellung:
Zur Zeit wird der größte Anteil der Wasserstoffherstellung durch Reformierungsprozesse von Kohlenwasserstoffen realisiert. Nur einen geringen Anteil davon hat zur Zeit noch die Elektrolyse, also die Umkehr des Brennstoffzellen-Prozesses. Es ist aber zu erwarten, dass dieses Verfahren zusammen mit der zunehmenden Nutzung von regenerativen Energieformen in der Zukunft an Bedeutung gewinnt. Zudem fällt Wasserstoff auch in nennenswerten Mengen als Nebenprodukt in der Industrie an, unter anderem in der Chloralkali-Elektrolyse.

Speicherung:
Die Speicherung von Wasserstoff insbesondere für mobile Anwendungen ist heute noch ein großes Problem der Wasserstofftechnologie. Üblicherweise wird der Wasserstoff entweder gasförmig bei 200-700 Bar in Druckbehältern oder in flüssiger Form bei -254 Grad C Kyostaten gespeichert. Der hohe Druck
oder die niedrige Temperatur sind notwendig um eine möglichst hohe Energiedichte zu erhalten.
Eine Speicherung in Feststoffen wie, wie zum Beispiel Metallhydriden, befindet sich noch in der Entwicklungsphase und ist daher nicht sehr verbreitet.

Lagerung:

Die Lagerung von Wasserstoff in Großtanks kann ebenfalls gasförmig oder flüssig erfolgen.
Grundsätzlich ist die Größe solcher Tanks aber durch Aspekte der Wirtschaftlichkeit beschränkt.

Transport:

Weit verbreitet ist heute der Transport mittels LKW, sowohl in gasförmiger als auch in flüssiger Form, aber auch der Transport über die Schiene oder durch Pipelines ist möglich. Die Alternative zum Transport von Wasserstoff ist die dezentrale Erzeugung . Dieses Thema befindet sich derzeit aber noch in der Diskussion.

Verwendung:

Der Verwendung von Wasserstoff sind quasi keine Grenzen gesetzt. Wasserstoff dient grundsätzlich als Energieträger oder Speicher und kann somit überall dort eingesetzt werden, wo Energie benötigt wird oder zur Verfügung steht. Die Umsetzung der Energie aus dem Wasserstoff kann dabei sowohl
durch die klassische Verbrennung zur Bereitstellung von Wärme als auch durch die Verwendung von Brennstoffzellen zur direkten Erzeugung von elektrischer Energie erfolgen.Letzteres zeichnet sich jedoch durch einen höheren Wirkungsgrad und größere Anwendungsbereiche aus.
Je nach Brennstoffzellen-Typ können unterschiedlichste Leistungs-und Baugrößen bei unterschiedlichen Arbeitstemperaturen und Brennstoffqualitäten realisiert werden .
Zitat Ende


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RE: zur IVG und andere -

#273 von Lola2 , 06.12.2014 21:02

http://www.dgmk.de/Lenz_bg_hannover_20130829.pdf

Zitat
Erdgas als Stromspeicher
-flexible Rückverstromung ist Bestandteil der
Integration der regenerativen Energiequellen
-Speicherkapazitäten erforderlich, unabhängig
von der Form der Bereitstellung des regenerativen
Brennstoffes(CH4 oder H2)
-entscheidend ist die Effizienz der Rückverstromung
(elektrischer Wirkungsgrad,Abwärmenutzung)

Weitere Optionen bieten sich an: Über die Wasserstoff-
Technologie werden Kohlekraftwerke sauber - CCS wird
überflüssig!
• Nutzung des CO2 aus Kohleverstromung zur Methanisierung von
Wasserstoff zu einem synthetischen Methan (synth. Erdgas)
• Einspeisung in die Gasnetze
• Macht CCS überflüssig
Zitat Ende

http://de.wikipedia.org/wiki/Speicherkraftwerk

http://www.powertogas.info/power-to-gas/...-umwandeln.html

http://www.powertogas.info/partner/ivg
Zitat
IVG Caverns GmbH

Kerngeschäft der IVG Caverns GmbH ist seit über 40 Jahren die Errichtung von unterirdischen Kavernen zur Lagerung von Öl und Erdgas sowie deren Betrieb und Vermietung am Standort Etzel in der Friedeburg bei Wilhelmshaven.

