Kraftwerk Farge (Quelle: wikipedia)

Wasserschutzgebiet

#1 von Lola , 26.01.2013 22:06

http://de.wikipedia.org/wiki/Wassergef%C3%A4hrdungsklasse

WGK 1 = schwach wassergefährdend,
WGK 2 = wassergefährdend,
WGK 3 = stark wassergefährdend.


http://www.umweltdaten.de/wasser/themen/...halt/benzol.pdf

Zitat
Toxizität/Ökotoxizität Benzol ist krebserzeugend beim Menschen und schädigt die Keimzellen
bei Mensch und Tier. Es besteht die Gefahr der Hautresorption. Es gibt
keine feststellbare Schwelle, unterhalb derer keine Gefahr für die menschliche
Gesundheit besteht.
LC50-Werte in Kurzzeitversuchen bei Fischen liegen zwischen 4,9 mg/l
und 63,5 mg/l.
Einstufung:
Wassergefährdungsklasse 3
Zitat Ende

Das Tanklager Fasrge befindet sich im Wasserschutzgebiet.

Benzol ist in der Wassergefährdungsklasse 3 eingestuft. --die höchste Klasse

und außerdem: Benzol ist krebserzeugend beim Menschen und schädigt die Keimzellen
bei Mensch und Tier. ...

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RE: Wasserschutzgebiet

#2 von Lola , 20.02.2013 13:28

http://www.weser-kurier.de/bremen/stadtt...rid,499480.html

Zitat
Und dann liest der Hamburger den Bremern am Ende noch gehörig die Leviten: "Ich kenne keine vergleichbare Stadt in Deutschland mit so vielen Altlastverdachtsflächen wie Bremen, keine Stadt, in der ähnlich achtlos mit dem Gut Grundwasser – also Trinkwasser – umgegangen worden ist. Dabei ist das unser wichtigstes Grundnahrungsmittel."
Zitat Ende

Ich stimme Herrn Lohse unbedingt zu, denn sauberes Wasser ist ein Menschenrecht.
Allerdings sind die Bürger die falschen denen die Leviten gelesen werden müssen. Herr Lohse sollte an seine Politiker Kollegen appelieren die einen Weiterbetrieb des Tanklagers fordern und an das, wofür grüne Politik meiner Meinung nach steht.

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RE: Wasserschutzgebiet

#3 von Lola , 22.02.2013 08:21

http://www.weser-kurier.de/region/zeitun...rid,506462.html

Zitat
Kampfmittelräumdienst der Polizei untersucht Verdachtsflächen auf Munition aus dem Zweiten Weltkrieg- 22.02.2013
Suche nach Blindgängern endet nie
Von Jürgen Theiner

Fast 70 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg bereiten seine Hinterlassenschaften noch Probleme. Am Mittwoch zeigte eine spektakuläre Bombenentschärfung im Bürgerpark, dass die Gefahr durch nicht explodierte Blindgänger anhält. Niemand weiß, wie viele Sprengkörper noch im Bremer Erdreich schlummern. Der Norden der Stadt gilt beim Kampfmittelräumdienst der Polizei jedoch nicht als Arbeitsschwerpunkt. Viele Verdachtsflächen sind hier schon abgesucht.
..es heißt weiter im Bericht..
"Bombenabwürfe hat es in Bremen-Nord vor allem in der Nähe des Farger U-Boot-Bunkers gegeben, außerdem beim Tanklager und im Bereich des Bremer Vulkan", benennt Rippert die Schwerpunkte. Weitere Verdachtsflächen gibt es zum Beispiel rund um Flakstellungen, wie es sie im Zweiten Weltkrieg unter anderem im Bereich Sandwehen und nahe der heutigen Schule Auf dem Flintacker gab.
Zitat Ende

Ein unmittelbarer Anwohner beim Tanklager, auch Mitglied der Bürgerinitiative, hat mir kürzlich etwa 50m vom Grenzzaun des Tanklagers entfernt, mitten in der Heide eine große Betonplatte gezeigt. Man fragt sich warum liegt eine solche Platte in der Landschaft, jedoch haben ihm ältere Anwohner eine Erklärung geben können .
Es war ein Bombenabwurf und durch die Detonation wäre an dieser Stelle eine Rohrleitung in Mitleidenschaft gezogen worden und diesen Schaden hat man dann repariert und alles mit Beton verfüllt. In diesem Areal habe ich auch beobachten können, dass eine Firma dort Probebohrungen gemacht hat um Wasserproben aus

Die Zeitzeugen werden leider immer weniger, die auch über die Auswirkungen der Bombenabwürfe auf den Bunker Valentin, Auskunft geben können.

