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In Antwort auf

...die offene Gesellschaft...

von Lola , 09.07.2018 16:38

...ich lese gerade ein Buch über ein Interview mit George Soros, dem Gründer der Stiftung "Open Society Fund" In Anlehnung an die Gedanken Poppers- der offenen Gesellschaft-, die ihn so beeindruckten hat er seine Stiftung so benannt.
Soros studierte in England und informiert wie folgt..(S.76) "In England widmete ich mich dem Studium verschiedener Gesellschaftsformen, und damals habe ich begriffen, was der Unterschied zwischen einer offenen und einer geschlossenen Gesellschaft ist"
George Soros Im Gespräch mit Krisztina Koenen - Der neue Guru der Geldwelt-Stern-
ISBN3-453-09166-3

Folgten Sie dabei den Theorien Poppers?

Sein Buch "Die offene Gesellschaft und ihre Feinde hat mich in der Tat sehr beeinflußt. Daher habe ich das intellektuelle Gerüst für meine Gedanken über die Gesellschaft und die Geschichte.

Hatten Sie persönliche Beziehungen zu Popper?

"Ich gehörte nicht zu seinen Studenten. Wir hatten ein sonderbares Verhältnis zueinander. Ich studierte Wirtschaftswissenschaften . Im letzten Jahr vor meinem Diplom konnte ich mir einen Professor auswählen, der mich in diesem letzten Jahr betreuen sollte, und ich wählte Karl Popper, der damals an der London School of Economics war. Ich schrieb einen Essay für ihn, und aufgrund seiner Kritik daran, schrieb ich einen zweiten. Wir trafen uns zweimal um meine Arbeiten zu besprechen. Später als ich anfing meine eigenen Ideen zu entwickeln, schrieb ich ein Buch mit dem Titel "Die Last des Bewußtseins" (The Burden of Consciousness). Ich schickte es ihm und seine Reaktion war sehr positiv, worauf ich ihn besucht habe. Das mag im Jahr 1962 gewesen sein, also zehn Jahre nachdem ich die Universität verlassen hatte. Nachdem ich die Stiftung gegründet habe, traf ich ihn noch öfter, aber es ist keine enge Verbindung , die zwischen uns besteht."
(Herr Soros informiert weiter, dass sein erstes großes Engagement 1980 in Südafrika war. Er wollte die dortige Gesellschaft aufbrechen und gab Geld für 80 Stipendien für schwarze Studenten, dem der Rektor der Universität aufgeschlossen gegenüberstand. Die Kapstadt Universität war nicht so aufgeschlossen wie ihr Rektor und so wanderte das Geld in das Budget der Universität. Er hat die Aktivitäten nicht weiter verfolgt, tröstete sich aber damit, keinen Schaden angerichtet zu haben. Heute (1994) befindet sich Südafrika auf dem Weg zu einer offenen Gesellschaft was Herrn Soros veranlaßt hat dort eine Stiftung zu gründen. Er unterstützte einige Frauenorganisationen, Gesundheits-und Menschenrechtsorganisationen. Er teilte weiter mit, dass er 1980 anfing Stipendien an Osteuropäische Dissidenten zu vergeben. Er unterstütze polnische Menschenrechtsorganisationen wie Solidarnosc und die Charta 77 in der Tschechoslowakei.
Herr Soros erklärte weiter, dass er diese Stiftungen gründete " um Menschen zu unterstützen, die ihr Leben darauf gesetzt hatten, für Veränderungen in einer Diktatur, für offene Gesellschaften zu kämpfen."
Er sagte weiter_ "Keine Sekunde lang glaubte ich, daß ich diese Regimes verändern könnte. Was ich hatte, war eine gewisse Perspektive, ich wußte, dass das kommunistische Dogma- wie alle Dogmen- falsch war. Wenn es aber gelang, eine Alternative aufzustoßen, dann würde die Falschheit des Dogmas offenkundig werden, und damit würde man tatsächlich das Dogma unterminieren, das Regime schwächen. Ich erwarte nicht, dass die kommunistischen Systeme zusammenbrechen, indem ich Alternativen aufzeigte und das kritische Denken förderte. (S.78)"

Sind Sie nationalen Gefühlen gegenüber deshalb so mißtrauisch, weil Sie eine Art vaterlandsloser Geselle sind? Geboren in Ungarn, Jude, zunächst in England, heute Bürger Amerikas?