Die IVG ist einziger neutraler Anbieter von unterirdischen Energiespeicherkapazitäten für Erdgas und Rohöl in Deutschland. Die Kavernenanlage umfasst derzeit 59 vorhandene Kavernen (36 für Erdgas, 23 für Rohöl) mit einem geometrischen Hohlraumvolumen von insgesamt rund 35 Millionen Kubikmetern; bis zu 25 Kavernen werden aktuell gleichzeitig gesolt. Dafür investiert die IVG jährlich etwa 100 Mio. Euro. Der Kavernenspeicher ist durch Erdgas- und Erdölpipelines an das europäische Energieversorgungsnetz angebunden. Er wird von den Speicherkunden zur Deckung von Verbrauchsspitzen und Zwischenlagerung von Import-Lieferströmen der genannten fossilen Energieträger genutzt sowie insbesondere zur Lagerung eines beträchtlichen Teils der deutschen strategischen Erdölreserve.

Die IVG plant, gemeinsam mit Partnern eine Pilotanlage zur Langzeitspeicherung von Windwasserstoff in Etzel zu errichten. Die technischen Komponenten für ein Wasserstoff-Speichersystem in Verbindung mit Kavernen sind verfügbar, allerdings noch nicht in den zukünftig geforderten Größenordnungen und für einen wirtschaftlichem Betrieb Als Energiespeicher haben sich Salzkavernen mit einer (tages-)flexiblen Ein- und Ausspeicherungsmöglichkeit für Erdgas seit Jahrzehnten bewährt.

Mit der geplanten Pilotanlage in Etzel kann die Machbarkeit des Speichersystems Windenergie-Elektrolyse-Kavenenspeicher-Nutzung nachgewiesen und konkret erprobt werden. Somit ist es möglich, den Energiespeicherprozess mit seinen Komponenten hinsichtlich Wirkungsgrad und Wirtschaftlichkeit zu optimieren und damit regenerativ erzeugte Überschussenergie nicht abzuregeln, sondern durch Umwandlung und Speicherung als Wasserstoff sinnvoll zu nutzen. Der Standort Etzel ist hierfür hervorragend geeignet.

Kontakt:
IVG Caverns GmbH
Manfred Wohlers,
Beim Postweg 2 26446 Friedeburg
Tel.: +49 (0)4465 / 809-0

caverns@ivg.de
www.ivg.de
www.kavernen-informationszentrum-etzel.de

http://www.powertogas.info/partner/alle-partner.html
...dieser Link zeigt alle Partner von IVG Caverns - Power to Gas.....


............. Der Standort Etzel ist hierfür hervorragend geeignet ...ob die Bürger in Etzel das auch so sehen?

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RE: zur IVG und andere -

#274 von Lola2 , 07.12.2014 11:45

http://www.ariva.de/forum/IVG-Immobilien...page=589#bottom
..die Aktionäre/User haben auf Ariva wieder interessante Mitteilungen, Einschätzungen und Infos eingestellt.
und sie "Hoffen dass das Bundesverfassungsgericht Prädikatsjuristen beschäftigt."

http://www.welt.de/kultur/literarischewe...rundgesetz.html
Zitat
Kultur
Verfassungsgericht
05.12.14
Suhrkamp wird jetzt ein Fall für das Grundgesetz

Das Bundesverfassungsgericht prüft, ob es sich mit dem Fall Suhrkamp befassen soll. Gestritten würde dann nicht mehr um einen Verlag, sondern um vom Grundgesetz garantierte Eigentumsrechte.

