Kraftwerk Farge (Quelle: wikipedia)

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In Antwort auf

"Agent Orange" als Entlaubungsmittel im Vietnamkrieg eingesetzt war "Diozin"

von Lola , 16.04.2018 16:29

https://www.welt.de/vermischtes/article1...iche-Waffe.html


https://www.aerzteblatt.de/archiv/44793/...kende-Zeitbombe

Zitat
Oppositionsführer und Präsidentschaftskandidat Viktor Juschtschenko leidet tatsächlich an einer Dioxin-Vergiftung. „Wir haben im Blut Dioxin-Werte nachgewiesen, die mindestens tausendfach über dem Normalwert liegen“, sagte Prof. Dr. med. Michael Zimpfer, Leiter der Wiener Privatklinik Rudolfinerhaus. Mithilfe von Gewebeproben und Blutanalysen sei der Beweis für eine Vergiftung erbracht worden. Man gehe davon aus, dass eine hohe Dioxin-Dosis peroral in den Körper gelangt sei. Da Dioxin löslich ist, könne es dem Essen einfach beigemengt werden.
Was ist Dioxin, wie wirkt es, und wie lässt sich eine Vergiftung behandeln?

Unter dem Sammelbegriff Dioxin werden insgesamt 75 „Dibenzodioxine“ und 135 ähnlich gebaute „Dibenzofurane“ zusammengefasst.
Ihre Grundstruktur besteht aus zwei Benzolringen, die über ein oder zwei Sauerstoffatome verbunden sind.
Als das gefährlichste gilt das 2,3,7,8-Tetrachlordibenzo-p-dioxin (2,3,7,8-TCDD).


Im Allgemeinen entstehen Dioxine bei Verbrennungsprozessen: wenn organische Verbindungen in Gegenwart von Halogenverbindungen, speziell Chlor oder Brom, oxidieren.

Das ist der Fall bei Metallrecycling und Müllverbrennung, aber auch bei natürlichen Prozessen wie Waldbränden oder Gewitter.

Eine Entstehungsquelle war bis Anfang der 1990er-Jahre der Kfz-Verkehr.
Erst eine Verordnung im Jahr 1992 verbot, Kraftstoffen Chlor- oder Bromverbindungen beizumischen.

In den meisten Fällen gelangt Dioxin über die Nahrung in den Körper.
So sind Dioxine in geringen Konzentrationen in vielen Lebensmitteln nachweisbar. Sie treten, zusammen mit den polychlorierten Dibenzofuranen, regelmäßig als Gemische von insgesamt 17 toxischen Verbindungen auf, die durch einen Summenparameter – die so genannten Dioxinäquivalente (TEQ) – erfasst werden.

Der bedeutendste Aufnahmeweg
(> 95 Prozent) des Menschen für polychlorierte Dioxine ist der Verzehr von Milch und Milchprodukten, Eiern und Eiprodukten sowie Fleisch- und Fischprodukten. Daten aus zahlreichen Industrieländern belegen eine tägliche Aufnahme im Bereich von 30 bis 50 Pikogramm (pg) TEQ (1 pg = 1 Billionstel Gramm) pro Tag für den Menschen.
Diese Aufnahme führt zu Gewebekonzentrationen zwischen 10 und 30 pg TEQ pro Gramm Fett. Nach massiver Freisetzung von Dioxinen durch Industrieunfälle oder bei Dioxinbelastungen am Arbeitsplatz wurden deutlich höhere Werte beobachtet, die bis zu 56 000 pg TEQ pro Gramm Fett reichten.