"Es stimmt nicht, daß ich allen nationalen Gefühlen gegenüber mißtrauisch wäre. Mein Mißtrauen und Mißfallen fängt erst an, wenn Nationalismus aggressiv und diskriminierend wird. Das Gefühl für nationale und ethnische Zugehörigkeit ist ein sehr wichtiges konstituierendes Element der persönlichen Identität, es ist sogar ein unerläßliches Element des Pluralismus selbst.
Es gibst sicherlich einen eindeutigen Zusammenhang zwischen meiner Vorliebe für die offene Gesellschaft und meiner jüdischen Abstammung. Wenn Sie sich anschauen, wie die Juden auf die Verfolgung im Zweiten Weltkrieg reagiert haben, so werden Sie feststellen können, daß es zwei Wege gab: Entweder sahen sie sich nach einer größeren Einheit um, in der sie leben wollten, und sie engagierten sich dort für eine Gesellschaft in der sie vollständige Mitglieder sein konnten. Oder sie versuchten eine eigene Nation zu gründen , wie es die Zionisten taten.
Ich gehöre eindeutig zu der ersten Gruppe. Es wäre inkorrekt von mir, diese Wurzeln meiner Überzeugung en nicht zuzugeben.
Ich bin stolz darauf, Jude zu sein. Der wichtigste Beitrag der Juden in einer jeden Gesellschaft - außerhalb Israels- ist, daß sie eine Minderheit sind. Deshalb will ich selbst nicht ein Bürger Israels werden. Es ist doch viel interessanter, viel anregender, zu einer Minderheit zu gehören. Ich glaube daran, daß es so etwas wie eine jüdische Genialität gibt, es gibt eine Linie des Genies, die man verfolgen kann in der jüdischen Geschichte. Schauen Sie sich nur die jüdischen Leistungen in der Wissenschaft , im Wirtschaftsleben, in den Künsten an! Sie sind ihrem Minderheitsstatus zu verdanken. Die Juden haben es gelernt, jede Frage von vielen verschiedenen, auch von den gegensätzlichsten Standpunkten aus zu betrachten. In der Minorität waren sie die Vertreter des kritischen Denkens. Und wenn in mir etwas von diesem jüdischen Denken steckt, dann ist es nichts anderes als die Fähigkeit zu kritischem Denken. Insofern ist das Jüdischsein ein wesentliches Element meiner Persönlichkeit, und ich bin - wie gesagt - sehr stolz darauf.
Ich bin mir dessen auch bewußt, daß in meinem Denken einiges vom jüdischen Utopismus enthalten ist: Mit meinen Stiftungen stehe ich in dieser Tradition. Deshalb begeistert mich auch das Konzept des vereinten Europa so sehr: Dort ist jede Nation eine Minderheit, und das macht die Schönheit dieser Vorstellung aus.
Man hat immer die Tendenz, von sich aus auf andere zu schließen. Die meisten Menschen destillieren ihre Prinzipien aus ihren persönlichen Erfahrungen heraus, und von diesem Fehler bin auch ich nicht frei. Insofern muß ich Ihre Ausgangsfrage, ob meine Ansichten mit meiner jüdischen Herkunft zusammenhängen, mit Ja beantworten. Aber was soll daran schlimm sein?

In Osteuropa wäre es gewiß als Vorwurf gemeint.(S. 136/137)

Das ist richtig. Es hängt dort freilich auch mit der Rolle zusammen, die die Juden in den kommunistischen Regimes gespielt haben.

[b]Wie reagieren Sie auf antisemitische Angriffe aus Osteuropa?
[/b]
Den Antisemitismus kann man nicht direkt angreifen. Man kann ihn nicht verbieten oder verbannen. Alles, was man tun kann, ist eine Umgebung zu erzeugen, in der Antisemitismus nicht dominieren kann: Das ist nichts anderes als die offene Gesellschaft. Indem ich etwas für diese tue, bekämpfe ich den Antisemitismus.