....
"Mit einem Einschreiten des Verfassungsgerichts hätte der Fall Suhrkamp endgültig rechtshistorische Dimensionen erreicht: Entscheiden würden die Richter dann nämlich in erster Linie über die Verfassungsmäßigkeit eines vor drei Jahren im Bundesgesetzblatt verkündeten Gesetzes "zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen"."

21.12.2014 richtungsweisend für IVG Verfahren? 1

http://www.focus.de/finanzen/boerse/besc...id_4233800.html
Beschwerde in Sachen IVGPleite-Recht prüfen
Mittwoch, 29.10.2014, 00:00 · von Marco Cabras
Neue Regeln führen oft zur Enteignung von Aktionären. Am Beispielsfall IVG checkt jetzt das Bundesverfassungsgericht die Insolvenz-Gesetzgebung - endlich!

Schutzschirmverfahren, Debt-to-Equity-Swap, Insolvenz in Eigenregie - diese und ähnliche Begriffe sind an sich durchaus sperrig, trotzdem tauchen sie seit einiger Zeit häufig in den Wirtschaftsberichten deutscher Medien auf. Der Grund: Das Insolvenzrecht wurde massiv verändert. Unternehmen haben dadurch seit Kurzem neue, stark erweiterte Möglichkeiten im Fall von Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit. Der Schutz vor Gläubigern wurde deutlich umgebaut - analog zum Vorbild aus den USA, dem sogenannten Chapter 11.
Doch die Flexibilität hat auch ihre Schattenseiten. Das geänderte Insolvenzrecht gerät immer mehr in die Kritik. Die DSW sieht die Gefahr, dass das neue Recht systematisch zu Lasten von Altaktionären ausgenutzt werden könnte. „Es kann nicht die Intention des Gesetzgebers gewesen sein, dass Aktionäre einer insolventen Gesellschaft, für die es eine positive Fortführungsprognose gibt, einfach rechtlos gestellt werden und letztendlich sogar enteignet werden. Aber genau das beobachten wir in der Praxis“, bemängelt Marc Tüngler, Hauptgeschäftsführer der DSW.

Jetzt wird das Bundesverfassungsgericht die neuen Regelungen am Fall der IVG Immobilien AG unter die Lupe nehmen. Rechtsanwältin und DSW-Vizepräsidentin Daniela Bergdolt hatte für ihre Mandanten Verfassungsbeschwerde eingelegt, die jetzt angenommen wurde. Anlass der Beschwerde ist der Insolvenzplan der IVG AG. Danach wurde das Grundkapital des Unternehmens zunächst auf null herabgesetzt, um es anschließend im Wege einer sogenannten Barkapitalerhöhung gleich wieder zu erhöhen.
Zitat Ende

http://www.dsw-info.de/Verfassungsgerich...eue.2031.0.html
Zitat
Verfassungsgericht prüft neues Insolvenzrecht

Das neue Insolvenzrecht gerät immer mehr in die Kritik. Die DSW (Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz) sieht die Gefahr, dass das neue Recht systematisch zulasten von Altaktionären ausgenutzt werden könnte. „Es kann nicht die Intention des Gesetzgebers gewesen sein, dass Aktionäre einer insolventen Gesellschaft, für die es eine positive Fortführungsprognose gibt, einfach rechtlos gestellt werden und letztendlich sogar enteignet werden. Aber genau das beobachten wir in der Praxis“, bemängelt Marc Tüngler, Hauptgeschäftsführer der DSW.

Jetzt wird das Bundesverfassungsgericht die neuen Regelungen am Fall der IVG Immobilien AG unter die Lupe nehmen. Rechtsanwältin und DSW-Vizepräsidentin Daniela Bergdolt hatte für ihre Mandanten Verfassungsbeschwerde eingelegt, die jetzt angenommen wurde. Anlass der Beschwerde ist der Insolvenzplan der IVG AG. Danach wurde das Grundkapital des Unternehmens zunächst auf Null herabgesetzt, um es anschließend im Wege einer sogenannten Barkapitalerhöhung gleich wieder zu erhöhen.