http://einestages.spiegel.de/static/topi...stahlbeton.html

Zitat:
Denn im allerletzten Moment beendete die britische Luftwaffe den barbarischen Spuk am "Valentin". Am 27. März 1945 flogen 18 "Lancaster"-Bomber auf den grauen Betonklotz am Ostufer der Weser zu, warfen 155 Bomben auf den Bunker. Zwei Grandslam-Bomben mit je zehn Tonnen Gewicht rissen acht Meter große Löcher in den noch nicht fertig gestellten Teil der Decke. Der Unzerstörbare war durchlöchert - und die Bauarbeiten am Bunker wurden wenig später eingestellt.
Zitat Ende

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RE: Wasserschutzgebiet

#4 von Lola , 22.02.2013 08:38

..leider ist der letzte Teil meines Textes abhanden gekommen. Es muss heißen:

In diesem Areal habe ich auch beobachten können, dass eine Firma dort Probebohrungen gemacht hat um Wasserproben aus unterschiedlichen Tiefen zu nehmen.

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RE: Wasserschutzgebiet

#5 von Lola , 23.03.2013 07:44

Weser Kurier 23.3.2013 Seite 13 unten
Protest gegen weltweiten Trinkwassermangel
In dem Bericht geht es um Aufklärung was in anderen Regionen die Menschen für lange Wege auf sich nehmen müssen um einen Kanister Wasser zu füllen. Manchmal ist es dann nicht einmal sauberes Wasser.

Das Bremer Wasser wird gelobt und am Schluss findet man einen Hinweis auf das Bremer Trinkwasser, das in Bremen aus Grundwasser gewonnen wird.

Das Bremer Trinkwasser kommt zu 20% aus den Brunnen aus Blumenthal
und eben dort gibt es ein erhebliches Umweltproblem. Eigentlich müßte es in ganz Bremen Proteste geben, aber irgendwie nehmen es nur die unmittelbar von der Grundwasserkontamination betroffenen Anleger wahr.

Gedanken sollten sich alle Bremer Bürger um ihr Trinkwasser machen, dass sie es auch in Zukunft bedenkenlos trinken können.
Das ist gar nicht so selbstverständlich!

http://www.radiobremen.de/wissen/themen/tanklager108.html

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RE: Wasserschutzgebiet (Runder Tisch zum Tanklager)

#6 von Lola 123 ( Gast ) , 31.03.2017 19:40

http://www.weser-kurier.de/region/die-no...id,1576255.html

Zitat

Runder Tisch zum Tanklager
Behörde kündigt Pilotversuch an

Julia Ladebeck 31.03.2017 0 Kommentare

Bremen-Nord. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) will noch in diesem Jahr einen Pilotversuch starten und nach alternativen Möglichkeiten für die Sanierung der Schadstofffahne suchen, die vom Tanklager Farge ausgeht. Außerdem will die Bima prüfen, ob weitere Messpunkte an der Spitze der Schadstofffahne eingerichtet werden können. Auf diese Weise könnten Erkenntnisse darüber gewonnen werden, ob sich die Schadstoffbelastung in Boden und Grundwasser weiter ausbreitet. Das hat Rainald Brede von der Bima nach Angaben von Bettina Hornhues bei einem Treffen angekündigt, das die CDU-Bundestagsabgeordnete initiiert hatte.

An dem Runden Tisch nahmen Blumenthals Ortsamtsleiter Peter Nowack, Vertreter des Beirats Blumenthal, der Bürgerinitiative „Tanklager Farge“ und der CDU-Bürgerschaftsfraktion, die SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Heike Sprehe und ein Mitarbeiter aus dem Büro des parlamentarischen Staatssekretärs Uwe Beckmeyer (SPD) teil. Als Experte war neben Rainald Brede auch Georg Karfusehr vom Sachverständigen­büro Groundsolutions dabei.

Der Beitrag im Weser Kurier endet wie folgt:

Im Jahr 2006 wurde eine Belastung des Bodens und Grundwassers am Verladebahnhof II des Tanklagers festgestellt. Die aromatisierten Kohlenwasserstoffe Benzol, Toluol, Ethylbenzol und Xylol (BTEX) waren in Boden und Grundwasser eingedrungen. Diese Chemikalien können beim Menschen Leber- und Nervenschäden verursachen. Benzol ist krebserregend. Auch Methyl-Butylether (MTBE) war in den Boden gelangt. Die Schadstofffahne, die vom Tanklager ausgeht, ist rund 850 Meter lang und liegt in einer Tiefe von zehn bis 15 Metern. Die Bürgerinitiative befürchtet, dass sie sich ausbreitet und irgendwann die Trinkwasserbrunnen erreicht.
Zitat Ende

Lola 123

   

Gewässerschutz

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