Ist die Substanz erst einmal in den Körper gelangt, ist es schwierig, sich ihrer zu entledigen.
Denn die Halbwertszeiten betragen beim erwachsenen Menschen im Fett für das 2,3,7,8-TCDD sieben bis zehn Jahre. Die Höhe der inneren Belastung des Menschen hängt vorwiegend vom Lebensalter, den Ernährungsgewohnheiten und Gewichtsveränderungen sowie bei Frauen vom Stillen und bei Säuglingen und Kleinkindern von der Stillzeit ab.
Zur Bestimmung der PCDD/F-Körperlast können Fettgewebs-, Frauenmilch- oder Blutuntersuchungen herangezogen werden. Die Gehalte in allen drei Matrices sind bezogen auf den Fettanteil in etwa gleich hoch. Als Nachweisverfahren dient die hochauflösende Gaschromatographie, gekoppelt an die hochauflösende Massenspektrometrie (HRGC/HRMS).
Wirkungen beim Menschen: Die akute Giftwirkung von Dioxin wird von Toxikologen als nicht sehr effektiv eingeschätzt. Die Betroffenen leiden an Übelkeit, Erbrechen und intensiven Reizungen der oberen Atemwege. „Da sich die Auswirkungen einer Dioxin-Vergiftung eher schleichend einstellen, eignet sich die Substanz nicht als unmittelbares Mordgift“, sagte Prof. Dr. med. Markus A. Rothschild, Direktor des Instituts für Rechtsmedizin der Universität Köln. Vielmehr beabsichtige man eine nachhaltige Schädigung des Opfers, sozusagen eine perfide Tötung auf Raten.
Hauterkrankungen: Die Chlorakne ist das Leitsymptom der akuten beziehungsweise chronischen PCDD/F-Intoxikation beim Menschen. Sie äußert sich als verstärkte Verhornung mit Bildung von Pusteln im Gesicht und an den Extremitäten, die über Jahre anhalten. Die Chlorakne beobachtet man ab einer einmaligen Dioxindosis von 1 000 000 pg/kg Körpergewicht für einen erwachsenen Menschen.
Hepatotoxizität: Tierexperimentell verursacht 2,3,7,8-TCDD Leberschäden. Bei hoch exponierten Menschen werden erhöhte Aktivitäten der Leberenzyme im Serum festgestellt.
Immuntoxizität: 2,3,7,8-TCDD beeinträchtigt im Versuchstier sowohl die humorale als auch auch die zelluläre Immunantwort. Befunde beim Menschen sprechen ebenfalls für eine Beeinträchtigung der Immunfunktion bei hoher Belastung.
Kanzerogenität: Sowohl tierexperimentelle Daten als auch epidemiologische Beobachtungen beim Menschen sprechen für eine krebserzeugende Wirkung von 2,3,7,8-TCDD. Die International Agency for Research on Cancer hat die Substanz 1997 in die Kategorie 1 („carcinogenic to humans“) eingestuft. Allerdings ist der krebserzeugende Mechanismus nicht geklärt. Möglicherweise löst Dioxin nicht selbst die Krankheit aus, sondern wirkt als Verstärker und Beschleuniger bei der Tumorbildung. Aber die Zeitbombe tickt: So sind Karzinome der Leber und der Bauchspeicheldrüse als Berufskrankheit anerkannt, falls Betroffene über Jahrzehnte mit dioxinhaltigen Substanzen in Berührung kamen.
Neurologie/Psychiatrie: Weitere mit einer hohen PCDD/F-Belastung in Verbindung gebrachte Gesundheitsstörungen sind unspezifische Befindlichkeitsstörungen, neurologische Symptome (Polyneuropathien, Störungen sensorischer Funktionen, Schwäche der unteren Extremitäten) und psychische Symptome (Neurasthenie, Depressionen).
Reproduktionstoxizität: Reproduktionstoxische Wirkungen sind tierexperimentell belegt, beim Menschen liegen vereinzelte fragliche Hinweise hierzu vor.
Andere: Eine Nachuntersuchung der beim Seveso-Unfall hoch 2,3,7,8-TCDD-exponierten Personen ergab Hinweise für eine erhöhte Mortalität an kardiovaskulären und chronisch obstruktiven Atemwegserkrankungen in der Gruppe mit der höchsten Belastung (Blutspiegel von 800 bis 56 000 pg TEQ/g Fett).
Ferner kam es bei exponierten Männern zu einer signifikanten Veränderung des Geschlechterverhältnisses zugunsten von Mädchengeburten.
Therapie: Eine spezifische Therapie der Dioxin-Intoxikation ist nicht bekannt. Symptomatisch kann man Kortison verabreichen. Der therapeutische Nutzen von Fasten, Gabe von Paraffinöl, Medizinalkohle oder anderen Präparaten zur Steigerung der PCDD/F-Ausscheidung aus dem Körper beziehungsweise von Vitaminen und Spurenelementen ist derzeit nicht beurteilbar. Dr. med. Vera Zylka-Menhorn
Dioxin-Vergiftung: Eine tickende Zeitbombe
Zitat Ende