„Die Altaktionäre hatten keine Möglichkeit, an dieser Kapitalerhöhung teilzunehmen, da ihr Bezugsrecht ausgeschlossen war. Damit haben sie sämtliche Rechte als Aktionäre verloren, obwohl die Gesellschaft weiter existiert und nach wie vor ihren Geschäften nachgeht“, erläutert Bergdolt. „Die Möglichkeiten des neuen Insolvenzrechtes werden ganz klar dazu ausgenutzt, um verschiedene Interessengruppen unterschiedlich zu behandeln. Hier muss das Verfassungsgericht zügig Abhilfe schaffen und der Gesetzgeber nachbessern“, so Bergdolt weiter. „Unserer Ansicht nach ist das ein klarer Verstoß gegen Artikel 14 des Grundgesetzes, der das Eigentum garantiert“, ergänzt Tüngler.
Pressemitteilung vom 21. Oktober 2014
Zitat Ende

..es bleibt noch spannend! Zumindest bis zum 21.12.2014

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RE: zur IVG und andere -

#275 von Lola2 , 08.12.2014 07:48

http://www.ariva.de/forum/IVG-Immobilien...page=589#bottom

auf Ariva wurde die Entscheidung von den Aktionären/Usern im Fall Suhrkamp Verlag veröffentlicht und wird im Forum ganz locker wie folgt kommentiert:

..."Fahrlässigkeit müsste den Handlanger doch nachzuweisen sein. Staatsanwälte los. Dann gibts auch höhere Bezüge,,,"


https://www.bundesverfassungsgericht.de/...2bvr197813.html

....hoffen wir mal das Beste für die IVG Aktionäre..
....

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RE: zur IVG und andere -

#276 von Lola2 , 08.12.2014 09:07

http://www.ariva.de/forum/IVG-Immobilien...n-437546#bottom


Auf Ariva wurde die Frage gestellt was der Fall Suhrkamp in Sachen IVG helfen würde und es kam foölgende Antwort, die ich einfach mal zitiere:

" IVG und Suhrkamp

Geht es in beiden Insolvenzen um die Sanierung mit dem ESUG. Sollte das Gesetz verfassungswidrig sein muss die Planbestätigung im Fall der IVG aufgehoben werden. Um bei Suhrkamp zu verhindern dass die Planbedingungen umgesetzt werden, wurde die einstweilige Anordnung ausgegeben.

Wird die Entscheidung zu Suhrkamp vom BVerfG bis 21.12 angenommen so wäre dies der zweite Fall in Verbindung mit dem ESUG."

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RE: zur IVG und andere -

#277 von Lola2 , 11.12.2014 05:38

http://www.ariva.de/forum/IVG-Immobilien...page=589#bottom

..interessante nächtliche Diskussionen auf Ariva, die ich hier mal zitiere:

": Geschaffene Fakten dank Gerichte in Bonn
http://www.prozessbeobachter.net/news/wp...e-Anordnung.pdf

Was ist im Fall einer erfolgreichen Verfassungsbeschwerde zu erwarten?
Kriegen die ausgeschlossenen die 60 % Quote um die Kuh vom Eis zu holen? Aufwand 360 Mio (60% von 400 plus 207 Mio)
Wäre mit dem wahrscheinlichen Mehrerlös aus dem Squaire Verkauf zu zahlen... "

..ein anderer Aktionär/User schreibt daraufhin:
">Geht es in beiden Insolvenzen um die Sanierung mit dem ESUG. Sollte das Gesetz verfassungswidrig sein muss die Planbestätigung im Fall der IVG aufgehoben werden. Um bei Suhrkamp zu verhindern dass die Planbedingungen umgesetzt werden, wurde die einstweilige Anordnung ausgegeben.

