Kraftwerk Farge (Quelle: wikipedia)

Es war einmal …

#16 von Reinhard , 29.08.2013 11:22

Es war einmal …

vor einigen Jahren. Damals hat der Bremer Senat ein städtebauliches “Leitbild” mit der Aufforderung „Komm mit nach Morgen!“ beschlossen, nach dem bis 2020 der „Abstand zwischen den zehn ärmsten und zehn reichsten Ortsteilen“ verringert werden soll.

Jetzt gelangt die Sozialbehörde aus Gründen, über die zumindest die Öffentlichkeit nichts erfährt, zu der Behauptung, dass ein neues Flüchtlingsheim im Stadtteil Vegesack gebaut werden muss. In einem weiteren Schritt findet die Sozialbehörde wieder aus Gründen, die man der Öffentlichkeit nicht miteilt, den angeblich geeigneten Standort im Ortsteil Grohn.

Damit wird das einzige WiN-Gebiet in Vegesack gewählt, also einer der „ärmsten“ Ortsteile Bremens gewählt, wo ein Quartiersmanager und ein Kulturmittler arbeiten, um die sozialen Probleme in den Griff zu bekommen. Es ist auch der Ortsteil, in dem der Bremer CDU-Vorsitzende und die Bürger in Wut große Teile des Gebäudebestandes abreißen wollen, weil man ihrer Meinung nach die sozialen Belastungen sonst nicht abbauen kann.

Einem unbefangenen Beobachter drängt sich daher die Frage auf, ob die Sozialbehörde die erklärten Ziele des Senats für den Abbau der Segregation in Bremen nicht ernst nimmt.

Oder misst man ihnen sogar eine ganz wichtige, aber indirekte Aufgabe zu, weil man hinter dem Schutz dieser Fassade aus hehren rotgrünen Prinzipien tatsächlich ganz anders handelt. Man bringt die Flüchtlinge dort unter, wo es vom Status her zu „passen“ scheint und „verschont“ dadurch die Quartiere, in denen die größten Einkommensteuerzahler und die meisten eigenen Wähler leben.

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RE: Es war einmal …

#17 von Lola , 31.08.2013 07:57

http://www.weser-kurier.de/bremen/stadtt...rid,649543.html

Zitat

Behörde will drei Etagen anmieten - 31.08.2013
Asyl-Unterkunft am Bahnhof?
Von JÜRGEN THEINER

Vegesack.Vegesack. Pläne der Sozialbehörde, im Hochhaus am Vegesacker Bahnhof auf mehreren Etagen Asylbewerber unterzubringen, sorgen bei örtlichen Gewerbetreibenden für Unruhe. Wie das Ressort auf Anfrage der NORDDEUTSCHEN bestätigte, sollen die oberen drei Stockwerke mit insgesamt 23 Wohnungen für Flüchtlinge angemietet werden. Eigentümerin dieses Gebäudeteils ist ein Pensionsfonds, die Versorgungskasse von Radio Bremen. Auf den Etagen waren zuletzt Studenten der Jacobs University untergebracht. Die Privathochschule hatte sich jedoch im vergangenen Jahr aus dem Gebäude zurückgezogen.
............
..am Schluss heißt es:

Wer in Zukunft mit dem Zug nach Vegesack kommt, hat links die Düne, vor sich das halb leere Haven Höövt und rechts ein Flüchtlingsheim. Besser geht’s nicht.“ Dembny hofft, die Belegung der oberen Etagen noch abwenden zu können. Er will eine außerordentliche Eigentümerversammlung einberufen mit dem Ziel, den Pensionsfonds zum Verzicht auf das Projekt zu bewegen. Dembny: „Das können die mit dem Stadtteil nicht machen.“
Zitat Ende

Ich fange mal mit Reinhards 1.Satz, aus dem vorangegangene Beitrag an:
"Es war einmal …vor einigen Jahren. Damals hat der Bremer Senat ein städtebauliches “Leitbild” mit der Aufforderung „Komm mit nach Morgen!“ beschlossen, nach dem bis 2020 der „Abstand zwischen den zehn ärmsten und zehn reichsten Ortsteilen“ verringert werden soll."