https://de.wikipedia.org/wiki/Bromchlorid

https://www.linguee.com/german-english/t...ibromethan.html

http://www.gesundbauen.com/polychlorierte-biphenyle-pcb.html
Zitat

So wird zum Beispiel bei der Bromierung von Ethen in Gegenwart von Chlorid-Ionen neben 1,2-Dibromethan auch 1-Brom-2-chlorethan erhalten.

Es ist erforderlich, frühere Einfuhrentscheidungen für die Chemikalien Aldrin, Chlordan, Chlordimeform, DDT, Dieldrin, Dinoseb und seine Salze und Ester, EDB (1,2Dibromethan), Ethylenoxid, Fluoracetamid, HCH (Isomerengemisch), Heptachlor, Hexachlorbenzol, Lindan, Methamidophos, Pentachlorphenol und seine Salze und Ester, polychlorierte Biphenyle (PCB), polychlorierte Terphenyle (PCT) und Toxaphen zu ändern, um der Erweiterung der Gemeinschaft vom 1. Mai 2004 sowie aufsichtsrechtlichen Entwicklungen in der Gemeinschaft seit Annahme dieser Entscheidungen Rechnung zu tragen.
Zitat Ende



#12 von Lola , 23.07.2013 16:12

http://de.wikipedia.org/wiki/1,2-Dibromethan
Name: 1,2-Dibromethan
Andere Namen: Ethylendibromid

Zitat
1,2-Dibromethan kann durch direkte Bromierung von Ethen (also durch eine klassische Halogen-Additionsreaktion) oder durch Reaktion von Bromwasserstoffsäure mit Ethin hergestellt werden.

Dibromethan zersetzt sich langsam im Sonnenlicht, ansonsten ist die Verbindung stabil.

Verwendung:
Die noch in den 1980er Jahren übliche Verwendung von 1,2-Dibromethan als Zusatz in verbleitem Treibstoff zur Vermeidung von Bleirückständen im Motor wurde wegen seiner Giftigkeit in den Industrieländern eingestellt.

Sicherheitshinweise

1,2-Dibromethan verursacht starke Haut- und Schleimhautreizungen und wird durch die Haut resorbiert. Es ruft Kopfschmerzen, Erbrechen, Harnvergiftung, Leber- und Nierenschäden hervor. Außerdem ist es ein Karzinogen, dass es für den Menschen ein zu beachtendes Risiko darstellt und in der MAK der Gruppe III A 2 zugeordnet wurde.[11]

http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/108767.html
Zitat
5. Vorkommen und Synthese

5.1 Vorkommen

Natürliche Quellen:

Natürliche Quellen sind nicht bekannt. EDB gehört nicht zu den Bromverbindungen, welche von marinen Mikroalgen gebildet werden können.


(z.B.: CH2Br2, CHBr3, CHBr2Cl, CHBrCl2; [5])

Vorkommen in der Atmosphäre:

In der Atmosphäre kam EDB in der Vergangenheit gehäuft in der Nähe von automobiler Infrastruktur wie Tankstellen, Autobahnen oder großen Parkhäusern vor.

Seit der Reduzierung (ab den 70er Jahren), und schließlich des Verbots Bleihaltiger Zusatzstoffe in Automobiltreibstoffen [7,8], sanken die Werte drastisch.

Heutzutage werden erhöhte Werte für EDB in der Nähe von Militärflughäfen gemessen.

5.2 Synthese

Großtechnische Verfahren:

Das am häufigsten angewandte Verfahren ist die Bromierung von Ethen in der Gasphase[12]. Dabei werden die Reaktionspartner in einer gepackten Kolonne im Gegenstrom zusammengebracht; aufgrund des stark exothermen Charakters der Reaktion wird die entstandene Wärme mithilfe eines Wärmetauschers abgeführt.