Fühlen Sie sich durch Anfeindungen dieser Art verletzt?

Nein, überhaupt nicht. Ich bin begeistert, damit konfrontiert zu werden und dem entgegentreten zu können. Sonst gedeihen diese Ideen in der Dunkelheit. Antisemitismus ist eine Verwirrung des Geistes, die viel beständiger ist, wenn sie nicht an die Oberfläche kommt. Wenn diese Ideen ausgesprochen werden, zeigt es sich wie wenig tragfähig sie sind."
Zitat Ende


Eigentlich könnte ich mich mit seinen Ausführungen aus dem Jahr 1994 anfreunden weil alles sehr plausibel klingt und sich nach ehrlicher Meinung anhört, wenn.....ja wenn die Realität nicht 2018 - also 24 Jahre später ein Deutschland zeigt, das völlig aus den Fugen geraten ist.
Darum heißt es achtsam sein und hinterfragen.


https://www.youtube.com/watch?v=am1iKqzY9G4
Zitat
Auszug aus der Rede von Angela Merkel auf dem 17. Parteitag der CDU am 01.12.2003 in Leipzig: "...und wir sind ein Land, das im Übrigen Anfang der sechziger Jahre die Gastarbeiter nach Deutschland geholt hat, und jetzt leben sie bei uns. Wir haben uns ne Weile lang in die Tasche gelogen. Wir haben gesagt, die werden schon nicht bleiben. Irgendwann werden sie weg sein. Das ist nicht die Realität, und natürlich war der Ansatz zu sagen, jetzt machen wir hier mal Multikulti und leben so nebeneinander her und freuen uns übereinander. Dieser Ansatz ist gescheitert, absolut gescheitert! ..."
Zitat Ende

Auch bei Frau Merkel war die Realität im Jahr 2003 eine andere als sie heute ist!

Ihr Hinweis das im Übrigen Anfang der sechziger Jahre die Gastarbeiter nach Deutschland geholt wurden und irgendwann geblieben sind weil man versäumt hatte eine zeitliche Begrenzung vertraglich festzuhalten wurde die ganzen Jahrzehnte bis heute nicht geändert.
Im Gegenteil, es kamen immer mehr, die an einer Integration kein Interesse zeigten sondern es war eine Einwanderung auch in unser Sozialsystem. Die Probleme der Einwanderer wurden zu unseren Problemen gemacht, wobei die Deutschen nie gefragt wurden ob sie das alles wollen.

Es gibt auch nirgends einen Hinweis das Karl Popper die "offene Gesellschaft" so ausgelegt hat, daß ganze Ethnien geschlossen in andere Länder einwandern können.


https://www.sapereaudepls.de/2017/09/01/...nd-ihre-feinde/
Zitat

01. September 2017
Karl Popper: Die offene Gesellschaft und ihre Feinde

Die offene Gesellschaft und ihre Feinde (engl. "The Open Society and Its Enemies") ist ein 1945 erschienenes Buch des Philosophen Karl Popper.

In ihm kritisiert Popper die Philosophien von Platon, Hegel und Marx, die seiner Ansicht nach totalitäre Systeme wie den Faschismus, den Nationalsozialismus und den Kommunismus theoretisch mitbegründet und praktisch befördert haben. Insbesondere deren Lehre von einer Gesetzmäßigkeit der Geschichte (Historizismus) steht im Zentrum seiner Kritik. Als positives Gegenbild zu diesen "geschlossenen Gesellschaften", die am Reisbrett geplant wurden, entwirft er das gesellschaftstheoretische Konzept einer "offenen Gesellschaft". Offene Gesellschaften bestehen aus willensfreien Individuen, die den Lauf der eigenen Geschichte in einem pluralistischen und fortwährenden Prozess von Verbesserungsversuchen und Irrtumskorrekturen selbst bestimmen können.
Zitat Ende