Wird die Entscheidung zu Suhrkamp vom BVerfG bis 21.12 angenommen so wäre dies der zweite Fall in Verbindung mit dem ESUG. <<

Ok, der Unterschied besteht aber darin, dass Suhrkamp offenbar gar nicht pleite ist. Das ist ein anderer Fall, oder sehe ich das falsch?

er bekommt die folgende Antwort:
IVG Bilanz
Nachzulesen ist , dass die IVG ohne namhafte Geschaftsvorfälle zu generieren in der Zeit vom 01.01.13 bis 31.10.13 einen Konzernverlust von ca. 1,6 Mrd in die Bücher geschrieben bekommen hat.
Wann wenn nicht dort liegt Missbrauch vor.
Schau dir die Berichte an.

........................
..es bleibt weiterhin spannend..
.

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RE: zur IVG und andere -

#278 von Lola2 , 12.12.2014 20:10

http://www.ariva.de/forum/IVG-Immobilien...page=589#bottom

Auf Ariva hat ein Aktionär/User folgendes eingestellt:

Fehlverhalten -

Ultimatumspiel – Wikipedia
https://de.wikipedia.org/wiki/Ultimatums...Ultimatumspiels

Zitat
Ultimatumspiel

Das Ultimatumspiel (auch ultimative Verhandlung) ist eine der praktischen Anwendungen der Spieltheorie für Wirtschafts- und Verhaltensforschung. Es wurde von Werner Güth et al. (1982) experimentell umgesetzt. Das Ultimatumspiel wird gerne als Laborexperiment zur Erforschung des Altruismus beziehungsweise Egoismus eingesetzt. In verschiedenen Variationen des Spiels wird untersucht, in welchem Maß der Mensch nur den sich aus dem Spielgegenstand ergebenden Nutzen maximiert und in welchem Maß der Mensch bei seinen Entscheidungen auch andere Interessen mit einbezieht. Beispiele für zu berücksichtigende andere Interessen sind die Pflege von Spielregeln, die ihm oder der Gemeinschaft nutzen, und kulturelle Gepflogenheiten wie der Sinn für Gerechtigkeit, sowie das Wirken des eigenen Persönlichkeitsbilds auf Mitspieler und Beobachter. Auch für neurobiologische Experimente wird das Ultimatumspiel – neben anderen – erfolgreich eingesetzt, um beispielsweise die Auswirkungen von (geschädigten) Gehirnarealen auf das Verhalten zu untersuchen.[1] Eine Mehrspielerversion ist das so genannte Pirate game...........
Zitat Ende

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RE: zur IVG und andere -

#279 von Lola2 , 17.12.2014 21:40


....es wurde am 14.12. von einem Aktionär/User folgendes eingestellt:


Forderungen werden zum Glücksspiel


Urteil des IX. Zivilsenats vom 10.5.2012 - IX ZR 206/11

http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bi...796&pos=2&anz=4

Seite 5

...es geht dabei um "erlassene Forderungen"


" Erlassene Forderungen sind noch Naturalobligationen..
.

http://de.wikipedia.org/wiki/Naturalobligation

"Wettschulden / Spielschulden sind Ehrenschulden"

..................der Aktionär hat sich weitere Gedanken darüber gemacht...

" Die gute Mafia - Politiker und Juristen Auf einer Stufe mit Wett- und Spielschulden. Das deutsche Insolvenzrecht und ESUG.
http://de.wikipedia.org/wiki/Mafia

Naturalobligationen S. 241
https://books.google.de/books?id=l0YR2WG...igation&f=false
"https://books.google.de/books?id=l0YR2WG...igation&f=false
https://books.google.de/books?id=l0YR2WG...igation&f=false

###########

Zielführend?
Fehlende rechtliche Zwangsmittel fordern rechtlich nicht kontrollierte Zwangsmittel.
Erfolgsabhängiges Inkasso auf Honorarbasis. Als Söldner verdienen manche weniger und sind höherem Risiko ausgesetzt.