Das entstandene EDB wird kontinuierlich der Reaktion entzogen und Reste der Reaktionspartner werden durch UV-Bestrahlung zerstört.

Ein anderes Verfahren ist die Reaktion von Brom und Ethen in Wasser und etwas EDB als Lösungsmittel.

In der Bundesrepublik Deutschland wird 1,2-Dibromethan derzeit industriell nicht hergestellt, jedoch werden mehrere t/a eingeführt und verarbeitet (VCI 1999).

Synthese im Labormaßstab:
Im Labormaßstab gibt’s es unzählige Wege EDB herzustellen. Die gebräuchlichsten sind:

Nucleophile Substitution
Bromierung von Acetylen mit HBr
Katalytische Bromierung von 1-Bromethan

6. Verwendung

In der Vergangenheit wurde das EDB hauptsächlich als Zusatz zu Antiklopfmitteln für Automobiltreibstoffe (Scavenger), verwendet.

Zusammen mit 1,2-Dichlorethan hatte es die Aufgabe, das aus den Antiklopfmitteln Tetraethyl- und Tetramethylblei entstandene Verbrennungsprodukt Bleioxid in die leicht flüchtigen Verbindungen Bleibromid und Bleichlorid zu überführen.

Im laufe der 70er und 80er Jahre wurde der Bleigehalt der Treibstoffe stark herabgesetzt, und am Ende der 90er Jahre schließlich verboten [7,8]. Somit befindet sich in den heutigen Bleifreien Kraftstoffen auch kein EDB mehr.

Heute ist der wichtigste Verwendungszweck von EDB die organische Synthese, wo es bei C-C-Kupplungsreaktionen (u.a. bei der Kautschukherstellung) eine große Rolle spielt. Es wird auch über Einsatzmöglichkeiten als nicht brennbares Lösungsmittel berichtet [12].

Es wird vermutet, dass dem in den USA hergestelltem, universell verwendbarem NATO-Treibstoff Jet Propellant (JP) 8, ungeachtet seiner extrem gesundheitheitsschädlichen Wirkung, EDB immer noch als Scavenger beigemischt wird [13].

7.3 Probennahme im Boden, Sediment und biologischem Material

Die Extraktion von Boden- und Sedimentmaterial ist meist schwierig und die Identifikation mit niedrigen Wiederfindungsraten behaftet. Die wirkungsvollste Methode ist die Extraktion über 24 h bei 75 °C in Methanol, und die anschließende Überführung des EDB in Hexan. [15]

Die Extraktion von biologischem Material wie z.B. Früchte, Gemüse oder Getreide ist meist mithilfe einer Wasserdampfdestillation zu bewerkstelligen.
Zitat Ende

..ich hatte gestern ein interessantes Gespräch, wobei mir mein Gesprächspartner mitteilte, dass es ganz unwichtig ist jetzt noch nach den einzelnen Giftstoffen zu suchen, denn wichtig sei, dass die Giftstoffe abgeschöpft werden.

Ich sehe es etwas anders und vertraue auf die Staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen, welche Stoffe in welchen Mengen, wann eingelagert wurden und wann wieder ausgelagert.
Erkrankte Personen müssen wissen nach welchen toxikologischen Stoffen ein Labor suchen muss. Erst danach kann eine Therapie erfolgen. Ansonsten ist es ein Stochern im Dunkeln und ein langer Leidensweg für erkrankte Menschen, die oftmals auch als Spinner eingestuft werden.

Ich habe jetzt einfach nochmal das 1,2 Dibromethan rausgepickt. Über etliche andere toxische Stoffe haben wir in den vorangegangen Beiträge schon geschrieben.
Vielleicht liest mein Gesprächspartner von gestern ja mit :-)
Zitat Ende

Im Jahr 2013 habe ich einen Denkfehler gemacht, denn mit dem Abschöpfen ist es nicht getan! Wie Reinhard II hier im Forum geschrieben hat ist EDB schwerer als Wasser und schwimmt niemals oben, sondern es befindet sich am Grund.

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