..das ist wie mit dem Umweltschutz, der fängt auch meistens erst beim Nachbarn an! ?
Genauso läßt sich auch die Forderung auf gerechtes und soziales Verhalten umsetzen. Warum ICH... erstmal bei den anderen!
Vielleicht ist das die "neue Demokratie"?


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"Vegesack bietet Flüchtlingen ein Zuhause"

#18 von Lola , 21.09.2013 08:04

http://www.weser-kurier.de/startseite_ar...rid,667692.html

Zitat

Rassismus-Vorwürfe überschatten Beiratsdebatte zum Grohner Wohnheim / Eine Betrachtung von Jürgen Theiner - 21.09.2013
Vegesack bietet Flüchtlingen ein Zuhause

Vegesack. Es geht also doch. Man kann in Vegesack öffentlich über die Einrichtung einer Flüchtlingsunterkunft diskutieren, ohne dass es zu Tumulten kommt. Der Beirat hat am Donnerstagabend einem Übergangswohnheim an der Steingutstraße zugestimmt und dabei auch in der Form der Debatte Format bewiesen. Enttäuschend waren einzig Teile des Publikums. Sie führten vor, wie Intoleranz von links aussieht.
Zitat Ende


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RE: "Vegesack bietet Flüchtlingen ein Zuhause"

#19 von fight4yrights , 21.09.2013 19:06

Zitat aus dem Artikel von Herrn Theiner:

Zitat
Enttäuschend waren einzig Teile des Publikums. Sie führten vor, wie Intoleranz von links aussieht.



Eine einseitige Schlussfolgerung des Herrn Theiner!

Tolerant wäre, wenn diejenigen, die eine Wohnung zu vermieten haben, diese der Sozialbehörde zur Verfügung stellen würden, damit den Flüchtlingen eine menschenwürdige Unterkunft zur Verfügung steht. Sie in Containern auf einem ehemaligen Werksgelände unterzubringen ist menschenverachtend und zeigt, dass man insgeheim hofft, dass diese Flüchtlinge möglichst schnell wieder verschwinden.
Bleibt zu hoffen, dass sich die "Multi-Kulti JUB" Gemeinde um diese traumatoisierten Menschen kümmert.

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RE: "Vegesack bietet Flüchtlingen ein Zuhause"

#20 von Klueverbaum , 22.09.2013 00:29

Der Artikel war eindeutig als "Betrachtung" gekennzeichnet,also ist es keine objektive Berichterstattung und kein normaler Artikel und auch keine Glosse.Aber ob die Leser das verstanden haben?

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RE: "Vegesack bietet Flüchtlingen ein Zuhause"

#21 von Lola , 22.09.2013 08:26

...Du hast Recht, Klueverbaum!
In der zitierten Überschrift steht ...."eine Betrachtung von ...."

Darum zitiere ich immer einen Zeitungsbericht zusätzlich mit der klein gedruckten Überschrift, damit es keine Mißverständnisse gibt. :-)


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Überzeugender Standortvorschlag

#22 von Reinhard , 30.09.2013 10:57

Überzeugender Standortvorschlag

Nach einer Analyse der Bundestagswahl scheint die Diskussion der Standorte von Flüchtlingsunterkünften die Wahlentscheidung zumindest geringfügig beeinflusst zu haben. Das deuten jedenfalls die Stimmenanteile an, die mit der AfD eine Partei erhalten hat, die für eine Zuwanderungspolitik nach kanadischem Vorbild eintritt.

Bemerkenswert ist dabei, dass diese Partei nicht rigoros dort verstärkt gewählt wurde, wo Unterkünfte vorgesehen sind. Vielmehr macht der jeweilige Standort den Unterschied aus. Dort, wo die Sozialbehörde einen überzeugenden Standortvorschlag vorgelegt hat, gab es keine überdurchschnittlichen AfD-Anteile und damit wohl auch keine Proteststimmen.