###########



..die ehmals genannte IVG Reit nennt sich nun IVG Core AG
und hat ein und hat jetzt ein Jahresabschluss veröffentlicht:

http://www.ivg.de/fileadmin/internet/dat..._30_06_2013.pdf

Seite 4 Kapitel 5.2

"Neben den Bankverbindlichkeiten bestehen Verbindlichkeiten
gegenüber Gesellschaften des IVG Konzerns in Form von
nachrangigen Anleihen ohne Fälligkeitstag"

Das hört sich doch ganz nach der Hybridanleihe an, oder?

##########################

oder
wenn es sich um andere nachrangige Verbindlichkeiten handeln sollte, und diese gegenüber der IVG bestand haben sollten. Dann haben auch die nachrangigen Verbindlichkeiten, die sich aus der Hybridanleihe ergeben, ebenfalls bestand.

ist nur meine Meinung. Wo sind die Juristen?

#####################

..damit es nicht zu Fehlinterpretationen kommt, habe ich die Beiträge so übernommen, denn es ist ein kompliziertes Thema.


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zuletzt bearbeitet 17.12.2014 | Top

RE: zur IVG und andere -

#280 von Lola2 , 18.12.2014 05:26

http://www.ariva.de/forum/IVG-Immobilien...n-437546#bottom

...der Aktionär hat sich zum Thema IVG Reit die nun IVG Core AG ist weitere Gedanken zu seinem Invest gemacht:


" Hört sich gut an.
Endlich mal ein kleiner Lichtblick.


Ist die IVG Reit = IVG Core AG denn auch pleitegegangen?

Falls es sich um unsere Hybridanleihe handeln sollte, so wurde doch indirekt zugegeben das die IVG Core Ag (vormals IVG Reit) auch dafür haftet!"

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RE: zur IVG und andere -

#281 von Lola2 , 21.12.2014 13:58

http://www.ariva.de/forum/IVG-Immobilien...n-437546#bottom

...auf Ariva geht die Diskussion weiter bezüglich "IVG Core Konzern"
Zitat

http://www.ivg.de/fileadmin/internet/dat..._30_06_2013.pdf
(3. Dezember 2014!) 6.2 Mitarbeiter
Im Geschäftsjahr 2012/13 beschäftigte der IVG Core Konzern keine Mitarbeiter.


und:

unter 5.4 Vermögenslage, ganz klein geschrieben:


30.06.2013 30.06.2012

Langfristiges Vermögen in Mio. €1.209,8 1.342,3
Kurzfristiges Vermögen in Mio. €71,8 37,8

Eigenkapital in Mio. €563,2 -20,6

'Eigenkapitalquote in % 43,9 -1,5

Finanzschulden in Mio. €691,4 1.346,0

Bilanzsumme in Mio. €1.281,6 1.380,1


cooler Konzern.


########################################################

Versammlung der Heuschrecken


http://www.ivg.de/presse/pressemitteilun...der-verwaltung/

"Im Ergebnis wurde das Unternehmen um etwa 2,3 Mrd. Euro entschuldet. Nachrangige, nicht besicherte Gläubiger erhielten auf ihre Forderungen eine Planquote von mindestens 60 Prozent. " --welche nachrangige Gläubiger sind gemeint ??

"Sie ist mit einem eigenen Portfolio im Wert von rund 3,5 Mrd. Euro der größte Bestandshalter von Büroimmobilien in Deutschland. Das operative Geschäft ist auf die profitable Bewirtschaftung und bedarfsgerechte Optimierung der Objekte sowie ein aktives Portfoliomanagement ausgerichtet und zielt auf die nachhaltige Wertsteigerung des eigenen Immobilienbestands ab." -- geht einfach durch Buchungstricks!