https://bayernistfrei.com/2017/03/28/popper/
Zitat
„Offene Gesellschaft“: Ist Popper an Soros schuld?
28. März 2017 floydmasika 3 Kommentare
Zitat
Kaum ein Denker hat die politische Debatte im Westen Nachkriegszeit so stark beeinflusst wie Karl Raimund Popper. In letzter Zeit wird der von Popper geprägte Begriff „Offene Gesellschaft“ gerne im Sinne von „nach allen Seiten hin offene und nicht ganz dichte Menschenansammlung“ verwendet: ein Experimentierfeld für Sozialingenieure, die bei der Frankfurter Schule in die Lehre gingen und am liebsten die Gesellschaft dekonstruieren und ihre Mitglieder (Bürger) durch Fremde ersetzen wollen. Von dergleichen ist allerdings in Poppers vielzitiertem und nach wie vor sehr lehrreichem Werk „Die Offene Gesellschaft und ihre Feinde“ überhaupt nirgends auch nur ansatzweise die Rede.
Zitat Ende

+++Mal abwarten was noch kommt, denn eigentlich müßte es Erklärungen von Frau Merkel geben und vielleicht ja auch ein erneutes Gespräch eines Medienvertreters mit Herrn Soros+++




http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-9446873.html
Zitat
22.02.1999
Blutrache für Apo
Die Krawalle nach der spektakulären Verschleppung des PKK-Chefs Abdullah Öcalan aus Kenia erschüttern Europa. In Bonn streiten Politiker um Sicherheitsmängel und den Doppel-Paß. Terrorexperten warnen, Deutschland könnte zum Hauptschlachtfeld des Konflikts werden.

....
Bundesweit wurde Großalarm für Polizei und Bundesgrenzschutz ausgelöst. Einen "Angriff auf die öffentliche Ordnung auf dem gesamten Kontinent" sah die "New York Times" - und die Bundesrepublik mit der weltweit größten Exil-Kurdengemeinschaft bildete das Epizentrum.
...
Dabei dementieren sie hartnäckig, daß ihr berüchtigter Geheimdienst Mossad mit der Verschleppung etwas zu tun gehabt haben könnte. Regierungschef Benjamin Netanjahu hat das vergangene Woche auch dem Kanzleramt versichert - doch solche Dementis haben Tradition.
Die Bande zwischen Ankara und Jerusalem, soviel steht fest, sind eng. Mossad und der türkische MIT tauschen routinemäßig Informationen aus. Israel sammelte Kurden-Interna mit Hilfe von Agenten in der Bekaa-Ebene im Libanon, wo neben Hisbollah-Milizen auch PKK-Kämpfer trainierten.
...
So hat Abdullah Öcalan - von seinen Anhängern "Apo" (die Kurzform für Abdullah) und von seinen Feinden "Kurden-Stalin" gerufen - auf einen Schlag eine ganze Reihe brisanter internationaler Fragen aufgeworfen: Wie geht es weiter im Zypern-Konflikt zwischen Athen und Ankara, zumal Öcalan einen offenbar gefälschten zyprischen Paß auf den Namen Lazaros Mavros bei sich trug? Welche Folgen drohen der griechischen Regierung, nachdem sie sich in den Augen des Volkes als Kollaborateur der Türken betätigt hat?
...
Die europäischen Regierungen, vorneweg Schröder und sein Außenminister Joschka Fischer, hatten nach der Ergreifung in Italien ein diplomatisches Trauerspiel aufgeführt. Die Türken sollten Öcalan wegen der drohenden Todesstrafe nicht bekommen, aber den Prozeß wollte ihm hier auch niemand machen - man fürchtete die Rache seiner Anhänger.
Schröder feuerte nur ein Arsenal diplomatischer Floskeln ab ("europäische Lösung", "Initiative") und versprach ein internationales Gericht für Öcalan sowie flankierende Überlegungen, wie der Kurdenkonflikt beizulegen sei. Natürlich passierte nichts, außer daß Außenminister Fischer ein bißchen durch die Welt jettete und die Stirn in Betroffenheitsfalten legte. Unterdessen kassierte die Regierung den internationalen Steckbrief für Öcalan.
Zitat Ende

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Burg Blomendal (Quelle: wikipedia)
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