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Nur Halbjahresjobs?

#23 von Reinhard , 09.10.2013 10:44

Nur Halbjahresjobs?

Wenn man einen Eindruck von der tatsächlichen Vorgehensweise der Sozialbehörde bei der Standortwahl für neue Flüchtlingsunterkünfte erhalten will, bietet der VAHReport hierzu eine gute Möglichkeit. In seiner Sendung von Anfang Oktober wird über die Beiratssitzung zur Flüchtlingsunterkunft Schule Bardowickstraße berichtet, auf der vom Sozial-Staatsrat ein „drei-schrittiges Konzept“ vorgestellt wurde.

Nachdem in der Sitzung zuvor die grüne Ortsamtsleiterin mehrfach „alle Informationen“ angekündigt hatte, durfte man darunter allerdings trotzdem keine Problemdarstellung erwarten, die sich mit den Zielen und Kriterien für die Unterbringung beschäftigt. Vielmehr sieht sich die Sozialbehörde in einer „Notsituation“, die „ganz kurzfristig“ Unterbringungsmöglichkeiten erfordert, falls die Flüchtlinge nicht in Zelten oder Turnhallen untergebracht werden sollen.

Das 3-stufige Konzept reduziert sich dabei auf die Dauer, die erforderlich ist, um einzelne bauliche Maßnahmen zu realisieren und besteht daher aus 1) der kurzfristigen Nutzung vorhandener Gebäude oder der Aufstellung von Wohncontainern, 2) der Errichtung von Mobilbauten und 3) dem Bau von Fertighäusern oder vor Ort gebauten Häusern.

Anschließend sollen die Flüchtlinge dann generell in Gebäuden des 3. Schrittes untergebracht werden. Die umstrittenen Vorstufen sind daher nur für 6 bis 8 Monate geplant.

Diese Darstellung wirft eine Reihe von Fragen und vor allem Nachfragen auf, da man nichts über die bisherigen Erfahrungen mit den Flüchtlingen in Bremen erfährt. Das gilt vor allem für den tatsächlichen Aufenthalt in den "vorläufigen" Unterbringungsmöglichkeiten.

Ohnehin stellt die Sozialbehörde die aktuelle Situation fast wie ein plötzliches Naturereignis dar, das es in dieser Form noch nicht gegeben zu haben scheint; denn von den Lösungen und Erfahrungen in der Vergangenheit ist nicht die Rede.

Will man damit etwa von eigenen Versäumnissen ablenken?

Was hat die Sozialbehörde davon abgehalten, sich bereits früher Gedanken zu machen. Hätte man nicht ein Konzept in der Schublade haben können, das eine zieladäquate Verteilung der Flüchtlinge auf das Stadtgebiet umfasst und eine Datei leerstehender Wohnungen fortschreibt, die für die Unterbringung von Flüchtlingen geeignet sind? Hätte man in der ersten Hälfte des Jahres diese Arbeit geleistet, würde die Sozialbehörde jetzt nicht die Segregation in Bremen verstärken und die Flüchtlinge für vermutlich unbestimmte Zeit in Provisorien unterbringen oder auch in Bremen in wechselnde Wohnungen „vertreiben“ mit allen Folgen für die Integration vor allem der schulpflichtigen Kinder.

Die Arbeitsweise der Sozialbehörde hat damit sicherlich nicht zur besten aller denkbaren Lösungen geführt.

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Mehr Mut!

#24 von Reinhard , 23.10.2013 17:29

Mehr Mut!

Gestern gab es wieder Zeitungsmeldungen zur Unterbringung von Flüchtlingen in den großen deutschen Nordseestädten. Dabei berichtete der Weser-Kurier von erforderlichen Wohncontainern, die von der Bremer Sozialbehörde als „Notlösung“ bezeichnet wurden und „gegen den Willen“ ihren Willen aufgestellt werden müssen.