##########################################################

Game over?
http://www.bundesverfassungsgericht.de/S.../bvg14-117.html

##############################################################

Nein überhaupt nicht

Der Suhrkamp-Fall hat keine Relevanz für uns.

Der Insolvenzverfahren bei der IVG ist gelaufen.

Folgende Fragen stehen noch im Raum:
1. Erfolgsaussichten hat die Klage vor dem Verfassungsgericht, dass die Aktionäre nicht leer ausgehen dürfen. (Hybridler inklusive)
2. Die Sache mit der IVG Core AG, ob die Hybridanleihengläubiger Anspruch haben auf Vermögenswerte.

##################################################################

Leider doch

http://www.bundesverfassungsgericht.de/S...2bvr197813.html

Absatz 17 wird ebenfalls der wirtschaftliche Wert mit Null angesetzt. Dies resultiert aus dem eröffneten Insolvenzverfahren. Karlsruhe müsste ja einräumen, dass der Gesetzgeber Insolvenzen zulässt obwohl keine Insolvenz vorliegt. Ich glaube nicht an eine Korrektur und positiven Ausgang der Beschwerden bei der IVG.

(..bitte den Link aufrufen und den Abstz 17 lesen oder auf Ariva)


###################################################################

Mit rechtsstaatlichen Mitteln nix zu holen

Da die Forderungen nicht erloschen, sondern nur als erlassen gelten und freiwiilig zurückgezahlt werden können ist nur zielführend?? Gibt es einen Markt?? Immerhin geht es um Millionen!

50 % Forderungsabtretung an XYZ und diese (r) kann dann mit seinen Mitteln die beteiligten Personen (Sanierer, Schuldner oder neue Geschäftsführer)...

Schulden werden auf die Art und Weise schon immer eingetrieben und mir ist es erhlich gesagt vollkommen egal, was aus den Verursachern wird.

##################################################################

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RE: zur IVG und andere -

#282 von Lola2 , 22.12.2014 17:15

http://www.wallstreet-online.de/diskussi...15931-15940/ivg

verbitterte Meinungen/Ansichten zu diesem unglaublichen Fall, der hier möglich war/ist ...


Die Presse will nicht über IVG berichten
Die Hauptversammlung vom 17.12.2014 war nicht unsere Versammlung gewesen.
Wir IVG-Aktionäre werden diese neue Gesellschaft nie wieder betreten. Mit dieser Gesellschaft haben wir nichts mehr zu schaffen!!!


############################################

Jawohl. Ich jedenfalls werde von denen gewiss keine Aktien mehr kaufen aus Prinzip. Basta!


#################################################

auch solche Töne gibt es..


Da scheinen einige die Aktie besser vorher nicht gekauft zu haben.
Oder hätten besser auf warnende Stimmen gehört, die genau vorhergesagt haben was gekommen ist.

Jetzt werde ich mir die Aktie ansehen. Und vielleicht kaufen.

##################################################

Wie immer sind es niemals Aufforderungen zum Kauf oder Verkauf von Aktien!!!

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RE: zur IVG und andere -

#283 von Lola2 , 22.12.2014 17:24

http://www.ariva.de/forum/IVG-Immobilien...n-437546#bottom

Einschätzungen und Meinungen von Usern aus dem Ariva-Forum:


Zitat
HV am 17.12.2014
"In der Folge endete auch die Börsennotierung der IVG Immobilien AG. Im Ergebnis wurde das Unternehmen um etwa 2,3 Mrd. Euro entschuldet. Nachrangige, nicht besicherte Gläubiger erhielten auf ihre Forderungen eine Planquote von mindestens 60 Prozent."
HÄÄÄÄ, hab ich was verpasst?


######################################################

Hauptversammlung fasst alle Beschlüsse nahezu einstimmig im Sinne der Verwaltung

http://www.ivg.de/de/investor-relations/...ung-1/cache/nc/
Die IVG Immobilien AG zählt zu den großen Immobiliengesellschaften in Europa und verwaltet an deutschen und europäischen Standorten Assets in Höhe von mehreren Mrd. Euro. Das Kerngeschäft gliedert sich in drei operative Bereiche: Real Estate, Institutional Funds und Kavernen.

#############################################################

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RE: zur IVG und andere -

#284 von Lola2 , 23.12.2014 11:21

http://www.ariva.de/forum/IVG-Immobilien...Schulden-437546

..sehr interessante Infos wurden von den Aktionären/Usern auf Ariva eingestellt, die ich so übernehmen, damit keine Fehlinterpretation passiert:

Justizirrtum ?? Aus der Akten IVG

http://www.bmjv.de/SharedDocs/Archiv/DE/...l?nn=4795798%22

"Gestatten Sie mir, bevor ich auf das Fachliche zu sprechen komme, zunächst einige persönliche Worte anlässlich des Ausscheidens von Herrn Piepenburg und Herrn Dr. Ringstmeier aus dem Geschäftsführenden Ausschuss der Arbeitsgemeinschaft Insolvenzrecht und Sanierung im DAV. Seit mehr als 10 Jahren sind Sie in der Arbeitsgemeinschaft engagiert und seit 4 Jahren auch im Vorstand des DAV.

Beide werden künftig auch nicht mehr für die Organisation des deutschen Insolvenzrechtstags verantwortlich zeichnen. Heute ist deshalb ein guter Anlass, ihnen Respekt und Anerkennung für ihr herausragendes Wirken zu zollen.
Ihnen, lieber Herr Piepenburg, lieber Herr Ringstmeier, ist es gelungen, quasi aus dem Nichts mit dem Insolvenzrechtstag die bedeutendste insolvenzrechtliche Veranstaltung in Deutschland ins Leben zu rufen. Dafür gebührt Ihnen großer Achtung und besonderer Dank!

Sie, lieber Herr Piepenburg, sind einer der erfahrensten Insolvenzrechtsanwälte in Deutschland. In Ihrer eigenen Kanzlei haben Sie allein von 1982 – 2002 1.500 Insolvenzverfahren mit abgewickelt. Darunter viele große Sanierungsverfahren. Wer erinnert sich nicht an Küppers, Busch, DAF (Automobil), SinnLeffers, Babcock Borsig bis hin zu Arcandor. Sie reden nicht nur von Eigenverwaltung, sondern leben sie. Sanierung vor Liquidierung ist Ihr Selbstverständnis. Und außerdem sind Sie geistiger Urheber des Statistikgesetzes. "

Dieser Dr. Ringstmeier war ein vom Insolvenzgericht bestellter unabhängiger Gutachter. Dieser setzte den Liquidationserlös der Institutional Funds GmbH auf 32 Mio. Kein Witz!

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/...n/11138560.html

Die würde ich auch behalten wenn jetzt Angebote von 200 MIO einlaufen.


(Verkleinert auf 92%) vergrößern- bitte unter Postin 14752 auf Ariva lesen!
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Zitat Ende


Lola2  
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RE: zur IVG und andere -

#285 von Lola2 , 24.12.2014 14:26

Zitat - als Abschreibung: Fortsetzung des vorangegangenen Beitrags 284

Der Einzelstatus der IVG Caverns GmbH zum 31.10.2013 weißt zudem einen Buchwert zu Fortführungsgesichtspunkten in Höhe von ca. 1.500 Mio € und einen Liquidationserlös in Höhe von ca. 500 Mio € aus.

Der Status der IVG Institutional Funds GmbH weist einen Buchwert von ca. 32 Mio. € und einen Liquidationswert von ca. 27 Mio € aus.

Die Gesellschaften sind also NICHT überschuldet.

Zitat Ende


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