Gleichzeit wurde die Kritik an der so überraschend notwendigen Bereitstellung von Wohnraum durch einen Verweis auf andere Städte gerechtfertigt, in denen angeblich dieselben Probleme bestehen. Die Bremer Sozialbehörde scheint danach entschuldigt zu sein. Dabei lässt sich aus dem Text nicht erkennen, ob diese Aussagen auf eigenen Recherchen der Autorin beruhen oder ihr freundlicherweise von der Sozialbehörde überlassen wurden.

Allerdings scheint es zwischen den Städten dennoch Unterschiede zu geben, wenn man einmal ohne Scheuklappen in die Zeitungen sieht. So wurde gestern die große deutsche Boulevardzeitung in Hamburg mit Aufstellern vor den Verkaufstellen beworben, auf denen „Beste Wohnlage in Elbnähe. Asylheim fürs feine Nienstädten“ in großen Lettern Aufmerksamkeit erheischte.

Solche Schlagzeilen gab es zumindest in Bremen nicht. Vielmehr wurden hier, wie in diesem Thread im Detail bereits gezeigt wurde, um die vornehmen bürgerlichen Viertel und die Hochburgen der Grünen eher ein Bogen gemacht, während die Behörde eindeutig Ortsteile bevorzugt, in denen bereits überdurchschnittliche viele Bezieher von Transferleistungen leben.

In der Online-Ausgabe der Hamburger Zeitung kann man lesen, dass dieser Vorschlag, der auch dem in Bremen proklamierten Gedanken eines Abbaus von Segregation entspricht, vom Fraktionsvorsitzenden der SPD in Nienstädten stammt. Der vertritt den Grundsatz: „Den Menschen zu helfen, ist eine gemeinschaftliche Aufgabe. Das gilt auch für die Elbvororte.“

Daher fordert er jetzt eine Unterbringung in diesen Nobelquartieren, in denen bisher keine Flüchtlinge untergebracht wurden.

Das scheint nicht auf der Linie von „Bild“ zu liegen, denn hier wird dieser Vorschlag als Zumutung für die Bewohner der Villen verstanden, „wo sich jedes Jahr die Reichen und Schönen zum berühmten Deutschen Spring- und Dressur-Derby treffen“.

Erwartet man in Bremen etwa eine entsprechende Reaktion der Medien und macht es gar keinen Vorschlag, der eine Umsetzung der selbst erklärten Zielsetzungen entsprechen würde? Will man sich diese hehren Absichten lieber für Sonntagsreden aufsparen und in der Praxis auf die Unterstützung durch die taz setzen, die Bürger, die eine Verteilung nach einem überzeugenden sozialräumlichen Konzept fordern, als „rassistischen Mob“ abqualifiziert und damit eine sachliche Diskussion verhindert.

Schade, dass in Bremen viele Politiker Gleichheit und Gerechtigkeit nur vor Wahlen fordern und dann in der Praxis nicht den nötigen Mut aufbringen, wenn es um eine konkrete sozialräumliche Umsetzung geht wie in diesem Fall. Da könnten Sie von dem Mut Hamburger Politiker und auch der dortigen Sozialbehörde lernen, die auch nach Harvestehude Flüchtlige „stecken“ will, „mitten ins Millionärsviertel, nur einen Steinwurf von der Außenalster entfernt!“ Also dorthin, wo „Hamburgs teuerste Wohnung gleich um die Ecke ist, die Edel-Gastromeile Milchstraße auch“ und „das Sophienpalais in der Nachbarschaft von Modezar Karl Lagerfeld ausgestattet wurde.“

In dieser Frage wird also versteckt und offen mit sehr harten Bandagen gekämpft, wenn eine stärkere gleichmäßige Verteilung quasi zum Sakrileg stilisiert und Sozialneid auf Asylsuchende geschürt wird, während man die Kritiker dieser Ungleichverteilung in die braun Ecke schiebt und damit politisch mundtot macht. Da scheint es weniger um das Wohl der Flüchtlinge als um einen Quartierskampf mit medialen Mitteln zu gehen, in dem leicht deutlich wird, wie lange einige Gruppen hilfsbereit und tolerant gegenüber Flüchtlingen sind und wann sie kritisch gegenüber ihren Mitmenschen werden, weil ihre wohl behüteten Quartiersprivilegien in Gefahr geraten.

Eine Flüchtlingspolitik nach den erklärten Zielsetzungen der Kommunen und aufgrund relativ unumstrittener sozialwissenschaftlicher Erkenntnis verlangt also viel Mut.


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zuletzt bearbeitet 30.11.2014 | Top

Gezielt entmutigend?

#25 von Reinhard , 05.11.2013 10:39

Gezielt entmutigend?

Um in einer Stadt wie Bremen zusätzliche Flüchtlinge unterzubringen, gibt es vermutlich verschiedene Möglichkeiten. Man kann wie ein privater Wohnungssuchender vorgehen und Auswahlkriterien bestimmen, die man einem Makler an die Hand gibt oder für eine Anzeige in einer Zeitung oder auf einem Immobilienportal verwendet. Damit haben bekanntlich viele Wohnungssuchende Erfolg.

Trotzdem setzt eine senatorische Behörde ein anderes Verfahren ein. Sie erklärt nicht öffentlich, was sie sucht, sondern reagiert auf mögliche Vorschläge von Bürgern wie ein römischer Caesar, der mit einem nach oben oder nach unten gestreckten Daumen seine Entscheidung signalisiert. Zur Erläuterung heißt es dann höchstens noch: „zu klein“ oder „falsche Gegend“.

Die Reaktion der hilfsbereiten Bürger, die nicht zum rassistischen Mob gehören wollen, dürfte vermutlich Resignation sein.

Vielleicht werden sie sich jedoch auch mit dem Verhalten gegenüber den Ortsbeiräten trösten, denen die Sozialbehörde auch nur mitteilt, wo sie geeignete Standorte sieht, ohne ein transparentes Verfahren durchzuführen.

Wenn der Einsatz dieser eigenwilligen Methoden offenbar nicht zu überzeugenden Erfolgen bei der Anmietung von Wohnraum führt, wird die Sozialbehörde sicherlich andere Gründe für ihre Art der Wohnungssuche haben. Nur welche mögen das sein?

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"Die Menschen im Containerdorf"

#26 von Lola2 , 24.01.2015 09:33

http://www.weser-kurier.de/region/die-no...id,1040032.html

Zitat
Die Menschen im Containerdorf
Neue Nachbarn: DIE NORDDEUTSCHE begleitet Flüchtlinge in einer Langzeitreportage

Ein 16-jähriger, der mit seinem Vater aus Syrien geflüchtet ist und seine Mutter und Geschwister zurücklassen musste.
Eine vierköpfige Familie, die auf einem sinkenden Flüchtlingsboot im Mittelmeer um ihr Überleben bangte. Menschen aus dem neuen Containerdorf in Grohn schildern ihren Weg hierher. Die Norddeutsche begleitet die neuen Nachbarn in den kommenden Monaten im Rahmen einer Langzeitreportage.

Zitat Ende


Ein interessantes Projekt, für die Flüchtlinge sowie für die Bevölkerung und kann für die Eingewöhnung hilfreich sein. Ich denke aber, dass die Bevölkerung überhaupt keine Probleme mit normalen Flüchtlingen hat.
Gerade die Menschen in Deutschland wissen sehr wohl was es heißt Flucht und Vertreibung und Flucht aus anderen Gründen und die Ungewissheit vor der Zukunft., die Angst macht.


Die Probleme liegen ganz woanders und sind nur auf politischem Weg zu lösen.

Auf jeden Fall ist es schön zu lesen, dass der Ehrgeiz vorhanden ist die Sprache zu lernen, denn nichts ist schlimmer als" sprachlosigkeit" und seine Meinung nicht vertreten zu können.

Denn genau das ist es was sie hier dürfen, ihre Meinung äußern, wobei man da auch schon Einschränkungen erleben muss und von daher, muss man als Bürger sehr aufpassen, dass man sich gegen die Erziehung zum "Duckmäusertum" entschieden zur Wehr setzt.

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